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Sonntag, 26. Oktober 2025

Lieblingsmini der Woche - "Arthur"


Sicherlich geht es den meisten von Ihnen auch so, dass Sie ganz bestimmte Lieblingsfiguren besitzen.
Diese können in diesen Status aus ganz unterschiedlichen Gründen aufgestiegen sein.
Entweder haben Sie sie großartig bemalt.
Oder Sie mögen die Modellierung.
Oder es verbirgt sich irgendeine Geschichte, manchmal eine ganz persönliche, dahinter.
Ich habe auch solche Figuren; und wenn ich es genau betrachte, eine ganze Menge davon.
Diese Figuren gehen in meinen normalen Berichten unter.
Sie verschwinden in der Masse der Minis.
Werden vielleicht gar nicht wahrgenommen.
Also dachte ich, Mensch, die muss ich jetzt irgendwie hervorheben.
In den Mittelpunkt stellen.
Folglich werde ich Ihnen in unregelmäßigen Abständen meine „Lieblingsmini der Woche“ hier auf meinem BLOG zeigen.
Und so möchte ich die Reihe auch nennen.
 
Wenn auch heute die Figur in der Mitte als „Lieblingsfigur der Woche“ gedacht ist, so will ich sie Ihnen dennoch in dieser Gruppe vorstellen.


Ich will Ihnen erzählen warum.
Vor Jahren hatte ich einem Mitglied im Sweetwaterforum eine spätrömische Armee abgekauft.
Nachdem die bei mir angekommen war, packte ich sie schon mal gespannt aus.
Was würde mich erwarten?
Ich hatte im Vorfeld nur ein paar Minis gesehen, aber nicht die gesamte Armee.
Ich sortierte die Minis dann schon mal grob nach leichter und gerüsteter Infanterie, und nachdem dass dann schon einmal geklärt war, wieder nach Kommandofiguren und Standardfiguren.
Nach diesem Sortiervorgang standen dann diese vier Minis irgendwann nebeneinander, und irgendwie hatte ich das Gefühl, ja das soll mein King Arthur werden, mit seinen Bannerträgern an seiner Seite.
Diese Minis, und vor allem King Arthur, ließen in mir dieses gute Gefühl aufsteigen, einen wirklich großartigen Kauf getätigt zu haben.
Für die Armee waren vor allem Black Tree Late Romans verwendet worden, die mir bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bekannt waren.
Meine spätrömischen Minis kamen vor allem von Gripping Beast und von Foundry.
Die Miniaturen hier erschienen mir allerdings sauberer, feiner modelliert.
Daher wohl mein positives Empfinden.





Mittlerweile habe ich auch noch andere Figuren in der Schublade liegen, die als King Arthur angeboten werden.
Diese habe ich aber bisher noch nicht bemalt, sicherlich auch aus dem Grund, weil ich mit der in diesem Bericht gezeigten Mini sehr zufrieden bin.
Mich stört es in diesem Fall auch nicht, dass ich sie nicht selbst bemalt habe.
Hätte ich dies getan, würde sie nämlich sehr ähnlich aussehen.
Der Bemalstil passt sehr gut zu dem meinigen.
Ein Mischen dieser alten spätrömischen Armee mit neueren Figuren, die ich angemalt habe, stellt also kein Problem dar.
Ein Stöbern auf der Seite von Black Tree Design ergab allerdings, dass diese Miniatur wohl nicht mehr angeboten wird.
Jedenfalls habe ich sie nicht mehr gefunden.
Umso besser für mich, dass ich sie habe.





Das Projekt Spätrom ist übrigens wieder auferstanden. Einige Figuren sind bemalt und warten noch auf die Basierung. Andere sind schon in der Mache und werden folgen.
Somit ist zu erwarten, dass spätestens im nächsten Jahr noch ein paar BLOG-Einträge zum Thema folgen werden.
 
