Sonntag, 12. April 2026

Rheingauer Gebück - Rheingauer Schützen

Heute gibt es ein paar Bilder meiner spätmittelalterlichen Schützen. Ein Trupp Armbrustschützen, zwei Einheiten Plänkler mit Feuerrohren. Diese Schützen wurden sowohl in spätmittelalterlichen Gefechten und Schlachten, sowie bei Belagerungen und Fehden eingesetzt.
Ich denke, dass Sie sehr schön einen Teil der Truppen repräsentieren können, die bei den Angriffen auf das Rheingauer Gebück in den Jahren 1461 und 1462 eingesetzt wurden.



Ich hatte das Rheingauer Gebück schon einmal kurz in meinem Bericht über die Frankfurter Landwehr erwähnt.
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Frankfurter Landwehr - Eine spätmittelalterliche Befestigungslinie
Heute möchte ich etwas genauer auf dieses eingehen.
Das Rheingauer Gebück war eine etwa 35–40 km lange Landwehr aus dicht verflochtenen Bäumen und Sträuchern, die den Rheingau mehrere Jahrhunderte lang schützte. Entstanden im späten 11. Jahrhundert schützte es die Region im Grunde bis 1771.
Das Gebück verlief von Walluf über den Taunuskamm bis Lorchhausen am Rhein.
Rheingauer Gebück: Quelle Wikipedia gemeinfrei


Während der Rhein die Region nach Süden und Westen schützte, übernahm das Gebück diese Schutzfunktion hauptsächlich an der offenen Nord- und Ostseite.
Das Gebück selbst hatte die Funktion einer Landwehr. Es bestand aus einer künstlich geformten Hecke vor allem aus Hainbuchen, die in etwas 2 Meter Höhe gekappt wurden. Die neuen Triebe wurden nach unten gebogen („gebückt“) und miteinander verflochten. Zwischen den Ästen wuchsen Dornensträucher wie Brombeeren oder Schwarzdorn. So entstand ein bis zu 50–100 m breiter, praktisch undurchdringlicher Pflanzenwall.


Nur wenige bewachte Tore und Bollwerke erlaubten das Durchqueren. Die umliegenden Gemeinden mussten diese Anlagen im Ernstfall verteidigen.
Mapper Schanze: Quelle Wikipedia - gemeinfrei


Hinter der Linie verlief der sogenannte Rennweg, der schnelle Verstärkungen der Linie erlaubte, je nachdem wo es zu einem Angriff kam.
Teile dieses Gebücks kann man sich heute an einem entsprechenden Wanderweg (Rheingauer Gebück-Wanderweg) erwandern.
Rheingauer Gebück-Wanderweg – Wikipedia
Im Wald bei Oestrich-Winkel findet sich übrigens noch ein Rest eines Tor Bollwerks, die sogenannte Mapper Schanze.
Erst im Dreißigjährigen Krieg (1631) gelang es schwedischen Truppen, das Gebück zu durchbrechen.
Mit dem Aufkommen moderner Artillerie verlor die natürliche Verteidigung ihren militärischen Nutzen. Deshalb ließ der Mainzer Erzbischof das Gebück im Jahr 1771 aufgeben und größtenteils roden.
Der Angriff von 1461 auf das Rheingauer Gebück steht im Zusammenhang mit einem größeren regionalen Krieg: der Mainzer Stiftsfehde (1461–1463). Dabei ging es um den Machtkampf um das Erzstift Mainz.
Im Jahr 1459 unterlag Adolf von Nassau Diether von Isenburg bei der Wahl als Mainzer Erzbischof abgesetzt. Als Diether bei der Dursetzung eigener Interessen in Gegnerschaft zum Papst und dem deutschen Kaiser Friedrich III. kam, setzte der Papst Diether ab, und ernannte den Rivalen Adolf von Nassau zum Erzbischof.
Diether akzeptierte das nicht und sammelte Verbündete, so – nach einer anfänglich noch vorhandenen Gegnerschaft zwischen der Pfalz und Kurmainz – Friedrich von der Pfalz, die Stadt Mainz, Graf Philipp von Katzenelnbogen, Ludwig von Isenburg, Landgraf Heinrich III. von Oberhessen und die Grafen von Leiningen.
Die wichtigsten Verbündeten Adolfs waren der Papst Pius II., Kaiser Friedrich III., Johann II. von Baden (Erzbischof von Trier), Johannes II. Nix von Hoheneck (Bischof von Speyer), Georg von Metz (Bischof von Metz) - der Bruder des Markgrafen Karl I. von Baden - , Karl I. (Markgraf von Baden), Ulrich V. von Württemberg („der Vielgeliebte“) und Ludwig II. (Landgraf von Niederhessen).
Obwohl die Stadt Mainz hinter Diether stand, schloss sich die Mehrheit des Mainzer Domkapitels an Adolf an. Das Erzstift Mainz war somit politisch gespalten.
Der Rheingau war politisch wichtig, weil er Adolf von Nassau unterstützte und damit ein strategisches Gebiet des Gegners darstellte. Im Dezember 1461 rückten die Truppen Diethers von Isenburg in Richtung Rheingau vor. Ihr Ziel war es in den Rheingau einzudringen, die Region zu besetzen und Adolf von Nassau wirtschaftlich und militärisch zu schwächen.






