Mittwoch, 16. Januar 2019

Battlegroup Spiel November 2018


Da wir uns heute Abend zu einem weiteren BG Spiel treffen werden, ist es Zeit, dass ich einmal kurz die Bilder unseres letzten November Spiels rüber wachsen lasse, und ein paar Erklärungen dazu abgeben.

Wir testen ja immer noch die Regeln.
In diesem Spiel, einer Aufklärungsmission, wollte ich einfach mal andere Einheiten einsetzen, als in den letzten Spielen.
So ging ich mit weniger Infanterie in den Kampf, nahm dafür aber zwei Aufklärungsfahrzeuge, unter anderem einen Puma, und als tatkräftige Unterstützungseinheit einen Panther Panzer mit.


Zunächst zog ich die beiden Späheinheiten langsam nach vorne.
Die ersten Missionsziele konnten damit schon einmal erreicht werden.
Sven antwortete mit einem ähnlichen Zug, und brachte seinen frisch bemalten Greyhound und einen Aufklärungsjeep nach vorne.


Ich zog meinen Panther auf das Spielfeld; Sven den ersten Infanterietrupp.


Auch Halbkette und Kommandotrupp der Amerikaner folgten.

Dummerweise zog ich meinen Puma zu weit um die Ecke, und somit aus der Deckung heraus, und so wurde er ziemlich schnell außer Gefecht gesetzt.



Ein blöder Fehler.
Ich dachte, er hält mehr aus.
Mein SdKfZ setzte ich dann mal lieber in Feuerbereitschaft.

Während der Greyhound von Sven, der Puma Killer, weiter in der Deckung lauerte, ging die amerikanische Infanterie vor.


Auch die leichten Stuart Panzer der Amerikaner kamen auf dem Schlachtfeld an.

Meine deutsche Infanterie schlich derweil langsam über das Spielfeld, um in eine bessere Deckung zu kommen.



Sven schickte ebenfalls seine Infanterie nach vorne.


Mein Puma hatte derweil etwas Munition für eine M3 Halbkette verschwendet, die er auch nicht sofort außer Gefecht setzen konnte.

Einer der Stuarts, die sich an den Panther herangetastet hatten, landete einen Glückstreffer und die Kette meines Panther war hin.


Der Panther schoss zwar zurück, zerstörte den Stuart, aber er war jetzt immobilisiert.

Ich ließ meinen Panther seinen Turm schwenken und konnte so auch den zweiten Stuart ausschalten.



Dennoch blöd, weil der Panther jetzt nicht mehr fahren konnte, und stationär gebunden war.
Man konnte ihn, wenn man ihn nicht gänzlich zerstören wollte, einfach umgehen.
Auch gut.
Meine Infanterie hatte mittlerweile den zentralen Bauernhof besetzt, und nahm die Infanterie im M3 unter Feuer.

Mein SdKfz 222 wurde derweil aber vom letzten verbleibenden Stuart ausgeschaltet.

Damit nahmen die Amerikaner jetzt ein weiteres Missionsziel ein.

Damit hatte ich meine Fahrzeuge verloren, während Sven noch seinen Greyhound, einen Stuart und einen Jeep hatte.



Langsam führte er seine Infanterie an den Bauernhof heran.


Ein Teil meiner Infanterie wurde jetzt in Feuerbereitschaft gesetzt, während ein weiterer Trupp sich auf das schützende Haus zu bewegte.

Es kam zu heftigen Infanteriekämpfen.


Letztendlich war es aber so, dass meine Einheiten zu schwach waren, um die Stellung weiter halten zu können.
Die amerikanischen Infanterieinheiten mit ihrer hohen Anzahl an Soldaten und Waffen verstärkten den Druck, und wurden von den begleitenden Fahrzeugen noch unterstützt.

Diesem Druck konnten meine Einheiten nicht lange standhalten.
Final erhielt ich einen Verlustmarker, der dann meine Battlerate torpedierte, und damit war dann das Spiel auch endgültig entschieden.


Ich bin gespannt, was heute Abend auf mich zukommt.



