Sonntag, 16. Dezember 2018

Bashi-Bazouk


Wenn man wie ich ein Fanboy des französischen Kaisers Napoleon – Vive L’Empereur – ist, und man sich dann auch immer wieder einmal mit Waterloo, den Marschällen und Generälen des Kaisers befasst, dann bleibt man automatisch auch an Bildern verschiedener Künstler hängen.
Mir ist das unlängst wieder einmal mit zwei Malern passiert.
Mit Horace Vernet und Jean-Léon Gérome.
Vernet würde ich neben Jacques-Louis David ja als den Maler bezeichnen, der meinen Kaiser am überzeugendsten dargestellt hat.
Der Vorteil Vernets lag darin, dass er eben in der Zeit selbst aufgewachsen ist, und die künstlerische Fähigkeit besaß, dass, was er als Augenzeuge gesehen hat, auch in seinen Gemälden wiederzugeben.
Eines seiner bekanntesten Bilder - Defense de la barrière Clichy – spiegelt dies sehr eindrücklich. 

Er war selbst Teilnehmer dieses Gefechtes in Paris, und es ist somit definitiv eine der besten Quellen bezüglich der Uniformierung der französischen Nationalgarde, die uns überliefert worden ist.
Sein Bild  Bataille d'Iena zeigt Napoleon bei der Inspektion der Garde und es gehört zu einem der „lebenden Bilder“, die heute im Museum in Waterloo gezeigt und näher erläutert werden.
(zu diesen "lebendigen Bildern" habe ich in meinem Waterloo Bericht etwas geschrieben: https://thrifles.blogspot.com/2015/06/waterloo-2015-das-museum-quatre-bras.html )

Gérome ist mir persönlich zunächst durch zwei Bilder aufgefallen. Das eine zeigt den erschossenen Marschall Ney nach seiner Exekution am Boden liegend. Es fängt diesen traurigen Moment der französischen Geschichte in einer würdigen, ruhigen, trist wirkenden Art ein, die ihresgleichen sucht.
(Wikipedia)

Das berühmteste Werk Géromes dürfte aber Pollice Verso sein.
(Wikipedia)

Diese Bild ist das wohl bekannteste und typischste Gemälde des Realismus, das eine typische Szene aus dem Alten Rom zeigt: Den Kampf von Gladiatoren, und zwar in dem Moment, wo es um Leben und Tod des besiegten Gladiators geht.
Der Sieger schaut nach oben und wartet auf die Entscheidung des Volkes. Die im Normalfall so zurückhaltenden Vestalinnen, toben und fordern den Tod des Unterlegenen. Sie haben bereits die oberen Ränge beeinflusst, während sich die linke Seite der Zuschauer auf den Kaiser zu konzentrieren scheint, der aber ehr gelangweilt in seiner Loge sitzt.
Dieses Bild soll Ridley Scott zu seinem Film Gladiator inspiriert haben. Die Szene ist aber auch tatsächlich so lebensnah wiedergegeben, dass man sich dies durchaus vorstellen kann.
Bevor jetzt Spezialisten der Bewaffnung römischer Gladiatoren aufschreien, muss gesagt werden, dass dieses Bild auf dem damaligen Kenntnisstand zu Gladiatorenkämpfen basiert, denn Gérome hatte tatsächlich umfangreiche Recherchen durchgeführt, die auch schon auf den Ausgrabungen in Pompeiji baserten..
Was aber beide Maler verbindet, ist eine noch ganz andere Geschichte, und im Grunde bin ich nur durch meine napoleonischen Recherchen darauf gestoßen.
Beide Maler hatten auch den Orient bereist, hier vor allem die damalige Türkei.
Dabei hatte sie wohl offensichtlich eine ganz bestimmte Truppe des türkischen Sultans beeindruckt, denn von beiden Malern haben wir Gemälde der Bashi Bazouk.

(Vernet)


(Gérome)

Baski Bazouk?
Nicht alle Leser werden von dieser Truppe gehört haben.
Wenn ich ehrlich bin, kenne ich sie auch erst seit ein paar Jahren.
Ich war auf der Suche nach einer Figur, die Hadschi Halef Omar, den Reisebegleiter Kara Ben Nemsis darstellen könnte. Na und während ich da recherchierte, fielen mir die entsprechenden Minis der Perry Brüder auf, die die Bashi Bazouk darstellen.
Die passen doch perfekt, dachte ich.

