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Sonntag, 1. Juni 2025

Lieblingsmini der Woche - Tuco und seine Amigos

Sicherlich geht es den meisten von Ihnen auch so, dass Sie ganz bestimmte Lieblingsfiguren besitzen.
Diese können in diesen Status aus ganz unterschiedlichen Gründen aufgestiegen sein.
Entweder haben Sie sie großartig bemalt.
Oder Sie mögen die Modellierung.
Oder es verbirgt sich irgendeine Geschichte, manchmal eine ganz persönliche, dahinter.
Ich habe auch solche Figuren; und wenn ich es genau betrachte, eine ganze Menge davon.
Diese Figuren gehen in meinen normalen Berichten unter.
Sie verschwinden in der Masse der Minis.
Werden vielleicht gar nicht wahrgenommen.
Also dachte ich, Mensch, die muss ich jetzt irgendwie hervorheben.
In den Mittelpunkt stellen.
Folglich werde ich Ihnen in unregelmäßigen Abständen meine „Lieblingsmini der Woche“ hier auf meinem BLOG zeigen.
Und so möchte ich die Reihe auch nennen.
 
 
Meine heutige „Lieblingsmini“ ist keine Einzelminiatur, sondern eine ganze Bande. Im Englischen wird eine solche Einheit auch als „Posse“ bezeichnet. Ein Trupp schießwütiger Gesellen in einem Wild West Setting. Natürlich kann eine solche Bande aus Cowboys, Lawmen, Siedlern, US Cavalry, Indianern etc. bestehen, aber ich hatte mich in diesem Fall bewusst für mexikanische Desperados entschieden.



Warum?
Weil ich die Klischee-Mexikaner der Westernfilme einfach liebe. Sie bringen das folkloristische, fremdländische, südländische in den Film, und somit auch – nutzt man sie in einem Wargame - folgerichtig ins Spiel. Man könnte sie als so etwas wie das Salz in der Suppe beschreiben. Irgendwo geben sie den speziellen Kick.
Angefangen hat diese Liebe mit den Timpo Mexikanern der Kindheit. Natürlich fielen diese alleine schon wegen ihren riesigen Hüten auf. Sie waren etwas Besonderes.  Somit nicht weiter verwunderlich, dass sich daraus bei mir ein positives Verhältnis zu mexikanischen Companeros entwickelte.
Übrigens ganz im Gegenteil zur damaligen Darstellung in entsprechenden Western.
Hier wurden klischeehafte, teilweise rassistische, Denkweisen und Stereotypen wiedergegeben, und dass nicht versteckt, sondern offensiv.
Ein Schwarz-Weiß-Denken wurde bespielt.
Dort der strahlende weiße Held, hier der böse, schmutzige Bandit aus dem Süden.











Beruhigend ist, dass trotz – oder vielleicht auch gerade wegen – dieser Darstellung einige Charaktere zu richtigen Helden wurden.
Der Bekannteste dieser Helden ist sicherlich Tuco aus dem Film „Zwei glorreiche Halunken“; und dass obwohl der Darsteller Eli Wallach ja kein Mexikaner war.
Aber auch das war typisch während der Entstehungszeit der alten Western. Das Feingespür für kulturelle Aneignung gab es damals noch nicht. Warum hatte man denn die Maske am Set, dachte man sich. Der Oscar geht in dieser Zeit definitiv an die Maskenbildner, denn sie machten aus dem stinknormalen Schauspieler die Kultfigur.
Egal wie. Tuco ist quasi der Prototyp des listigen Bösen.
Somit ist es kein Wunder, dass auch der Chef meiner Bande, diesem Filmschurken nachempfunden wurde.





