Sonntag, 20. Mai 2018

Die Glorreichen Sieben - Ein Film, Figuren und 3D files

Leute. Es gibt wirklich noch die Tage, an denen ich von Filmen überrascht werden kann. Man sollte es nicht glauben.
Na und weil mir der Film so gut gefallen hat, muss ich da jetzt etwas in die Tastatur hacken. Das geht gar nicht anders.
Gestern habe ich seit Jahren endlich mal einen Western gesehen, der von mir wirklich eine Topbewertung bekommt. Na und das, obwohl die internationalen Kritiken da mal wieder gespalten sind.
Ich rede von der Neuverfilmung der Glorreichen Sieben.

O.K. Winnetou hat mir Anfang des letzten Jahres ja auch gefallen. Aber das war ja eine deutsche Verfilmung.
Jetzt haben die Meister ja wieder selbst zugeschlagen.
Direkt mal vorneweg. Ich oute mich ja gerne als retro und oldschool, aber was das Thema die Glorreichen Sieben angeht, bin ich das gar nicht.

Ich habe den alten Film mit Yul Brynner so ein bis zweimal gesehen. Na und das ist halt schon Jahrzehnte her. Ich fand den damals irgendwie ganz nett, aber von den Socken hat der mich nicht gerissen. Auch die Sieben Samurai habe ich gesehen. Quasi die Denkvorlage, das Originaldrehbuch.
Aber da mich das Thema Samurai ja überhaupt nicht zu fesseln vermag, habe ich den definitiv nur einmal gesehen, und auch ganz schnell wieder vergessen.

Also alles keine bleibenden Erinnerungen, um es mal auf den Punkt zu bringen.
Zu der Neuverfilmung kam ich durch einen puren Zufall, denn die wäre garantiert an mir vorbeigegangen.
Da fragt mich halt ein Kollege, ob ich den Film schon kenne. Ich Nö. Lustig fand ich es, als er mir dann erzählte, er habe ihn auf Sky geguckt, sei aber dabei eingeschlafen. Nach nem lauten Lacher meinte ich. Spricht ja echt für den Film. Als er dann aber vehement behauptete, dass es nur an ihm, nicht an der Verfilmung gelegen habe, dass er eingepennt sei, war aus irgendeinem Grund mein Interesse geweckt, und ich habe mir die Blu Ray gekauft.
Irgendwie muss ich da geführt worden sein. Ich SOLLTE den Film wohl gucken.
Der alte Kinostreifen hatte in seiner Zeit ja irgendwie Maßstäbe gesetzt und den glatzköpfigen Yul Brynner quasi über Nacht berühmt gemacht. Brynner sah halt irgendwie anders aus, als der damalige Standard Western Darsteller. Das wirkte. Das wirkte sogar so, dass er sich Jahre später in das gleiche Outfit des Schwarzen Rächers werfen durfte, um im Film Westworld seine Rolle erneut zu spielen. Westworld war ja damals bahnbrechend. Eine Future Geschichte, die ähnlich wie Jurassic Park die Auswüchse einer immer mehr boomenden Freizeitindustrie anprangerte und auf den Prüfstein stellte. Kein Wunder. Beide Themen, Westworld und Jurassic Park, stammen aus der Feder von Michael Crichton.
Ich weiß jetzt nicht, ob Michael Crichton irgendwo mal in einem Freizeitpark ein traumatisches Erlebnis hatte. Keine Ahnung.
Aber sollte er es wirklich gehabt haben, dann müsste man den Parkbetreibern ein Dankeschön zukommen lassen. Immerhin verdanken wir denen dann zwei wirklich gute Filme, nebst Ihren diversen Spinoffs.
Aber zurück zu den Glorreichen Sieben. Da verteidigen sieben Männer die Dorfbevölkerung eines armen mexikanischen Dorfes gegen böse Banditen. Dabei kommen vier der “Helden“ dann auch leider um, was den Anführer der Rächer, eben Yul Brynner, zu dem legendären Spruch veranlasst: „Nur die Farmer konnten gewinnen. Wir haben verloren! – Wir verlieren immer!“
Selbstkritik? Der Abgesang auf den holden Westernhelden?
Ja; so etwas in der Art, sollte diese Botschaft schon aussagen.
Am Grundthema orientiert sich jetzt auch der neue Film. Wer aber ein mexikanisches Dorf und seine Einwohner sucht, der wird sie nicht finden. Kein Wunder. Die sind ja mittlerweile auch hinter einer Mauer.
Zonk. Sorry.
Ja, ich weiß. Ich spitze manchmal böse zu.
Aber im Ernst. Tatsächlich glaube ich jetzt nicht, dass dies der Grund ist. Irgendwie haben ja viele Filme der 60er und 70er Jahre die Grenzregion zwischen Mexiko und den USA als Setting. Mehr aus folkloristischen Aspekten. Irgendwo wollte man da auch das Fernweh der Zuschauer ansprechen. Mexiko sah halt so anders aus. Wie ein armes Spanien eben. Na und für eine Zielgruppe, die damals noch nicht den Massentourismus der heutigen Zeit erfunden hatte, war so etwas toll. Eine völlig andere Welt, die man selbst wohl nie besuchen konnte.
So etwas muss man heute nicht mehr unbedingt darstellen. Neue amerikanische Western verlegen Ihre Story gerne mal ins Binnenland. Man schaue sich einfach nur mal Deathwood oder Hell on Wheels an. Das ist einfach Zeitgeist. Passt somit also.

