Sonntag, 9. September 2018

Spartacus - Filme, Geschichte, Figuren und mehr

Kennen Sie Lucy Lawless???
Wenn nicht, dann schämen Sie sich jetzt bitte und gehen in die Ecke. Denn wer Lucy Lawless nicht kennt, der ist in einer falschen Zeit geboren.
Lucy Lawless hat keine XXX Filme gedreht, wenn man das auch bei diesem Namen denken könnte. Wer Lucille Frances Ryan gezwungen hat diesen Künstlernamen, denn um einen solchen handelt es sich tatsächlich, anzunehmen, weiß ich jetzt wirklich nicht.
Aber, jedem das Seine, hätte der Alte Fritz gesagt.
Na jedenfalls war Lucy Lawless Hauptdarstellerin der genialsten Trash, History, Fantasy, Superhelden, Irgendwas Story der 90er Jahre.
Lucy Lawless ist, bleibt, und wird immer …


XENA, die Kriegerprinzessin sein.




„In einer Zeit, als die alten Götter herrschten, schrie das Land, das Kriegsherren und Könige in Aufruhr versetzte, geradezu nach einer Heldin, die für das Gute kämpfte. Xena folgte dem Ruf, die Kriegerprinzessin, die ihre Stärke in wilden Schlachten erworben hatte. Mit ihrer Kraft und ihrer Leidenschaft trotzte sie jeder Gefahr. Ihr Mut sollte die Welt verändern.“


AAAAAAAAAAAAAAAAAhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, hör ich es jetzt durch den Äther schallen.
Jetzt klingelt es.
In 134 Folgen stürmte sie in einem Lack- und Leder Fetischkostüm über die Bildschirme. Sie hatte das vorher schon gekonnt in der genauso trashigen und miteinander verknüpften Hercules Serie getan, und zwar so gut, dass tatsächlich irgendjemand auf die Idee kam und meinte:
„Hey. Kommt. Lasst uns ein Spin Off machen und es “Lucy, der Schrecken der Straße“ nennen.“
„Geht nicht“, meinte daraufhin der Produktionsassistent. „Die Serie gibt es schon. Die wurde als tschechoslowakisch-deutsche Fernseh-Kinderserie vor paar Jahren, ich glaube es war 1980, schon abgedreht.“
„Mist. Dann nennen wir es, dann nennen wir es ….“
 „Wie wäre es mit Xena…“
Der kleine Produktionsassistent guckte nach unten, nicht verratend, dass seine unerfüllte Highschool Liebe so geheißen hatte. Er erzählte auch nicht, dass er sie sich heimlich immer in einem Lack- und Leder Kostüm vorgestellt hatte, denn als bekennender Comic- und Batman Fan, fand er hautenge Anzüge einfach nur klasse.

Der Produktionsassistent war dann auch dafür verantwortlich, dass die Beziehung von Xena und ihrer Freundin Gabrielle leicht homoerotische Züge bekam, was ihn, die Fangemeinde der Serie, ja die ganze LGBT Gemeinschaft bis heute einfach begeisterte und begeistert.

Na ungefähr so muss das alles passiert sein, und sie werden es nicht glauben, einer meiner Bekannten war wohl dieser Produktionsassistent.
Mein Gott war der in den 90er Jahren in Xena verknallt. Seine absolute Traumfrau.
Seinen wahren Fetisch hat er nie bekannt, und wir haben uns auch irgendwann aus den Augen verloren, aber, wenn es um Xena ging, da ging der völlig ab.
Unfassbar.
Zum Glück, weiß ich, dass es ihm gut geht, er ein seriöses Leben führt und auch glücklich verheiratet ist, mit jemand, der nicht Xena heißt, aber leider auch nicht wie Xena aussieht.
Dieser Bekannte muss dann vor paar Jahren vom Hocker gefallen sein.

Nämlich zu dem Zeitpunkt, als er im Jahr 2010 Spartacus als Fernsehserie entdeckte.
Da bekam er bestimmt schon mal Schnappatmung.
Mensch.
Das ist doch. Das ist doch.

