Sonntag, 17. April 2022

Epic Battles - Preußen... Sha-la-la-la-la

 
Oh was haben doch einige gelästert.
Als ich vor ein paar Monaten Epic Battles von Warlord Games hier auf meinem BLOG präsentiert habe, gab es nicht nur positive Reaktionen.
„Sind ja nur Briten und Franzosen!!“
„Was ist mit den Preußen!!!“
„Pffftttt. Rifles in Linie. Da kommen dann – WENN ÜBERHAUPT – teure Zinnminis als Ergänzung für plänkelnde Einheiten raus. Alles nur Geldmacherei.“
„Ich will Highlander.“
„Typisch. Erst mal günstiges Plastik anbieten, und danach dann teure Zinnis als Ergänzung anbieten!“
Tja meine Herren.
(Wunderschön. In unserem Hobby muss ich da gar nicht gendern!!! Die Meckerfritzen sind tatsächlich ganz klar alte, weiße Männer!!! Das vereinfacht doch einiges. Ich kann dann etwas ekliger schreiben, denn wenn Damen anwesend wären, würde ICH alter, weißer Mann ja höflicher sein. Bin ja noch so erzogen).
Tja und jetzt.
Jetzt guckt Ihr meine Lieben, oder????
Nichts ist von dem passiert, was ihr da geschrieben habt!!!
Nichts.
Wir heben jetzt gemeinsam die Hände und singen „Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la…….“ (jetzt bewerfen wir die Meckerer mit halbleeren Pappbierbechern, so dass sie noch schön nass werden. Danach schwenken wir Fahnen von Warlord Games und freuen uns).
Just in dieser Woche hat Warlord Games die Preußen angekündigt.


Ja sie werden kommen.
Natürlich in Plastik.
Natürlich mit allem, was das Herz begehrt.
Linieninfanterie, Landwehr, Jäger in Linie, Jäger als Plänkler, Husaren, Dragoner, Landwehrkavallerie, Artillerie.
Eine echte preußische Brigade!!!!


Na und wird man diese Neuerscheinung loben???
Ich bin mal gespannt.
Ich erwarte, dass die alten, weißen Männer jetzt schon damit beginnen in den Krümeln zu suchen.
Vielleicht bemängelt man ja das Fehlen der Lützower Jäger.
Oder, dass man gerne das 31. Regiment aufgestellt hätte, das ja als ehemaliger Bestandteil der Russischen Legion auch russische Uniformen tragen müsste.
Oder das jetzt noch die Reserveregimenter in der grauen Uniform fehlen.
Natüüüüüüürrrrrllliiiicccchhhhhhhhh.
Ja wundern würde mich das nicht.
Auch bei den Franzosen hatte man ja rumgemeckert warum da Pioniere und Marineinfanterie im Set seien.
„Da gab es doch nur ein paar Soldaten dieser beiden Einheiten bei Waterloo; und jetzt kommt da ein ganzer Infanteriestreifen. Pfttttttttt.“
Last uns einfach die nächsten halbleeren Pappbecher mit Bier werfen und die Fahnen schwenken.
Eh Leute.
DAMALS, in den Urzeiten des Hobbys haben wir durch Headswaps versucht eben diese Einheiten aus 1/72 Kernschrott zusammenzubasteln!!!! Und wir waren stolz, dass wir das irgendwie hinbekommen haben.
Es ist mir doch völlig wumpe, wenn ich jetzt zuviele davon habe!!!
Lieber wegschmeißen, als Umbauten zu machen, wenn man es nicht kann.
(Wir blasen jetzt Luftschlangen in Richtung des Auswärtsspielblocks, holen die Presslufthupen hervor und singen – mit dem Finger auf sie weisend – „SCHEI…..VEEERRRRRLLIIIIIIIIIIEEEEEERRRRREEEERRRRRR!!!!).
Na und auch die anderen Unkenrufe der garstigen Auswärtsmannschaft sind nicht aufgegangen.
Mittlerweile gibt es auch die Mittlere und Alte Garde, die Highlander UND die plänkelnden Rifles.
Alles da.
Alles in Plastik.
Nichts überteuert.
„Hääääännnnddddeeeeeeeeee in die Höhe. Wir singen… So sehen Sieger aus Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la…”
Bierbecher zum Dritten.



Warum bin ich so grundaggressiv werden Sie fragen.
Erstens.
Die Playoffs im Eishockey haben wieder begonnen.
AAAAAAAAAAAAAADDDDDDDDDDDDDDDDDDLLLLLLLLLLLLLLLLEEEEEEEEEEEEEEEEEEERRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR….
Da bin ich immer so schräg drauf.
Zweitens.
Dieses ewige Grundnegative in Fanforen, dieses besserwisserische Grundverhalten, dieses Behauptungen raushauen, ohne jegliche Recherche, nervt mich.
JA ES NERVT MICH!!!!!!!
Und deshalb habe ich hier noch einige halbvolle Bierbecher mit abgestandener Plörre herumstehen, um die noch zu werfen, wenn nötig.
Ich verstehe nicht wirklich, warum es ein Zeitgeist geworden ist über ungelegte Eier – frohe Ostern übrigens – zu meckern. Man kann ja meckern, wenn Fakten da sind. Aber Mutmaßungen zum Kern der Wahrheit zu erklären, ist doch einfach überflüssig. Der Content von Facebook und anderen Social Media Plattformen wäre doch zu Zweidrittel leer, wenn man die Fake News löschen würde.
Warum ist das so??
Es scheint es ist ein schlimmer Zeittrend zu sein.
Warlord Games hat da ein tolles Spielsystem herausgebracht.
Eine saubere, in sich geschlossene Reihe veröffentlicht, die jetzt auch immer kompletter wird.




Fehlen eigentlich nur noch die Holländer, ergänzt um Nassauer und Braunschweiger.
Dann haben wir tatsächlich ein episches Waterloo mit allem, was wir brauchen.
Und weil wir jetzt kurz davorstehen, so etwas zu bekommen, vergisst doch die meckernde Auswärtsmannschaft.
„Wir singen. Maßstab ist egal. Sha-la-la-la-la. Hauptsach’ komplett, nett, nett….“
Und werfen die nächsten Becher in den gegnerischen Block.
Dann schwenken wir die Fahne des Spitzenreiters Warlord Games – „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey, hey…..“ – und freuen uns.
Denn auch wenn wir 15 mm, 1/72, 28 mm oder was weiß ich noch alles sammeln.
Ist doch egal, wenn ein weiterer Maßstab dazukommt.
Dann ist das halt so.
Ein Verkauf ist immer zuerst ein Angebot. Erst wenn ein Kunde dieses annimmt, kommt es zu einem Vertrag.
Dann kauft es doch nicht, Ihr „Absteiger, Absteiger, Absteiger“, im anderen Fanblock.
Wir Fans freuen uns; egal was wir mit dem Zeug machen. Hauptsache schön.
„Hääääännnnddddeeeeeeeeee. So sehen Sieger aus Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la…”
Lasst uns nochmal Pappbecher in Richtung des Auswärtsblocks werfen. Denn meckern werden sie eh.
Immerhin Sie sind ja jetzt in diesem Bericht nass geworden….
„Mimimimimimimimi…………….“
 
Aber wir, wir anderen, wir echten Fans, wir können jetzt Geld ausgeben und unser Epic Waterloo immer mehr ausbauen.
Wir haben Spaß und freuen uns.
Denn wir bekommen etwas für unser Geld.
Auch wenn es nur eine Idee ist, dass wir jetzt etwas Episches in Händen halten.
Ideen fesseln uns Fans; sie vereinen uns; sie machen uns zu Promotern.
Deshalb zum Abschluss noch einmal alle Becher angehoben und „ratz-fatz“ in den Gästeblock damit.
Wir, ja wir, lassen uns den Spaß doch nicht nehmen.
 
