Today I'm afraid I have to disappoint my readers in
English-speaking countries. This blog post doesn't really offer any useful
content for you. Summer vacation starts in just a few days in some German
states. And so I was tempted to share a book recommendation. Author Ulf Schiewe
has written a three-volume series about the story of the Viking king Harald
Hardrada. Unfortunately, it's only available in German. This means that this
recommendation will only reach readers who understand German.
So please accept my apologies for this detour. Since these books captivated me during a recent vacation, I really wanted to mention this series on my blog.
Next time, there will be a post for all my readers.
So please accept my apologies for this detour. Since these books captivated me during a recent vacation, I really wanted to mention this series on my blog.
Next time, there will be a post for all my readers.
P.S.: At least at the end of the post you can see various 28mm models for Harald Hardrada, in case you are interested in the topic yourself.
Heute möchte ich an dieser Stelle eine Buchempfehlung
geben, und dass obwohl es die Hälfte meiner Leser nicht wirklich interessieren
wird. Warum? Weil es diese Bücher nur in deutscher Sprache gibt, und eine
Übersetzung ins Englische nicht zu erwarten ist. Leider heißt das aber auch,
dass Sie, meine lieben Leser, hier auch einiges verpassen.
Die Buchreihe von der ich spreche, beschäftigt sich mit dem Leben des Norwegerkönigs Harald Hardrada (1015-1066). Der Autor Ulf Schiewe hat seinen drei Büchern, die folgenden Einzeltitel gegeben: Thors Hammer, Odins Blutraben und Die letzte Schlacht. Der Obertitel der Reihe lautet Herrscher des Nordens.
Die Buchreihe von der ich spreche, beschäftigt sich mit dem Leben des Norwegerkönigs Harald Hardrada (1015-1066). Der Autor Ulf Schiewe hat seinen drei Büchern, die folgenden Einzeltitel gegeben: Thors Hammer, Odins Blutraben und Die letzte Schlacht. Der Obertitel der Reihe lautet Herrscher des Nordens.
Die Geschichte beginnt in Norwegen, in dem Kleinkönigreich Hringarike (Ringerike), das zum Zeitpunkt der Handlung von Haralds Mutter Asta Gudbrandsdóttir (930-1030) als Regentin für ihren Sohn Guttorm, Haralds älterem Bruder, verwaltet wird. Harald ist zu diesem Zeitpunkt 13 Jahre alt, wirkt aber, wie alle bestätigen, erwachsener.
Eines Tages galoppiert der König von Norwegen, Olaf Haraldsson (995-1030) mit einigen Getreuen, nebst Frau, Zweitfrau und Kindern, durch das Tor des kleinen Herrschaftssitzes.
Was man wissen muss. Er ist der älteste Sohn Astas und ihres ersten Mannes Harald Grenske, somit also der Halbbruder Haralds.
Olaf ist auf der Flucht. Grund dafür ist der Streit zwischen Olav und dem Jarl in Trøndelag Asbjørn Sigurdsson, dem sich auch andere Jarls aus dem Westen Norwegens angeschlossen haben. Sie sind unzufrieden mit Olaf, vor allem wegen seines aggressiven Vorgehens bei der Christianisierung des Landes, das zu zahlreichen Opfern unter den dort ansässigen freien Bauern, den Bondi, führt.
Olaf besucht seine Familie bevor er sich nach Schweden und von dort nach Russland, an den Hof von Jaroslaw dem Weisen (978-1054) begibt. Jaroslaw, Großfürst und Herrscher der Rus in Nowgorod, ist der Schwager König Olafs. Olafs Frau Astrid Olofsdóttir und Jaroslaws Frau Ingegerd Olofsdóttir sind Halbschwestern. Beide sind wiederum die Schwestern des schwedischen Königs Anund Jakob Olofson (1010-1050).
Dieser verkürzte Blick auf die Familienverhältnisse könnte jetzt leicht verwirrend sein. Zumal auch noch Magnus, der gerade einmal fünfjährige uneheliche Sohn Olafs mit der „Zweitfrau“ Alfhild, auch noch eine Rolle in den Romanen spielen wird.