As we are meeting for another BG game tonight, it's time to show you the pictures of our last November game and to give some explanations.
We are still testing the rules.
In this game, a reconnaissance mission, I just wanted to use different units than in the last games.
So I went with less infantry into the fight, but took two reconnaissance vehicles, including a Puma, and as an active support unit, a Panther tank.
First, I pulled the two recce vehicles slowly forward.
The first mission goals have already been achieved.
Sven answered with a similar move, bringing his freshly painted Greyhound and a reconnaissance Jeep forward.
I brought my Panther to the game; Sven his first infantry squad.
Also a M3 Halftrack and the command unit of the Americans.
Unfortunately, I pulled my Puma too far around the corner, and thus out of cover, and so it was pretty quickly put out of action.
A stupid mistake.
I thought he could handle more.
My SdKfz 222 received an Ambush order..
While the Greyhound of Sven, the Puma Killer, lurked further in cover, the American infantry advanced.
Even the light Stuart tanks of the Americans arrived on the battlefield.
Meanwhile, my German infantry crept slowly across the field to get better coverage.
Sven also sent his infantry forward.
Meanwhile, my Puma was wasting some ammunition for an M3 Halftrack, which it could not immediately put out of action.
One of the Stuarts who had touched the Panther landed a lucky strike and my Panther's track was hit.
The Panther shot back, destroying the Stuart, but it was now immobilized.
I let my Panther swing his turret and so I could switch off the second Stuart.
Still stupid, because the Panther couldn’t drive or escape, and was tied stationary.
You could easily bypass the tank if you did not want to destroy the vehicle completely.
Good as well.
My infantry had now occupied the central farm, and set the infantry in the M3 under fire.
My SdKfz 222 was meanwhile switched off by the last remaining Stuart.
With that, the Americans now took on another mission goal.
With that I had lost my vehicles while Sven still had his Greyhound, a Stuart and a Jeep.
Slowly he led his infantry to the farm.
Part of my infantry was now set on fire while another squad moved toward the protective house.
It came to violent infantry fighting.
Eventually, though, my units were too weak to hold the position.
The American infantry units with their large numbers of soldiers and weapons increased the pressure, and were still supported by the accompanying vehicles.
My units could not withstand this pressure for long.
Finaly I got a loss marker, which then torpedoed my Battlerate, and then the game was finally decided.
I'm curious what I will expect tonight.

Sonntag, 13. Januar 2019

Buck Danny - Fliegercomics


Begleiten Sie mich heute auf einer Reise zurück in unsere Kindheit.
Viele von uns, die noch aus der Vorcomputer-, Vorkonsolen- und Vorinternet Zeit stammen, verbindet ziemlich viel in unserem Hobby.
Wir kennen und mögen ähnliche Filme, haben uns alle irgendwie mit Modellbau beschäftigt, wir lieben Airfix, Matchbox, Revell und Esci/Italeri, UND …
wir haben Comics gelesen.
Aber viele von uns eben nicht diejenigen Comics aus den heutzutage allgewaltigen Marvel und DC Universen, die auch bei uns in Deutschland dank immer neuer Verfilmungen, immer populärer werden, sondern vor allem die Vertreter einer ganz bestimmten Comicrichtung, nämlich der Franko-Belgischen.
Ganz einfach gesprochen, handelt es sich hier um die führende Stilrichtung europäischer Comics, deren Zeichner und Autoren vor allem aus Frankreich und Belgien stammten.
Die bekanntesten Geschichten des Genres sind hier natürlich die von Asterix und Obelix sowie von Lucky Luke, aber das, was uns Modelbauer und Wargamer schon als Jugendliche am meisten interessiert hatte, waren Comics aus einem ganz anderen Genre.
Das waren die Abenteurer-, Rennfahrer- und vor allem, ganz vorne im Ranking, die Fliegercomics.


Haben Sie, meine lieben Leser, die nicht auch verschlungen?
Haben sie nicht auch am Kiosk oder der Bahnhofsbuchhandlung da drin rumgeblättert, und geschaut, ob Sie nicht doch noch irgendwo die 3,50 DM über haben??
Ich schon; und ich habe mir lieber diese Comics gekauft, als irgendeinen Snack am Schulkiosk oder die leckeren Pommes mit Schaschliksoße am Tonner Imbiss in Mayen (Wobei diese Soße überragend ist: Leute; wenn Ihr mal in der Vordereifel seid. Den Imbiss und die Soße gibt es immer noch. Hammer, wenn man auf so etwas steht).
Ja vor allem die Fliegercomics waren es wert. Denn die entführten mich in eine Welt, in Abenteuer, die ich so richtig klasse fand.
Die Comics gaben uns die Bilder, die wir heute in PC oder Konsolenspielen wiederfinden. Es waren keine bewegten Bilder, aber die Bilder bewegten uns.
Sie regten die Fantasie an, ließen uns in eine Welt eintauchen, die wir so nicht kannten.
In 3D erschufen wir sie uns dann selbst, in dem wir die Flugzeugmodelle kauften, die eben in diesen Comicheften die Hauptrolle spielten.
Wir bauten sie zusammen, bemalten sie, und schauten sie uns von allen Seiten an. Wir führten sie mit unseren Spielzeugarmeen in abenteuerliche Einsätze, und wer von uns hat so einen Flieger nicht im heimatlichen Garten im Einsatz verloren.
Wir kannten auch deren technische Daten. Wir brauchten dafür kein Internet. Denn die Daten zu diesen Flugzeugen und auch zu diversen Schiffen und Flugzeugträgern, die ja auch in diesen Geschichten vorkamen, lieferten uns eben diese Comics in Technikerklärungen, die immer wieder in die Story eingestreut waren.