„„Hääääännnnddddeeeeeeeeee. So sehen Sieger aus Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la!!!!”
 

 
P.S.: Pappbecher werfen ist übrigens kein feindlicher Akt. Manchmal werfen wir sie auch in die Luft; oder auch in den eigenen Block. Generell sind wir alle naß, nur dass wir, die entspannten Fans, uns freuen, während die Auswärtsmannschaft miesepetrig wird.
Ich jedenfalls feiere Warlord Games und den Einzug meines Hockey Teams, die Adler Mannheim, in das Halbfinale der Playoffs. 8:3 gegen Straubing im entscheidenden Spiel, da flogen ganz viele Becher. Aber nicht gegen die Auswärtsmannschaft. Die waren echte Sportsmänner und haben ihr Team trotz der hohen Niederlage bis zum Schluss gefeiert.
Tolle Jungs.


 
 
 
In the following article I often use the sentence Sha-la-la-la-la. That sounds like this:
 
 


 
When I presented Epic Battles from Warlord Games here on my BLOG a few months ago, the reactions were not all positive.
"They're only British and French!!"
"What about the Prussians!!!"
"Pfftttt. Rifles in line. Then - IF AT ALL - expensive tin minis come out as a supplement for skirmishing units. All just money making.”
"I want Highlanders."
"Typical. First offer cheap plastic, and then offer expensive tin minis as a supplement!”
Well gentlemen.
(Wonderful. In our hobby I don't have to gender it at all!!! The moaners are actually quite clearly old, white men!!! That simplifies a lot. I can then write a bit more disgustingly, because if women were present, I myself an older, white man would be more polite. I'm still brought up that way).
Well and now.
Now you're watching my dear moaners, aren't you????
Nothing happened what you wrote there!!!
Nothing.
Let's raise our hands together and sing "Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la, Sha-la-la-la-la...... .”
(Now we're going to throw half-empty paper beer cups at the complainers so they get pretty wet. Then we wave Warlord Games flags and are happy).
Just this week Warlord Games announced the Prussians.
YES they will come
In plastic, of course.
Of course with everything your heart desires.
Line infantry, Landwehr, Jäger in line, Jäger as skirmishers, hussars, dragoons, Landwehr cavalry, artillery.
A real Prussian brigade!!!!
Well, and will one praise this new release???
I am curious.
I expect the old white men to start digging through the crumbs by now.
Perhaps one criticizes the absence of the Lützow Jägers.
Or that they would have liked to set up the 31st Regiment, which, as a former part of the Russian Legion, would also have to wear Russian uniforms.
Or that the reserve regiments in the gray uniform are still missing.
Ohhhhhhhhhhhhhhh nnooooooooooooooooo.
Yeah, that wouldn't surprise me.
Just think about the comments you have read about the french engineers and marines de la garde in the French set.
“There were only a few soldiers from those two units at Waterloo; and now there comes a whole strip of infantry. Pftttttttt."
Let's just throw the next half-empty paper cups with beer and wave the flags.
Hey guys
Back then, in the early days of the hobby, we tried to put together these units from 1/72 core scrap by means of head swaps!!!! And we were proud that somehow we managed to do it.
I give a damn if I have too many of them now!!!
It's better to throw the surplus away than to make modifications on minis if you can't.
(We're now blowing streamers towards guest block, pulling out the air horns and chanting - pointing the finger at them – “Loooooooooooooooossssssssseeeeeeeeeeeeerrrrrrrrrr!!!!”).
Well, and the other prophecies of doom from the nasty guest team didn't work either.
Meanwhile, there's also the Middle and Old Guard, the Highlanders AND the Skirmishing Riflemen.
Everything released.
Everything in plastic.
Nothing overpriced.
"Hands in the air. We sing... That's what winners look like sha-la-la-la-la, sha-la-la-la-la, sha-la-la-la-la, sha-la-la-la-la..."
Third beer mug flowing away.
Why am I so aggressive you may ask.
First.
The hockey playoffs have started again.
AAAAAAAAAAAAAADDDDDDDDDDDDDDDDLLLLLLLLLLLLLLLLEEEEEEEEEEEEEEEEERRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR…. (Adler (Eagles) Mannheim, my favorite team)
I'm always so lopsided during Playoff times.
Secondly.
This eternal basic negative in fan forums, this know-it-all basic behavior, this knocking out claims without any research, annoys me.
YES IT BRINGS ME!!!!!!!!
And that's why I still have a few half-full beer mugs with stale slop staying around to throw them if necessary.
I don't really understand why it has become a trend to complain about unlaid eggs - happy Easter by the way. One can complain when there are facts. But explaining conjecture to the core of the truth is simply superfluous. Two-thirds of the content on Facebook and other social media platforms would be empty if the fake news were deleted.
Why is that??
It seems it's a bad trend of the times.
Warlord Games has released a great game system.
Released a well thought out, self-contained game system that is now becoming more complete as well.
The only thing missing are the Dutch, supplemented by Nassau and Brunswick units.
Then we actually have an epic Waterloo with everything we need.
And now that we're about to get something like that, forget about the bleating away team.
"We sing. Scale doesn't matter. Sha-la-la-la-la…..”
And throw the next cups into the opposing block.
Then we wave the flag of frontrunner Warlord Games - "frontrunner, frontrunner, hey, hey, hey...." - and rejoice.
Because even if we collect 15 mm, 1/72, 28 mm or whatever.
It doesn't matter if another scale is added.
Then that's the way it is.
A sale is always an offer first. Only when a customer accepts this does a contract come about.
Then don't buy it, you moaners in the other fan block.
We fans are happy; no matter what we do with the stuff. The main thing is beautiful.
"Hands in the air. We sing. This is what winners look like from sha-la-la-la-la, sha-la-la-la-la, sha-la-la-la-la, sha-la-la-la-la..."
Let's throw paper cups towards the guest block again. Because they will complain anyway.
After all, you got wet in this report….
"Mimimimimimimimi……………."
But we, the rest of us, we real fans, we can spend money now and keep expanding our Epic Waterloo.
We're having fun and looking forward to it.
Because we get value for our money.
Even if it's just an idea, we're holding something epic now.
Ideas captivate us fans; they unite us; they make us promoters.
Therefore, at the end, all the cups were lifted again and … into the guest block with them.
We, yes we, don't let the fun take away from us.
" ands in the air. We sing. This is what winners look like sha-la-la-la-la, sha-la-la-la-la, sha-la-la-la-la, sha-la-la-la-la!!!!”
 
