Montag, 25. Dezember 2017

Waterloo1815 - 041 Napoleonic French Foot Dragoons

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es so sein muss.
Da beschäftige ich mich nach vielen, vielen Jahren mal wieder mit dem Peninsular War, und es erscheint tatsächlich in 1/72 ein Set, das viele Sammler bisher schmerzlich vermisst hatten.
Ich spreche von dem neuen Waterloo1815 Set, Napoleonic French Foot Dragoons.
(das vor Jahren erschienene Set von Strelets sollte man spätestens jetzt mit dem Mantel des Vergessens bedecken!)

Waterloo1815 mausert sich ja seit ca. drei Jahren wirklich zu einem Highlight Hersteller napoleonischer Figuren in 1/72.
Wäre nicht bei vielen Miniaturfreunden der Wechsel vom 1/72  Maßstab auf 28 mm erfolgt, wo es natürlich diese Truppe schon länger gibt, dann wäre die Nachricht noch besser.
Leider wird im 1/72 Maßstab selten, wenn gar nicht, ein napoleonisches Skirmish Szenario gespielt, so dass diese Figuren dann wohl zukünftig doch eher auf Vignetten und in Dioramen gefunden werden können.
Aber vielleicht werden bei dem ein oder anderen von Ihnen diese Figuren auch ihren Weg zur Spielplatte finden.
Verdient hätten sie es.
Schaut man sich das Set an, so erhält man tatsächlich 7 brauchbare Skirmishposen: 2 kniende Schützen, ein Stehender, ein kniender Soldat mit dem Gewehr in einer Ladehaltung, 2 vorgehende Figuren, und eine kniende Person mit Pistole. Gerade in Spanien werden nicht nur Sergeanten und Offiziere eine solche Waffe auch beim Dienst zu Fuß geführt haben. Pistolen machten auch durchaus Sinn in Scharmützeln des „kleinen Krieges“, also der Guerilla.

Die 8. Pose, die des Soldaten mit dem gefällten Bajonett, finde ich jetzt persönlich nicht wirklich gelungen. Die Figur schaut nach oben, also so, als wenn sie sich gegen einen angreifenden Soldaten verteidigen würde, der von oben kommt. Das könnte ein Reiter sein, oder ein Gegner, der aus einer erhöhten Position heraus angreift. In diesem Fall müsste dann allerdings das Gewehr mit dem Bajonett nach oben zeigen. Die hier dargestellte „Fechtposition“ macht nur Sinn, wenn der Gegner auch anvisiert wird. In einem solchen Fall müsste dann aber auch die Figur in die Richtung eines solchen vermeintlichen Gegners schauen, was sie ja nicht tut.
Eine wirklich unglückliche Pose, die man aber ja nicht verwenden muss.

Neben den oben genannten 7 kämpfenden Posen gibt es auch einen Offizier, einen Fahnenträger, einen Trommler und zwei unterschiedliche Marschpositionen.
Da jede Figur im Set genau viermal vorkommt, erhält man somit sogar eine kleine Marschkolonne, die wiederum von den Plänklern an der Seite beschützt werden kann.
Das gibt dem Dioramenbauer doch schon einmal ein mögliches Szenario.