Und es ist somit auch kein Wunder, dass ich zunächst eben diese Mexikaner, die Sie hier im Bild sehen, aus meinem Wild West Zinnberg kramte.
Ich mag sie einfach, Tuco und seine Amigos.
Lustigerweise sind das übrigens auch die ersten von mir bemalten Wild West Figuren im 28 mm Maßstab. Keine Ahnung warum die so lange in der Schublade herumdümpelten. Irgendwie lagen da die Prioritäten doch woanders, weil lange Zeit nicht beabsichtigt war Wild West zu spielen.
Leider hatte ich Legends of the Old West zu spät entdeckt. Als ich die Minis kaufte, waren meine Mitspieler schon mit dem Thema durch.
Die Minis selbst habe ich schon über ein Jahrzehnt. Bemalt hatte ich sie vor ca . 2 Jahren.
Na und weil es sich hier, um meine erste Wild West Bande handelt, gehören die Minis auch in meiner Reihe der Lieblingsfiguren.
Ich habe die 10 Jungs vor allem in Erdfarben, in Braun und Grau bemalt.
Düster eben.
Sie sollten definitiv nicht farbenfroh daherkommen. Sie haben die Rolle der Bösen auch auf dem Wargamingtisch zu spielen.
Deshalb diese Farbwahl.
Wann ich dann mit meiner nächsten Bande anfange, weiß ich noch nicht.
Aber ziemlich sicher werden das dann die „Glorreichen Sieben“ aus der Neuverfilmung von 2016 werden.
Die Minis dafür liegen natürlich auf meinem Zinnberg, und ja, auch die haben das Potential Lieblingsfiguren zu werden.


I'm sure most of you have certain favorite miniatures.
These can have risen to this status for a variety of reasons.
Either you painted them brilliantly.
Or you like the modeling.
Or there is some story, sometimes a very personal one, behind them.
I have such figures too; and if I look closely, there are quite a few of them.
These figures get lost in my normal reports.
They disappear in the mass of minis.
Maybe they aren't even noticed.
So I thought, man, I have to highlight them somehow.
Put them in the spotlight.
As a result, I will show you my "Favorite Mini of the Week" here on my BLOG at irregular intervals.
And that's what I want to call the series.
Today I would like to introduce you to the following miniature.
 
 
My favorite miniature today isn't an individual miniature, but an entire gang. In English, such a unit is also called a "posse." A squad of trigger-happy fellows in a Wild West setting. Of course, such a gang could consist of cowboys, lawmen, settlers, US Cavalry, Native Americans, etc., but in this case, I deliberately chose Mexican desperados.
Why?
Because I simply love the stereotypical Mexicans from Wild West films. They bring a folkloric, foreign, southern flavor to the film, and thus—when used in a wargame—they also naturally add this flavor to the game. You could describe them as something like the icing on the cake. They add a special kick.
This love began with the Timpo Mexicans of my childhood. Of course, they stood out simply because of their enormous hats. They were something special. So it's not surprising that I developed a positive relationship with Mexican companeros.
Incidentally, this was quite the opposite of the portrayal in similar Wild West films of the time.
Here, clichéd, sometimes racist, ways of thinking and stereotypes were portrayed, not covertly, but openly.
A black-and-white mentality was played upon.
Here, the shining white hero, here, the evil, dirty bandit from the South.
It's reassuring that despite – or perhaps precisely because of – this portrayal, some characters became true heroes.
The most famous of these heroes is certainly Tuco from the film "The Good, the Bad and the Ugly"; and that despite the fact that the actor, Eli Wallach, wasn't Mexican.
But that, too, was typical during the era of the old Westerns. The sensitivity for cultural appropriation didn't exist back then. Why did they have makeup on set, people thought? The Oscar for this era definitely goes to the makeup artists, because they turned the ordinary actor into a cult figure.
No matter what. Tuco is practically the prototype of cunning evil.
So it's no wonder that the leader of my gang was also modeled after this movie villain.
And it's no wonder that I first dug out these Mexicans, you see in the picture, from my Wild West tin pile.
I just love them, Tuco and his amigos.
Funnily enough, these are also the first 28 mm scale Wild West figures I painted. I have no idea why they sat in the drawer for so long. Somehow, my priorities were elsewhere, because I hadn't intended to play Wild West for a long time.
Unfortunately, I discovered Legends of the Old West too late. By the time I bought the minis, my fellow players had already finished with the theme.
I've had the minis themselves for over a decade. I painted them about two years ago.
And since this is my first Wild West gang, these minis are also among my favorite figures.
I painted the 10 guys primarily in earth tones, brown, and gray.
Dark, in fact.
They definitely shouldn't be colorful. They have to play the role of the bad guys on the wargaming table, too.
Hence this color choice.
I don't know when I'll start my next gang yet.
But it will almost certainly be the "Magnificent Seven" from the 2016 remake.
The miniatures for them are, of course, on my tin pile, and yes, they too have the potential to become favorite figures.