Fans des alten Films werden aber hier schon mal meckern. Ich lese jetzt mal gar nicht im Internet quer, könnte darauf aber wetten.
Mir ist es egal, denn der Film verliert dadurch nicht. Ich bin der Meinung, dass er sogar gewinnt.
Der Italo Western hat mir das Gesicht des brutto/ cattivo Mexikaners viel zu sehr geprägt. Ich brauche das nicht mehr. Man muss nicht immer eine schwitzende, breitköpfige Verbrechervisage in Großaufnahme sehen, wo wieder mal eine Fliege versucht sich auf einen riesengroßen Schweißtropfen zu setzen. Das war mal In, das so darzustellen. Ich finde es mittlerweile schon fast rassistisch. Ist es aber nicht, um es mal klar zu sagen, weil es entsprach einfach dem Zeitgeist der damaligen Filme.
Klar spielt auch in der Neuverfilmung ein Mexikaner mit. Klar ist das auch ein kleiner Bandit. Aber nur so, dass man ihn sympathisch findet und hofft, och, der ist doch nett. Der wird ja wohl nicht einer der vier Toten sein.
Ich werde ihnen auch nicht verraten, wer diese Toten sind. Mach ich nicht. Finden sie es selbst raus.
Der neue Film hat wohl auch eher vor die Völkerverständigung bewusst nach vorne zu bringen, denn die neuen Glorreichen Sieben stellen einen Querschnitt der amerikanischen Gesellschaft dar.
Ein Afroamerikaner, ein Mexikaner, ein Chinese, ein Indianer, ein als Nordstaatler, ein als Südstaatler bezeichneter Protagonist, und der Mann aus den Bergen.

Klischee?
Mag sein. Aber die Besetzung passt einfach.
(Hmmmhhhh. Im Original hatte man ja Horst Buchholz mitspielen lassen. Ein Deutscher 1960 in einem amerikanischen Western – und ja, er überlebte dann auch – war ja im Grunde auch so etwas wie allumfassende Völkerverständigung. 1960 war ja kurz nach dem Krieg. Entschuldigung Jens. ;-) )
Denzel Washington ist Yul Brynner, na und ich finde ihn viel besser als das Original.