Ob diese Angaben richtig waren, überprüften wir mit Hilfe unserer Quartetts. Klar hatten wir da die Titel Jets, Panzer, Kriegsschiffe und Flugzeuge.
Wir Alten kennen noch diese Kartenspiele, wo wir spielerisch mit Technik vertraut gemacht wurden, weil wir ja die besten Werte unserer Favoriten irgendwann auswendig wussten.
Die Fliegercomics lieferten uns sogar Szenarien für Spiele; denn die Helden kämpften nicht nur in der Luft. Es gab auch Bodentruppen, Panzer und Kriegsschiffe.
Genau wie bei unseren Spielen;
und genau wie in den Comics kam dann halt auch, wenn es dann mal eng wurde, das Flugzeug um die Ecke und Rrrrrruuuuummmmmssssss…
Die Comics haben uns inspiriert, und auch Wünsche geweckt.
Noch heute wäre es mein größter Traum auf einem Flugzeugträger auf Hoher See zu sein, mich in eine Jet Maschine – am liebsten natürlich in die Schulungsversion der F 14 Tomcat, aaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, auch wenn sie ja nicht mehr vom amerikanischen Militär geflogen wird - zu zwängen und mit dem Piloten abzuheben.
Nach ein paar Runden dann wieder per Fanghaken zu landen, um danach ALLES an Bord gezeigt zu bekommen, was mich interessiert.
Wie geil wäre das.


O.K.
Der Flug wer sicherlich eine Tortur.
Ich würde kotzen, ich würde ohnmächtig werden, ich hätte vielleicht sogar Schmerzen im Auge, weil ich sogar bei erhöhtem Kabinendruck durch meine damalige Verletzung hier schon mal reagieren kann.
Aber …
Egal.
Ein solches Erlebnis bleibt tatsächlich eine ultimative Vorstellung in meiner Gedankenwelt.
Na und schuld daran sind tatsächlich Fliegercomics. Später kamen noch Erfahrungen mit Filmen und Flugsimulatoren am PC dazu.
Na und wenn man sich dann mit Fliegercomics auseinandersetzt, sind da natürlich zuerst die drei Klassiker zu nennen, die Kinder meines Geburtsjahrgangs aus den Zack Comics kannten, und noch heute kennen:
Da waren Rex Danny, Mick Tangy und Dan Cooper (zu den Namen später mehr).
Na und da ich auch gerne mal über Comics schreibe, bekommen diese Klassiker jetzt eine Würdigung hier auf meinem BLOG, denn die gehören zu meiner persönlichen Hobby-Genese einfach dazu.
An den Anfang der Rubrik, muss ich natürlich Rex Danny stellen.
Na und um Sie jetzt direkt zu verwirren oder zu beruhigen, je nachdem wie tief sie hier im Thema stecken, vergessen Sie bitte den Vornamen Rex und nennen sie ihn so, wie er eigentlich heißt. Nämlich BUCK DANNY.
Rex Danny hieß er nur in den Zack Comics; man glaubte damals, dass das in deutsche Ohren vielleicht cooler klingen würde. Zum Glück ist man heutzutage wieder zum Original zurückgekehrt.
Buck Danny ist im Grunde so etwas wie der Urvater der Fliegercomics.
Seine Premiere hatte Buck Danny bereits im Jahr 1947 in dem franko-belgischen Comicmagazin Spirou.



