Freitag, 25. Januar 2019

Red Box (Ukraine) - Napoleonische Russen 1803 bis 1808 in 1/72


Das Jahr 1986 und auch das Folgejahr 1987 hatte für den Plastikfigurenmarkt eine wirklich Überraschung in peto. Ich bin jetzt sogar so vermessen zu behaupten, dass sich da eine kleine Revolution anbahnte.
Bis zu diesem Zeitpunkt war die gute heile Welt der Napoleonischen Kriege in 1/72 auf das zentriert, was auch heute noch den Mittelpunkt dieser Epoche ausmacht, obwohl dieser Mittelpunkt eigentlich den Endpunkt darstellt.
Ich rede von der Schlacht bei Waterloo.
Der eine Tag am 18. Juni 1815 war, ist und wird auch immer dominant bleiben.
Dies galt auch für unser heißgeliebtes Figurenhobby.
1986 durchbrach ein Hersteller diesen Kanon und brachte Preußen und Österreicher als Kombiset in 1/72 heraus. 
Ich habe dieses Set nie wirklich gemocht. Irgendwie war es kein Fisch und kein Fleisch. Ich hatte damals schon das Gefühl, dass Esci sich nicht wirklich traute. War da überhaupt ein Markt? Wollte der Konsument Preußen im Zweispitz und Österreicher im Raupenhelm?
Letztere vielleicht. Erstere nicht wirklich.
Wie sollte man Schlachten wie Austerlitz, Jena, Auerstädt, Eylau oder Friedland mit diesen Figuren darstellen? Kavallerie fehlte. Artillerie fehlte.
Die wenigen Posen des Sets dazu noch geteilt zwischen zwei Nationen, und dann dazu noch im typischen Hampelmänner Look.
Da blieb man doch lieber bei seinen Franzosen, Engländern und Preußen und bastelte weiter, zumindest in seinen Gedanken, am ultimativen Waterloo Diorama.
Der Katalog für 1987 zeigte aber, dass Esci irgendwie weiter testen wollte. Denn da erschienen doch tatsächlich Russische Grenadiere für den Feldzug von 1812.
Diesmal war es sogar ein Vollset, bestand aus 50 Figuren mit 15 unterschiedlichen Posen. Klar waren die für die Zeit ziemlich typisch. Es gab die üblichen von Esci bekannten laufenden, knienden, schießenden, ladenden, kämpfenden Posen, die alle mehr schlecht als recht waren.
Bajonette. Nur bei zwei Miniaturen. Die anderen hatten es nicht nötig sie aufzustecken, ein Umstand, der mich an den Esci Sets schon damals gestört hatte, weil es einfach völlig unhistorisch für die Epoche war. Überraschend war, dass der Marschierer sein Gewehr tatsächlich an der richtigen Schulter geschultert hatte. Dummerweise auch ohne Bajonett, was aber nicht so wichtig war. Es gab eh nur einen im Set. Man hätte also 24 Sets kaufen müssen, um eine Einheit zu bekommen, die heutigem Wargaming Maßstab genügen würde.
24 Packungen.
Da soll noch mal einer sagen 28 mm Figuren sind teuer.
Nichtsdestotrotz war das ein Meilenstein und ein mutiges Unterfangen. Esci zeigte zumindest, dass es auch noch andere Nationen in den Napoleonischen Kriegen gab.
10 ganze Jahre sollten vergehen, 10!!! Jahre(und da soll noch einmal einer sagen, früher war alles besser), bis dann endlich vom Quasi Nachfolger Escis, von Italeri, die Pavlov Grenadiere erschienen.
Auch hier wieder 50 Miniaturen in 15 verschiedenen Posen. Modelliert in einem ähnlichen Stil, aber diesmal mit Bajonetten, außer …. bei einer Figur:
Richtig.
Dem Marschierer.
Der war also jetzt im „richtigen“ Esci/Italeri Style modelliert, also Muskete falsch geschultert und ohne Bajonett. Na also; geht doch.
Jetzt war es aber so, dass die Minis zwar mega hübsch, aber auch mega speziell waren. Das Regiment trug eben die Mitra, die Grenadiersmütze, wie wir sie von der friderizianischen Armee kennen, die hier dann auch Vorbild gestanden hatte. Also die in Masse kaufen, machte nicht wirklich Sinn, es sei denn man wollte eine 1:1 Darstellung des Regiments Pavlov mit falsch geschulterten Musketen.
Nun denn.
Im gleichen Jahr erschien von Hät die russische Artillerie. Die Figuren wirkten merkwürdig. Spindeldürr mit komischen Posen. Na ja. Aber immerhin Artillerie.
Ein Jahr später dachte dann Hät, man müsse noch weiteres zu dem ganzen hinzusteuern. Sie veröffentlichten 3 wunderschöne Deckelbilder auf ihren Packungen Russische Kürassiere, Russische Dragoner und Russische Kosaken.



Herrliche Deckelbilder.
Die zeige ich Ihnen.
Fürchterliche Figuren.
Schauen sie selbst. Ich zeige die hier nicht.