Aber lassen Sie sich nicht verwirren. Im Buch kann man den handelnden Personen leicht folgen.
Das liegt sicherlich auch daran, dass Ulf Schiewe aus den wenigen vorhandenen Quellen eine sehr logische und gut durchdachte Geschichte entwickelt hat, die sehr plausibel wirkt und unterhaltsam geschrieben ist.
Im ersten Band erleben wir das Heranwachsen Haralds, und begleiten ihn in die Schlacht von Stiklestad, in der dann sein Bruder Olaf fallen wird, kurz nachdem er aus dem zweijährigen Exil in Nowgorod zurückgekehrt war. Harald selbst wird in der Schlacht schwer verwundet, erholt sich allerdings und flüchtet ebenfalls wie Jahre zuvor sein Bruder Olaf über Schweden nach Nowgorod.
Sein persönlicher Albtraum und Gegner ist im ersten Band Band Sigurd Erlingsson, der Olaf und seiner Familie ewige Rache geschworen hat, weil nach der Schlacht von Boknfjord sein Vater Erlingr Skjálgsson von einem Getreuen Olavs erschlagen wurde, obwohl er sich ergeben hatte. Sigurd lastet diese Tat persönlich Olaf an; er vermutet einen Komplott.
Alle bisher genannten Personen sind historisch verbürgt, und Ulf Schiewe erzählt die bekannte Geschichte sehr gut nach, und ergänzt dort, wo es logisch ist, um eben den Roman in Fluss zu bringen.
Dabei gelingt es ihm auch das Wikingerzeitalter zum Leben zu erwecken. Und ihm gelingt dies genauso gut wie Bernhard Cornwell in seiner Uthred Saga. Man merkt den Büchern an, dass Schiewe sehr gut recherchiert hat, dass er aber auch die Qualität besitzt gut zu schreiben. Manche historischen Romane gerade der neueren Zeit wirken gekünstelt. Bei Schiewe wirkt die Geschichte real, egal ob es sich um Kleidung und Bewaffnung, um den Aufbau der Dörfer und Städte, um die Schlachtbeschreibung, um die Seefahrt, um die nordische Mythologie handelt. Das wirkt wirklich alles wie aus einem Guss.
Man muss auch bemerken, dass die Romane wirklich an Fahrt aufnehmen. Die ersten 200 Seiten des ersten Bandes sind letztendlich die Geschichte eines Heranwachsenden. Das wird vielleicht nicht jedem gefallen. Wobei ich sagen muss, dass mir beim Lesen niemals die Langeweile aufkam. Die Geschichte entwickelt sich eben.
Im zweiten Band, der um das Jahr 1035 spielt, erleben wir Harald dann als Söldnerführer beim Großfürsten der Rus.
Die Beschreibung der
Verteidigung Kiews gegen den Ansturm der Petschenegen ist hier für mich der
Höhepunkt des Romans. Persönliche Verluste treiben Harald dann aber weiter nach
Konstantinopel, wo er Offizier der kaiserlichen Waräger wird und für Byzanz in
zahlreichen Kriegszügen kämpft, und dabei ein entsprechendes Vermögen anhäufen
kann. Äußerst pikant wird dann seine Affäre mit der Kaiserin Zoe. Letztendlich
bringen ihn diese Affäre und der Neid seiner Konkurrenten gegen Ende des
zweiten Bandes in den Kerker.
Der dritte Band beginnt somit folgerichtig wieder in Konstantinopel.
Der dritte Band beginnt somit folgerichtig wieder in Konstantinopel.
Harald gelingt die Flucht aus dem Kerker, allerdings wird er in
den blutigen Volksaufstand des Jahres 1042 hineingezogen und dort auch einer
der entscheidenden Treiber. Ulf Schiewe gelingt es hier, historische Tatsachen
mit Ereignissen im Roman zu verknüpfen und dies erreicht er, in sehr
überzeugender Weise.
