Auch dieses Jahr war es für mich ein Muss zur „Szenario“
in Hackenheim bei Bad Kreuznach zu fahren. Im Gegensatz zu einigen Besuchern,
bedeutete das für mich auch kein Problem. Warum ein Problem? Deutschland wurde an
diesem Wochenende vor allem im Norden durch ein Tief mit jeder Menge Schnee
gebeutelt. Das kann dann schon jemand von der Abreise abhalten. Ich habe aber
den Vorteil in nur 10 Autominuten Entfernung zu wohnen. Na und in Bad Kreuznach
ist Schnee eher eine Seltenheit.
Somit hinderte mich auch nichts daran zum nunmehr wiederholten Mal diese von mir doch sehr geschätzte Veranstaltung zu besuchen.
Na und was soll ich sagen. Der Weg hatte sich wieder einmal gelohnt.
Es wurden unterschiedlichste Spielsysteme angeboten. Fantasy, Scifi, Historische Spiele, also ein Mix, der sicherlich für jeden Besucher etwas zu bieten hatte. Auch Händler und Wiederverkäufer waren anwesend, und wer wollte, konnte sich somit mit neuen Sachen eindecken.
Ich persönlich hatte das Glück exakt die Decals für meine Victrix Römer im Privatsale zu finden, die ich eh schon auf der Uhr hatte, um sie zu kaufen. Dass diese dann auch noch leicht rabattiert waren, freute mich umso mehr.
Gefesselt wurde ich von zwei Spielsystemen.
Michael (im Sweetwater Forum unter dem Nickname Rohirrim bekannt) hatte ein eigen entwickeltes ACW Spiel am Start, quasi als Rundumsorglos Paket: Platte, Gelände, Miniaturen, ja sogar das eigen entwickelte Regelsystem als Betaversion. Letzteres war aber schon gelayoutet und gedruckt. Da konnte man also schon mal sehen, was auf einen zukommt. Auch die Einheitenkarten und eine Spielzusammenfassung auf vier Seiten waren bereits am Start, und erleichterten dem Spieler den Gesamtüberblick.
Was will man mehr?
Das Regelsystem selbst wird Color&Line, Rebell Yell heißen, und der Untertitel sagt das, um was es geht: Wargaming the American Civil War.
Somit hinderte mich auch nichts daran zum nunmehr wiederholten Mal diese von mir doch sehr geschätzte Veranstaltung zu besuchen.
Na und was soll ich sagen. Der Weg hatte sich wieder einmal gelohnt.
Es wurden unterschiedlichste Spielsysteme angeboten. Fantasy, Scifi, Historische Spiele, also ein Mix, der sicherlich für jeden Besucher etwas zu bieten hatte. Auch Händler und Wiederverkäufer waren anwesend, und wer wollte, konnte sich somit mit neuen Sachen eindecken.
Ich persönlich hatte das Glück exakt die Decals für meine Victrix Römer im Privatsale zu finden, die ich eh schon auf der Uhr hatte, um sie zu kaufen. Dass diese dann auch noch leicht rabattiert waren, freute mich umso mehr.
Gefesselt wurde ich von zwei Spielsystemen.
Michael (im Sweetwater Forum unter dem Nickname Rohirrim bekannt) hatte ein eigen entwickeltes ACW Spiel am Start, quasi als Rundumsorglos Paket: Platte, Gelände, Miniaturen, ja sogar das eigen entwickelte Regelsystem als Betaversion. Letzteres war aber schon gelayoutet und gedruckt. Da konnte man also schon mal sehen, was auf einen zukommt. Auch die Einheitenkarten und eine Spielzusammenfassung auf vier Seiten waren bereits am Start, und erleichterten dem Spieler den Gesamtüberblick.
Was will man mehr?
Das Regelsystem selbst wird Color&Line, Rebell Yell heißen, und der Untertitel sagt das, um was es geht: Wargaming the American Civil War.
Jetzt könnte man natürlich sagen, es gibt doch, gerade im englischsprachigen Raum, jede Menge ACW Systeme, und ja, es gibt Black Powder oder Kugelhagel, die sich ja auch in deutscher Sprache mit diesem Konflikt beschäftigen.
Hier muss man allerdings sagen, dass viele englischsprachigen Systeme eher für kleinere Maßstäbe als 28 mm geschrieben sind, und somit Anpassungen nach sich ziehen, und Black Powder und Kugelhagel sind ja im Ursprung für die napoleonischen Kriege gedacht, und der ACW wird quasi in Erweiterungen des bestehenden Systems abgehandelt. Es gibt Spieler, die in diesem „Multimix“ eine Schwäche sehen. Ich kann dies nicht beurteilen, da ich beide Systeme noch nie gespielt habe.