I'm sure most of you have certain favorite miniatures.
These can have risen to this status for a variety of reasons.
Either you painted them brilliantly.
Or you like the modeling.
Or there is some story, sometimes a very personal one, behind them.
I have such figures too; and if I look closely, there are quite a few of them.
These figures get lost in my normal reports.
They disappear in the mass of minis.
Maybe they aren't even noticed.
So I thought, man, I have to highlight them somehow.
Put them in the spotlight.
As a result, I will show you my "Favorite Mini of the Week" here on my BLOG at irregular intervals.
And that's what I want to call the series.
Today I would like to introduce you to the following miniature.
 
Even though the figure in the middle is intended as my "Favorite Figure of the Week" today, I still want to introduce thios whole group of miniatures to you.
I'll tell you why.
Years ago, I bought a late Roman army from a member of the german Sweetwater forum.
After it arrived, I eagerly unpacked it.
What would I expect?
I had only seen a few minis beforehand, but not the entire army.
I then roughly sorted the minis into light and armored infantry, and once that was sorted, again into command figures and standard figures.
After this sorting process, these four minis eventually stood next to each other, and somehow I had the feeling that this was going to be my King Arthur, with his banner bearers at his side.
These minis, and especially King Arthur, gave me the good feeling of having made a truly great purchase.
The army primarily used Black Tree Late Romans, which I hadn't even heard of until then.
My late Roman miniatures came primarily from Gripping Beast and Foundry.
However, these miniatures seemed cleaner and more finely modeled to me.
Hence my positive impression.
I now have other figures in my drawer that are offered as King Arthur.
I haven't painted them yet, however, certainly because I'm very happy with the mini shown in this report.
In this case, it doesn't bother me that I didn't paint it myself.
If I had, it would look very similar.
The painting style fits my own very well.
So, mixing this old late Roman army with newer figures that I've painted is no problem.
A browse on the Black Tree Design website, however, revealed that this miniature is no longer available.
In any case, I couldn't find it anymore. All the better for me that I have this Arthur.
The Late-Rome project has been resurrected, by the way. Some figures have been painted and are still waiting to be based. Others are already in the works and will follow.
So, expect a few more blog entries on the topic next year at the latest.
 
 
 

Sonntag, 1. Juni 2025

Lieblingsmini der Woche - Tuco und seine Amigos

Sicherlich geht es den meisten von Ihnen auch so, dass Sie ganz bestimmte Lieblingsfiguren besitzen.
Diese können in diesen Status aus ganz unterschiedlichen Gründen aufgestiegen sein.
Entweder haben Sie sie großartig bemalt.
Oder Sie mögen die Modellierung.
Oder es verbirgt sich irgendeine Geschichte, manchmal eine ganz persönliche, dahinter.
Ich habe auch solche Figuren; und wenn ich es genau betrachte, eine ganze Menge davon.
Diese Figuren gehen in meinen normalen Berichten unter.
Sie verschwinden in der Masse der Minis.
Werden vielleicht gar nicht wahrgenommen.
Also dachte ich, Mensch, die muss ich jetzt irgendwie hervorheben.
In den Mittelpunkt stellen.
Folglich werde ich Ihnen in unregelmäßigen Abständen meine „Lieblingsmini der Woche“ hier auf meinem BLOG zeigen.
Und so möchte ich die Reihe auch nennen.
 
 
Meine heutige „Lieblingsmini“ ist keine Einzelminiatur, sondern eine ganze Bande. Im Englischen wird eine solche Einheit auch als „Posse“ bezeichnet. Ein Trupp schießwütiger Gesellen in einem Wild West Setting. Natürlich kann eine solche Bande aus Cowboys, Lawmen, Siedlern, US Cavalry, Indianern etc. bestehen, aber ich hatte mich in diesem Fall bewusst für mexikanische Desperados entschieden.



Warum?
Weil ich die Klischee-Mexikaner der Westernfilme einfach liebe. Sie bringen das folkloristische, fremdländische, südländische in den Film, und somit auch – nutzt man sie in einem Wargame - folgerichtig ins Spiel. Man könnte sie als so etwas wie das Salz in der Suppe beschreiben. Irgendwo geben sie den speziellen Kick.
Angefangen hat diese Liebe mit den Timpo Mexikanern der Kindheit. Natürlich fielen diese alleine schon wegen ihren riesigen Hüten auf. Sie waren etwas Besonderes.  Somit nicht weiter verwunderlich, dass sich daraus bei mir ein positives Verhältnis zu mexikanischen Companeros entwickelte.
Übrigens ganz im Gegenteil zur damaligen Darstellung in entsprechenden Western.
Hier wurden klischeehafte, teilweise rassistische, Denkweisen und Stereotypen wiedergegeben, und dass nicht versteckt, sondern offensiv.
Ein Schwarz-Weiß-Denken wurde bespielt.
Dort der strahlende weiße Held, hier der böse, schmutzige Bandit aus dem Süden.











