Sonntag, 7. Juli 2024

Brecourt Manor - Normandie

Alle die Call of Duty gespielt haben, können sich an eine ganz bestimmte Mission ziemlich zu Beginn der amerikanischen Kampagne erinnern.

Aufgabe war es mit einem kleinen Fallschirmjägertrupp eine deutsche Geschützstellung auszuheben, und die hier vorgefundenen Geschütze zu sprengen. Diese selbst standen in vorbereiteten Stellungen auf einem von Hecken umzäunten Feld; untereinander durch Schützengräben verbunden.






Als Spieler kapierte man es sehr schnell, dass man unbedingt die Schützengräben zur eigenen Deckung benutzen musste. Tat man dies nicht, wurde man sehr schnell Opfer feindlichen MG-Feuers.

Natürlich war es typisch für ein Call of Duty Szenario, das der Laufgraben ungefähr in der Mitte des Levels durch einen Bunker unterbrochen wurde, durch den man sich dann durchzukämpfen hatte. Schaffte man das, ging es im Laufgraben weiter.

Waren dann am Ende alle Geschütze erledigt, kämpfte man sich noch in Richtung des in der unmittelbaren Nähe gelegenen Gutshofes durch, erledigte hier dann noch einige deutsche Verteidiger und verteidigte das Haus gegen einen Gegenangriff.





Das Szenario war tatsächlich spannend.

Einige Zeit später – ich gehöre zu den Menschen, die bei einer Einzelspielerkampagne sich die Titel der Level nicht anschauen – kapierte ich dann, was hinter diesem Level steckte.

Der Groschen fiel, als ich – fast zeitgleich - Band of brothers schaute. Folge 4 nannte sich Brécourt Manor, na und irgendwie dachte ich, „Mann, das kennst Du doch irgendwoher.“

Heute kennt wohl jeder der sich für Kriegsfilme interessiert dieses Gefecht, denn die Anzahl derjenigen, die Band of brothers in dieser Zielgruppe NICHT gesehen haben, ist dann doch sehr gering.

Man könnte fast sagen, dass die Eroberung dieser Geschützstellung geradezu einen Nimbus bekommen hat. Durch die o.g. Serie und auch die entsprechenden Memoiren und Bücher, die mittlerweile zu diesem Thema erschienen sind.

Ohne Zweifel wurde diese Aktion unter taktischen Gesichtspunkten brillant durchgeführt.

Der kommandierende 1st Lt. Richard „Dick“ Winters setzte seinen, anfänglich aus nur 12 Mann bestehenden Trupp, sehr klug ein.

Er entschied sich gegen einen Frontalangriff sondern führte seine Männer an den Flügel der Geschützstellung, ungefähr in Höhe von Geschütz 1. Dieses Geschütz lag leicht versetzt hinter den drei anderen Geschützen, die direkt an einer Hecke verschanzt waren.

Winters positionierte seine beiden MGs an seinem rechten Flügel, die die feindlichen MGs unter Deckungsfeuer nahmen. Sgt. C. Carwood Lipton kletterte in einen Baum, um von hier ein besseres Schussfeld auf die deutschen Verteidiger zu haben.


Ein gefährliches Manöver, dass auch schief hätte gehen können. Lipton kletterte dann auch alsbald wieder vom Baum herunter, weil er unter heftiges Feuer der verteidigenden Deutschen kam.

Die MG-Stellung zwischen Geschütz 1 und 2 ließ Winters ebenfalls ausflankieren.

Er führte seine Männer – siehe Pfeil 1 – zwar zur Hecke vor, ließ dann aber drei Mann (2nd Lt. Compton, Sgt. Toye und Sgt. Guarnere) zunächst das MG mit Handgranaten und anschließendem Gewehrfeuer ausschalten (Pfeil 2).



Winters selbst brach dann mit seinem Trupp in Geschützstellung 1 ein. Die deutschen Verteidiger flohen aus dem Graben, wurden aber beim Rückzug erschossen.

Von Geschütz 1 aus arbeiteten sich Winters und seine Männer durch den Graben nach vorne und eroberten Geschütz 2 und 3. Kurz danach brachten weitere Fallschirmjäger Sprengladungen nach vorne, und die drei Geschütze wurden ausgeschaltet.