5 Jahre später entschied sich Hät dafür Russen von 1805 herauszubringen, also in den Uniformen noch vor dem Russlandfeldzug von 1812. 
Es erschien die leichte und die Linieninfanterie, und nebenbei noch die russische Landwehr/Miliz (Opolchenie), die man auch noch für die Jahre 1812 bis 1814 einsetzen konnte.

Mal abgesehen von der Miliz, die ja auch das beste Deckelbild hat, war es dann aber so, dass diese Figuren fast komplett in Vergessenheit gerieten, weil eben im Jahr 2002/03 Zvezda seine Sets zum Krieg von 1812 herausbrachte, und ich glaube nicht nur ich, sondern viele andere Sammler auch, schmissen alle vorhergehenden Sets, die ich Ihnen jetzt gezeigt habe, einfach in die Tonne.
Die neue Figurenreihe war aber auch einfach überragend.
Man musste jetzt wirklich nichts mehr anderes besitzen.




Infanterie, Gardekosaken, Artillerie.
Es folgten dann noch in den Folgejahren Kürassiere, Husaren und schwere Artillerie.



Mit diesen Sets hatte der Sammler dann wirklich alles, um sich eine tolle Truppe der Russischen Armee der Jahre 1812 bis 1814 aufzustellen.
Strelets Sets, die auch noch erschienen, konnte man getrost ignorieren, denn die gehörten noch zu den schlechten Reihen des Herstellers.
Das einzige lohnenswerte Set von Strelets waren die Russian and Prussian Chiefs of Staff, die uns die notwendigen Charakterfiguren lieferten.

Alle die, die dem 1/72 Maßstab treu geblieben sind, wissen, dass in den letzten Jahren dann noch von Zevzda für ihr Art of Tactic Wargaming System Minsets erschienen sind, die die oben gezeigten Reihen von Zvezda wunderbar ergänzen.
(einzelne Minisets unter Art of Tactic zu sehen)
Jetzt könnten wir ja alle glücklich sein, aber was ist mit denen, die die früheren Jahre, die Schlachten von 1805 bis 1808 bedienen wollen. Da gibt es nur die Versuche von Hät.
Aber so richtig überzeugend sind diese Miniaturen ja nicht.
Wie bei nahezu allen Armeen des napoleonischen Zeitalters wurden die Unformschnitte mehrfach verändert.


Bis 1802 hatten die Russen einen Uniformrock getragen, der im Stil und Schnitt noch demjenigen des 7jährigen Krieges entsprach. Die Musketiere trugen einen Zweispitz, Grenadiere die Mitra, die dann später noch vom Pavlov Regiment getragen wurde.
Der neu eingeführte Uniformrock von 1802 kam in einem sehr modernen Schnitt, ohne Rabatten, mit geradem Bund, zwei Knopfreihen, und  frackähnlichen Schößen. Der Stehkragen wurde offen getragen.
1805 wurde dann der Tschako eingeführt. Auch die Form des Rucksacks wurde geändert.
Der um den Bauch getragene Säbelgurt wurde dann durch einen Kreuzgurt ersetzt.
Der spätere Uniformrock unterschied sich von letzterem vor allem durch die kürzeren Schöße und den geschlossenen Kragen.
Außerdem wurden im Jahr 1807 auf verschiedene Abzeichenfarben an Kragen und Ärmelaufschlägen verzichtet. Diese waren jetzt immer rot. Die Farbe der Schulterklappen unterschied die Regimenter: 1. rot, 2. weiß, 3. gelb, 4. dunkelgrün mit roter Paspelierung, 5. hellblau.
Der spätere Tschako, der sogenannte Kiwer, wirkte trapezförmiger, hatte einen geschwungenen, konkaven Deckel und war flacher als sein Vorgängermodell, das aber zumindest im Jahr 1812 wohl noch häufig getragen wurde.
Aber zurück zu den Uniformen von 1805.
Auch hier waren die Kopfbedeckungen sehr speziell. Die Grenadiere trugen einen recht hohen, sehr dicken Federstutz auf dem Tschako.  Die leichte Infanterie, die Jäger, hatten eine sehr spezielle Kopfbedeckung, die wie eine Kombination aus Zylinder und Tschako wirkte. Hinzu kamen ja noch die Mitren der Pavlov Grenadiere.
Na und jetzt gibt es doch tatsächlich einen Hersteller, Red Box aus der Ukraine, der vier neue Sets exakt zu diesem Zeitraum anbietet.
Es wird die Russische Linieninfanterie, Russische Grenadiere mit Mitra, Russische Leichte Infanterie, und die russische Gardeinfanterie geben.
Na und was soll ich sagen. Die Bilder der Master, die auf der Webseite gezeigt werden, sind klasse.
Die Figuren haben einen eigenen Stil, der aber sehr stimmig und lebendig wirkt.
Red Box hat ziemlich viele, recht merkwürdig modellierte Reihen, in den letzten Jahren herausgebracht.
Doch hatten sie im letzten Jahr mit der Veröffentlichung der Kosaken und Moskowiter Infanterie gezeigt, was sie können.
Leider habe ich bisher nur die Bilder auf der Seite des Herstellers gefunden, und diese zeigen die Miniaturen ja nicht komplett, erst recht nicht von allen Seiten.
Sicherlich muss man dann das finale Ergebnis noch abwarten, ob sie dann wirklich auch zum Kauf taugen.
Aber das, was man bisher sehen kann, ist tatsächlich ansprechend, und ich persönlich finde es toll, das hier nochmals ein anderer Zeitraum der napoleonischen Kriege abgedeckt wird, ein Zeitraum, der vor allem durch seine malerischen Uniformen hervorsticht.
Kurz zu den Figuren:
Russische Linieninfanterie 1805-1808


