Sonntag, 9. Juni 2019

Pellinger Schanzen - 8. August 1794


Der 9. August 1794 markiert einen Endpunkt in der Geschichte der Moselstadt Trier.
Das Kurfürstentum Trier war nach dem Einmarsch französischer Revolutionstruppen in der Domstadt Geschichte.
Der bereits in Koblenz residierende Kurfürst Clemens Wenzeslaus flüchtete in seine Herrschaft nach Augsburg und kehrte auch niemals mehr ins Stift zurück.
Trier sollte die nächsten 20 Jahre Teil des französischen Staates werden.
Am 8. August hatte man sich noch bemüht dies zu verhindern.
Reichstruppen, in diesem Fall österreichische Regimenter, unterstützt von kurtrierischen Jägern, hatten versucht der französischen Revolutionsarmee Paroli zu bieten.
An den Pellinger Schanzen wollte man sich nochmals dem Feind entgegen stellen.

Der Angriff auf Pellingen wurde von General de Division Jean René Moreaux geführt.
Merken Sie sich diesen Namen, denn in vielen deutschen Kurznotizen im Internet wird Moreaux mit Jean Victor Moreau, dem Divisionsgeneral der Armee du Nord verwechselt.
Leider gibt es auch in der Wikipedia Querverweise, die eben auf diesen falschen General hinweisen.
Dabei wäre es so einfach, dies einmal klarzustellen.
Bereits ein kurzer Blick in die französische Wikipedia hilft da weiter. Man muss nicht einmal aufwendige Quellenstudien betreiben.
Moreaux hatte am 22. März 1794 den Befehl über den rechten Flügel der Armée de la Moselle übernommen und war hier Kommandeur der Divisonen Desbureaux, seiner eigenen (Divison Moreaux) und der Division Ambert.
Zum Zeitpunkt der Schlacht an den Pellinger Schanzen hatte er interimsmäßig den Oberbefehl über die gesamte Armée de Moselle.






Nafziger liefert eine Schlachtordnung für die Moselarmee am 19. Juni 1794. Auch hier ist fälschlicherweise Moreau als Kommandeur genannt. Deshalb habe ich ein x hinter den Namen in Klammern gesetzt:

“French Army of the Moselle
l9 June l794

Commanding General: General Moreau(x)

Division: Taponier
l/l69th Demi-brigade (l,0l0)(2 - 4pdrs)
2/l69th Demi-brigade (l,05l)(2 - 4pdrs)
3/l69th Demi-brigade (l,l63)(2 - 4pdrs)
l/l39th Demi-brigade (l,ll5)(2 - 4pdrs)
2/l39th Demi-brigade (98l)(2 - 4pdrs)
3/l39th Demi-brigade (l,032)(2 - 4pdrs)
l/l05th Infantry Regiment (l,2ll)(2 - 4pdrs)
6th Infantry Battalion (l,04l)(2 - 4pdrs)
5e Bataillon de l'Ain (l,068)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon de la Montagne (l,l62)
3e Bataillon de la Manche (l,ll9)(2 - 4pdrs)
2e Bataillon de Seine-et-Marne (l,l00)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon de la Creuse (l,l09)(2 - 4pdrs)
6e Bataillon de la Meuse (l,l30)(2 - 4pdrs)
8/8th Sapper Battalion (l45)
llth Cavalry Regiment (365)
Field Artillery
l l2pdr
4 8pdrs
2 6pdr howitzers

Division: Ambert
2/2nd Infantry Regiment (l,095)(2 - 4pdrs)
2/8th Infantry Regiment (l,l29)(2 - 4pdrs)
2/30th Infantry Regiment (988)(2 - 4pdrs)
4e Bataillon de la Haute-Saone (l,022)(2 - 4pdrs)
5e Bataillon de la Drome (l,l32)(2 - 4pdrs)
7e Bataillon de la Drome (l,328)(2 - 4pdrs)
2e Bataillon du Lot (l,l36)(2 - 4pdrs)
2e Bataillon des Cotes-du-Nord (l,056)(2 - 4pdrs)
6e Bataillon de Rhone-et-Loire (l,l28)(2 - 4pdrs)
2/8th Sapper Battalion (l59)
Field Artillery
2 l2pdrs
2 8pdrs
2 6pdrs

Division: Reneaud
l/24th Infantry Regiment (l,09l)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon de l'Yonne (l,l38)
3e Bataillon de l'Ain (l,377)(2 - 4pdrs)
4e Bataillon de Saone-et-Loire (l,537)(2 - 4pdrs)
7e Bataillon de la Haute-Saone (l,208)(2 - 4pdrs)
4e Bataillon du Bas-Rhin (l,l22)(2 - 4pdrs)
lle Bataillon du Doubs (l,093)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon de Paris (l,l82)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon des Ardennes (l,l64)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon du Lot (l,l62)(2 - 4pdrs)
7th Hussar Regiment (676)
2
ler Division de Gendarmerie (53l mounted)
Field Artillery
2 l2pdrs
5 8pdrs
2 6pdr howitzers

