Montag, 15. Juni 2026

Spätmittelalterliches Aufgebot - Die Helmbarte

Heute stelle ich Ihnen die nächste Einheit meines spätmittelalterlichen Heeresaufgebotes vor. Die Figuren sollen städtische Aufgebote repräsentieren. Jede einzelne Abteilung (eine Base) wird deshalb von einem Ritter/Patrizier angeführt, und bewaffnet sind die Fußknechte mit einer Helmbarte (Hellebarde).


Nun ist es allerdings so, dass die Verbreitung der Nutzung einer Helmbarte in den Regionen Deutschlands um das Jahr 1460 herum unterschiedlich war. Matthias H. Herzer hat in seinem Buch Wehrpflichten und Heerfolge im Spätmittelalter in einem intensiven Quellenstudium nachgewiesen, dass die Verbreitung der Helmbarte in Mittel- und Ostdeutschland sehr gering war. Bei der Untersuchung der thüringischen Harnischregister konnten für 319 Dörfer nur 3 Helmbarten nachgewiesen werden. In Leipzig findet sich die Helmbarte überhaupt nicht.
In einer Heereszugsordnung des Herzogs Wilhelm von Sachsen, im Zusammenhang mit der Hessen-Paderbornischen Fehde, wird die Helmbarte aber wiederum genannt (S. 235 des oben zitierten Buches).
In dieser Region ist die Verbreitung des Spießes wesentlich stärker, was zum einen natürlich auf Kostengründe, zum anderen aber auch auf entsprechende Taktiken zurückzuführen ist. Der Spieß konnte als Hauptwaffe neben einer Pavese viel besser geführt werden, und diente somit als taktisches Element.
Im Süden und Südwesten des Reiches war die Verwendung der Helmbarte häufiger. Die Literatur geht hier von einem Verhältnis von 4:1, 3:1 aus (Spieß : Helmbarte). Auch in der Arsenalliste der Stadt Nürnberg aus dem Jahr 1462 sind 123 „gute Helmbarten“ und 175 „altfränkische Helmbarten“ aufgelistet. Dazu noch diverse Varianten der Mordäxte, die jetzt zwar keine Helmbarten sind, aber, auch wenn kürzer und mit einem Hammerende an der einen Seite, der Helmbarte eher gleichen als einem Spieß. Insgesamt sind in der Inventarliste 943 Mordäxte unterschiedlichen Typs aufgelistet (S. 150 f). Spieße mit langen Eisen sind zwar nur 22 mal aufgeführt, dafür waren aber 21.000 Spießschäfte im Arsenal, und für „alte Spieße und beschlagene Drieschel (eiserne Flegel)“ wird ein Wort verwendet, um die Anzahl zu beschreiben: „Viele“. Man sieht, dass der Spieß hier als Massenprodukt gesehen wurde, während die Helmbarte schon eine Spezialwaffe darstellte.