Beruhigend ist, dass trotz – oder vielleicht auch gerade wegen – dieser Darstellung einige Charaktere zu richtigen Helden wurden.
Der Bekannteste dieser Helden ist sicherlich Tuco aus dem Film „Zwei glorreiche Halunken“; und dass obwohl der Darsteller Eli Wallach ja kein Mexikaner war.
Aber auch das war typisch während der Entstehungszeit der alten Western. Das Feingespür für kulturelle Aneignung gab es damals noch nicht. Warum hatte man denn die Maske am Set, dachte man sich. Der Oscar geht in dieser Zeit definitiv an die Maskenbildner, denn sie machten aus dem stinknormalen Schauspieler die Kultfigur.
Egal wie. Tuco ist quasi der Prototyp des listigen Bösen.
Somit ist es kein Wunder, dass auch der Chef meiner Bande, diesem Filmschurken nachempfunden wurde.





Und es ist somit auch kein Wunder, dass ich zunächst eben diese Mexikaner, die Sie hier im Bild sehen, aus meinem Wild West Zinnberg kramte.
Ich mag sie einfach, Tuco und seine Amigos.
Lustigerweise sind das übrigens auch die ersten von mir bemalten Wild West Figuren im 28 mm Maßstab. Keine Ahnung warum die so lange in der Schublade herumdümpelten. Irgendwie lagen da die Prioritäten doch woanders, weil lange Zeit nicht beabsichtigt war Wild West zu spielen.
Leider hatte ich Legends of the Old West zu spät entdeckt. Als ich die Minis kaufte, waren meine Mitspieler schon mit dem Thema durch.
Die Minis selbst habe ich schon über ein Jahrzehnt. Bemalt hatte ich sie vor ca . 2 Jahren.
Na und weil es sich hier, um meine erste Wild West Bande handelt, gehören die Minis auch in meiner Reihe der Lieblingsfiguren.
Ich habe die 10 Jungs vor allem in Erdfarben, in Braun und Grau bemalt.
Düster eben.
Sie sollten definitiv nicht farbenfroh daherkommen. Sie haben die Rolle der Bösen auch auf dem Wargamingtisch zu spielen.
Deshalb diese Farbwahl.
Wann ich dann mit meiner nächsten Bande anfange, weiß ich noch nicht.
Aber ziemlich sicher werden das dann die „Glorreichen Sieben“ aus der Neuverfilmung von 2016 werden.
Die Minis dafür liegen natürlich auf meinem Zinnberg, und ja, auch die haben das Potential Lieblingsfiguren zu werden.


I'm sure most of you have certain favorite miniatures.
These can have risen to this status for a variety of reasons.
Either you painted them brilliantly.
Or you like the modeling.
Or there is some story, sometimes a very personal one, behind them.
I have such figures too; and if I look closely, there are quite a few of them.
These figures get lost in my normal reports.
They disappear in the mass of minis.
Maybe they aren't even noticed.
So I thought, man, I have to highlight them somehow.
Put them in the spotlight.
As a result, I will show you my "Favorite Mini of the Week" here on my BLOG at irregular intervals.
And that's what I want to call the series.
Today I would like to introduce you to the following miniature.
 
