Sonntag, 30. März 2025

Lieblingsmini der Woche - "König der Könige"

 
Sicherlich geht es den meisten von Ihnen auch so, dass Sie ganz bestimmte Lieblingsfiguren besitzen.
Diese können in diesen Status aus ganz unterschiedlichen Gründen aufgestiegen sein.
Entweder haben Sie sie großartig bemalt.
Oder Sie mögen die Modellierung.
Oder es verbirgt sich irgendeine Geschichte, manchmal eine ganz persönliche, dahinter.
Ich habe auch solche Figuren; und wenn ich es genau betrachte, eine ganze Menge davon.
Diese Figuren gehen in meinen normalen Berichten unter.
Sie verschwinden in der Masse der Minis.
Werden vielleicht gar nicht wahrgenommen.
Also dachte ich, Mensch, die muss ich jetzt irgendwie hervorheben.
In den Mittelpunkt stellen.
Folglich werde ich Ihnen in unregelmäßigen Abständen meine „Lieblingsmini der Woche“ hier auf meinem BLOG zeigen.
Und so möchte ich die Reihe auch nennen.
 
Heute möchte ich Ihnen die nachfolgende Miniatur vorstellen.


Sie ist im 28 mm Maßstab.
Bestellbar ist sie auch weiterhin bei der Firma Black Tree Design, und sie findet sich unter dem Stichwort Dark Age/Saxons.
DA1039 - Saxon King Set (3) – EOE Orbis UK
Warum habe ich diese Figur ausgewählt.
Sie kennen Alfred den Großen, Karl den Großen, Karl den Kahlen, Ludwig den Deutschen, Otto den I., Johann ohne Land etc. etc. etc. ???
Richtig.
Alles Könige des frühen- bzw. des beginnenden Hochmittelalters.
Einige dieser historischen Personen gibt es mittlerweile auch als Miniaturen.
Oftmals in Kampfposen dargestellt, die natürlich aufgrund der unterschiedlichen Zeitepochen auch unterschiedliche Rüstungen zeigen.
Die Miniatur, die Sie aber jetzt hier im Bild sehen, ist sehr generisch gehalten.
Der König trägt zivile Kleidung, seine Krone auf dem Haupt zeigt ihn als das, was er ist.
Mehr nicht.
Deshalb ist er für mich sozusagen „der König der Könige“.




Man kann ihn in unterschiedliche Rollen schlüpfen lassen.
Im Grunde taugt die Mini für alles zwischen 600 und 1100 nach Christus.
Sicher.
Man könnte sich jetzt an der Mode der Hosen aufhängen.
Sie als zu weit oder zu eng für ein bestimmtes Jahrhundert definieren.
Aber das ist ein Faktum, das man nach meiner Meinung auch ignorieren kann.
Der Look der Miniatur stimmt einfach, und deshalb ist ein universeller Einsatz auch möglich.
Ich jedenfalls habe mir diese Miniatur genau aus diesem Grund gekauft.
Angelsächsische, frühmittelalterliche (vielleicht sogar noch hochmittelalterliche) deutsche, französische und englische Könige werde ich mit dieser Mini darstellen.
Er ist DER KÖNIG.
Und wenn der König stirbt, lebt er als dessen Nachfolger weiter.
Lang lebe der König.
Im übertragenen Sinne steht diese Miniatur somit auch für eine Kontinuität.
Symbolisiert das, was Menschen des Mittelalters auch empfunden haben.
Welcher König an der Macht war, wusste nicht jeder.
Aber dass es einen König gab, das war Gott gegeben.
Und ich denke, dass der kleine Untertan auch oftmals gedacht hat, „ist doch egal, wer uns beherrscht.
Die sehen alle gleich aus, und die verhalten sich auch alle gleich.“
Sollte ich also irgendwann einmal wieder ein Spielsystem finden, um in das Frühmittelalter einzutauchen, dann ist eine Position schon einmal sicher besetzt.
Lang lebe der König!!!!!




I'm sure most of you have certain favorite miniatures.
These can have risen to this status for a variety of reasons.
Either you painted them brilliantly.
Or you like the modeling.
Or there is some story, sometimes a very personal one, behind them.
I have such figures too; and if I look closely, there are quite a few of them.
These figures get lost in my normal reports.
They disappear in the mass of minis.
Maybe they aren't even noticed.
So I thought, man, I have to highlight them somehow.
Put them in the spotlight.
As a result, I will show you my "Favorite Mini of the Week" here on my BLOG at irregular intervals.
And that's what I want to call the series.
Today I would like to introduce you to the following miniature.