Wobei man jetzt echt fragen könnte, hat der Regisseur das wirklich bewusst gemacht? Hat er den afroamerikanischen Helden, dem vom Typ, nicht als Schauspieler, her sehr blassen Yul Brynner auch bewusst gegenüberstellen wollen?
Ich finde das weltklasse. Man vergleicht dadurch weniger.
Echt jetzt. Denzel Washington und Yul Brynner gleichen sich eben nicht. Sie sind zwei völlig verschiedene Typen. Ja, auch von der Hautfarbe her.
Das ist definitiv von Vorteil. Die Rolle wird dadurch eigenständiger, originaler, wirkt in keinster Weise als Abklatsch des Originals.
Na und dazu kommt halt auch noch, und das ist ja das wichtigste, das Denzel Washington nach meiner Meinung auch alles spielen KANN. Er ist für mich ein ganz Großer.
Wenn man die Neuinterpretation der Rolle annimmt, na und das habe ich direkt getan, weil ich Denzel Washington als Schauspieler einfach liebe, dann fällt einem das auch wirklich leichter diesen neuen Helden richtig zu entdecken.

Aber auch die Besetzung der anderen Rollen ist passend.
Na mal abgesehen von dem Darsteller des Indianers. Der kann da aber nichts für. Martin Sensmeier (das ist jetzt echt kein Joke.

Er ist tatsächlich Indianer aus Alaska und hat diesen Namen. Ich hab nicht rausbekommen warum???) hat man halt die Frisur eines Iroskesen verpasst, obwohl er im Film einen Komantschen darstellen soll. Von ihm gibt es Bilder im Netz – er arbeitet nämlich auch als Modell -, wo man ihn mit langen Haaren sieht. Diese Frisur hätte viel besser zu einem Komantschen gepasst. Na aber zumindest sind die Filmemacher in einer Sache wiederum sehr historisch. Er darf sich dann im Film auch mit dem Apachen der Gegenseite prügeln. Das ist gut so, und historisch korrekt. Die beiden Stämme waren sich einfach nicht grün (ob der Apache sich gewundert hat, dass der Komantsche einen Irokesenschnitt hat??? Man weiß es nicht).

Chris Pratt, den ich ja schon seit Jurassic World mag, spielt den Nordstaatler. Den „Universal Cowboy“ mit irischen Wurzeln, der seine Feinde mit Glücksspielertricks zu überlisten weiß. Ein wirklich sympathischer Charakter. Terence Hill hatte man auch immer als Falschspieler gemocht. Genau das gleiche Gefühl habe ich bei Chris Pratt. Klasse Besetzung für diesen Charakter.

Der Südstaatler ist Ethan Hawke.

Alter!!!!
Schade, dass die Filme Gettysburg und Gods und Generals schon abgedreht sind.
Also wenn ich ein Bürgerkriegsepos drehen würde und A.P. Hill oder Bedforf Forrest darstellen müsste, dann bekäme Ethan Hawke nach diesem Film meinen Anruf. Er ist ja nun auch schon ein bisschen älter und er kommt in der Rolle echt klasse rüber. Yes, so kann man sich wirklich einen Southerner vorstellen.
Er spielt einen an einem Kriegstrauma leidenden ehemaligen Scharfschützen der konföderierten Armee, dessen bester Kumpel der Chinese ist, ... also geht doch.
Sag ich doch immer.
Der Süden ist gar nicht so schlimm.
Yeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee-HHHHHHHHHHHaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh.
Der Chinese wiederum ist eigentlich ein Koreaner und heisst Lee Byung-Hun, und ist ja schon aus Filmen wie GI Joe, Red 2 und Terminator Genisys bekannt. ER hat als Messerspezialist definitiv die klischeebehaftete Samurai Rolle, weil seine Special Moves doch sehr Tekken artig ausfallen, dabei aber auch überzeugen.


Der Darsteller des Mexikaners, Manuel Garcia-Rulfo, war mir jetzt nicht so bekannt, aber auch er interpretiert die Rolle entsprechend, wie ich bereits oben erwähnt habe.

Der letzte der Darsteller der Sieben, der Mann aus den Bergen, ist Vincent D’Onofrio, unser aller geliebter Private Paula. Manche kennen ihn eher als Detective Robert Goren aus Criminal Intent.
Ich mag ihn einfach als Typ. Na und aus seiner Rolle holt er halt auch echt was raus. D’Onofrio kann das einfach. So die Darstellung eines Halbwahnsinnigen, wo Du nicht weißt, ist der mir jetzt sympathisch oder nicht, tickt er jetzt gleich weg, oder passiert da jetzt nichts.