Die Uniformen sind übrigens auch sehr detailgetreu dargestellt. Generell entspricht die Uniform dem Schnitt von 1810. Dragoner zu Fuß hatten Schuhe und hohe Gamaschen; keine Stiefel. Das ist hier exakt so wiedergegeben, genau wie der Tornister und das infanteristische Gepäck, das die Soldaten im Infanteriegefecht so auch trugen. Neben der Patronentasche wurde von den Dragonern natürlich auch der Säbel mitgeführt, so dass auch der Look des Soldaten, dem eines Infanteristen der Elitekompanien ähnelte: Durch die beiden Bandeliers erreichte man die Optik der gekreuzten Gurte, den ja auch Voltigeure und Grenadiere der französischen Armee so besaßen.
„Ich wünsche bei den Regimentern über die ich befehle, für die Uniform zu Fuß und zu Pferde den Säbel am Bandelier durchzusetzen. Ungeachtet des Vorzugs des Ausblicks auf dem (als Bandelier) getragenen Gürtel bietet er dem Dragoner (auch) den Vorzug, sein Richten der Kleidung zu vermeiden, wenn er vom Pferd absteigt, um den Dienst zu Fuß zu machen.... und sagen Sie mir Ihre Meinung über diese Anordnung, die schon von zwei Divisionen der Armee praktiziert werden.“ (General Houssaye am 21.10.1807.
„Es wir befohlen, dass von jetzt an Regimenter den Säbel am Bandelier, sei es zu Fuß oder zu Pferd tragen sollen.“(26.10.1807) (Beide Zitate bei Napoleons Armee 1800-1815, Lucien Rousselot)
Das sich in dem Set Trommler befinden, ist ebenfalls richtig. Denn Dragoner zu Fuß hatten Trommeln, keine Trompeten. Die hier dargestellte ist allerdings zu klein. Aber dies ist mittlerweile schon als charakteristische Kennzeichen des Modelleurs zu bewerten. Bereits bei den Arbeiten an den früheren Esci Sets fiel das Modell der Trommel zu klein aus.


Zur Fahne sei angemerkt, dass ähnlich wie bei den berittenen Dragonern von Italeri – man erkennt, es ist der gleiche Modelleur – fälschlicherweise in der Mitte ein Adler eingraviert ist. Hier hätte sich tatsächlich ein Schriftzug des Regiments befunden. In diesem kleinen Maßstab nach meiner Meinung verschmerzbar, wenn auch historisch nicht korrekt.
Wem fallen bei einem solchen Set nicht automatisch die Sharpe Romane ein.
Ich habe in verschiedenen Berichten ja schon häufiger erwähnt, dass Bernard Cornwell französische Dragoner offensichtlich liebt, denn sie tauchen immer wieder als Gegner von Sharpe und seinen Jungs in den Romanen auf.
Kein Wunder. Denn die Dragoner waren auf dem spanischen Kriegsschauplatz auch ideal einzusetzen, und zwar genau in der Art, für den sie einmal ursprünglich entwickelt worden waren.
Im Grunde waren Dragoner in ihrem Ursprung ja berittene Infanteristen, die zwar in die Schlacht ritten, aber dann abgesessen kämpften.



Diese Art der Taktik war allerdings zur Zeit der napoleonischen Kriege im Grunde schon lange obsolet. Die Dragoner waren zu diesem Zeitpunkt irgendwie ein Mittelding zwischen leichter und schwerer Kavallerie. Sie stellten die Art von Einheit dar, die in anderen Armeen als Linienkavallerie bezeichnet wurde.
Sie konnten plänkeln, waren mit Karabinern ausgestattet, und wurden ähnlich wie Husaren oder Chasseurs auch zu Aufklärungsaufgaben eingesetzt.
Allerdings führten sie den schwereren Säbel und konnten auch als Schlachtkavallerie, neben den Kürassieren und Carabiniers, taktisch vorgehen.
Aber nicht nur ihr kavalleristischer Einsatz war somit weit gefächert. Sie hatten auch eine infanteristische Ausbildung, und dies prädestinierte sie für Spanien.
Es gab insgesamt 30 Dragonerregimenter in Napoleons Grande Armée, und davon dienten 25 in Spanien. Dies zeigt deutlich wie wichtig, und vor allem geeignet, diese Truppe im Guerillakrieg war.
Die Dragoner wurden in kleinen Detachements eingesetzt, beschützten Nachschubkolonnen, sicherten die Kommunikationslinien, verfolgten Deserteure, suchten nach der Guerilla und regulären spanischen und verbündeten Truppen, und bekämpften sie. Sie engagierten sich aber auch in größeren Gefechten, bis hin zu allen großen Schlachten, die auf der spanischen Halbinsel geschlagen wurden.
Zu erwähnen ist noch, dass es 1803, 1805 und 1806 kurzzeitig „echte“ Dragons a pied gab, also Dragoner, die nur für den Kampf als Infanteristen gedacht waren. Diese Einheiten wurden aber in allen drei Jahren wieder schnell aufgelöst, und die Soldaten anschließend auf ihre Ursprungsregimenter verteilt.




