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Donnerstag, 1. September 2016

Disposable Heroes - The second attack

The battlefield was similiar to the game we played some weeks before.
But, we decided to use more terrain, like trees and hedgerows and we gave them a bonus as light cover.
Our last game was really to deadly for the attacker.
So the russian player get some units more than its opponent: A rifle section, a recon squad with PPsH, and three, instead of one, ATR teams.
Also we used two tanks on each side of the games. The russians came with two SU 85, and the germans with 2 StuG III G (as models we used StuG IV., but for game purposes  we played them as StuG III.).
I saw myself in the role of an umpire. There was so much to search in the rulebook.
Sven was the russian, Marco the german player.
The germans were placed in the village and around it, using trees, hedges and the wheat field as light cover(modificator -1).
The russian troops advanced to the river.

Marcos response was offensive. He ordered one of his infantry units and the StuGs to counterattack the advancing enemy. The StuGs were covered by the trees in front of them. The russian player was so not able to get a clear sight.


The advancing german MG teams came under fire with really heavy losses. Their shooting wasn’t effective as well.






As a result of that, the russians could cross the river on its full length.



Furthermore the mortar fire of Sven’s russians was very precisely. He was able to suppress most of the german MG and some of the Panzerschreck teams.
It was a very difficult situation for the defending germans.
However. Was it a grenade of the StuGs or the hollow charge of the „Panzerschreck“, I don’t know exactly, the SU 85 on the russian left flank came under fire and he became immobile. The track of the tank was hit. O.K. the tank could shoot, but an assault tank has a small fireangle because there is no turret, and because of that german units were able to out-manoeuvre and ignore the vehicle.
The tank faded now to a stationary gun with a limited field of view.
Meanwhile Marcos StuGs turned over to the other tank. Its track was also hit, and with a second attack it was totally destroyed. Bull’s eye!!!



The game was on a razor’s edge.
Sven threw his ATR teams in the battle. Three teams to attack the german StuGs.  O.K.; keep in mind, that the russian tankrifle PTRD was a very poor weapon.

First the player had to come in the enemies flank, because the front armour of the tank was to heavy for the rifle. And here the player had to roll a 9 resp. 10 on a D10 (ten sided dice) to hit . A really difficult task.
Sven attacked wave by wave. The first and the second russian ATR team were killed.
Now it was on the third team. And yes, it managed the impossible. A hit, and the german tank was totally destroyed.
That action was the decisive blow in the game. After one more round the game was finished.

The game ended with a minor victory of the russians. One StuG was left on the german side, but the infantry units were all battered.
Sven’s units remained in a better condition, and he had his famous and effective mortars still in his hands.
A really good game, the success waving from one side to the other. Really rich in variety.
For me, it was also a new experience to act as an umpire. My respect to all the guys, who lead such games on conventions and wargaming shows.
A stressful thing, but surely with fun.