Sonntag, 11. Juni 2023

Viva Mexico - Western Minis

Kennen Sie das??
Irgendwann werden Sie von einem Spielsystem angefixt.
Theoretisch angefixt.
Sie haben etwas gehört. Etwas gelesen, im Internet entdeckt, und schon geht es los.
Zunächst einmal werden die Regelbücher gekauft.
Lektüre ist immer gut.
Sind diese dann gut gemacht, dann beginnt die Recherche nach Figuren.
Klar.
Die schönen bunten Bilder im Regelwerk inspirieren einen ja auch.
Man wird gefangen. Man denkt nach. Man verliebt sich.  Schaut sich schon mal Armeelisten an. Rechnet herum, was man gebrauchen könnte.




Na und irgendwie beginnt man dann auch zu träumen, wie toll das dann ist, eine bemalte „Armee“ zu diesem Thema zu haben.
Verrückt dabei ist, dass wir uns da anfangs oft gar keine Gedanken machen, gibt es überhaupt jemand mit dem wir das spielen können?
Nun gut.
Ich habe da eine Entschuldigung.
Mir geht es immer noch im Hobby vor allem um das Bemalen der Figuren und Gebäuden.
Spielen ist bei mir tatsächlich erst an zweiter Stelle, wenn es um die Beschreibung meines Hobbyansatzes geht.
Ja ich weiß. Nicht jeder ist so.
Es gibt auch Hobbyisten, die genau planen. Die genau wissen, was sie wollen, und was sie dann machen.
Die meisten, die ich kenne, sind allerdings mindestens einmal auf die oben geschilderte geistige Falle hereingefallen.
Mein schönstes persönliches Beispiel, was das angeht, sind die Regelbände des Warhammer Ancient Battles System.
Ich kam relativ spät zum Wargaming Hobby.
Der Weg führte über das Sammeln von 1/72 Minis, und dem Traum große Dioramen zu schaffen, zum eigentlichen Spielen.
Na und lustigerweise, wie bei so vielen von uns, ging auch bei mir der Weg über Games Workshop.
Die erste Erfahrung war 40K, weil ein Arbeitskolleg mir davon vorgeschwärmt hatte, und mir dann auch die Miniaturen der imperialen Armee gefielen.
Die waren mir menschlich genug.
Eigentlich hatte ich schon damals keine wirkliche Lust auf Fantasy.
Ich wollte doch im Grunde irgendetwas aus einer historischen, modernen oder postmodernen Epoche spielen. Gleichzeitig wusste ich aber zu diesem Zeitpunkt noch ni
cht, ob es da überhaupt was gibt.
Dann lernte ich DBA kennen und spielte ein paar Testspiele.