LUCY LAWLESS!!!!
Na und das in so luftig, lockeren, mehr frei lassend, als verdeckenden Kleidern.


Ich denke, dass er anerkennend genickt hat, und an seinen Amazonenkriegerinnern  oder Walküren weiter gemalt hat, die er sicherlich – ich würde darauf wetten – sammelt.
Er war ja jetzt mittlerweile auch schon älter und hatte seine Obsession für hautenges Lack- und Leder vergessen, und sich mehr, nennen wir es, dem freizügigeren Leinen- und Hippie Stil hingegeben, der mehr aufdeckte, als verbarg.
Na und das hier, diese Serie und ihre Kostümausstattung, ging dann mal definitiv in die richtige Richtung.
Das muss er wohl gedacht haben.
Schlimm wurde es dann, als der Krankenwagen bei ihm Zuhause vorfuhr.
Denn irgendwann in der Serie machte Lucy Lawlesss ernst, zog sich aus, und hatte doch tatsächlich mit jemanden Sex.

Na und das dann auch mehrfach; und ja. Man sah dann auch schon einiges.
Selbst Schuld, wenn man sich einen XXX Namen als Künstlernamen aussucht. Irgendwann holt das einen ein. Das hat man jetzt davon.
Boooooooommmmm.
Mein Kumpel fiel wohl just in diesem Moment um, die gerade von ihm bemalte Miniatur kullerte über den Boden, und das in dem Moment, wo er gerade die dritte Hautfarbschicht gemalt hatte,  denn da passierte das, was er sich seit Jahrzehnten vorgestellt hatte.
Lucy Lawless nackt.
Und dann noch so, so freizügig.
Unfassbar.
Machen Sie sich jetzt bitte keine Sorgen.
Mein Kumpel wurde gerettet. Alles ist gut.
Aber nicht alle feierten Spartacus, die Fernsehserie, so, wie mein Kumpel.
Die Serie, weniger Lucy Lawless, spaltete dann vielmehr die Zuschauer.
Die einen jubelten, weil sie die Kombination von Blood and Sex einfach genial fanden, die anderen rümpften die Nase, weil sie die Serie als völlig unhistorisch ansahen – was ja auch stimmt - , und als einen Affront gegen den Roman von Howard Fast und die spätere Verfilmung von Stanley Kubrick mit Kirk Douglas in der Hauptrolle empfanden.

Eine dritte Gruppe schaltete direkt weg. Das waren die Ewig Gestrigen Ultralinken, die geglaubt hatten, es handle sich bei der Serie, um die Verfilmung der Frühgeschichte der KPD und um die Anfänge der Bewegung zu Beginn der Weimarer Republik. „Rosa anstatt Lucy“ skandierten die, und gingen lieber mal wieder nach Friedrichsfelde, bevor sie sich das anschauten.