Leider gibt es keine genauen Informationen für Mainz. Wie ich ja in meinen vorherigen Berichten erklärt habe, ist meine Truppe an Mainzer Einheiten in der Mainzer Stiftsfehde angelehnt.
Hier nochmals die entsprechenden BLOG- Einträge:
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Lieblingsmini der Woche - Fahnengruppe Mainzer Stiftsfehde
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Wehrpflichten und Heerfolge im Spätmittelalter - Matthias H. Herzer
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Rheingauer Gebück - Rheingauer Schützen
Vielleicht würde eine intensive Quellenrecherche hier noch etwas an den Tag bringen, aber generell heißt es, dass die Mainzer Inventarlisten beim Sturm auf Mainz am 28. Oktober 1462 vernichtet wurden. Nach dieser Erstürmung wurden zwar wieder Listen geführt, nur ist es so, dass sich der Charakter der Stadt Mainz geändert hatte. Vor der Eroberung der Stadt war Mainz eine freie Reichsstadt, mit entsprechenden Rechten, Privilegien, aber auch Pflichten. Nach der Eroberung wurden die Rechte der Bürgerschaft eingeschränkt. Der Erzbischof kassierte den Freiheitsbrief ein. Mainz wurde zu einer erzbischöflichen Landstadt herabgestuft. Die Kontrolle über die Stadtbefestigung, die Tore und die dort stationierten schweren Waffen ging direkt an den erzbischöflichen Stadtpräfekten (Vizedom) über. Ein unabhängiges, städtisches Aufgebot existierte schlichtweg nicht mehr. Auch vertrieb Adolf II. rund 400 bis 800 wohlhabende Bürger und Patrizier, was natürlich auch Auswirkungen auf die Wehrhaftigkeit hatte. Ihr gesamtes Eigentum – darunter wertvolle Rüstungen, Pferde, Schwerter und Armbrüste – wurden eingezogen und an treue Gefolgsleute des Erzbischofs verteilt
Bis zu diesem Zeitpunkt war die Heeresfolge über die Zünfte organisiert, die nunmehr in der Stadt verboten waren.  Adolf II. löste die Zünfte als politische und militärische Einheiten komplett auf. Er verbot den Bürgern jede eigenständige militärische Organisation. An ihre Stelle traten rein religiös und wirtschaftlich ausgerichtete Bruderschaften, die keinerlei politisches oder wehrhaftes Mitspracherecht mehr besaßen.
Das heißt, wir haben definitiv nach der Mainzer Stiftsfehde eine andere Struktur in der Stadt.









Eine historische Quelle beschreibt den Moment der Neuordnung.
„„Da hieß der edle Fürst, Graf Adolf, alle Bürger, jung und alt, zusammenfordern auf den Dietmarkt. Da sie nun alle kamen mit großer Furcht, ward ihnen verkündet durch den Kanzler, dass sie all ihr Wehr und Waffen, Spieße, Büchsen und Armbrüste ablegen und vor den Fürsten werfen sollten. Wer dem zuwiderhandele, dem solle es an den Hals gehen.
Darnach ward ein großes Buch aufgeschlagen und wurden die Namen der Zunftmeister und Vornehmsten verlesen. Mehr denn vierhundert der besten Bürger, die dem Fürsten widerstanden hatten, wurden sogleich der Stadt verwiesen und mussten beim Eid schwören, nimmermehr ohne Erlaubnis zurückzukehren. Ihr Hab und Gut und alle Harnische wurden den Soldaten zu eigen gegeben.“
Wie hoch jetzt die prozentualen Anteile der einzelnen Waffen am Gesamtbestand waren, lässt sich leider nicht beantworten.
Da es sich bei meiner Wargaming Truppe aber um eine fiktive, und nicht um eine quellenbasierte, Streitmacht handelt, habe ich mich eben für diese Form der Bewaffnung entschieden.
Die Helmbarte musste unbedingt dabei sein, und ich denke der Look gibt dann irgendwie auch meiner Entscheidung recht.
 