Man sieht, dass es sich hier tatsächlich um ein sehr wichtiges Set handelt; und eigentlich ist es wirklich verwunderlich, dass die 1/72 Gemeinde so lange auf ein Erscheinen warten musste.
Diese Truppe so lange zu ignorieren, ist wirklich sträflich.
Na und jetzt kommt sie halt raus, und die meisten von uns alten Sammlern haben sich anderen Maßstäben zugewandt.
Schade. Einfach schade.

Natürlich werde ich mir ein Belegexemplar kaufen, ohne zu wissen, was ich damit tue. Vielleicht werde ich doch ein kleines Diorama bauen. Die Figuren verdienen es einfach.

Gespielt wird allerdings auch bei mir in einem anderen Maßstab.
Na und obwohl es sich bei den Perries um abgesessene Dragoner, nicht um Dragoner zu Fuß handelt, was man unschwer an den Stiefeln erkennen kann, habe ich diese Truppe schon länger in meinem Besitz; und sie warten nur auf einen Einsatz im nächsten Jahr.


Nachtrag zum obigen Text:

Nicht, dass es zu Verwirrungen kommt. Die hier in diesem Set dargestellte Uniform entspricht derjenigen der Dragons a pied. Es ist allerdings so, dass auch später die Uniform mit Gamaschen getragen wurde. Diese Trageart wird als Uniform für den Dienst zu Fuß, z.B. von Rousselot beschrieben.
In Spanien kämpften die Dragoner in der von den Perries gezeigten Uniform.
Ich persönlich bin aber der Meinung, dass es durchaus auch zu Kämpfen gekommen sein kann, wo Dragoner in ihrer Uniform zu Fuß kämpften. Ob jetzt wie 1805 und 1806 auch mit Rucksack, ist natürlich heute nicht mehr zu beantworten.
Das Wargaming bietet allerdings genügend Möglichkeiten gewissen Sachen etwas freier zu interpretieren, als die genaue Forschung, so dass ich es auch als legitim empfinde, diese Einheiten in Spanien einzusetzen.
Sie sehen nämlich einfach zu gut aus, um das nicht zu tun.


Uniformen

(Haythronthwaite/Chappell: Uniforms of the Peninsular War 1807-1814; Napoleons Armee 1800-1815, Lucien Rousselot )

Die Dragoner trugen grüne Uniformen mit langen Schößen und Umschläge in der Abzeichenfarbe. Diese war auch teilweise am Kragen , an den Ärmelaufschlägen und auf den Rabatten zu sehen. Der frackähnliche Schnitt zeigte die darunterliegende weiße Weste.
Auch ein einreihiger, grüner Surtout kam häufiger vor.

Es wurden weiße Reithosen, oft auch braune, oder graue lederbesetzte Überhosen getragen.
Der typische Helm wurde oftmals mit einem leinernen Überzug geschützt.
Es gab auch braune Dragoneruniformen, da es in Spanien immer zu Versorgungsengpässen kam, und man auf regionalen braunen Stoff zurückgriff.



Folgende Abzeichenfarben wurden in Spanien getragen:

1.-6. Regiment: Scharlachrot
8.-12.: Karminrot
13.-18.: Rosa
19.-22-, 24.: Gelb
25.-27.: Orange

Grüne Krägen (manchmal in der Abzeichenfarbe paspeliert) trugen: 2., 5., 8., 11., 14., 17., 20. und 26..
Grüne Ärmelaufschläge: 3., 6., 9., 12., 15., 18., 24. Und 27.
Grüne Patte des Ärmelaufschlages: 2., 5., 8., 11., 17., 20. Und 26.
Vertikale Taschen: 4.-6., 10.-12., 16.-18., 22., 24. Alle anderen horizontal.
Achselklappen in Grün, eingefasst mit der Abzeichenfarbe. Rote, manchmal weiße (2., 9., 17., 19., 22.), Epauletten für die Elitekompanien. Silberne Epauletten für Offiziere.
Grüne Granate auf den Schoßumschlägen. Silbern bei Offizieren.

