Sonntag, 14. Juli 2019

Die Bundeswehr der 50er Jahre - Frühe Uniformen


Wenn wir an die Bundeswehr des Kalten Krieges denken, dann fokussiert sich die Betrachtung vor allem auf die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Dies liegt zum einen an der politischen Entwicklung.
Mit der Politik von Glasnost und Perestroika wandelte sich Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts die Welt; und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch die militärische Situation und Struktur kurz vor diesen politischen Ereignissen immer wieder in Dokumentationen, Fernsehsendungen, Büchern besprochen und gezeigt wird.
Der Konsument bekommt dadurch ein ganz bestimmtes Bild, und für ihn ist somit auch die Bundeswehr der 80er repräsentativ.
Wer von Ihnen weiß aber noch, dass noch zu Beginn dieses Zeitraumes die Fahrzeuge der Bundeswehr einfarbig gelboliv waren?
Dass auch die Uniformen einheitlich olivfarben waren, der Helm immer noch auf dem Modell M1 der Amerikaner basierte, die von Wehrpflichtigen verwendeten G3 noch viel ungenauer, als das G36 waren, es damals aber niemand störte, und man in der Grundausbildung beigebracht bekam, ganz schnell seine ABC Schutzmaske und den Gummiponcho überzuziehen, sich auf den Boden zu werfen und geduckt nach unten zu gucken, falls dann die Atombomben und chemischen Waffen gezündet werden?
Im Grunde unvorstellbar mit welcher Naivität auch damals an diese Problematik rangegangen wurde.
Wehrpflichtige und Soldaten meiner Altersgruppe (Einberufungsjahrgang 1983) waren dann auch aktiv an der Umgestaltung dieser Armee beteiligt; sie mussten mit den neuen Schablonen Fahrzeuge ummalen, gaben ihnen damit den Look, der noch bis heute vorherrschend ist.
Zumindest für die Fahrzeuge der Bundeswehr, die hier in Deutschland stationiert sind, und sich nicht in einem Auslandeinsatz befinden.
Bis 1984 wurde gelboliv mit der RAL Farbe RAL6014 für Fahrzeuge und Gerät der deutschen Bundeswehr genutzt. Dabei gab es zwei Farbnuancen.
Bis 1970 ging die Farbe eher ins bräunliche, während ab 1970 der Grünanteil etwas stärker wurde.
Diese gelbolive Tarnung wurde dann durch die Dreifarbtarnung ersetzt. Hier wird als Grundfarbe des Flecktarnanstrichs RAL6031 bronzegrün verwendet. Die Tarnfarben der Flecktarnlackierung, die dann zusätzlich aufgetragen werden, sind RAL 8027 lederbraun und RAL9021 teerschwarz.
Diesen Look der Fahrzeuge kennen auch Tabletopspieler, die sich mit den Regelsystem Team Yankee oder beispielsweise auch Coldwar Commander, und hoffentlich bald auch Battlegroup NORTHAG, auseinandersetzen.
Hier wird die deutsche Bundeswehr exakt in den neueren Farbschemen dargestellt, was auch logisch ist, da der Hintergrund dieser Spiele eben auch die 80er Jahre umfasst.
Aber was ist mit der frühen Bundeswehr??
Was ist mit der Bundeswehr der 50er Jahre???
Wissen Sie, meine lieben Leser, wie der deutsche Soldat dieses Zeitraums aussah???

Ich denke, dass dies der Großteil tatsächlich nicht weiß, denn irgendwie liegt diese Zeit tatsächlich im Dunkeln. Sie wird nicht so penetriert. Nicht so erforscht. Nicht so detailliert betrachtet, wie spätere Zeiträume.
Ich finde das schade, denn – einfach ausgedrückt – wenn Sie Filme und Bilder der 50er sehen, werden sie einfach verwundert sein.
Denn die frühen Bundeswehrsoldaten sehen irgendwie aus wie Amerikaner, die man allerdings in überarbeitete Splittertarnuniformen der Wehrmacht gesteckt hat, aber unbedingt vermeiden will, dass das dann auch so aussieht.


