Sonntag, 12. Januar 2025

Szenario 2025

 
Gestern fiel für mich der Startschuss für das Tabletopjahr 2025; und wie das traditionell so ist, war es auch diesmal auf der Szenario in Hackenheim bei Bad Kreuznach.



Vielseitig war das Angebot, musste ich feststellen, während ich durch die große Scheune und den anschließenden Gewölbekeller schlenderte. Ein bunter Mix aus historischen, Fantasy und Sci Fi Spielsystemen.

Hier wurde Herr der Ringe angeboten – eine Tatsache, die ich ganz schön abfeiere, immerhin ist die Con einstmals aus einem Herr der Ringe Usertreffen heraus entstanden - , dort Star Wars, hier wiederum ein Szenario aus dem Zweiten Weltkrieg, dort eine Straßenprügelei in der Antike…
Oder soll es nicht doch eine selbst kreierte Jagd auf Jack the Ripper sein?



































































Leider habe ich selbst keines der historischen Themen spielen können.
Zum einen waren an den Spieltischen Runden am Laufen, in denen ich nicht einsteigen konnte.
Zum anderen haben mich dann drei Spiele doch sehr gefesselt, obwohl ich ja eigentlich nichts mit Fantasy am Hut habe.
Ganz souverän habe ich die Ripper Jagd verloren. Klar wurde ich in Runde Drei entdeckt, weil ich zielgerecht Richtung Scotland Yard lief.












Man muss ganz schön blöd sein, um dies zu tun. Logisch. Aber wenn man bei der Erklärung des Spieleiters nicht so richtig zuhört, oh ja ich gelobe Besserung, und wenn man dann noch eine Regel nicht ganz verstanden hat, ist sowas ja nicht verwunderlich. Außerdem habe ich einen Ruf zu wahren. Ich bin halt der Mensch, der Tabletop immer wieder mal mitspielt, aber im Grunde keine Ahnung von irgendwas hat. Ich bin eigentlich echt kein Spielemensch. Ein Wunder, dass sich meine Tabletopfreunde auch heute noch, nach so vielen langen Jahren, meiner Erbarmen, und sich rührend um mich kümmern. Ich glaube die Jungs haben das noch alle im Zivildienst der 80er und 90er Jahre gelernt. Dafür liebe ich sie alle. Ich hätte nicht die Nerven mit mir. Also auf diesem Weg mal ein großes Dankeschön an Euch Leidende und doch so Verständnisvolle da draußen.
Weiter ging es zum zweiten Spiel. Rangers of Shadow Deep nennt sich das. Auch Fantasy. 

























Da latschst Du dann mit ein paar Helden durch eine Sumpflandschaft, musst Zielmarker entdecken und erkunden, na und zwischendurch kann dann diverses Geschmeiß angekrochen, angeflogen, angestolpert kommen, das Dich um die Ecke bringen will. Ob das jetzt Zombies, Skelette, Monster oder Riesenfliegen sind, sagt Dir nicht das Licht, sondern ein Aufdruck auf einer Spielkarte.
Das System hat echt Spaß gemacht, und da wir uns im Team fortbewegen mussten, war die Erfahrung auch nicht so vereinsamend. Zum Glück hatte ich ja immer jemand an der Seite, der mich unterstützen konnte, wenn ich dann mal wieder in den Nahkampf stürmte, oder, der mich raushauen konnte, wenn ich mal wieder etwas Unüberlegtes tat.
Also würdest Du ein solches Setting mit meinem Charakter in der Hauptrolle verfilmen, dann käme da so ne französische Mittelalter Komödie mit Jean Reno in der Hauptrolle raus. Völlig sinnlos, was da getan wird, aber lachen muss man schon.
Nach diesem Spiel mussten wir erst einmal enteisen. Nein. Da hing kein Zauber über uns, aber in dem Gewölbekeller war es einfach saukalt. Und ich bin weiß Gott nicht als Frostbeule bekannt.
Liebe Veranstalter. Die Aussteller und Händler da unten haben mir echt leidgetan. Bin mal gespannt, wer sich da alles erkältet hat.  Das muss man ich nächsten Jahr einfach besser machen.  Nehmt einfach Eintritt, um solche Kosten zu decken. Mir würde das nichts ausmachen. Alle die jetzt brüllen, „nee, kein Eintritt, nichts mit Solidarität“, die können dann ja in den Keller gehen. Wäre ja auch mal eine Idee.
Nachdem die Eiszapfen an der Nase dann abgetaut waren, ging es wieder zurück in den Saal. Da war es schön. Die Wärme und der Geruch einer typischen Wargamingveranstaltung empfing uns und wir sagten, ja, da lässt es sich aushalten. Das kennen wir.
Spiel Drei war dann etwas ganz Großes für mich. Zunächst einmal. Ich bin ja schon 6 x 10 Jahre alt. Aber Dungeon Crawler habe ich noch nie gespielt. Na und dann noch auf so einer großen Platte, in einer versunkenen, und jetzt wiederauftauchenden Zwergenstadt, erst recht nicht.


















