Diese Woche trafen wir uns dann zum zweiten DH Spiel.
Ausgangsituation war im Grunde identisch; auch der Aufbau des Schlachtfeldes. Allerdings gab es  ein paar geringfügige Änderungen .Wir hatten im letzten Spiel festgestellt, dass noch mehr Gelände platziert werden musste, da sich ansonsten die Feuerkraft der MG doch sehr schnell spielentscheidend auswirken konnte. Folglich verteilten wir noch mehr Hecken auf der Spielplatte und definierten diese auch als leichte Deckung.
Außerdem bekamen die Russen einen Mörser mehr und zwei Einheiten. Einen weiteren Gewehrtrupp und einen Trupp, der nur mit MPs bewaffnet war. Anstatt einem PtDR Trupp hatten die Russen jetzt sogar drei Trupps, die mit dieser Panzerbüchse bewaffnet waren.
Diesmal kämpften auch auf beiden Seiten jeweils zwei Panzer. Auf russischer Seite zwei SU 76 und auf deutscher Seite zwei Stug III G (ja, ja. Wer jetzt Laufrollen zählt. Ich weiß, dass das StuG IV sind. Wir wollten sie allerdings als StuG III spielen.
Ich übernahm in diesem Spiel die Rolle des Spielleiters, denn es gab wieder einmal genug, was wir im Regelheft nachblättern mussten.
Die russischen Truppen begannen das Spiel und rückten auf den Fluss zu. Die Deutschen Truppen standen teilweise im Dorf in Deckung, teilweise auch leicht getarnt im Vorfeld (Getreidefelder gaben auch einen Deckung als „Tarnung“, was einen Modifikator von -1) zur Folge hat.
Sven übernahm die Russen, Marco die Deutschen. Marco antwortete auch direkt sehr offensiv auf die Verlegungsversuche der Russen. Er zog direkt eine Einheit in Richtung auf den Gegner und schickte seine Sturmgeschütze nach vorne. Wohlweislich darauf achtend, dass die Panzer durch ein großes Waldstück gedeckt blieben.
Die beiden MG Trupps, die er ebenfalls vorschickte kamen allerdings sehr schnell unter Feuer der Gegner und erhielten erste Verluste. Hinzu kam, dass diese Einheiten auch noch sehr schlecht schossen, so dass die Russen ohne weitere ernsthafte Probleme vorrücken konnten. Es schien so, dass die Läufe der MG heiß gelaufen waren, oder dass man frische Rekruten hinter sie gepackt hatte.
Die Russen konnten somit in breiter Front den Fluss überschreiten.
Der Mörserbeschuss durch Sven erwies sich in dieser Phase des Spiels auch als extrem effektiv. Mit Hilfe der Mörser gelang die Unterdrückung einiger MG Nester, aber auch Panzerabwehrteams der Deutschen wurden blockiert.
Dennoch. War es ein Treffer aus einem Panzerschreck oder eines der Sturmgeschütze – denn beide schossen sich auf diesen Panzer ein, jedenfalls gelang bereits relativ früh ein erfolgreicher Treffer auf die Kette des SU 85 am linken Flügel des Schlachtfeldes. Der Jagdpanzer blieb mit einem Kettenschaden liegen. Schüsse gegen die Besatzung blieben wirkungslos, so dass er weiter bemannt blieb. Dennoch war sein Nutzen jetzt doch sehr eingeschränkt: Sturmgeschütze haben eh aufgrund ihres Baus einen eingeschränkten Schusswinkel, haben sie doch keinen Turm, den sie drehen könnten. Jetzt konnte dieser Winkel gar nicht mehr verändert werden. Der Panzer wurde quasi ein stationäres Geschütz und die Deutschen schafften es dann auch in Folge an diesem vorbei zu manövrieren ohne eigene Verluste zu bekommen.
Marcos Sturmgeschütze drehten dann alsbald auch auf den zweiten Panzer ein. Auch hier gelang zunächst ein Kettentreffer, aber nach einem zweiten Angriff kam es dann zum Totalverlust des Panzers.
Jetzt stand das Spiel auf Messers Schneide. Sven warf seine Panzerabwehrtrupps nach vorne. Er hatte ja drei. Man darf dabei nicht vergessen, dass die Durchschlagskraft der russischen Panzerbüchse sehr schwach ist. Die Trupps mussten dem Gegner in die Flanke fallen und dann mussten sie auf einem W10 eine 9 bzw. eine 10 erreichen, um einen Durchschlagstreffer zu landen.
Sven schickte seine Trupps einzeln nach vorne. Die ersten beiden Trupps wurden im Abwehrfeuer der deutschen MG vernichtet.
Es hing also am letzten Team, und diesem gelang das Unerwartete. Mit einem Volltreffer wurde der Panzer vernichtet.
Nach diesem entscheidenden Schlag spielten wir noch eine Runde.
Das Spiel endete mit einem knappen Sieg der Russen. Zwar hatte Marco noch ein intaktes Sturmgeschütz, nur waren die Infanterietrupps so dezimiert, dass sie nicht mehr lange Widerstand leisten konnten.
Sven hatte da noch genügend Infanteriereserven. Außerdem noch seine eingeschossenen Mörser.
Es war wirklich ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel, dass lange auf der Kippe stand, und mal dem einen, mal dem anderen Spieler Vorteile brachte.
Ich persönlich bin jetzt wieder bisschen stärker im Spielsystem drin, da ich die ganze Zeit durch die Regeln blättern konnte, mir Tabellen ansah und in kritischen Situationen die richtigen Stellen im Regelbuch finden musste.
Mein Respekt an alle Spielleiter auf Conventions. Ich habe hier schon ganz schön geschwitzt.

