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Sonntag, 26. Juli 2026

Lieblingsmini der Woche - J.F.Cooper "Der Wildtöter" Teil 1

Ich hatte bereits in früheren BLOG Posts auf die Faszination hingewiesen, die mich immer wieder ergreift, wenn ich an die Bücher von James Fenimore Cooper denke.
Hier einmal die Links zu meinen früheren Berichten zu diesem Thema.
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Der Lederstrumpf aus der Pfalz - Johann Adam Hartmann aus Edenkoben
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: FIW - The Watchtower
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: French Indian War, AWI - First Warband
Auch heute möchte ich mich erneut mit diesem Thema beschäftigen.
Aber nicht mit dem berühmtesten Roman der Buchreihe „Der letzte Mohikaner“, sondern mit dem zeitlich ersten der Lederstrumpf Geschichten, nämlich mit dem „Wildtöter“.
Mit diesem Roman beginnt die Geschichte Natty Bumppos, dem Mann der auch mit den Namen „Lederstrumpf“, „Wildtöter“, „Falkenauge“ oder auch „Long Carabine“  in den Romanen und späteren Verfilmungen belegt ist.

Natty befindet sich mit einem weiteren Waldläufer, Henry (Harry) Marsh, auf dem Weg zu Tom Hutter, einem alten Seemann, der inmitten des Glimmerglas Sees – ja den gibt es wirklich - mit seinen beiden Töchtern Judith und Hetty in einem Pfahlbau lebt. Dieser Pfahlbau – die Biberburg - ist nur mit Booten zu erreichen und bietet somit den Bewohnern einen relativen Schutz, denn sich nähernde Feinde sind bereits aus der Ferne wahrzunehmen. Außerdem besitzt Tom Hutter noch die sogenannte Arche, ein größeres Boot in Art eines Hausbootes, in dessen Mitte sich ebenfalls eine Kabine in Form einer befestigten Blockhütte befindet, und mit der er sich auf den See bzw. den aus ihm entspringenden Susquehanna bei Gefahr zurückziehen kann.
Beide Männer haben unterschiedliche Beweggründe für ihre Reise.
Harry, verliebt in Judith, möchte seine Angebetete wiedersehen, und gleichzeitig mit dem alten Tom Hutter über die Jagd reden. Anfänglich geht der Leser davon aus, dass es um Tierfelle geht. Aber schnell wird einem klar, dass die beiden Männer mit einem ganz anderen Gut handeln: Mit den Skalps ermordeter Indianer.





Für den heutigen Leser liest sich die Geschichte somit weit übler, verglichen mit den Zeitgenossen Coopers. Für diese war der Umstand noch bekannt, dass Behörden Kopfgeld für erbeutete Skalps bezahlten, und zwar egal für welche. Ob Skalps von Kriegern, Frauen oder Kinder, alles war Handelsware.  Für uns liest sich das – zum Glück - schockierend.
Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass der moderne Leser sicherlich keine Sympathien für Hutter und Marsh entwickeln kann, egal, was mit ihnen dann im Laufe des Romans passiert.
Natty Bumppos Beweggründe sind andere. Er will sich am See mit seinem Blutsbruder, dem Mohikaner Chingachgook, treffen, um dessen Verlobte Wah-ta!-Wah zu suchen. Beide vermuten, dass diese von einem feindlichen Mingo (=Huronen) Stamm entführt wurde, der sein Lager hier am Glimmerglas See aufgeschlagen haben soll.
Ich möchte jetzt hier an dieser Stelle nicht den ganzen Roman wiedergeben. Am Ende will ihn doch nochmal jemand lesen.
Hier der Link zum entsprechenden Wikipedia Artikel, für die, die sich nur kurz informieren wollen:
Der Wildtöter – Wikipedia
Für uns Wargamer bietet der Roman aber einige Möglichkeiten für verschiedene Szenarien.
Zum einen bietet der See mit der Biberburg und der Arche ein sehr schönes Setting. Die Arche findet sich als Modell auch in einem der diversen Kickstarter von Jens Najewitz.
Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg / Franzosen- und Indianerkrieg / A – 3dprintterrain


Es gibt verschiedene Kämpfe zwischen den indianischen Kriegern und den Hauptprotagonisten des Romans, und zwar zu Wasser und zu Land. Na und zu guter Letzt kommt sogar noch die britische Infanterie aus Fort Mohawk ins Spiel, die die Indianer angreift, die zu diesem Zeitpunkt Bumppo als Geisel am Marterpfahl sterben lassen wollen.
Wenn man eine solche Geschichte im Kopf hat, dann entdeckt der Wargamer auch irgendwann die Figuren, die er für ein solches Setting nutzen kann.
Na und heute stelle ich Ihnen die beiden Schurken des Romans als Lieblingsfiguren der Woche vor. Harry Marsh und Tom Hutter.
Ich finde die passen richtig gut, zumal die eine Figur, die für mich Hutter darstellen soll, sogar noch eine Bärenfalle in den Händen hält.
French-Indian War Frontiersmen B – Warlord Games EUROPE





