Valor&Fortitude scheint mir zurzeit das zu sein, was
man gemeinhin als den „heißen Scheiß“ bezeichnet. Das liegt sicherlich daran,
dass es zum einen von den Perries promotet wird. Zum anderen hat sich hier in Deutschland
Thomas Richter, Tableschmock, darum verdient gemacht, diese Regeln ins Deutsche
zu übersetzen, und nicht nur das. Es kommt noch hinzu, dass es mittlerweile
eine gedruckte Version des Regelwerks als Sammleredition gibt, die auch noch
optisch sehr gut gelungen ist. Die erste Auflage ist mittlerweile restlos
ausverkauft, und auch ich, muss nun auf die zweite Auflage warten, die aber,
soviel ich weiß, bereits in den Startlöchern steht.
Valour & Fortitude Sammleredition – TABLESCHMOCK
Also kein Wunder, dass diese Regeln auch in Deutschland boomen.
Ich selbst hatte nun im letzten Monat auf der Szenario die Chance diese Regeln zu testen. Natürlich die Grundregeln, die dann auch noch auf das Szenario angepasst worden waren. Egal wie; das Ergebnis war ein flottes und unterhaltsames Spiel, was in mir definitiv den Gedanken geweckt hat, nun doch die Sammleredition zu kaufen, obwohl dies bis zu diesem Zeitpunkt nicht auf meiner ToDo Liste gestanden hatte.
Tom, Rusus und Don hatten ein napoleonisches Spiel an den Start gebracht. Es ging um die Eroberung der Elsterbrücken am letzten Tag der Völkerschlacht von Leipzig im Oktober 1813. Die Alliierten verfügten, wie es sich gehört über russische, österreichische und preußisch/schwedische Kontingente, die von jeweils einem Spieler kommandiert wurden.
Valour & Fortitude Sammleredition – TABLESCHMOCK
Also kein Wunder, dass diese Regeln auch in Deutschland boomen.
Ich selbst hatte nun im letzten Monat auf der Szenario die Chance diese Regeln zu testen. Natürlich die Grundregeln, die dann auch noch auf das Szenario angepasst worden waren. Egal wie; das Ergebnis war ein flottes und unterhaltsames Spiel, was in mir definitiv den Gedanken geweckt hat, nun doch die Sammleredition zu kaufen, obwohl dies bis zu diesem Zeitpunkt nicht auf meiner ToDo Liste gestanden hatte.
Tom, Rusus und Don hatten ein napoleonisches Spiel an den Start gebracht. Es ging um die Eroberung der Elsterbrücken am letzten Tag der Völkerschlacht von Leipzig im Oktober 1813. Die Alliierten verfügten, wie es sich gehört über russische, österreichische und preußisch/schwedische Kontingente, die von jeweils einem Spieler kommandiert wurden.
Die verteidigenden
Franzosen und Polen wurden von der Spielleitung in die Schlacht geführt.
Die Alliierten kämpften zwar zusammen, aber… es gab unterschiedliche Siegpunkte, die jeder erobern konnte – Einnahme von Gehöften, Einnahme der Brücken, vernichtete gegnerische Einheiten -, und somit war natürlich jeder der Spieler auch darauf bedacht, das Rennen um die Flussübergänge final im Alleingang zu gewinnen.
Die Alliierten kämpften zwar zusammen, aber… es gab unterschiedliche Siegpunkte, die jeder erobern konnte – Einnahme von Gehöften, Einnahme der Brücken, vernichtete gegnerische Einheiten -, und somit war natürlich jeder der Spieler auch darauf bedacht, das Rennen um die Flussübergänge final im Alleingang zu gewinnen.
Da ich das Spiel noch nie gespielt hatte, begann ich so, wie ich eine solche Aufgabe immer zu beginnen pflege. Ich stürmte nach vorne.
Es gelang mir dann auch im ersten Zug den direkt vor mir liegenden Hof zu erobern. Meine Kavallerie die parallel angriff, wurde allerdings geschlagen. Kein Wunder, wenn man mit Husaren auf Linieninfanterie zureitet. Ich dachte allerdings, die hätten bessere Chancen gegen in Linie stehende Infanterie. Aber, das sollte wohl hier nicht sein.
Meine Mitspieler agierten ähnlich. Die Preußen marschierten nach vorne, und begannen auch ein Gefecht um das Gehöft an unserem rechten Flügel. Zwei Kolonnen bewegten sich auch bereits in Richtung Brücke vor. Doch warteten hier Verteidiger, und eine Verstärkungstruppe war bereits im Anmarsch.
Am linken Flügel stürmten dann die Russen; und hier
entwickelte sich sehr bald ein Kavalleriegefecht, das zugunsten der Russen
ausging. Zur zweiten Brücke tat sich jetzt eine Lücke auf, aber die Franzosen
konnten sehr schnell Linieninfanterie nach vorne bringen. Parallel dazu begann auch
in diesem Frontabschnitt ein Gefecht um ein Gehöft.