Winters hatte auch seine MGs mittlerweile in den Graben geordert. Von dort wurden die rückwärtigen deutschen MG-Stellungen unter Feuer genommen. Auf diese Art und Weise unterbanden die Amerikaner damit etwaige Gegenangriffe.


Zu diesem Zeitpunkt erreichten Verstärkungen der Dog Kompanie unter 2nd Lt. Ronald C. Speirs Winters Einheit. Speirs führte seine Männer über freies Gelände in die vierte Geschützstellung und schaltete diese aus. Auch hier hatten die Amerikaner Glück. Wären die deutschen Verteidiger wohl nicht völlig überrascht gewesen, hätte dieser Angriff auch übel ausgehen können.

Egal wie.

Die Geschütze waren nun alle gesprengt.

Mission completed.

Da das feindliche MG-Feuer nun stärker wurde, befahl Winters den Rückzug.

Neben den gesprengten Geschützen war die Sicherstellung einer deutschen Stabskarte, auf der alle Geschützstellungen der Cotentin Halbinsel vermerkt waren, der zweite überragende Erfolg der „Band of heroes“.

Gegen Ende des Tages dirigierte Winters noch den Angriff von zwei Panzern, die mittlerweile von Utah Beach aus vorgerückt waren, gegen die Reste der deutschen Verteidiger.

Die Aktion hatte 4 Tote und einen Verwundeten zu vermelden. Zwei Tote gingen dabei zu Lasten des Sturmangriffs von 2nd Lt. Speirs.

Winters hatte seine Truppe taktisch richtig eingesetzt, den Angriff auf die Flanke befohlen, vorhandene Deckung und den Überraschungseffekt perfekt genutzt. Deshalb wird diesem Angriff in der Literatur auch ein Lehrbuchcharakter bescheinigt.

Auf zwei Punkte möchte ich noch verweisen.

Es gibt unterschiedliche Angaben zu den deutschen Verteidigern bei Brecourt.

Winters gibt in seinen Memoiren an, dass die Sicherungskräfte Fallschirmjäger des 6. FJ Regiments waren. Mittlerweile geht man allerdings davon aus, dass es viel eher Soldaten des 1058. Grenadierregiments waren. Der Gefechtsstand des III. Bataillons des 1058. lag nämlich in unmittelbarer Nachbarschaft in Sainte-Marie-du-Mont. Deshalb kann man davon ausgehen, dass dann auch bei Brecourt Soldaten des Regiments eingesetzt waren.

Die Batterie selbst war die 6. Batterie des 2. Bataillons des Gebirgsartillerie Regiments 191. Dessen 3. Batterie war übrigens die Batterie Holdy über die ich hier berichtet hatte:

Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Sainte-Marie-du-Mont - Normandie (thrifles.blogspot.com) 

Wichtig ist, dass sowohl das I., als auch das II. Bataillon des 191. Regiments mit jeweils 12 x 105 mm Gebirgshaubitzen (GebH40) ausgerüstet waren.

Sollten Sie selbst einmal die Normandie besuchen, werden sie quasi vom Utah Beach aus in Dick Winters Richtung geführt.

Zunächst fahren sie am „Leadership“ Denkmal von Winters vorbei, dann kommen sie Richtung Brecourt automatisch zum Denkmal für die Easy Company.








Nach Brecourt Manor kommen Sie auch, aber bitte respektieren Sie das Privateigentum des heutigen Besitzers.


Außer einer Wiese mit Kühen werden sie eh nichts von der Batteriestellung mehr vorfinden.


Die Geschützstellung bei der Ferme Brecourt war eine improvisierte Feldstellung, keine Heeresküstenbatterie oder Marineküstenbatterie.

8.8 Geschütze oder einen Bunker, wie in Call of Duty finden sie eh nicht. Das ist dann schon Fantasy, wie auch anderes in CoD.

Aber egal wie.

Jetzt nach dem Schreiben dieses Artikels werde ich vielleicht doch nochmal den alten CoD Teil von 2003 in Steam kaufen (meine alte CD Version funktioniert nämlich nicht mehr).