Soldaten dieser Zeit liebten auch offensichtlich ihre Feldmütze, die dann anfänglich – vor Einführung des Schiffchens – dann auch noch aussah wie die Einheitsmütze der Wehrmacht.



Ich zeigen ihnen jetzt einmal paar Fotos dieser Zeit, und ich denke auch sie werden etwas verwundert, wenn nicht irritiert sein.
Für uns Figurensammler ist diese Epoche aber eigentlich genial, weil sie eben so unbekannt wirkt; und für ein fiktives, konventionell geführtes Dritter Weltkrieg Szenario wären die Uniformen und die Ausrüstung dieser frühen Soldaten der Bundeswehr auch einfach schick.
Vorteilhaft für Figurensammler ist es, dass man einfach paar Details bewusst freiwillig übersieht, und deshalb auf amerikanische Soldaten des II. Weltkriegs zurückgreifen kann, um die frühe Bundeswehr darzustellen.

Die Bemalung mit der deutschen Tarnuniform wird die Miniatur so verändern, dass Sie von den meisten Betrachtern gar nicht erkannt werden wird.
Ich empfehle hier einfach auf meines meiner Lieblingssets zurückzugreifen. Nämlich die amerikanischen Fallschirmjäger von Revell.
Diese geben den Look richtig toll wieder, und stellen Sie sich bitte jetzt diese Minis im Splittertarn vor.
Irgendwie hat das was.
Klar muss man den Kameraden mit dem Iro Haarschnitt rausnehmen, aber der Rest kann tatsächlich verwendet werden.
Bastler sollten dann noch einen Headswap durchführen und ein paar Minis noch mit Köpfen der verschiedenen WW II Sets der Deutschen ausstatten, die die 43er Einheitsfeldmütze tragen, was das Ganze dann noch viel originaler erscheinen lassen würde.
Wenn Ihnen AB Miniatures in Zinn besser gefallen, greifen sie gerne auf diese zurück.
Denken Sie aber bitte daran US Fallschirmjäger zu nehmen, weil die amerikanische Infanterie des II. Weltkriegs wegen den getragenen hohen Gamaschen nicht verwendet werden kann, es sei denn diese sind nicht, oder so modelliert, dass sie den kurzen von der Bundeswehr getragenen Gamaschen ähneln.
Am besten stöbern Sie durch die verschieden Sets der WW II Hersteller. Da gibt es ja einiges, wenn Sie bereit sind auch ein paar Kompromisse einzugehen.
Sie sehen aber anhand der Originalfotos, dass die Miniaturen logischerweise auch die richtigen Waffen haben, denn zu diesem frühen Zeitpunkt war die Bundeswehr mit dem M1 (G51) Garand, dem M1 Carbine, der MP 51 Thompson und dem MG 1919A6 der Amerikaner ausgerüstet.



Hier eine deutsche Gruppe beim Vormarsch, wo man die unterschiedlichen Waffen auch gut erkennen kann.



Auch das kanadische G61 wurde von der Truppe verwendet.

Ab 1956 wurde dann das FN-FAL, später G1 genannte, Gewehr bei der Truppe eingeführt, das als Ordonanzwaffe dann 1959 vom G3 abgelöst wurde.

Für die ganz frühe Bundeswehr ist allerdings die Bewaffnung der Amerikaner zum Ende des Zweiten Weltkriegs maßgeblich.
Deshalb können Sie auch auf die oben genannten Miniaturen zurückgreifen.


Neben dieser Splittertarnuniform gab es zu Beginn der Bundeswehr auch den sogenannten Arbeitsanzug, den Sie hier links im Bild sehen können. Er wurde von 1955 bis 1963 getragen.


Von 1959 bis offiziell 1979 gab es dann den Kampfanzug „Filzlaus“, aus kurzfaserigem Streichgarntuch.


Mich juckt es schon beim Anblick.
Der Kampfanzug war dann auch das Ersatzmodell für denjenigen im Tarndruck.