Somit sehen sie Harry Marsh auf der linken Seite des Bildes. Klassisch in Waldläuferkleidung, mit einer Fransenjacke, Ledergamaschen, bewaffnet mit Muskete, Tomahawk und Messer. Tom Hutter, die Figur mit dem tief ins Gesicht gezogenen Hut, sehen sie mit einem langen grauen Mantel über der Weste, er trägt ebenfalls die typischen Ledergamaschen, und ist mit einer Muskete und der Bärenfalle bewaffnet. Letztere wird wohl leider nicht nur für Bären, sondern auch für die Jagd auf Menschen verwendet.
Ein wirklich unsympathisches Paar, aber die Figuren an sich gefallen mir doch dann sehr.
Erwähnen sollte man vielleicht noch, dass der Stoff auch verfilmt wurde. Es gibt einen Film mit Lex Barker aus dem Jahr 1957 und die in Deutschland bekannte vierteilige Lederstrumpf Serie aus den 60er Jahren.
Man muss allerdings zu den Filmen sagen, dass sie schon Kinder ihrer Zeit sind, und den heutigen Sehgewohnheiten wirklich nicht mehr entsprechen.
Zu einer Neuverfilmung kam es leider nie, obwohl eine solche tatsächlich Potential hätte.
Wir haben einen wunderbaren Schauplatz, echte Schurken, Gefechte, Intrigen etc. etc. Ich denke da an heutige Filmtechniken. Der See, die Arche im Nebel. Lange Kamerafahrten, um die Landschaft entsprechend einzufangen, aber auch schnelle Action, wenn es zu den Kämpfen kommt. Man könnte Marsh und Hutter wirklich als die Schurken darstellen, die sie auch sind. Auch gäbe es noch eine andere Herausforderung, die in den alten Verfilmungen unberücksichtigt blieb. Da wäre nämlich noch Hetty, die jüngere Tochter Hutters, die in dem Roman als kognitiv beeinträchtigt beschrieben wird. Ihre Behinderung schützt sie dann am Ende sogar im Indianerlager, weil die Indianer ihr eine engere Beziehung zu Manitou, eben aufgrund ihrer kognitiven Beeinträchtigung, zuschreiben, und sie somit unter ihren Schutz stellen.
Diese Rolle wurde in den alten Verfilmungen natürlich völlig falsch interpretiert. An das Thema Behinderung wäre damals niemand herangegangen. Ich persönlich fände da eine Neuinterpretation wirklich spannend.
Leider bin ich kein Regisseur, also wird es in meinem Fall beim Tabletop bleiben.
Ich muss mal mit Sven reden. Ein Szenario zu diesem Thema müssen wir wirklich einmal spielen.