Das Level spielt sich nämlich definitiv nervenaufreibender als ein entsprechendes Tabletopszenario.

Und vor allem ist es dann auch in der vergleichbaren Zeit zum Originaleinsatz zu bewältigen.

 

P.S.: Ich habe das Spiel tatsächlich gekauft. Pure Nostalgie. Na und das Level ist durchgespeilt. Die Screenshots beweisen es. 😉

 

Anyone who has played Call of Duty will remember a very specific mission at the very beginning of the American campaign.

The task was to dig a German gun position with a small paratrooper squad and blow up the guns found there. These themselves were in prepared positions on a field surrounded by hedges; connected to each other by trenches.

As a player, you quickly understood that you absolutely had to use the trenches for your own cover. If you didn't do this, you would quickly become a victim of enemy machine gun fire.

Of course, it was typical for a Call of Duty scenario that the trench was interrupted by a bunker roughly in the middle of the level, which you then had to fight your way through. If you managed that, you continued in the trench.

When all the guns were finally taken out, you fought your way towards the manor house in the immediate vicinity, took out a few German defenders there and defended the house against a counterattack.

The scenario was actually exciting. Some time later - I'm one of those people who doesn't look at the level titles in a single-player campaign - I then understood what was behind this level.

The penny dropped when I was watching Band of Brothers - almost at the same time. Episode 4 was called Brécourt Manor, and somehow I thought, "Man, you know that from somewhere."

Today, everyone who is interested in war films probably knows this battle, because the number of people in this target group who have NOT seen Band of Brothers is very small.

You could almost say that the capture of this gun position has acquired a certain aura. Through the above-mentioned series and also the corresponding memoirs and books that have since been published on the subject.

Without a doubt, this operation was carried out brilliantly from a tactical point of view.

The commanding 1st Lt. Richard "Dick" Winters deployed his squad, which initially consisted of just 12 men, very cleverly. He decided against a frontal attack and instead led his men to the wing of the gun position, roughly at the level of gun 1. This gun was slightly offset behind the other three guns, which were entrenched directly against a hedge.

Winters positioned his two machine guns on his right wing, which provided cover fire for the enemy machine guns. Sgt. C. Carwood Lipton climbed into a tree to have a better field of fire on the German defenders from here.

A dangerous maneuver that could have gone wrong. Lipton then climbed down from the tree again soon because he came under heavy fire from the defending Germans.

Winters also had the machine gun position between Guns 1 and 2 flanked.

He led his men - see arrow 1 - to the hedge, but then had three men (2nd Lt. Compton, Sgt. Toye and Sgt. Guarnere) first take out the machine gun with hand grenades and then rifle fire (arrow 2).

Winters then broke into gun position 1 with his squad. The German defenders fled from the trench, but were shot during the retreat.

From Gun 1, Winters and his men worked their way forward through the trench and captured Guns 2 and 3. Shortly afterwards, more paratroopers brought explosive charges forward and the three guns were taken out.

Winters had also ordered his machine guns into the trench in the meantime. From there, the rear German machine gun positions were fired at. In this way, the Americans prevented any counterattacks.

At this point, reinforcements from the Dog Company under 2nd Lt. Ronald C. Speirs reached Winter's unit. Speirs led his men across open terrain to the fourth gun position and took it out. Here, too, the Americans were lucky. If the German defenders had not been completely surprised, this attack could have ended badly.

No matter what.

The guns were now all blown up.

Mission completed.

As the enemy machine gun fire was now getting stronger, Winters ordered a retreat.

In addition to the blown up guns, the securing of a German staff map on which all the gun positions on the Cotentin Peninsula were marked was the second outstanding success of the "Band of Heroes".

Towards the end of the day, Winters directed the attack of two tanks, which had meanwhile advanced from Utah Beach, against the remnants of the German defenders.

The action resulted in 4 dead and one wounded. Two of the deaths were the result of the assault by 2nd Lt. Speirs.

Winters had deployed his troops tactically correctly, ordered the attack on the flank, and made perfect use of the available cover and the element of surprise. This is why the literature also describes this attack as having textbook character.

I would like to point out two more points.

There are different reports about the German defenders at Brecourt.