Ich fand die Serie cool. So richtig neudeutsch daher geplappert, cool.
Sex und Crime waren mega dargestellt. Die Intrigen toll gezeichnet.
Dieses blonde Luder – so dargestellt in der FILMROLLE; ich beleidige keine Frauen – Ilithyia, die nur aus Eigeninteresse intrigiert und die Fäden an den entscheidenden Stellen zieht.
Was hab ich gejubelt, als sie dann final in der Serie starb.
Lucy Lawless, Lucretia,  und ihr Mann, der windige Besitzer der Gladiatorenschule, Batiatus einfach hervorragend in ihren Rollen.
Es sind eh diese Intrigen, die den Reiz der Serie ausmachen. Der Körperkult ist im Grunde nebensächlich, trägt aber vieles zum Gelingen bei.
Wenn man halt so etwas gut findet.
Na mittlerweile kennen sie mich ja und wissen, dass ich solchen modernen Verfilmungen eher positiv gegenüberstehe, und mir damit auch einige Feindschaften von Ultrafans alter Filme aufbaue, die mich da überhaupt nicht verstehen können, wollen.
Ich sehe das locker.
Neuverfilmungen entsprechen halt auch dem jeweiligen Zeitgeist. Na und das kann dann per se schon sehr spannend sein.
Genau wegen diesem Zeitgeist hat mir zum Beispiel der alte Film nicht so wirklich gefallen.
Er ist halt gedreht, wie alle berühmten Römerfilme der damaligen Zeit, und bildet mit Quo Vadis, Ben Hur und Das Gewand quasi eine Quadriga der damaligen „WIE WAR ES BEI DEN BÖSEN RÖMERN“ Denke.
Bei den Bibelverfilmungen stört mich jetzt dieser Schwulst der 50er und 60er Jahre weniger, da passt das für mich.
Bei Spartacus stört mich das irgendwie.
Das Lexikon des Internationalen Films bringt es deshalb für mich auf den Punkt:
„Eine Freiheitskämpfer-Saga mit melodramatischen und sentimentalen Akzenten in freier Auslegung der historischen Fakten und starker Vereinfachung der Ereignisse.“
Ach; noch ein kleiner Hinweis an die Gemeinde, die die Neuverfilmung als zu freizügig betrachtet.
Auch in dem Kubrick Film gibt es eine Nacktszene der Hauptdarstellerin Jean Simmons, die die Geliebte des Spartacus, Varinia, spielt. Diese Nacktszene, die mir mal nebenbei gesagt, niemals aufgefallen ist, sorgte damals für einen genauso großen Skandal, und für die gleichen Aufschreie der prüden Öffentlichkeit, wie die Kopulationsszenen der Serienverfilmung.
Ja meine lieben Leser. Merken Sie sich einen Satz.
„Die Höhe der Gürtellinie (also das was als schicklich betrachtet wird) definiert jede Generation neu.“
Das ist einfach so.

Nun aber nochmals kurz zu Spartacus und seinem Sklavenaufstand. Ich rede jetzt von dem historischen Spartakus.
Im Grunde wissen wir nicht allzu viel.

(Spartakus Denkmal in Moskau vor dem Heimstadion von Spartak Moskau)

Er war Thraker. Ob aus Thrakien gebürtig, oder Thraker als bestimmter Typus eines Gladiators, wissen wir nicht.
Jedenfalls brach er im Jahr 73 v. Chr. mit ca. 70 weiteren Sklaven aus der Gladiatorenschule des Batiatus aus, und es gelang ihm, dass sich Tausende Sklaven seinem Aufstand anschlossen.
Er besiegte dann sogar zwei Miliztruppen der Römer, die anfangs glaubten, leichtes Spiel mit den Aufständischen zu haben.
Jetzt so langsam begannen die Römer zu verstehen, dass das hier alles kritisch wird.
Spartacus bewegte sich in Richtung Norden und hatte die Gallia Cisalpina als Ziel. Auf seinem Weg besiegte er dann weitere römische Truppen, die ihm entgegen geschickt worden waren.
Es scheint, dass Spartacus und sein Mitstreiter Crixus, ein Gallier, der in einer der Schlachten dann auch starb, sehr wohl strategisches Geschick besessen haben.
Man gewinnt nicht einfach so gegen römische Truppen.
Das erkannte dann auch der Senat.
Crassus erhielt den Oberbefehl über 8 !!!! Legionen (bitte innehalten: Die Germanen vernichteten im Teutoburger Wald 3 Legionen. Gegen Spartacus wurden 8 geschickt. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen).
Crassus war dann auch in mehreren Gefechten siegreich und trieb die Sklaven bis zur Meerenge von Messina vor sich her.
Die Situation war aber noch nicht geklärt.
Pompeius und Lucullus, zwei römische Feldherrn, der eine als Cäsar Gegner, der andere als Feinschmecker, noch bis heute bekannt, sollten mit ihren Heeren unterstützend eingreifen.
Das war allerdings nicht mehr notwendig, denn Crassus hatte mittlerweile Spartacus und seine Sklavenarmee geschlagen.
Spartacus fiel in der Schlacht und Crassus ließ jede Menge Kreuze zwischen Rom und Capua aufstellen, und an jedem hing ein Aufständischer. Es sollen 6000 Personen gewesen sein.