It is in 28 mm scale.
It can still be ordered from Black Tree Design and can be found under the keyword Dark Age/Saxons.
DA1039 - Saxon King Set (3) – EOE Orbis UK
Why did I choose this figure?
You know Alfred the Great, Charlemagne, Charles the Bald, Louis the German, Otto I, John Lackland, etc., etc., etc. ???
Correct.
All kings of the early or early High Middle Ages.
Some of these historical figures are now also available as miniatures.
Often depicted in battle poses, which, of course, also show different armor due to the different eras.
The miniature you see here in the picture is very generic.
The king wears civilian clothes; his crown on his head shows him for what he is.
Nothing more.
That's why, for me, he's "the king of kings," so to speak.
You can have him slip into different roles.
Basically, the miniature is suitable for anything between 600 and 1100 AD.
Sure.
You could get hung up on the fashion of trousers.
Define them as too wide or too tight for a particular century.
But that's a fact that, in my opinion, can be ignored.
The look of the miniature is just right, and that's why it can be used universally.
In any case, I bought this miniature for precisely this reason.
I will represent Anglo-Saxon, early medieval (perhaps even high medieval), German, French, and English kings with this miniature.
He is THE KING.
And when the king dies, he lives on as his successor.
Long live the king.
In a figurative sense, this miniature also represents continuity.
Symbolizes what people of the Middle Ages also felt.
Not everyone knew which king was in power.
But that there was a king was a gift from God.
And I think that the little subject often thought, "It doesn't matter who rules us.
They all look the same, and they all behave the same."
So if I ever find a game system that immerses me in the early Middle Ages again, one position is already surely filled.
Long live the king!!!!!

Sonntag, 16. März 2025

Battlegroup - Roadblock

Im heutigen Szenario führte ich eine zum großen Teil aus gepanzerten Fahrzeugen bestehende Kampfgruppe gegen eine amerikanische Einheit, die sich an einer Wegkreuzung kurz vor einem Ort verschanzt hatte.
Ein amerikanisches Squad inklusive einem Bazooka-Schützen verteidigte hier mit einer Pak und beherrschte die Hauptstraße.


Aufgabe der Deutschen war es in 4 Zügen die beherrschende Position einzunehmen. Ab Runde fünf wurde es kritisch. Denn ab hier musste ich Runde für Runde einen Strafcounter ziehen, was die Gefahr erhöhte, dass meine Battlerate erreicht wurde, und damit das Spiel zu Ende ging.
Ich hatte meine Einheit auf dieses Szenario angepasst. Es musste schnell gehen.
Deshalb führte ich nur einen deutschen Infanteriezug ins Feld, den ich auch auf einen LKW setzte, um schneller voranzukommen. Ein Mörsertrupp war für die Feuerunterstützung vorgesehen.



Der Rest bestand aus Fahrzeugen.
Ein SdKfz 234/1 und ein SdKfz 234/2 (Puma) als Aufklärer, eine Sturmgeschützabteilung bestehend aus drei Fahrzeugen nebst Versorger, und dann noch zwei Panzer IV H als weitere schnelle und schusskräftige gepanzerte Einheiten.





Sven hatte anfänglich einen Infanterieplatoon, die Pak, einen Mörser und einen Spähpanzer Greyhound auf dem Spieltisch.








Das Spiel begann.









Da es schnell gehen sollte, zog ich dann auch sofort meine Spähpanzer und meine Stugs nach vorne. Da die Straßensperre nicht weit entfernt war, fuhr ich meinen LKW nach vorne und ließ die Einheit sofort absitzen. Ich wollte verhindern, dass der anfällige LKW durch Mörser bzw. die Pak ausgeschaltet wird.
Die Infanterie kam dann auch sehr schnell unter Mörserfeuer. Am Anfang passierte hier jedoch nichts.



Meine Stugs fuhren auf ein Haus zu, gerieten hier allerdings direkt unter Feuer.
Sven hatte teilweise in den Häusern Infanterietrupps verschanzt. Andere Infanterieeinheiten nahmen hinter der Bocage Deckung.






In Runde 2 kamen dann Verstärkungen für die Amerikaner. Ein M10 Panzerjäger, und zwei Stuart Panzer rollten auf das Schlachtfeld.




Einer der Stuarts pinnte dann auch sofort mein Kommandeurs-Stug.