 
My favorite miniature today isn't an individual miniature, but an entire gang. In English, such a unit is also called a "posse." A squad of trigger-happy fellows in a Wild West setting. Of course, such a gang could consist of cowboys, lawmen, settlers, US Cavalry, Native Americans, etc., but in this case, I deliberately chose Mexican desperados.
Why?
Because I simply love the stereotypical Mexicans from Wild West films. They bring a folkloric, foreign, southern flavor to the film, and thus—when used in a wargame—they also naturally add this flavor to the game. You could describe them as something like the icing on the cake. They add a special kick.
This love began with the Timpo Mexicans of my childhood. Of course, they stood out simply because of their enormous hats. They were something special. So it's not surprising that I developed a positive relationship with Mexican companeros.
Incidentally, this was quite the opposite of the portrayal in similar Wild West films of the time.
Here, clichéd, sometimes racist, ways of thinking and stereotypes were portrayed, not covertly, but openly.
A black-and-white mentality was played upon.
Here, the shining white hero, here, the evil, dirty bandit from the South.
It's reassuring that despite – or perhaps precisely because of – this portrayal, some characters became true heroes.
The most famous of these heroes is certainly Tuco from the film "The Good, the Bad and the Ugly"; and that despite the fact that the actor, Eli Wallach, wasn't Mexican.
But that, too, was typical during the era of the old Westerns. The sensitivity for cultural appropriation didn't exist back then. Why did they have makeup on set, people thought? The Oscar for this era definitely goes to the makeup artists, because they turned the ordinary actor into a cult figure.
No matter what. Tuco is practically the prototype of cunning evil.
So it's no wonder that the leader of my gang was also modeled after this movie villain.
And it's no wonder that I first dug out these Mexicans, you see in the picture, from my Wild West tin pile.
I just love them, Tuco and his amigos.
Funnily enough, these are also the first 28 mm scale Wild West figures I painted. I have no idea why they sat in the drawer for so long. Somehow, my priorities were elsewhere, because I hadn't intended to play Wild West for a long time.
Unfortunately, I discovered Legends of the Old West too late. By the time I bought the minis, my fellow players had already finished with the theme.
I've had the minis themselves for over a decade. I painted them about two years ago.
And since this is my first Wild West gang, these minis are also among my favorite figures.
I painted the 10 guys primarily in earth tones, brown, and gray.
Dark, in fact.
They definitely shouldn't be colorful. They have to play the role of the bad guys on the wargaming table, too.
Hence this color choice.
I don't know when I'll start my next gang yet.
But it will almost certainly be the "Magnificent Seven" from the 2016 remake.
The miniatures for them are, of course, on my tin pile, and yes, they too have the potential to become favorite figures.

Sonntag, 27. April 2025

Lieblingsmini der Woche - "Die Ramme"

Sicherlich geht es den meisten von Ihnen auch so, dass Sie ganz bestimmte Lieblingsfiguren besitzen.
Diese können in diesen Status aus ganz unterschiedlichen Gründen aufgestiegen sein.
Entweder haben Sie sie großartig bemalt.
Oder Sie mögen die Modellierung.
Oder es verbirgt sich irgendeine Geschichte, manchmal eine ganz persönliche, dahinter.
Ich habe auch solche Figuren; und wenn ich es genau betrachte, eine ganze Menge davon.
Diese Figuren gehen in meinen normalen Berichten unter.
Sie verschwinden in der Masse der Minis.
Werden vielleicht gar nicht wahrgenommen.
Also dachte ich, Mensch, die muss ich jetzt irgendwie hervorheben.
In den Mittelpunkt stellen.
Folglich werde ich Ihnen in unregelmäßigen Abständen meine „Lieblingsmini der Woche“ hier auf meinem BLOG zeigen.
Und so möchte ich die Reihe auch nennen.
 
Heute möchte ich Ihnen eine weitere Miniatur aus der Herr der Ringe Reihe von Games Workshop zeigen.
Ein Ensemble.
Sie sehen sechs Uruk-Hai Krieger, die gemeinsam eine Belagerungsramme tragen.


Leider ist es ja so, dass man viel zu selten Belagerungen spielt.
Das liegt vor allem daran, weil der Angegriffene in einem solchen Szenario relativ wenig zu tun hat.
Sind die Verteidiger erst einmal auf dem Wall platziert, und die Verstärkungen in unmittelbarer Nähe aufgestellt, muss man im Grunde nur noch schießen.
Das ist dann wiederum nach einer halbstündigen Spieldauer schon ziemlich öde.
Noch schlimmer wird es, wenn die Angreifer sich als zäh erweisen, und man Welle für Welle abschießen muss.
Dann macht man im Grunde nichts anderes als würfeln und zuschauen.
Na und das am Ende stundenlang.
Nicht gerade spannend.