Wenn Sie dann noch Miniaturen kaufen, die Soldaten der Panzerlehrdivision darstellen, gelingt es Ihnen sogar ansatzweise die Ausgehuniform von 1959, bzw. die ganz frühe Dienstuniform darzustellen.


Der Offizier unten rechts aus diesem Set passt da ganz gut.
Denken Sie aber bitte daran, dass sie hier im Grunde nur unbewaffnete Figuren verwenden können, denn die Bewaffnung der Wehrmacht taugt dann ja nicht mehr für die frühe Bundeswehr.
Der Ausgehanzug des Oberfeldwebel, die „Affenjacke“ oder „Königin Luise Gedächtnisbluse“  (sie stauchte beim Sitzen und verpasste dem Träger dadurch eine gewisse „Oberweite“, deshalb diese Spitznamen aus der Zeit) war zweireihig geschnitten.


Für heutige Bundeswehrfans auch noch der Hinweis, dass es zumindest bei den Panzerbesatzungen schon ein Barett gab.

Das wird Sie sicherlich freuen.
Die deutsche Fallschirmtruppe war anfänglich auch noch mit dem Helm der Wehrmacht Fallis ausgerüstet.

Hier müssen Sie dann ebenfall einen Kopftausch vornehmen, wenn Sie diese Truppe korrekt darstellen wollen.
Die restliche Bundeswehr trug den M1 Helm der Amerikaner, und ab 1959 den deutschen Stahlhelm, der fast identisch zum amerikanischen Modell war.



Wenn Sie übrigens völlig fiktiv werden wollen und Sie richtig gut malen können, empfehle ich Ihnen dieses Tarnmuster.

Hierbei handelte es sich um das „Leibermuster“ (Patentinhaber Helmut Leiber). Dieses wurde gegen Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 entwickelt und fand sogar noch seinen Weg in die Wehrmacht.
Bei den Überlegungen zur Aufstellung der EVG, also zu einer gemeinsamen europäischen Armee, wurde dieses Muster als Uniform vorgesehen.

Belgien produzierte schon 20.000 Uniformen.
Dem Tarnmuster wurde eine gute Tarnungseigenschaft zugesprochen und durch den Rotanteil wurde dann auch die Erfassung durch Infrarot-Nachtsichtgeräte gestört. Das Scheitern der EVG Gründung im Jahr 1954 verhinderte dann die Einführung.
Vielleicht wollen Sie als Wargamer ja mal einen gänzlich anderen Schritt gehen und den Cold War Mitte der 50er mit einer echten europäischen Armee simulieren. Dann können Sie auf diesen Uniformtyp zurückgreifen.
Dieser Bericht wäre jetzt aber nicht vollständig würde man nicht noch auf die zweite deutsche Armee der 50er Jahre und die Fahrzeuge dieser frühen Zeit eingehen.
Aber das zu einem anderen Zeitpunkt.

Die Bilder dieses Berichts stammen aus der Wehrtechnischen Sammlung Koblenz, aus dem Panzermuseum Munster und aus dem MHM Dresden.


