Donnerstag, 19. November 2020

Bayeux - Musée Memorial de la Bataille de Normandie

Today I'm showing you pictures from the Military Museum in Bayeux and the central memorial of the British Forces in Normandy.

Both the museum and the memorial are very impressive.

The museum has been given a modern design in recent years. Visitors familiar with it from the past may miss some of the exhibits.

In return, you will be informed extensively with information boards in French and English.

You will also find many showcases with the weapons and uniforms of the troops involved in the Battle of Normandy.

You can find tanks in the outdoor area. Other vehicles and guns in the museum itself.



Ich kann mich noch erinnern, als wenn es gestern gewesen wäre.





Jens, Heiko, Stefan und ich auf unserem ersten Trip in die Normandie. Jens, der zu diesem Zeitpunkt der Einzige von uns gewesen war, der schon mal die Landungsstrände besucht hatte, schwärmte schon auf der Fahrt in den höchsten Tönen vom Museum in Bayeux.






Schon beim Erzählen stieg die Vorfreude und als wir in der Normandie ankamen, war es dann auch klar, dass wir schnellstmöglich in dieses Museum mussten.

Im Außengelände erwarteten uns dann schon die ersten Panzer. Ein Churchill, ein M 10, ein Sherman, ein Hetzer. Auch die deutsche Zwillingskanone wusste da schon zu überzeugen.































Für Jens völlig normal, aber wir waren da schon ziemlich geflashed.

Wir betraten die Ausstellung und uns erwarteten Stelen, die über die Planung der Landung und die Kommandeure informierten.

Eine aufgeräumte aber auch klare Darstellung der Ereignisse. Zweisprachig: In Französisch und Englisch.

Im nächsten Raum gab es dann eine Visualisierung der Landungsstrände. In der Mitte der Präsentation ein Panzerturm eines französischen R35 Panzers. Diese waren am Atlantikwall zur Verteidigung eingebaut worden.


























In der ersten Vitrine waren Uniformen und Waffen der britischen Fallschirmjäger und Infanterie ausgestellt.









Dann ging es weiter mit jeder Menge Information.

Tafeln und Vitrinen mit Originalausstellungsstücken informierten über den Verlauf der Normandieschlacht.



















Hinter einer Flugabwehrkanone, Bofors 40 mm,  dann die zweite Großvitrine mit Figurinen. Auch hier wieder britische Uniformen und Waffen.












Hier eine Vitrine mit verschiedenen Funkgeräten.


Eine weitere Großvitrine mit amerikanischen Figurinen.








Aber auch deutsche Orden und eine 8.8 FLAK finden sich hier.






Jens war auffallend ruhig. Recht ungewöhnlich für ihn.

Auf meine Frage, was ist denn los, meinte er nur, was ein Mist. Das war früher ganz anders hier. Da gab es viel mehr zu sehen.

Wir Drei waren aber anfänglich begeistert, denn so viel anderes kannten wir bis dato ja nicht.












Dann kamen wir an einer deutschen PAK 40 und an der ersten Vitrine mit deutschen Unformen vorbei.






















Dann kam die nächste Vitrine mit englischem Material.

Auch Badges, Rangabzeichen etc. der alliierten Truppen werden hier ausführlich vorgestellt.


































Am Ende der Ausstellung kommt man zu einem Kinosaal, dann betritt man noch einen größeren Raum, wo Fahrzeuge ausgestellt sind.









Ein Jeep, ein M3 Halftrack, ein Sexton, eine deutsche 8.8, eine deutsche 2 cm Flak 38, das Rohr einer deutschen 12,8 cm Flak, ein amerikanischer Granatwerfer, eine amerikanische Vierlingsflak, ein 25pdr. Geschütz, eine Pionierraupe, ein amerikanischer SCR 399 Funkwagen mit Anhänger.







































Auch in diesem Raum viele Schautafeln mit Text und Bildern.










Hinzu noch eine Vitrine mit Luftwaffe und SS Uniformen.













Eine weitere Vitrine soll symbolisch die Zerstörungen im Kessel von Falaise darstellen. 












In diesem Ausstellungsbereich finden sich dann auch Originalaufnahmen von zahlreichen zerstörten Städten der Normandie.






Schräg gegenüber von diesem Museum liegt übrigens die zentrale Kriegsgräberstädte der britischen Truppen. Eine würdevoll gestaltete Anlage, die sie auch besuchen sollten.





























Noch einmal zurück zu dem Gespräch, das Jens und wir Drei geführt hatten.

Offensichtlich ist es wirklich so, dass die Museumsexponate seit der letzten Renovierung stark ausgedünnt wurden. Wenn es einem Besucher jetzt um möglichst viele Ausstellungsstücke geht, gibt es mittlerweile andere Museen, die mehr bieten.

Als Gesamtkonzept finde ich das Museum aber immer noch gut, vorausgesetzt sie verstehen Englisch oder Französisch. Wenn nicht könnten sie enttäuscht sein.

Da bietet Ihnen das Overlord Museum mehr.

Wir jedenfalls waren bei unserem Erstbesuch begeistert, und Jens meinte. Na denn. Wenn es Euch gefallen hat, ist ja alles gut.

Egal wie.

Bayeux ist aber auch an sich einen Besuch wert. Also verbinden sie am besten Museum mit Kriegsgräberstätte und Kathedrale, und sie haben ein rundes Programm.