Division: Desbruneaux
2/l03rd Infantry Regimenyt (l,l92)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon de la Meuse (l,247)(2 - 4pdrs)
7e Bataillon du Bas-Rhin (l,l70)(2 - 4pdrs)
2e Bataillon des corps francs (l,l99)
ler Bataillon des chasseurs de la Meuse (l,2l6)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon des corps francs (l,229)
2e Bataillon de la Haute-marne (l,237)
2e Division de gendarmerie (549 mounted)
Det/lst Dragoon Regiment (36)
Det/l4th Dragoon Regiment (36)
Det/lst & 9th Chasseur a Cheval Regiments (l00)
Field Artillery
2 l2pdrs
4 8pdrs
l 4pdr
2 6pdr howitzers
Artillery Park:
2 l2pdrs
8 8pdrs

L. Hennequin, La Campagne de l794 entre Rhin et Moselle“





Die französische Moselarmee (ca. 48.000 Mann) wurde von Moreaux in drei Kolonnen eingeteilt, die sich alle in Richtung Trier bewegten.
Die linke Kolonne (General Ambert) umfasste 24.000 Mann und bewegte sich auf der linken Seite der Mosel mit Front gegen Trier, und gleichzeitiger Bedrohung von Luxemburg.
Die mittlere Kolonne (General Desbureaux) bewegte sich über die Höhenzüge zwischen Saar und Mosel.
Die rechte Kolonne (General Reneauld) zog über den Hochwald, ein Gebirgszug des Hunsrücks, in Richtung Pellingen.
(nach Lauer, Dittmar: Die Schlacht bei Pellingen und die Eroberung der Stadt Trier, JB Kreis Trier-Saarburg 1995, S.148ff)
Die Order an Moreaux war klar. Er hatte Trier zu erobern. Gelänge ihm das nicht, würde die Guillotine auf ihn warten.




Dass der Eroberung des Kurfürstentums soviel Wert beigemessen wurde, lag unter anderem an einem einfachen dynastischen Grund: Der Trierer  Kurfürst und Erzbischof Clemens Wenzeslaus war ein Onkel des französischen Königs Ludwig XVI. und seiner Brüder des Grafen von Provence und des Grafen von Artois.
Die beiden letztgenannten hatten, mit einer großen Zahl von Emigranten  - es sollen mehr als 1000 gewesen sein -, Schutz und Aufenthalt im Kurfürstentum gefunden.
Ein Umstand, der der republikanischen Regierung Frankreichs natürlich ein Dorn im Auge war.
Wie sah die Situation nun auf der Seite der Verteidiger Triers aus.
Schanzen waren im Vorfeld von Trier auf den Höhenzügen errichtet worden, um eine Beschießung der Stadt zu verhindern, die ja im Moseltal liegt.
Dass die Anlage solcher Feldbefestigungen vom Landesherrn präferiert wurde, hatte einen ganz einfachen Grund.
Während der Ausbau einer Stadt zu einer Festung die Schatulle des Landesfürsten belastete, mussten Feldanlagen von der Reichsarmee bezahlt werden. Die Literatur geht deshalb davon aus, dass dies tatsächlich einer der Gründe war, warum einige Fürsten Feldbefestigungen bevorzugten, und auf den Ausbau ihrer Städte verzichteten.
Man sparte einfach Geld.
Im „Stadtkölnischen Kurier" vom 5. Juni 1796 sind die Trierer Batterien wie folgt beschrieben:
"8 bis 9 Schuhe in der Breite und wenigstens 12 Schuhe in der Tiefe".
„Die Schanzen sind wohl reine Erdwerke gewesen, allenfalls verstärkt durch Palisaden, Faschinen oder Schanzkörbe. Für solche "rampars de bois et de terre" oder "Bohlenwerke" im ursprünglichen Sinn sprechen auch die verwendeten Werkzeuge, Äxte, Hiebmesser, Schaufeln und Hacken.“
Es gab verschiedene Positionen im Raum Trier, wo es zur Errichtung solcher Schanzen kam, so zum Beispiel auf dem Grüneberg, am Herrenbrünnchen, im Mattheiser Wald, und natürlich auch bei Pellingen.
Hierhin waren wie eingangs erwähnt die Trierer Jäger stationiert.





Ihnen zur Seite standen österreichische Kontingente, die unter dem Kommando von Ernst von Blankenstein standen.

Die französischen Soldaten der Moselarmee waren über Zerf Richtung Trier vorgerückt.
Die bei Zerf und Hentern liegenden Österreicher unter Kommando des Generals Graf von Mercandin zogen sich auf die Pellinger Höhe zurück und unterstützen hier die Truppenteile Blankensteins, der den Oberbefehl behielt.
Am 8. August 1794 kam es zur Schlacht.
Die von Blankenstein als Vorhut aufgestellten kurtrierischen und kroatischen Vorposten wurden überrannt.





Die Pellinger Schanzen wurden mehr als 3 h von der Artillerie beschossen. 

Dann griffen die Franzosen in mehreren Sturmangriffen an.