P.S.: By the way, throwing paper cups is not a hostile act. Sometimes we throw them in the air too; or in your own fan block. In general, we're all wet, except that we, the relaxed fans, are happy while the guest team is getting grumpy.
Anyway, I'm celebrating Warlord Games and the entry of my hockey team, the Adler Mannheim, into the semi-finals of the playoffs. 8:3 against Straubing in the decisive game, there were a lot of cups flying. But not against the guest team. They were real sportsmen and celebrated their team to the end despite the high defeat.
Great guys.

Sonntag, 10. April 2022

NVA der 80er Jahre - Bilder aus dem Panzermuseum Munster

 
Am 30.10.1990 fuhr ich das erste Mal über die, zu diesem Zeitpunkt noch deutlich erkennbare, innerdeutsche Grenze. Somit fast genau ein Jahr nach dem Mauerfall vom 9.11.1989.
Aufgewachsen auf der linken Seite des Rheins, in provinzieller, dörflicher Umgebung, gerade mal 60 km von Bonn entfernt, war ich im Grunde ein typischer Mitzwanziger der Bundesrepublik Deutschland.
Das Studium hatte ich gerade erfolgreich beendet, na und jetzt war ich am Start Karriere in meinem Unternehmen zu machen. Typ „Junge Nachwuchsführungskraft“, die richtig Gas geben wollte.
Ein klassischer Wessi eben.
Bezug zum Osten hatte ich bis dato keinen. Wir hatten keine Verwandten dort, meine Eltern waren eh reisefaul, so dass auch ein Besuch in West-Berlin mit Abstecher in den Osten niemals auf dem Programm gestanden hätte.
Die DDR war halt gefühlt irgendwo im Nirgendwo, hinter einer Mauer und einem Stacheldrahtzaun. Allerdings war dann doch schon die Furcht da, dass es irgendwann zwischen den Amis und Russen krachen würde, und damit die beiden deutschen Staaten natürlich in den Mist hereingezogen werden würden.
Die meisten Bürger der Bundesrepublik empfanden zwar so, allerdings herrschte da jetzt nicht der Dauerschrecken und Horror.
An der innerdeutschen Grenze hatte man sich irgendwie mit dem Status Quo abgefunden und sich dahingehend eingerichtet.
Der Kalte Krieg war in Stellvertreterkriegen in Ostasien, Afrika, dem Nahen Osten und in Südamerika heiß.
Die größte direkte Bedrohung resultierte aus den auf dem heimatlichen Boden stationierten Atomwaffen. Man hatte eher Angst, dass die einen Angriff provozieren würden bzw., dass sie irgendwann halt mal einfach in die Luft fliegen.
Viele ignorierten diese Tatsachen aber irgendwie fatalistisch – „ach, wenn’s losgeht, sind wir eh alle hopps“ –, andere versuchten durch ein Engagement in diversen Friedensbewegungen schlimmeres zu verhindern.
Die politische Entwicklung hatte ich als studierter Politikwissenschaftler und Historiker natürlich aufmerksam zur Kenntnis genommen, wenn ich auch meine Arbeitswelt mittlerweile verlagert hatte.
Denn an diesem 30.10. war ich auf dem Weg zu einer Informationsveranstaltung in Königs-Wusterhausen, wo ich und meine Kollegen erfahren sollten, was denn jetzt hier, in der ehemaligen DDR zu tun war.
DDR sagten wir natürlich nicht mehr. Neue Deutsche Bundesländer hieß es jetzt, oder, wenn man als Wessi einen Brüller bringen wollte, natürlich weiterhin SBZ (Sowjetische Besatzungszone).
Als Führungskraft eines großen Bankenversicherers bestand unsere Aufgabe darin, den nun wieder privatisierten Banken und deren neu ernannten Vorständen und Mitarbeitern den Kapitalismus beizubringen.
Ich kann Ihnen sagen, meine lieben Leser; das war wirklich spannend; und ich muss gestehen… es kommt immer wieder mal vor, dass ich positiv an den Pioniergeist und die positive Aufbruchsstimmung von damals zurückdenke.
Wir waren damals weniger negativ denkend; sowohl im Westen, als auch im Osten.
Wir freuten uns einfach auf eine neue, gemeinsame Zukunft. Es war so ein bisschen wie die erste Liebe.
Na, und als Geschichts- und Militärinteressierter bekam ich natürlich auch einiges geboten.
Das fing schon an, als ich auf der Autobahn Richtung Berlin holperte. Damals war die Autobahn ja noch im DDR Standard gebaut. Heute sind die Autobahnen im Westen Deutschlands nach DDR Standard gebaut.
Entschuldigung. Spaß muss sein.
Es war hier, wo ich des ersten Militärhubschraubers made in CCCP ansichtig wurde.
MIL- Mi 2 Museum Gatow



Leute; ich kann Euch sagen, dass war merkwürdig. Irgendwie, wie eine Begegnung der Dritten Art.
Klar.
Die Dinger kanntest Du nur aus Fernsehsendungen oder Büchern.
Live hatten wir die nie gesehen.
Die Steigerung bekam ich dann ein paar Tage später, als ich zwischen Beelitz und Jüterbog auf der Suche nach einer Bankfiliale herumeierte.
Ich bog da auf ner ziemlich engen, mit Kopfsteinpflaster versehenen, Straße um die Ecke, da kam mir eine russische Fahrzeugkolonne entgegen.
Keine Panzer, oder Schützenpanzer, nur LKW und andere Radfahrzeuge.
Aber den Gruselfaktor hatte ich da schon:
Aufgesessene Infanterie, die da auf mich herabschaute – so viele Westautos fuhren damals da noch nicht rum -; Soldaten in völlig anders anmutenden Uniformen, Fahrzeuge, die ich bisher so noch nicht gesehen hatte.
Das war sie also.
Die Rote Armee, dachte ich.
Einerseits stellten sich bei mir wirklich die Nackenhaare auf.
Andererseits klingelte mir in einer leicht sarkastischen Art und Weise auch das Lied von Udo Lindenberg in meinen Ohren:
„In 15 Minuten sind die Russen auf dem Kurfürstendamm…“
(Noch eine Anekdote. Ein paar Tage später kam dann auch im RBB eine Sondernachricht – ich war gerade unterwegs nach Berlin -, dass sich ein Russenpanzer auf der Autobahn Richtung Berlin Innenstadt befände, und man bitte Vorsicht walten lassen sollte. Später stellte es sich heraus, dass da ein Soldat, aus Liebeskummer, oder so, auf eine alleinige Spazierfahrt gemacht hatte. RBB spielte übrigens dann auch das Lied von Udo. Ich liebte schon damals den ironischen Humor der Berliner).
Wieder ein paar Tage später fuhr ich dann bei einem gerade im Aufbau befindlichen Autohändler vorbei, wo allerdings schon ein paar Westautos rumstanden, na und da sah ich dann, wie ein russischer Offizier, mit dieser Schirmmütze, deren Teller gefühlt doppelt so groß war, wie bei einem westlichen Modell, und voller Uniform an den Autos stand, und sich das Ganze hier fasziniert anschaute.
Sein eigener, klappriger Lada stand am Straßenrand.
Vergangenheit und Zukunft, die sich da trafen. So kam es mir damals vor.
Zum Glück hatte ich jetzt nicht mehr persönliche Berührungspunkte mit der Roten Armee oder auch der „anderen“ deutschen Armee, der NVA.
Das brauchte ich jetzt damals auch nicht wirklich. Das erschien mir alles eher fremd.
Warum erzähle ich Ihnen diese Anekdoten. Es ist der Versuch sie mitzunehmen; zurück in die jüngere Vergangenheit.
Meine Kinder, Baujahr 1992 und 1993, sind jetzt so alt wie ich damals. Beide kennen die DDR und die alte BR Deutschland nicht mehr. Sie können sich das auch nicht mehr so richtig vorstellen, wie das war in einem geteilten Land mit einer durchaus realen Bedrohung zu leben.
Mit einem Was wäre wenn, mit der Frage nach dem Atomkrieg.
Deshalb wollte ich ihnen eine kleine persönliche Geschichte erzählen, um ihnen damit zu zeigen, warum mich diese Epoche, und auch das Militär dieser Epoche, zu faszinieren weiß.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass der oben geschilderte kurze Eindruck an zwei Tagen im Jahr 1990 ausreichte, um in mir eine gewisse Faszination zu erwecken, die ich heute noch empfinde, wenn ich technisches Equipment und Fahrzeuge aus dem Bestand des ehemaligen Warschauer Paktes irgendwo erspähe.
BTR 152