5000 Sklaven, die nach der Schlacht entkommen waren, wurden dann noch final von Pompeius niedergemetzelt.
Die Rezeption des Spartakusaufstandes hatte natürlich ihre Blüte in der kommunistisch-marxistischen Geschichtswissenschaft.
Allerdings war Spartacus kein Heilsbringer. Er wollte auch keine Revolution. Da wurde auch immer zuviel in ihn reininterpretiert.
Im Grunde wollte er wie E.T. nur nach Hause. Er hatte – verständlicher Weise – sein Leben satt und führte einen persönlichen Kampf gegen seine Peiniger.
Man darf auch nicht vergessen, dass die römische Geschichte mehrere Sklavenkriege kennt, und es auch immer wieder zu Aufständen kam, die dann letztendlich von der Armee erledigt wurden.
Natürlich konnte Rom solche Entwicklungen nicht zulassen. Denn die römische Wirtschaft basierte auf der Sklaverei, und Freidenker, die behaupteten, man kann das auch anders machen, gab es keine oder, wenn überhaupt, wenige, die kein Gehör fanden.
„Sklaverei ist schon ok“, hat man damals gedacht.
Cato der Ältere hatte das seinen römischen Landsleuten in seinem Werk De Agri Cultura sogar vorgerechnet.
Und Leute wie Spartacus hatten das zu akzeptieren, sonst gingen sie unter.
Der angebliche kommunistische Handlungsansatz von Spartacus – die gleichwertige Verteilung der Beute, das Verbot des Besitzes von Gold und Silber – hatte ganz praktische Gründe.
Spartacus wusste, dass gerade das Thema Geld und Beute in seiner undisziplinierten Truppe zu Problemen führen musste; und er brauchte die Einigkeit, um effizient zu bleiben, um den Römern Stand halten zu können.
Ziel war es einen sicheren Ort zu finden; nicht die Gesellschaft zu ändern.
Das alles zeigt schon, dass Spartacus strategisches Denken besaß, und er wohl auch einen gewissen Bildungsstandard hatte.
Gebildet war er.
Aber kein Kommunist.

Jetzt habe ich doch viel geschrieben, was ursprünglich gar nicht meine Absicht war, und das alles nur, um Ihnen eine Figurenneuerscheinung in 1/72 schmackhaft zu machen; und um ihnen außerdem noch zwei Sets in Erinnerung zu rufen, deren Sinnhaftigkeit mir bis dato immer abging.
Es ist wieder einmal Strelets, der zur Zeit innovativste Hersteller im Plastiksektor 1/72, der da ein entsprechendes Set herausgebracht, und ein weiters angekündigt hat.
M 110 Spartacus before Battle ist bereits erschienen; und M077 Spartacus Army wird da kommen.




Diese Figuren gehören jetzt zu der neuen Modellreihe von Strelets und sind sehr gut modelliert. Nicht mehr diese Knubbelserie von früher.



Die Figuren selbst sind sehr realitätsnah gehalten. Die meisten Figuren haben römische Beutewaffen und Rüstung. Andere haben noch Ausrüstungsgegenstände, die Gladiatoren durchaus besessen haben können. Andere tragen einen Mix aus „barbarischen“ (gallischen) und römischen Kleidern, Waffen und Schutzrüstungen.
In Spartacus’ Aufständischentruppe gab es tatsächlich viele Gallier. Crixus, quasi der Second in Command, gehörte auch dieser Volksgruppe an.
Die Figuren sind somit sehr stimmig, und historisch genau.
Viel genauer als beispielsweise Miniaturenserien aus dem 28 mm Bereich – hier z.B. Foundry und Aventine -, die dem Reiz der Gladiatorenrüstung einfach erliegen.
Das ist schon einmal sehr erfreulich, und gibt Pluspunkte für Strelets.
Einen kleinen Punkteabzug gibt es, weil die Modellierung der Speere dann bei den finalen Modellen nicht so gelungen ist, wie bei den Mastern.