  

Moreaux schreibt in seinen Memoiren: „Am 8. August attackierte Moreaux, nachdem er sich mit der Division Desbureaux vereinigt hatte, die starke Stellung von Pellingen. Dieser Berg ist die Hauptverteidigung von Trier. Mehrere Stufen von Redouten, bespickt mit Kanonen, und wie ein Amphitheater angeordnet, fast uneinnehmbar. Vormals hatte Louis XVI. dort 15.000 Mann verloren und der vorangegangene Feldzug hatte die Schlappe von Beaurnonville gesehen. Die Erinnerung daran belastete noch immer die Armee, welche darauf brannte, die Schmach zu rächen. Diese historische Erinnerung, genau an den Stellungen, die sie, die Franzosen, erobern wollten, verstärkte das Vertrauen der Österreicher, welche festen Fußes die Republikaner erwarteten… Das Signal erklang, die Batillone erhoben sich mit einem tausendfach wiederholten Schrei: Vive la République!!! Die Österreicher leisteten hartnäckigen Widerstand. Die Heftigkeit ihres Feuers verstärkte den Eifer der Franzosen, welche Stück für Stück die Schanzen mit ihren Bajonetten eroberten.“
(zit. Bei Lauer, siehen oben)
Natürlich stellt Moreaux die Ereignisse dramatischer dar, als sie tatsächlich gewesen waren. Die Pellinger Schanzen waren KEINE Festung. Die erwähnte Schlacht Ludwigs XIV. fand auch nicht hier, sondern einige Kilometer weiter entfernt an der Konzer Brücke statt.
Den letzten, erfolgreichen Sturmangriff hat Prof. Dr. Klaus Gerteis in einem Flachfiguren Diorama dargestellt.






Über ihn und seine Zinnfigurensammlung hatte ich bereits anderweitig berichtet:
Die Darstellung der Attacke auf die Pellinger Schanzen findet sich im Freilichtmuseum Roscheider Hof, und ist eines der hier ausgestellten Großdioramen.
Die Bilder, die sie in diesem Bericht sehen, sind alle von diesem Diorama.









Man sieht wie sich das Jägerkorps und die ersten österreichischen Einheiten zur Flucht wenden, verfolgt von den angreifenden Franzosen.
Die Stellungen können offensichtlich nicht mehr gehalten werden.
Die Österreicher hatten 400 Mann an Toten, Verwundeten und Gefangenen.




Der Kampf selbst soll bis 16.00 Uhr gedauert haben. Die flüchtenden Truppen versuchten sich auf dem Kartäuserberg in einer zweiten Linie halten, waren aber gezwungen noch weiter zurück zu gehen.
Trier musste aufgegeben werden, und am 9. August zogen die Franzosen in die Stadt ein.
Der die Truppen begleitende Volksrepräsentant Bourbotte berichtete nach Paris:
„Die französischen Truppenteile haben sich fast zeitgleich auf großem Terrain bewegt, und diese Bewegung geschah so rasch und gut kombiniert, dass in weniger als zwei Stunden Trier von allen Seiten eingeschlossen war. Der Feind war in großer Unordnung geflüchtet. Die Zivilbeamten und der Bürgermeister erschienen als Abordnung, um die Stadtschlüssel an den Général en chef Moreaux zu übergeben.“
(Lauer, siehe oben)
Der Kurstaat war Geschichte.


Zum Abschluss noch ein paar Bemerkungen zu den an den Pellinger Schanzen getragenen Uniformen.
Die Trierer Jäger trugen eher altmodische Uniformen. Der Uniformschnitt orientierte sich, wie beispielsweise auch bei  den Mainzer Regimentern in dieser Zeit, an der alten österreichischen Uniform.
Figurensammler können hier – natürlich unter Anerkennung diverser uniformtechnischer Kompromisse - auf die hessischen Jäger des AWI zurückgreifen.

In 1/72 würde ich als Trierer Jäger schon aus Nostalgie Figuren von Airfix nehmen. Da man da eh Kompromisse eingehen muss, warum nicht Washington’s Army:
Prof. Gerteis zeigt die Jäger mit gelbem Kragen und gelben Ärmelaufschlägern.
Der Uniformrock selbst ist grün mit weißen Rockaufschlägern.
Die Husarenstiefel waren am oberen Rand rot abgesetzt.