I've already mentioned in previous blog posts the fascination that always grips me when I think about the books of James Fenimore Cooper.
Here are the links to my previous posts on this topic:
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Der Lederstrumpf aus der Pfalz - Johann Adam Hartmann aus Edenkoben
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: FIW - The Watchtower
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: French Indian War, AWI - First Warband
Today I'd like to revisit this topic.
But not with the most famous novel in the series, "The Last of the Mohicans," but with the earliest Leatherstocking tale, "The Deerslayer."
This novel begins the story of Natty Bumppo, the man also known as "Leatherstocking," "Deerslayer," "Hawk-eye," or "Long Carabine" in the novels and later film adaptations.
This novel is the first in the series. Natty is traveling with another ranger, Henry (Harry) Marsh, to visit Tom Hutter, an old sailor who lives in a stilt house in the middle of „Glimmerglass Lake“—yes, it really exists, Otsego Lake, New York state—with his two daughters, Judith and Hetty. This stilt house—the Beaver Lodge—is only accessible by boat, thus offering its inhabitants relative protection, as approaching enemies can be detected from afar. Tom Hutter also owns the so-called Ark, a larger boat similar to a houseboat, with a cabin in the middle, resembling a fortified log cabin, which he can use to retreat to the lake or the Susquehanna River that flows from it in case of danger.
Both men have different reasons for their journey.
Harry, in love with Judith, wants to see his beloved again and, at the same time, talk to old Tom Hutter about hunting. Initially, the reader assumes that the conversation revolves around animal pelts. But it quickly becomes clear that the two men are dealing in a very different commodity: the scalps of murdered Native Americans.
For today's reader, the story thus reads far more gruesomely compared to Cooper's contemporaries. For them, it was still common knowledge that authorities paid bounties for captured scalps, regardless of the type. Whether scalps of warriors, women, or children, everything was a commodity. For us, this reads—thankfully—as shocking.
Conversely, this also means that the modern reader certainly cannot develop any sympathy for Hutter and Marsh, no matter what happens to them in the course of the novel.
Natty Bumppo's motives are different. He wants to meet his blood brother, the Mohican Chingachgook, at the lake to search for Chingachgook's fiancée, Wah-ta!-Wah. Both suspect that she has been kidnapped by a hostile Mingo (Huron) tribe, who are said to have set up camp here at Otsego Lake.
I don't want to retell the entire novel here. After all, someone might want to read it again.
Here's the link to the corresponding Wikipedia article for those who just want a quick overview:
The Deerslayer - Wikipedia
For us wargamers, however, the novel offers several possibilities for different scenarios.
For one thing, the lake with the beaver lodge and the ark provides a very nice setting. The ark can also be found as a model in one of Jens Najewitz's various Kickstarter campaigns.
Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg / Franzosen- und Indianerkrieg / A – 3dprintterrain
There are various battles between the Native American warriors and the novel's main protagonists, both on land and at sea. And finally, the British infantry from Fort Mohawk even enters the site, attacking the Native Americans who, at this point, intend to let Bumppo die as a hostage at the stake.
If you have a story like this in mind, then the wargamer will eventually discover the miniatures they can use for such a setting.
And today I'm introducing you to the two villains from the novel as my favorite characters of the week: Harry Marsh and Tom Hutter.
I think they fit together really well, especially since the figure I believe to be Hutter is even holding a bear trap.
French-Indian War Frontiersmen B – Warlord Games EUROPE
French-Indian War Frontiersmen B – Warlord Games EUROPE
So you see Harry Marsh on the left side of the picture. He's dressed in classic ranger attire, with a fringed jacket, leather gaiters, and is armed with a musket, tomahawk, and knife. Tom Hutter, the figure with the hat pulled low over his face, is wearing a long gray coat over his vest, also sporting the typical leather gaiters, and is armed with a musket and the bear trap. The latter, unfortunately, seems to be used not only for bears but also for hunting humans.
A truly unpleasant pair, but I really like the figures themselves.
It's also worth mentioning that the story has been adapted into films. There's a 1957 film starring Lex Barker and the four-part Leatherstocking Tales series from the 1960s, which is well-known in Germany.
It must be said, however, that the films are products of their time and no longer correspond to today's viewing habits.
Unfortunately, a remake never materialized, even though one would have had real potential.
We have a wonderful setting, genuine villains, battles, intrigue, and so on. I'm thinking of modern film techniques. The lake, the ark in the fog. Long tracking shots to capture the landscape, but also fast-paced action when the battles begin. Marsh and Hutter could truly be portrayed as the villains they are. There's also another challenge that was overlooked in the old film adaptations. There's Hetty, Hutter's younger daughter, who is described as cognitively impaired in the novel. Her disability ultimately protects her in the Native American camp because the Native Americans, precisely because of her cognitive impairment, attribute a closer relationship between her and Manitou and thus place her under their protection.
This role was, of course, completely misinterpreted in the old film adaptations. Back then, nobody would have tackled the topic of disability. Personally, I think a reinterpretation of it would be really interesting.
Unfortunately, I'm not a director, so in my case, it'll have to remain tabletop gaming.
I need to talk to Sven about it. We really should play a scenario on this topic sometime.

Sonntag, 26. Oktober 2025

Lieblingsmini der Woche - "Arthur"


Sicherlich geht es den meisten von Ihnen auch so, dass Sie ganz bestimmte Lieblingsfiguren besitzen.
Diese können in diesen Status aus ganz unterschiedlichen Gründen aufgestiegen sein.
Entweder haben Sie sie großartig bemalt.
Oder Sie mögen die Modellierung.
Oder es verbirgt sich irgendeine Geschichte, manchmal eine ganz persönliche, dahinter.
Ich habe auch solche Figuren; und wenn ich es genau betrachte, eine ganze Menge davon.
Diese Figuren gehen in meinen normalen Berichten unter.
Sie verschwinden in der Masse der Minis.
Werden vielleicht gar nicht wahrgenommen.
Also dachte ich, Mensch, die muss ich jetzt irgendwie hervorheben.
In den Mittelpunkt stellen.
Folglich werde ich Ihnen in unregelmäßigen Abständen meine „Lieblingsmini der Woche“ hier auf meinem BLOG zeigen.
Und so möchte ich die Reihe auch nennen.
 
Wenn auch heute die Figur in der Mitte als „Lieblingsfigur der Woche“ gedacht ist, so will ich sie Ihnen dennoch in dieser Gruppe vorstellen.