Die wirken da schon ziemlich krumm, und sollten dann auch, wenn sie sich nicht durch ein Hitzebad wieder gerade richten lassen, getauscht werden.
So wie sie modelliert sind, dürfte das recht einfach sein.

Man sollte aber erwähnen, dass hier definitiv ein Qualitätsunterschied zwischen Master und Endprodukt vorliegt.
Schade.
Es schien die ganze Zeit so, dass Strelets diesen Makel überwunden hatte.
Ich hoffe, dass sich der Dreizack der Kommandofigur noch richten lässt, denn der wirkt dann schon leicht stylish.
Ein bisschen Fantasy muss bei dem Thema schon sein.

Review Plasticsoldier:

Aber nur ein bisschen; und das hat Strelets tatsächlich besser gelöst, als die 28 mm Firmen, die ich oben erwähnt hatte.
Mal schauen, wie sich dann die Waffen im zweiten Set verhalten. Hoffentlich fallen die etwas besser aus.
Das Problem, das wir jetzt allerdings haben, sind die Gegner.
Die spätrepublikanischen Figuren von Strelets können sie vergessen.
Die gehören noch zu der alten Knubbelserie.
Was also tun.
Die Lösung liegt in zwei Sets.
Da gibt es zum einen, das immer noch vertriebene, im Grunde nur aus zwei Grundtypen bestehende Päckchen von Italeri.

Dazu gibt es dann noch ein Set, das mich damals bei Erscheinen mega enttäuscht hatte, und final dazu führte, dass meine Cäsarianische DBA Truppe in 28 mm aufgestellt wurde.
Mein Lieblingshersteller Caesar brachte nämlich „Herumhampelnde Legionäre in 1/72“ heraus.

Legionäre in Fechtpositionen, die einen alten Sammler irgendwie an Elastoin Figuren erinnern.
Nichts mit römischer Kampftechnik.
Am genialsten und soooooo falsch, der Legionär mit dem nach hinten schwingenden Schild.


Machen sie das mal. Halten sie den mal so. Verabschieden sie sich dann aber schon einmal von ein paar Sehnen und Muskeln.
Richtig macht man das so. Genau so.

Nehmen Sie sich mich als Vorbild. Hier bei einer “Gefechtsübung” im Museum in Xanten.
Die dargestellten Fechtpositionen sind natürlich völlig unhistorisch, eher Hollywod like.
Allerdings würden diese Minis in der Art perfekte Gegner für die Gladiatoren des Spartacus abgeben.
Na und die jetzt, gemixt mit den Italeri Oldies, eröffnen für mich eine hollywoodähnliche Möglichkeit.
Die werden eine kleine DBA Armee werden und sollen diese Miliztruppen und frühen Einheiten darstellen, bevor Crassus den Befehl übernahm.
Ich will jetzt einfach mal davon ausgehen, dass die so dumm waren, und sich von den Gladiatoren zu einem Fechtstil hinreißen ließen, der nicht ihrer Ausbildung entsprach, aber dem der Gladiatoren ähnelte.
Da haben sie sich aber zu was Falschem hinreißen lassen.
Vielleicht tatsächlich ein Grund für die ersten Niederlagen.
Wenn man die Figuren richtig auf die Bases klebt, könnte man da tatsächlich eine kleine Geschichte erzählen. Die Figuren geben es echt her.
Ich denke jedenfalls, dass das Ganze was hat, und somit eine kostengünstige DBA Truppe aufgestellt werden kann.
Vielleicht spielen Sie ja auch noch WAB, besitzen den Spartacus Band und ich konnte sie auch dahingehend inspirieren.
Auch eine WAB Armee kann man da natürlich aus dem Boden stampfen.
Das bleibt Ihnen überlassen.
Egal wie.
Strelets rockt irgendwie auch diese Baustelle, und ich bin froh, dass ich als Sammler jetzt doch noch Figurenpackungen kaufen kann, die ich gar nicht mehr auf der Uhr hatte.
Gedanklich eröffnet sich da was für mich.
Na und nebenbei hat mich das Ganze jetzt hier so begeistert, dass ich mir wohl Lucy Lawless als Hintergrundbild auf meinen Rechner installieren werde.
Welches Bild ich dabei verwenden werde, überlasse ich IHRER Fantasie.
Honi soit qui mal y pense.”