Wenn ich mir diese Miniaturengruppe allerdings anschaue, tut es mir immer in der Seele weh, dass ich sie im Grunde gar nicht einsetzen kann.
Sie wirkt nämlich ausgesprochen gut.
Nicht nur, dass die Minis sehr dynamisch aussehen.
Sie bewegen sich leicht gebückt.
Bringen Kopf und Schultern nach vorne, also die durch Rüstung geschützten Körperteile.
Es scheint, dass selbst Uruks ein Schutzbedürfnis entwickeln können.
Auch die Ramme ist perfekt modelliert.
Spitze und Ende des Stammes sind mit Eisenaufsätzen verstärkt.
Dann führen mehrere Ringe um den Stamm, die in Griffen auslaufen, damit die Uruks die Ramme auch anständig tragen können.
Das ist schon richtig gut.






Würde ich in der nächsten Zeit nochmals ein Spiel im HdR Universum absolvieren, dann würde ich diese Figurengruppe als Missionsziel ausweisen.
Der Verteidiger müsste also diese Ramme auf dem Marsch zur Festung vernichten.
Auf der Straße, in einem Hohlweg oder beim Marsch durch ein Dorf.
Möglichkeiten gibt es ja genug.
Ein solches Szenario erlaubt es mir dann auch die Ramme einmal in den Mittelpunkt eines Spiels zu setzen.
Ein Umstand, den das Modell auch einfach verdient.





 
I'm sure most of you have certain favorite miniatures.
These can have risen to this status for a variety of reasons.
Either you painted them brilliantly.
Or you like the modeling.
Or there is some story, sometimes a very personal one, behind them.
I have such figures too; and if I look closely, there are quite a few of them.
These figures get lost in my normal reports.
They disappear in the mass of minis.
Maybe they aren't even noticed.
So I thought, man, I have to highlight them somehow.
Put them in the spotlight.
As a result, I will show you my "Favorite Mini of the Week" here on my BLOG at irregular intervals.
And that's what I want to call the series.
Today I would like to introduce you to the following miniature.
 
 
Today I'd like to show you another miniature from the Lord of the Rings series by Games Workshop.
An ensemble.
You see six Uruk-Hai warriors carrying a siege ram.
Unfortunately, sieges are played far too rarely.
This is mainly because the attacked party has relatively little to do in such a scenario.
Once the defenders are placed on the wall and the reinforcements are positioned nearby, all you have to do is shoot.
That, in turn, gets pretty boring after half an hour of play.
It gets even worse when the attackers prove to be tough, and you have to shoot down wave after wave.
Then you're basically doing nothing but rolling the dice and watching.
And that ends up being for hours.
Not exactly exciting.
When I look at this group of miniatures, however, it always hurts me to realize that I can't really use them at all.
They actually look really good.
Not only do the miniatures look very dynamic.
They move slightly hunched over.
They bring the head and shoulders forward, i.e. the parts of the body protected by armor.
It seems that even Uruks can develop a need for protection.
The ram is also perfectly modeled.
The tip and end of the trunk are reinforced with iron attachments.
Then there are several rings around the trunk, which end in handles so that the Uruks can carry the ram properly.
That's really good.
If I were to play another game in the LOTR universe in the near future, I would designate this group of figures as a mission objective.
The defender would have to destroy this ram on the march to the fortress.
On the road, in a ravine, or while marching through a village.
There are plenty of possibilities.
A scenario like this allows me to put the ram at the center of a game for once.
A circumstance that the model simply deserves.