Ich will Ihnen erzählen warum.
Vor Jahren hatte ich einem Mitglied im Sweetwaterforum eine spätrömische Armee abgekauft.
Nachdem die bei mir angekommen war, packte ich sie schon mal gespannt aus.
Was würde mich erwarten?
Ich hatte im Vorfeld nur ein paar Minis gesehen, aber nicht die gesamte Armee.
Ich sortierte die Minis dann schon mal grob nach leichter und gerüsteter Infanterie, und nachdem dass dann schon einmal geklärt war, wieder nach Kommandofiguren und Standardfiguren.
Nach diesem Sortiervorgang standen dann diese vier Minis irgendwann nebeneinander, und irgendwie hatte ich das Gefühl, ja das soll mein King Arthur werden, mit seinen Bannerträgern an seiner Seite.
Diese Minis, und vor allem King Arthur, ließen in mir dieses gute Gefühl aufsteigen, einen wirklich großartigen Kauf getätigt zu haben.
Für die Armee waren vor allem Black Tree Late Romans verwendet worden, die mir bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bekannt waren.
Meine spätrömischen Minis kamen vor allem von Gripping Beast und von Foundry.
Die Miniaturen hier erschienen mir allerdings sauberer, feiner modelliert.
Daher wohl mein positives Empfinden.





Mittlerweile habe ich auch noch andere Figuren in der Schublade liegen, die als King Arthur angeboten werden.
Diese habe ich aber bisher noch nicht bemalt, sicherlich auch aus dem Grund, weil ich mit der in diesem Bericht gezeigten Mini sehr zufrieden bin.
Mich stört es in diesem Fall auch nicht, dass ich sie nicht selbst bemalt habe.
Hätte ich dies getan, würde sie nämlich sehr ähnlich aussehen.
Der Bemalstil passt sehr gut zu dem meinigen.
Ein Mischen dieser alten spätrömischen Armee mit neueren Figuren, die ich angemalt habe, stellt also kein Problem dar.
Ein Stöbern auf der Seite von Black Tree Design ergab allerdings, dass diese Miniatur wohl nicht mehr angeboten wird.
Jedenfalls habe ich sie nicht mehr gefunden.
Umso besser für mich, dass ich sie habe.





Das Projekt Spätrom ist übrigens wieder auferstanden. Einige Figuren sind bemalt und warten noch auf die Basierung. Andere sind schon in der Mache und werden folgen.
Somit ist zu erwarten, dass spätestens im nächsten Jahr noch ein paar BLOG-Einträge zum Thema folgen werden.
 
I'm sure most of you have certain favorite miniatures.
These can have risen to this status for a variety of reasons.
Either you painted them brilliantly.
Or you like the modeling.
Or there is some story, sometimes a very personal one, behind them.
I have such figures too; and if I look closely, there are quite a few of them.
These figures get lost in my normal reports.
They disappear in the mass of minis.
Maybe they aren't even noticed.
So I thought, man, I have to highlight them somehow.
Put them in the spotlight.
As a result, I will show you my "Favorite Mini of the Week" here on my BLOG at irregular intervals.
And that's what I want to call the series.
Today I would like to introduce you to the following miniature.
 
Even though the figure in the middle is intended as my "Favorite Figure of the Week" today, I still want to introduce thios whole group of miniatures to you.
I'll tell you why.
Years ago, I bought a late Roman army from a member of the german Sweetwater forum.
After it arrived, I eagerly unpacked it.
What would I expect?
I had only seen a few minis beforehand, but not the entire army.
I then roughly sorted the minis into light and armored infantry, and once that was sorted, again into command figures and standard figures.
After this sorting process, these four minis eventually stood next to each other, and somehow I had the feeling that this was going to be my King Arthur, with his banner bearers at his side.
These minis, and especially King Arthur, gave me the good feeling of having made a truly great purchase.
The army primarily used Black Tree Late Romans, which I hadn't even heard of until then.
My late Roman miniatures came primarily from Gripping Beast and Foundry.
However, these miniatures seemed cleaner and more finely modeled to me.
Hence my positive impression.
I now have other figures in my drawer that are offered as King Arthur.
I haven't painted them yet, however, certainly because I'm very happy with the mini shown in this report.
In this case, it doesn't bother me that I didn't paint it myself.
If I had, it would look very similar.
The painting style fits my own very well.
So, mixing this old late Roman army with newer figures that I've painted is no problem.
A browse on the Black Tree Design website, however, revealed that this miniature is no longer available.
In any case, I couldn't find it anymore. All the better for me that I have this Arthur.
The Late-Rome project has been resurrected, by the way. Some figures have been painted and are still waiting to be based. Others are already in the works and will follow.
So, expect a few more blog entries on the topic next year at the latest.
 
 
 

Sonntag, 1. Juni 2025

Lieblingsmini der Woche - Tuco und seine Amigos

Sicherlich geht es den meisten von Ihnen auch so, dass Sie ganz bestimmte Lieblingsfiguren besitzen.
Diese können in diesen Status aus ganz unterschiedlichen Gründen aufgestiegen sein.
Entweder haben Sie sie großartig bemalt.
Oder Sie mögen die Modellierung.
Oder es verbirgt sich irgendeine Geschichte, manchmal eine ganz persönliche, dahinter.
Ich habe auch solche Figuren; und wenn ich es genau betrachte, eine ganze Menge davon.
Diese Figuren gehen in meinen normalen Berichten unter.
Sie verschwinden in der Masse der Minis.
Werden vielleicht gar nicht wahrgenommen.
Also dachte ich, Mensch, die muss ich jetzt irgendwie hervorheben.
In den Mittelpunkt stellen.
Folglich werde ich Ihnen in unregelmäßigen Abständen meine „Lieblingsmini der Woche“ hier auf meinem BLOG zeigen.
Und so möchte ich die Reihe auch nennen.
 