Samstag, 13. August 2016

Disposable Heroes - Attack across the river

Some time ago, I’ve posted some game reports in a german wargamer forum. At that time, my BLOG was in its sleeping beauty phase. Now I have translated two of the gaming reports in english, to show you my 1/72 Soviet models, and to share my experiences also with my international readers.
The Disposable Heroes games are part of my hobby and so I will show them also on my BLOG.
Here you see our gaming table.


It’s the gaming table from my fellow Sven. The river is a prepainted model from Battlefront.
In the background you see a small russian village (buildings from Pegasus). The village was occupied by the german invaders.
The russian player should force the germans to abandon the village.
The river could be crossed at the fords and over the bridge you can see in the pictures.


Normally there is no malus in Disposable Heroes, if you cross such an obstacle. We decided that the normal movement speed was reduced on 3“.
The two opponent  armies were very balanced. Each with 3 squads in 2 sections, a command squad, one ATR troop, a mortar team and one tank. The germans used a captured T34 tank, the russians a KV 1.
You can check the composition of such an Disposable Heroes unit in this article, I wrote some weeks ago:
http://thrifles.blogspot.de/2016/07/disposable-heroes-sowjets-in-172.html
The russians started in the south of the battlefield.
The germans were awaiting their opponents, mainly in the village, but a rifle section, a MG team and a team with an german „Panzerschreck“ (bazooka) were hidden in the forrests.



The rifle section and the MG team were really tough guys. They destroyed a complete russian rifle section, during their river crossing.
At another point of the battlefield the russian commander mantained an overview. 2 MG teams secured the flanks, while the rifle section forded the river.


On the russian left flank the infantry had to cross open country. It was clear, that such an order can merge into a disaster.


2 german MG 34 opened fire, and the unit was forced to seek cover behind the KV 1 tank. Finally the KV 1 was knocked out by the german „Panzerschreck“.

So the game ended as a maior victory for the german side. There were still russian units on the battlefield, but with many losses. The tank was destroyed. No victory point was conquered.
Also the crossing of the river in its full length failed.
So we decided to end at that point, only to make an appointment for a next game.