Aber da war halt kein schönes buntes Regelsystem dabei. Deshalb wurde ich da nicht persönlich aktiv. Gespielt habe ich das System immer mit Spielern, die eh zwei Armeen hatten. Also war das kein Problem.
Auf einem der Games Days von Games Workshop Deutschland lernte ich dann allerdings „meine Welt“ kennen.
Da gab es nämlich eine Demoveranstaltung zu WAB und direkt daneben gab es die schönen bunten Bücher, die ich dann schon mal durchblätterte.
Geizig wie ich bin, und auch rational, denn ich lasse mich sehr, sehr selten auf Veranstaltungen anfixen, und kaufe dort im Normalfall nicht, ließ ich die Bücher erst einmal liegen.
Das war dann allerdings nur eine kurze rationale Entscheidung, denn nach und nach kaufte ich mir dann die Bände zusammen.
Hauptsache sie schon mal in der Bibliothek zu haben.
Allerdings nur, weil sie mir optisch gefielen, und weil sie einfach gut gemacht sind.
Gespielt habe ich WAB nur zweimal; und das auf Conventions.
Bevor ich nur irgendeine Armee hätte anmalen können …, mir war nach der Lektüre nämlich ziemlich schnell klar, dass da richtig viele Minis bemalt werden mussten…, war WAB schon Kriegsgeschichte. Kaum einer spielte es noch, dann wurde es eingestellt.
Zwischenzeitlich hatte ich aber das Herr der Ringe Regelsystem für mich entdeckt.
Na und von dort war es dann auch nur ein kleiner Schritt, um sich auch die komplette Legends of the Old West Reihe – natürlich auch Legends of the High Seas – zu kaufen.



Bilder über Bilder. Helden über Helden.
Ja.
So mag ich das.
Natürlich kaufte ich dann auch Western Minis. Völlig begeistert vom Thema.








Als ich dann alles beisammenhatte, musste ich feststellen, dass mein Spielerkreis das gar nicht mehr spielte.
Im Gegenteil.
Die meisten finden die Regeln mittlerweile richtig langweilig, überflüssig, wenig fordernd, einfallslos, na und was es sonst noch für Attribute gibt.
Die Figuren dümpelten also lange in meiner Schublade.
Bis Anfang dieses Jahres.
Da spielte ich dann Draculas America zum ersten Mal.
Auch wenn es sich dabei, um ein doch Fantasy lastiges System handelt, wollte ich jetzt endlich auch mal ein Wild West Setting spielen.
Spaß hat’s gemacht.
Und deshalb musste ich jetzt doch mal paar Minis rauskramen und ne eigene kleine Einheit aufstellen.
Diese sehen sie hier im Bild.
Ein paar Mexikaner. Outlaws und Peons, also mexikanische Kleinbauern
.









Ursprünglich sollten die Gegner von Kaiser Maximilian in einem diesbezüglichen Setting im Mexiko der 1860er Jahre werden.
Jetzt kloppen sie sich also mit irgendwelchem Twilight Ungetier herum.
Auch gut.
Als Ergänzung habe ich mir noch ein paar Zombies von Black Scorpion besorgt.
Das sind diese vier Miniaturen.







Na und die kann ich dann ja auch generisch nutzen.
Denn immerhin warten ja auch noch Sheriffs, Outlaws und Cowboys noch auf die Bemalung.
Ich habe ja alles in Kisten, Kästen, Schränken und Schubladen.
Denn eigentlich, ja eigentlich, wollte ich doch nur Legends of the Old West spielen.
 
 
 