If we think of the Bundeswehr of the Cold War, then the focus of attention is on the the 70ies and the 80ies.
This is partly due to political developments.
With the policy of glasnost and perestroika the world changed at the end of the 80ies and the beginning of the 9ie0s of the last century; and so it is not surprising that the military situation and structure shortly before these political events is shown again and again in documentaries, television programs, books, magazines and so on.
The consumer thus gets a very specific picture, and for him thus the Bundeswehr of the 80ies is the most representative.
Who of you still remember that the vehicles of the Bundeswehr were monochrome yellow olive for a long, long time?
Who of you still remember that the uniforms were uniformly olive, that the helmet was still based on the American model M1, that the G3 used by conscripts was even more inaccurate than the G36.
Conscripts and soldiers of my own age group were then also actively involved in the transformation of this army; they had to paint vehicles with the new colours, giving them the look that still dominates today.
Green prime colour, with black and brown stripes.
Also today the color scheme of Bundeswehr tanks and other vehicles, which are stationed here in Germany, and are not in a foreign mission.
Until 1984, yellow-olive was used with the RAL color RAL6014 for vehicles and equipment of the German Federal Armed Forces. There were two shades of color.
By 1970, the color was more brownish, while from 1970, the green shade was slightly stronger.
This yellow-olive camouflage was then replaced by the three-color camouflage. Here is used as the base colour bronze breen RAL6031. The camouflage colours, which are then additionally applied, are RAL 8027 leather-brown and RAL9021 tar-black.
This look of the vehicles is also familiar to tabletop players who deal with rulesets like Team Yankee or, for example, Coldwar Commander.
But what about the early Bundeswehr ??
What about the German army of the 50ies, shortly after the war?
Do you know, my dear readers, how the German soldier looked in this period???
I think that the majority does not really know, because somehow this time is actually in the dark.
The epoch is not so penetrated. Not so explored. Not as detailed described as later periods.
I think that's a pity, because - to put it simply - if you watch movies and pictures of this time, maybe you will be surprised.
The average soldier looks like a mixture between a GI and a Wehrmacht landser.
I'll show you some photos of that time, and I think you will be a bit surprised, if not irritated.
For us figure collectors, this epoch is actually awesome; and for a fictitious, conventionally run World War III scenario, the uniforms and equipment of these early Bundeswehr soldiers would also be simply fancy.
You can use miniature sets of WWII US soldiers to depict the early Bundeswehr.
The painting with the German camouflage uniform will change the miniatures look so that most observers, will not identify the figures as Americans.
I recommend to use my favorite set, the WW II US paratroopers of Revell.
Of course you have to take out the comrades with the Iro haircut, but the rest can actually be used.
You can use also AB Miniatures, if you like tin more than plastic.
But please remember to take US paratroopers, because the American infantry of World War II can not be used because of the worn high gaiters. The Bundeswehr had short gaiters.
The best way, you browse through the different sets of WW II manufacturers.
There is a lot, if you are ready to make a few compromises.
Also the weapons and the equipment of this period are American:  Bundeswehr was equipped with the M1 (G51) Garand, the M1 Carbine, the MP 51 Thompson and the MG 1919A6 of the Americans.
Here in the picture you see a German squad, where you can recognize the different weapons.
Also the Canadian G61 was used by Bundeswehr soldiers.
The G3 came later.
In addition to the Camouflage Battledress, there was also the so-called work suit at the beginning of the Bundeswehr, which you can see here in the picture. It was worn between 1955 to 1963.
From 1959 to officially 1979 there was then the combat suit "Filzlaus" (meaning crab), made of short-fiber spandex cloth.
I itch at the sight.
The combat suit was then the replacement model for the camouflage Battledress.
For figure collectors, this is once again a unique opportunity. One can indeed choose a fictional transitional period in 1959 for the scenario, and then use both uniform variants, which is typical for transition periods.
If you then use a few soldiers of the Panzer Lehr Division, you can even begin to portray the dress uniform of 1959.
The officer in the lower right corner of this set fits quite well.
The costume suit of the Oberfeldwebel corresponds yes then almost to today's standard, but is cut in two rows.
Tank crews wears a beret in the 50ies.
The German parachute troop was initially equipped with the helmet of the Wehrmacht paratroopers. Here you must also make a head swap, if you want to model this unit correctly.
The remaining soldiers wore the M1 helmet of the Americans, and from 1959 on the German steel helmet, which was almost identical.
You can see from my remarks that this epoch brings some surprises in the uniform with it.
In another report, I will then bring you closer to the NVA, and in a further article to the vehicles of the era.

Pictures from WTS Koblenz, Panzermuseum Munster, MHM Dresden

Sonntag, 30. Juni 2019

Battlegroup Afrika - Minen sind zu ächten


Nach der doch sehr ernüchternden ersten Schlacht in Afrika, die wir geschlagen hatten, 
war es Zeit ein paar neue Fahrzeuge ins Spiel zu bringen.

Meine Crusader hatten sich ja tatsächlich als zu schwach erwiesen. Also musste da jetzt schon mal was anderes her.