 
Meine heutige „Lieblingsmini“ ist keine Einzelminiatur, sondern eine ganze Bande. Im Englischen wird eine solche Einheit auch als „Posse“ bezeichnet. Ein Trupp schießwütiger Gesellen in einem Wild West Setting. Natürlich kann eine solche Bande aus Cowboys, Lawmen, Siedlern, US Cavalry, Indianern etc. bestehen, aber ich hatte mich in diesem Fall bewusst für mexikanische Desperados entschieden.



Warum?
Weil ich die Klischee-Mexikaner der Westernfilme einfach liebe. Sie bringen das folkloristische, fremdländische, südländische in den Film, und somit auch – nutzt man sie in einem Wargame - folgerichtig ins Spiel. Man könnte sie als so etwas wie das Salz in der Suppe beschreiben. Irgendwo geben sie den speziellen Kick.
Angefangen hat diese Liebe mit den Timpo Mexikanern der Kindheit. Natürlich fielen diese alleine schon wegen ihren riesigen Hüten auf. Sie waren etwas Besonderes.  Somit nicht weiter verwunderlich, dass sich daraus bei mir ein positives Verhältnis zu mexikanischen Companeros entwickelte.
Übrigens ganz im Gegenteil zur damaligen Darstellung in entsprechenden Western.
Hier wurden klischeehafte, teilweise rassistische, Denkweisen und Stereotypen wiedergegeben, und dass nicht versteckt, sondern offensiv.
Ein Schwarz-Weiß-Denken wurde bespielt.
Dort der strahlende weiße Held, hier der böse, schmutzige Bandit aus dem Süden.











Beruhigend ist, dass trotz – oder vielleicht auch gerade wegen – dieser Darstellung einige Charaktere zu richtigen Helden wurden.
Der Bekannteste dieser Helden ist sicherlich Tuco aus dem Film „Zwei glorreiche Halunken“; und dass obwohl der Darsteller Eli Wallach ja kein Mexikaner war.
Aber auch das war typisch während der Entstehungszeit der alten Western. Das Feingespür für kulturelle Aneignung gab es damals noch nicht. Warum hatte man denn die Maske am Set, dachte man sich. Der Oscar geht in dieser Zeit definitiv an die Maskenbildner, denn sie machten aus dem stinknormalen Schauspieler die Kultfigur.
Egal wie. Tuco ist quasi der Prototyp des listigen Bösen.
Somit ist es kein Wunder, dass auch der Chef meiner Bande, diesem Filmschurken nachempfunden wurde.





Und es ist somit auch kein Wunder, dass ich zunächst eben diese Mexikaner, die Sie hier im Bild sehen, aus meinem Wild West Zinnberg kramte.
Ich mag sie einfach, Tuco und seine Amigos.
Lustigerweise sind das übrigens auch die ersten von mir bemalten Wild West Figuren im 28 mm Maßstab. Keine Ahnung warum die so lange in der Schublade herumdümpelten. Irgendwie lagen da die Prioritäten doch woanders, weil lange Zeit nicht beabsichtigt war Wild West zu spielen.
Leider hatte ich Legends of the Old West zu spät entdeckt. Als ich die Minis kaufte, waren meine Mitspieler schon mit dem Thema durch.
Die Minis selbst habe ich schon über ein Jahrzehnt. Bemalt hatte ich sie vor ca . 2 Jahren.
Na und weil es sich hier, um meine erste Wild West Bande handelt, gehören die Minis auch in meiner Reihe der Lieblingsfiguren.
Ich habe die 10 Jungs vor allem in Erdfarben, in Braun und Grau bemalt.
Düster eben.
Sie sollten definitiv nicht farbenfroh daherkommen. Sie haben die Rolle der Bösen auch auf dem Wargamingtisch zu spielen.
Deshalb diese Farbwahl.
Wann ich dann mit meiner nächsten Bande anfange, weiß ich noch nicht.
Aber ziemlich sicher werden das dann die „Glorreichen Sieben“ aus der Neuverfilmung von 2016 werden.
Die Minis dafür liegen natürlich auf meinem Zinnberg, und ja, auch die haben das Potential Lieblingsfiguren zu werden.


I'm sure most of you have certain favorite miniatures.
These can have risen to this status for a variety of reasons.
Either you painted them brilliantly.
Or you like the modeling.
Or there is some story, sometimes a very personal one, behind them.
I have such figures too; and if I look closely, there are quite a few of them.
These figures get lost in my normal reports.
They disappear in the mass of minis.
Maybe they aren't even noticed.
So I thought, man, I have to highlight them somehow.
Put them in the spotlight.
As a result, I will show you my "Favorite Mini of the Week" here on my BLOG at irregular intervals.
And that's what I want to call the series.
Today I would like to introduce you to the following miniature.
 