34 Figuren in 14 Posen sollen erscheinen. Eine Kommandogruppe mit Offizier, Fahnenträger, Trommler und Unteroffizier und 10 weitere Posen, die dann jeweils 3 x im Set enthalten sind.
Mit diesen Figuren kann man sowohl eine Schützenreihe, als auch eine vorgehende Einheit darstellen.
2 stehend Schießende, ein Kniender, die Muskete aufrecht haltend; 4 Figuren, die die Muskete in Bereitschaft halten. 2 marschierenden Miniaturen, ein Vorgehender.
Russische Grenadiere 1804-1808


Hier werden die Grenadiere mit der Mitra gezeigt. Heißt; für 1804 sind die Miniaturen generell einsetzbar, nach 1805 und der Einführung des Tschakos nur noch für das Regiment Pavlov.
Auch hier wieder 4 Kommandofiguren und 10 x 3 verschiedene weitere Figuren.
Es gibt hier 3 vorgehende Soldaten mit gefällter Muskete. Die Figur mit der geschulterten Muskete ist ein Unteroffizier, da die Muskete rechts getragen wird.
Eine Figur schießt, eine kniet mit dem Gewehr in Abwehrposition, 4 Miniaturen laden die Gewehre in unterschiedlichen Positionen.
Russische Leichte Infanterie 1803-1807


In diesem Set erhält man 36 Figuren mit 14 Posen. 3 Figuren der Kommandoeinheit (Offizier, Unteroffizier und Hornist). Die weiteren 11 Figuren kommen jeweils 3 x im Set vor.
Diese Miniaturen sind als Skirmisher modelliert. Sie gehen vor, rennen, schießen, laden oder machen ihr Gewehr anderweitig bereit. Die Posen sind sehr natürlich und wirken auch sehr realistisch.
Tatsächlich mein Lieblingsset, weil die Posen überragend sind, und diese Jägertschakos es mir angetan haben.
Russische Garde Infanterie 1804-1807


34 Figuren in 14 Posen.  Kommandogruppe hier wieder mit 4 Miniaturen, und 10 x 3 andere Figuren.
Es gibt hier 2 vorgehende Soldaten mit gefällter Muskete. Die Figur mit der geschulterten Muskete ist ein Unteroffizier, da die Muskete rechts getragen wird.
Zwei Figuren schießen, eine kniet mit dem Gewehr in Abwehrposition, 4 Miniaturen laden die Gewehre in unterschiedlichen Positionen bzw. halten diese in Bereitschaft.
Lassen Sie uns gemeinsam diese Ankündigung weiter begutachten. Ich wollte sie ihnen schon heute zeigen, weil vielen die Firma Red Box gar nicht so bekannt ist, und das Release somit an Ihnen vorbeigehen könnte.
Final wird man allerdings erst urteilen können, wenn man weitere Bilder sieht.
Ich bin jetzt aber mal positiv und erwarte einfach nur, dass sie so erscheinen werden, wie hier gezeigt.
Das wäre top.