Am rechten Flügel stürzten sich in der Folge französische Husaren auf die preußische Landwehr und konnten diese in die Flucht schlagen. Gleichzeitig rückten sächsische und polnische Einheiten nach vorne.
Die Preußen formierten die Linieninfanterie neu, und hielten so nicht nur der Bedrohung an diesem Flügel stand, nein, sie gingen sogar zum Angriff über.
Die preußischen Dragoner ritten gegen die Polen/Sachsen
eine Attacke und die preußische Linie schlug die französischen Husaren in die
Flucht.
Am linken Flügel wurde mittlerweile das Gehöft erobert, und es entspann sich ein Kampf um die dortige Brücke.
In der Mitte war ich mittlerweile ebenfalls mit der Infanterie durchgestoßen, und eilte, wie mein preußischer Mitspieler, auf die Brücke an der rechten Flanke zu.
An die zweite Brücke kam ich auch noch mit einem meiner Regimenter heran, aber Sven konnte im nächsten Zug seine erste Einheit über diese Brücke ziehen, und damit war das Missionsziel genommen.
Das Spiel hatte sich rasant schnell gestaltet. Wir waren in einer Stunde fertig, was für ein napoleonisches System nun doch sehr schnell ist. Persönlich hat mir das sehr gut gefallen, weil stundenlanges Bataillone-Schieben nicht unbedingt meine Art von Spiel ist.
Das Szenario hat damit auch sehr gut funktioniert. Es ging ja nicht darum, dass die Franzosen und deren Verbündete gewinnen, es ging darum in einem quasi Rennen auf die Brücke zu kommen. Und das hat schnell und unterhaltsam funktioniert.
Mein Dank nochmals an dieser Stelle an Tom, Rusus und Don. War ein sehr launiges Spiel.
So it's no wonder these rules are booming in Germany.
I myself had the chance to test these rules at the Scenario last month. Of course, we used the basic rules, which had also been adapted to the scenario. No matter how; The result was a fast-paced and entertaining game, which definitely made me consider buying the collector's edition, even though it hadn't been on my to-do list until then.
Tom, Rusus, and Don had launched a Napoleonic-themed game. It was about capturing the Elster bridges on the last day of the Battle of Leipzig in October 1813. As is fitting, the Allies had Russian, Austrian, and Prussian/Swedish contingents, each commanded by a single player. The defending French and Poles were led into battle by the game masters.
While the Allies fought together, there were different victory points that each player could achieve—capturing farmsteads, seizing bridges, destroying enemy units—and thus, naturally, each player was also keen to win the race for the river crossings on their own.
Since I had never played the game before, I began as I always do when faced with such a challenge. I charged forward.
I managed to capture the farmstead directly in front of me on my first move. My cavalry, which attacked in parallel, was defeated. No wonder, when you charge line infantry with hussars. I thought they would have a better chance against infantry standing in a line. But, I guess that wasn't meant to be.
My fellow players acted similarly. The Prussians marched forward and also began a skirmish around the farmstead on our right flank. Two columns were already moving towards the bridge. But defenders were waiting there, and reinforcements were already on their way.
The Russians then charged on the left flank; and a cavalry skirmish soon developed, which the Russians won. A gap now opened up towards the second bridge, but the French were able to quickly bring line infantry forward. Simultaneously, a skirmish for a farmstead also began in this sector of the front.
On the right flank, French hussars subsequently charged the Prussian Landwehr and routed them. At the same time, Saxon and Polish units advanced.
The Prussians reorganized their line infantry and thus not only withstood the threat on this flank, but even launched an attack.
The Prussian dragoons charged the Poles/Saxons, and the Prussian line routed the French hussars.
Meanwhile, the farmstead on the left flank had been captured, and a battle ensued for the bridge there.
In the center, I had also broken through with my infantry and, like my Prussian teammate, rushed towards the bridge on the right flank.
I also reached the second bridge with one of my regiments, but Sven was able to move his first unit across it in the next turn, and with that, the mission objective was achieved.
The game was incredibly fast. We finished in an hour, which is quite quick for a Napoleonic system. Personally, I really enjoyed that, because hours of shuffling battalions isn't really my kind of game.
The scenario worked very well. It wasn't about the French and their allies winning; it was about getting to the bridge in a kind of race. And that worked quickly and entertainingly.
My thanks again to Tom, Rusus, and Don. It was a very enjoyable game.













































Superb table and battle account and of course very kind to add an English translation on the page. The published book sounds very nice indeed.
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