Today I present the next unit of my late medieval army contingent. The figures are intended to represent urban levies. Each unit (a base) is therefore led by a knight/patrician, and the foot soldiers are armed with a halberd.
However, the use of the halberd varied across the regions of Germany around the year 1460. Matthias H. Herzer, in his book *Wehrpflichten und Heerfolge im Spätmittelalter* (Military Obligations and Military Service in the Late Middle Ages), demonstrated through intensive source research that the use of the halberd was very limited in Central and Eastern Germany. An examination of Thuringian armor registers revealed only three halberds among 319 villages. The halberd is not found at all in Leipzig.
However, the halberd is mentioned again in a military order issued by Duke William of Saxony in connection with the Hessian-Paderborn Feud (p. 235 of the aforementioned book).
In this region, the pike was much more prevalent, due in part to cost considerations, but also to specific tactics. The pike, as a primary weapon alongside a pavise, was far more effective in its use and thus served as a tactical element.
In the south and southwest of the empire, the use of the halberd was more common. Literature suggests a ratio of 4:1 to 3:1 (pike to halberd). The Nuremberg city arsenal inventory from 1462 lists 123 "good halberds" and 175 "old Franconian halberds." It also includes various types of poleaxes, which, while not technically halberds, resembled the halberd more than a pike, even though they were shorter and had a hammer end on one side. In total, the inventory lists 943 poleaxes of different types (pp. 150-151). While pikes with long iron shafts are listed only 22 times, the arsenal contained 21,000 pike shafts, and the word "many" is used to describe the quantity of "old pikes and iron flails." This shows that the pike was considered a mass-produced item, whereas the halberd was already a specialized weapon.
Unfortunately, there is no precise information for Mainz. As I explained in my previous reports, my unit is based on Mainz units during the Mainz Diocesan Feud.
Here again are the corresponding blog entries:
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Lieblingsmini der Woche - Fahnengruppe Mainzer Stiftsfehde
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Wehrpflichten und Heerfolge im Spätmittelalter - Matthias H. Herzer
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Rheingauer Gebück - Rheingauer Schützen
Perhaps intensive source research would reveal something more, but generally, it is said that the Mainz inventory lists were destroyed during the storming of Mainz on October 28, 1462. After this storming, lists were indeed kept again, but the character of the city of Mainz had changed. Before the conquest, Mainz was a free imperial city with corresponding rights, privileges, but also obligations. After the conquest, the rights of the citizenry were restricted. The archbishop revoked the charter of liberties. Mainz was downgraded to an archiepiscopal provincial town. Control over the city fortifications, the gates, and the heavy weapons stationed there passed directly to the archbishop's city prefect (vice-dom). An independent, municipal militia simply ceased to exist. Adolf II also expelled approximately 400 to 800 wealthy citizens and patricians, which naturally impacted the city's military strength. All their property—including valuable armor, horses, swords, and crossbows—was confiscated and distributed among the archbishop's loyal followers.
Until this point, military service had been organized through the guilds, which were now banned in the city. Adolf II completely dissolved the guilds as political and military entities. He forbade citizens from forming any independent military organization. In their place arose purely religious and economic brotherhoods, which no longer possessed any political or military say.
This means that we definitely have a different structure in the city after the Mainz Diocesan Feud.
A historical source describes the moment of reorganization.
"Then the noble Prince, Count Adolf, summoned all citizens, young and old, to the Dietmarkt. As they all came with great fear, the chancellor announced to them that they should lay down all their weapons and arms—pikes, rifles, and crossbows—and throw them before the Prince. Anyone who disobeyed would face execution.
Afterward, a large book was opened, and the names of the guild masters and leading citizens were read out. More than four hundred of the best citizens who had resisted the Prince were immediately banished from the city and had to swear an oath never to return without permission. Their possessions and all their armor were confiscated by the soldiers."
Therefore, it is impossible to determine what percentage of the total number of weapons were.
Since my wargaming force is fictional and not based on historical sources, I chose the form of weaponry accordingly.
The halberd was a must-have, and I think the look justifies my decision.

 

 

 

 

Sonntag, 7. Juni 2026

Ulf Schiewe - Herrscher des Nordens (Harald Hardrada)

Today I'm afraid I have to disappoint my readers in English-speaking countries. This blog post doesn't really offer any useful content for you. Summer vacation starts in just a few days in some German states. And so I was tempted to share a book recommendation. Author Ulf Schiewe has written a three-volume series about the story of the Viking king Harald Hardrada. Unfortunately, it's only available in German. This means that this recommendation will only reach readers who understand German.
So please accept my apologies for this detour. Since these books captivated me during a recent vacation, I really wanted to mention this series on my blog.
Next time, there will be a post for all my readers.

P.S.: At least at the end of the post you can see various 28mm models for Harald Hardrada, in case you are interested in the topic yourself.


Heute möchte ich an dieser Stelle eine Buchempfehlung geben, und dass obwohl es die Hälfte meiner Leser nicht wirklich interessieren wird. Warum? Weil es diese Bücher nur in deutscher Sprache gibt, und eine Übersetzung ins Englische nicht zu erwarten ist. Leider heißt das aber auch, dass Sie, meine lieben Leser, hier auch einiges verpassen.
Die Buchreihe von der ich spreche, beschäftigt sich mit dem Leben des Norwegerkönigs Harald Hardrada (1015-1066). Der Autor Ulf Schiewe hat seinen drei Büchern, die folgenden Einzeltitel gegeben: Thors Hammer, Odins Blutraben und Die letzte Schlacht.  Der Obertitel der Reihe lautet Herrscher des Nordens.