Hier, bei Color&Line, ist aber ein deutschsprachiges System am Start, das sehr schnell zu erlernen sowie intuitiv zu erfassen ist. Durch die Tatsache, dass man Kommandeure mit Sonderfertigkeiten auswählen kann, um seiner Armee den entsprechenden Fluff zu geben, erhält man auch einige positive und überraschende Raffinessen im Spielverlauf. Ich will das jetzt nicht mit einem „Rollenspiel-Touch“ gleichsetzen, aber irgendwie ist es schon lustig, wenn Grant, Meade, Lee, Longstreet und Hood etc. etc. irgendwelche unterschiedlichen Fähigkeiten haben, die sich an den historischen Gegebenheiten des entsprechenden Kommandeurs orientieren.
Das System soll über Kickstarter finanziert werden, und Interessenten können sich bereits jetzt über www.colorandline.de informieren und sich in einen Newsletter eintragen.
Mir wurde erst beim Besuch der Seite bewusst, dass Rohirrim derjenige ist, dessen ACW Figuren ich schon vor Jahren im Sweetwater gefeiert habe, und auch, als Referenz für meine eigene Truppe als Screenshots heruntergeladen hatte.
Deshalb wünsche ich ihm auch den maximalen Erfolg.
Testen könnt Ihr das System auch auf der Hamburger Tactica. Rohirrim wird dort am Start sein.
Das zweite Spielsystem, das ich zum ersten Mal spielen durfte, war Valor&Fortitude.
Don, Tom und Rusus fungierten hier als Spielleiter eines Szenarios, das dem dritten Tag der Schlacht bei Leipzig gewidmet war. Die Alliierten mussten es irgendwie schaffen, über die Elsterübergänge zu kommen, um die fliehenden Franzosen und Polen zu stellen.
Wie nicht anders zu erwarten führten die Drei
professionell durch das Szenario und die Regeln.
Beide Spiele werde ich noch in zwei weiteren Berichten ausführlich besprechen, aber eines kann ich an dieser Stelle schon einmal sagen. Ich sehe mich ja nicht als großen Wargamer an. Aber beide Regelsysteme habe ich sehr schnell kapiert, und ich hatte jede Menge Spaß diese Szenarien zu bespielen.
Das lag aber vor allem auch an der guten Erklärung an beiden Spieltischen.
Somit an dieser Stelle schon mal meinen Dank an Michael, Don, Tom und Rusus.
Habt Ihr super gemacht!
Zu einem dritten Spiel hat es dann nicht mehr bei mir gereicht, da ich am heutigen Sonntag die Veranstaltung nicht mehr besuchen konnte.
Dabei hätte ich schon gerne die Konflikt 47 Präsentation von Patrick,
Beide Spiele werde ich noch in zwei weiteren Berichten ausführlich besprechen, aber eines kann ich an dieser Stelle schon einmal sagen. Ich sehe mich ja nicht als großen Wargamer an. Aber beide Regelsysteme habe ich sehr schnell kapiert, und ich hatte jede Menge Spaß diese Szenarien zu bespielen.
Das lag aber vor allem auch an der guten Erklärung an beiden Spieltischen.
Somit an dieser Stelle schon mal meinen Dank an Michael, Don, Tom und Rusus.
Habt Ihr super gemacht!
Zu einem dritten Spiel hat es dann nicht mehr bei mir gereicht, da ich am heutigen Sonntag die Veranstaltung nicht mehr besuchen konnte.
Dabei hätte ich schon gerne die Konflikt 47 Präsentation von Patrick,
oder die One page rules Demo von Jürgen bespielt.
Die spezielle Auswahl von mir, soll jetzt nicht die anderen Präsentatoren verärgern. Es handelt sich nicht um ein Qualitätsurteil. Aber ein historischer Gelegenheitsspieler wie ich, ist dann schon „fertig“ und zufrieden, wenn er zwei Spiele am Tag macht. Ich muss ja auch noch labern und gucken.
Genau wie ich, hatten jede Menge Begeisterte auch an den anderen Spieltischen jede Menge Spaß. Das konnte man sehen, und auch hören. Hier und da schallten nämlich laute Begeisterungsrufe durch die Scheune, wenn beim Sci Fi Wagenrennen irgendetwas passierte. Entweder war diese Reaktion gesteuert, kam aus Überzeugung oder musste so sein. Ich weiß es nicht. Aber es sprach dafür, dass die Spieler tief in der Materie gefangen waren. Scheint ein cooles System zu sein.
Nachfolgend kommen dann die Bilder der Präsentationen, die ich nicht spielen konnte; und sie werden sehen, dass ich tatsächlich einiges verpasst habe.