Sonntag, 30. März 2025

Lieblingsmini der Woche - "König der Könige"

 
Sicherlich geht es den meisten von Ihnen auch so, dass Sie ganz bestimmte Lieblingsfiguren besitzen.
Diese können in diesen Status aus ganz unterschiedlichen Gründen aufgestiegen sein.
Entweder haben Sie sie großartig bemalt.
Oder Sie mögen die Modellierung.
Oder es verbirgt sich irgendeine Geschichte, manchmal eine ganz persönliche, dahinter.
Ich habe auch solche Figuren; und wenn ich es genau betrachte, eine ganze Menge davon.
Diese Figuren gehen in meinen normalen Berichten unter.
Sie verschwinden in der Masse der Minis.
Werden vielleicht gar nicht wahrgenommen.
Also dachte ich, Mensch, die muss ich jetzt irgendwie hervorheben.
In den Mittelpunkt stellen.
Folglich werde ich Ihnen in unregelmäßigen Abständen meine „Lieblingsmini der Woche“ hier auf meinem BLOG zeigen.
Und so möchte ich die Reihe auch nennen.
 
Heute möchte ich Ihnen die nachfolgende Miniatur vorstellen.


Sie ist im 28 mm Maßstab.
Bestellbar ist sie auch weiterhin bei der Firma Black Tree Design, und sie findet sich unter dem Stichwort Dark Age/Saxons.
DA1039 - Saxon King Set (3) – EOE Orbis UK
Warum habe ich diese Figur ausgewählt.
Sie kennen Alfred den Großen, Karl den Großen, Karl den Kahlen, Ludwig den Deutschen, Otto den I., Johann ohne Land etc. etc. etc. ???
Richtig.
Alles Könige des frühen- bzw. des beginnenden Hochmittelalters.
Einige dieser historischen Personen gibt es mittlerweile auch als Miniaturen.
Oftmals in Kampfposen dargestellt, die natürlich aufgrund der unterschiedlichen Zeitepochen auch unterschiedliche Rüstungen zeigen.
Die Miniatur, die Sie aber jetzt hier im Bild sehen, ist sehr generisch gehalten.
Der König trägt zivile Kleidung, seine Krone auf dem Haupt zeigt ihn als das, was er ist.
Mehr nicht.
Deshalb ist er für mich sozusagen „der König der Könige“.




Man kann ihn in unterschiedliche Rollen schlüpfen lassen.
Im Grunde taugt die Mini für alles zwischen 600 und 1100 nach Christus.
Sicher.
Man könnte sich jetzt an der Mode der Hosen aufhängen.
Sie als zu weit oder zu eng für ein bestimmtes Jahrhundert definieren.
Aber das ist ein Faktum, das man nach meiner Meinung auch ignorieren kann.
Der Look der Miniatur stimmt einfach, und deshalb ist ein universeller Einsatz auch möglich.
Ich jedenfalls habe mir diese Miniatur genau aus diesem Grund gekauft.
Angelsächsische, frühmittelalterliche (vielleicht sogar noch hochmittelalterliche) deutsche, französische und englische Könige werde ich mit dieser Mini darstellen.
Er ist DER KÖNIG.
Und wenn der König stirbt, lebt er als dessen Nachfolger weiter.
Lang lebe der König.
Im übertragenen Sinne steht diese Miniatur somit auch für eine Kontinuität.
Symbolisiert das, was Menschen des Mittelalters auch empfunden haben.
Welcher König an der Macht war, wusste nicht jeder.
Aber dass es einen König gab, das war Gott gegeben.
Und ich denke, dass der kleine Untertan auch oftmals gedacht hat, „ist doch egal, wer uns beherrscht.
Die sehen alle gleich aus, und die verhalten sich auch alle gleich.“
Sollte ich also irgendwann einmal wieder ein Spielsystem finden, um in das Frühmittelalter einzutauchen, dann ist eine Position schon einmal sicher besetzt.
Lang lebe der König!!!!!




I'm sure most of you have certain favorite miniatures.
These can have risen to this status for a variety of reasons.
Either you painted them brilliantly.
Or you like the modeling.
Or there is some story, sometimes a very personal one, behind them.
I have such figures too; and if I look closely, there are quite a few of them.
These figures get lost in my normal reports.
They disappear in the mass of minis.
Maybe they aren't even noticed.
So I thought, man, I have to highlight them somehow.
Put them in the spotlight.
As a result, I will show you my "Favorite Mini of the Week" here on my BLOG at irregular intervals.
And that's what I want to call the series.
Today I would like to introduce you to the following miniature.