Sie bekamen jetzt erst einmal einen schweren Matilda Panzer zur Unterstützung.

Hinzu kamen noch zwei Humber MK II Spähpanzer, weil ich einfach mal Lust auf schnelle Einheiten hatte.
Verstärkt wurden die Spähpanzer durch einen Waffenteamtrupp in 3 Bren Carriern, die ebenfalls sehr beweglich waren und sich auch dann mal selbst in vorgeschobener Position gegen unterschiedliche Gegner verteidigen konnten.

Immerhin hatte der Trupp Mörser, MG und Boys Rifle dabei.
Die Crusader und Portees durften natürlich wieder mit, nebst zwei Infanterietrupps.
Sven setzte auf bewährtes. Warum hätte er da auch was ändern sollen. Seine Einheit hatte sich ja in der letzten Schlacht vortrefflich geschlagen.




Diesmal begann die Schlacht damit, dass sich die Spähtrupps erst einmal vortasteten.


Auch Svens PAK ging in Stellung.

Kurz danach wurde dann auch schon mein Spähpanzer getroffen.

Unfassbar.



Erschüttert zog ich einen Verlustmarker und da war … ein Minenangriff!!!

Den spielte ich natürlich auf Svens Spähpanzer aus, und, man sollte es jetzt nicht glauben, traf dann auch mit einer 6.
Ausgleichende Gerechtigkeit dachte ich.
Vorgewarnt zog ich jetzt aber meine Einheiten vorsichtiger um die Hausecken.


Die Panzer beider Seiten bewegten sich weiter nach vorn, verschiedenste Deckung ausnutzend.


In dem Gehöft, dass ja direkt vor meinem Aufmarschgebiet lag, brachte ich die Bren Carrier in Deckung.


Das Gehöft selbst lag aber auch in Reichweite von Svens Panzerkanonen.


Mal schauen, was das bedeuten sollte.
Meine Portees waren noch nicht aktiv, rollten aber langsam in Stellung, wobei sie eine Bodenfalte geschickt ausnutzten.





Meine Crusader rückten am linken Flügel vor, der Matilda rumpelte langsam am rechten Flügel vor.


Svens Panzer verhielten sich überraschend passiv. 



Er wartete drauf, dass ich einen Fehler mache.
Als er sich aus der Deckung traute, schlug ich zu, und einer der Panzer flog in die Luft.



Ich setzte wiederum einen Teil meiner Panzer in Ambush Fire und wartete ab.



Wenig später traf ich auch einen zweiten Panzer.

Sven wachte jetzt allerdings auf, und die PAK schlug zu.

Ein Crusader weniger.

Am anderen Flügel erwischte es meinen Portee.

Auf jeder Seite brannten jetzt drei Fahrzeuge.

Noch war der Kampf ausgeglichen.
Mein Matilda rumpelte weiter langsam vor, während Sven seine Infanterie vorrücken ließ.


Die beiden Seiten schienen sich jetzt einen Moment zu belauern.



Dann schlug Sven erneut zu.
Der zweite Portee war jetzt Geschichte, ebenso einer meiner LKWs.


Na zumindest konnte ich den Kommandeurspanzer ausschalten.

Aber nutzte das was.

Nö.
Denn mein lieber Sven muss einen Counter ziehen, und was macht er….
MINE STRIKE.

Ich fass es einfach nicht.
„Krawummmm“ – ein Crusader weg.

Soooooooo ärgerlich.
Man sieht in den folgenden Bildern, dass bei mir viel mehr rauchte, als bei Sven.



Na ich beschloss dann wenigstens den wichtigen Kontrollpunkt einzunehmen und zog einen Humber und den Matilda nach vorne.4

Geschütztürme kann man drehen.

Das war es dann mit dem Humber.

Ich rächte mich aber – denn der Matilda war endlich um die Ecke gekommen – und ein weiterer Panzer IV war Geschichte.


Jetzt aber alles vor auf den Kontrollpunkt.