Die Geschichte beginnt in Norwegen, in dem Kleinkönigreich Hringarike (Ringerike), das zum Zeitpunkt der Handlung von Haralds Mutter Asta Gudbrandsdóttir (930-1030) als Regentin für ihren Sohn Guttorm, Haralds älterem Bruder, verwaltet wird. Harald ist zu diesem Zeitpunkt 13 Jahre alt, wirkt aber, wie alle bestätigen, erwachsener.


Eines Tages galoppiert der König von Norwegen, Olaf Haraldsson (995-1030) mit einigen Getreuen, nebst Frau, Zweitfrau und Kindern, durch das Tor des kleinen Herrschaftssitzes.
Was man wissen muss. Er ist der älteste Sohn Astas und ihres ersten Mannes Harald Grenske, somit also der Halbbruder Haralds.
Olaf ist auf der Flucht. Grund dafür ist der Streit zwischen Olav und dem Jarl in Trøndelag Asbjørn Sigurdsson, dem sich auch andere Jarls aus dem Westen Norwegens angeschlossen haben. Sie sind unzufrieden mit Olaf, vor allem wegen seines aggressiven Vorgehens bei der Christianisierung des Landes, das zu zahlreichen Opfern unter den dort ansässigen freien Bauern, den Bondi, führt.
Olaf besucht seine Familie bevor er sich nach Schweden und von dort nach Russland, an den Hof von Jaroslaw dem Weisen (978-1054) begibt. Jaroslaw, Großfürst und Herrscher der Rus in Nowgorod, ist der Schwager König Olafs. Olafs Frau Astrid Olofsdóttir und Jaroslaws Frau Ingegerd Olofsdóttir sind Halbschwestern. Beide sind wiederum die Schwestern des schwedischen Königs Anund Jakob Olofson (1010-1050).
Dieser verkürzte Blick auf die Familienverhältnisse könnte jetzt leicht verwirrend sein. Zumal auch noch Magnus, der gerade einmal fünfjährige uneheliche Sohn Olafs mit der „Zweitfrau“ Alfhild, auch noch eine Rolle in den Romanen spielen wird.
Aber lassen Sie sich nicht verwirren. Im Buch kann man den handelnden Personen leicht folgen.
Das liegt sicherlich auch daran, dass Ulf Schiewe aus den wenigen vorhandenen Quellen eine sehr logische und gut durchdachte Geschichte entwickelt hat, die sehr plausibel wirkt und unterhaltsam geschrieben ist.


Im ersten Band erleben wir das Heranwachsen Haralds, und begleiten ihn in die Schlacht von Stiklestad, in der dann sein Bruder Olaf fallen wird, kurz nachdem er aus dem zweijährigen Exil in Nowgorod zurückgekehrt war. Harald selbst wird in der Schlacht schwer verwundet, erholt sich allerdings und flüchtet ebenfalls wie Jahre zuvor sein Bruder Olaf über Schweden nach Nowgorod.
Sein persönlicher Albtraum und Gegner ist im ersten Band Band Sigurd Erlingsson, der Olaf und seiner Familie ewige Rache geschworen hat, weil nach der Schlacht von Boknfjord sein Vater Erlingr Skjálgsson von einem Getreuen Olavs erschlagen wurde, obwohl er sich ergeben hatte. Sigurd lastet diese Tat persönlich Olaf an; er vermutet einen Komplott.
Alle bisher genannten Personen sind historisch verbürgt, und Ulf Schiewe erzählt die bekannte Geschichte sehr gut nach, und ergänzt dort, wo es logisch ist, um eben den Roman in Fluss zu bringen.
Dabei gelingt es ihm auch das Wikingerzeitalter zum Leben zu erwecken. Und ihm gelingt dies genauso gut wie Bernhard Cornwell in seiner Uthred Saga. Man merkt den Büchern an, dass Schiewe sehr gut recherchiert hat, dass er aber auch die Qualität besitzt gut zu schreiben. Manche historischen Romane gerade der neueren Zeit wirken gekünstelt. Bei Schiewe wirkt die Geschichte real, egal ob es sich um Kleidung und Bewaffnung, um den Aufbau der Dörfer und Städte, um die Schlachtbeschreibung, um die Seefahrt, um die nordische Mythologie handelt. Das wirkt wirklich alles wie aus einem Guss.
Man muss auch bemerken, dass die Romane wirklich an Fahrt aufnehmen. Die ersten 200 Seiten des ersten Bandes sind letztendlich die Geschichte eines Heranwachsenden. Das wird vielleicht nicht jedem gefallen. Wobei ich sagen muss, dass mir beim Lesen niemals die Langeweile aufkam. Die Geschichte entwickelt sich eben.
Im zweiten Band, der um das Jahr 1035 spielt, erleben wir Harald dann als Söldnerführer beim Großfürsten der Rus. 