Aber wer sind die, dachte ich direkt danach.
Ich begann zu lesen.
Na und weil jetzt die Firma Strelets diese Soldaten auch in 1/72 modelliert hat, möchte ich sie ihnen etwas näher bringen.



Sie sehen bereits in den Gemälden von Vernet und Gérome, dass die Bashi Bazouk sehr farbenfroh gekleidet sind, dass ihre Kleidung ganz sicherlich nicht uniform wirkt.
Das hat einen ganz bestimmten Grund.
Die Bashi Bazouk waren irreguläre Truppen des Sultans. Sie waren kämpfende Freischärler, die vor allem die „grobe Arbeit“ im Osmanischen Staat zu erledigen hatten. Überall dort, wo es darum ging Aufstände niederzuschlagen, Revolten im Vielvölkerstaat zu bekämpfen, oder auch einfach die Bevölkerung zu unterdrücken, zu misshandeln und zu verfolgen, wurden sie eingesetzt.
Dabei unterlagen sie nicht der Militärgerichtsbarkeit, oder den Regeln der normalen türkischen Armee. Sie waren diejenigen, die man brauchte, um sich nicht selbst die Finger schmutzig zu machen.
Heute hätten sie schwarze Uniformen an, oder wären anderweitig vermummt.
Damals kleideten sie sich wild und bunt, um zum einen ihre Unabhängigkeit zu zeigen, aber auch um anders zu wirken.
Ihr Auftreten und ihr Verhalten glich demjenigen von Piraten.
Allerdings war da – mal abgesehen von der Kleidung – wenig romantisches im Spiel.



Man stand im Grunde außerhalb des Gesetzes und bestimmte so die eigenen Regeln.  Das Vorgehen war von vornherein entschuldigt, ja positiv sanktioniert.
Da war es nur logisch flamboyant aufzutreten, seinen Reichtum, seine Andersartigkeit auch nach außen zu zeigen.
Das Interessante ist, dass auch die Begrifflichkeit „Bashi Bazouk“ quasi diesen Umstand treffend beschreibt. Wörtlich heißt das nämlich „kaputter Kopf“, „Gestörter“, „Verwirrter“. Das hat seinen Grund, und ist in den Taten dieser Einheit begründet.
Heute steht dieser Begriff als Synonym für die Beschreibung der Einheit.
Aber man sollte den Ursprung dieser Wortschöpfung nicht aus dem Kopf verlieren, wenn man sich diesen Freischärlern nähert.
Denn im Grunde sind sie weiß Gott nicht sympathisch.
Sie sind gestört.
Sie sind „Bashi bazouk“.
In den Bildern Vernets und Géromes, aber natürlich auch in denjenigen anderer Maler, sieht man ein weiteres Charakteristikum der Truppe. Sie war multiethnisch. Nicht auf eine bestimmte Region beschränkt.
In der in ihren Glanzzeiten fast 65.000 Mann umfassenden Einheit, kämpften Albaner, Tataren, Tscherkessen, Turkmenen, Kurden, aber auch afrikanische Männer aus verschiedenen Regionen des Reiches.
Für Figurensammler ist es deshalb interessant auch andere Miniaturen in Erwägung zu ziehen, als diejenigen, die explizit als Bashi Bazouk bezeichnet sind.
Ich möchte hier an dieser Stelle gerne auf die albanische Infanterie von Brigade Games verweisen, die man auch ideal einsetzen kann:
Der unterschiedliche Look dieser Soldaten ist nahezu perfekt.
Ein Bashi Bazouk erhielt vom Sultan nämlich nur seine Waffe und den Proviant. Sold gab es keinen. Auch keine Uniform im eigentlichen Sinne. Plünderung und Raub waren also quasi determiniert.
In den 1860er Jahren wurde dann allerdings ein Korps der Bashi Bazouk aufgestellt, das bis 1877 existierte. Da dieses jetzt offiziell geführt wurde, erhielt es auch entsprechende Uniformen.
Man sieht also, dass der Begriff Bashi-Bazouk sich zum einen auf ein offizielles Korps bezieht, oftmals aber auch generalisierend für irreguläre Kämpfer im Osmanischen Reich benutzt wird.
In der VinkhuizjenCollection finden wir entsprechende zeitgenössische Portraits des Bashi-Bazouk Korps.
Hier ist zum einen der Kommandeur, aber auch ein hoher Offizier der Bashi Bazouk dargestellt.