Am linken Flügel wollte ich wenigstens meine verbliebenen Crusader zum Einsatz bringen.

Sven ließ sich aber nicht beeindrucken, schaltete diesen und dann noch einen LKW aus.


Das war dann auch der Punkt, wo meine Battlerate platzte.


Es hatte nichts mehr genutzt, dass ich jetzt dem wichtigen Kontrollpunkt nahe kam.

Das Spiel war zu Ende.
Verdammt knapp – jedenfalls am Anfang -, aber dann hatten irgendwie wieder die Würfel bzw. ICH versagt.
Das Spielgefühl war übrigens diesmal besser für mich, als beim ersten Spiel.
Die schnellen Humber machten Spaß. Dumm das Sven halt den entscheidenden Minestrike so erfolgreich würfelte.
Mittlerweile sind noch mehr Panzer fertig, und ich denke beim nächsten Mal rollt da noch mehr durch den Sand von Afrika.
Ich werde berichten.


After the very sobering first African battle,

it was time to bring in a few new vehicles.
My Crusaders had indeed proven to be too weak. So there had to be something else.
So I choose a heavy Matilda tank.
In addition, there were two Humber MK II scouts, because I just wanted to have fast units.
The scout tanks were reinforced by a weapons team in 3 Bren Carriers, which were also very agile and even then could even defend themselves in advanced position against different opponents.
The Weapons squad was equipped with mortars, MG and Boys Rifle.
Of course, the Crusaders and Portees were allowed to join again, along with two infantry squads.
Sven bet on proven. Why would he have changed something there? His unit had excelled in the last battle.
This time around, the battle began with scouting parties.
Svens AT gun also got into position.
Shortly afterwards my Humber was hit.
Incomprehensible.
Shaken, I drew a loss marker and there was ... a mine attack!
Of course I played it on Svens SdKfZ 222, and, one would not believe it now, then met with a 6.
Compensatory justice I thought.
Forewarned, I now moved my units more cautiously around the corners of the house.
The tanks of both sides continued to move forward, exploiting various coverages.
In the homestead that was right in front of my deployment  area, I brought the Bren Carrier in cover.
The homestead itself was within range of Svens armored cannons.
Let's see what that means.
My portees were not yet active, but slowly rolled into position, skillfully exploiting a bottom fold.
My crusaders moved forward on the left wing, the Matilda slowly rumbling forward on the right wing.
Svens tanks behaved surprisingly passively.
He waited for me to make a mistake.
As he ventured out of cover, I struck and one of the tanks flew into the air.
I again put some of my tanks in Ambush Fire.
Nowit was time to wait.
A little later I met a second tank.
Sven now woke up, however, and the AT gun struck.
One Crusader less.
On the other wing my Portee was shot down.
Now, three vehicles were burning on both sides.
The fight was still balanced.
My Matilda continued to rumble slowly forward as Sven advanced his infantry.
The two sides seemed to be watching for a moment now.
Then Sven struck again.
The second Portee was history now, as was one of my trucks.
Well, at least I could turn off the german commander's tank.
But, does it help me.
Nope.
Because my dear Sven has to draw a counter, and what does he do ....
MINE STRIKE.
I just can not believe it.
"Krawummmm" – the next crusader away.
Soooooooo annoying.
You can see in the following picture that Sven has gained an advantage.
Well, I decided to take the important checkpoint and pulled a Humber and the Matilda forward.
But I forgot a real important thing:
Turrets can be turned.
That was it with the Humber.
But I took my revenge - because the Matilda had finally come around the corner - and another Panzer IV was history.
At least I wanted to use my remaining Crusader on the left wing.
Sven was not impressed. The last crusader was now history; also another truck.
That was the point where my battlerate burst.
The game was over.
Damn tight - at least in the beginning - but then somehow the dice or I had failed again.
Incidentally, the feeling was better for me this time than in the first game.
The fast Humbers were great. Stupid that Sven just diced the decisive minestrike so successfully.
Meanwhile, more tanks are finished, and I think next time there will be something more rolling through the sand of Africa.
I will report.