"Trabi" der NVA

T 54 AM


Gerade die Panzer und Schützenpanzerwagen der ehemaligen Gegner haben es mir da angetan. Und die sind es auch, die mich am meisten überrascht haben, als ich dann Jahre später in einem Museum vor ihnen stand.
Sie wirkten – im Vergleich zu den mir bekannten Bundeswehrmodellen – deutlich kleiner und kompakter.
Dies kann man sehr gut erkennen, wenn man beispielsweise das Panzermuseum in Munster besucht.
Hier stehen sich die Fahrzeuge der beiden Kontrahenten ja gegenüber, und man erkennt sofort den unterschiedlichen technischen Ansatz, der sich ja interessanter Weise bei beiden Blöcken aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs herleitete.
Während die Fahrzeuge der Bundeswehr Wert auf die neueste Technik legten, war es bei den Russen ja eher so, dass es hier um einfache, aber effektive, bewährte Konzeptionen ging.
Der T72 ist dann in seiner Bauform, seiner Technik und seiner Einsatzdoktrin im Grunde wirklich nichts anderes als ein weiterentwickelter T34.
Aus der Brille des Westens gesehen, erscheint er sehr klein, beengt und technisch jetzt nicht unbedingt auf dem letzten Stand der Dinge.
Aber das musste er auch gar nicht sein.
Es gab ihn, und auch die Arbeitspferde T 54 und T 55 ja in der Masse.
T 55 AM

Sie konnten auch in der Masse eingesetzt werden und durch ihre schiere Quantität Erfolge erringen.
Fahrzeuge, die defekt oder abgeschossen stehen blieben, sollten erst später geborgen werden.
Geländegewinn war alles. Material hatte man genug. Mannschaften waren ausreichend vorhanden.
Qualität wurde mit Robustheit gleichgesetzt. Quantität zur Doktrin erhoben.
Ähnlich sah es auch mit den BMP und BTR Modellen der Russen aus.
Der BMP 1 war bei seinem Auftauchen quasi eine Revolution. 

BMP 1 A1


Er war ein Schützenpanzer mit  Vollkette, der der Besatzung und der transportierten Einheit Schutz nach allen Seiten bot. Zudem sollte er auch auf atomarem oder chemisch verseuchtem Kampfgebiet effektiv zum Einsatz kommen.
Bisher waren Schützenpanzer nach oben offen, und die Panzergrenadiere mussten über die Seiten der Fahrzeuge springen, um so in den abgesessenen Einsatz zu gelangen (ähnlich wie beim M3 der Amerikaner und dem SdKfZ 250 und 251 der Deutschen im 2. Weltkrieg, aber auch so beim BTR-152 der Sowjets oder dem HS 30 der frühen Bundeswehr).
BTR 152


Der amerikanische M 113, der als Truppentransporter genutzt wurde, war eben nur ein Transporter – ein sogenanntes „battle taxi“ - mit einer sehr leichten Panzerung. Die Aluminiumhülle war ohne Probleme zu durchschlagen.


Aluminiumhülle? Konservendose?
Hier muss man einmal kurz auf die Panzerung eingehen.
Stahlpanzerung wird im englischen mit RHA abgekürzt. Dies steht für „rolled homogeneous armor“, also gewalzte homogene Panzerung.
Diese Panzerungsart wurde bereits im Weltkrieg verwendet, und der RHA Wert ist heute der Vergleichswert, den man heranzieht, wenn man die Panzerdurchschlagskraft einer Waffe oder aber auch die Fahrzeugpanzerung an sich klassifizieren will.
Für den M113 ist es dabei wichtig zu wissen, dass eine 100 mm dicke Aluminiumplatte einen Schutzfaktor einer 60 mm Panzerstahlplatte aufzeigt. Um also eine Schutzwirkung von 100 mm RHA zu bekommen, wäre eine Aluminiumstärke von 166,66 mm notwendig.
Wenn man das weiß, erkennt man erst, wie schwach ein M113 war.
Je nach Modell hat er eine Panzerung von 12mm – 38 mm Alu, d.h. also 7,2 bzw. 22,8 mm Panzerstahl.
Die frühen M113 waren dabei in der unteren Kategorie angesiedelt.
Auch gegen Minen war der M 113 nicht wirklich geschützt. Bekannt sind die Bilder amerikanischer GI’s aus dem Vietnamkrieg, die auf dem Dach des M113 kauern und sich durch kritisches Gelände vorbewegen.
Hinzu kam halt noch der ziemlich hohe, kastenförmige Aufbau des M113, der jetzt nicht unbedingt perfekt war, um das Gefährt im Gelände zu tarnen.
Da war der BMP etwas ganz anderes und sein Auftauchen hatte zur Folge, dass alle westlichen Armeen beschleunigt damit anfingen Konzeptionen zu entwickeln, um dieser Bedrohung entgegen zu wirken.
Der deutsche Schützenpanzer Marder ist im Grunde die direkte Antwort auf diesen Schock, den der BMP 1 ausgelöst hatte.
Die Panzerung war mit max. 33 mm deutlich besser, als beim M113; hinzu kam eine viel bessere Bewaffnung.
Mit dem M113 vergleichbar ist dann eher der Radpanzer BTR 60 bzw. 70, dessen Panzerung in der Front 9 mm, an der Seite 7 mm betrug.
Weiter konzeptionell interessante Fahrzeuge der Russen, war dann noch der Transporter MTLB, der vor allem dort eingesetzt wurde, wo die Wegeverhältnisse schlecht waren, denn sein geringer Bodendruck war hier optimal. Vor allem im Manöverraum des sowjetischen Nordens, und direkt an der finnischen Grenze, hatte er sich hier in Tests bewährt. Auch im Winter.
Auch der BMD, der luftverladbare Panzer der Luftlandetruppen, konnte neben der Besatzung von 2 Mann, auch noch 5 Soldaten transportieren. Mit 23 mm Panzerung war auch dieses Gefährt entsprechend geschützt.
Für die NVA waren allerdings der BMP 1, und in geringen Stückzahlen auch der BMP 2, neben den BTR Radpanzern die bevorzugten Schützenpanzer.
BMP 2


