Donnerstag, 5. November 2020

Battlegroup - First Victory 1

Today I can tell you about my first victory with Battlegroup. Yes. It's almost a miracle. I think we play the game for 6 years; and I've always lost so far. Once there was a mutual victory in the team. But that was a long time ago.
The pictures basically tell you everything.
If you want to read the report, please translate the text with the Google Translator.
It is actually better than its reputation.

Nach einer kleinen Auszeit, die zum Glück nichts mit Corona, sondern mit Zeitmangel, zu tun hat, möchte ich mich heute hier in meinem BLOG zurückmelden.

Na und was könnte besser sein, als ein  Battlegroup Bericht.
Aber diesmal ein ganz anderer Bericht.
Ein völlig anderer als bisher.
Denn – Fanfarenklänge hallen jetzt in diesem Moment durch meine Wohnung, Trommelwirbel setzen ein; laute Hurrarufe sind in der Ferne zu vernehmen und nähern sich langsam – ja denn…

ICH HABE GEWONNEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ach ich höre die Begeisterungsrufe. Das Aufatmen aus Abermillionen Kehlen. Ich sehe die Taschentücher, die sich mit Tränen der Freude füllen.
Ja.
Koppi hat es geschafft.
Endlich.
Nach 6 Jahren Niederlage ist da endlich der Sieg.
Wenigstens eine gewonnene Schlacht, die sich anfühlt, als wenn der Krieg gewonnen wäre.
Für mich habe ich den jetzt auch gewonnen, und ich bin mir echt am Überlegen, ob ich aufhöre.
Ob ich Sven nicht überrede ein anderes Spielsystem zu spielen.
Irgendwas mit Star Wars oder Killzone.
Eigentlich möchte ich nicht als der Jogi Löw des Tabletops enden.
Weltmeister sein, und danach nur angefeindet werden?
Was soll den sowas?!?
Ich sollte jetzt zum Höhepunkt meiner Tabletopkarriere abtreten und mich dem echten Leben widmen. Ja so wirkt dieser Sieg bei mir.
Ich sollte mir vielleicht die neue PS5 kaufen. Oder die Nintendo Switch. Oder ein neues Gaming Notebook.
Oder ich spiele amerikanischer Präsident.
Die beste Simulation aller Zeiten. Das beste Game. Die ultimative Wirtschaftssimulation.
Ja. Letzteres könnte ich sogar gut.
Denn ich bin ja Magister der Geschichte und der Politikwissenschaft.
Ergo wäre ich besser als mancher US amerikanischer Amtsinhaber und Bewerber.
Ach und was wäre das für eine schöne Simulation.
Leute. Ich glaube, ich muss da echt mal in mich gehen diesen Winter und das Tabletopjahr 2021 überdenken.

Vielleicht werde ich im Sweetwater Forum einen Verkaufsthread aufmachen, dem analogen Spiel Adieu sagen.
Mal sehen.
Aber jetzt, am heutigen Tag, feiert mit mir.
Lasst die Sektkorken knallen, lasst uns jubilieren und höret, höret von dem Kampf, der dort im Sommer ausgetragen wurde.
LLLEEEEETTTTTT‘‘SSSSS GEEEETTTT REEEAAADDDDYYYYYYYYYYYYYYYYY TOOOO RRRUUUUUMMMMBBBBBLLLEEEEEEEEEEEEEEEEE!!!!!!
Das Szenario hatte Sven wieder einmal brillant ausgewählt. 

Normandie. 

Bocage. Hecken. Eine kleine Ansiedlung.
So wie ich es mag.



Diesmal dachte ich, ich muss mal meine Elitegrenadiere der 21. PD mit ins Feld führen. Das sind die Jungs hier in den Tarnklamotten.





Begleitet wurden die – wie es sich gehört – von einem Puma.
Nun gut.
Sven brachte erst einmal einen Greyhound, einen Jeep und sein Scharfschützenteam in Stellung.





Noch war es ruhig im Dörfchen.



Die Truppen lauerten.
Wenig später zog ich den Rest aufs Spielfeld. Jede Menge Spähfahrzeuge, StuGs und einen Panther.





Mir war es egal. Ich setzte diesmal alles auf eine Karte und baute mir eine ziemlich fahrzeuglastige Liste.
Wenn Du nicht Infanterie spielen kannst, dann lass es auch einfach, hatte ich mir gesagt.
Oh danke, liebe innere Stimme, dass Du mich so beeinflusst hast.
Um das Ganze noch mehr zu pimpen, hatte ich sogar noch Panzerartillerie aufgestellt (Wespe).
Langsam rollten meine Panzer nach vorne.