Do you know that??
At some point you will be hooked by a game system.
You heard something. Read something, discover it on the Internet, and off you go.
First of all, the rule books are bought.
Reading is always good.
If these are then well done, then the research for miniatures begins.
That’s a must.
The beautiful colorful pictures in the rulesets also inspire you.
You get caught. You think. You fall in love. Have a look at the army lists. Calculate what you could use.
And somehow you start to dream how great it is to have an “whole army” painted on this topic.
What's crazy about that is the fact that we often don't even think, is there anyone we can play this scenario with?
Well.
I for myself have an excuse.
My hobby is still mainly about painting miniatures and buildings in different scales.
Playing actually comes second to me if I have to describe my approach to the hobby.
Yes I know.
Not everyone is like me.
There are also hobbyists who plan carefully. They know exactly what they want and then what they do.
However, most people I know have fallen for the above mental trap at least once.
My finest personal example of this are the Warhammer Ancient Battles rulebooks.
I came relatively late to the wargaming hobby.
The path led from collecting 1/72 minis and the dream of creating large dioramas to actually playing.
Well, and funnily enough, like so many of us, I went through Games Workshop.
First experience was 40K because a colleague raved about it and then I liked the Imperial Army miniatures too.
But deep in my heart, I wanted to play something from a historical, modern or postmodern era.
Then I got to know DBA and played a few tryouts.
But there wasn't a nice, colorful system of rules. That's why I didn't get involved personally. I've always played the system with players who had two armies anyway. So gaming wasn't a problem.
At one of the Games Workshop Germany Games Days, however, I got to “get to know my world”.
There was a demo event for WAB and right next to it there were the beautiful, colorful books that I leafed through.
Stingy as I am, and also rational, because I very, very rarely get hooked on events, and if I don't usually buy there, I leave the books there for the time being.
However, that was only a brief, rational decision, because little by little I bought the volumes in the following years.
The main thing was to have them in my library.
However, only because I liked the look of them and because they are simply well presented.
I only played WAB twice; and that at conventions.
Before I could paint just any army... after reading the rules, I quickly realized that there were a lot of minis to paint... WAB was already war history. Hardly anyone played it anymore, then it was discontinued.
In the meantime, however, I had discovered the Lord of the Rings rule system for myself.
Well, and from there it was only a small step to buy the complete Legends of the Old West series - including Legends of the High Seas, of course.
Oh I still love the books.
So many pictures. So many heroes.
Yes.
That's how I like it.
Of course I also bought Wild West miniatures. Totally excited about the topic.
Legends of the Old West!! Yes; I wanted to play it.
When I got everything together, I had to realize that my group of players no longer played it at all.
On the contrary.
Most people now find the rules really boring, superfluous, not very demanding, unimaginative, and whatever other attributes there are.
So the figures languished in my drawer for a long time.
Until early this year.
That's when I played Dracula's America for the first time.
Even if it is a fantasy-heavy system, I finally wanted to play a Wild West setting.
And what should I say.
It was fun.
And that's why I had to dig out a few minis and set up my own little unit.
You can see it here in the picture.
A few Mexicans. Outlaws and peons.
Originally, they was planned as opponents of Emperor Maximilian for a setting in Mexico in the 1860s.
So now they're fighting with some Twilight beasts.
Also good.
As a supplement, I got myself a few zombies from Black Scorpion.
These are the four miniatures you see in the picture.
Well, I can use them generically.
The sheriffs, outlaws and cowboys are still waiting to be painted.
Because actually, actually, all I wanted to do was play Legends of the Old West.

Sonntag, 5. März 2023

Dracula's America - Monster

In meinem dritten Dracula‘s America Game spielte ich die Fraktion der Twilight Order.



Yes.
Nun konnte ich auch einmal die Engel:in einsetzen, was mich dann wirklich auch erfreute.


Gero, mein Spielpartner, hatte seine Revolverhelden um einen Vampir herum gescharrt.



Aufgabe war es auch diesmal Totenkopf Marker zu entdecken, und denen ihr Geheimnis zu entlocken.
Verbarg sich ein Schatz unter dem Marker oder doch etwas anderes. Vielleicht etwas Mystisches oder auch etwas Gruseliges. Wir würden es sehen
Die Figuren waren wieder in den gegenüberlegenden Ecken des Spielfeldes platziert.


Direkt zu Beginn des Spiels gelang es mir die Engel:in zu beschwören.
Yes.
Dann konnte ich jetzt auch über das Spielfeld fliegen.


Mit Erschrecken musste ich allerdings im gleichen Moment feststellen, dass eine Fledermauskolonie am Brunnen auftauchte. In unserem letzten Spiel hatten wir ja feststellen müssen, dass die dann doch eine leichte Gefahr darstellten. Na mal sehen, was da kommen würde.