Die Österreicher tragen zu diesem Zeitpunkt bereits das Kasket.
Figuren für diese Epoche in 28 mm führt Wargames Foundry:
Auch Eureka hat eine entsprechende Figurenreihe im Angebot:
Bei Eureka findet sich dann auch die Artillerie, die man für die richtige Darstellung der Schlacht braucht.
In 1/72 können Sammler hier auf Figuren von Italeri zurückgreifen:
Beim letzteren Set muss man allerdings auf die Figuren mit dem Helm verzichten, der etwas später eingeführt wurde.
Auch Hagen-Miniatures hat ein paar sehr schöne passende Zinnfiguren zum Thema.
Leider muss man bei der österreichischen Artillerie Kompromisse eingehen.
Eureka zeigt, wie die Artilleristen aussehen müssten:
Ein entsprechendes Set in 1/72 ist mir jetzt nicht bekannt.
Entscheiden sie selbst, ob sie hier auf die österreichische Artillerie des 7jährigen Krieges von Revell oder doch auf die spätere österreichische Artillerie von Hät zurückgreifen möchten.
Ich ginge einen anderen Kompromiss ein und würde die österreichische Artillerie von Newline Design nehmen:
Wenn Sie handwerklich geschickt sind, würde ich hier einen Kopftausch vornehmen und die Köpfe der Hät Packung auf die Torsi der Newline Figuren setzen. Das gibt einen halbwegs korrekten Look.
Sie können natürlich auch die Artillerie bereits unbemannt darstellen.
Für die Franzosen kommen in 1/72 nur zwei Modellreihen in Frage. Die von Hans Karl Weiß und Frank Ziegler modellierten Figurenreihen, die Sie bei Schilling Miniaturen bzw. auch bei Hagen Miniaturen erhalten können.
In 28 mm empfehle ich definitiv die Miniaturen von Eureka.
http://www.eurekamin.com.au/index.php?cPath=87_126_743_760&sort=3a

The 9th of August 1794 marks an end point in the history of the Mosel city of Trier.
The Electorate of Trier was history after the invasion of French revolutionary troops in the cathedral city.
Elector Clemens Wenzeslaus, who already resided in Koblenz, fled to Augsburg and never returned to the city.
Trier was to become part of the French state for the next 20 years.
On August 8, there was a last attempt to prevent this.
Imperial troops, Austrian regiments, supported by Kurtrier “Jägers”, had tried to stand up to the French revolutionary army.
At the “Pellinger Schanzen” (redoubts at Pellingen) one wanted to face the enemy again.
The attack on Pellingen was led by General de Division Jean René Moreaux.
Remember this name, because in many shortcuts on the Internet Moreaux is confused with Jean Victor Moreau, the Division General of the Army du Nord.
Unfortunately, there are cross-references in Wikipedia, which point out this false general.
It would be so easy to make that clear.
Just a quick look at the French Wikipedia helps there. You do not even have to do elaborate source studies.
Moreaux had taken over the command of the right wing of the Armée de la Moselle on March 22, 1794, where he was commander of the Divisions Desbureaux, his own (Divison Moreaux) and the Division Ambert.
At the time of the Battle of the Pellinger Schanzen he had interim command of the entire Armée de Moselle.
Nafziger delivers a battle order for the Moselle army on 19 June 1794. Again, Moreau is falsely named as a commander. That's why I put an x ​​behind the name in parentheses:

“French Army of the Moselle
l9 June l794

Commanding General: General Moreau(x)

Division: Taponier
l/l69th Demi-brigade (l,0l0)(2 - 4pdrs)
2/l69th Demi-brigade (l,05l)(2 - 4pdrs)
3/l69th Demi-brigade (l,l63)(2 - 4pdrs)
l/l39th Demi-brigade (l,ll5)(2 - 4pdrs)
2/l39th Demi-brigade (98l)(2 - 4pdrs)
3/l39th Demi-brigade (l,032)(2 - 4pdrs)
l/l05th Infantry Regiment (l,2ll)(2 - 4pdrs)
6th Infantry Battalion (l,04l)(2 - 4pdrs)
5e Bataillon de l'Ain (l,068)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon de la Montagne (l,l62)
3e Bataillon de la Manche (l,ll9)(2 - 4pdrs)
2e Bataillon de Seine-et-Marne (l,l00)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon de la Creuse (l,l09)(2 - 4pdrs)
6e Bataillon de la Meuse (l,l30)(2 - 4pdrs)
8/8th Sapper Battalion (l45)
llth Cavalry Regiment (365)
Field Artillery
l l2pdr
4 8pdrs
2 6pdr howitzers

Division: Ambert
2/2nd Infantry Regiment (l,095)(2 - 4pdrs)
2/8th Infantry Regiment (l,l29)(2 - 4pdrs)
2/30th Infantry Regiment (988)(2 - 4pdrs)
4e Bataillon de la Haute-Saone (l,022)(2 - 4pdrs)
5e Bataillon de la Drome (l,l32)(2 - 4pdrs)
7e Bataillon de la Drome (l,328)(2 - 4pdrs)
2e Bataillon du Lot (l,l36)(2 - 4pdrs)
2e Bataillon des Cotes-du-Nord (l,056)(2 - 4pdrs)
6e Bataillon de Rhone-et-Loire (l,l28)(2 - 4pdrs)
2/8th Sapper Battalion (l59)
Field Artillery
2 l2pdrs
2 8pdrs
2 6pdrs