 
My favorite miniature today isn't an individual miniature, but an entire gang. In English, such a unit is also called a "posse." A squad of trigger-happy fellows in a Wild West setting. Of course, such a gang could consist of cowboys, lawmen, settlers, US Cavalry, Native Americans, etc., but in this case, I deliberately chose Mexican desperados.
Why?
Because I simply love the stereotypical Mexicans from Wild West films. They bring a folkloric, foreign, southern flavor to the film, and thus—when used in a wargame—they also naturally add this flavor to the game. You could describe them as something like the icing on the cake. They add a special kick.
This love began with the Timpo Mexicans of my childhood. Of course, they stood out simply because of their enormous hats. They were something special. So it's not surprising that I developed a positive relationship with Mexican companeros.
Incidentally, this was quite the opposite of the portrayal in similar Wild West films of the time.
Here, clichéd, sometimes racist, ways of thinking and stereotypes were portrayed, not covertly, but openly.
A black-and-white mentality was played upon.
Here, the shining white hero, here, the evil, dirty bandit from the South.
It's reassuring that despite – or perhaps precisely because of – this portrayal, some characters became true heroes.
The most famous of these heroes is certainly Tuco from the film "The Good, the Bad and the Ugly"; and that despite the fact that the actor, Eli Wallach, wasn't Mexican.
But that, too, was typical during the era of the old Westerns. The sensitivity for cultural appropriation didn't exist back then. Why did they have makeup on set, people thought? The Oscar for this era definitely goes to the makeup artists, because they turned the ordinary actor into a cult figure.
No matter what. Tuco is practically the prototype of cunning evil.
So it's no wonder that the leader of my gang was also modeled after this movie villain.
And it's no wonder that I first dug out these Mexicans, you see in the picture, from my Wild West tin pile.
I just love them, Tuco and his amigos.
Funnily enough, these are also the first 28 mm scale Wild West figures I painted. I have no idea why they sat in the drawer for so long. Somehow, my priorities were elsewhere, because I hadn't intended to play Wild West for a long time.
Unfortunately, I discovered Legends of the Old West too late. By the time I bought the minis, my fellow players had already finished with the theme.
I've had the minis themselves for over a decade. I painted them about two years ago.
And since this is my first Wild West gang, these minis are also among my favorite figures.
I painted the 10 guys primarily in earth tones, brown, and gray.
Dark, in fact.
They definitely shouldn't be colorful. They have to play the role of the bad guys on the wargaming table, too.
Hence this color choice.
I don't know when I'll start my next gang yet.
But it will almost certainly be the "Magnificent Seven" from the 2016 remake.
The miniatures for them are, of course, on my tin pile, and yes, they too have the potential to become favorite figures.

Sonntag, 27. April 2025

Lieblingsmini der Woche - "Die Ramme"

Sicherlich geht es den meisten von Ihnen auch so, dass Sie ganz bestimmte Lieblingsfiguren besitzen.
Diese können in diesen Status aus ganz unterschiedlichen Gründen aufgestiegen sein.
Entweder haben Sie sie großartig bemalt.
Oder Sie mögen die Modellierung.
Oder es verbirgt sich irgendeine Geschichte, manchmal eine ganz persönliche, dahinter.
Ich habe auch solche Figuren; und wenn ich es genau betrachte, eine ganze Menge davon.
Diese Figuren gehen in meinen normalen Berichten unter.
Sie verschwinden in der Masse der Minis.
Werden vielleicht gar nicht wahrgenommen.
Also dachte ich, Mensch, die muss ich jetzt irgendwie hervorheben.
In den Mittelpunkt stellen.
Folglich werde ich Ihnen in unregelmäßigen Abständen meine „Lieblingsmini der Woche“ hier auf meinem BLOG zeigen.
Und so möchte ich die Reihe auch nennen.
 
Heute möchte ich Ihnen eine weitere Miniatur aus der Herr der Ringe Reihe von Games Workshop zeigen.
Ein Ensemble.
Sie sehen sechs Uruk-Hai Krieger, die gemeinsam eine Belagerungsramme tragen.


Leider ist es ja so, dass man viel zu selten Belagerungen spielt.
Das liegt vor allem daran, weil der Angegriffene in einem solchen Szenario relativ wenig zu tun hat.
Sind die Verteidiger erst einmal auf dem Wall platziert, und die Verstärkungen in unmittelbarer Nähe aufgestellt, muss man im Grunde nur noch schießen.
Das ist dann wiederum nach einer halbstündigen Spieldauer schon ziemlich öde.
Noch schlimmer wird es, wenn die Angreifer sich als zäh erweisen, und man Welle für Welle abschießen muss.
Dann macht man im Grunde nichts anderes als würfeln und zuschauen.
Na und das am Ende stundenlang.
Nicht gerade spannend.