Als Buck zum ersten Mal in seine Maschine kletterte, war der Zweite Weltkrieg ja mal gerade vorbei, und dann ist es nicht weiter verwunderlich, dass ein amerikanischer Fliegerheld von Jean-Michel Charlier (Autor) erfunden wurde, den Victor Hubinon (Zeichner) in Szene setzte.
Auch nicht verwunderlich ist die Tatsache, dass das belgische Comicteam diesen Helden zunächst einmal in die Korallensee und nach Midway schickte. Ja; es ist tatsächlich bezeichnend, dass Buck Danny seinen Weg als Abenteurer im Pazifikkrieg begann, und laut Charlier/Hubinon hier entscheidend an den Schlachten beteiligt war.
Schauplätze. Passen.
Flugzeuge. Passen.
Flugzeugträger. Passen.
Bösewichter. Passen.
Helden. Passen.
Das ist schon einmal eine richtige Intro für einen Comichelden, finden Sie nicht auch.
Buck Danny hat dann auch zwei Mitstreiter, den eher ernsten Mike Tumbler und den immer lustigen, waghalsigen Sonny  Tuckson, die dann ab Band 3 zu ihm stoßen, und ihn dann auch die Jahrzehnte hindurch begleiten.



In den frühen Bänden der Serie kämpfen die drei als Freiwillige der sogenannten Flying Tigers,  der Fliegerstaffel der American Volunteer Group, die an den Kämpfen im Chinesisch-Japanischen Krieg teilnahmen und die Truppen Chiang Kai-sheks aus der Luft unterstützen.
Wer noch nie was von dieser Einheit gehört hat, kann an dieser Stelle kurz bei Wikipedia nachlesen:
Bereits hier wurde dann das entwickelt, was für die Serie typisch werden sollte. Es ging nicht um die Schilderung realer Kriegseinsätze – die ersten beiden Bände bilden somit im Grunde eine echte Ausnahme -, sondern es ging um Verschwörungen, Spione, Abenteuer.
Nach Ihren Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg flogen Buck Danny und seine Freunde dann nach einem kurzen Abstecher als Testpiloten noch in den Koreakrieg.
Dann war aber Schluss mit echten historischen Settings.
Das hatte teilweise wirklich seine Begründung in Geheimhaltungsvorschriften in Frankreich und Belgien während der Zeit des Kalten Krieges.
Einige Leser bedauern es, dass Buck aus diesen Gründen auch niemals im Vietnam Krieg oder in anderen realen Konflikten der 60er bis 80er Jahre rumgeflogen ist.
Wer die Stories aber liebt, den stört das nicht wirklich.
Buck Danny ist nämlich so etwas, wie ein Krieger in sauberen Konflikten. Neben den zwei anderen Comichelden, über die ich noch berichten werde, quasi ein klassischer Ritter der Lüfte.
Er ist ein James Bond der Fliegerei.
Und zwar ein richtig guter.
Seine Gegner waren UND sind so böse, dass sie auch coole Namen bekamen.
So wie die geheimnisumwitterte Lady X.
Daneben gibt es noch jede Menge Bösewichter und Top Terroristen.

Natürlich muss es auch die Traumfrau schlechthin geben, die ganz zu Anfang in den Comics auftauchte, aber für die Reihe prägend wurde. Für eine Frau der 40er, 50er Jahre des letzten Jahrhunderts wird sie sogar ziemlich emanzipiert dargestellt: Susan Holmes.




Klar hat sie in den Comics auch die Rolle der klassischen „Damsel in Distress“ (Jungfrau in Nöten), also der armen, gutaussehenden Frau, die immer wieder mal in Probleme gerät, vom strahlenden Helden aber gerettet wird.
Aber das gehört sich ja so für klassische Abenteuergeschichten.
Das besondere an den Comics ist, dass Buck, Sonny und Mike zwar nicht altern, dass die Geschichten aber mit der Zeit gehen.
Sitzt Buck noch in den ersten Stories in amerikanischen Jägern des Zweiten Weltkriegs, wie einer Airacobra P39, dann fliegt er später in der F 14, in den neuesten Geschichten sogar in der F 22.
Die neueren Comics, die dann nach dem Tod von Charlier und Hubinon von anderen Zeichnern und Textern fortgeführt wurden, von 1982 an prägend durch Francis Bergèse, beinhalten dann auch wieder Geschichten mit realen Ländern und Konflikten.
Der Bosnienkrieg und auch der Krieg in Afghanistan sind somit auch der Hintergrund für neuere Abenteuer.
Fans diskutieren da teilweise sehr konträr, ob das sein müsste.