The year 1986 and also the following year 1987 had a real surprise in peto for the plastic figurine market. I'm even so presumptuous now to claim that there was a small revolution.
Up to this point, the good and harsh world of the Napoleonic Wars in 1/72 was centered on what still today is the center of this era, although this center actually represents the end point.
I'm talking about the Battle of Waterloo.
The one day on 18 June 1815 was, is and will always remain dominant.
This also applied to our beloved figure hobby.
In 1986, a manufacturer broke this canon and brought out Prussia and Austrians as a combined set in 1/72. I never really liked this set. Somehow it was not fish or meat. I already had the feeling that Esci did not really dare. Was there even a market? Did the consumer really want prussians in a bicorne and austrians in there special infantry leather helmet?
The latter, perhaps. The former not really.
How should battles like Austerlitz, Jena, Auerstädt, Eylau or Friedland be depicted with these figures? Cavalry was missing. Artillery was missing.
The few poses of the set still divided between two nations, and then in addition to the typical jumping jacks look.
Since one preferred to stay with his French, English and Prussian and tinkered on, at least in his thoughts, to create the ultimate Waterloo diorama.
The catalog for 1987 showed, however, that Esci wanted to test somehow further. For there were actually Russian grenadiers for the campaign of 1812.
This time it was even a full set, consisted of 50 figures with 15 different poses. Of course they were pretty typical for the time. There were the usual Esci styles running, kneeling, shooting, loading, fighting poses, which were all more bad than good.
Bayonets. Only with two miniatures. The others did not have fixed them, a fact that had already disturbed me at the Esci Sets because it was simply completely unhistorical for the era. S
urprisingly, the marching figure had actually shouldered his rifle on the left shoulder, what is right, and what was often neglected by Esci. Unfortunately also without a fixed bayonet, but that was not so important. There was only one marching miniature in the set anyway. So you would have to buy 24 sets to get a unit that would meet today's Wargaming standard.
24 packs!!!
As one should say again 28 mm figures are expensive.
Nonetheless, that was a milestone and a brave endeavor. Esci at least showed that there were other nations in the Napoleonic Wars.
10 whole years should pass, 10 !!! Years (and then one should say once, everything was better in the past), until finally the Pavlov Grenadiers of Italeri were released.
Again 50 miniatures in 15 different poses. Modeled in a similar style, but this time with bayonets, except .... at one figure:
Right.
The marcher.
He was now modeled in the "right" Esci Style, so musket shouldered wrong and without bayonet. So what; go then.
Now it was the case that the minis were really pretty, but also very special. The regiment wore the mitre, the special grenadier cap, as we know it from the army of Frederick the Great, which had been the model here. So buying in bulk did not really make sense unless you wanted a 1: 1 representation of the Pavlov Regiment with incorrectly shouldered muskets.
Well then.
In the same year Hät published the Russian artillery. The figures seemed strange. Very thin with funny poses. Well. But at least artillery.
A year later, Hät thought that they needed to do more with the whole thing.
They released 3 beautiful cover pictures on their packs Russian Cuirassiers, Russian Dragoons and Russian Cossacks.
Gorgeous cover pictures.
I'll show you the pictures.
Terrible figures.
Look for yourself. I will not show them here.
5 years later, Hät decided to release Russians of 1805. They released the light and the line infantry, and incidentally the Russian militia (Opolchenie), which could also be used for the years 1812-1814.
Apart from the militia, however, it was then that these figures were almost completely forgotten, because in the year 2002/03 Zvezda brought out its sets for the war of 1812, and I think not only me, but many other collectors also, threw all the previous sets that I've just shown you, just into the bin.
The new series of figures were also simply outstanding.
You really did not have to own anything else anymore.
Infantry, guard cossacks, artillery.
Then followed in the following years Cuirassiers, Hussars and Heavy artillery.
With these sets, the collector really had everything to set up a great unit of the Russian Army from 1812 to 1814.
Strelet's sets, which also appeared, could safely be ignored, because they were still among the bad series of the manufacturer.
The only worthwhile set of Strelets was the Russian and Prussian Chiefs of Staff, who provided us with the necessary characters.
Those who have stayed true to the 1/72 scale know that in recent years Zevzda has released Minsets for their Art of Tactic Wargaming system, which beautifully complements the Zvezda series shown above.
(for a look at the Minisets look at Art of Tactic)
Now we could all be happy, but what about those who want to serve the earlier years, the battles from 1805 to 1808? There are only the attempts of Hät.
But these miniatures are not convincing.
As with almost all armies of the Napoleonic era, the uniform cuts were changed several times.
Until 1802, the Russians had worn a uniform, which corresponded in style and cut still that of the 7-years war. The Musketeers wore a bicorne, Grenadiers the Mitra, which was later worn by the Pavlov Regiment.
The newly introduced uniform from 1802 came in a very modern cut, without lapels, with a straight waistband, two rows of buttons, and frack-like turnbacks. The stand-up collar was worn open.
In 1805 the shako was introduced. The shape of the backpack has also changed.
The saber belt worn around the waist was then replaced with a cross belt.
The later uniform differed from the latter mainly by the shorter turnbacks and the closed collar.
In addition, in 1807 the different facing colors on the collar and cuffs were eliminated. These were always red now. The colors of the epaulets differed between the regiments: 1. red, 2. white, 3. yellow, 4. dark green with red piping, 5. light blue. In 1810 all Grenadiers were ordered to wear red shoulder straps.
The later shako, the so-called Kiwer, which means in Russian language simply shako, seemed trapezoidal, had a curved, concave lid and was flatter than its predecessor model, which was probably still worn at least in 1812 probably.
But back to the uniforms of 1805.
Again, the headgear was very special. The grenadiers wore a very tall, very thick feather stump on the shako. The light infantry, the Jaegers, had a very special headgear that looked like a combination of cylinder and shako. In addition, there were the mitres of the Pavlov Grenadiers.
Well and now there is actually a manufacturer, Red Box from the Ukraine, who offers four new sets exactly for that period.
There will be the Russian Line Infantry, Russian Grenadiers with Mitra, Russian Light Infantry, and Russian Guard Infantry.
Well and what should I say. The images of the masters shown on the website are great.
The figures have their own style, but it is very harmonious and lively.
Red Box has released quite a few oddly modeled series in recent years.
But last year, with the release of the Cossacks and Muscovite infantry, they had shown what they could do.
Unfortunately, I have only found the pictures on the manufacturer's website, and they do not show the miniatures completely, especially not from all sides.
Surely you have to wait for the final result, if they are really worth buying.
But what you can see so far is really appealing, and I personally think it's great to cover another period of the Napoleonic Wars, a period that stands out for its picturesque uniforms.
The figures:
Russian Line Infantry 1805-1808
34 figures in 14 poses should appear. A commando group with officer, flag bearer, drummer and NCO and 10 x 3 more poses  in the set.
With these figures, you can represent both a firing line, as well as a preceding unit.
2 standing shooting, 1 kneeling, 1 holding the musket upright; 4 figures holding the musket at ready. 2 marching miniatures, one figure advancing.
Russian Grenadiers 1804-1808
Here the Grenadiers are shown with the Mitra. Called; for 1804 the miniatures are generally applicable, after 1805 and the introduction of the shakos only for the Regiment Pavlov.
Again 4 commando figures and 10 x 3 different other figures.
There are 3 advancing soldiers. The figure with the shouldered musket is a corporal, since the musket is worn on the right.
One figure shoots, one kneels with the rifle in a defense position, 4 miniatures load the rifles in different positions.
Russian Light Infantry 1803-1807
In this set you get 36 figures with 14 poses. 3 figures of the command unit (officer, NCO and bugler). The other 11 figures are each 3 times in the set.
These miniatures are modeled as skirmishers. They go ahead, run, shoot, load or otherwise prepare their rifle. The poses are very natural and look very realistic.
Actually, my favorite set, because the poses are outstanding, and those Jaeger-shakos did it to me.
Russian Guard Infantry 1804-1807
34 figures in 14 poses. Commando group here again with 4 miniatures, and 10 x 3 other figures.
There are 2 advancing soldiers. The figure with the shouldered musket is a corporal, since the musket is worn on the right.
Two figures shoot, one kneels with the rifle in a defense position, 4 miniatures load the rifles in different positions or keep them in readiness.
Let's continue to review this announcement together.
I wanted to show it to you today because many people are not familiar with Red Box and maybe they miss the announcement.
At least we have to hope to see more pictures.
But at the moment I am positive and just expect that they will appear as shown here.
That would be great.