Der Kommandeur hatte offiziell den Rang eines Bimbachi, also eines Majors.
Das Korps war in verschiedene Kompanien gegliedert. Infantrei und Kavallerie.

Diese wiederum wurden von Yuzbashi (Hauptmann) und Mulazim-i-evvel (Leutnant) kommandiert.
Das Korps umfasste ca. 2000 Soldaten, die dann auch entsprechend uniform auftraten.
In einer weiteren Abbildung der Vinkhuizjen Collection sind zwei weitere Soldaten dargestellt. Sie tragen eine Uniform, die der der Kommandeure gleicht: Blaue Kniebundhose, Fustanella (langes Hemd), rote Jacken im Zouave Stil. 

Die Verzierungen auf den Ärmeln der Jacke zeigen unterschiedliche Dienstgrade an.
Diese waren wie folgt:
Bimbashi – Major; drei goldene Winkel auf dem Ärmel
Yuzbashi – Hauptmann; zwei goldene Winkel
Mulazim-i-evvel – Leutnant; ein goldener Winkel
Cavus – Sergeant; Zouaven Jacke mit einer dicken geschwungenen Verzierung auf dem Ärmel
Onbasi –Korporal; Zouaven Jacke mit einer etwas unauffälligeren Verzierung auf dem Ärmel verglichen mit derjenigen des Sergeanten.
Im Gemälde Vernets ist auch die grüne Flagge dieser Truppe gezeigt.
Im Lager wurde eine etwas unauffälligere Uniform getragen. Man „schmückte“ sich quasi nur zur Schlacht.

Die berittenen Truppen waren ähnlich auffällig gekleidet.

Mit den Bashi-Bazouk sind immer die Massaker in Batak (1876) und später im Ersten Weltkrieg in Phocaea (1914) verknüpft.
Das berühmte Gemälde von Konstantin Makovsky, The bulgarian Martyresses, stellt diese Auswüchse noch relativ harmlos dar.
(Wikipedia)

Das sollte man nie vergessen, wenn man diese Truppe bemalt, beziehungsweise sie für ein Skirmishspiel aufstellt.
Nochmals zurück zu den Perry Bashi-Bazouks.

Diese, und auch die Neuerscheinung in 1/72 von Strelets, kann man natürlich auch für den Konflikt im Sudan zum Ende des 19. Jahrhunderts heranziehen.

1877 hatten ägyptische Truppen als Teilstreitkraft des Osmanischen Reiches am Krieg auf dem Balkan teilgenommen. Bei deren Rückkehr schlossen sich Einheiten der Bashi-Bazouk diesen Kräften an. Offiziell wurde das Korps der Bashi-Bazouk nämlich aufgrund der Grausamkeiten, die im Krieg von 1877 begannen wurden, aufgelöst.
Diese Bashi-Bazouk nahmen dann auch als kämpfende Einheit an der Sudan Expedition von Hicks im Jahr 1883 teil, und die Perry Miniaturen bilden genau diese Truppe ab.



In meinen Augen auch die bessere Wahl, als diejenige, die Strelets gewählt hat. Den Russisch-Türkischen Krieg von 1877 werde ich jetzt nicht nachspielen; er ist halt auffällig mit den Massakern in Bulgarien verknüpft.
Das Strelets diesen Konflikt generell abdeckt, ist nachvollziehbar, denn Strelets hat nun mal als russischer Hersteller auch russische Kriege zum Thema.
Nichsdestotrotz sind diese Bashi-Bazouk aber auch auf jeden Fall für alle die Spieler nutzbar, die den Konflikt im Sudan in 1/72 angehen. Hier sind sie eine tolle Bereicherung, denn eine solche farbenprächtige Einheit ergänzt den Look einer ägyptischen Armee natürlich ungemein.