Die Beschreibung der Verteidigung Kiews gegen den Ansturm der Petschenegen ist hier für mich der Höhepunkt des Romans. Persönliche Verluste treiben Harald dann aber weiter nach Konstantinopel, wo er Offizier der kaiserlichen Waräger wird und für Byzanz in zahlreichen Kriegszügen kämpft, und dabei ein entsprechendes Vermögen anhäufen kann. Äußerst pikant wird dann seine Affäre mit der Kaiserin Zoe. Letztendlich bringen ihn diese Affäre und der Neid seiner Konkurrenten gegen Ende des zweiten Bandes in den Kerker.
Der dritte Band beginnt somit folgerichtig wieder in Konstantinopel. 


Harald gelingt die Flucht aus dem Kerker, allerdings wird er in den blutigen Volksaufstand des Jahres 1042 hineingezogen und dort auch einer der entscheidenden Treiber. Ulf Schiewe gelingt es hier, historische Tatsachen mit Ereignissen im Roman zu verknüpfen und dies erreicht er, in sehr überzeugender Weise.
Von Konstantinopel kehrt Harald wieder nach Kiew zurück, um sich von dort letztendlich nach Norwegen aufzumachen, um seinen Thronanspruch gegen seinen Neffen Magnus geltend zu machen.
Der Roman endet mit der Herrschaft Haralds über Norwegen, und letztendlich auch – in einem Nachwort – auf dem Schlachtfeld an der Stamford Bridge, wo Harald sein Leben lässt.
Diese Kurzbeschreibung der Romane kann tatsächlich nicht alles erfassen, was in den Büchern geboten wird. Alleine die Schauplätze wissen zu fesseln. Norwegen, das Land der Rus, die alte Kaiserstadt Konstantinopel. Auch die kleinen Gefechte und großen Schlachten sind fesselnd beschrieben. Auch die Entwicklung des Mannes und der Kriegers Harald stellt Schiewe in einen großartigen historischen Zusammenhang. Man leidet an vielen Stellen mit, an anderen schmunzelt man und begeistert sich für den Helden.
Die Fernsehserie Vikings Valhalla beschäftigt sich ja mit dem gleichen Thema, und natürlich gibt es hier Parallelen, versuchen doch sowohl die Fernsehmacher, als auch der Romanautor aus den wenigen Quellen eine gute Geschichte zu entwickeln.
Auch wenn mir die Fernsehserie Vikings Valhalla gut gefallen hat, muss ich sagen, dass Schiewe eine glaubhaftere Welt in seinen Romanen beschreibt.
Sollten Sie also noch eine überzeugende Urlaubslektüre suchen, dann kann ich die drei Bände nur empfehlen.
Es lohnt sich.


P.S.: Als bedeutender König des Wikingerzeitalters haben natürlich auch diverse Hersteller Figuren des Helden, vor allem für das Spiel Saga herausgebracht. Nachfolgend die bekanntesten Modelle, die man bei den bekannten Versendern dann auch bestellen kann.

Harald Hardrada Fireforge Games

Harald Hardrada Gripping Beast

Harald Hardrada Stronghold-Terrain Collectible

Harld Hardrada Gripping Beast

Harald Hardrada Brother Vinni

Harald Hardrada V&V miniatures