Am anderen Flügel wurde mein MG Trupp und ein Teil meiner Schützeneinheit ausgeschaltet. Damit war mein infanteristischer Teil schon mal auf zwei Mann reduziert. Nicht schlimm, denn ich wollte ja eh mit meinen Panzern die Entscheidung herbeiführen.



Die lieferten sich mit dem Infanterietrupp und dem Stuart Feuerduelle.

Wenig später wurde mein erstes Stug immobilisiert. Sven hatte kurz zuvor ziemlich viele Einser gewürfelt. Also konnte ich schon einiges Glück auf der Habenseite verbuchen. Lustig war, dass ausgerechnet eine Doppel 1, dann die Immobilisierung verursachte. Ist halt an dieser Stelle bei BG so geregelt. Doppel 1 gewinnt.



Beim nächsten Schuss wurde der Panzer dann voll getroffen und wurde ausgeschaltet. Das zweite Stug wurde dann auch gepinnt.


Verrückterweise würfelte Sven im Anschluss nochmals eine Doppel 1, und auch hier wurde das Stug immobilisiert. Wie verrückt ist sowas?



Meine, aber auch Svens, Infanterie lauerte derweil.
Der von mir bereits zweimal versuchte Mörserangriff verpuffte übrigens.





Selbst der sehr gut getarnte kleine Mörser der Amerikaner schoss mittlerweile mit direktem Feuer auf meine Panzer. Die Schüsse prallten allerdings ab.



Ich versuchte derweil den Stuart zu treffen. Es gelang aber nicht.
Als sich dann mein Stug verschossen hatte, zog ich den Versorgungs-LKW nach vorne. Das Stug wurde im nachfolgenden Angriff gepinnt. „Bitte keine weitere Doppel 1!“, dachte ich mir.




Svens nachfolgender Mörserangriff auf meine Infanterie funktionierte erneut nicht. Im Vergleich zu unserem letzten Spiel versagten diesmal die Mörser sowohl auf deutscher, als auch auf amerikanischer Seite.




Jetzt muss etwas passieren, sagte ich mir, und griff mit meinem ersten Panzer IV aus der Ferne die Pak an. Beide Treffer gingen daneben. 

Die Pak schoss im nächsten Zug zurück, und mein erster Panzer IV explodierte.


Meine Panzerspähwagen versuchten jetzt an der Flanke voranzukommen. Ein Schusswechsel zwischen dem MG des SdKfZ 234/1 und der Bazooka eines amerikanischen GI’s führte zu keinem Ergebnis.

Jetzt setzte ich alles auf eine Karte. Runde 4 war da, und ich musste ab nun Strafcounter ziehen. Ich schickte meinen Panzer IV, das Kommandeursfahrzeug, nach vorne. Die Schüsse gingen fehl, die Pak schoss zurück. Bumm. Weg war der zweite Panzer IV und somit auch mein Forward Headquarter.





In dieser Phase gelang es mir wenigstens noch einen Stuart auszuschalten.

An der linken Flanke wurde kurz danach das zweite Stug, direkt danach das dritte ausgeschaltet.
Das war es dann auch.





Meine Battlerate war jetzt gebrochen, und abgesehen davon hätte ich mit meinen beiden Aufklärern auch nichts mehr reißen können, obwohl der Puma im Zug davor noch einmal aggressiv vorgefahren war.


Es war ein spannendes Spiel. Matchwinner war eindeutig die amerikanische Pak. Sven hatte diese gut platziert, und man darf auch nicht vergessen, dass sie meine beiden stärksten Panzer relativ mühelos ausschaltete.


Aber auch auf meinem linken Flügel hatte es sich gezeigt, wie stark doch amerikanische Einheiten mit der Bazooka sein können. Meine 3 Stugs fuhren in einen Korridor, der von zwei Bazookas, dem Stuart Panzer und dem M10 beherrscht wurde.
Ich wolle mit meinen Stugs nicht am Haus vorbeifahren, weil die Bazookas dann mein schlechter gepanzertes Heck bedroht hätten, gleichzeitig aber auch Stuart und M10 nur darauf lauerten, dass ich die Distanz verkürze.
So reagierte ich hier leicht statisch, und letztendlich auch nicht erfolgreich.
Ein klasse Spiel, das auf jeden Fall seine Fortsetzung finden wird.
Gratulation an Sven. Seine Einheiten waren super positioniert, und er schaffte es auch ein entsprechendes Kreuzfeuer aufrecht zu erhalten.
Somit ein absolut verdienter Sieg.
 