Winters states in his memoirs that the security forces were paratroopers from the 6th FJ Regiment. However, it is now assumed that they were more likely soldiers from the 1058th Grenadier Regiment. The command post of the 3rd Battalion of the 1058th was in the immediate vicinity in Sainte-Marie-du-Mont. It can therefore be assumed that soldiers from the regiment were also deployed at Brecourt. The battery itself was the 6th battery of the 2nd battalion of the 191st mountain artillery regiment. Its 3rd battery was the Holdy battery, which I reported on here:

Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Sainte-Marie-du-Mont - Normandie (thrifles.blogspot.com)

It is important to note that both the 1st and 2nd battalions of the 191st regiment were each equipped with 12 x 105 mm mountain howitzers (GebH40).

If you ever visit Normandy yourself, you will be led from Utah Beach in the direction of Dick Winters.

First you drive past Winters' "Leadership" monument, then you automatically come to the monument for Easy Company in the direction of Brecourt.

You will also come to Brecourt Manor, but please respect the private property of the current owner.

Apart from a meadow with cows, you will not find anything left of the battery position anyway.

The gun emplacement at Ferme Brecourt was an improvised field emplacement, not an army coastal battery or naval coastal battery.

You won't find any guns or a bunker like in Call of Duty anyway. That's fantasy, like other things in CoD.

But no matter.

Now that I've written this article, I might buy the old CoD part from 2003 on Steam again (my old CD version doesn't work anymore).

The level is definitely more nerve-racking to play than a corresponding tabletop scenario.

And above all, it can be completed in a comparable amount of time to the original mission.

 

P.S.: I actually bought the game. Pure nostalgia. And I completed the level. The screenshots prove it.

😉

Sonntag, 23. Juni 2024

Sainte-Marie-du-Mont - Normandie

Ohne jetzt eine allgemeingültige Behauptung aufstellen zu wollen, empfinde ich es dennoch so, dass wenige Wargamer das Dorf „Sainte-Marie-du-Mont“ bisher für sich entdecken konnten.



Das ist nicht weiter verwunderlich.
Die Namen Utah Beach, St. Mère-Église, La Fière oder Brecourt Manor überstrahlen die Ereignisse, die sich in dem kleinen Dorf vom 5. auf den 6. Juni 1944 abgespielt haben.
Für unser Hobby bieten die Kämpfe in Sainte Marie aber ein sehr interessantes Szenario.
Zum einen kann man sie nahezu in 1:1 nachspielen.
Ungefähr 60 deutsche Verteidiger des Artillerieregimentes 191 der 91. Infanteriedivision, die angreifenden Amerikaner Teile des 502nd und 506th PIR in ungefähr gleicher Stärke.
Am Westrand des Dorfes findet sich die Holdy Batterie mit 4 x 10,5 cm Haubitzen (geb.-Haub. 40), besetzt mit Soldaten der II. Abteilung des Artillerieregimentes 191.



Dazu noch Zielpunkte, die man im Dorf verteilen kann: Der als Beobachtungspunkt genutzte Kirchturm, der Dorfplatz, die Gebäude an den wichtigsten Ausfallstraßen.








In einem Szenario wäre es somit Aufgabe die Batterie zu erobern, die vier Geschütze zu zerstören, die ja auch eine Gefahr für die am Utah Strand anlandenden Amerikaner darstellten, um danach die Schlüsselgebäude in der Stadt und die Ausfallstraßen zu erobern und zu kontrollieren.














Wie spielten sich die Kämpfe ab?
Einige US-Fallschirmjäger landeten in der Nacht vom 5. Auf den 6. Juni direkt im Bereich der Batterie und wurden getötet.
Im Morgengrauen des 6. konnten dann Männer des 506th PIR unter Captain Lloyd E. Patch und Captain Knut H. Raudstein, verstärkt von einem Dutzend Fallschirmjäger des 502nd PIR, die Batterie erobern.
Das Dorf selbst bildet vom Grundriss und vom Look ein absolutes Highlight.
Sie sehen die Bilder in diesem Bericht.
Die Kirche liegt zentral im Dorf, umgeben von einer Freifläche. Um diese Freifläche zieht sich die Hauptstraße als Kreisverkehr. Die Ausfallstraßen laufen alle auf die Kirche zu.


