Sonntag, 31. August 2025

Knights of the realm - Gemalt mit Acrylstiften

 
Irgendwann im letzten Jahr fiel mir das Plastikset der Fireforge Ritter vor die Füße, dass in einer meiner Hobbykisten friedlich vor sich her dümpelte. Kurzentschlossen malte ich die dann ohne groß nachzudenken an. Wie dumm. Ich erkläre gleich, warum ich das so sehe.
Dann überzog ich die Minis noch mit einer Shade, die irgendwie fleckig auftrug.
Was ein Pech! Irgendwas störte mich an den Farben, und dann noch der misslungene Schattierungsversuch.
Gefallen haben mir die dann die Minis nicht wirklich. Denn, nachdem ich sie bemalt hatte, fiel mir der Fehler auf. Was ich vergessen hatte, war die Tatsache, doch mal auf die Heraldik zu achten!!!!
Super. Anfängerfehler.


In der Heraldik gibt es 4 Grundfarben. Rot, Blau, Grün und Schwarz. Bedingt kann auch Purpur verwendet werden. Als Metallfarben kommen noch Gold und Silber hinzu, die auch als Gelb bzw. Weiß dargestellt werden.
Dazu gibt es dann Grundregeln.
Metalle sollen nicht auf Metalle, Farben nicht auf andere Farben aufgetragen werden. Außerdem gilt: Metalle dürfen nicht an Metalle angrenzen, Farben nicht an Farben.
Darauf hatte ich unsinnigerweise nicht geachtet. Keine Ahnung warum.



Im letzten Monat unterhielten wir uns in unserer Malgruppe über neue Bemal Techniken. Jens hatte Acrylstifte für sich entdeckt, und davon so geschwärmt, dass einige von uns die Idee fassten, dass sollte man dann auch mal selbst ausprobieren.
Empfohlen wurde ein Acrylstifte-Set von Amazon. 36 Farbtöne für knappe 11,- Euro.

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Das kann man dann mal versuchen, dachte ich.
Ich testete die Malstifte erst einmal an ein paar grundierten Minis. Funktionierte prima. Vor allem der großflächige Auftrag war perfekt. Im Gegensatz zum Pinsel entfallen ja bei der Bemalung mit Stiften zwei Schritte. Der permanente Wechsel zwischen Farbauftrag und Farbe „nachtunken“. Sowie das regelmäßige Säubern des Pinsels.
Den Stift setze ich an und male. Fertig.







Die Spitze der Acrylstifte ist auch so gestaltet, dass man in Ecken reinkommt.
Folglich schnappte ich mir meine Fireforge Ritter und übermalte sie. Einfach auf die vorhandenen Farben. Das funktionierte ohne Probleme. Obwohl ich diverse Blau-, Grün-, Rot- und Gelbtöne verwendet hatte.
Das Ganze war an einem Tag erledigt. Also die komplette Bemalung der Mini: Das Pferd und der Ritter selbst.
Da ich auch noch Decals von GW überhatte, war auch die Wappenfindung schnell erledigt.
Da ich diese Ritter als reine Fantasyritter einsetzen möchte, habe ich mich dann doch dazu entschieden, unterschiedliche Blau-, Purpur-, Rot- und Grüntöne zu verwenden.
Bunt sollten sie ja bleiben. Aber mit klarer Farbgebung.
In diesem Bericht sehen Sie das Ergebnis.
Persönlich bin ich sehr zufrieden damit.
Sollte Sie auch „bunte Armeen“ zu bemalen haben, überlegen Sie sich einfach mal den Stiften eine Chance zu geben.
Ich werde jetzt nicht komplett umsteigen, weil der Pinsel gerade bei kleineren Flächen und Hinterschneidungen der Figur, also das, was man gemeinhin als Lücken oder Ecken bezeichnet, seine Vorteile hat. Diese Teile der Figur erreicht man mit einem Pinsel natürlich besser als mit dem Stift.
Dennoch. Bei großen Flächen ist der Stift genial, auch bei punktegenauer Bemalung.
Hier liegen die Vorteile als Ergänzung.
Hinzu kommt, dass es unterschiedliche Farbsets gibt. Die oben genannten Pinsel überzeugen durch die Brillanz der Farben.
Von AK Interactive gibt es Stifte, die zwar deutlich teurer sind, aber exakte Militärtöne treffen. Auch eine Bereicherung, wenn ich nur an die Bemalung von Tarnfarben auf deutschen Panzer denke. Mit dem Pinsel oftmals ein Graus.
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Bei Temu, nein ich mache da keine Werbung, sondern stelle nur fest, gibt es diverse Sets, wo man eine größere Palette von Braun-, Haut- etc. etc. Farben ordern kann.
Möglichkeiten gibt es genug.
Vielleicht geben Sie der neuen Technik auch einmal eine Chance.
Ich finde das ganze Thema spannend.



















 
Sometime last year, the plastic set of Fireforge Knights fell at my feet decided to paint them without giving it much thought. How stupid. I'll explain why I think that in a minute.
Then I covered the minis with a shade, which applied in a somewhat patchy way.
What bad luck! Something about the colors bothered me, and then the failed attempt at shading.
I didn't really like the minis. Because after I had painted them, I noticed the mistake. What I had forgotten was to pay attention to the heraldry!!!!
Beginner's mistake.
In heraldry, there are four basic colors: red, blue, green, and black. Purple can also be used under certain circumstances. Gold and silver are also used as metallic colors, which are also represented as yellow and white, respectively.
There are basic rules for this.
Metals shouldn't be applied to metals, and paints shouldn't be applied to other paints.
I hadn't paid attention to that, which was foolish enough to me. I have no idea why.
Last month, we were talking about new painting techniques in our gaming group. Jens had discovered acrylic pens and raved about them so much that some of us came up with the idea that we should give them a try.
He recommended an acrylic pen set from Amazon. 36 colors for just under €11.

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I thought it was worth a try.
I first tested the paint pens on a few primed miniatures. They worked great. The large-scale application was especially perfect. Unlike with a brush, painting with pens eliminates two steps: the constant switching between applying paint and dipping in the paint. And the regular cleaning of the brush.
Here, you pick up the pen and paint. Done.
So I grabbed my Fireforge knights and painted over them. Simply over the existing colors. It worked without any problems, even though I had used various shades of blue, green, red, and yellow.
The whole thing was done in one day. That meant the complete painting of the miniature: the horse and the knight itself.
Since I also had some leftover decals from GW, finding the coat of arms was also done quickly.
Since I want to use these knights purely as fantasy knights, I decided to use different shades of blue, purple, red, and green.
They should remain colorful, but with a clear color scheme.
In this report, you can see the result.
Personally, I'm very happy with it.
If you also have "colorful armies" to paint, consider giving these pens a try.
I won't switch completely now, because the brush has its advantages, especially for smaller areas and undercuts on the figure, what are commonly referred to as gaps or corners. These parts of the figure are obviously easier to reach with a brush than with a pen.
Nevertheless, the pen is brilliant for large areas, even for pinpoint painting.
This is where the advantages lie as a complement.
In addition, there are different paint sets. The brushes mentioned above impress with the brilliance of their colors.
AK Interactive offers pens that are significantly more expensive, but capture precise military tones. Also a real asset, especially when I think about painting camouflage colors on German tanks. Often a nightmare with a brush.
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At Temu—no, I'm not advertising that platform, just stating—there are various sets where you can order a larger palette of brown, skin, etc., colors.
There are plenty of possibilities.
Perhaps you'll give this new technique a try.
I find the whole topic fascinating.

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