Der naheliegendste Zugang lag bei Walluf – dort trafen sie auf das Rheingauer Gebück. Warum gerade bei Walluf? Das Gebück begann hier am Wallufbach und zog dann in die Taunushöhen hinein. Dieser Bereich war besonders wichtig, weil hier mehrere Straßen aus dem Raum Wiesbaden in den Rheingau führten. Zudem war das Gelände am Wallufbach relativ flach. Mehrere Gebück-Tore und Bollwerke zur Straßenkontrolle waren an dieser Stelle errichtet, und potentielle Angreifer hatten diese wohl als Angriffspunkt eher ins Auge gefasst, als die dichten Hecken.
Die Angreifer versuchten, durch die Heckenbefestigung zu brechen. Der Angriff scheiterte allerdings komplett. Die Truppen konnten das Gebück nicht überwinden.
Chroniken berichten sogar, dass Diether die Anlage danach persönlich besichtigte und sie praktisch für uneinnehmbar hielt.
Im März 1462 versuchten Diether und seine Verbündeten noch einmal, das Gebück zu durchbrechen. Wieder erfolglos – und diesmal gab es zahlreiche Tote unter den Angreifern.
Der Pfalzgraf soll anschließend schlechtes Wetter für das Scheitern verantwortlich gemacht haben.
Man sieht, dass das Gebück durchaus seine Funktion zu diesem Zeitpunkt erfüllte, und nicht nur das: Der Angriff ist ein Beweis dafür, dass eine „biologische Festung“ im Mittelalter tatsächlich militärisch funktionieren konnte
Wie kann man sich einen solchen Angriff nun genauer vorstellen?
Das Heer von Diether von Isenburg marschierte aus dem Raum Mainz/Wiesbaden Richtung Rheingau.
Dabei ergaben sich folgende Probleme für den Angreifer. Die Hügel waren damals fast unbewaldet. Die Verteidiger konnten die Angreifer schon von weitem sehen. Damit ging der Überraschungseffekt verloren.
Nachdem der Heerzug das Gebück erreicht hatte lag vor ihm eine 50–100 m breite Heckenbarriere mit verflochtenen Hainbuchen und Dornensträucher, zusätzlich Wall und Graben an gefährdeten Stellen.
Für Reiterheere war das eine Katastrophe. Pferde konnten hier nicht durchbrechen.
Die Angreifer hatten somit theoretisch nur vier Möglichkeiten:
1. Durchhacken
Holzfäller / Soldaten mit Äxten
Problem: dauerte lange und Verteidiger schossen aus Bollwerken.
2. Abbrennen
Feuer an die Hecke legen
Problem: frisches Holz brennt schlecht, besonders im Winter.
3. Tor stürmen
Angriff auf ein Bollwerk oder Tor
Problem: stark befestigt und verteidigt.
4. Umgehen
Im Gebirge einen schwachen Punkt suchen
Problem: schwierig wegen Patrouillen und Gelände.
Wie eingangs erwähnt, scheiterte der Versuch des Angriffs. Die verteidigenden Rheingauer hatten den Vorteil der erhöhten Position, sie hatten die Kernpunkte besetzt, und konnten Verstärkungen über den Rennweg heranführen.
Die Rheingauer Verteidiger, aber auch die Angreifer, können ähnlich ausgesehen haben, wie meine Miniaturen im Bild. Deshalb waren sie heute Aufhänger für diese kurze Geschichte.





 
Today I have some pictures of my late medieval long range fighters. A squad of crossbowmen and two units of skirmishers with firearms. These troops were used in late medieval skirmishes and battles, as well as in sieges and feuds.
I think they nicely represent a portion of the units deployed in the attacks on the Rheingau hedge in 1461 and 1462.
I briefly mentioned the Rheingau hedge in my report on the Frankfurt Landwehr.
 