Sonntag, 20. Januar 2019

Centre Juno Beach - Courseulles-sur-Mer


Mehrere Besuche der Normandie waren notwendig bevor ich dann das Centre Juno Beach in Courseulles-sur-Mer besuchen konnte, UND auch wollte.


Das hatte vor allem den Grund, weil man Kumpel Jens dieses Museum irgendwann zum falschen Zeitpunkt besucht haben muss.
Sein Urteil fiel nämlich gar nicht positiv aus.
„Lass mich in Ruhe mit dem Ahorn-Museum“, war quasi der gängige Spruch von ihm.
Sowas prägt halt, wenn Du mit jemand unterwegs bist, der im Grunde einen ähnlichen Geschmack wie Du selbst hast, wenn es um die Konzeption von Museen geht. Im Normalfall sind wir beide da schon sehr deckungsgleich unterwegs.
So wirklich hatte ich dann nach dem eigenen Besuch seine Einstellung aber nicht verstanden. Ich denke aber, dass ich das Geheimnis der negativen Wellen gelöst habe.
Warum?
Wenn man das Museum besucht und die Eingangshalle betritt, hat man zwei Möglichkeiten.
Entweder man begibt sich zunächst zur Dauerausstellung, oder man schaut sich die Exponate in der Eingangshalle an, und geht dann in den Themenraum.






Bei meinem Besuch wurde in diesem separaten Raum der Schlacht von Vimy im Jahr 1917 gedacht, und diese thematisch zum Juno Beach im Jahr 1944 in Bezug gesetzt.
Bei Vimy kämpften kanadische Truppen, um den hier verlaufenden Höhenzug. Im Ort befindet sich dann auch das zentrale kanadische Nationaldenkmal zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg.












Als Jens das Centre Juno Beach besuchte, muss in diesem Themenraum ein total merkwürdiges Event stattgefunden haben, das den Besuchern irgendwie Land und Leute Kanadas näherbringen sollte.
„Ich geh doch nicht in ein Museum zur Normandielandung und erfahre was über Ahornsirup. Na und Waffen sind als Holzattrappen dargestellt. Das geht doch gar nicht. Gibt’s in keinem anderen Museum in der Normandie.“
Das war der bleibende Eindruck; na und ich denke, dass die Gestaltung des Themenraums zum damaligen Zeitpunkt, diese Sichtweise bestimmt hat.
Den Rest der Ausstellung konnte Jens dann wohl auch nicht richtig genießen, denn mein Eindruck war tatsächlich ein gänzlich anderer. Na und diesen möchte ich Ihnen anhand von Bildern erläutern.
Das Museum ist sicherlich modern, geht andere Wege als so manch anderes Museum in der Normandie, aber es bekommt definitiv meine Empfehlung.
Du betrittst als erstes einen Raum; ich hatte den Eindruck, dass der Museumsguide – die übrigens alle sehr, sehr nett und kompetent waren – irgendwie Druck ausübte. So nach dem Motto. Hurry. Hurry.
Ich betrat den Raum; alles war in einem Halbdunkel und irgendwie hatte ich ein beklemmendes Gefühl und das Interieur erinnerte mich an etwas, was ich irgendwie nicht greifen konnte.
Die Seitenwände wirkten…; ja wie wirkten sie denn eigentlich?
Einen kurzen Moment später begann dann ein Film zu laufen, der auf die Wände der „Kammer“ projiziert wurde.