Heute ist mal Zeit für einen etwas anderen Schlachtbericht. Entgegen unserer allgemeinen Gewohnheit unser monatliches Treffen mit einer Runde BG zu krönen, hatten wir uns im Vorfeld mal dazu entschieden Disposable Heroes zu spielen. Ich mag dieses System und hatte es vor Jahren schon sehr gern gespielt.
Da ich da auch zwei komplette Armeen – Mid War Deutsche und Russen – besitze, war es diesmal an mir Figuren, Fahrzeuge und Häuser zu stellen.
Sven stellte natürlich wie immer seinen genialen Spieltisch zur Verfügung, ergänzt um den Fertigmodellfluss von Battlefront, den Stefan mitbrachte. Ich bin da wirklich Fan von und finde den entsprechend gelungen.
Hier der Blick über das Schlachtfeld.
Im hinteren Drittel sieht man die beiden russischen Katenhäuser, die von den Deutschen besetzt waren, und um die sie ihre Stellung gezogen hatten.
Spieltechnisch konnte der Fluss an Furten und über Brücken ohne Abzüge überquert werden. Auch wenn DH keine Abzüge durch Gelände vorsieht, hatten wir uns davor geeinigt, dass Flüsse nur mit der langsamsten Marschbewegung von 3“ überquert werden können.
Die beiden Armeeaufstellungen waren sehr ausbalanciert. Jeweils 3 Schützengruppen (geteilt in 2 Teams), ein Kommandotrupp, ein Panzerabwehrtrupp, ein Mörsertrupp und jeweils ein Panzer. Auf deutscher Seite ein Beutepanzer T34, auf russischer Seite ein KV 1.
Die Russen griffen vom unteren Spielfeldrand aus an.
Die Deutschen standen im Dorf. Der Panzerabwehrtrupp, ein Gewehr- und ein MG Trupp in vorgezogener Stellung, getarnt am Waldrand.
Vor allem die beiden letzteren Trupps machten den Russen echte Probleme, als die darin gingen den Fluß zu überschreiten. Ein Gewehrtrupp wurde dabei völlig aufgerieben.
An einer anderen Stelle gingen dann die Russen geschickter vor. Hier wurden zwei MG Trupps als Flankendeckung genutzt, was das Überschreiten des Flusses dann auch erleichtern sollte.
Am linken Flügel der Russen ging die Infanterie auf freiem Feld vor. Das konnte nicht gutgehen, da sie dadurch in die Schusslinie von zwei deutschen MG 34 gerieten. Hohe Verluste waren die Folge und die Infanterieeinheiten gingen hinter dem vorgehenden Panzer in Deckung.
Zu guter Letzt gelang es den Deutschen sogar mit dem Panzerschreck den KV 1 auszuschalten.
Da der Abend nun auch schon ziemlich fortgeschritten war, beschlossen wir das Spiel an dieser Stelle zu beenden. Klarer Sieger waren die Deutschen. Der Flussübergang war nicht wirklich gelungen.
Die meisten Gewehrtrupps der Russen hatten bereits empfindliche Verluste. Der Panzer war zerstört.
Da es sich um unser erstes Spiel mit DH handelte, war es natürlich auch normal, dass wir mehr im Regelbuch blätterten, als spielten.
Um nochmals einen besseren Ein druck zu bekommen, verabredeten wir uns auch direkt zu einem neuen Match im darauffolgenden Monat.

Samstag, 30. Juli 2016

Disposable Heroes - Sowjets in 1/72

Heute möchte ich aus gegebenem Anlass meine 1/72 WW II. Sowjettruppen für Skirmish Spiele in 1/72 vorstellen. Einige von Euch werden sicherlich einen Teil von Ihnen kennen, hatte ich doch schon entsprechende Bilder anderweitig gepostet.

Da ich aber einige weitere Figuren fertig bekommen habe, ist es Zeit die Jungs mal in der Gesamtheit vorzustellen.
Außerdem habe ich in der letzten Zeit vermehrt Zugriffe aus Russland und der Ukraine auf meinen BLOG. Das freut mich natürlich, na und das ist doch dann die richtige Gelegenheit einfach mal „спасибо“ (Danke) und „добро пожаловать“ (Willkommen)zu sagen.
Was den meisten von Euch vielleicht auffallen wird, ist der Farbton der Russen. Ich habe mich für die eher grünliche, olivfarbene, Uniform entschieden, die übrigens auch die Standarduniformfarbe der Russen während des Krieges darstellte.
Mittlerweile ist es allerdings so, und das liegt zum großen Teil an den von der Firma Warlord Games und dem Regelwerk Bolt Action gezeigten Miniaturen in der eher sandfarben wirkenden Sommeruniform, dass die meisten Wargamer ihre Minis in eben diesen sandfarbenen Uniformen bemalen.
Beides ist nicht falsch. Beides ist richtig.
Die Russen hatten im Zweiten Weltkrieg unterschiedliche Uniformtypen. Die einen eher grünlich-oliv, die anderen eben beige-sandfarben.
Das führt bei vielen Neuanfängern im Hobbybereich oftmals zu gewissen Irritationen.
Wer jetzt die Anschaffung diverser Uniformbände scheut, dem empfehle ich weiterhin die wirklich gute Zusammenfassung von Michael Farnworth, die dieser für die Artizan Miniatures Seite geschrieben hat.
Farnworth geht auf die unterschiedlichen Uniformen, auch unterschiedlicher Truppentypen der sowjetischen Streitkräfte ein. Für Modellbauer und Wargamer auch interessant, weil er den Uniformfarben die entsprechenden Farben des Herstellers Vallejo zuordnet.
Man kann also direkt mit dem Pinseln beginnen.
Am Ende von Farnworth‘ Artkel findet sich noch ein Verzeichnis der verwendeten Uniformbände und der verwendeten Webverweise.
Die Referenz ist an dieser Stelle als PDF verfügbar.
http://www.artizandesigns.com/guides/SovietArmyColours.pdf
Kurz zu den Figuren. Ich verwende zum großen Teil Miniaturen von Revell aus diesem Set hier.
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=292
Dazu noch Minis von Esci und Airfix.
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=32
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=87
Ich wollte meiner Truppe den Charakter einer vorstürmenden Einheit verpassen. Deshalb habe ich auf einige Posen, die es in den Sets gibt, bewusst verzichtet und mich auf die Miniaturen beschränkt, die dynamisch daher kommen.