Die alten Stories regen gerade in ihrer James Bond Manier die Fantasie der flugbegeisterten Leser an, und die Fans wissen dann schon, wo sie Länder wie Viet-Tan, Malakka oder Mantegua suchen sollen.
Ein realer Bezug muss da gar nicht sein.
Reale Bezüge passen im Grunde auch nicht zum Genre dieses Abenteuercomics. Wenn Sonny Tuckson mal wieder über einen Farbeimer stolpert, ist das in Malakka irgendwo amüsant. Bei der Belagerung von Sarajevo nicht unbedingt.
Zur Zeit gibt es die Buck Danny Comics auch in einer Gesamtausgabe, die aktuell 13 Bände umfasst.
Sicherlich ist es schon kultig auch mal die alten Abenteuer zu lesen, wenn auch in den frühen Sammelbänden die Zeichnungen noch sehr, sehr simplifiziert sind.




Das wurde über die Jahre immer besser und realistischer, und man muss sagen, dass die meisten Rezensenten eben das an den Comics lieben. Die Zeichnungen der Flugzeuge und Kriegsschiffe, ja des gesamten technischen Equipments, ist halt einfach klasse.

Ich persönlich muss mich dann auch outen und zugeben, dass mir die ganz alten Stories heutzutage nicht mehr wirklich gefallen. Die Bilder sind recht simplifiziert, die Stories logischerweise an einer jungen Zielgruppe ausgerichtet, denn Kids lasen damals die Comics.
Das hat sich ja heutzutage geändert.
Heute kaufen Erwachsene Comics und deshalb haben sich auch die Comics geändert.
Sie sind moderner, gewaltiger in den Bildern, am Computer entwickelt, und genau das ist es, was ich persönlich toll finde. Puristen stört das eher.
Aber da muss sich jeder selbst ein Bild machen.
Zu den Sammelbänden muss ich sagen, dass alle die Leser, die sich normalerweis nicht mit Comics befassen, schnell zuschlagen sollten, wenn sie sich für die Serie interessieren.
Ich beschäftige mich erst seit kurzem wieder mit Comics, aber eines habe ich bereits gelernt:
Heutige Serien werden in kleineren Stückzahlen aufgelegt, und wenn sie weg sind, sind sie weg, oder werden mit unverschämten Preisen gehandelt.
Teile der Buck Danny Bände sind jetzt zwar schon in der Zweiten Auflage; das ist aber nicht garantiert, dass das für alle Bände durchgezogen wird.

 

Ein Beispiel: Ein weiteres sehr bekanntes Abenteuer von Charlier/Hubinon ist die Serie über den Roten Korsaren, die vielleicht einige von Ihnen auch kennen werden.
Zumindest die Karikatur dieser Comicserie in einer anderen dürfte ihnen bekannt sein: Die Freibeuter von Charlier/Hubinon wurden dann von Uderzo/Goscinny quasi in deren Asterix Heften karikiert, und sind da die von uns allen geliebten Piraten, die immer versenkt werden, oder sich selbst versenken.
Von dieser Serie sind schon ein paar Bände beim Verlag ausverkauft, und die Einzelausgaben werden auf den entsprechenden Portalen schon zu horrenden Preisen gehandelt.
Also, wenn der alte Buck Danny sie interessiert, müssen sie schnell zuschlagen.
Alle die, die mal schnuppern wollen, oder die einen gänzlich anderen Neueinstieg wünschen, empfehle ich was ganz anderes.
Buck Danny. Die neuen Abenteuer jetzt offiziell von dem Gespann Frédéric Zumbiehl (Autor) und Jean-Michel Arroyo (Zeichner) in Szene gesetzt.






Im Grunde genommen ein Reboot, der in Frankreich mit einem riesengroßen Werbeaufwand auch ausgerollt wurde.
Diese Bände beinhalten hervorragende, moderne Zeichnungen, aber ganz im Stil der ersten Abenteuer von Buck Danny.



Das Geniale.
Die ersten Bände führen den Leser wieder in den Zweiten Weltkrieg und nach Korea zurück und der gar böse Gegenspieler und Kultgegner von Buck, Mo Choung Young, taucht wieder auf.