Ich wurde in das Kanada der 30er Jahre gebracht, dann zum Kriegsausbruch und final dann auch in die Normandie.
Als sich dann die Landungsboote auf den Strand zu wälzten, begann sich der Eindruck zu verstärken.
Die Boote wurden herangezoomt und plötzlich hatte ich das Gefühl mich auch dem Strand zu nähern.
Jetzt verstand ich auch den Aufbau der Kammer.
Der Raum war ein stilisiertes Landungsboot!!!!
Dann, zum Abschluss des Films, senkte sich die Landerampe, und parallel dazu öffnet sich eine Tür.
Der Besucher betrat das Museum.

Hier wurde er dann auch wieder in die Realität zurückgeholt, denn man sprang nicht auf den Normandiestrand und lag auch nicht unter Feuer.
Es war vielmehr so, dass der Besucher zunächst einmal über die politische und wirtschaftliche Entwicklung Kanadas in den 30er Jahren informiert wurde.







Einwanderung, Autonomiebestrebungen, die kleine Armee, die Appeasement Politik gegenüber Deutschland bildeten hier Themenschwerpunkte.




Am 1. September erklärte Deutschland den Krieg. Die Rede Hitlers hörte man über diesen Empfänger.

Kanada stellte sich sofort auf die Seiten der Alliierten. Vor dem Kriegseintritt Russlands und der USA war Kanada als Teil des Commonwealths natürlich DER Verbündete Großbritanniens.
Dabei muss betont werden, dass die Truppen mit teilweise veraltetem Gerät ausgestattet waren. Auch Marine und Luftwaffe waren nicht mehr up to date.
In diesem Bereich des Museums, der sich jetzt mit der Stationierung und Modernisierung der Kräfte in England und den ersten Einsätzen der Kanadier befasst, sind exemplarisch auch Uniformen und Ausrüstung der Kanadier vorgestellt.








 









Bis im März 1943 wurden die Truppen in Manövern ausgebildet. Sowohl individuell, so dass die Kampfkraft des einzelnen Soldaten verbessert werden konnte, als auch materiell, durch das Testen der vorhandenen Waffen und Waffensysteme in diversen Übungen.
Die kanadische Navy war direkt in den Schlachten im Atlantik involviert. Hier war sie vor allem zum Schutz und zur Begleitung von Geleitzügen eingesetzt.

 
 



Am Ende des Krieges hatte die Navy mehr als 450 Schiffe, und war damit die viertgrößte Seestreitmacht.
In der nachfolgenden Karte sieht man wie erbittert dieser Kampf geführt wurde.


Das Land selbst wurde durch Angriffe deutscher U-Boote im St. Lawrence Strom bedroht. Soweit reichte der Arm des uneingeschränkten U-Bootkrieges.
Hier die wichtigsten Schiffsmodelle als Informationstafel und als Modelle.


Auch die Air Force und Ihre Beteiligung an der Battle of Britain und im Bomberkrieg über Deutschland wird thematisiert.











Informationstafeln, Flugzeugmodelle und Uniformteile ergänzen auch hier die Sammlung.
Die ersten Einsätze zu Land hatten die Kanadier in der Bretagne und auf Spitzbergen.
Nach Dünkirchen wollte Großbritannien ein Zeichen setzen, und schickte die 52nd Division und die 1st Canadian Division in die Bretagne. Diese landete im Juni in Frankreich, musste sich dann aber aufgrund des weiteren „Blitzkrieg“ Erfolges der Deutschen gegen Frankreich, bereits am 17. Juni wieder zurückziehen, ohne mit dem Feind in Kontakt gekommen zu sein.
In der Operation Gauntlet wiederum landeten am 25.8.1941 645 Soldaten, darunter 527 Kanadier des Loyal Edmonton Regiment, auf Spitzbergen. Auftrag war die Störung des Funkkontaktes mit dem von Deutschland besetzten Norwegen und die Zerstörung der Kohleproduktion auf dieser Insel. Diese Aktion wurde ohne Verluste erfolgreich ausgeführt.
Es war ein eher symbolischer Akt für die Kanadier, der auch zur Moralsteigerung gedacht war.
Ende 1941waren dann drei kanadische Infanteriedivisionen, eine Panzerbrigade und eine Armoured Division in Großbritannien.








Ebenfalls im Jahr 1941 wurde die Besatzung von Hongkong durch zwei kanadische Regimenter verstärkt.
Im Dezember, einige Tage nach Pearl Harbor wurde Hongkong von den Japanern angegriffen. Die Kanadier schlugen sich tapfer.290 Tote und 493 Verletzte waren zu verzeichnen, Hongkong musste sich final ergeben. Von den Gefangenen starben dann noch 267 Kanadier durch die unmenschlichen Zustände in den japanischen Gefangenenlagern.
Natürlich wird auch das Kommandounternehmen auf Dieppe im Museum behandelt. Die 2. Kanadische Infanteriedivision war auserkoren diesen Angriff zu führen.