Einfach eine tolle Besetzung.
Na und das die Auftraggeberin jetzt nicht nur richtig hübsch ist, sondern eine toughe Siedlerfrau, die als einzige den Mumm hat etwas gegen den bösen Ausbeuter zu unternehmen, der das Dorf mit seiner Privatarmee terrorisiert, ist auch viel besser gelöst als im Original. Da kamen irgendwie alle so weinerlich rüber. In diesem Film sind nur die Männer des Dorfes die Memmen. Passt ja übrigens auch zu unserer heutigen Gesellschaft.
Hehehe.
Der Bösewicht, der Hauptgegner, ist jetzt auch nicht mehr irgendein flüchtiger Bandito, sondern ein mieser Kapitalist, der wegen des eigenen Profits über alle erdenklichen Leichen geht.  So etwas erfüllt dann auch noch alle Erwartungen, die ich an einen solchen Film knüpfe.
Die Story muss ich ja nicht erzählen, oder? Klar. Auch hier wird verteidigt. Auch hier sind die Schufte mies. Auch hier sind die Helden eben Helden.
Aber die Verteidigungsideen der Guten wirken besser, moderner. Soll ich was verraten??? Nur soviel. Ich liebe Dynamitstangen und vorbereitete Stellungen.
Auf der Seite der Bösen gibt es noch eine bitterböse Gatling. AAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH. Was will man mehr. Western mit Gatlings sind ultracool. Das war schon bei Peckinpah so.
Na und wie sich das gehört, kann auch die scheinbar durch alle Häuser, alle Straßen und Gassen schießen, ohne jemals etwas von Schusswinkeln gehört zu haben.
Ist aber egal. Denn das hebt die Spannung.
Jetzt kommt mir ja nicht später mit irgendwelchen physikalischen Beweisen, dass so etwas nicht geht.
Völlig wumpe. Es ist einfach stylisch.
Na und was ist jetzt am Ende für uns Wargamer das tolle an der ganzen Geschichte? Ganz einfach Jungs.
ALLES.
Aus dem Film kann man Szenarien stricken, die mega sind.
Die Jungs sehen echt alle aus wie Foundry oder Artizan Cowboys und Bösewichter. Dass diese miesen Gauner zum großen Teil auch noch diese wehenden beigen Mäntel tragen, ist schon mal ein Brett.
http://artizandesigns.com/list.php?man=3&page=1
https://www.wargamesfoundry.com/collections/old-west
Für die originalen Glorreichen Sieben gibt es ja auch spezielle Miniaturen:


Knuckleduster Miniatures
Gorgon Studios



Aber es geht ja weiter.
Da steht ne Kirche in der Siedlung rum, die sieht aus, als ob die Perries die als Vorlage für ihr eigenes Modell genommen hätten.
Die Häuser bekommt man eh überall in den Weiten des Internets bei den Lasercut Firmen dieser Welt.
Oder man bevorzugt die modernere Variante und kauft die 3D Files meines Freundes Jens Najewitz als Futter für den heimischen 3D Printer:

https://www.najewitz-modellbau.de/index.php/de/component/jshopping/category/view/84



Na und dann hat man mir persönlich noch die Inspiration zu einer Spielplatte gegeben, die ich so bisher gar nicht auf der Uhr hatte.
Ich habe in einem meiner früheren Berichte über den Wilden Westen geschrieben, dass der Westen für mich immer eine Wüste ist. Da ist man halt geprägt als Kind der 60er Jahre.
In diesem Film habe ich jetzt aber eine Landschaft, die ich auch mega finde. Irgendwo haben sie einen Drehort gefunden, wo der Boden zwar sehr sandig ist, so dass die Hauptstraße der Siedlung dann tatsächlich so aussieht als ob sie eine Wüstenstadt sei, aber auf der anderen Seite gibt es noch genügend Grün und Bäume, um die Landschaft vielfältiger zu gestalten.
Klasse. Das gefällt mir.
Zumal ich so auch die Basen meiner Wild West Figuren nicht umgestalten müsste.