Division: Reneaud
l/24th Infantry Regiment (l,09l)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon de l'Yonne (l,l38)
3e Bataillon de l'Ain (l,377)(2 - 4pdrs)
4e Bataillon de Saone-et-Loire (l,537)(2 - 4pdrs)
7e Bataillon de la Haute-Saone (l,208)(2 - 4pdrs)
4e Bataillon du Bas-Rhin (l,l22)(2 - 4pdrs)
lle Bataillon du Doubs (l,093)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon de Paris (l,l82)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon des Ardennes (l,l64)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon du Lot (l,l62)(2 - 4pdrs)
7th Hussar Regiment (676)
2
ler Division de Gendarmerie (53l mounted)
Field Artillery
2 l2pdrs
5 8pdrs
2 6pdr howitzers

Division: Desbruneaux
2/l03rd Infantry Regimenyt (l,l92)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon de la Meuse (l,247)(2 - 4pdrs)
7e Bataillon du Bas-Rhin (l,l70)(2 - 4pdrs)
2e Bataillon des corps francs (l,l99)
ler Bataillon des chasseurs de la Meuse (l,2l6)(2 - 4pdrs)
ler Bataillon des corps francs (l,229)
2e Bataillon de la Haute-marne (l,237)
2e Division de gendarmerie (549 mounted)
Det/lst Dragoon Regiment (36)
Det/l4th Dragoon Regiment (36)
Det/lst & 9th Chasseur a Cheval Regiments (l00)
Field Artillery
2 l2pdrs
4 8pdrs
l 4pdr
2 6pdr howitzers
Artillery Park:
2 l2pdrs
8 8pdrs

L. Hennequin, La Campagne de l794 entre Rhin et Moselle“

The French Moselle army (about 48,000 men) was divided by Moreaux in three columns, all moving towards Trier.
The left column (General Ambert) comprised 24,000 men and moved on the left side of the Moselle with front against Trier, and simultaneous threat of Luxembourg.
The middle column (General Desbureaux) moved over the mountain ranges between Saar and Mosel.
The right-hand column (General Reneauld) moved across the Hochwald, a mountain range of the Hunsrück, towards Pellingen.
(after Lauer, Dittmar: Die Schlacht bei Pellingen und die Eroberung der Stadt Trier, JB Kreis Trier-Saarburg 1995, p.148ff)
The order to Moreaux was clear. He had to conquer Trier. If he did not succeed, the guillotine would wait for him.
The fact that the conquest of the electorate was given so much value was due, among other things, to a simple dynastic reason: the Trier Elector and Archbishop Clemens Wenzeslaus was an uncle of the French King Louis XVI. and his brothers the Count of Provence and the Count of Artois.
The two latter had found protection and residence in the electorate with a large number of emigrants. More than a thousand were said to have been in Trier.
That was of course a thorn in the side of the republican government of France.
What did the situation look like on the side of Trier's defenders?
Redoubts were built in the apron of Trier on the ridges in order to prevent a bombardment of the city, which is indeed in the Mosel valley.
The fact that the construction of such field fortifications was preferred by the sovereign, had a very simple reason.
While the expansion of a city to a fortress burdened the casket of the sovereign, field equipment had to be paid by the imperial army. The literature therefore assumes that this was indeed one of the reasons why some princes favored field fortifications and renounced the development of their cities.
You just saved money.
In the "Stadtkölnische Kurier" of 5 June 1796 the redoubts are described as follows:
"8 to 9 shoes in width and at least 12 shoes in depth".
"The redoubts were probably pure earthworks, possibly reinforced by palisades, fascines or earth-filled baskets. For such "ramparts de bois et de terre" or "piles" in the original sense speak also the tools used, axes, penknives, shovels and hoes. "
There were different positions in the Trier area, where it came to the establishment of such earthworks, so for example on the “Grünberg”, on the “Herrenbrünnchen”, in the Mattheiser forest, and naturally also at Pellingen.
Here, as mentioned above, the Trier “Jägers” were stationed.
They were assisted by Austrian contingents under the command of Ernst von Blankenstein.
The French soldiers of the Mosel army had advanced via Zerf towards Trier.
The Austrians lying at Zerf and Hentern under the command of General Count von Mercandin retreated to the Pellinger heights and supported here the units of Blankenstein who retained the command.
On August 8, 1794 the attack started.
The Kurtrier and Croatian outposts set up by Blankenstein were overrun.
The heights itself were bombarded by the artillery for more than 3 hours. Then the French attacked in several assaults.
Moreaux writes in his memoirs: "On August 8, Moreaux, after uniting with the Desbureaux division, attacked Pellingen's strong position. This mountain is the main defense of Trier. Several steps of redoubt, studded with cannons, and arranged like an amphitheater, almost impregnable. Previously had Louis XVI. there 15,000 men lost and the preceding campaign had seen the defeat of Beaurnonville. The memory of it still burdened the army, which was eager to avenge the shame. This historical memory, precisely in the positions that they, the French, wanted to conquer, strengthened the confidence of the Austrians, which solidly awaited the Republicans ... The signal sounded, the battalions rose with a thousandfold repeated cry: Vive la République !! ! The Austrians resisted stubbornly. The violence of their fire increased the zeal of the French, who, little by little, conquered the hills with their bayonets. "
(quoted by Lauer, see above)
Of course, Moreaux portrays the events more dramatically than they actually were. The Pellinger redoubts were NOT a fortress. The aforementioned battle of Louis XIV did not take place here, but a few kilometers further away on the Konzer bridge at the city of Konz.
The last, successful assault attack was diyplayed from my former university Prof. Klaus Gerteis in a flat figure diorama.
Please have also a look at my former article. Here I give you information about his private tin collection:
The diorama of the attack at the Pellinger redoubts can be found in the open-air museum Roscheider Hof, and is one of the large dioramas exhibited here.
The pictures you see in this report are all from this diorama.
You can see how the Jägerkorps and the first Austrian units turn to escape, pursued by the attacking Frenchmen.
The positions obviously can not be held anymore.
The Austrians had 400 men dead, wounded and prisoners.
The fight itself should have lasted until 16.00 clock. The fleeing soldiers tried to hold on the Kartäuserberg in a second line, but were forced to go further back.
Trier had to be abandoned, and on 9th August the French invaded the city.
The representative of the people Bourbotte accompanying the French reported to Paris:
"The French troops moved almost at the same time on large terrain, and this movement was so quick and well combined that in less than two hours Trier was trapped from all sides. The enemy had fled in great disorder. The civil servants and the mayor appeared as delegates to hand over the city keys to the Général en chef Moreaux. "
(Lauer, see above)
The electorate was history.