It is in 28 mm scale.
It can still be ordered from Black Tree Design and can be found under the keyword Dark Age/Saxons.
DA1039 - Saxon King Set (3) – EOE Orbis UK
Why did I choose this figure?
You know Alfred the Great, Charlemagne, Charles the Bald, Louis the German, Otto I, John Lackland, etc., etc., etc. ???
Correct.
All kings of the early or early High Middle Ages.
Some of these historical figures are now also available as miniatures.
Often depicted in battle poses, which, of course, also show different armor due to the different eras.
The miniature you see here in the picture is very generic.
The king wears civilian clothes; his crown on his head shows him for what he is.
Nothing more.
That's why, for me, he's "the king of kings," so to speak.
You can have him slip into different roles.
Basically, the miniature is suitable for anything between 600 and 1100 AD.
Sure.
You could get hung up on the fashion of trousers.
Define them as too wide or too tight for a particular century.
But that's a fact that, in my opinion, can be ignored.
The look of the miniature is just right, and that's why it can be used universally.
In any case, I bought this miniature for precisely this reason.
I will represent Anglo-Saxon, early medieval (perhaps even high medieval), German, French, and English kings with this miniature.
He is THE KING.
And when the king dies, he lives on as his successor.
Long live the king.
In a figurative sense, this miniature also represents continuity.
Symbolizes what people of the Middle Ages also felt.
Not everyone knew which king was in power.
But that there was a king was a gift from God.
And I think that the little subject often thought, "It doesn't matter who rules us.
They all look the same, and they all behave the same."
So if I ever find a game system that immerses me in the early Middle Ages again, one position is already surely filled.
Long live the king!!!!!

Sonntag, 20. Oktober 2024

Lieblingsmini der Woche - „Der Magier“

Sicherlich geht es den meisten von Ihnen auch so, dass Sie ganz bestimmte Lieblingsfiguren besitzen.
Diese können in diesen Status aus ganz unterschiedlichen Gründen aufgestiegen sein.
Entweder haben Sie sie großartig bemalt.
Oder Sie mögen die Modellierung.
Oder es verbirgt sich irgendeine Geschichte, manchmal eine ganz persönliche, dahinter.
Ich habe auch solche Figuren; und wenn ich es genau betrachte, eine ganze Menge davon.
Diese Figuren gehen in meinen normalen Berichten unter.
Sie verschwinden in der Masse der Minis.
Werden vielleicht gar nicht wahrgenommen.
Also dachte ich, Mensch, die muss ich jetzt irgendwie hervorheben.
In den Mittelpunkt stellen.
Folglich werde ich Ihnen in unregelmäßigen Abständen meine „Lieblingsmini der Woche“ hier auf meinem BLOG zeigen.
Und so möchte ich die Reihe auch nennen.
 
Beginnen möchte ich die Reihe mit einer Figur von Games Workshop aus der alten Herr der Ringe Serie.
Es handelt sich um den Zauberer Saruman.


Allerdings hier unter seinem alter Ego , „Scharrer“ bzw. „Scharker“ (je nach deutscher Übersetzung. Im englischen Original „Sharkey“).
Der Name „Scharrer“ bzw. „Scharker“ leitet sich aus dem orkischen Begriff „sharku“ ab, was soviel wie „alter Mann“ bedeutet. Das war der respektlose Name, den die Orks ihrem Meister gegeben hatten.
Nach der Schlacht um Isengart wurde Saruman von Baumbart, dem Ent, gefangen gehalten.
Diese Gefangenschaft endete zeitgleich mit dem Ende des Ringkrieges.
Baumbart ließ seinen Gefangenen frei, weil er der Meinung war, dass Gandalf ihn seiner gesamten Kräfte beraubt hatte, und er somit auch keine Gefahr mehr darstellen würde.
Saruman wanderte zunächst mit seinem allzeit Getreuen Grima Schlangenzunge als Bettler durchs Land, entschloss sich dann aber den Weg ins Auenland zu nehmen, um Rache an den Hobitts zu üben.
Hier hatte Lotho Sachkeim-Beutlin eine Willkürherrschaft etabliert, und Scharrer nutzte die chaotische Situation um mit Hilfe von Spießgesellen, die sich ihm unterwegs angeschlossen hatten, dem Auenland Schaden zuzufügen. Er ließ Gewässer verschmutzen, Bäume fällen und zog brandstiftend durch die Gegend.
Das Auenland wurde dann allerdings von den rückkehrenden Hobbits und Getreuen wieder sehr schnell befreit. Saruman offiziell des Landes verwiesen.
Doch bevor die Vertreibung geschehen konnte, schnitt Grima Schlangenzunge ihn in einem Streit die Kehle durch, und Saruman verendete bedeutungslos in Beutelsend.
Die Miniatur ist nach meiner Meinung großartig modelliert.
Das war dann auch der Grund, warum ich sie kurz nach Erscheinen, auch direkt gekauft hatte.
Den Auenland Aufstand nachzuspielen, beabsichtigte ich jedoch nie.
Ich sah vielmehr von Anfang an in der Miniatur einen perfekten Magier des Dark Ages.