Somehow I feel like it has to be that way.
After many, many years, now I've been working on the Peninsular War again, and now a set in 1/72 appears on the market, painfully missed by many collectors.
I'm talking about the new Waterloo1815 set, Napoleonic French Foot Dragoons.
(The set of Strelets, which was released years ago, should now be covered with the mantle of oblivion!)
Waterloo1815 has been really turning into a highlight modelling company of Napoleonic figures in 1/72 for about three years.
It’s a pity that so many collectors have changed sides, going from 1/72 scale to 28mm.
Unfortunately, there isn’t so much skirmish wargaming in the 1/72 sector, so that these figures will probably be found on vignettes and dioramas in the future.
But maybe one or the other of these characters will find their way also to the game board.
They deserve it.
If you look at the set, you will actually get 7 useful skirmish poses: 2 kneeling shooters, one standing, one kneeling soldier with the rifle in a loading position, 2 preceding figures, and a kneeling person with a pistol. Especially in Spain not only sergeants and officers will have such a weapon on duty on foot. Pistols also made sense in skirmishes of the "little war", the guerrilla.
The 8th pose, that of the soldier with the felled bayonet, I personally do not really like. The figure looks upwards, as if defending itself against an attacking soldier coming from above. This could be a rider, or an opponent attacking from an elevated position. In this case, however, the rifle would then have to point upwards with the bayonet. The "fencing position" shown here only makes sense if the opponent is also targeted. In such a case, the character would have to look in the direction of such a supposed opponent, which the miniature does not.
A really unfortunate pose that you do not have to use.
In addition to the above 7 fighting poses, there is also an officer, a flag bearer, a drummer and two different marching positions.
Since each figure in the set occurs exactly four times, you even get a small marching column, which in turn can be protected by the skirmishers on the side.
This already gives the diorama builder a possible scenario.
Incidentally, the uniforms are also very detailed. Generally the uniform corresponds to the cut of 1810. Dragoons on foot had shoes and high gaiters; no boots. This is exactly how it is reproduced here, as well as the knapsack and the infantry baggage, which the soldiers wore in the infantry battle as well. In addition to the cartridge bag, the dragoons of course also carried the saber, so the soldiers looked like members of elite companies: By the two bandeliers one achieved the optics of the crossed bandeliers, like Voltigeurs and Grenadiers of the French army.
"I wish for the regiments over whom I order to enforce the saber at the bandelier for the uniform on foot and on horseback. Despite the virtue of the outlook on the belt (worn as a bandolier), he (also) prefers the dragoons to avoid straightening his clothes when he gets off the horse to make the service on foot ... and say so Your opinion about this order, which is already practiced by two divisions of the army. "(General Houssaye 21.10.1807.
"We commanded that from now on regiments should wear the saber at the bandelier, be it on foot or on horseback." (26.10.1807) (Both quotes in Napoleon's army 1800-1815, Lucien Rousselot)
The fact, that you find drummers in the set, is also correct. Dragoons on foot had drums, not trumpets. The one shown here is too small. But this has already become a characteristic feature of the modeller. Already during the work on the earlier Esci sets, the model of the drum was too small.
As for the flag, it should be noted that similar to the mounted dragoons of Italeri - one recognizes, it is the same modeller - incorrectly in the middle of the flag an eagle is engraved. Here actually a lettering of the regiment would have been found. In my opinion bearable on this small scale, albeit historically incorrect.
Who does not think of Sharpe novels in such a set?
I've mentioned several times in various reports that Bernard Cornwell apparently loves French dragoons, because they repeatedly appear as opponents of Sharpe and his boys in the novels.
Somehow I feel like it has to be that way.
After many, many years, now I've been working on the Peninsular War again, and now a set in 1/72 appears on the market, painfully missed by many collectors.
I'm talking about the new Waterloo1815 set, Napoleonic French Foot Dragoons.
(The set of Strelets, which was released years ago, should now be covered with the mantle of oblivion!)
Waterloo1815 has been really turning into a highlight modelling company of Napoleonic figures in 1/72 for about two years.
It’s a pity that so many collectors have changed sides, going from 1/72 scale to 28mm..
Unfortunately, there isn’t so much skirmsih wargaming in the 1/72 sector, so that these figures will probably be found on vignettes and dioramas in the future.
But maybe one or the other of these characters will find their way also to the game board.
They deserve it.
If you look at the set, you will actually get 7 useful skirmish poses: 2 kneeling shooters, one standing, one kneeling soldier with the rifle in a loading position, 2 preceding figures, and a kneeling person with a pistol. Especially in Spain not only sergeants and officers will have such a weapon on duty on foot. Pistols also made sense in skirmishes of the "little war", the guerrillas.
The 8th pose, that of the soldier with the felled bayonet, I personally do not really like. The figure looks upwards, as if defending itself against an attacking soldier coming from above. This could be a rider, or an opponent attacking from an elevated position. In this case, however, the rifle would then have to point upwards with the bayonet. The "fencing position" shown here only makes sense if the opponent is also targeted. In such a case, the character would have to look in the direction of such a supposed opponent, which the miniature does not.
A really unfortunate pose that you do not have to use.
In addition to the above 7 fighting poses, there is also an officer, a flag bearer, a drummer and two different marching positions.
Since each figure in the set occurs exactly four times, you even get a small marching column, which in turn can be protected by the skirmishers on the side.
This already gives the diorama builder a possible scenario.
Incidentally, the uniforms are also very detailed. Generally the uniform corresponds to the cut of 1810. Dragoons on foot had shoes and high leggings; no boots. This is exactly how it is reproduced here, as well as the knapsack and the infantry baggage, which the soldiers wore in the infantry battle as well. In addition to the cartridge bag, the dragoons of course also carried the saber, so the soldiers looked like members of elite companies: By the two bandeliers one achieved the optics of the crossed bandeliers, like Voltigeurs and grenadiers of the French army.
"I wish for the regiments over whom I order to enforce the saber at the bandelier for the uniform on foot and on horseback. Despite the virtue of the outlook on the belt (worn as a bandolier), he (also) prefers the dragoons to avoid straightening his clothes when he gets off the horse to make the service on foot ... and say so Your opinion about this order, which is already practiced by two divisions of the army. "(General Houssaye 21.10.1807.
"We commanded that from now on regiments should wear the saber at the bandelier, be it on foot or on horseback." (26.10.1807) (Both quotes in Napoleon's army 1800-1815, Lucien Rousselot)
The fact, that you find drummers is in the set, is also correct. Dragoons on foot had drums, not trumpets. The one shown here is too small. But this has already become a characteristic feature of the modeler. Already during the work on the earlier Esci sets, the model of the drum was too small.
As for the flag, it should be noted that similar to the mounted dragoons of Italeri - one recognizes, it is the same modeler - incorrectly in the middle of the flag an eagle is engraved. Here actually a lettering of the regiment would have been found. In my opinion bearable on this small scale, albeit historically incorrect.
Who does not think of Sharpe novels in such a set?
I've mentioned several times in various reports that Bernard Cornwell apparently loves French dragoons, because they repeatedly appear as opponents of Sharpe and his boys in the novels.