Finally, a few remarks on the uniforms worn at the Pellinger redoubts.
The Trier “Jägers” wore rather old-fashioned uniforms. The uniform style was based on the old Austrian uniform, as in the case of the regiments of Mainz at that time.
Figure collectors can fall back on the Hessian AWI “Jägers” here - of course, recognizing various uniform technical compromises.
In 1/72 I would prefer Airfix' Washington's army. In know. It's a compromise, but I like it:
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=42
Prof. Gerteis shows the “Jägers” with yellow collar and yellow cuffs.
The uniform itself is green with white toppers.
The Hussar boots were red at the top.
The Austrians already wear the Kasket at this time.
In 28 mm Wargames Foundry has figures for this era:
Eureka also has a corresponding series of figures on offer:
Eureka also has the artillery needed for the correct depiction of the battle.
In 1/72 collectors can fall back on figures from Italeri:
In the latter set, however, you have to do without the figures with the helmet, which was introduced a little later.
Hagen-Miniatures also has some very nice matching tin figures on the subject.
Unfortunately, you have to compromise with the Austrian artillery.
Eureka shows what the gunners should look like:
A corresponding set in 1/72 is not known to me now.
Decide for yourself, whether you want to fall back on the Austrian artillery of the 7-year war of Revell or at the later Austrian artillery of Hät.
I would take another compromise and take the Austrian artillery from Newline Design:
If you are craftsman, I would make a head exchange here and put the heads of the Hät set on the torsi of the Newline figures. That gives a reasonably correct look.
Of course you can also display the artillery unmanned.
For french infantry I highly recommend the miniatures of Hans Karl Weiß and Frank Ziegler. You can order them by Schilling Miniatures resp. Hagen Miniatures.
In 28 mm you can buy Eureka.
http://www.eurekamin.com.au/index.php?cPath=87_126_743_760&sort=3a

Donnerstag, 6. Juni 2019

Airborne Museum - Sainte Mère Église


Das Museum, das ich Ihnen heute am 75. Jahrestag der Normandie Landung vorstellen möchte, ist das dritte Fallschirmjägermuseum, das sie im Landungsabschnitt besuchen können.
Über die beiden anderen hatte ich hier berichtet:


Bis vor ca. 6 Jahren war es dann auch DIE Topadresse für einen Normandie Besuch.
Diese Referenz sollte man dem Museum noch heute geben, allerdings ist es schon so, dass durch den Medienhype des Themas „Band of Brothers“ das Fallschirmjägermuseum am Dead Man’s Corner sich demjenigen in St. Mere Eglise an die Fersen geheftet hat.
Die meisten Normandie Besucher werden eh beide Museen aufsuchen; und das sollte man auch tun.
Das Airborne Museum in St. Mere Eglise ist auch verglichen zu meinem ersten Besuch nochmals erweitert und auch modernisiert worden.

Wenn man sich dem Museum nähert, wird dem Besucher zunächst einmal die Architektur auffallen.
Es ist tatsächlich so, dass die Gebäude aussehen wie große Fallschirme, die auf der Wiese gelandet sind.



Also, da hat sich der Architekt bei Gründung des Museums wirklich etwas einfallen lassen.
Vorbei geht es an einem Sherman Panzer, der direkt am Eingang steht, 




und man betritt die erste Halle: Planeur Waco.

Ja hier ist eine Waco ausgestellt, in die man da auch gehen kann, und um das Flugzeug herum, befinden sich unterschiedlichste Ausstellungsstücke in Vitrinen.




Viel Originalzubehör, Ausrüstungsgegenstände, Dokumente, Waffen. 




