Do you know Lucy Lawless ???
If not, then please be ashamed. But, maybe you are born in a wrong time.
You are wrong, if you are thinking, that Lucy Lawless did any XXX movies.
Whoever forced Lucille Frances Ryan to use this pseudonym, I do not really know.  
We have to accept it.
Anyhow.
Lucy Lawless was the leading actress of the most ingenious trash-, history-, fantasy-, superheroes- story of the 90s.
Lucy Lawless is, remains, and will always be …

XENA, the warrior princess.

“In a time of ancient gods, warlords and kings, a land in turmoil cried out for a hero. She was Xena, a mighty princess forged in the heat of battle. The power, the passion, the danger. Her courage will change the world."

AAAAAAAAAAAAAAhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh, I hear a roaring sound through the ether.
In 134 episodes, she stormed across the screens in a paint and leather fetish costume.
She had done that before in the equally trashy and interlinked Hercules series, so well, that somebody actually came up with the idea and said:
"Hey. Come on. We do a Spin off. And we call it, we will call it…”
 "How about Xena ...?"
The small production assistant peered down, not revealing that Xena was the name of his unfulfilled high school love.
He also did not say that he had secretly always imagined her in a paint and leather costume, because as an avowed comic and Batman fan, he found skin-tight suits just great.
The production assistant was then responsible for the fact that the relationship of Xena and her friend Gabrielle got slightly homoerotic traits, which fascinates him, the fan base of the series, even the whole LGBT community to this day.
Well that's the way it all must have happened and you will not believe it, one of my former friends was probably this production assistant.
Xena was his absolute dream in the 90ies.
Luckily, I know he's fine, he leads a serious life and is happily married to someone who is not Xena, but unfortunately also does not look like Xena.
This friend must then have been totally surprised some years ago.
Namely, at the time when he spotted Spartacus as a television series in 2010.
He certainly got a gasp.
My god.
But that is. But that is.
LUCY LAWLESS !!!!
Well, and dressed in so airy, wavy, not concealing clothes.
I think he nodded appreciatively, and continued to paint on his Amazon warriors or Valkyries, which he certainly - I would bet - collects.
By now he was already older and had forgotten his obsession with skintight paint and leather.
Now he was a fan of a special hippie style, which revealed more than hide.
Well and this, the series and the costumes, were definitely going in the right direction.
He must have thought that.
It got bad when the ambulance stopped at his house.
For sometime in the series, Lucy Lawless's was undressed, and had sex with someone else.
Well, and that several times; and yes. You saw a lot; already.
Lucy Lawless naked.
Even blame, if you choose a XXX name as a stage name. At some point that will catch up with you.
My buddy collapsed just at that moment, the miniature just painted by him tumbled over the floor. He was painting the third skin color layer, then it really happened, what he had wished for decades.
Please do not worry now.
My buddy was saved.
Everything is ok now.
But not all celebrated Spartacus, the television series, just like my buddy.
The series, less Lucy Lawless, then split rather the viewers.
Some cheered because they thought the combination of Blood and Sex was just awesome, the others wrinkled their noses because they saw the show as completely unhistorical - which is true - and as an affront to the novel by Howard Fast and later Film adaptation of Stanley Kubrick with Kirk Douglas in the lead role.
A third group switches off directly. Those were the eternally yesterday's ultra-leftists who had believed that the series was about the film adaptation of the early history of the KPD in Germany and the beginnings of the movement at the beginning of the Weimar Republic. "Rosa instead of Lucy" they chanted, and preferred to go to Friedrichsfelde again before they looked at it.
I thought the series was cool.
Sex and crime were mega-portrayed. The intrigues drawn great.
This blonde bitch - as shown in her ROLE; I'm not insulting women - Ilithyia, who intrigues only in self-interest and pulls the strings in crucial places.
What did I cheer when she finally died in the series.
Lucy Lawless, Lucretia, and her husband, the windy owner of the Gladiator School, Batiatus simply outstanding in their roles.