Was soll ich sagen. Es hat echt Spaß gemacht, auch wenn ich überhaupt nicht wusste, was ich da überhaupt machen soll. Aber Jürgen ist ein Geduldiger. Ein sehr guter Spieleleiter, der immer milde lächelt, wenn er mir etwas zu erklären sucht. Und ja, manches verstehe ich auch. Nicht alles. Aber manches.
Jedenfalls haben wir da eifrig rumgespielt. Es gab Menschen und Zwerge. Dunkelelfen und – ja Jürgen, was war jetzt noch mal die andere Bösen Fraktion??? Egal. Sie waren böse. Na ich verlor auch schon mal direkt beim ersten Move meine Fernkampfschützen. Mein Ritter war genauso tumb wie ich, schlug mit seinem Säbel sinnlos auf einem Tor herum, um in eine Geheimkammer zu kommen, was aber nichts brachte. Na und dann befragte er die falschen Leute. Irgendwelche Riesenfleischklopse, Rattenoger, Magier etc. etc. Dabei stolperte mein Held auf einer Brücke, sprang in ein Boot, fiel da raus, schwamm im Wasser rum, und hielt seinen Kopf geradeso über der Wasseroberfläche. Was man halt so macht als tumber Held. Dann störte er irgendwie das Treiben an einem mystischen Ort, weil er auch wieder irgendwelche Typen angreifen bzw. befragen wollte. Na so richtig war das nicht.
Während dessen machten meine drei Mitspieler sinnvolles. Sie schalteten Gegner aus, lösten Rätsel, bewegten sich von der einen, auf die andere Seite. Alles so, wie sich das ein Regelschreiber so vorstellt.  Nur mit mir, da mitten drin, da hatte der nicht gerechnet. Bevor jetzt noch schlimmeres passieren konnte, endete das Spiel, weil Dennis ein Missionsziel erreichte und einen gefangenen Bösen befreien konnte.
Auch wenn ich jetzt relativ knapp über diese Spiele geschrieben habe, so ging dabei dann doch der ganze Tag kurzweilig bei drauf.
So schnell, dass ich es leider nicht schaffte mein viertes Fantasy Game an Don's genialem Turm zu spielen. Schade. Vielleicht ein anderes Mal.




















Die anderen Spiele, die ich nicht bespielen konnte, sehen Sie alle in diesem Bericht.






































Vielleicht bekommen Sie ja doch einmal, oder wieder, Lust die Szenario im nächsten Jahr zu besuchen.
Eine Reise, die sich immer wieder lohnt.
 
 
P.S.: Eine ausführliche Beschreibung meiner Spiele, wie Sie das üblicherweise von mir gewohnt sind, kann ich leider nicht liefern. Wie gesagt. Ich war schon genug damit beschäftigt, mir das für den Moment zu merken. Für einen kreativen Spielbericht reicht das allerdings nicht aus. Ich konnte mir gerade das im Hirn behalten, was ich getan oder nicht getan habe. Was meine Gegner dann machten, war vor allem für mich immer eine Riesenüberraschung und einfach nicht merkbar. 😉