Auf einer Wargaming Platte sieht das richtig gut aus, wenn Sie es im Modell umsetzen.
Jens Najewitz hat in einem seiner Kickstarter die Gebäude von St. Marie du Mont 3D modelliert.
Nutzen Sie die Chance. Jens hat aktuell einen neuen D-Day Kickstarter. In diesem können Sie auch den früheren Kickstarter nochmals preisgünstig miterwerben.
Häuser aus Sainte-Marie-Du-Mont  
The World at War part 5, 3d printable terrain by 3D-Print-Terrain — Kickstarter
Chateau Sainte Marie du Mont

Die Kirche von Sainte-Marie-du-Mont können Sie hier als 3D file erwerben:

Straßenkämpfe im Dorf spielten sich dann bis zum frühen Nachmittag ab. Es kam sogar zu einem „friendly fire“ von der mittlerweile eroberten Batterie Holdy auf den Kirchturm, weil die Amerikaner dachten, dieser befände sich noch in deutscher Hand.
Am frühen Vormittag hatten die Fallschirmjäger noch vom Utah Beach zurückflutende deutsche Einheiten abweisen müssen.
Gegen 13 Uhr gelang dann die Verbindung zwischen den am Utah Beach gelandeten Einheiten und den Fallschirmjägern.
Sherman Panzer des 70th Tank Battalions und Soldaten des 2nd und 3th Batallions des 8th Infantry Regiment (4th Infantry Division) hatten den Strand über Exit 1 und 2 verlassen und rollten nun durch Sainte Marie du Mont.
Interessant ist auch, dass eine der Szenen aus dem Film „Der Längste Tag“ sich hier in Sainte Marie du Mont abgespielt haben soll.
Eine deutsche und amerikanische Abteilung trafen aufeinander, gingen aneinander vorbei und verschwanden wieder in unterschiedliche Richtungen. Dabei fiel kein einziger Schuss.
Kenner des Films werden sich sicherlich an diese Szene erinnern.
Ich bin gespannt, wann ich den ersten Wargamingtisch mit dem eben beschriebenen Szenario und den Gebäuden von Jens Najewitz entdecken werde.
Es würde mich freuen.

Without wanting to make a general statement, I still feel that few wargamers have been able to discover the village of "Sainte-Marie-du-Mont" for themselves.
This is not surprising.
The names Utah Beach, St._Mère-Église, La Fière or Brecourt Manor outshine the events that took place in the small village on June 5th and 6th, 1944.
For our hobby, however, the battles in Sainte Marie offer a very interesting scenario.
On the one hand, you can replay them almost 1:1.
About 60 German defenders of the 191st Artillery Regiment of the 91st Infantry Division, the attacking Americans parts of the 502nd and 506th PIR in roughly equal strength.
On the western edge of the village is the Holdy Battery with 4 x 10.5 cm howitzers (Gebirgs-Haubitze 40), manned by soldiers from the II. Division of the 191st Artillery Regiment.
There are also target points that can be distributed around the village: the church tower used as an observation point, the village square, the buildings on the most important arterial roads.
In one scenario, the task would be to capture the battery, destroy the four guns, which also posed a threat to the Americans landing on Utah Beach, and then capture and control the key buildings in the town and the arterial roads.
How did the fighting unfold?
Some US paratroopers landed directly in the area of ​​the battery on the night of June 5th to 6th and were killed.
At dawn on the 6th, men from the 506th PIR under Captain Lloyd E. Patch and Captain Knut H. Raudstein, reinforced by a dozen paratroopers from the 502nd PIR, were able to capture the battery.
The village itself is an absolute highlight in terms of its layout and appearance.
You can see the pictures in this report.
The church is located in the center of the village, surrounded by an open space. The main road runs around this open space as a roundabout. The arterial roads all lead to the church.
It looks really good on a wargaming board if you implement it in the model.
Jens Najewitz has modeled the buildings of St. Marie du Mont in 3D in one of his Kickstarters.
Take the chance. Jens currently has a new D-Day Kickstarter. In this you can also purchase the earlier Kickstarter again at a reasonable price.
 