Für einige speziellere Einheiten gibt es mittlerweile die sehr schönen Minisets der Firma Zvezda, beispielsweise für die russischen Scouts. Als ich damit begann meine ersten Einheiten zu bemalen, waren die noch gar nicht auf dem Markt.
Da werde ich in Zukunft noch ein paar von bemalen und einsetzen.
Meine Truppe wurde nach den Vorgaben des Regelsystems Disposable Heroes aufgestellt, das ich immer noch sehr gut finde und Euch nur wärmstens empfehlen kann.


Man muss allerdings sagen, dass sich die Aufstellungsmechanismen vieler Regelsysteme ähneln, da sie sich ja auch an den realen Aufstellungen solcher Einheiten im Zweiten Weltkrieg orientieren.
Maßstab hierbei ist der Zug, im englischen Platoon, mit den entsprechenden Gruppen, Sections/Squad, und den dazugehörigen Unterstützungseinheiten auf Kompanie, aber auch Regimentsebene.
Das heißt wiederum, dass meine Einheit auch für andere Skirmish Systeme herangezogen werden kann, sei es für so alte Geschichten wie Warhammer Panzer Battles oder Battlefield World at War; sei es für Victory Decision oder Flying Lead; sei es für Bolt Action oder auch Behind Omaha.
Im Grunde malt man einmal eine Truppe an, na und die kann dann eigentlich für alles herhalten.
Nur das Spielsystem muss halt jemandem gefallen.
Die nachfolgenden Erklärungen orientieren sich an Disposable Heroes, aber Kenner anderer Regelsysteme werden sehr schnell die Übereinstimmungen feststellen.
Mein Zug besteht aus 4 Gruppen mit einer entsprechenden Kommandoeinheit.


Die Kommandoeinheit wird natürlich von einem entsprechenden Leutnant geführt (Bewaffnung Tokarev Pistole), der von einem Politkommissar unterstützt, beraten, kontrolliert wird (Tokarev). Ihm zur Seite stehen ein Sergeant (PPsH Maschinenpistole), ein Melder (Mosin Nagant Gewehr) und ein Funker (Tokarev).
Wie man sehen kann ist die Kommandogruppe sicherlich keine Sturmeinheit und sollte somit auch ihre eigentliche Aufgabe übernehmen: Kontrollieren nicht kämpfen.
Als nächstes sind dann da meine vier Gruppen. Jeder dieser Gruppen besteht aus einer Rifle Section und einer LMG Section.





Die Rifle Section besteht aus einem Sergeanten und 5 Soldaten. Alle bewaffnet mit Mosin Nagant Gewehren. Die LMG Section besteht aus einem Corporal und einem Gefreiten, die mit Mosin Nagant Gewehren bewaffnet sind, und dem eigentlichen MG Schützen mit einem DP LMG.
Der Gefreite der LMG Section kann ebenfalls zu einem zweiten MG Schützen aufgewertet werden. In diesem Fall geht dann ein Soldat von der Rifle Section zur LMG Section.
Heißt: Dann sind 5 Miniaturen in der Rifle Section und vier in der LMG Section, anstatt wie üblich 6 und 3.
Außerdem können zwei Soldaten der Sections anstatt des Mosin Nagants ersatzweise eine PPsH Maschinenpistole erhalten.
Ich habe genügend Figuren angemalt, um die entsprechenden Optionen auch ersichtlich am Model darzustellen.
Dann kann der Russenspieler bis zu drei Panzerabwehrteams mit Panzerbüchsen aufstellen.
Ein solcher ATR Trupp besteht aus dem eigentlichen Schützen und einem weiteren Soldaten (Beobachter). Der Schütze hat neben seiner Panzerbüchse noch eine Tokarev Pistole als Nahkampwaffe.
Hier sieht man zwei meiner neu bemalten Soldaten mit den entsprechenden Panzerbüchsen. Die Miniatur stammt aus einem Italeriset, dessen andere Miniaturen mir überhaupt nicht gefallen. Deshalb habe ich nur diese Schützen verwendet.