Ihr seht, der Film hat mich mal wieder inspiriert, na und das erwarte ich halt einfach auch von dem Genre.
Vielleicht wird der eine oder andere von Euch jetzt auch mal der Neuverfilmung eine Chance geben.
Vielleicht wurde sie ja von einigen von Euch bewusst ignoriert.
Sicherlich von allen, die Remakes ablehnend gegenüber stehen.
Man sollte da über seinen Schatten springen.
Schönes Popcorn- und Action Kino wartet auf einen.





There are really still the days when I can be surprised by movies. You should not believe it.
Yesterday I finally saw a Western for years, which really gets a top rating from me. Well, even though the international reviews are split again.
I'm talking about the remake of the Magnificent Seven.
OK. At the beginning of last year, Winnetou also get my favour. But that was a German film adaptation.
Now the masters have struck again.
First, I have to do a remark. I’m not a fan of the old Magnificent Seven film, or even of the Seven Samurais.
So I came by a pure coincidence to the remake.
A colleague asks me if I already know the movie. I said no. I found it funny when he told me that he had watched it on Pay TV, but fell asleep while doing so. After a loud laugh I said: “Yes. That’s really a quality sign for  the movie.”
But when he vehemently claimed that it was only his tiredness, and not the movies storytelling, for some reason my interest was aroused, and I bought the Blu Ray.
Somehow I must have been led there. I SHOULD have a look at the movie.
The old movie strip had somehow set standards in his time and made the bald-headed Yul Brynner famous almost overnight. Brynner looked a bit different than the then standard Western actor. That worked. This even worked so that years later he was allowed to throw himself into the same outfit as the Black Avenger to play his role again in the film Westworld. Westworld was also groundbreaking. A SciFi story that, like Jurassic Park, denounced the excesses of an increasingly booming leisure industry and put it to the test. No wonder. Both films, Westworld and Jurassic Park, are written by Michael Crichton.
I do not know if Michael Crichton had a traumatic experience somewhere in a theme park. No idea.
But if he really had it, then you would have to send the park operators a thank you. After all, we owe them two really good films, along with various spin-offs.
But back to the Magnificent Seven.
Seven men defend the villagers of a poor Mexican village against evil bandits. Unfortunately, four of the "heroes" are killed, which leads the leader of the Avengers, Yul Brynner, to the legendary saying: "Only the farmers could win. We have lost! - We always lose! "
Self-criticism? The swan song on the lovely western hero?
Yes; something like that, that message should tell.
The basic theme is found also in the new film. But anyone looking for a Mexican village and its inhabitants will not find it.
Somehow, many movies of the 60s and 70s have the border region between Mexico and the US as a setting.
There were folkloristic aspects for that choice. Somewhere the filmmakers also wanted to address the wanderlust of the audience. Mexico looked so different for European customers. Just like a poor region of Spain. Well, and for a target group that had not yet invented the mass tourism of the day, such a location was great. A completely different world that you probably could never visit.
Today you  find another announcement. Stories of new American westerns took place more in the middle west of the country. Just have a look at Deathwood or Hell on Wheels.
But fans of the old film maybe will complain here.
I do not care, because the film does not lose. I think the film even wins.
The new film probably also has the aim to bring forward the international understanding, because the new Glorious Seven represent a cross section of American society.
An African-American, a Mexican, a Chinese, an Indian, a Northerner, a Southerner, and the Mountain Man.
Cliche?
Might be.
But the cast is just right.
Denzel Washington is Yul Brynner, well, and I find him much better than the original. 
They are two completely different types of persons and actors.
That's definitely an advantage. The role is thus independent, original, acts in no way as a copy of the original.
If you accept the reinterpretation of the role, well, and I did that directly, because I simply love Denzel Washington as an actor, then it really makes it easier to properly discover this new hero.
But the cast of the other roles is also fitting.
Well, apart from the actor of the Indian. But he himself is not guilty. Martin Sensmeier (this is really not a Joke, he is actually an Alaskan Indian and has this name, I did not know why ???) wears the hairstyle of an Iroquois warrior, even though he is supposed to be a Comanche in the movie. There are pictures of him in the net - he also works as a model - where he is seen with long hair. This hairstyle would have been much better suited to a Comanche. But at least the filmmakers are really historical in one thing. The Comanche battles in the film with an Apache of the other side. That's fine, and historically correct. The two tribes hate each other.