If you are – like me – a fanboy of the French Emperor Napoleon - Vive L'Empereur - and if you are searching for the keywords Waterloo, the marshals and generals of the emperor, then you automatically get stuck in pictures of various artists.
This has happened to me again recently with two artists.
With Horace Vernet and Jean-Léon Gérome.
I would call Vernet, next to Jacques-Louis David, the painter who most convincingly portrayed my Emperor.
The advantage of Vernet was that he had just grown up in time, and had the artistic ability to reproduce what he saw as an eyewitness in his paintings as well.
One of his most famous paintings - Defense de la barrière Clichy - reflects this very impressively.
He was himself a participant in this skirmish in Paris, and it is thus definitely one of the best sources for the uniform of the French National Guard, which has been handed down to us.
His picture Bataille d'Iena shows Napoleon at the inspection of the Guard and it belongs to one of the "living pictures", which are shown and explained in detail today in the Museum in Waterloo.
(have a look at may Waterloo report. Here you see “The living pictures in a video: https://thrifles.blogspot.com/2015/06/waterloo-2015-das-museum-quatre-bras.html  )
Gérome personally struck me first through two pictures. One shows the shot Marshal Ney lying on the floor after his execution. It captures this sad moment of French history in a dignified, calm, somber manner that is second to none.
But the most famous work Géromes should be Pollice Verso.
This painting is arguably the best known and most typical painting of realism, depicting a typical scene from ancient Rome: the fight of gladiators, at the moment, where the visitors of the bloody spectacle decide about the life and death of the defeated gladiator.
The winner looks up and waits for the decision of the people. The normally so restrained Vestal Virgins, romp and demand the death of the inferior. They have already influenced the upper ranks, while the left-hand side of the crowd seems to be concentrating on the Emperor, who sits bored in his lounge.
This image is said to have inspired Ridley Scott to his film Gladiator. The scene is actually rendered so true to life that you can imagine this.
Before now specialists of Roman gladiators cry out, it must be said that this image is based on the then state of knowledge on gladiator fights, because Gérome had indeed carried out extensive research, which was based on the excavations in Pompeiji.
But what unites both artists is an entirely different story, and basically I only found it through my Napoleonic research.
Both painters had also traveled the Orient, especially the then Turkey.
Obviously, they were impressed by a very special group of the Turkish sultan, because of both painters we have paintings of theBashi Bazouk.
Baski Bazouk?
Not all readers will have heard of this soldiers.
To be honest, I myself have only known her for a few years.
I was looking for a figure to represent Haji Halef Omar, the traveling companion of Kara Ben Nemsis. Two characters of the German author Karl May.
 Well, as I researched, I noticed the minis of the Perry brothers representing the Bashi Bazouk.
They fit perfectly, I thought.
But who are they, I thought immediately afterwards.
I started to read.
Well, and now that the Strelets company has modeled these soldiers in 1/72, I would like to bring them closer to you.
Already in the paintings of Vernet and Gérome you can see that the Bashi Bazouk are very colorfully dressed, that their clothes certainly do not look uniform.
That has a very specific reason.
The Bashi Bazouk were irregular troops of the sultan. They were fighting volunteers, who had to do the "rough work" in the Ottoman state.
Wherever it came to quelling uprisings, fighting revolts in the multi-ethnic state, or simply oppressing, abusing and persecuting the people, they were deployed.
At the same time, they were not subject to military jurisdiction or the rules of the normal Turkish army. They were the ones you needed to keep your fingers dirty.
Today they would wear black uniforms or would be masked otherwise.
At that time, they dressed wild and colorful to show their independence.
Their appearance and behavior were similar to that of pirates.
However, apart from the clothes, there was little romantic in their acting.
It was basically outside the law and the unit determined their own rules. The procedure was excused from the outset, yes positively sanctioned.
It was only logical to perform flamboyant, to show your wealth, your otherness, to the outside world.