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Frankfurter Landwehr - Eine spätmittelalterliche Befestigungslinie
Today I would like to discuss this in more detail.
The Rheingau hedge was a roughly 35–40 km long defensive earthwork made of densely interwoven trees and shrubs that protected the Rheingau region for several centuries. Originating in the late 11th century, it essentially protected the region until 1771.
The „Gebück“ stretched from Walluf across the Taunus ridge to Lorchhausen on the Rhine.
While the Rhine protected the region to the south and west, the „Gebück“ primarily fulfilled this protective function on the open northern and eastern sides.
The „Gebück“ itself functioned as a defensive earthwork. It consisted of an artificially shaped hedge, mainly made of hornbeams, which were cut back to a height of approximately 2 meters. The new shoots were bent downwards ("bending"=“bücken“, old german word. „Gebück“ is the noun) and interwoven. Thorny shrubs such as blackberries or blackthorn grew between the branches. This created a virtually impenetrable hedgerow, up to 50–100 meters wide.
Only a few guarded gates and bastions allowed passage. The surrounding communities were responsible for defending these fortifications in case of emergency.
Behind the line ran the so-called „Rennweg“ (raceway), which allowed for rapid reinforcement of the line, depending on the location of an attack.
Parts of this defensive earthwork can be explored today on a dedicated hiking trail (Rheingau Hedgerow Trail).
Rheingauer Gebück-Wanderweg – Wikipedia
Incidentally, a remnant of a gate fortification, the so-called Mapper Schanze, can still be found in the forest near Oestrich-Winkel.
It wasn't until the Thirty Years' War (1631) that Swedish troops succeeded in breaching the hedgerow.
With the advent of modern artillery, the natural defense lost its military value. Therefore, in 1771, the Archbishop of Mainz ordered the hedgerow abandoned and largely cleared.
The 1461 attack on the Rheingau Hedgerow was connected to a larger regional war: the Mainz Diocesan Feud (1461–1463). This conflict centered on the power struggle for the Archbishopric of Mainz.
In 1459, Adolf of Nassau was deposed by Diether von Isenburg in the election for Archbishop of Mainz. When Diether, in pursuing his own interests, came into conflict with the Pope and the German Emperor Frederick III, the pope deposed Diether and appointed his rival Adolf of Nassau as archbishop.
Diether did not accept this and gathered allies, including—following an initial antagonism between the Palatinate and the Electorate of Mainz—Frederick of the Palatinate, the city of Mainz, Count Philip of Katzenelnbogen, Louis of Isenburg, Landgrave Henry III of Upper Hesse, and the Counts of Leiningen.
Adolf's most important allies were Pope Pius II, Emperor Frederick III, John II of Baden (Archbishop of Trier), John II Nix von Hoheneck (Bishop of Speyer), George of Metz (Bishop of Metz)—brother of Margrave Charles I of Baden—, Charles I (Margrave of Baden), Ulrich V of Württemberg ("the Beloved"), and Louis II (Landgrave of Lower Hesse). Although the city of Mainz supported Diether, the majority of the Mainz Cathedral Chapter sided with Adolf. The Archbishopric of Mainz was thus politically divided.
The Rheingau was politically important because it supported Adolf of Nassau and therefore represented a strategic territory for the enemy. In December 1461, Diether of Isenburg's troops advanced toward the Rheingau. Their goal was to invade the Rheingau, occupy the region, and weaken Adolf of Nassau economically and militarily.
The most obvious point of entry was near Walluf – there they encountered the Rheingau hedge. Why Walluf in particular? The hedge began here at the Wallufbach stream and then extended into the Taunus hills. This area was especially important because several roads from the Wiesbaden area led into the Rheingau from here. Furthermore, the terrain along the Wallufbach was relatively flat. Several gates and bastions for road control had been erected at this location, and potential attackers likely considered these as points of attack rather than the dense hedges.
The attackers attempted to break through the hedge fortifications. However, the attack failed completely. The troops could not overcome the hedge.
Chronicles even report that Diether personally inspected the fortification afterward and considered it practically impregnable.
In March 1462, Diether and his allies made another attempt to break through the hedge. Another unsuccessful attempt – and this time there were numerous fatalities among the attackers.
The Count Palatine is said to have subsequently blamed bad weather for the failure.
This shows that the hedgerow was indeed fulfilling its function at that time, and not only that: The attack is proof that a "biological fortress" could actually function militarily in the Middle Ages.
How can one imagine such an attack in more detail?
Diether von Isenburg's army marched from the Mainz/Wiesbaden area towards the Rheingau.
The attackers encountered the following problems. The hills were almost treeless at that time. The defenders could see the attackers from afar. This eliminated the element of surprise.
Once the army reached the hedgerow, it faced a 50–100 m wide barrier of intertwined hornbeams and thorn bushes, in addition to a rampart and ditch at vulnerable points.
For cavalry, this was a disaster. Horses could not break through.
The attackers theoretically had only four options:
1. Cutting through
lumberjacks/soldiers with axes
Problem: took a long time, and defenders fired from fortifications.
2. Burning
Setting fire to the hedgerow
Problem: fresh wood burns poorly, especially in winter.
3. Storming the gate
Attacking a fortification or gate
Problem: heavily fortified and defended.
4. Outflanking
Finding a weak point in the mountains
Problem: difficult due to patrols and terrain.
As mentioned at the beginning, the attempted attack failed. The defending Rheingauers had the advantage of their elevated position; they had occupied the key points and could bring up reinforcements via the „Rennweg“.
The Rheingau defenders, as well as the attackers, may have looked similar to my miniatures in the picture. That's why they were the inspiration for this short story.