 
In today's scenario, I led a combat group consisting largely of armored vehicles against an American unit entrenched at a crossroad just before a town.
An American squad, including a bazooka gunner, defended the area with an anti-tank gun and controlled the main road.
The Germans' task was to take the dominant position in four rounds. Things became critical from round five onwards. From then on, I had to take a penalty counter round after round, which increased the risk of my battle rate being reached and thus ending the game.
I had adapted my unit to this scenario. Speed was required.
Therefore, I only fielded one German infantry squad, which I also placed on a truck to move forward more quickly. A mortar squad was intended for fire support.
The rest consisted of vehicles.
An SdKfz 234/1 and an SdKfz 234/2 (Puma) as reconnaissance vehicles, an assault gun detachment consisting of three vehicles, and then two Panzer IV H as additional fast and powerful armored units.
Sven initially had an infantry platoon, the anti-tank gun, a mortar, and a Greyhound armored reconnaissance vehicle on the table.
The game began.
Since things needed to move quickly, I immediately moved my armored reconnaissance vehicles and my Stugs forward. Since the roadblock wasn't far away, I drove my truck forward and immediately had the unit dismount. I wanted to prevent the vulnerable truck from being taken out by mortars or anti-tank guns.
The infantry then quickly came under mortar fire. At first, however, nothing happened here.
My Stugs drove toward a house but came under direct fire.
Sven had entrenched infantry squads in some of the houses. Other infantry units took cover behind the hedgerow.
In round 2, reinforcements arrived for the Americans. An M10 tank destroyer and two Stuart tanks rolled onto the battlefield.
One of the Stuarts immediately pinned my commander's Stug.
On the other wing, my machine gun squad and part of my rifle unit were taken out. This reduced my infantry force to two men. Not a problem, because I wanted to decide the game with my tanks anyway.
They engaged in fire duels with the infantry squad and the Stuart.
A short time later, my first Stug was immobilized. Sven had rolled quite a few 1 shortly before, so I was already able to count my luck on the plus side. It was funny that a double 1, of all things, caused the immobilization. That's just how it works in BG at this point. Double 1 wins.
The next shot then hit the tank directly and took it out. The second Stug was also pinned.
Crazy as it is, Sven then rolled another double 1, and the Stug was immobilized here too. How crazy is that?
Meanwhile, my infantry, as well as Sven's, were lurking.
The mortar attack I'd already attempted twice fizzled out, by the way.
Even the very well-camouflaged American small mortar was now firing direct fire at my tanks. However, the shots bounced off.
Meanwhile, I tried to hit the Stuart, but it didn't work.
When my Stug ran out of ammunition, I pulled the supply truck forward. The Stug was pinned in the subsequent attack. "Please, no more double 1s!" I thought to myself.
Sven's subsequent mortar attack on my infantry failed again.
Compared to our last game, this time the mortars failed on both the German and American sides.
Something has to happen now, I told myself and attacked the anti-tank gun from a distance with my first Panzer IV. Both hits missed. The anti-tank gun fired back on the next turn, and my first Panzer IV exploded.
My armored reconnaissance vehicles now tried to advance on the flank. An exchange of fire between the SdKfZ 234/1's machine gun and an American GI's bazooka yielded no results.
Now I put all my eggs in one basket. Round 4, and I had to draw penalty counters from now on. 
I sent my Panzer IV, the command vehicle, forward. The shots missed, the anti-tank gun fired back. Boom! The second Panzer IV was gone, and with it my forward headquarter.
On the left flank, the second Stug was taken out shortly thereafter, followed immediately by the third.
That was it.
My battle rate was now broken, and apart from that, I wouldn't have been able to achieve anything more with my two scouts.
It was a thrilling game. The match winner was clearly the American anti-tank gun. Sven had placed it well, and it shouldn't be forgotten that it took out my two strongest tanks relatively easily.
But even on my left wing, it had become clear how powerful American units can be with bazookas. My three Stugs drove into a corridor dominated by two bazookas, the Stuart tank, and the M10.
I didn't want to drive past the house with my Stugs because the bazookas would have threatened my poorly armored rear, but at the same time, the Stuart and M10 were just waiting for me to close the distance.
So, my reaction here was somewhat static, and ultimately unsuccessful.
A great game that will definitely be continued.
Congratulations to Sven. His units were superbly positioned, and he also managed to maintain a corresponding crossfire.
Thus, a thoroughly deserved victory.