Natürlich gibt es auch ein Sniperteam. Geht ja nicht mehr ohne, seit dem Film Enemy at the Gates.
Das Team besteht aus dem Schützen mit einem Mosin Nagant mit aufgesetztem Fernrohr und dem Beobachter, der ein normales Gewehr hat.

Disposable Heroes sieht dann für diese „Late War: Soviet Rifle Platoon“ Liste vor, dass man bis zu zwei Company Support Einheiten aufstellen kann, worunter schwere MGs bzw. Mörserteams verstanden werden.
Das sind dann auch die Truppen, die ich jetzt neu bemalt habe. Aus Kultgründen habe ich hier bei den Mörsern die alten Airfix Modelle verwendet, wenn die Figuren auch schon sehr in die Jahre gekommen sind, was die Modellierung angeht. Aber die mussten jetzt endlich mal Farbe bekommen.
Ein Mörsertrupp besteht somit aus einem 50 mm Mörser, dem Hauptschützen (Tokarev) und zwei weiteren Soldaten, die als Nahverteidigungswaffe Mosin Nagant Gewehre besitzen.

Der schwere MG Trupp hat natürlich das gute alte Maxim MG. Neben dem Gunner gibt es noch einen Unteroffizier und einen Gefreiten im Team, die mit Mosin Nagant Gewehren bewaffnet sind.
Nun kommen wir zu den Unterstützungseinheiten auf Regimentsebene ( Regimental Support ), von denen insgesamt 3 Varianten ausgewählt werden dürfen. Bis zu drei Unterstützungseinheiten oder 3 Fahrzeuge, das sehen die Regeln vor, wobei wir in unseren Spielen das Thema der Fahrzeuge etwas flexibler gehandhabt haben. Das erkläre ich später.
Da auch hier die Möglichkeit besteht einen schweren MG Trupp aufzustellen habe ich natürlich einen weiteren angemalt und verfügbar.

Auch ein schwerer Mörser mit 80 mm ist vorgesehen. Da ich die Mörser separat basiert habe, können diese getauscht werden. Man kann diese Mörsereinheit auch mit einem 120 mm Mörser upgraden. Dann wird die Bedienungsmannschaft um zwei weitere Soldaten, die mit Pistolen bewaffnet sind, erweitert.
Es stehen aber noch weitere mögliche Unterstützungstrupps zur Auswahl:
Man kann auch ein Scout Team aufstellen, das bestimmte Vorteile bei der Aufklärung feindlicher Zonen besitzt. Ein solches Scoutteam besteht aus einem Sergeanten und 3 Soldaten, alle mit einer PPsH Maschinenpistole bewaffnet.