Montag, 6. April 2026

Rebels and Patriots - The wagon train

Ein Wagenzug, beschützt von zwei französischen Regimentern, galt es in unserem Szenario über das Spielfeld zu führen. Eine auf den ersten Blick recht einfache Aufgabe. Das Problem ergab sich durch den eingebauten Überraschungseffekt. Wir befanden uns in Nordamerika, während des French Indian War, und wie man es vermuten kann, gab es natürlich auch feindliche Stammeskrieger, Ranger und andere Einheiten, die das zu verhindern suchten.


Am Anfang lief aber alles glatt. Zwei Züge konnte ich unbehelligt auf der Hauptstraße nach vorne marschieren. Ich gebe es zu. Ähnlich, wie ihre historischen Vorbilder wägten sich meine Truppen schon in Sicherheit. Nichts war zu hören, nichts zu sehen. Alles ruhig in diesem Wald.







Ein erster Wehmutstropfen kam auf, als mein zweites Regiment durch einen misslungenen Aktivierungswurf den Anschluss an den Wagenzug verlor.



Ärgerlich, aber noch kein Grund zur Sorge. Denn fast zeitglich betrat eine Kompanie der Franches de la Marine das Schlachtfeld, und ich dachte schon, na was soll denn jetzt noch passieren. Die Marines sind so etwas wie meine Elite; die werden es dann schon richten, wenn es eng wird.


In dem Moment tauchte die erste feindliche Einheit wie aus dem Nichts auf. Sie plänkelten, zogen sich direkt in die Wildnis zurück, und ich war gewarnt.



Dann tauchten die ersten Mohawks an der Spitze der Kolonne auf. Wie es sich für die Stammeskrieger gehört, hielten sie sich nicht lange mit feuern auf, sondern stürmten direkt in den Nahkampf. Ich hatte die ersten Verluste und musste mich zurückziehen. Die Mohawks rückten nach und schlugen erneut effektiv auf mich ein. Angeschlagen fiel ich zurück, konnte aber meine Einheit wieder ordnen.











Die Freude darüber währte kurz, denn unvermittelt tauchte der zweite Trupp der Mohawks auf und brachte sich in Bereitstellung. Noch konnte er nicht nach vorne stürmen. Dafür war die Entfernung zu groß.



Der dritte Trupp griff dann mein zweites Regiment an. Das verhielt sich tapfer, war aber den Stammeskriegern im Nahkampf deutlich unterlegen und fiel konsequenterweise zurück.





Zwischenzeitlich wurden meine Marines von den Siedlern beschossen, konnten sich aber entsprechend wehren. Hier war also ein gewisses Patt erreicht.



Das nutzte aber nichts, weil am Kopf der Kolonne jetzt das angeschlagene Regiment in zwei Attacken zerschlagen wurde.




Ein weiterer Mohawk Trupp griff jetzt die Kanone an. Den ersten Angriff konnte die Besatzung zwar abwehren, aber sie rettet sich nur ganz knapp vor der Vernichtung.


Es folgte die Attacke des zweiten Trupps der Mohawks auf einen weiteren Wagen.

Der wurde zerstört, genau wie das zweite Regiment, dass sich zwar verzweifelt abmühte den Angriffen der Indianer zu entgehen, dies aber nicht schaffte.