Das Ziel der Operation Jubilee war von Anfang an begrenzt. Im Grunde sollte es ein Test für eine größere Invasion sein: Ein Hafen sollte im direkten Angriff genommen werden. Zudem wollte man Radaranlagen und andere Befestigungen der Deutschen sprengen, Gefangene nehmen, Dokumente erbeuten und sich nach 15 Stunden wieder einschiffen.
Die Aktion war ein Desaster.
4963 Kanadier waren gelandet, nur 2210 kehrten nach England zurück. 907 wurden getötet und 1874 als Gefangene genommen. 900 weitere alliierte Soldaten, meist Briten, wurden noch zudem getötet, verwundet oder gefangen.
Trotz der Katastrophe war Dieppe eine Lehre: man vermied bei der Landung in der Normandie den direkten Angriff auf einen Hafen, suchte flache, sandige Landungsstrände, wusste dass Artillerieunterstützung aus der Luft und von See aus extrem wichtig war.
Lord Mountbatten hatte den Raid auf Dieppe später so kommentiert: „For every soldier who died at Dieppe, ten were saved on D-Day.“
Natürlich werden im Museum auch die Ereignisse an der Heimatfront gezeigt und kommentiert.

 


Quasi durch eine Schiffstür geht es jetzt in den nächsten Raum. Man „landet“ jetzt in den Kriegsereignissen.








Einheiten werden vorgestellt.








Waffen und technische Ausrüstung werden gezeigt.









 Die Kämpfe in Italien,





der Normandie,


















an der Schelde,





im Rheinland






und in Restdeutschland werden mit Infotafeln, Filmen und anderen Informationen gezeigt.













Man kann sich hier schon einmal grundsätzlich informieren, seine Recherchen aber auch überall in dem Raum vertiefen.
So erhält man auch Informationen über die verschiedenen Träger des Victoria Cross, der höchsten britischen Tapferkeitsauszeichnung.



Auch das Thema der kanadischen Indianer und deren Beteiligung am Krieg werden vorgestellt.

Zwei Vitrinen zeigen die Themen Kommunikation und medizinische Versorgung.









Auch der Einsatz kanadischer Agenten als Mitglieder des Britischen Special Services wird thematisiert.

Man verlässt diesen Raum ziemlich vollgepackt mit Informationen, wenn man den Text der Schautafeln liest und die Bilder auf sich wirken lässt.
Dann betritt man die Erinnerungshalle.






Hier wird der Gefallenen gedacht. Lebenswege einzelner Soldaten werden zudem hier vorgestellt.





Daten der Gefallenen laufen in einer Endlosschleife an der Decke entlang. Man selbst kann in Nischen Platz nehmen und sich über die Schicksale einzelner Soldaten informieren.

Das ist sehr gut und würdevoll hier gestaltet.




Beim Herausgehen aus diesem Raum, der im Dunkeln gehalten ist, greift man förmlich die Stimmungsänderung: Im nächsten, sehr hellen, Museumsraum wird man über das heutige Kanada informiert.





Der Kontrast zwischen den beiden Räumen wirkt wirklich gut, und ist bewusst so gehalten.
An dieser Stelle hat man dann auch das Ende des Museumsbesuches erreicht und kommt über den Museumsshop wieder in den Eingangsbereich.
Jetzt können Sie sich auch noch die Sonderausstellung im Themenraum anschauen, wenn Sie das bisher nicht getan haben sollten.
Wer sich also über die Kanadier am D-Day informieren will, der kommt an diesem Museum nicht vorbei.
Es ist didaktisch sehr gut gestaltet, wie sie sehen können und sehr informativ.
Sicherlich nicht die Waffenshow, die sie in anderen Museen finden. Dafür aber detailliert, informativ und den Besucher didaktisch leitend. Das Museum ist zweisprachig aufgebaut. Es informiert in Englisch und in Französisch. Auch ein Audioguide in deutscher Sprache ist erhältlich.