Auch Figurinen in der Uniform der Gleiter Luftlandetruppen; also keine Fallschirmjäger, sondern Soldaten, die eben mit dieser Waco angelandet wurden. Man erkennt dies deutlich an den Gamaschen der Figuren. Sie tragen keine Springerstiefel.



Auch sehr viele Fotografien, mit entsprechenden Erklärungen finden sich hier.








Ein Jeep ist ebenfalls ausgestellt; solche leichteren Fahrzeuge wurden auch mit Gleitern transportiert.

Am GMC 353 geht es dann über das Außengelände zum zweiten Ausstellungsbereich.


Die zweite Halle ist die C-47 Halle, und ja, hier findet sich dann auch eine C-47.






Direkt vor der Maschine ist mit Figurinen die berühmte Szene nachgestellt, als Dwight D. Eisenhower sich von den Luftlandetruppen am Nachmittag vor der Landung verabschiedete.










An den Wänden der Halle entlang, sind gefühlt ALLE Uniformen und Ausrüstungsgegenstände der amerikanischen Fallschirmjäger mit Hilfe von lebensgroßen Figurinen ausgestellt, die jemals in diesem Zeitraum getragen wurden.







Natürlich auch Waffen und Uniformen im Detail.







Auch die Operationen – z.B. der Kampf an der La Fiere Brücke – sind schematisch und mit Bildern dargestellt.






Toll an dieser Stelle, dass auch deutsche Ausrüstung sowie die Uniformen amerikanischer Flugzeugbesatzungen vorgestellt werden.






Unter anderem auch die Uniform und der Helm von General Gavin.




Eine so große Auswahl an Uniformen, die weibliches Personal der Streitkräfte getragen hat, hatte ich bis dato auch noch nicht gesehen.


















Auf einer zweiten Ebene der Halle finden sich dann noch Figurinen, die deutsche Soldaten und Mitglieder der Resistance darstellen.






Auch hier wieder ergänzt von Vitrinen mit jeder Menge Zubehör.

















Und alles immer wieder ergänzt und abgerundet durch Informationstafeln und Bilder.










Die dritte und die vierte Halle sind neueren Datums.




Die Ausstellung beginnt mit Operation Neptune.
Sollten sie schon einmal früher in St. Mere Eglise gewesen sein, dann empfehle ich Ihnen einen erneuten Besuch. Diese Hallen ergänzen natürlich die alte Ausstellung. Sie bieten aber vor allem gänzlich neue, und auch modern in Szene gesetzte Ereignisse, die von der Qualität her betrachtet die alte Ausstellung um ein weites toppen.
Man betritt einen Raum und geht an den Uniformen eines amerikanischen Fallschirmjägers vorbei.



Dann wird es dunkel, man hört Sirenen, Schüsse, fallende Bomben.








Man ist quasi in einem aufgeschnittenen Flugzeug und bewegt sich an Figurinen vorbei zum Ausgang.
Wenn man ins Freie kommt, ist man auf einem Metallsteg und befindet sich quasi oberhalb von St. Mere Eglise.





Ein toller Effekt.
Hier kracht es und blitzt es. Der Bass dröhnt und wummert. Das Flakfeuer und der Anflug der Truppentransporter auf St. Mere Eglise werden so simuliert dargestellt.
Man hat wirklich das Gefühl Teil dieses Angriffs zu sein, wenn man sieht, wie sich vor einem bereits die Fallschirme der Soldaten in den vorderen Maschinen öffnen.

Im nächsten Raum geht es dann nach St. Mere Eglise. Auch hier wie die Landung mit Sound- und Lichteffekten wiedergegeben.







Im nächsten Raum wieder viele Ausstellungsstücke: Uniformen, Beschreibungen etc.
Dem Angriff auf die Brücke bei La Fiere wird auch hier eine große Aufmerksamkeit gewidmet.














Im nächsten Raum werden Gefechtsszenen aus dem Überschwemmungsgebiet hinter dem Landungsabschnitt Utah gezeigt:
Eine Artilleriestellung, amerikanische Infanteristen, die an einem deutschen Kettenkrad vorbeigehend, sich durch das Sumpfgebiet vortasten.








Bei dem abgeschossenen Panzer R35 handelt es sich um eine Replik. Er steht stellvertretend dafür, dass die Deutschen in diesem Landungsabschnitt auch teilweise solche veraltete Beutepanzer eingesetzt hatten.

Auch eine Mörserstellung deutscher Fallschirmjäger wird gezeigt.


Im nächsten Abschnitt wird der Kampf in der Bocage thematisiert.

Sehr interessant gemacht, da die Bocage stilisiert dargestellt ist: Man kommt um eine Ecke, eine Lücke tut sich in der Wand auf, und schon erspäht man einen Soldaten.

Bewegt man sich um die Bocage rum, wir einem die ganze Szene klarer.







Im nächsten Raum werden die weiteren Absprungunternehmen der Fallschirmjäger dargestellt.








Kurze Beschreibung, Soldat mit entsprechender Uniform.