Wenn ich mir diese Miniaturengruppe allerdings anschaue, tut es mir immer in der Seele weh, dass ich sie im Grunde gar nicht einsetzen kann.
Sie wirkt nämlich ausgesprochen gut.
Nicht nur, dass die Minis sehr dynamisch aussehen.
Sie bewegen sich leicht gebückt.
Bringen Kopf und Schultern nach vorne, also die durch Rüstung geschützten Körperteile.
Es scheint, dass selbst Uruks ein Schutzbedürfnis entwickeln können.
Auch die Ramme ist perfekt modelliert.
Spitze und Ende des Stammes sind mit Eisenaufsätzen verstärkt.
Dann führen mehrere Ringe um den Stamm, die in Griffen auslaufen, damit die Uruks die Ramme auch anständig tragen können.
Das ist schon richtig gut.






Würde ich in der nächsten Zeit nochmals ein Spiel im HdR Universum absolvieren, dann würde ich diese Figurengruppe als Missionsziel ausweisen.
Der Verteidiger müsste also diese Ramme auf dem Marsch zur Festung vernichten.
Auf der Straße, in einem Hohlweg oder beim Marsch durch ein Dorf.
Möglichkeiten gibt es ja genug.
Ein solches Szenario erlaubt es mir dann auch die Ramme einmal in den Mittelpunkt eines Spiels zu setzen.
Ein Umstand, den das Modell auch einfach verdient.





 
I'm sure most of you have certain favorite miniatures.
These can have risen to this status for a variety of reasons.
Either you painted them brilliantly.
Or you like the modeling.
Or there is some story, sometimes a very personal one, behind them.
I have such figures too; and if I look closely, there are quite a few of them.
These figures get lost in my normal reports.
They disappear in the mass of minis.
Maybe they aren't even noticed.
So I thought, man, I have to highlight them somehow.
Put them in the spotlight.
As a result, I will show you my "Favorite Mini of the Week" here on my BLOG at irregular intervals.
And that's what I want to call the series.
Today I would like to introduce you to the following miniature.
 
 
Today I'd like to show you another miniature from the Lord of the Rings series by Games Workshop.
An ensemble.
You see six Uruk-Hai warriors carrying a siege ram.
Unfortunately, sieges are played far too rarely.
This is mainly because the attacked party has relatively little to do in such a scenario.
Once the defenders are placed on the wall and the reinforcements are positioned nearby, all you have to do is shoot.
That, in turn, gets pretty boring after half an hour of play.
It gets even worse when the attackers prove to be tough, and you have to shoot down wave after wave.
Then you're basically doing nothing but rolling the dice and watching.
And that ends up being for hours.
Not exactly exciting.
When I look at this group of miniatures, however, it always hurts me to realize that I can't really use them at all.
They actually look really good.
Not only do the miniatures look very dynamic.
They move slightly hunched over.
They bring the head and shoulders forward, i.e. the parts of the body protected by armor.
It seems that even Uruks can develop a need for protection.
The ram is also perfectly modeled.
The tip and end of the trunk are reinforced with iron attachments.
Then there are several rings around the trunk, which end in handles so that the Uruks can carry the ram properly.
That's really good.
If I were to play another game in the LOTR universe in the near future, I would designate this group of figures as a mission objective.
The defender would have to destroy this ram on the march to the fortress.
On the road, in a ravine, or while marching through a village.
There are plenty of possibilities.
A scenario like this allows me to put the ram at the center of a game for once.
A circumstance that the model simply deserves.

Sonntag, 30. März 2025

Lieblingsmini der Woche - "König der Könige"

 
Sicherlich geht es den meisten von Ihnen auch so, dass Sie ganz bestimmte Lieblingsfiguren besitzen.
Diese können in diesen Status aus ganz unterschiedlichen Gründen aufgestiegen sein.
Entweder haben Sie sie großartig bemalt.
Oder Sie mögen die Modellierung.
Oder es verbirgt sich irgendeine Geschichte, manchmal eine ganz persönliche, dahinter.
Ich habe auch solche Figuren; und wenn ich es genau betrachte, eine ganze Menge davon.
Diese Figuren gehen in meinen normalen Berichten unter.
Sie verschwinden in der Masse der Minis.
Werden vielleicht gar nicht wahrgenommen.
Also dachte ich, Mensch, die muss ich jetzt irgendwie hervorheben.
In den Mittelpunkt stellen.
Folglich werde ich Ihnen in unregelmäßigen Abständen meine „Lieblingsmini der Woche“ hier auf meinem BLOG zeigen.
Und so möchte ich die Reihe auch nennen.
 
Heute möchte ich Ihnen die nachfolgende Miniatur vorstellen.