Informationen zu den Spielen und den einzelnen Themen finden Sie auf der Seite der Szenario:

https://szenario-con.de/2025/01/szenario-2025-programm/

 
Yesterday was the start of the tabletop year 2025 for me; and as is traditional, this time it was at the „Szenario“, a wargaming convention in Hackenheim near Bad Kreuznach.
The range of games on offer was varied, I noticed as I strolled through the large barn and the adjoining vaulted cellar. A colorful mix of historical, fantasy and sci-fi game systems.
Here Lord of the Rings was on offer - a fact that I really celebrate, after all, the con once grew out of a Lord of the Rings user meeting -, there Star Wars, here again a scenario from the Second World War, there a street brawl in ancient times...
Or should it not be a self-created hunt for Jack the Ripper?
Unfortunately, I was not able to play any of the historical themes myself.
On the one hand, there were rounds going on at the gaming tables that I couldn't join in.
On the other hand, three games really captivated me, even though I don't really have anything to do with fantasy.
I lost the Ripper hunt quite easily. Of course I was discovered in round three because I was heading straight for Scotland Yard. You have to be pretty stupid to do that. Logically. But if you don't really listen to the game leader's explanation, oh yes, I promise to improve, and if you don't fully understand a rule, then that's not surprising. And I have a reputation to uphold. I'm just the person who plays tabletop every now and then, but basically has no idea about anything. I'm not really a gamer. It's a miracle that my tabletop friends still take pity on me today, after so many long years, and look after me so touchingly. I think the guys all learned that in their community service in the 80s and 90s. I love them all for that. I wouldn't have the nerve to deal with me. So, a big thank you to you suffering and yet so understanding people out there.
We moved on to the second game. It's called Rangers of Shadow Deep. Fantasy too. You traipse through a swamp landscape with a few heroes, you have to discover and explore target markers, and in between, various creatures can crawl, fly, or stumble towards you, trying to kill you. Whether they're zombies, skeletons, monsters, or giant flies.
The system was really fun, and since we had to move around as a team, the experience wasn't that isolating. Luckily, I always had someone at my side who could support me when I rushed into close combat, or who could knock me out when I did something rash.
So if you were to film a setting like that with my character in the lead role, you'd end up with a French medieval comedy with Jean Reno in the lead role. It's completely pointless what they're doing, but you still have to laugh.
After this game, we had to de-ice the ice. No. There was no magic hanging over us, but it was just freezing cold in the vaulted cellar. And God knows I'm not known for being a person, who has trouble with col temperatures.
Dear organizers. I really felt sorry for the exhibitors and traders down there. I'm curious to see who all caught a cold. You just have to do better next year. Just charge admission to cover such costs. I wouldn't mind. All those who are now shouting, "no, no admission, no solidarity", can then go into the cellar. That would be a good idea.
After the icicles on our noses had thawed, we went back into the hall. It was nice. The warmth and smell of a typical wargaming event greeted us and we said, yes, it's bearable there. We know that.
Game three was something really big for me. First of all. I'm already 6 x 10 years old. But I've never played dungeon crawlers. And then on such a large plate, in a sunken and now resurfaced dwarf city, especially not.
What can I say. It was really fun, even though I had no idea what to do. But Jürgen is a patient person. A very good game master who always smiles gently when he tries to explain something to me. And yes, I understand some things. Not everything. But some things.
Anyway, we played around eagerly. There were humans and dwarves. Dark elves and - yes, Jürgen, what was the other evil faction again??? Whatever. They were evil. Well, I once lost my ranged archers on the first move. My knight was just as stupid as me, he was pointlessly hitting a gate with his saber to get into a secret chamber, but that didn't help. And then he questioned the wrong people. Giant meatballs, rat ogres, magicians, etc. etc. My hero stumbled on a bridge, jumped into a boat, fell out, swam around in the water, and kept his head just above the water surface. What you do as a stupid hero. Then he somehow disturbed the goings-on in a mystical place because he wanted to attack or question some guys again. Well, that wasn't really it.
Meanwhile, my three fellow players were doing something useful. They eliminated enemies, solved puzzles, moved from one side to the other. Everything as a rule writer would imagine. He just hadn't counted on me being in the middle of it. Before anything worse could happen, the game ended because Dennis reached a mission objective and was able to free a captured evil character.
Even though I've written relatively briefly about these games, it still took up the whole day in a fun way.
It's a pitty that I didn't manage to play a game on Don's fanatstic tower.
You can see also pictures of the other games that I wasn't able to play in this report.
Perhaps you'll feel like visiting the "Szenario" again next year.
A trip that's always worth it.
 