Die „Szenario“ hat sich also wieder als das bewiesen, was ich schon seit Jahren sage: Sie ist ein Schmuckkästchen im deutschen Tabletop. Sowohl mit den Präsentationen als auch mit der Location, die ich als Lokalpatriot nicht müde werde zu feiern.
So, nothing stopped me from attending this event, which I highly value, for the umpteenth time.
And what can I say? The trip was well worth it once again.
A wide variety of game systems were on offer: fantasy, sci-fi, historical games—a mix that certainly had something for everyone. Vendors and resellers were also present, so anyone who wanted to could stock up on new items.
Personally, I was lucky enough to find the exact decals for my Victrix Romans in the private sale, which I'd already been meaning to buy. The fact that they were also slightly discounted made me even happier.
I was captivated by two game systems.
Michael (known as Rohirrim on the Sweetwater forum) had brought along his own ACW game, practically an all-inclusive package: terrain, miniatures, and his own ruleset in beta. The ruleset was already laid out and printed, so you could get a good look at what to expect. The unit cards and a four-page game summary were also already there, making it easy for players to get an overview.
What more could you want?
The ruleset itself will be called Color&Line, Rebell Yell, and the subtitle says it all: Wargaming the American Civil War.
Now, you could say, of course, that there are already tons of ACW systems, especially in English-speaking countries, and yes, there are Black Powder and Kugelhagel, which also deal with this conflict in German.
It must be said, however, that many English-language systems are written for smaller scales than 28mm, thus requiring adjustments. Black Powder and Kugelhagel were originally designed for the Napoleonic Wars, and the ACW is essentially handled as an expansion of the existing system. Some players see this "multi-mix" as a weakness. I can't judge this, as I've never played either system.
Here at Color&Line, however, we have a German-language system that is very quick to learn and intuitive to grasp. The ability to select commanders with special abilities to give your army the appropriate fluff adds some positive and surprising nuances to the gameplay. I don't want to equate this with a "role-playing game feel," but it's certainly amusing when Grant, Meade, Lee, Longstreet, Hood, etc., etc., have different abilities based on the historical context of the respective commander.
The system is to be funded via Kickstarter, and those interested can already find out more and subscribe to a newsletter at www.colorandline.de .
It only dawned on me when visiting the site that Rohirrim is the very same guy whose ACW miniatures I celebrated years ago at Sweetwater, and even downloaded screenshots of his units as a reference for my own army.
Therefore, I wish him all the best.
You can also test the system at Tactica in Hamburg. Rohirrim will be there.
The second game system I had the pleasure of playing for the first time was Valor&Fortitude.
Don, Tom, and Rusus acted as game masters for a scenario dedicated to the third day of the Battle of Leipzig. The Allies had to somehow manage to cross the Elster River to confront the fleeing French and Poles.
As expected, the three of them professionally guided us through the scenario and the rules.
I will discuss both games in detail in two further reports, but I can already say one thing here. I don't consider myself a big wargamer. But I grasped both rule systems very quickly, and I had a lot of fun playing through these scenarios.
That was mainly due to the excellent explanations at both tables.
So, my thanks to Michael, Don, Tom, and Rusus.
You did a fantastic job!
I didn't manage to play a third game, as I couldn't attend the event on Sunday.
I would have loved to play Patrick's Konflikt '47 presentation or Jürgen's One Page Rules demo.
My particular selection isn't meant to upset the other presenters. It's not a judgment of quality. But a casual historical gamer like myself is pretty much "done" and satisfied after playing two games a day. I also have to chat and watch, after all.
Just like me, plenty of enthusiasts at the other tables were having a blast. You could see it, and hear it too. Loud shouts of excitement echoed through the barn every time something happened during the sci-fi chariot race. Whether this reaction was orchestrated, genuine, or simply expected, I don't know. But it suggested that the players were deeply immersed in the game. Seems like a cool system.
Below are pictures of the presentations I couldn't play; and you'll see that I really did miss out.
So, "Szenario" has once again proven itself to be what I've been saying for years: a gem in the German tabletop gaming scene. Both the presentations and the location, which I myself, as a local patriot, never tire of celebrating, were fantastic.










































































































































