No wonder. Because the Dragoons were also ideal to use in the Spanish theater of war, and exactly in the way for which they had originally been developed.
After all, dragoons in their origins were mounted infantrymen, who rode into battle but then fought dismounted.
This kind of tactic, however, was basically obsolete for a long time at the time of the Napoleonic Wars. The Dragoons stood somehow in the middle between light and heavy cavalry at the time. They represented the kind of unit that in other armies was called a line cavalry.
They were able to skirmish, were equipped with carbines, and were similar to Hussars or Chasseurs used for reconnaissance tasks.
However, they led the heavier saber and could also act tactically as a battle cavalry, alongside the Cuirassiers and Carabiniers.
But not only their cavalry commitment was thus widely diversified. They also had an infantry training, and this predestined them for Spain.
There were a total of 30 dragoons regiments in Napoleon's Grande Armée, 25 of which served in Spain. This clearly shows how important this troop was in guerrilla warfare.
The Dragoons were deployed in small detachments, sheltering supplies, securing communication lines, pursuing deserters, searching for guerrillas and regular Spanish and allied troops, and fighting them. But they were also involved in major battles, up to all major battles that were fight on the Spanish peninsula.
It should also be mentioned that in 1803, 1805 and 1806 there were briefly "real" Dragons a pied, ie dragoons, who were intended only for the fight as infantrymen. However, these units were quickly disbanded in all three years, and the soldiers then distributed to their original regiments.
You can see that this is really a very important set; and actually it is really surprising that the 1/72 collectors had to wait so long for it.
To ignore this force for so long is really sad.
Well, now it comes out, and most of us old collectors have turned to other scales.
Too bad. Just a pity.
Of course I will buy one set without knowing what I'm doing with it. Maybe I'll build a little diorama after all. The figures just deserve it.
However, I play on a different scale.
Well, and although the Perries are dismounted dragoons, not dragoons on foot, which can easily be recognized by the boots, I for myself have long owned this troupe; and they are just waiting for a deployment next year.