Several visits to Normandy were necessary before I was able to visit Center Juno Beach at Courseulles-sur-Mer, and several visits were necessary, that I WANTED to visit the museum.
That had the reason, in particular, because one of my best buddies, Jens, had visited this museum sometime at the wrong time.
His verdict was not positive at all.
"Leave me alone with the Maple Museum," was almost the usual saying of him.
Normally we are both very congruent about the conception of museums we really like.
But, here he was very reserved ?
After my visit I was astonished. But I think I solved the mystery of his negative thinking.
Why?
When you visit the museum and enter the lobby, you have two options.
Either you go first to the permanent exhibition, or you look at the exhibits in the entrance hall, and then you make your way to the “theme room”.
During my visit, this separate room was dedicated to the Battle of Vimy in 1917.
At Vimy, Canadian troops fought for the ridge running here. In the town you can find the central Canadian national monument commemorating the First World War.
When Jens visited the Center Juno Beach, a very special event must have taken place in this theme room.
"I'm not going to a Normandy landing museum and learn about maple syrup. And weapons are represented as wooden dummies! There's no other museum in Normandy, doing it that way. "
That was the lasting impression; Well, and I think that the design of the “theme room” at that time, has determined his view.
But my impression was actually a completely different. Well, and I would like to explain my thoughts to you by means of pictures.
The museum is certainly modern, is different compared with other museums in Normandy.
You enter the first room …
The room is a stylized landing craft !!!!
You see here a film, leading you to the events in June 1944.
After the film, the door is opened – because of visual effects, it looks like the lowering of a landing ramp - , and you enter the museum.
The visitor was initially informed about the political and economic development of Canada in the 1930s.
Immigration, autonomy aspirations, the small army, the appeasement policy towards Germany formed here focal points.
On September 1, Germany declared war. Hitler's speech was heard about this receiver.
Canada immediately sided with the Allies. As a part of the Commonwealth, Canada was, of course, the main UK's ally prior to the war.
It must be emphasized that the troops were equipped with some outdated equipment. The navy and air force were no longer up to date.
In this area of ​​the museum, which now deals with the deployment and modernization of forces in England and the first missions of Canadians, uniforms and equipment of Canadians are presented as an example.
Until March 1943, the troops were trained in maneuvers. Both individually, so that the fighting strength of the individual soldier could be improved, as well as material, by testing the existing weapons and weapons systems in various exercises.
The Canadian Navy was directly involved in the battles in the Atlantic. Here it was mainly used for the protection of convoys.
At the end of the war, the Navy had more than 450 ships, making it the fourth largest naval force.
The following card shows how bitter this fight was conducted.
The country itself was threatened by attacks of German submarines in the St. Lawrence River.
Here the visitor sees the most important ship models as information board and as models.
The Air Force and its involvement in the Battle of Britain and in the air war over Germany will also be discussed.
Information boards, aircraft models and uniform parts complete the collection here as well.
The first missions to land had the Canadians in Brittany and Spitsbergen.
After Dunkirk, Great Britain wanted to set an example and sent the 52nd Division and 1st Canadian Division to Brittany. The force landed in France in June, but then had to withdraw due to the further "blitzkrieg" success of the Germans against France, already on 17 June again, without having come into contact with the enemy.
In Operation Gauntlet, on 25 August 1941, 645 soldiers, including 527 Canadians of the Loyal Edmonton Regiment, landed on Spitsbergen. Order was the disturbance of the radio contact with Norway, which was occupied by Germany, and the destruction of the coal production on this island. This action was successfully completed without losses.
It was a rather symbolic act for the Canadians, which was also intended to increase morale.
By the end of 1941, there were three Canadian Infantry Divisions, an Armored Brigade and an Armored Division in the United Kingdom.
Also in 1941, the occupation forces of Hong Kong were reinforced by two Canadian regiments.
In December, a few days after Pearl Harbor, Hong Kong was attacked by the Japanese.
The Canadians fought bravely.290 dead and 493 injured were recorded, Hong Kong had to surrender. Of the prisoners, 267 Canadians died as a result of the inhumane conditions in the Japanese prison camps.
Of course, the raid on Dieppe is also being treated in the museum. The 2nd Canadian Infantry Division was chosen to lead this attack.
The goal of Operation Jubilee was limited from the start. Basically it should be a test for a larger invasion: a port should be taken in direct attack. In addition, the attacking units wanted to blow up radars and other fortifications of the Germans, take prisoners, capture documents and embark after 15 hours again.
The raid was a disaster.
4963 Canadians had landed, only 2210 returned to England. 907 were killed, 1874 taken as prisoners. 900 other Allied soldiers, mostly British, were killed, wounded or captured.
Despite the disaster Dieppe was a lesson: the Allied forces, when landing in Normandy, avoided the direct attack on a harbour. They were looking for flat, sandy landing beaches, and they knew that artillery support from the air and from sea was extremely important.
Lord Mountbatten later commented on the raid on Dieppe:
"For every soldier who died at Dieppe, ten were saved on D-Day."
Of course, the museum also shows and comments the events on the home front.
In the next room, the main engagements of the Canadian Forces are thematized.
Units are presented.
Uniforms and weapons are shown.
The fighting in Italy,Normandy,on the Scheldt, in the Rhineland and in the rest of Germany are discussed with information boards, films and other information.

The visitor will get a general overlook, but you can also deepen your research everywhere in the room.
So, as an example, you can find information about the different bearers of the Victoria Cross.
Also the topic of the Canadian Indians and their participation in the war are presented.
Two showcases give you details on communication and medical care.
The use of Canadian agents as members of the British Special Services is also discussed.
You leave this room packed with information when you now enter the memorial hall.
Data of the fallen soldiers run in an endless loop along the ceiling. You can sit down in niches and find information about the fates of individual soldiers.
That is very well done and dignified here.
When you leave this room, which is almost really gloomy, you literally enter the bright present:
Here in this room of the museum you will be informed about today's Canada.
The contrast between the two rooms looks really good, and is deliberately kept that way.
At this point you have reached the end of the museum visit and come back to the entrance area via the museum shop.
Now you can also have a look at the special exhibition in the “theme room”, if you have not already done so.
So if you want to inform yourself about the Canadians on D-Day, you can not miss this museum.
As you can see, it is didactically very well designed and very informative.
Certainly not the weapon show you find as a visitor in other museums.

The museum is bilingual. It informs in English and in French. An audio guide in German is also available.