Von Konstantinopel kehrt Harald wieder nach Kiew zurück, um sich von dort letztendlich nach Norwegen aufzumachen, um seinen Thronanspruch gegen seinen Neffen Magnus geltend zu machen.
Der Roman endet mit der Herrschaft Haralds über Norwegen, und letztendlich auch – in einem Nachwort – auf dem Schlachtfeld an der Stamford Bridge, wo Harald sein Leben lässt.
Diese Kurzbeschreibung der Romane kann tatsächlich nicht alles erfassen, was in den Büchern geboten wird. Alleine die Schauplätze wissen zu fesseln. Norwegen, das Land der Rus, die alte Kaiserstadt Konstantinopel. Auch die kleinen Gefechte und großen Schlachten sind fesselnd beschrieben. Auch die Entwicklung des Mannes und der Kriegers Harald stellt Schiewe in einen großartigen historischen Zusammenhang. Man leidet an vielen Stellen mit, an anderen schmunzelt man und begeistert sich für den Helden.
Die Fernsehserie Vikings Valhalla beschäftigt sich ja mit dem gleichen Thema, und natürlich gibt es hier Parallelen, versuchen doch sowohl die Fernsehmacher, als auch der Romanautor aus den wenigen Quellen eine gute Geschichte zu entwickeln.
Auch wenn mir die Fernsehserie Vikings Valhalla gut gefallen hat, muss ich sagen, dass Schiewe eine glaubhaftere Welt in seinen Romanen beschreibt.
Sollten Sie also noch eine überzeugende Urlaubslektüre suchen, dann kann ich die drei Bände nur empfehlen.
Es lohnt sich.
Von Konstantinopel kehrt Harald wieder nach Kiew zurück, um sich von dort letztendlich nach Norwegen aufzumachen, um seinen Thronanspruch gegen seinen Neffen Magnus geltend zu machen.
Der Roman endet mit der Herrschaft Haralds über Norwegen, und letztendlich auch – in einem Nachwort – auf dem Schlachtfeld an der Stamford Bridge, wo Harald sein Leben lässt.
Diese Kurzbeschreibung der Romane kann tatsächlich nicht alles erfassen, was in den Büchern geboten wird. Alleine die Schauplätze wissen zu fesseln. Norwegen, das Land der Rus, die alte Kaiserstadt Konstantinopel. Auch die kleinen Gefechte und großen Schlachten sind fesselnd beschrieben. Auch die Entwicklung des Mannes und der Kriegers Harald stellt Schiewe in einen großartigen historischen Zusammenhang. Man leidet an vielen Stellen mit, an anderen schmunzelt man und begeistert sich für den Helden.
Die Fernsehserie Vikings Valhalla beschäftigt sich ja mit dem gleichen Thema, und natürlich gibt es hier Parallelen, versuchen doch sowohl die Fernsehmacher, als auch der Romanautor aus den wenigen Quellen eine gute Geschichte zu entwickeln.
Auch wenn mir die Fernsehserie Vikings Valhalla gut gefallen hat, muss ich sagen, dass Schiewe eine glaubhaftere Welt in seinen Romanen beschreibt.
Sollten Sie also noch eine überzeugende Urlaubslektüre suchen, dann kann ich die drei Bände nur empfehlen.
Es lohnt sich.
P.S.: Als bedeutender König des Wikingerzeitalters haben natürlich auch diverse Hersteller Figuren des Helden, vor allem für das Spiel Saga herausgebracht. Nachfolgend die bekanntesten Modelle, die man bei den bekannten Versendern dann auch bestellen kann.
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| Harald Hardrada Fireforge Games |
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| Harald Hardrada Gripping Beast |
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| Harald Hardrada Stronghold-Terrain Collectible |
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| Harld Hardrada Gripping Beast |
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| Harald Hardrada Brother Vinni |
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| Harald Hardrada V&V miniatures |