PT 76

BMP 1


Die Fahrzeuge wurden sowohl in den Panzerdivisionen, als auch in den Mot.-Schützendivisionen der NVA eingesetzt.
Als Panzer verfügten die 7. und 9. Panzerdivision über T 72 Panzer, während die Mot.-Schützen noch T 55 Panzer verwendeten.
T 72




Bespielt habe ich das Thema bisher nur einmal.
Damals nutzten wir Cold War Commander mit 6 mm GHQ Miniaturen. Hat Spaß gemacht, aber es war auf einer Con, nicht in meinem direkten Spielerumfeld.
Geliebäugelt hatte ich mit Modern FoW. Das wurde tatsächlich einmal kostenlos auf der Battlefront Seite zum Download bereitgestellt, und ich hatte mir die Armeelisten und Zusatzregeln damals gesichert. Über meine zu diesem Zweck bemalte 12 mm Armee hatte ich an dieser Stelle berichtet:
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Modern Flames of War - M.E.C. Tank Company (thrifles.blogspot.com)
Gekauft hatte ich mir dann noch Team Yankee als es vor ein paar Jahren erschien. Ich kannte halt den Roman und dachte… Cool. Das hat doch was.
Das Projekt gab ich aber auf, weil ich jetzt nicht noch 15 mm einsteigen wollte. Immerhin hatte ich bereits zu diesem Zeitpunkt die oben erwähnte moderne Truppe in 12 mm.
Mittlerweile gibt es allerdings wirklich großartige Starterarmeen, die schon mit ziemlich viel Material um die Ecke kommen, und das bei einem vernünftigen Preis-/ Leistungsverhältnis.
Sowohl die Armee Box der Sowjets, als auch die Armee Box der Bundeswehr würde mich schon reizen.

Aufgrund der mittlerweile veränderten politischen Lage hoffe ich ja persönlich auf den Release der Neuauflage einer NVA Box bzw. auf das Erscheinen der NVA Infanterie als Ergänzungsbox zu den sowjetischen Fahrzeugen, die ja wie oben beschrieben von der NVA genutzt wurden.
Ein „Bruderkrieg“ zwischen West- und Ostdeutschland ist nun mal wirklich Geschichte.
Zum Glück.
Als Wargaming Szenario wäre das dann auch ein echtes fiktives Szenario, das mir eindeutig lieber wäre, als irgendetwas zu simulieren, dass mich viel zu sehr an den aktuellen Krieg in der Ukraine erinnert.

P.S.: Bilder der Panzer aus dem Deutschen Panzermuseum in Munster
 
On 30.10.1990 I drove for the first time over the, at this time still clearly recognizable, inner German border. Almost exactly one year after the fall of the Berlin Wall on 9.11.1989.
Growing up on the left side of the Rhine, in a provincial, village environment, just 60 km from Bonn, I was basically a typical Twen of the Federal Republic of Germany.
I had just completed my studies successfully, and now I was about to start a career in my company.
I had no relation to the East until now. We had no relatives there, my parents were already travel lazy, so that even a visit to West Berlin with a detour to the East would never have been on the program.
The GDR was just felt somewhere in nowhere, behind a wall and a barbed wire fence. However, then there was already the fear that it would eventually crash between the Americans and Russians, and thus the two German states would of course be drawn into the crap.
Although most of the citizens of the Federal Republic felt so, but there was not a constant horror or shock feeling.
At the inner German border the blocks had somehow come to terms with the status quo and set themselves up.
The Cold War was hot in proxy wars in East Asia, Africa, the Middle East, and South America.
The biggest threat was the nuclear weapons stationed on our native soil. One was more afraid that these weapons would provoke an attack or that they eventually just blow up into the air.
Many ignored these facts fatalistically, others tried to prevent worse by a commitment in various peace movements.
Of course, as a student of political sciences and history, I had attentively noted the political development, even though I had meanwhile shifted my working world.
Because at this 30.10. I was on my way to an information event in Königs-Wusterhausen, where I and my colleagues should find out what had to be done here in the former GDR.
As a leader of a large bank insurer, our job was to teach capitalism to the newly privatized banks and their newly appointed boards and staff.
I can tell you, my dear readers; that was really exciting; and I have to admit ... it happens again and again that I think back to the pioneering spirit and the positive spirit of optimism back then.
At that time we were less negative thinking; both in the west and in the east of our country.
We were simply looking forward to a new, shared future. It was a bit like the first love.
Well and as a history and military enthusiasts, I was of course also offered a lot.
That started when I drove on the highway to Berlin. At that time the highway was still built in the GDR standard. Today the highways in West Germany are built according to the GDR standard.
It was here where I saw the first military helicopter made in CCCP.
People; I can tell you that was strange. Somehow, like a meeting of the third kind.
We had never seen them live.
Some days later, between Beelitz and Jüterbog,  I saw more Russians.
I turned on a rather narrow, cobbled street around the corner when a Russian convoi came to meet me.
No tanks or armored personnel carriers, only trucks and other wheeled vehicles.
But I already had the scary factor there:
Seated infantry peering down at me - so many Western cars did not roam there at that time -; Soldiers in completely different uniforms, vehicles that I had never seen before.
The Red Army.
Why am I telling you these anecdotes.
It's an attempt to take her; back to the recent past.
My children, born in 1992 and 1993, are now as old as I was then. Both know the GDR and the old BR Germany no longer. You can not really imagine it anymore, like living in a divided country with a real threat.
With a What if, with the question of the nuclear war.
Sometimes I feel that the above brief impression on two days in 1990 was enough to arouse in me a certain fascination, which I still feel today, if I spy on technical equipment and vehicles from the inventory of the former Warsaw Pact.
Especially the tanks and armored personnel carriers of the former opponents did it to me. Well, they are the ones who surprised me the most, when years later I stood in front of them in a museum.
They are - in comparison to the Bundeswehr models known to me - much smaller and more compact.
This can be seen very well, if you visit for example the tank museum in Munster.
Here, the vehicles of the two opponents are facing each other, and one recognizes immediately the different technical approach, which was interestingly derived from the experiences of the Second World War in both blocks.
While the vehicles of the German Federal Armed Forces put emphasis on technology, it was rather the case with the Russians, that here it was about simple, but effective, conceptions.
The T72 is then in its design, its technology and its mission doctrine basically really nothing more than an evolved T34.
Seen from the glasses of the West, he appears very small, cramped and technically now not necessarily up to date.
But he did not have to be.
The T34, and later the T 54, T 55 and T72 came in the mass.
They could also be used in the masses and achieve success by their sheer quantity.
What was the tactic?
Vehicles that remained defective or shot down, should be recovered later.
To get terrain was everything. You had enough material. Teams were sufficiently available.
Quality was equated with robustness. Quantity raised to doctrine.
The situation was similar with the Russians' BMP and BTR models.
The BMP 1 was a revolution when it first appeared. The BMP was a full-armored infantry fighting vehicle that offered protection to the crew and the transported unit on all sides. In addition, it should also be effectively used on atomic or chemical contaminated combat area.
So far armored personnel carriers were open at the top, and the grenadiers had to jump over the sides of the vehicles, in order to get into action (so the M3 of the Americans and the SdKfZ 250 and 251 of the Germans in World War II, but also the BTR-152 of the Soviets or the HS 30 of the early Bundeswehr).
The American M 113, which was used as a troop transport, was just a transporter - a so-called "battle taxi" - with a very light armor. The aluminum shell could be penetrated without problems.
Aluminum shell? Tin can?
A few remarks about armor.
Steel armor is abbreviated to RHA in English. This stands for "rolled homogeneous armor.”
This type of armor was used in World War II, and the value of RHA is the benchmark one uses to classify the armor penetration of a weapon or the armor itself.
It is important for the M113 to know that a 100 mm thick aluminum plate shows a protection factor of a 60 mm armor steel plate. So to get a protective effect of 100 mm RHA, an aluminum thickness of 166.66 mm would be necessary.
Knowing this, one first realizes how weak a M113 was.
Depending on the model, it has an armor of 12mm - 38mm aluminum, so only 7.2 mm - 22.8 mm tank steel.
The early M113 were located in the lower category.
Even against mines, the M 113 was not really protected. Well-known are the images of American GI's from the Vietnam War, crouching on the roof of the M113 and advancing through critical terrain.
Added to this was the rather tall, box-shaped construction of the M113, which was not necessarily perfect for disguising the vehicle in the field.
The BMP was a different story and its emergence meant that all western armies were beginning to develop concepts to counteract this threat.
The German infantry fighting vehicle Marder is basically the direct answer to this shock that the BMP 1 had triggered.
The armor was with max. 33 mm significantly better than the M113. Added to this was a much better armament.
Comparable with the M113 is rather the wheel armor BTR 60 or 70, whose armor in the front 9 mm, on the side was 7 mm.
Next conceptually interesting vehicles of the Russians, was then still the transporter MTLB, which was mainly used where the road conditions were bad, because his low ground pressure was optimal here. Especially in the maneuvering area of ​​the Soviet North, and right on the Finnish border, the vehicle had proven himself in tests. Also under winter conditions.
The BMD, the air-transportable tank of the airborne troops, was able to transport not only the crew of 2 men, but also 5 soldiers. With 23 mm armor this vehicle was protected accordingly.
For the NVA, however, were the BMP 1, and in small numbers, the BMP 2, in addition to the BTR’s the preferred armored infantry fighting vehicles.
The vehicles were used both in the tank divisions, as well as in the Mot.-rifle divisions of the NVA.
As tanks, the 7th and 9th Panzer divisions had T 72 tanks, while the Mot.-rifle divisions still used T 55 tanks.
I have only played the topic once so far.
Back then we were using Cold War Commander with 6mm GHQ miniatures. It was fun, but it was at a convention, not in my direct playing field.
I had flirted with Modern FoW. That was actually once made available for free download on the Battlefront site, and I had secured the army lists and additional rules back then. At this point I reported about my 12 mm army painted for this purpose:
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Modern Flames of War - M.E.C. Tank Company (thrifles.blogspot.com)
I bought Team Yankee when it came out a few years ago. I just knew the novel and thought ... Cool. That has something.
But I gave up on the project because I didn't want to go into another 15 mm. After all, at this point I already had the above-mentioned modern troop in 12 mm.
In the meantime, however, there are really great starter armies for Team Yankee that come around the corner with quite a bit of material, and at a reasonable price / performance ratio.
Both the Soviet Army Box and the Bundeswehr Army Box would appeal to me.