 
P.S.: Unfortunately, I can't provide a detailed description of my games, as you're used to from me. As I said, I was already busy enough trying to remember them for the moment. But that's not enough for a creative game report. I was only able to keep in mind what I did or didn't do. What my opponents did was always a huge surprise, especially for me, and simply unnoticeable. 
Informations to the games and presentations you can find here:


Sonntag, 5. Januar 2025

Goodbye 2024 - Welcome 2025

Dieses Jahr breche ich dann schon einmal mit einer persönlichen Tradition der letzten beiden Jahre. Der Goodbye, Welcome Bericht erscheint dieses Jahr nicht am 1.1., sondern am 5.1.
Immerhin noch in der ersten Woche des Jahres.
Der Grund hierfür ist einfach. Ich wollte unbedingt noch meinen ersten Bericht zum Jahrestag der Ardennenoffensive im richtigen Zeitfenster veröffentlichen. Na und kurz danach mit dem nächsten BLOG-Eintrag zu kommen, macht irgendwie keinen Sinn.
Erster Bericht heißt aber für alle Fans, dass es da noch mindestens eine, vielleicht auch noch zwei Fortsetzungen zur Thematik Ardennenoffensive im Januar geben wird.
Einige wird es freuen, andere vielleicht nicht. Aber da kommt noch was.

(Quelle Wikipedia)

Außerdem ist dann noch im Januar mein Bildbericht zur anstehenden „Szenario 2025“ zu erwarten, die ja nächste Woche traditionell in Hackenheim bei Bad Kreuznach ihre Tore öffnen wird. Wer den Termin bis jetzt nicht auf der Uhr hatte, der kann ihn sich ja jetzt noch eintragen. Ist ja noch eine Woche Zeit eine kurzfristige Entscheidung für einen Besuch der Con zu treffen.
Sie sehen: Der Januar wird also wieder einige Berichte auf diesem BLOG zu bieten haben.
Nun aber zurück zum Thema und der Frage, wie war das vergangene Hobbyjahr für mich.
Over all betrachtet möchte ich hier eine positive Wertung abgeben. Wir haben – für meine Verhältnisse – recht häufig gespielt. Außerdem standen keine zeitintensiven Hobbyprojekte auf dem Plan.
Man kann also sagen, dass ich in 2024 einfach mal das bemalt habe wozu ich Lust und Zeit hatte.
Gestartet hatte das Jahr mit ein paar Cowboys.


Dann noch ein paar Pferde für die Kavallerie des „Kaisers von Amerika“, mein Langzeit Fun Projekt in 1/72. 


Es folgte im Februar ein etwas größerer Mal Schub. Da hatte ich dann in einem Schnelldurchmarsch 70 Yankees für mein ACW-Langzeitprojekt bemalt.
Leute. Ich kann Euch echt empfehlen einfach mal irgendwo, losgelöst von Beruf und Alltagsstress, alleine ein paar ruhige Tage zu verbringen, um hier nur dem Hobby frönen.
Ich mache das regelmäßig, unregelmäßig, und dieses Jahr stand das mal wieder auf dem Programm.
Angefixt von der Tactica war ich zur Ostsee weitergefahren, hatte mich dort in eine FeWo eingemietet und neben ausgedehnten Spaziergängen an der See sowie dem Einverleiben diverser Fisch- und Mettbrötchen mich um meine Yankees gekümmert. Jeden Tag ne neue Farbe auf die Minis. Danach wieder chillen. Und so weiter, und so fort. Großartig, wie die Figuren dann immer mehr Farbe annehmen, und irgendwann dann fertig vor einem stehen.
Ich liebe diese Malurlaube.

Nach diesem Urlaub begann ich dann damit, weiteren ACW-Minis zumindest zwei oder drei Grundfarben zu verpassen. Dann verlor ich aber die Lust, und packte sie erst einmal weg. 2025 ist ja auch noch ein Jahr dachte ich mir.
Vom ACW ging es dann ins Mittelalter.
Ritter und englische Bogenschützen für Azincourt – ja, das Spiel mit Don, Tom und Frank auf der Szenario 2024 hatte mich dann doch sehr inspiriert –, dann noch 12 Bogner und Hellebardiere für meine Spätmittelaltertruppe sowie 2 Bedienungsmannschaften für spätmittelalterliche Kanonen.