Operation Dragon
Market Garden
Battle of the Bulge
Operation Varsity
Auch die Originaluniformen verschiedener Fallschirmjäger sowie des Generals Joseph L. Collins, Kommandeur des amerikanischen VII. Korps,  sind ausgestellt.




Ein Ambulanzwagen und ein Grashopper Flugzeug, runden die Ausstellung in diesem Raum noch ab.





Bevor man die kleinere Halle direkt daneben besucht, wird nochmals der Versöhnung der Völker nach Kriegsende gedacht.


Auch die deutsch-französische Komponente wird dabei berücksichtigt.

In der kleinen Halle war bei unserem Besuch eine Sonderausstellung zum Thema Bastogne 1944.



Ob diese dauerhaft ist, oder ob es nur eine temporäre Ausstellung war, kann ich jetzt nicht sagen.














Sollten Sie also St. Mere Eglise besuchen, planen sie unbedingt Zeit an. Nicht nur die Kirche und der Dorfplatz als historisches Monument erwarten Sie, sondern ein sehr informatives, modern gestaltetes Museum.









The museum that I would like to present to you today on the 75th anniversary of the Normandy landing is the third Paratroopers' Museum that you can visit in the landing section.
About the other two I had reported here:

The Airborne Museum in St. Mere Eglise has also been expanded and modernized compared to my first visit.
When approaching the museum, the visitor will first notice the architecture.
In fact, the buildings look like big parachutes that have landed in the meadow.
Well, that's a really good impression.
Passing by a Sherman tank, which stands directly at the entrance, you’ll enter the first hall:
Planeur Waco.
Yes, there is a Waco that you can walk into.
Around the plane there are a variety of exhibits in showcases.
You see a lot of original equipment, documents, weapons, also figurines in the uniform of glider airborne troops. One recognizes this clearly on the leggings of the figures. They do not wear combat boots.
Also a lot of photographs, with corresponding explanations can be found here.
A jeep is also on display; such lighter vehicles were also transported with gliders.
You walk to the GMC 353 and then to the second exhibition area.
The second hall is the C-47 hall, and yes, here is also a C-47 plane.
Directly in front of the machine you see the famous scene when Dwight D. Eisenhower said goodbye to the airborne troops in the afternoon before the landing.
Along the walls of the hall, a lot of US paratrooper uniforms and equipment are on display with the help of life-size figurines.
Also the operations - e.g. the fight at the La Fiere bridge - are shown schematically and with pictures.
Great at this point, that also German equipment and the uniforms of American flight crews are presented.
Among other things, the uniform and the helmet of General Gavin.
So far I have not seen such a large selection of uniforms worn by female personnel of the armed forces.
On a second level of the hall, there are still figurines depicting German soldiers and members of the Resistance.
Also here you’ll find several showcases.
The third and the fourth hall are the newest.
The exhibition begins with Operation Neptune.
If you have been to St. Mere Eglise before, I recommend you a visit again. Of course, these halls complement the old exhibition. But above all, they offer completely new and modernly presented displays that, viewed in terms of quality, top the old exhibition by far.
You enter a room and see first uniform and equipment of an American paratrooper.
Then it gets dark, you hear sirens, shots, falling bombs.
You are almost in a cut-open plane and move along figurines to the exit.
When you come outside, you are on a metal walkway and you are almost above St. Mere Eglise.
That’s a really great effect.
Here are crashes and flashes. The bass is booming and whining.
The flak fire and the approach of the troop transports on St. Mere Eglise are simulated in this way.
You really feel like you're part of this attack when you see the parachutes of the soldiers open in front of you.
In the next room, we will go to St. Mere Eglise. Here you will see also a landings scene round the church.
In the next room again many exhibits: uniforms, descriptions etc.
The attack on the bridge at La Fiere is also given a lot of attention in this part of the exhibition
In the next room, battle scenes from the flooded area behind Utah beach are shown:
An artillery position, american infantrymen passing by a German Kettenkrad, finding their way through the swamp area.
The shot-down tank R35 is a replica. He is representative of the fact that the Germans in this landing section had also used some of such obsolete French tanks.
Also a mortar position of German paratroopers is shown.
In the next section the fight in the Bocage is discussed.
Very interesting, because the Bocage is stylized: You come around a corner, a gap opens up in the wall, and then you spy on a soldier.
In the next room, other paratrooper landings are shortly explained. Here you’ll find short descriptions, and soldiers with appropriate uniform.
Operation Dragon
Market Garden
Battle of the Bulge
Operation Varsity
The original uniforms of various paratroopers and General Joseph L. Collins, commander of the American VII Corps, are also on display.
An ambulance and a grasshopper plane complete the exhibition in this room.
Before you visit the smaller hall directly next to it, the reconciliation of the peoples after the end of the war is thought again.
The German-French component is also taken into account.
During our visit there was a special exhibition on the topic Bastogne 1944.
Whether this is permanent, or if it was just a temporary exhibition, I cannot say now.
If you are visiting St. Mere Eglise, be sure to plan your time. Not only the church and the village square as historical monuments are waiting for you, but a very informative, modern designed museum.