Due to the changed political situation, I personally hope for a new edition of an NVA box or for the appearance of the NVA infantry as a supplementary box for the Soviet vehicles, which were used by the NVA as described above. A “civil war” between West and East Germany is really history.
As a wargaming scenario, this would also be a real fictional scenario, which I would definitely prefer to simulate than  anything that reminds me far too much of the current war in Ukraine.

Pictures of the tanks from German Tank Museum Munster.

Sonntag, 3. April 2022

Die Bundeswehr der 80er Jahre im Spiel

 
Ich hatte als 17jähriger, d.h. Anfang der 80er Jahre zum Höhepunkt des Kalten Krieges, einen sogenannten „Truppenbesuch“ am ortsansässigen Militärflugplatz in Mendig auf dem Hubschrauber der Bundeswehr stationiert waren.



Dazu muss man erwähnen, dass einige Väter meiner Klassenkameraden eben auf diesem Flugplatz stationiert waren.
Flugplatz Mendig 1984


Der Vater meines damaligen besten Freundes war Hubschrauberpilot und ein ziemlich schneidiger Typ.
Er entsprach genau dem Klischee, wie man sich damals so eine „Kämpfersau“ vorstellte.
Drahtig, schneidig, Oberlippenbart… wie sich das Ende der 70er, Anfang der 80er einfach gehörte.
Dazu war er noch ein Fachmann, kein Karrierist.
Er war nämlich nicht einer dieser jungen Offiziere, die durch gute Musterung, Abitur und Karriereförderung in die Maschinen durften, sondern er war einer, der Fachoffizier war.
Das waren die Jungs, die wir alle seit Sharpe kennen. Also ein aus dem Mannschaftsstand beförderter Offizier, der halt Lebenserfahrung und, nicht nur in unseren Augen, auch Ahnung hatte.
Der hatte es dann halt irgendwie hinbekommen, dass wir mit der Schule auf dem Flugplatz eine Führung bekamen, inklusive anschließender Diskussionsrunde mit dem für Öffentlichkeitsarbeit verdonnerten Offizier der Truppe.
Dieser hatte den Spitznamen Buddha. Er sah definitiv nicht so aus, sondern hatte den Namen, weil er sich offen, interessiert, abwägend, objektiv auch Diskussionen mit Militärgegnern stellte. Er hatte halt was Buddhistisches, vermittelndes, so ein OOOOOOHM Gen.
Daher der Spitzname.
Dass er seinen Job perfekt verstanden hatte, sah man daran, dass auch die linken, grün-alternativen Klassenkameraden mit ihm eifrig diskutierten, und sie ihn danach auch nicht verdammten.
Der Mann hatte echt was drauf, und er war definitiv der Richtige für diesen Job.
Mich hat er aus einem ganz anderen Grund begeistert.
Überzeugt von meiner strategischen und taktischen Weitsicht guckte ich ihn an, und meinte:
„Mal ehrlich. Wenn es losgeht. Die Russen haben viel zu viele Panzer. Da haben wir doch mit so einer BO 105 gar keine Chance!“
Da grinste der mich an und meinte nur: „Da wissen wir schon, was man tun muss.“
„Und was???“, meinte ich leicht fordernd.
„Da schießen wir halt den ersten und den fünften Panzer aus der Kolonne raus, und dann stehen die erst mal. Danach knöpfen wir sie uns einzeln vor.“
Baaaaaammmmmmmmmmmmmmmmmmmm.
Eh Leute. Ich war echt beeindruckt.
Das war meine erste Taktikschulung, an die ich mich erinnern kann, und ich dachte, na klar. So geht das. Ist ja schon logisch.
Wenn man das so macht, hat man auch mit so einem kleinen Panzerabwehrhubschrauber eine Chance.
Das Konzept einer solchen Maschine wurde mir auf einmal klarer.
Ein weiteres Highlight auf diesem Ausflug war der Hubschrauberflug in einer CH 53.
CH 53 CC BY-SA3.0: Sikorsky CH-53 ILA-2006 1.jpg