Das heißt.
Die Serie ist bezüglich der Storyline richtig retro, steht voll in der Tradition und auch der Lizenz der normalen Serie, aber in einem sehr modernen Look, was die Stories extrem frisch herüberkommen lässt.
Dieser moderne Look gilt auch für die Edition, die auf glänzenderem Papier und in viel leuchtenderen Farben aufgelegt wurde, als die parallel verfügbare Gesamtedition vom Splitter Verlag.
Im Grunde ist es ein tatsächlicher Neustart, und alle die, die denken, „ach mit den ollen Kamellen will ich jetzt nicht mehr anfangen“, denen rate ich jetzt, beschäftigen Sie sich mit dieser neuen Serie.
Sie werden Buck Danny neu entdecken. Egal, ob Sie ihn schon kannten, oder jetzt zum ersten Mal von ihm gehört haben.
Ich finde dieses Reboot mega.
Zumbiehl gelingt es auch die Geschichten wieder in das Fahrwasser zu bringen, dass sie den Leser an James Bond ähnliche Agentenstories erinnern.
Sie strahlen zu 100% den Geist der Ursprungsstory von Charlier/Hubinon aus.
Zudem erzählen die Comics auch eine Story. Viele moderne Comicserien sind zwar viel, viel besser – oder wirken für moderne Augen halt zeitgemäßer –gezeichnet, aber die Stories sind dann doch ziemlich mau.
Solche Comicbände sind dann auch eher reine, wenn auch manchmal gewaltige, Bildergeschichten, allerdings mit noch weniger Text als früher.
Bei Buck Danny werden aber weiterhin Geschichten entwickelt.
Neben den Zeichnungen, also auch gute Story Lines.
Die bisher erschienenen vier Bände bekommen meine absolute Kaufempfehlung.
Zwei Bände zusammen bilden immer eine abgeschlossene Geschichte.
Der bereits angekündigte Band 5 wird uns in Deutschland besonders freuen.
In diesem sind Buck, Sonny und Tumb nämlich im Jahr 1961 in Ramstein stationiert. Sie fliegen mit dem Kult- und Dramaflieger der 60er, dem F 104 Starfighter, an der innerdeutschen Grenze herum, und auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs lauert schon Lady X. Die hockt nämlich in der DDR, und ich garantiere Ihnen. Sie wird was planen.
AAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH.
Da habe ich drauf gewartet.
Hammer Setting.


Bedauerlich ist halt nur, dass Buck Danny, obwohl er doch so einen schönen amerikanischen Namen hat, in den USA im Grunde gänzlich unbekannt ist. Da teilt er das Schicksal auch der anderen franko-belgischen Comichelden.
Es ist so schade.
Denn mein Traum war immer, dass es irgendwann mal eine TV Serie seiner Abenteuer geben wird.
Eine Serie die dann so gedreht wird, wie damals im Jahr 1986 Top Gun. Mit einer 100% Unterstützung des amerikanischen Militärs.
Aber eben als mehrfach Staffel mit jeweils 24 Folgen.
Na und die Hauptrolle, obwohl Buck Danny ja blond ist, bekäme nur einer: Tom Cruise.
Man kann über Tom Cruise urteilen. Man kann ihn verdammen.
Aber bei einer Sache hört der Spaß auf.
WENN MAN ÜBER TOP GUN LÄSTERT!!!
Nein.
Da verstehe ich keinen Spaß.
Da bin ich geprägt.
Und genau wie Buck altert Tom nicht, und Tom passt immer noch seine Fliegerkombi von 1986, so wie Buck auch seine von 1947 noch anziehen kann.
So etwas ist klasse.
… und jetzt höre ich auf für heute, denn ich muss zu meinem Computer und mich in die Lüfte erheben.



Please follow me today back on a journey to our childhood.