Zu Zeit nutze ich für die Darstellung dieser Einheit noch Standardfiguren. Ich werde aber hier noch die Recon Figuren von Zvezda anmalen. Die Firma bietet für diese Einheit ein spezielles Set an.
Artilleriemodelle habe ich noch zu bemalen. Da gab es lange Zeit nur vereinzelte, mir teilweise zu filigrane Modelle aus dem Modellbaubereich von klassischen Modellbaufirmen. Mittlerweile sind ebenfalls von Zvezda sehr schöne Wargaming Modelle erschienen, auf die ich zukünftig zurückgreifen werde.
Hier sind als Regimentsauswahlen folgende Einheiten wählbar:
Eine Luftabwehrtruppe mit einer 37mm L74 Kanone, die eine Bedienungsmannschaft von 3 Leuten umfasst und für den Nahkampf mit zwei Tokarev und einem Mosin Nagant Gewehr ausgerüstet ist.
Dann wäre noch eine Panzerabwehrkanone des Typs 45mm L46 bzw. (ab 1942) L66 für die man sich entscheiden kann. Die gleiche Bedienungsmannschaft, wie bei der Luftabwehrkanone.
Disposable Heroes erlaubt auch die Verwendung von on board Artillerie. Meine Liste sieht dafür ein 76,2 mm L16 Geschütz mittlerer Reichweite vor. Dieses wird von 4 Mann bedient. Für den Nahkampf haben hier der Sergeant und der Richtschütze eine Tokarev, die beiden anderen Soldaten haben Mosin Nagant Gewehre.
Es besteht dann außerdem noch die Möglichkeit, wobei dies keine spezielle Auswahl ist, also nicht für die Punkte der Truppe relevant ist, Fahrzeuge mit Besatzungen auszustatten.
Bei unseren Spielen wurde im Vorfeld festgelegt, wie viele Panzer je Seite eingesetzt werden dürfen. Die Auswahl erfolgte dann auch spieltypisch mit Hilfe einer bestimmten Punktezahl, die für Fahrzeuge ausgegeben werden darf.
Wie Ihr das wohl von den meisten Regelsystemen her kennt.






Mein Fahrzeugpark ist für Spiele nach Disposable Heroes auch völlig ausreichend:
Da sind zum einen drei  T 34/76. Die alten Matchboxmodelle – eigentlich im Maßstab 1/76 -, die mittlerweile auch wieder von Revell nochmals neu aufgelegt wurden. Der Unterschied in der Maßstäblichkeit stört mich allerdings nicht. Das hat sicherlich auch leichte Nostalgiegründe.
Dann habe ich 2 KV 1 von Pegasus sowie einen SU 152 von Italeri.
4 JS 2 der Firma Italeri warten für echte Late War Szenarien.
Na und dann gibt es noch 2 SU 85 Sturmgeschütze von Armourfast, die natürlich für alle Epochen des Rußlandfeldzuges, des „Великая Отечественная война“ Großen Vaterländischen Kriegs, eingesetzt werden können.







Von Easy Modell steht dann zu guter Letzt noch ein Jagdflieger YAK-3 zur Verfügung.
Bis auf ein paar Spezialgeschichten, die ich noch aus Spaß anmalen werde, ist meine Sowjettruppe damit vollständig.
Vielleicht – aber nur vielleicht – wird es irgendwann nochmal ein Projekt für eine Winterfeldzugtruppe geben.
Aber ich denke, bevor ich da wieder an die Ostfront zurückkehre, schaue ich mir lieber nochmals den Westen an. Da schweben mir auch noch ein paar Projekte im Kopf rum.