Sven brachte daraufhin in aller Seelenruhe seine Shermans, ne Halbkette und eine Panzerhaubitze Priest in Stellung.
Ich war echt draufgängerisch unterwegs, und zog erst mal ein paar Einheiten nach vorne.





Dann begann der Aribeschuss von Sven.


Zum Glück konnte er meine Infanterie und ein StuG nur pinnen.





Gleiches passierte dem einen StuG, das ich etwas weit nach vorne gezogen hatte.




Glück, sage ich da nur.
Sven lauerte weiter im Dorf, während langsam unsere Tankfahrzeuge und meine Haubitzen aufs Spielfeld rollten.





Sven hatte seine Shermans gewohnt in Ambush Fire gelegt. Er wollte mich kalt überraschen.





Dann flog mein erstes StuG in die Luft. Sauberer Aritreffer.
Ein weiteres StuG wurde gepinned.



Sven ließ jetzt seine Infanterie absitzen. Offensichtlich vermutete er, dass ich eine Schweinerei mit der Ari vorhatte.





So sah das Ganze von oben aus.



Bisher qualmte nur ein Fahrzeug.

Bisher.
Dann schlug ein weiterer Treffer in mein zweites StuG.



Danach versuchten wir unsere Einheiten in Position zu bringen. Ein vorsichtiges Rantasten begann.








Der nächste Treffer schaltete meinen Spähpanzer aus.



Es liest sich bisher komisch, oder???
Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, das wird alles wieder wie bei den letzten Malen.
Aber. Ich glaubte an meinen Panther, den ich jetzt nach vorne zog.




Erst einmal gab es Confusion bei einem der Shermans.



Gleichzeitig brachte ich ein MG in Stellung.



An dieser Stelle unterbrachen wir das Spiel.
Ich dachte nur oje, oje.
Bin gespannt, wie das an unserem nächsten Spieletreff wird.



Das Ergebnis habe ich Ihnen verraten.
Aber in der nächsten Woche erzähle ich Ihnen den Weg dorthin.

Samstag, 3. Oktober 2020

40K in der Wüste

 

Heute möchte ich Ihnen noch einmal eine Spielplatte von einem Games Day vorstellen. Diesmal keine Präsentationsplatte, sondern die echte Spielplatte eines GW Shops, die dieser auf dem Games Day vorgestellt hatte.
Nicht nur mich hatte diese Präsentation extrem beeindruckt. Die Jungs durften damals ihre Platte zweimal hintereinander präsentieren, was recht ungewöhnlich war.
Ich hatte die Platte kaum gesehen, da war es um mich schon geschehen.



Ich bin ja bekennender Fan von Wüstenplatten. Gerade die Tatsache, dass es sehr schwer ist, in einem vegetationslosen Gelände echte Highlights zu setzen, macht Wüstenplatten mit einem echten Thema und einem Gedanken hinter der Geschichte zu einem wirklichen Hingucker.
Hier war es so, dass das Schlachtgelände Tiefe bekam, weil der Berg im Hintergrund das Highlight darstellte und sich das ganze Szenario auf diese exponierte Stellung zu bewegte.
Das Auge wurde hier definitiv geleitet.
Außerdem wurde die Neugier geweckt.



Aus einer Höhle im Berg kamen „Kampfläufer“ der imperialen Armee hervorgekrochen.
Die Sentinels, wie der Codex der imperialen Armee sie nennt, sind Aufklärungs- und Flankenfahrzeuge der imperialen Armee und mit unterschiedlichen Waffen ausgerüstet.
Sie sind so etwas wie Jagdpanzer auf zwei Beinen.



Irgendwie ahnte ich ja schon, warum diese Läufer aus der Höhle kamen. Aber ich zweifelte noch.
Offensichtlich stand ich in Verbindung mit dem Imperator. Psionische Kräfte?? Er merkte nämlich meine Zweifel.





In meinem Hirn hämmerten die Parolen:
„Ein guter Soldat gehorcht ohne Fragen. Ein guter Offizier befiehlt ohne Zweifel“.
Ja, ja Imperator. Ist ja gut.
Aber ich muss doch nicht direkt verstehen, was sich da für ein Geheimnis hinter der Platte versteckt.
Beim Näherkommen erkannte man da aber mehr.
Im Wüstenboden waren Schützengräben auszumachen, die von tallarnischen Truppen besetzt waren, den Wüstenkriegern des 40K Universums.