Irgendwo in diesem Zeitraum war es dann auch, dass wir, also Sven und ich, nochmals Pikeman‘s Lament spielten. Ich malte dann schon mal 12 Pferde für eine weitere Kavallerieeinheit an. Die Reiter bekamen wieder 2 bis 3 Grundfarben, verschwanden dann aber auch in der Schublade, weil kein weiteres Spiel geplant war.


Dann fielen mir irgendwie beim Aufräumen meine 15 mm 8th Army Bestände auf oder vor, ich weiß es nicht mehr so genau, Füße, und ich malte mal schnell vier Quads neben den 25pdr Geschützen an.


Auch so ein Langzeitthema. Da ich unbedingt bei unserem nächsten Afrika Battlegroup Spiel einmal Ari einsetzen muss, ist die Bemalung einer britischen Artillerieeinheit schon Pflicht. Dieses Jahr wird dann mal die Geschützbedienung fertig gemalt. Eigentlich ne Arbeit von einem Malabend. Aber; … ich muss mir in den Hintern treten und es machen.
Der 15 mm Ausflug war allerdings nur ein kurzer Impetus, denn kurz danach nahmen Sven und ich wieder den French Indian War in unseren Focus. Wir wollten hier wieder starten, immerhin war schon einiges bemalt, und mit Rebells and Patriots stand ein weiteres Spiel von Daniel Mersey ganz weit oben auf unserer Wunschliste der zu bespielenden Regel Systeme.
Da habe ich dann noch 23 Figuren bemalt, ein paar angefangen und das Projekt steht auch aktuell noch auf meinem Maltisch.







Getreu meinem Motto „dieses Jahr male ich nur das, auf was ich aktuell Lust habe“ führte mich ein Gespräch mit Ralf gedanklich zu DBA und meinem schon seit langem gehegten Wunsch meine 1/72 Wikinger mal anzugehen. Da ist jetzt die Hälfte der nötigen Krieger bemalt, der Rest im Grunde nur noch Formsache.







Na und zum Abschluss des Jahres habe ich es dann getan. Ja. Ich habe Napo Franzosen angemalt. 16 fertigbemalt, ca. 24 begonnen.
Ja Napo geht bei mir nicht schnell. Zu viele Biesen, Quasten, Schnüre, Spitzen, Riemen… „Gebamsel“, wie das in unserem Dialekt heißt. Fürchterlich.


Nun ja.
Wie war jetzt das Gesamtjahr?
Es sind am Ende 220 Figuren geworden, plus die oben erwähnten Handvoll Fahrzeuge.
Ein Output, der mir dieses Jahr reicht, denn letztendlich habe ich nur das bemalt, auf was ich gerade Lust hatte.
Wenn ich in 2025 nur das fertig male, was ich bereits mit zwei bis drei Farbschichten versehen habe, ist das dann schon einmal ein guter Grundstock.
Stiefmütterlich wurden dieses Jahr die Fahrzeuge behandelt. Das lag tatsächlich daran, weil wir in diesem Jahr keine „modernen“ Konflikte auf der Uhr hatten.
Ich denke, das wird sich in diesem Jahr ändern, denn im Grunde habe ich mal wieder Lust ein paar Fahrzeuge zu basteln und anzumalen.
Mal schauen wohin mich da der Weg führt.
Das war mein persönliches Feedback des Hobbyjahrs 2024. Ich hoffe, dass alle meine Leser im vergangenen Jahr ähnlichen Spaß mit dem Hobby hatten wir ich.
Wenn nicht, dann wünsche ich Euch das für 2025.

Ach. Und die ersten beiden Bilder in diesem Blogeintrag zeigen, wohin der Weg in diesem Jahr gehen soll. Richtig. In die Ardennen. Da werde ich starten etwas zu bemalen. Mal sehen wie umfangreich das Ganze wird.

 
Nochmals an alle ein frohes neues Jahr 2025.
 