The interesting thing is that the term "Bashi Bazouk" also describes this circumstance aptly. Literally that means "broken head", "disturbed", "confused". There is a reason for this, and it is grounded in the deeds of this unity.
Today, this term is synonymous with the description of unity.
But one should not lose the origin of this word creation when approaching to these killers. Killers, not soldiers.
They are disturbed.
They are "Bashi bazouk".
In the pictures of Vernet and Géromes, but of course in those of other painters, one sees another characteristic of the unit.
The unit was multi-ethnic. Not limited to a specific region.
In its heydays 65.000 Albanians, Tartars, Circassians, Turkmens, Kurds, as well as African men from different regions of the empire fought for the Sultan.
For figure collectors, it is therefore interesting to consider that you can use other miniatures than those explicitly named Bashi Bazouk.
I would like to refer here to the Albanian Brigade Games infantry, which can also be used ideally:
The different look of these soldiers is almost perfect.
A Bashi Bazouk received from the sultan namely only his weapon and the provisions. There was no pay. Also no uniform in the true sense. Plundering and robbery were thus almost determined.
In the 1860s, however, then a corps of Bashi Bazouk was set up, which existed until 1877. Since this was now officially led, it also received appropriate uniforms.
So you can see that the term Bashi-Bazouk refers to an official corps, but is often used in general terms for irregular fighters in the Ottoman Empire.
In the Vinkhuizjen Collection we find corresponding contemporary portraits of the Bashi-Bazouk Corps.
Here is shown on the one hand the commander, but also a high officer of Bashi Bazouk.
The commander officially had the rank of bimbachi, a major.
The corps was divided into different companies. Infantry and cavalry.
These in turn were commanded by Yuzbashi (captain) and Mulazim-i-evvel (lieutenant).
The corps consisted of about 2,000 soldiers, who then appeared uniformly uniform.
Another illustration of the Vinkhuizjen Collection shows two more soldiers.
They wear a uniform that resembles that of the commanders: blue knee breeches, Fustanella (long shirt), red Zouave-style jackets. The embellishments on the sleeves of the jacket indicate different ranks.
These were as follows:
Bimbashi - Major; three golden angles on the sleeve
Yuzbashi - Captain; two golden angles
Mulazim-i-evvel - Lieutenant; a golden angle
Cavus - sergeant; Zouave jacket with a thick curved ornament on the sleeve
Onbasi corporal; Zouave jacket with a slightly inconspicuous embellishment on the sleeve compared to that of the sergeant.
In Vernets painting also the green flag of this unit is shown.
In the camp, a slightly inconspicuous uniform was worn.
The Bazouk "decorated" themselves almost only for battle.
The mounted troops were dressed similarly striking.
With the Bashi Bazouk the massacres in Batak (1876) and later in the First World War in Phocaea (1914) are always linked.
The famous painting by Konstantin Makovsky, The Bulgarian Martyresses, represents these excesses relatively harmless.
You should never forget that when you paint these soldiers or set it up for a skirmish game.
Back to the Perry Bashi Bazouks.
Th soldiers, and also the 1/72 new edition of Strelets, can of course also be used for the conflict in Sudan at the end of the 19th century.
In 1877, Egyptian troops participated as part of the Ottoman Empire in the Balkan war. Upon their return, units of Bashi-Bazouk joined the forces. Officially, the Bashi-Bazouk corps was disbanded because of the atrocities in the war of 1877.
These Bashi Bazouks also participated as a fighting unit in the Hicks Sudan Expedition in 1883, and the Perry miniatures represent exactly this troop.
In my opinion, the better choice than the one Strelets chose.
I will not refight the Russian-Turkish War of 1877; it is conspicuously linked to the massacres in Bulgaria.
That Strelets covering this conflict in general, is understandable, because Strelets as a Russian manufacturer wants depict different Russian wars.
Nonetheless, these Bashi Bazouk are also definitely usable for all those players who tackle the conflict in Sudan in 1/72. Here they are a great asset, because such a colorful unity complements the look of an Egyptian army, of course, immensely.



2 Kommentare:

  1. Klasse Beitrag habe ihn nach meinen Kalkulationen mit dem Spritrechner für dieses Jahr, regelrecht verschlungen.Die Figuren sehen auch einfach klasse aus.LG Tim

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  2. Hi Tim,

    danke für Deinen netten Kommentar.

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