Wir saßen auf den Sitzreihen an der Seite der Maschine.
Da kam dann, während die Piloten die Rotoren schon mal laufen ließen, der BTO (Bordtechnische Offizier) nach hinten, und meinte: „So. Es geht gleich los. Wer kotzen muss. Neben Euch liegen Kotztüten. Die werden benutzt, wenn es soweit kommt.“
Der hatte schon seinen Fliegerhelm auf, ne Sonnenbrille an, die P1 umgeschnallt, und sah einfach mega cool in seiner Fliegerkombi aus.
Der Flug war dann schon ne Herausforderung. Das erste Mal in meinem Leben, dass ich überhaupt flog.
Na, und das war halt nicht komfortabel. Es wackelte, roch nach Abgasen und Sprit, und ja, ein bisschen wurde mir schlecht. Ich bekam das aber in den Griff, und fand es dann auch immer genialer. Das Highlight war, als wir dann von Mendig Richtung Niederwalddenkmal bei Rüdesheim am Rhein flogen (ca. 100 km Luftlinie), und der Pilot quasi um das Denkmal herum seine Kehre flog, und wir das Ding von oben betrachten konnten.
Hammer.
Dabei stellte der Pilot nämlich die Kiste leicht auf die Seite, und wir hatten das Gefühl, wir liegen quer in der Luft, und schauen auf der gegenüberliegenden Seite durch die rechteckigen Fenster der Maschine.
Das hat mich schon richtig beeindruckt.
Um das Ganze dann auch mal „praktisch“, in eigener Regie zu erleben, durften wir danach sogar im Hubschraubersimulator fliegen.
Das war wirklich genial.

Der "Teppichklopfer" -ebenfalls in den 80er Jahren auf dem Platz stationiert CCBY 3.0
Bell UH-1D 05.jpg


Sie dürfen halt nicht vergessen, dass wir ja zur Vorcomputergeneration gehörten. Na, und da saßen wir dann auf echten Sitzen, hatten nen echten Joystick in der Hand, schauten auf echte Fluginstrumente, schauten quasi durch die Fenster auf eine die Landschaft projizierende Leinwand, na und wir hatten halt auch das Gefühl, dass wir fliegen, weil es eben ein echter Simulator war, der auf einer hydraulischen Anlage stand.
Ganz, ganz großes Kino.
Geärgert hatte ich mich im Nachgang dieses Erlebnisstages, dass ich nicht die Auslosung für die Fantastic Four gewonnen hatte.
Die durften nämlich bei ner BO 105 mitfliegen, und die Piloten machten sich da den Spaß durch die Täler der Eifel zu jagen, und den Mitfliegenden zu zeigen, wie man da in den Sinkflug geht, schnell wieder hochgeht, sich hinter Baumwipfel versteckt, eben das ganze Programm der Panzerabwehr.
BO 105 Bild aus Wikipedia Artikel CCBY 2.0 Panzerabwehrhubschrauber BO 105 (PAH).jpg


Hier einmal ein Film zu diesem Heli aus den 90er Jahren:
https://www.youtube.com/watch?v=D2jIgR7twmc
Man darf jetzt nicht vergessen, dass wir den Platz kurz nach der Einführung des Hubschraubers bei der Bundeswehr besuchten.
Vorher war das Regiment 35, das hier stationiert war, noch mit Alouette Hubschraubern ausgerüstet.
CCBY 2.0 Aérospatiale Alouette prototipo.jpg


Die BO 105 war somit damals modernste Waffentechnologie.
KLAR wollte ich nach diesem Ausflug Pilot werden.
Als vor ein paar Jahren Team Yankee erschien musste ich mir natürlich sofort die „Kampfgruppe Müller“ für die Bundeswehr kaufen.
Da waren eben diese BO 105 neben ein paar Leopard 2 im Set.
Kein Wunder, dass es bei mir Klick machte.



Erst paar Monate nach diesem Kauf wurde es mir bewusst, dass ich nun schon wieder einen neuen Maßstab zu Hause auf die Halde gelegt hatte, den ich ja jetzt nicht unbedingt brauchte.
Hatte ich doch eine moderne Armee bereits im 1/144 Maßstab aufgestellt, und zudem noch jede Menge 1/72 Modelle in den Vitrinen rumfliegen.
Folglich passierte nichts mit der Box und vor ein paar Jahren habe ich sie dann auch gegen andere Minis getauscht.
Mittlerweile habe ich aber einiges an anderen Figurenbemalt und die Überlegungen beginnen erneut den Zinn- und Plastikberg wieder aufzubauen.
Mittlerweile ist PSC in 12 mm eingestiegen und bietet das neue Regelsystem NORTHAG, eine Battlegroup Variante für moderne Kriegsführung, an. Logisch, dass ich da als Battlegroup Spieler aufmerksam wurde.



Die anfängliche Begeisterung wurde jedoch sofort gedämpft.
Im Grundregelwerk gibt es aktuell nur Briten und Russen. Dazu kommt noch das Problem, dass ich nicht genau erkennen kann, ob das Regelsystem überhaupt bespielt wird. Zur Zeit ist es in Deutschland nicht zu bekommen, was an Brexit, Corona, Lieferengpässen hängen kann, vielleicht aber auch an einem gefloppten System, was ich aktuell nicht bewerten kann.
Folge für mich: Entscheidung verschoben.
Team Yankee ist mittlerweile ebenfalls mit einer überarbeiteten Version dabei und zudem gibt es richtig gute Starter- und Armeeboxen.
Die Bundeswehrbox für gerade mal 72,- € bietet Tornados, Bo 105, Leos und Marder II Schützenpanzer (in der Bundeswehr nicht eingeführt. Er sollte perspektivisch den Marder ersetzen. Die Entwicklungen im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung machte diese Gedanken obsolet).