Zunächst erreichte aber Gero mit seinem Vampir den ersten Marker.


Vergnügt rieben sich beide die Hände.
Gero und auch sein Vampir.
Beide kicherten ein leichtes „Hi, Hi, Hi“ vor sich her.


Nachdem Gero dann aber der Würfel aus den Händen fiel, hatten wir das Gefühl, dass es im Raum kurz zischte, Nebel zu sehen war, und aus diesem Nebel ritt … der Pale Rider heraus.


Ahhhhhhhhhhhhh.
Falsche Zahl gewürfelt und schon war die Überraschung da.
Mals sehen, was jetzt auf Gero zukommen würde.
Ich pirschte mich derweil durch die Seitenstraße. Da war es noch ruhig.


Auch in der mittleren Gasse, somit in meiner eigenen Hood, rückte ich nach vorne, diesmal aber aus der Luft von der Engel:in gedeckt.



Gerade noch ruhig, wurde ich dann doch wieder sehr schnell nervös, nachdem die Fledermaus vom Brunnen mir näherkam.
Meine Revolverhelden taten das, für was sie da sind.
Sie ballerten das arme Tier einfach mal weg.
Gefahr beseitigt.


Der Pale Rider jagte unterdessen Geros Vampir in ein Haus zurück.


Der untote Reiter erhob sein Schwert zum Schlag, aber das blieb am Verandadach hängen.
„Hi, Hi, Hi“ ertönte es wieder aus zwei Kehlen am Spieltisch.
Geros Kosake kam dann auch mal näher. Noch war er inaktiv.
Ihm folgten die anderen Pistoleros.



Ich flog derweil mit meiner Engel:in zum Totenkopf Marker, 


würfelte, und Manitu, nein nicht der Gott, sondern eine verwunschene indianische Mumie gleichen Namens, erschien auf dem Spielfeld.


Die rannte natürlich sofort in meine Richtung.


Auf der anderen Seite hatte Geros Vampir es tatsächlich geschafft sein Versteck zu verlassen. Schnurstracks lief er zum nächsten Marker.


Wieder Blitz und Nebel und was erschien.
Ein kleines, gruseliges, untotes Mädchen mit dem Namen „Wednesday“.
Sachen gibt’s.


Auf meiner Seite war mir jetzt Manitu direkt auf den Leib gerückt.


Die Engel:in flog nach oben, und ließ sich einfach auf das Monster fallen.


Cooler Move.
Gefahr beseitigt.
Einer meiner Pinkerton Chiefs entdeckte dann den nächsten Marker.


Ich würfelte …. UUUUNNNNNDDDDD??????
Nein.
Wieder kein Schatz.
Es blitzte und donnerte und schon war Zombie Clint in der Straße.


Was soll man sagen.
Mittlerweile war es wirklich so, dass gefühlt mehr Monster die Platte bevölkerten als Menschen.
Dann tauchte auch noch eine weitere Fledermaus aus dem Brunnen auf!


Die brachte dann zusammen mit Wednesday einen meiner Revolverhelden zu Fall.


Egal wie.
Ich zog jetzt meine Bande nach vorne.
Irgendwie musste da doch mal eine Entscheidung her.






Wednesday und Zombie Clint gingen auf der anderen Seite des Spielfeldes gemeinsam vor und säuberten die Straße.




Ich versuchte noch mit einem beherzten Angriff meiner Engel:in den Kosaken auszuschalten.