Zu allem Überfluss tauchten dann auch noch Svens Rangers vor der Wagenkolonne auf.





Verzweifelt stürmten jetzt meine Huronen nach vorne und vernichteten in einem erfolgreichen Nahkampf den Siedlertrupp, der ganz zu Beginn des Geschehens als erste feindliche Einheit das Schlachtfeld betreten hatte.






Das nütze aber nichts, denn ich war viel zu weit entfernt, um die Ausschaltung der beiden verbliebenen Wagen zu verhindern, und so endete das Spiel mit einem grandiosen Erfolg der Engländer und deren Verbündeter.



Auch wenn sich dieser Bericht sehr schnell liest, so muss man doch sagen, dass das Szenario sehr spannend war. Das relativ deutliche Ergebnis ist relativ einfach erklärt. Entscheidend war, wo meine Verstärkungseinheiten, meine Huronen und die Franches de la Marine das Schlachtfeld betreten würden. Ihr kennt mich. Natürlich betraten sie das Spielfeld an der ungünstigsten Stelle, hinter der Wagenkolonne, direkt am Spielfeldrand. Es war ja mal wieder klar, dass ich eine eins oder zwei würfeln würde. Bei drei bis sechs wären meine Truppen an besseren Positionen erschienen und hätten in die Kämpfe an der Front eingreifen können. So bewegten sie sich viel zu langsam nach vorne und kamen zu einem Zeitpunkt, an dem die Vorentscheidung schon gefallen war.
Svens Mohawks erwiesen sich als äußerst effektive Nahkämpfer, und diese Nahkämpfe führten dann auch, wie man unschwer erkennen kann, zum Sieg.
 
In our scenario, the task was to lead a wagon train, protected by two French regiments, across the battlefield. A seemingly simple task. The problem arose from the built-in element of surprise. We were in North America during the French and Indian War, and as you might expect, there were of course enemy tribal warriors, rangers, and other units trying to stop us.
At first, everything went smoothly. I was able to march two regiments forward unmolested along the main road. I admit it. Much like their historical counterparts, my troops were already feeling safe. There was nothing to hear, nothing to see. All was quiet in the forest.
A first setback occurred when my second regiment lost contact with the wagon train due to a failed activation roll.
Annoying, but no cause for alarm yet. Because almost simultaneously, a company of the Franches de la Marine entered the battlefield, and I thought, well, what could possibly go wrong now? The Marines are something like my elite force; They'll sort it out when things get tough.
At that moment, the first enemy unit appeared out of nowhere. They skirmished, then retreated directly into the wilderness, and I was warned.
Then the first Mohawks appeared at the head of the column. As is typical for tribal warriors, they didn't waste time firing but charged straight into close combat. I suffered the first losses and had to retreat. The Mohawks advanced and again effectively attacked me. Battered, I fell back but was able to reorganize my unit.
My joy was short-lived, because suddenly the second warband of Mohawks appeared and formed up. They couldn't yet charge forward. The distance was too wide.
The third warband then attacked my second regiment. It fought bravely but was clearly outmatched by the tribal warriors in close combat and consequently fell back.
Meanwhile, my Marines were fired upon by the settlers, but were able to defend themselves. A stalemate had been reached.
However, this proved futile, as the battered regiment at the head of the column was now decimated in two attacks.
Another Mohawk squad then attacked the cannon. The crew managed to repel the first attack, but only narrowly escaped annihilation.
The second Mohawk warband then attacked another wagon.
It was destroyed, as was the second regiment, which desperately tried to evade the Indian attacks but was unsuccessful.
To make matters worse, Sven's Rangers then appeared in front of the wagon column.
Desperately, my Hurons charged forward and, in a successful hand-to-hand combat, annihilated the settler squad that had been the first enemy unit to enter the battlefield at the very beginning of the action.
But that was no use, because I was much too far away to prevent the destruction of the two remaining wagons, and so the game ended with a resounding victory for the English and their allies.
Even though this report reads very quickly, it must be said that the scenario was very exciting. The relatively clear result is quite easy to explain. The crucial factor was the point where my reinforcements, my Huron, and the Franches de la Marine would enter the battlefield. You know me. Of course, they entered the field at the worst possible spot, behind the wagon column, right at the edge of the playing area. It was clear once again that I would roll a one or a two. With a three to six, my troops would have appeared in better positions and could have joined the fighting at the front. As it was, they moved forward far too slowly and arrived at a point when the outcome had already been decided.
Sven's Mohawks proved to be extremely effective close-quarters fighters, and these close-quarters battles, as you can easily see, led to victory.