Diese Schützengräben waren in die Spielplatte einmodelliert, was dem Ganzen natürlich einen sehr realistischen Ausdruck verlieh.
Von der horizontalen Hauptlinie gingen senkrechte Linien ab, und diese Annäherungsgräben liefen nach hinten zur Höhle, die, jetzt aus der Nähe betrachtet, so etwas wie ein Tor zu etwas Größerem war.
Ich beschloss also mal um die Platte herumzugehen, und da offenbarte sich dann das Geheimnis.
Ja.
Das war eine imperiale Fabrik, die hier in der Wüste platziert war.
Und das Genialste!!!
Hier hinten sah man, dass da noch eine weitere Ebene war.
Die Spielplatte hatte quasi einen Keller.







Mega.
Das ist dann schon Modellbaukunst vom feinsten. Gar keine Frage.








Aber auch die angreifenden Gegner, die Tyraniden, hatten ein bestimmtes Thema.
2007 war nämlich gerade der erste Transformer Film erschienen. Da gibt es eine Szene, die in der Wüste spielt.
Soldaten werden dort auf einer US Basis in Katar angegriffen. Zwei Decepticons – die bösen Transformer – sind hier die eigentlichen Hauptakteure. Der Eine, Scorponok, gräbt sich dabei durch den Wüstenboden und taucht dann urplötzlich aus einer Staubwolke auf, und greift einen Trupp amerikanischer Soldaten an.






GENAU SO wirkten jetzt auch hier die Tyraniden, vor allem das große Hauptmodell der Truppe.
Hatte also schon der Aufbau der Platte ein bestimmtes Thema, das leicht an den Angriff auf die Rebellenbasis Hoth im zweiten Star Wars Film erinnerte, nur eben in einem Wüsten- und nicht in einem Eis-Setting, so wurde der Eindruck noch durch diese Transformer Anlehnung verstärkt.
Zwei Blockbuster in einem.
Na und so kann man auch diese Platte bewerten. Blockbuster bleibt Blockbuster.
Vielleicht kann Sie diese Platte ja inspirieren, denn der Aufbau kann für viele Settings adaptiert werden.
Für mich bleibt diese Spielplatte definitiv eines meiner Convention Highlights, und ich hoffe, dass ich Sie mit diesem kleinen Bericht in einer „Conventionlosen“ Zeit etwas inspirieren konnte.






Also. Ab in den Baumarkt Styrodur, Sand, Leim etc. etc. etc. kaufen und los geht es.
„Man erwartet von Euch nicht, dass Ihr denkt, nur dass Ihr handelt!!“ 

(Kadettenkommissar Jourian Eutar, Imperiale Armee).


Today I would like to introduce you to a game board from a Games Day. This time no presentation board, but a real game board from a GW shop, which was presented at Games Day 2007.
I was not the only one who was extremely impressed by this presentation. The guys were allowed to present their record twice in a row, which was quite unusual.
I for myself was really impressed.
I'm an avowed fan of desert gametables. The fact that it is very difficult to set real highlights in a terrain without vegetation makes desert gametables with a real theme and a thought behind the story a real eye-catcher.
Here it was so that the battlefield got depth because the hill in the background was the highlight and the whole scenario was moving towards this exposed position.
The eye was definitely guided here.
Sentinels of the Imperial Army crawled out of a cave in the mountain.
The Sentinels, as the Codex of the Imperial Army calls them, are reconnaissance and flank vehicles of the Imperial Army and are equipped with various weapons.
They are something like tank destroyers on two legs.
Trenches were visible in the desert, occupied by Tallarn troops, the desert warriors of the 40K universe.
These trenches were modeled into the game board, which of course gave the whole thing a very realistic look.
Vertical lines went off the main horizontal line, and these approach trenches ran back to the cave, which, now seen up close, was something like a gateway to something larger.
So I decided to go around the presentation and here the secret was revealed.
Yes.
It was an imperial factory that was placed here in the desert.
And the most brilliant!
Back here you could see that there was another level.
The game board had a basement, so to speak.
Really great. This is model building at its finest. No question at all.
But the attacking opponents, the Tyranids, also had a specific theme.
In 2007 the first Transformer film was just released. There is a scene that takes place in the desert.
Soldiers are attacked there on a US base in Qatar. Two Decepticons - the evil Transformers - are the actual main actors here. One of them, Scorponok, digs through the desert floor and then suddenly emerges from a cloud of dust and attacks a group of American soldiers.
EXACTLY THAT what the Tyranids worked here, especially the large special model of the unit.
Furthermore it looks a little bit like the attack on the rebel base Hoth in the second Star Wars film, just in a desert and not in an ice setting.
Two blockbuster films in one.
Well, that's how you can rate this record.
Blockbuster remains blockbuster.
Maybe my article can inspire you, because the general layout of the gametable can be adapted for many settings.