Das Gefecht war so bitter, dass die Engel:in sogar einen ihrer Flügel verlor.
Nicht nur dieser Verlust, sondern die Anzahl der Gesamtverluste auf meiner Seite, führte dann dazu, dass ich verlor.
Was war die Lehre aus diesem Spiel.
Wenn Du schlecht würfelst, dann deckst Du halt keine Schätze auf, sondern Monster beleben das Spiel.
Ich denke, dass unser Spielleiter Sven noch in keinem seiner Spiele so viele Sidekick Figuren auf die Platte stellen musste, wie hier.
Aber eines muss man dann schon festhalten: Die Monster brachten tatsächlich viel Spaß und Abwechslung auf die Spielplatte.
Als Fazit blieb uns somit ein durchaus gelungenes und unterhaltsames Spiel, dass mich final dann auch inspiriert hat, meine eigene Bande aufzustellen.
Die sehen Sie dann in einem anderen Bericht.
 
 
In my third Dracula's America game, I played the Twilight Order faction.
Yes
Now I was able to use the beautiful angel, which I really enjoyed.
Gero, my playing partner, had his gunslingers scrambled around a vampire.
The task was to discover skull markers and to elicit their secret from them.
Was there a treasure hidden under the marker or something else. Maybe something mystical or something spooky. We would see
The miniatures were again placed in opposite corners of the playing field.
Right at the beginning of the game I managed to summon the angel.
Yes!!!
Now I could fly over the field.
At the same moment, however, I was shocked to find that a colony of bats appeared at the fountain. In our last game we had to realize that they posed a slight danger. Let's see what would come.
But first Gero reached the first marker with his vampire.
They both rubbed their hands happily.
Gero and also his vampire.
Both giggled a light "Hi, Hi, Hi" to themselves.
But after Gero dropped the dice, we had the feeling that there was a brief hiss in the room, fog could be seen, and the Pale Rider rode out of this fog.
Ahhhhhhhhhhhhh.
Wrong number rolled and the surprise was there.
Meanwhile, I stalked my way down the side street. It was still quiet then.
Also in the middle alley, thus in my own hood, I moved forward, but this time covered from the air by the angel.
Just calm, I quickly got nervous again after the bat from the fountain approached me.
My gunslingers did what they are for.
They just shot the poor animal away.
Danger eliminated.
The Pale Rider, meanwhile, chased Gero's vampire back into a house.
The undead horseman raised his sword to strike, but it caught on the porch roof.
"Hi, Hi, Hi" came the sound again at the gaming table.
Then Geros Cossack also came closer. He was still inactive.
He was followed by the other outlaws.
Meanwhile, I flew with my angel to the skull marker, rolled the dice, and Manitou, no, not the god, but a cursed Indian mummy of the same name, appeared on the field.
Of course, the mummy immediately ran in my direction.
On the other hand, Gero's vampire had actually managed to leave his hiding place. He ran straight to the next marker.
Again flash and fog … and what appeared?
A creepy little undead girl named "Wednesday".
On my side, Manitou was right on my back.
The angel flew up and just dropped onto the monster.
Cool move.
Danger eliminated.
One of my Pinkerton Chiefs then spotted the next marker.
I rolled the dice.... ANNNNNDDDD??????
No.
Again no treasure.
Instead of this, there was lightning, and thunder and Zombie Clint was in the street.
What to say?
In the meantime, it was really the case that more monsters populated the game table than human beings.
Then another bat appeared!
The bat, along with Wednesday, brought down one of my gunslingers.
No matter how.
I now pulled my boys forward.
Somehow a decision had to be made.
Wednesday and Zombie Clint pushed forward and cleaned up the street.
I tried to knock out the Cossack with a spirited attack from my angel.
The battle was so bitter that the angel even lost one of her wings.
Not just that loss, but the number of losses on my side then caused me to lose.
What was the lesson from this game.
If you roll badly, then you don't uncover any treasures, but monsters enliven the game.
I don't think that our umpire Sven has ever had to put as many sidekick figures on the board as here in any of his games.
But one thing has to be said: the monsters really brought a lot of fun and variety to the gameplay.
In conclusion, we were left with a thoroughly successful and entertaining game that ultimately inspired me to set up my own gang.
You will then see them in another report.