Many of us, members of the pre-computer, pre-playstation and pre-internet times, have a great deal in our hobby.
We know and like similar films, we like modelling, we love Airfix, Matchbox, Revell and Esci / Italeri, AND ...
we read comics.
But many of us here in Germany read just not those comics from the nowadays all-powerful Marvel and DC Universes, which become more and more popular also here in Germany, thanks to more and more new adaptations, but above all the representatives of a very specific comic tradition, namely the Franco-Belgian.
Quite simply speaking, this is the leading style of European comics, whose draftsmen and authors came mainly from France and Belgium.
Of course, the best-known stories of the genre here are those of Asterix and Obelix, as well as Lucky Luke, but what we modelers and Wargamers were most interested in as teenagers were comics from a very different genre.
These were the stories of the adventurers, racing drivers and, above all, right at the top of the ranking, the comics about our heroes from the sky.
The comics gave us the pictures we find today in PC or console games. They stimulated our imagination, immersing us in a world we did not really know.
We bought the aircraft models the stars of our comic books. And; we built them.
We built them, painted them, and looked at them from all sides.
We took them with our toy armies in adventurous missions, and who of us has not lost such a plane in the home garden. M.I.A.
We also knew their technical data. We did not need an internet for that. For the data on these aircraft and also on various ships and aircraft carriers, which also occurred in these stories,were delivered by the comics in technical explanations that were interspersed again and again in the story.
Whether this information was correct, we checked with the help of our special card games. Of course we had the titles Jets, Tanks, Warships and Airplanes.
We old people still know these card games, where we were playfully familiarized with technology, because we knew the best values ​​of our favorites at some point by heart.
The aviation comics even provided us with scenarios for our wargames; because the heroes did not just fight in the air. There were also ground troops, tanks and warships.
Just like in our games in the sandpit;
And just like in the comics, the planes were our heroes, coming from the sky, searching the enemy, and …. bääääähhhhmmmmmmm ...
The comics inspired us, and also aroused desires.
Even today it would be my biggest dream to be on an aircraft carrier on the high seas, to push myself into a jet engine - most of all, of course, in the training version of the F 14 Tomcat, aaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, even if it is no longer flown by the American military -  and to take off with the pilot.
How cool would that be.
OK.
The flight would be somehow a torture.
I would puke, I would faint, I might even have pain in the eye, because of an old injury.
But …
No matter.
Such an experience actually remains an ultimate idea in my mind.
Yes; and those comics they inspired us.
First of all there were Rex Danny, Mick Tangy and Dan Cooper (more on the names later).
Well, and since I also like to write about comics, these classics get an appreciation here on my BLOG, because they are part of my own personal hobby genesis.
Of course, at the top of the section, I have to refer to Rex Danny.
Well, and to confuse or reassure you now, depending on how deep you are in this topic, please forget the first name Rex and use his correct name.
Namely BUCK DANNY.
Rex Danny was his name only in the Zack Comics in Germany. At the time it was believed that this sounded better in German ears. Luckily one has returned to the original nowadays.
Buck Danny is basically the ancestor of aviation comics.
Buck Danny had its premiere in 1947 in the Franco-Belgian comic magazine Spirou.
When Buck climbed into his machine for the first time, World War II was just over, and then it is not surprising that an American aviator was invented by Jean-Michel Charlier (author), and Victor Hubinon (draftsman).
Also not surprising is the fact that the Belgian Comicteam first sent their hero to the Coral Sea and Midway. Yes; In fact, it is significant that Buck Danny began his career as an adventurer in the Pacific War and, according to Charlier / Hubinon, was instrumental in the battles.
Locations. Fit.
Aircraft. Fit.
Aircraft carrier. Fit.
Villains. Fit.
Heroes. Fit.
That's a real intro for a comic hero, isn’t it.
Buck Danny also has two comrades, the more serious Mike Tumbler and the always funny, daredevil Sonny Tuckson, who join him in story 3 and then followed him over the decades.
In the early volumes of the series, the three volunteered in the so-called Flying Tigers unit, the squadron of the American Volunteer Group, who participated in the battles of the Sino-Japanese War and support the troops of Chiang Kai-shek from the air.
If you've never heard of this unit, you can read Wikipedia for a while here:
Already here in the first stories a concept was introduced that should be typical for the series in the future. It was not about the portrayal of real war missions - the first two volumes are thus basically a real exception - but it was about conspiracies, spies, adventures.
After their experiences in the Second World War, Buck Danny and his friends flew into the Korean War after a short detour as test pilots.
But then it was over with real historical settings.
This had, in part, its justification in secrecy regulations in France and Belgium during the Cold War period.
Some readers regret, that Buck has never flown in the Vietnam War or any of the other real conflicts of the 60s to 80s.
But most fans love the fictious stories.
Buck Danny is like a warrior in a clean conflict. A classic knight of the skies.
He is a James Bond of aviation.
And a really good one.
His opponents were AND are so evil that they also got cool names.
Like the mysterious Lady X.
There are also plenty of bad guys and top terrorists.
Of course you also find the dream woman par excellence, who at the very beginning appeared in the comics, but became influential in the series. For a woman of the 40s, 50s of the last century she is portrayed quite emancipated: Susan Holmes.