It is always these intrigues that make up the charm of the series. The body cult is basically secondary, but contributes much to the success.
If you like something like that.
Well, meanwhile you know me and you know that I like these modern films rather positively.
New adaptations also correspond to the current spirit of the time. Well and that can be very exciting per se.
Exactly because of this spirit of the time they were filmed, I donot really like the old movie, for example.
The film is just shot like all the famous films about the roman empire of that time, and forms with Quo Vadis, Ben Hur and The Robe a quadriga of the then "HOW IT WAS IN THE TIME OF THE EVIL ROMANS" thinking.
The Encyclopedia of International Film therefore puts it in a nutshell:
"A freedom-fighter saga with melodramatic and sentimental accents in a free interpretation of historical facts and greatly simplifying events."
Also in the Kubrick movie there is a nude scene of the leading actress Jean Simmons, who plays the lover of Spartacus, Varinia. This nude scene, which incidentally never caught my eye, made for a scandal just as big, and for the same outcry of the prudish public as the copulation scenes of the serial adaptation.
Yes, my dear readers. Remember a sentence.
"The height of the waistline (that which is considered to be proper) defines every generation anew."
That's just it.
But again briefly to Spartacus and his slave revolt. I'm now talking about the historic Spartacus.
Basically we do not know too much.
He was a Thracian. Whether from Thrace native, or Thracian as a certain type of gladiator, we do not know.
In any case, he fled in 73 BC. With about 70 other slaves from the gladiator school of Batiatus, he succeeded in bringing thousands of slaves into his uprising.
He then defeated even two militia units of the Romans, who initially believed to have easy play with the insurgents.
Now, slowly, the Romans began to understand that everything here becomes critical.
Spartacus moved north and had the Gallia Cisalpina as his destination. On his way he then defeated more Roman troops who had been sent to meet him in battle.
It seems that Spartacus and his colleague Crixus, a Gaul who died in one of the battles then, have had some strategic skills.
You do not just win easy against Roman units.
This fact was recognized by the Senate.
Crassus was given the command of 8 !!!! Legions (please pause: The Germanic tribes destroyed 3 legions in the Teutoburg Forest. 8 were sent against Spartacus, you have to let that melt on your tongue).
Crassus was then victorious in several battles and pursued the slaves to the Strait of Messina.
The situation was not clear.
Pompey and Lucullus, two Roman generals, still known today - one known as Caesar's opponent, the other as a gourmet -, were to intervene in support of their armies.
That was no longer necessary, because Crassus had meanwhile defeated Spartacus and his slave army.
Spartacus fell in battle, and Crassus set up a great many crosses between Rome and Capua, and on each one hung an insurgent. It should have been 6000 people.
5000 slaves who had escaped after the battle were finally butchered by Pompey.
The reception of the Spartacan uprising, of course, had its heyday in communist-Marxist historical science.
However, Spartacus was not a savior. He did not want a revolution either. Since too much was always reinterpreted in his life.
Basically he wanted to go home, just like E.T. He was - understandably – life weary and led a personal fight against his tormentors.
One must not forget that Roman history knows several slave wars, and there were again and again riots, which were then finally solved by the army.
Of course, Rome could not allow such developments. For the Roman economy was based on slavery, and freethinkers who claimed they could do it differently had few, if any, followers, who were not heard
"Slavery is ok," people thought at the time.
Cato the Elder had even predicted this to his Roman compatriots in his work De Agri Cultura.
And people like Spartacus had to accept that, otherwise they were surpressed or killed.
Spartacus' alleged Communist plot - the equal distribution of the spoils, the prohibition of possession of gold and silver - had very practical reasons.
Spartacus knew that the very subject of money and loot in his undisciplined troop had to lead to problems; and he needed the unity to stay efficient in order to withstand the Romans.
His destination was to find a safe place; not to change society.
All this shows already that Spartacus had strategic thinking, and he probably also had a certain standard of education.
He was educated.
But no communist.