 
This year I'm breaking with a personal tradition of the last two years. The Goodbye, Welcome report will not be published on January 1st this year, but on January 5th.
At least it's still in the first week of the year.
The reason for this is simple. I really wanted to publish my first report on the anniversary of the Battle of the Bulge in the right time frame. And coming up with the next BLOG entry shortly after somehow doesn't make sense.
First report means for all fans that there will be at least one, maybe two sequels on the topic of the Battle of the Bulge in January.
Some will be happy, others maybe not. But there's more to come.
In addition, my photo report on the upcoming "Scenario 2025" is expected in January, which will traditionally open its doors next week in Hackenheim near Bad Kreuznach. If you haven't had the date on your watch yet, you can still mark it down now. There's still a week to make a last-minute decision about visiting the Con.
You see: January will have a few reports to offer on this BLOG again.
But now back to the topic and the question of how the past hobby year was for me.
Overall, I would like to give a positive rating here. We played quite often - by my standards. There were also no time-consuming hobby projects on the agenda.
So you could say that in 2024 I simply painted what I wanted and had time for.
The year started with a few cowboys and 12 horses or my longterm fun Project "Lucky Luke and the Emperor of America".
There was a slightly bigger painting spurt in February.
I then painted 70 Yankees for my ACW long-term project in one go.
Guys. I can really recommend that you just spend a few quiet days alone somewhere, away from work and everyday stress, to just indulge in your hobby.
I do this regularly, irregularly, and this year it was on the agenda again.
Hooked on the Tactica, I drove on to the Baltic Sea, rented a holiday apartment there and, in addition to long walks by the sea and devouring various fish and minced meat sandwiches, took care of my Yankees. A new color on the minis every day. Then chill out again. And so on, and so forth. It's amazing how the figures take on more and more color and eventually stand in front of you finished.
I love these painting vacations.
After this vacation, I then started to give other ACW minis at least two or three basic colors. But then I lost interest and packed them away for the time being. 2025 is still a year away, I thought to myself.
From the ACW I then went to the Middle Ages.
Knights and English archers for Agincourt - yes, the game with Don, Tom and Frank at Scenario 2024 had inspired me a lot.
Then I’ve painted 12 archers and halberdiers for my late medieval troop and 2 crews for late medieval cannons.
It was sometime during this period that Sven and I played Pikeman's Lament again. I then painted 12 horses for another cavalry unit. The riders again got 2 or 3 basic colors, but then disappeared into the drawer because no further game was planned.
Then while I was tidying up I somehow noticed my 15 mm 8th Army and I quickly painted four british Quads next to the 25pdr guns.
Another long-term topic. Since I absolutely have to use Ari in our next Africa Battlegroup game, painting a British artillery unit is a must. This year I'll finish painting the gun crew. It's actually a job that only takes one evening to paint. But... I have to kick myself in the butt and do it.
The 15 mm excursion was only a short-lived impetus, though, because shortly afterwards Sven and I turned our attention back to the French Indian War. We wanted to start again here, after all, quite a lot had already been painted, and Rebels and Patriots, another game by Daniel Mersey, was high on our wish list of rule systems to play with.
I then painted 23 figures, started a few and the project is still on my painting table.
True to my motto “this year I’m only painting what I feel like at the moment”, a conversation with Ralf led me to DBA and my long-held wish to tackle my 1/72 Vikings. Half of the necessary warriors have now been painted, the rest is basically just a formality.
And at the end of the year I did it. Yes. I painted napoleonic Frenchmen. 16 finished, about 24 started.
Yes, Napo doesn’t go quickly for me. Too many piping, tassels, cords, lace, straps…  Terrible.
Oh well.
How was the year as a whole?
In the end there were 220 figures, plus the handful of vehicles mentioned above.
An output that is enough for me this year, because in the end I only painted what I felt like painting.
If in 2025 I only finish painting what I have already applied two or three coats of paint, that will be a good start.
The vehicles were treated stepmotherly this year. That was actually because we didn't have any "modern" conflicts on the gametable this year.
I think that will change this year, because basically I feel like making and painting a few vehicles again.
Let's see where the path takes me.
That was my personal feedback on the hobby year 2024. I hope that all of my readers had as much fun with the hobby last year as I did.
If not, then I wish you good luck for 2025.

Oh. And the first two pictures in this blog entry show where I‘ll going this year. That's right. To the Ardennes. I'll start painting something there. Let's see how extensive the whole thing becomes.

 
Again, a happy new year 2025 to everyone.