Today I want to show you my soviet platoon in 1/72 for skirmish games in World War II. settings. Some of you may have seen some pictures of the army, because I have posted a part of it in a german wargamer forum.
Meanwhile I have painted some more figures, and it’s now time to present you the whole platoon.
Also there are many readers of my BLOG from Russia and Ukraine. I’m very happy about that, and so I think I will take advantage of the oppurtunity to say „спасибо“ (thank you) und „добро пожаловать“ (welcome).
Maybe some of you are wondering why my army is painted in shades of green/olive. Warlord Games and the prominent ruleset Bolt Action show the russian troops in the sandy summeruniform.
It’s important to know that the olive shade was the standard uniform color of soviet troops in World War II. But also sandy-beige variants were worn.
So you can paint your soldiers in green/olive OR in sandy-beige.
Both color schemes are correct.
If you don’t want to buy a lot of color guides or uniform books, than I highly recommend the article of Michael Farnworth at the Artizan’s miniature page. It’s a great overview and you will find all colour schemes explained, and the corresponding Vallejo paints are presented, you can use to get the right color.
Just have a look here.
http://www.artizandesigns.com/guides/SovietArmyColours.pdf
Now back to my miniatures.
Most of my soldiers come from the follwing Revell  set.
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=292
Also there are miniatures from Esci and Airfix.
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=32
http://www.plasticsoldierreview.com/Review.aspx?id=87
The unit have the character of a storming unit. Because of that, I couldn’t use all poses from the sets.
Meanwhile there are nice sets from the russian company Zvezda, for example the russian scouts.
There are some to paint in the near future.
My platoon was painted for Disposable Heroes. But you can use the miniatures also for other rulesets like oldschool Warhammer Panzer Battles or Battlefield World at War; for Victory Decision or Flying Lead; for Bolt Action or, the german language ruleset, Behind Omaha.
You have to paint only one platoon; than you can chose the ruleset you like.
My platoon includes a command unit and 4 squads, plus company respective regimental support units.
The Command squad is led by an Lieutenant, armed with a Tokarev pistol. The Lieutenant is supported and controlled by an Poltical Officer, also with a Tokarev. Then there is a Sergeant (PPsH submachine gun), a Runner (Mosin Nagant rifle) and a Radio Operator (Tokarev).
You see. The Command squad is not a storming unit. Better control, than fight.
Each Rifle squad is divided in two Sections. A Rifle section and a LMG Section.
The Rifle section has a sergeant and 5 soldiers. Weapons: Mosin Nagant rifle.
The LMG section has a Corporal and a Private with Mosin Nagants, and a Gunner with a DP LMG. The Private can be upgraded with an DP LMG. If so, one soldier of the Rifle section has to be transferred to the LMG section. So 5 miniatures are in the Rifle section and 4 are in the LMG section, instead of 6 and 3.
Two soldiers of the Squad can change their Mosin Nagant with PPsH as an upgrade.
I have enough miniatures to get a WYSIWYG.
Than you can choose up to 3 ATR Teams. A team consists of a Corporal with a PTRD/S and a Tokarev, and a Private (Mosin Nagant)
Here you see two of my PTRD/S soldiers. They are from Italeri.
Surely there are snipers. Since the movie Enemy at the Gates you MUST have a sniper in your army.
Only one sniper team is selectable: A Sergeant with a scoped Mosin Nagant and his spotter with an Mosin Nagant.
Disposable Heroes allows a „Late War: Soviet Rifle Platoon“ two Company Support units: Light Mortar Teams or LMG Teams. Three men units with the main wepaon, and 2 Mosin Nagants.
There are 6 different Regimental Support units. You can choose 3 of them or three vehicles. In our games, we’ve chosen the vehicles after a pointsystem.
1) HMG Team: Three men; a gunner with a Maxim HMG, Corporal and Private with Mosin Nagant.
2) Mortar Team: 80 mm. Also a three men team. Can be upgraded to a 120 mm Mortar, add 2 crew.
3) Recon Team: 1 Sergeant and 3 Privates with PPsH
4) 37mm L74 Light Anti Aircraft Gun: 3 men – Sergeant and Gunner with Tokarev, Private with rifle.
5) 45mm L46 or (after 1942) L66 Gun: 3 men like above.
6) 76.2 mm L16 Medium Infantry Gun: Sergeant and Gunner with Tokarev, 2 Privates with Mosin Nagant.

You have furthermore the possibility to man your vehicles with crews in support of Late War platoons.

Artillery models I have to paint in the near future. At the moment they are still on the workbench.
Maybe I will also paint some special support teams just for fun. There are fantastic mini sets from Zvezda available like scouts, pioneers, medics etc.

There are also some tanks for our games available. Normally, we used here a point system to buy the different vehicles.
There are: 3 T34/76, 1 SU 152, 2 SU 85, 2 KV 1, 4 JS II.
With this models it is possible to play different scenarios in the early, mid and late stages of the German-Soviet War or „Великая Отечественная война“ (Great Patriotic War).
Air support comes from a Trumpeter diecast model: A Yak-3.

You see my platoon is nearly complete. Only finetuning, if I like to do it.
But maybe, maybe a winterscenario will follow. But there are so many scenarios in the west. So I have to think about, what is next.
We will see.