Na mal gucken, was ich da mache.
Reizen würde es mich schon einmal „Das Gefecht der verbundenen Waffen“ im modernen Szenario zu testen.
Es gibt da so ein nettes Computerspiel, das sich ebenfalls mit dem kalten Krieg beschäftigt.
Also quasi „Team Yankee“ bzw. „NORTHAG“ am Rechner.
Wargame: European Escalation, und die Fortsetzungen Wargame: Air Land Battle sowie Wargame: Red Dragon.
Der erste Teil spielt in Zentraleuropa, der zweite in Skandinavien und der dritte vor allem in Fernost.
Zumindest der erste Teil bekommt meine absolute Kaufempfehlung.
Diese Simulation spielt nämlich an der innerdeutschen Grenze, und man kann im Grunde alles an Land- und Luftstreitkräften des Kalten Krieges aufbieten, was einem gefällt. O.K. Einheiten rund um die amphibische Kriegsführung jetzt nicht. Die wurden in Teil 3 eingeführt.
European Escalation ist ein Echtzeitspiel, das wirklich den Geist der Zeit widerspiegelt. Das Game Play ist schnell, spannend, aber nicht so, dass unerfahrene Spieler da jetzt nicht mitkommen.
Hier mal ein Link zu einem Youtube Video, damit Sie sich das Ganze besser vorstellen können.
Wargame: European Escalation Official Trailer (PC) - YouTube

Ob ich ein WW III Szenario jemals spielen werde, ist mit der mittlerweile entstandenen politischen Realität fraglich.
Wenn Fiktion zur brutalen Realität wird, ist dies kein schöner Startpunkt.
Aber die 80er Jahre sind Geschichte. Im positiven wie negativen Sinne.
Politische Realitäten bekommen wir mit einem Spiel nicht verändert. 
Aber die aktuelle Geschichte, die Zeitgeschichte, beweist dass die Auseinandersetzung mit Denkmustern und Strategien der Vergangenheit interessant und wichtig ist, denn es scheint, dass wir weiterhin aus der Vergangenheit lernen müssen, um die Gegenwart gestalten zu können.
Einen neuen Kalten Krieg wollte im Westen niemand mehr. 
Die Realität zeigt uns aber, dass dieser wieder da ist.
 
 
At the beginning of the 1980s, so at the height of the Cold War, I myself and my highschool class had a so-called "troop visit" at the local military airfield. Here, in Mending, one regiment of the helicopter forces of the German Armed Forces were stationed.
The father of my then best friend was a helicopter pilot and a pretty dashing guy.
He corresponded exactly to the cliché, as one imagined at that time when he thinks of a real grunt.
He was still a professional soldier, not a careerist.
He was not one of those young officers who were somehow allowed to enter the helicopters through good grading, high school and career advancement, but he was one who was a technical officer.
He was an officer climbed up through the ranks. A Sharpie of the 70ies.
He somehow managed that our school class could visit the airfield, including a subsequent discussion with the liaison officer of the unit, who had been ousted for public relations.
This officer inspired me for a very special reason.
Convinced of my strategic and tactical foresight, I looked at him and said:
"Honestly. When a third World War starts. The Russians have far too many tanks. What will we do against them with these small BO 105 AT helicopters! "
Then he grinned at me and said only: "Since we already know what we have to do."
"And what ???", I said slightly demanding.
"Let's just shoot the second and fifth tank out of the column, and then they'll stand there for the first time. After that we will unbutton them individually."
Oooooops.
Hey, people. I was really impressed.
This was my first tactical training that I can remember, and I thought, of course. That's the way it works. It's logical.
If you do that in that way, you really have a chance with such a small anti-tank helicopter.
The concept of such a helicopter became clear to me at once.
Another highlight on this trip was the helicopter flight in a CH 53.
We sat on the rows of seats on the side of the machine.
Then, while the pilots were already running the rotors, the BTO (Technical Officer) came back and said, "So. It will start soon. Who needs to puke. Beside you are deli bags. They'll be used when the time comes."
He already had his aviator helmet on, wearing sunglasses, the P1 pistol strapped on, and yes, he just looked really cool in his flight suit.
The flight was already a challenge.
Maybe, because it was my first flight ever.
Well, that was not comfortable. It wobbled, smelled of fumes and gas, and yes, I felt a little sick. But I got that under control, and then found it always more ingenious. We flew from Mendig towards Rüdesheim/Rhine (about 100 km as the crow flies).
Then, over the Prussian monument standing there, the pilot turned the helicopter, and for me it was a feeling similar to the feeling on a rollercoaster.
That really impressed me.
Afterwards we were even allowed to fly in the helicopter simulator.
That was really awesome.
Please do not forget that we belonged to the pre computer generation. Here we sat in real seats, had a real joystick in hand, looked at real flight instruments, looked through the windows on a projected  landscape, well, and we also had the feeling that we fly, because it was just a real simulator that stood on a hydraulic system.
Some classmates won the flight with a BO 105, and they have the full experience of tank hunter tactics with the helicopter.
Here is a movie about this helicopter from the 90s:
https://www.youtube.com/watch?v=D2jIgR7twmc
We visited the base shortly after the introduction of the helicopter in the Bundeswehr.
Before that, the 35th Regiment, stationed here, was still equipped with Alouette helicopters.
The BO 105 was at that time the most modern weapon technology.
So I think, you don’t wonder about, that I wanted to become a pilot after this excursion.
I had to think of all that, when "Kampfgruppe Müller" was released for the tabletop strategy game Team Yankee.
And here, in this army box, I found two BO 105 anti-tank helicopters next to a couple of Leopard 2 tanks.
Only a few months after this purchase, I realized that I had already set a new benchmark at home in the dump, which I did not really need now.
I had set up a modern army already in the 1/144 scale. And I own several 1/72 models.
As a result, nothing happened to the box and last year I swapped it for other minis.
In the meantime I have painted a lot stuff and the considerations are starting again to rebuild the mountain of tin and plastic.
In the meantime, PSC has stepped into 12 mm and offers the new NORTHAG rules, a Battlegroup variant for modern warfare. No wonder that I became aware of that as a Battlegroup player.
However, the initial enthusiasm was immediately dampened.
In the basic rules there are currently only British and Russians. In addition, there is the problem that I cannot exactly see whether the rule system is being used at all. At the moment it is not available in Germany, which can depend on Brexit, Corona, delivery bottlenecks, but maybe also on a flopped system, which I currently cannot evaluate.
Consequence for me: decision postponed.
Team Yankee is now also there with a revised version and there are also really good starter- and army boxes.
The Bundeswehr box for just € 72 offers Tornados, Bo 105, Leos and Marder APC’s.
So exactly what I have in my mind when I think of a Bundeswehr unit from these years.
Well, let's see what I'm doing there.
It would appeal to me to test “Combined Arms Combat” in the modern scenario.
There is such a nice computer game that also deals with the Cold War.
So basically “Team Yankee” or “NORTHAG” on the computer.
Wargame: European Escalation, and the sequels Wargame: Air Land Battle and Wargame: Red Dragon.
The first part takes place in Central Europe, the second in Scandinavia and the third mainly in the Far East.
At least the first part gets my absolute buy recommendation.
This simulation takes place on the inner-German border, and you can basically use anything you like about land and air forces during the Cold War. OK. Amphibious warfare units were introduced in Part 3.
European Escalation is a real-time game that truly reflects the spirit of the times.
The game play is fast, exciting, but not in a way that inexperienced players cannot keep up with it.
Here is a link to a YouTube video so that you can imagine the whole thing better.
Whether I will ever play a WW III scenario is questionable with the political reality that has emerged in the meantime.
When fiction becomes brutal reality, this is not a nice place to start.
But the 80s are history. In both a positive and negative sense.
We don't change political realities with a game. But current history, contemporary history, proves that dealing with thought patterns and strategies of the past is interesting and important, because it seems that we must continue to learn from the past in order to be able to shape the present.
Nobody in the West wanted a new Cold War anymore. However, reality shows us that it is back.