Now I've written a lot, which was not originally my intention, and all this, to show you new sets in 1/72; and also to remind you of two more sets whose meaningfulness has always been lacking to me.
Once again, it is Strelets, which is currently the most innovative manufacturer in the plastics sector 1/72, who has just released a set and announced another.
M 110 Spartacus before Battle has already been released; and M077 Spartacus Army will come.
These figures are now part of the new Strelets range and are very well modeled. No longer this rubbish series from before.
The figures themselves are kept very realistic. Most figures have Roman weapons and armor. Others still have equipment that gladiators may well have possessed. Others wear a mix of "barbarian" (Gallic) and Roman clothing, weapons and protective armor.
There were actually many Gauls in Spartacus' insurgent force. Crixus, the Second in Command, belonged also to this ethnic group.
The figures are thus very consistent, and historically accurate.
Much more accurate than miniature series from the 28mm range - here e.g. Foundry and Aventine - that succumb to the charm of gladiator armor.
This is already very enjoyable, and gives benefits for Strelets.

There is a small point deduction because the modeling of the spears is then not so successful in the final models, as shown at the master figures.
They look quite crooked, and should then - even if they are not straightened out by a heat bath - be exchanged.
As they are modeled, that will be pretty easy.
It should be mentioned, however, that there is definitely a quality difference between master and end product.
Too bad.
It seemed in the last released sets that Strelets had overcome this blemish.
I hope that the trident of the commanding figure can still be straightened, because it looks already slightly stylish.
A little bit of fantasy has to be on the topic.
But only a little; and Strelets actually did the job better than the 28 mm companies.
The problem we have now, however, are the opponents.
You can really ignore the late republican figures of Strelets.
They are still part of the old, bad series.
So what to do.
The solution lies in two sets.
There is on the one hand, the still distributed set of Italeri. But in this set there are only two basic types of figures.So we need a little bit more.

Then there is a set that had disappointed me at the time of its release, and finally led to the set up of my Caesarian DBA army in 28 mm.
In fact, my favorite producer Caesar released “struggling legionnaires in 1/72”.

Legionaries in fighting positions which remind an old collector of elastoin figures; no roman fighting technique.
And then the soldier with the shield swinging backwards!!!
Do that. Hold it that way. It’s impossible.
Take me as a role model. Here at a "combat exercise" in the museum in Xanten.
That's right. Just like that.
However, these minis would be perfect opponents for the gladiators of Spartacus.
Well and now, mixed with the Italeri Oldies, open up a Hollywood-like opportunity for me.
They will become a small DBA army and represent these militia troops and early units before Crassus took over the command.
I just want to assume that these units were so stupid, and let themselves be carried away by the gladiators to a style of fencing that did not correspond to their training, but resembled that of gladiators.
And in this fighting technique the Gladiators were better.
Maybe a reason for the first defeats.
In any case, I think you can set up a low-cost DBA army.
Of course you can also stamp a WAB army out of the ground, if you still posess the old Spartacus Army book.
That's up to you.
No matter how.
Somehow, Strelets is also rocking this theme, and I'm glad that as a collector I can still buy figure packs that I did not even have on my watchlist.
In my mind something opens up for me.
Well, by the way, the whole thing has gotten me so excited that I'll probably install Lucy Lawless as a wallpaper on my computer.
Which image I will use, I leave YOUR fantasy.
Honi soit qui mal y pense.”

Kommentare:

  1. Vielen Dank. Schön positives Feedback zu bekommen. Thanks. Always a pleasure to get replies from my readers.

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