Addendum to the above text:

The uniform shown here in this set corresponds to that of the Dragons a pied. It is true that even later the uniform was worn with gaiters. This type of uniform is called a uniform for the service on foot, e.g. described by Rousselot.
In Spain, the Dragons fought in the uniform shown by the Perries.
Personally, I think there may well have been fights where dragoons fought on foot in their uniform with gaiters. Whether now as 1805 and 1806 with backpack, of course, today is no longer answer.
However, wargaming offers plenty of opportunities to interpret things a bit more freely than the exact research, so I feel it is legitimate to use these units in Spain.
They just look too good not to do that.


Uniform


The dragoons wore green uniforms with long laps and facings in badge color. This was also partially seen on the collar, on the cuffs and on the lapels. The frack-like cut showed the underlying white vest.
Also a single row, green Surtout occurred more frequently.
White breeches were worn, often brown or gray leather overalls.
The typical helmet was often protected with a linen coating.
There were also brown dragoon uniforms, as there were always supply bottlenecks in Spain, and one resorted to regional brown fabric.

The following badge colors were worn in Spain:

1st-6th Regiment: scarlet
8th-12th: carmine red
13th-18th: pink
19th-22nd, 24th: yellow
25.-27 .: Orange

Green collars (sometimes piped in badge color) were worn by: 2nd, 5th, 8th, 11th, 14th, 17th, 20th, and 26th.
Green cuffs: 3rd, 6th, 9th, 12th, 15th, 18th, 24th and 27th
Green flap on the cuff: 2nd, 5th, 8th, 11th, 17th, 20th and 26th
Vertical pockets: 4th-6th, 10th-12th, 16th-18th, 22nd, 24th All other horizontal.
Shuolder flaps in green, bordered with the badge color. Red, sometimes white (2nd, 9th, 17th, 19th, 22nd), epaulettes for the elite companies. Silver epaulettes for officers.
Green grenade on the lap envelopes. Silver among officers.


Sonntag, 17. Dezember 2017

Armeemuseum Brüssel - Der Erste Weltkrieg

Als ich im November 2016 mit meinen Freunden das Armeemuseum in Brüssel besuchte, wurde ich von der Auswahl der Sammlungen fast erschlagen.
Wer also da mal hinfährt, sollte Zeit mitbringen. Wir hatten das Museum auf der Rückreise von der Crisis besucht, und hatten deshalb nicht die Zeit alles genau zu besichtigen.
Die üblichen Google Beschreibung „Besucher halten sich hier im Schnitt 2 h auf“, mag zwar stimmen.
Wenn Sie das allerdings tun, werden Sie nicht alles sehen.