Buildings in Sainte-Marie-Du-Mont  
The World at War part 5, 3d printable terrain by 3D-Print-Terrain — Kickstarter 
Street fighting in the village continued until the early afternoon. There was even "friendly fire" from the now captured Holdy Battery on the church tower because the Americans thought it was still in German hands.
In the early morning, the paratroopers had to repel German units flooding back from Utah Beach. At around 1 p.m., the units that had landed on Utah Beach and the paratroopers were able to connect.
Sherman tanks from the 70th Tank Battalion and soldiers from the 2nd and 3rd Battalions of the 8th Infantry Regiment (4th Infantry Division) had left the beach via Exits 1 and 2 and were now rolling through Sainte Marie du Mont.
It is also interesting that one of the scenes from the film “The Longest Day” is said to have taken place here in Sainte Marie du Mont.
A German and American unit met, passed each other and disappeared again in different directions. Not a single shot was fired.
People familiar with the film will certainly remember this scene.
I am excited to see when I will discover the first wargaming table with the scenario and buildings by Jens Najewitz that I have just described.
I would be delighted.


Donnerstag, 13. Juni 2024

Utah Beach Museum - Normandie

Das Museum in der Normandie, dass die amphibische Operation der Normandielandung zum Schwerpunkt hat, liegt am ehemaligen Strandabschnitt Utah.
Das Museum ist in 11 Abschnitte unterteilt.





1)      Die deutsche Verteidigung

































2)      Der Cotentin unter der deutschen Besatzung










3)      Die alliierte Strategie









4)      Seestreitkräfte



























































5)      Luftstreitkräfte









6)      Landstreitkräfte
















7)      Der D-Day am Utah Beach












8)      Der Zusammenschluss zwischen Landstreitkräften und Airborne









9)      Von Utah Beach nach Cherbourg


10)   Utah Beach – Der künstliche Hafen









11)   Flugzeughalle mit original B 26 Marauder
















 
Das Museum ist in das ehemalige Widerstandsnest 5 (WN 5) hineingebaut. Der Besucher bewegt sich also durch Relikte dieses ehemaligen Bunkers.
In der Umgebung befinden sich auch noch Reste deutscher Bunker und schwerer Waffen.









Auch verschiedene Monumente für die amerikanischen Einheiten in diesem Frontabschnitt finden sich im unmittelbaren Umfeld.
























Als ich im Jahr 2017 das Museum besuchte gab es eine Sonderausstellung zum deutschen Kriegsgefangenenlager in Foucarville.






In unmittelbarer Nähe des Museums liegen auch die Absprungzonen der amerikanischen Luftlandestruppen. Namen wie St- Marie du Mont, St. Mère Église, Brecourt Manor, Batterie Crisbeq und Azevilledürften vielen von Ihnen bekannt sein.
Vergessen Sie aber bei dem Besuch der Region nicht das Musuem am Utah Beach.
Vielleicht machen die Bilder dieses Berichts einige von Ihnen neugierig.
Es lohnt sich auf jeden Fall.
 
 
 
 
The museum in Normandy, which focuses on the amphibious operation of the Normandy landings, is located on the former Utah beach section.
The museum is divided into 11 sections.
 
1) The German defense
2) The Cotentin under German occupation
3) The Allied strategy
4) Naval forces
5) Air forces
6) Land forces
7) D-Day on Utah Beach
8) The link up
9) From Utah Beach to Cherbourg
10) Utah Beach - The artificial harbor
11) Aircraft hangar
The museum is built into the former resistance nest 5 (WN 5). The visitor moves through relics of this former bunker.
In the area there are also remains of German bunkers and heavy weapons.
There are also various monuments to the American units in this section of the front in the immediate vicinity.
In the museum hall you can discover an original B 26 Marauder.
When I visited the museum in 2017, there was a special exhibition on the German prisoner of war camp in Foucarville.
The drop zones of the American airborne troops are also located in the immediate vicinity of the museum.
Names such as St-Marie du Mont, St. Mère Église, Brecourt Manor, Batterie Crisbeq and Azeville should be familiar to many of you.
But when visiting the region, don't forget the museum at Utah Beach.
Perhaps the pictures in this report will make some of you curious.
It's definitely worth it.