Chris Pratt, whom I like since Jurassic World, plays a Northerner. The "Universal Cowboy" with Irish roots, who knows how to outsmart his enemies with gambling tricks.
A really sympathetic character. Terence Hill had always been liked as a crook. Exactly the same feeling I have with Chris Pratt. Class A cast for this character.
The Southerner is Ethan Hawke.
Damn’!!!!
Too bad that the films Gettysburg and Gods and Generals are already filmed.
So if I have to film a civil war epic and have to find actors to represent A.P. Hill or Nathan Bedford Forrest, then Ethan Hawke would get my call after this movie. He is now a bit older and he plays the role really great. Yes, so you can really imagine a Southerner.
He's playing a war-troubled former sniper of the Confederate Army, whose best friend is a Chinese man.
What should I say?
The south is not that bad.
Yeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee-HHHHHHHHHHHaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh.
The Chinese, in turn, is a Korean by birth by the name of Lee Byung-Hun, and is already known from films like GI Joe, Red 2 and Terminator Genisys. He definitely has the stereotypical Samurai role as a knife specialist because his special moves are very Tekken-like, but also convincing.
The performer of the Mexican, Manuel Garcia-Rulfo, was not so well-known to me now, but he also interpreted the role accordingly. He is a “good” bandit, who fights on the side of the good guys.
The last of the Seven characters is Vincent D'Onofrio, our beloved Private Paula. Some know him more as Detective Robert Goren from Criminal Intent.
I just like him. D'Onofrio performes so well.
Just a great cast.
Well, and that the client is not only really pretty, but a tough settler woman who is the only one who has the guts to do something against the evil exploiter, who terrorises the village with his private army, is also much better solved than in the original film. In the old movie everyone came over so whiny. In this film, only the men of the village are the cowards. Incidentally, it fits in with our society today.
Hehehe.
The villain, the main enemy, is now no longer just a volatile bandit, but a lousy capitalist, who goes over all sorts of bodies for his own profit. It also fulfills all the expectations that I attach to such a film.
I do not have to tell the story, right? Clear. Also here the Magnificent Seven defend the farmers. Again, the villains are bad. Here, too, the heroes are heroes.
But the defense ideas of the good ones look better, more modern. Should I tell something ??? Only that much. I love sticks of dynamite and prepared positions.
On the side of the bad guyd there is still a bitter Gatling gun.AAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH. What do you want more? Westerns with Gatlings are ultra cool. That was already the case with Peckinpah.
Well, and as it should be, the Gatling gun can shoot through all the houses, all the streets and alleys, without ever having heard anything of angles of fire.
But it does not matter.
Totally hump. It's just stylish.
Well, and what's the point for Wargamers that is decisive?
EVERYTHING.
From the movie you can knit scenarios that are really great.
All the guys look like foundry or artizan cowboys and villains.
There's a church in the settlement that looks like the Perries have taken it as a model for their own model church.
The houses you get everywhere in the vastness of the Internet by the laser cut companies in the world.
Or you sell the 3D files from my Buddy Jens Najewitz:


Well and now I have a new inspiration for a game board,.
I wrote it in one of my earlier reports on the Wild West that the West is always a desert to me. I’m a child of the 60s. Influenced by John Wayne films.
But in this movie I have a landscape that I think is really awesome. Somewhere they found a location where the ground is very sandy, so the main street of the settlement actually looks like it's a desert town, but on the other hand, there are still enough greenery and trees to make the landscape more diverse shape.
I like that.
Especially as I would not have to repaint the bases of my Wild West figures.
You see, the movie inspired me again, well, and I just expect that from the genre.
Maybe one or the other of you will give the remake a chance now.
Maybe the film was deliberately ignored by some of you.
Certainly by everyone who rejects remakes.
You should jump over your shadow.

Nice popcorn and action cinema is waiting for you.

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