Heute möchte ich Ihnen den Raum mit der Ausstellung zum ersten Weltkrieg vorstellen. Ich hatte damals das Gefühl, dass diese Ausstellung modernisiert werden soll, denn die Mitte der großen Halle sah etwas leer aus, was Sie diesen beiden Bildern entnehmen können.


Ich habe für mich persönlich entschieden, dass ich das Museum spätestens 2019 nochmals besuchen werde, weil ich denke hier tut sich etwas.
Eine solche Umgestaltung könnte aber auch zur Folge haben, dass die überragende Darstellung der Uniformen in diesem Museum rückgebaut wird.
In der Halle standen nämlich zum Zeitpunkt unseres Besuches schon einige dieser Holzvitrinen, die sie in den Bildern erkennen, leer herum.
Deshalb möchte ich Ihnen heute die von mir abgelichteten Vitrinen vorstellen.
Es finden sich in Brüssel fast alle Uniformen der Kriegsgegner, und nicht nur diejenigen der Hauptnationen. Die von mir fotografierten, werde ich Ihnen zeigen.
Auch wenn ich nicht jede Vitrine abgelichtet habe, so können Sie sich doch ein Bild machen.

Die Uniformen





















































Aber nicht nur Uniformen , sondern auch Waffen, Geschütze, ein Kampffahrzeug und Panzer des ersten Weltkriegs finden sich hier im Museum.













Ebenso beeindruckend ist der Fokker Dreidecker, der an der Decke hängt, und von umstehenden Flakgeschützen aufs Korn genommen wird. Der Rote Baron lässt grüßen.




In der Nachbarhalle, wo diverse Flugzeuge ausgestellt sind finden sich noch folgende Doppeldecker aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.

Coudron G III




Bristol Fighter F II B Type 17


Royal Aircraft factory RE 8


Schreck Type H 1915


Sollten Sie diese Ausstellung schon gut finden, dann freuen Sie sich noch auf die neugestaltete Ausstellung zum Zweiten Weltkrieg, die ich Ihnen demnächst vorstellen werde.
Völlig neu konzipiert, aber wirklich sehr informativ und gut.



When I visited the Army Museum in Brussels with my friends in November 2016, I was almost overwhelmed by the mass of collections shown in this museum.
So if you go there, you should bring time with you. We had visited the museum on the return journey from the Crisis in Antwerp, and therefore had not the time to visit everything exactly.
The usual Google description "Visitors spend an average of 2 hours," may be true.
But if you do that, you will not see everything.
Today I would like to introduce you to the room with the exhibition on the First World War. At that time I had the feeling that this exhibition should be modernized, because the middle of the big hall looked a bit empty, what you can see in these two pictures.
I have personally decided that I will visit the museum again at the latest in 2019, because I think something is happening here.
Such a modernization could also mean that the great displays of the uniforms in this museum will be dismantled.
In the hall, at the time of our visit, some of the wooden display cases that you can recognize in the pictures were already empty.
That's why I'd like to introduce you today the showcases.
In Brussels, almost all uniforms of the war opponents, and not only those of the main nations are on display. Even if I have not photographed every showcase, I think you can get a general impression.

The uniforms

But not only uniforms, but also weapons, guns, a combat vehicle and tanks of the First World War can be found here in the museum.

Also impressive is the Fokker triplane, which hangs from the ceiling and is attacked by the surrounding anti-aircraft guns. The Red Baron sends his regards.

In the neighboring hall, where various airplanes are exhibited, you will find the following biplanes from the time of the First World War.

Coudron G III

Bristol Fighter F II B Type 17

Royal Aircraft Factory RE 8

Schreck Type H 1915


If you are already looking forward to this exhibition, then you will like the newly designed exhibition on World War II, which I will introduce to you shortly.
Completely redesigned, but really very informative and good.