Of course she also plays the role of the classic "Damsel in Distress" in the comics, ie the poor, good-looking woman, who always gets into trouble, but is rescued by the radiant hero.
But that's part of classic adventure stories.
The special thing about the comics is that Buck, Sonny and Mike are not aging, but that the stories go further with the times.
Buck still sits in the first stories in American fighters of World War II, such as an Airacobra P39, then he flies later in the F 14, in the latest stories even in the F 22nd.
The newer comics, which were then continued after the death of Charlier and Hubinon by other draftsmen and copywriters, from 1982 onwards by Francis Bergèse, then again include stories with real countries and conflicts.
The Bosnian War and the war in Afghanistan are thus also the background for newer adventures.
Fans are sometimes very contrarian to discuss whether that would have to be.
The old stories are inspiring the imagination of the avid readers in their James Bond manner, and the fans already know where to look for countries like Viet-Tan, Malacca or Mantegua.
A real relationship does not have to be there.
Real references do not fit the genre of this adventure comic. If Sonny Tuckson stumbles over a paint bucket again, that's amusing somewhere in Malacca. Not necessarily at the siege of Sarajevo.
At the moment there is the Buck Danny Comics also in a complete collector’s edition, which currently contains 13 volumes.
Surely it is already cult to read the old adventures, even if the drawings are still very, very simplified in the early anthologies.
It has gotten better and more realistic over the years and it has to be said that most reviewers love the comics. The drawings of the airplanes and warships, indeed all the technical equipment, is just great.
Personally, I have to come out and admit that I do not really like the old stories anymore. The pictures are quite simplistic, the stories logically aimed at a young target group, because kids read the comics in former times.
That has changed nowadays.
Today, adult people , buy and read comics and that's why the comics have changed as well.
They are more modern, more powerful in images, developed on the computer, and that's what I personally think is great. Purists bother that more.
But everyone has to get a picture for himself.
To the collector’s edition, I have to say that if you are interested in it, be quick.
I've only recently started working on comics again, but I've already learned one thing:
Today's series are being released in smaller numbers, and when they're gone, they're gone, or bargained at outrageous prices.
Parts of the Buck Danny volumes are already in the second edition; but that is not guaranteed that this is done for all volumes.
For example, another well-known adventure by Charlier / Hubinon is the Red Corsair series, which may well be familiar to some of you.
From this series already a few volumes are sold out at the publisher, and the individual issues are traded on the relevant portals already at horrendous prices.
Anyone who wants to get a taste of Buck Danny or who wants a totally different new start, I recommend something completely different.
“Buck Danny. The new adventures” are now officially staged by the team of Frédéric Zumbiehl (author) and Jean-Michel Arroyo (draftsman).
Basically a reboot that was also rolled out in France with a huge amount of advertising.
These volumes contain superb modern drawings, but in the style of Buck Danny's first adventure.
Really great.
The first volumes lead the reader back to World War II and Korea.
Regarding the storyline, the series is really retro, full of tradition and license of the normal series, but in a very modern look, which makes the stories extremely fresh.
This modern look also applies to the edition, which was launched on glossier paper and in much brighter colors, than the parallel available entire collector’s edition.
Basically, it's a real reboot, and those who think, "oh, I do not want to start with those old chimneys anymore," they should give the new series a try.
You will rediscover Buck Danny. It does not matter if you already knew him, or heard about him for the first time.
I think this reboot is really great.
Finally, it also succeeds in bringing the stories back into the flowl, reminding the reader of James Bond-like storytelling stories.
They emanate 100% of the spirit of the original story of Charlier / Hubinon.
In addition, the comics tell a story. Many modern comic series are much, much better drawn, but the story telling is often not so good.
Such comic books are then also rather pure, if sometimes enormous, picture stories, but with even less text than before.
But in the new series of Buck danny you can find both thing: Good drawings and really good stories.
The four volumes published so far get my absolute buy recommendation.
Two volumes together always form a completed story.
The already announced volume 5 , and that will be particularly welcome in Germany.
Buck, Sonny and Tumb are stationed in Ramstein in 1961. They fly the F 104 Starfighter, on the inner German border, and on the other side of the Iron Curtain Lady X is already lurking. She is waiting in the GDR, and I guarantee you. She will plan something.
AAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH.
Yes I love that setting.
Regrettable is, that Buck Danny, although he has such a nice American name, is basically completely unknown in the US. Since he shares the fate of other Franco-Belgian comic heroes.
It is such a pity.
Because my dream has always been that at some point there will be a TV series of his adventures.
A series that will be filmed in the same style as it was in 1986 with  Top Gun. With 100% support from the American military.
But as a multiple season with 24 episodes each.
Well, and the lead role, though Buck Danny is blonde, would only get one: Tom Cruise.
You can judge about Tom Cruise. You can condemn him.
But one thing stops the fun.
IF YOU'RE LOOKING AT TOP GUN !!!
HERE YOU HAVE TO BE FAN OF TOM.
And just like Buck, Tom does not age, and Tom still fits his 1986 flight suit, just as Buck can still wear his 1947 suit.
This is great.
... and now I quit for today, because I have to go to my computer and have to stand some dog fights.