Sonntag, 19. Mai 2019

Memorial Pegasus - Ranville


Today I want to show you pictures of Memorial Pegasus in Ranville.

Here at this bridge started the fight for Normandy.
The text is easy to translate with Google Translator.
Have fun with the pictures.



Ein MUSS, wenn nicht sogar DAS MUSS, bei einem Besuch in der Normandie ist der Aufenthalt an der Pegasus Bridge und dem zugehörigen Museum, Memorial Pegasus.



Die Invasion in der Normandie begann ja mit Nachtangriffen vom 5. Auf den 6. Juni 1944 amerikanischer und britischer Fallschirmjäger an den Flügeln des Landungsabschnittes.
Die Briten übernahmen dabei die Gebiete östlich der Stadt Caen.
Dabei spielte die Eroberung der Brücken über die Orne und den Caen Kanal eine sehr wichtige Rolle. Gleichzeitig sollte die Batterie Merville von Truppen in Lastenseglern erobert werden, die man als gefährlich für den Landungsabschnitt Sword erachtete.





Direkt an der Pegasusbridge liegt dann auch das mittlerweile berühmte Café Gondrée, das sich bis heute rühmt, dass erste befreite Haus Frankreichs zu sein.




Der heutige Besucher, der zur Pegasus Bridge kommt, muss aber wissen, dass die Brücke ein Neubau ist, der sich aber zu 100% am vorherigen Original orientiert, halt nur größer ist.
Die Originalbrücke ist ein paar Meter nach links hinten – wenn man vor dem Cafe sitzt – verschoben worden, und ist somit Ausstellungsteil des Memorials.


Die Landungen in der Region wurden von drei Einheiten durchgeführt. Der 3rd Parachute, der 6th Parachute und der 6th Airlanding Brigade der Briten.
Ihre direkten Gegner waren deutsche Einheiten der 711. Und 716. Infanteriedivision sowie der 21. Panzerdivision.
Die 5th Parachute Brigade hatte den Auftrag die Brücken an der Orne und am Caen Kanal westlich von Ranville zu sichern.
Die 3rd Parachute Brigade sollte die Brücke über die Douve erobern bzw. zerstören. Ziel waren Troarn, Bures, Robehomme, Varaville und die Batterie von Merville.
Die Pegasus Brücke wurde von einer kleinen Truppe unter Major Howard erobert, die sich aus Soldaten der Oxford und Bucks Light Infantry sowie aus Royal Engineers zusammensetzte.
Die Einheit landete mit drei Lastenseglern unmittelbar neben der Brücke und eroberte diese.
Drei weitere Lastensegler übernahmen die etwas weiter östlich liegende Orne Brücke.
Ein paar Minuten zuvor waren Soldaten des 7th, 12th und 13th Battalion der Brigade über dem Zielgebiet abgesprungen und kamen alsbald in Kämpfe mit den deutschen Verteidigern.
Einheiten des 7th Battalion unterstützten Howard bei der Verteidigung der Benouville Brücke.
Diese wurde 17 Stunden gehalten, obwohl die Deutschen mit Möser, Artillerie und fortlaufenden Attacken den Briten den Erfolg wieder streitig machen wollten.
Die Einheiten hielten die Stellung bis Lord Lovat‘s 1st Special Service Brigade – Commandos – zur Unterstützung eintrafen, und den Frontabschnitt übernahmen.
Der Angriff verlief somit äußerst erfolgreich.
Die oben beschriebenen Ereignisse werden im Museum umfangreich dargestellt.
Die Ausstellung ist thematisch unterteilt; sie ist aber nicht überfrachtet.
Wenn man sich 1 ½ h bis 2 h Zeit nimmt, wird man ohne Stress auf das beste informiert.
Ein tolles Museum, das wirklich informiert.
Die Beschilderung ist zweisprachig: Englisch und Französisch. Da ich bei meinen Besuchen nie nachgefragt habe, kann ich Ihnen jetzt leider nicht sagen, ob es auch einen deutschen Audioguide gibt.
Es gibt aber in der Mitte einen kleinen Kinoraum, in dem die Ereignisse dargestellt werden. Den Film gibt es in Französisch, in Englisch und in Niederländisch, letzterer mit deutschen Untertiteln.



In den entsprechenden Abteilungen wird der Besucher mit Texttafeln, Bildern und Originalstücken – Uniformen, Waffen, diverse Ausrüstungsgegenstände, Papiere etc. etc. – informiert.
Nachfolgend ein Überblick.
Eingangsbereich



Die deutsche Besatzung





Angriff der 6th Airborne in der Normandie






Der Kinosaal mit schematischem Landschaftsdiorama




Britische Waffen


Vorbereitungen in England



Eroberung der Brücken am Caen Kanal und an der Orne

















Gefechte an der Südflanke





Der Fallschirmjäger



Die Verteidigung der Brücken







Die Batterie Merville




Angriff in Richtung Caen

Die Verluste







Versorgung

Kämpfe an der östlichen Flanke











Pioniere und die Brücke über die Dives






Bill Millin, Lord Lovat‘s Dudelsackpfeifer


Kommunikation


Vormarsch zur Seine








Routine bei der Verteidigung

Pegasus Brücke




Die Gleiter














Der Friedhof bei Ranville


Wenn man das Außengelände betritt, sieht man als erstes die Originalbrücke.



Außerdem finden sich hier verschiedene Fahrzeuge und Geschütze.
M3 Halbkette, M45 Vierlingsflak, 40 mm Bofors FLAK, 25 pdr, 17 pdr AT gun, Centaur Mark IV, 150 mm Kanone.














Erinnerungsmal für Lt. Brotheridge, der als erster britischer Soldat am D-Day fiel.

Erinnerung an die Soldaten der Regimenter.

Eine Bailey Brücke findet sich auch; daneben in einer Holzbaracke Erklärungen dazu.




In einer weiteren Baracke daneben ist mir dann schon ein Schauer über den Rücken gelaufen.
Da werden Verluste, Friedhöfe und Denkmäler thematisiert, während von Dire Straits „Brothers in arms“ über die Lautsprecher läuft. Das Lied als quasi offizielles Trauerlied hier an dieser Stelle berührt dann schon.

In der dritten Baracke werden die Gleiter thematisiert; es sind sogar Reste eines originalen Gleiters ausgestellt.
















Ein solcher Horsa Gleiter steht dann noch vor der Baracke, und man kann auch mal einen Blick ins Innere werfen.





Auch ein Erinnerungsdenkmal an Brigadier James Hill DSO** MC ist hier im Memorial zu finden. Er war währen der D-Day Landung Kommandeur der 3rd Parachute Brigade.



Rund um die Brücke ist mittlerweile auch ein Erinnerungspfad installiert. Es findet sich eine Büste von Major Howard und diverse Erklärungen zu den Landungen. Die einzelnen Stelen repräsentieren die Landeplätze der Gleiter.