Ich wollte die Figur als den großen Merlin, oder als weisen Mann der Wikinger oder heidnischen Sachsen einsetzen.
Für diese Rolle ist die Miniatur nach meiner Meinung ideal geeignet.
Auch hier hat dieses, eigentlich klar zu einer bestimmten Person zugeordnete, Modell in meiner Sammlung eher eine generische Rolle übernommen.
Somit ist die Mini auch vielseitig einsetzbar.
Ich habe auch noch andere Figuren, die beispielsweise Merlin darstellen sollen.
Meinen Vorzug bekommt aber definitiv der zweckentfremdete Saruman.
Eben weil er in seiner Qualität die anderen Modelle bei weitem übertrifft.
 
I'm sure most of you have certain favorite miniatures.
These can have risen to this status for a variety of reasons.
Either you painted them brilliantly.
Or you like the modeling.
Or there is some story, sometimes a very personal one, behind them.
I have such figures too; and if I look closely, there are quite a few of them.
These figures get lost in my normal reports.
They disappear in the mass of minis.
Maybe they aren't even noticed.
So I thought, man, I have to highlight them somehow.
Put them in the spotlight.
As a result, I will show you my "Favorite Mini of the Week" here on my BLOG at irregular intervals.
And that's what I want to call the series.
 
I want to start the series with a figure from Games Workshop from the old Lord of the Rings series.
It's the wizard Saruman. However, here under his alter ego, "Scharrer" or "Scharker" (depending on the German translation. In the English original "Sharkey").
The name "Scharrer" or "Scharker" is derived from the orcish term "sharku", which means "old man". This was the disrespectful name that the orcs had given their master.
After the Battle of Isengard, Saruman was held captive by Treebeard, the Ent.
This imprisonment ended at the same time as the end of the War of the Ring.
Treebeard released his prisoner because he was of the opinion that Gandalf had robbed him of all his powers and that he was therefore no longer a threat.
Saruman initially wandered through the country as a beggar with his ever-loyal Grima Wormtongue, but then decided to make his way to the Shire to take revenge on the Hobitts.
Lotho Sachkeim-Baggins had established an arbitrary rule here, and Scharrer took advantage of the chaotic situation to inflict damage on the Shire with the help of accomplices who had joined him along the way. He had water polluted, trees felled and set fires throughout the area.
The Shire was then very quickly liberated by the returning hobbits and followers. Saruman was officially expelled from the country.
But before the expulsion could take place, Grima Wormtongue slit his throat in an argument and Saruman died meaninglessly in Bag End.
The miniature is, in my opinion, superbly modelled.
That was also the reason why I bought it shortly after it was released.
I never intended to re-enact the Shire uprising, however.
From the very beginning, I saw the miniature as a perfect Dark Age magician.
I wanted to use the figure as the great Merlin, or as a wise man of the Vikings or pagan Saxons. In my opinion, the miniature is ideally suited for this role.
Here too, this model, which was actually clearly assigned to a specific person, has taken on a more generic role in my collection.
This means that the mini can be used in a variety of ways.
I also have other figures that are supposed to represent Merlin, for example.
But my preference is definitely for the repurposed Saruman.
Precisely because his quality far surpasses the other models.