Sie ist im 28 mm Maßstab.
Bestellbar ist sie auch weiterhin bei der Firma Black Tree Design, und sie findet sich unter dem Stichwort Dark Age/Saxons.
DA1039 - Saxon King Set (3) – EOE Orbis UK
Warum habe ich diese Figur ausgewählt.
Sie kennen Alfred den Großen, Karl den Großen, Karl den Kahlen, Ludwig den Deutschen, Otto den I., Johann ohne Land etc. etc. etc. ???
Richtig.
Alles Könige des frühen- bzw. des beginnenden Hochmittelalters.
Einige dieser historischen Personen gibt es mittlerweile auch als Miniaturen.
Oftmals in Kampfposen dargestellt, die natürlich aufgrund der unterschiedlichen Zeitepochen auch unterschiedliche Rüstungen zeigen.
Die Miniatur, die Sie aber jetzt hier im Bild sehen, ist sehr generisch gehalten.
Der König trägt zivile Kleidung, seine Krone auf dem Haupt zeigt ihn als das, was er ist.
Mehr nicht.
Deshalb ist er für mich sozusagen „der König der Könige“.




Man kann ihn in unterschiedliche Rollen schlüpfen lassen.
Im Grunde taugt die Mini für alles zwischen 600 und 1100 nach Christus.
Sicher.
Man könnte sich jetzt an der Mode der Hosen aufhängen.
Sie als zu weit oder zu eng für ein bestimmtes Jahrhundert definieren.
Aber das ist ein Faktum, das man nach meiner Meinung auch ignorieren kann.
Der Look der Miniatur stimmt einfach, und deshalb ist ein universeller Einsatz auch möglich.
Ich jedenfalls habe mir diese Miniatur genau aus diesem Grund gekauft.
Angelsächsische, frühmittelalterliche (vielleicht sogar noch hochmittelalterliche) deutsche, französische und englische Könige werde ich mit dieser Mini darstellen.
Er ist DER KÖNIG.
Und wenn der König stirbt, lebt er als dessen Nachfolger weiter.
Lang lebe der König.
Im übertragenen Sinne steht diese Miniatur somit auch für eine Kontinuität.
Symbolisiert das, was Menschen des Mittelalters auch empfunden haben.
Welcher König an der Macht war, wusste nicht jeder.
Aber dass es einen König gab, das war Gott gegeben.
Und ich denke, dass der kleine Untertan auch oftmals gedacht hat, „ist doch egal, wer uns beherrscht.
Die sehen alle gleich aus, und die verhalten sich auch alle gleich.“
Sollte ich also irgendwann einmal wieder ein Spielsystem finden, um in das Frühmittelalter einzutauchen, dann ist eine Position schon einmal sicher besetzt.
Lang lebe der König!!!!!




I'm sure most of you have certain favorite miniatures.
These can have risen to this status for a variety of reasons.
Either you painted them brilliantly.
Or you like the modeling.
Or there is some story, sometimes a very personal one, behind them.
I have such figures too; and if I look closely, there are quite a few of them.
These figures get lost in my normal reports.
They disappear in the mass of minis.
Maybe they aren't even noticed.
So I thought, man, I have to highlight them somehow.
Put them in the spotlight.
As a result, I will show you my "Favorite Mini of the Week" here on my BLOG at irregular intervals.
And that's what I want to call the series.
Today I would like to introduce you to the following miniature.

It is in 28 mm scale.
It can still be ordered from Black Tree Design and can be found under the keyword Dark Age/Saxons.
DA1039 - Saxon King Set (3) – EOE Orbis UK
Why did I choose this figure?
You know Alfred the Great, Charlemagne, Charles the Bald, Louis the German, Otto I, John Lackland, etc., etc., etc. ???
Correct.
All kings of the early or early High Middle Ages.
Some of these historical figures are now also available as miniatures.
Often depicted in battle poses, which, of course, also show different armor due to the different eras.
The miniature you see here in the picture is very generic.
The king wears civilian clothes; his crown on his head shows him for what he is.
Nothing more.
That's why, for me, he's "the king of kings," so to speak.
You can have him slip into different roles.
Basically, the miniature is suitable for anything between 600 and 1100 AD.
Sure.
You could get hung up on the fashion of trousers.
Define them as too wide or too tight for a particular century.
But that's a fact that, in my opinion, can be ignored.
The look of the miniature is just right, and that's why it can be used universally.
In any case, I bought this miniature for precisely this reason.
I will represent Anglo-Saxon, early medieval (perhaps even high medieval), German, French, and English kings with this miniature.
He is THE KING.
And when the king dies, he lives on as his successor.
Long live the king.
In a figurative sense, this miniature also represents continuity.
Symbolizes what people of the Middle Ages also felt.
Not everyone knew which king was in power.
But that there was a king was a gift from God.
And I think that the little subject often thought, "It doesn't matter who rules us.
They all look the same, and they all behave the same."
So if I ever find a game system that immerses me in the early Middle Ages again, one position is already surely filled.
Long live the king!!!!!