Sonntag, 10. März 2019

Die Schwarze Schar 1809 und die Braunschweiger im Peninsular War


Vorbemerkung

Ende der 90er Jahre hatte mein Freund Jens Najewitz einen seiner vielen genialen Pläne. Er wollte sein nebenberufliches Händlerdasein im Miniaturenbereich aufgeben, und eine Modellzeitschrift herausbringen.
Die legte er dann auch auf. Sie hieß "Modellfiguren" und der Plan, der hinter den Veröffentlichungen stand, war dem Sammler von 1/72 Miniaturen endlich das Magazin in die Hand zu geben, das er schon immer wollte und auch lautstark gefordert hatte.
Ein Magazin mit Berichten über Figuren, mit Artikeln über verschiedene kriegsgeschichtliche Ereignisse, mit Besprechungen von Neuerscheinungen, einfach ein Magazin, das sich nur den Wünschen der 1/72 Szene widmen sollte.
Trotz vollmundiger Unterstützungsbekundungen erreichten wir leider nicht die nötige Zahl von Abonnenten. In einer Welt mit viel schlechteren Kommunikationsmöglichkeiten als heute, und mit horrenden Preisen für Layout und Druck - oh Gott ist das heute einfach - war das Unterfangen ohne Sponsoren einfach zu teuer.
Obwohl Jens einiges privates Geld reinbutterte und da auch richtig drauflegte, musste er die MoFi nach 1 1/2 Jahren einstellen.
Sehr zum Bedauern von mir, der für diese Zeitschrift einige Artikel geschrieben hatte.
Einige der Artikel übersetzte ich damals ins Englische und packte sie auf Wargamer- bzw. Modellbauseiten im Ausland, die es mittlerweile nicht mehr gibt.
Deshalb möchte ich diese Berichte für mich - und vielleicht auch für Sie -  zurückholen.
Ich werde sie jetzt hier veröffentlichen; und zwar mit dem genauen Wortlaut von damals. Ich ändere da nichts. Obwohl ich sicherlich bei einigen Sachen heute viel stärker im Detail bin.
Die Umbautipps von damals bezogen sich auf 1/72 Miniaturen, und lesen sich heute teilweise sehr lustig und auch nostalgisch. Ende 1999 und Anfang 2000 gab es viele der Modellfiguren, die heute auf der Plasticsoldierseite gezeigt werden noch gar nicht. 28 mm Figuren gab es in der Vielfalt wie heute ebenfalls nicht.
Also sind Sie bitte nicht verwundert.
Übersetzen werde ich die Berichte nicht. Nur die, die damals auch in Englisch erschienen, werde ich auch so wiedergeben.
Viel Spaß mit den Berichten, die ich hier in einigen Abständen präsentieren werde.

  
Der  Feldzug von 1809
  

Im Jahr 1807 wurde das Herzogtum Braunschweig in Folge des preußisch-französischen Krieges aufgelöst und dem neu geschaffenen Königreich Westfalen einverleibt.  Der Herzog Friedrich Wilhelm, der erst kurz zuvor die Thronfolge angetreten hatte, da sein Vater der preußische Marschall Karl Wilhelm Ferdinand bei Auerstädt tödlich verwundet worden war,  zog sich nach dem badischen Bruchsal zurück. 

Als im Jahr 1809, der spanische Krieg war gerade ein Jahr alt, Österreich Morgenluft witterte, reiste der Herzog im Februar 1809 nach Wien,  um mit dem österreichischen Kaiserhaus eine Konvention abzuschließen. Nach einigen Verhandlungen unterzeichnete er mit Kaiser Franz eine Übereinkunft, ein Korps von 2000 Mann auf eigene Kosten auszurüsten, wogegen ihm die Zusicherung gegeben wurde, als  ein Verbündeter des Kaiserhauses betrachtet und behandelt zu werden. Von Wien aus begab sich der Herzog nach seinem Fürstentum Oels, um hier mit seinen Rüstungen gegen Frankreich zu beginnen. Die Fürstentümer Oels und Bernstadt mit Schulden belegend, gelang ihm die Errichtung einer Truppe. In Nachod konnte der Herzog am 1. April seine Truppen zusammenziehen. Ursprünglich sollte sich das Korps wie folgt zusammensetzen: Ein leichtes Infanterieregiment mit 8 Kompanien, in zwei Bataillone geteilt. Ein Husarenregiment mit 8 Schwadronen und eine reitende Batterie.

Der entthronte Friedrich Wilhelm war besessen von Rachegedanken  gegen Napoleon und Frankreich. Als physischen Ausdruck dieses Gefühls kleidete er seine Truppe in tiefem Schwarz, was ihm alsbald den Beinamen der Schwarze Herzog und seiner Truppe den Titel die Schwarze Schar einbrachte.
Als im April die kriegerischen Auseinandersetzungen begannen, kommandierte der Generalmajor am Ende die österreichischen Truppen in Böhmen, die im Gebiet von Theresienstadt standen. Teil seiner Truppe war das Schwarze Korps und das Kurhessische Korps des ehemaligen Prinzen von Hessen Kassel. Die österreichischen Truppen verhielten sich hier defensiv. Als am 25. Mai die sächsischen Truppen unter Oberst Thielmann in Böhmen einfielen, eroberte der Herzog von Braunschweig die sächsische Stadt Zittau. 

Thielmann zog sich daraufhin nach Dresden zurück. Nach der Schlacht von Aspern hatte Erzherzog Karl von Österreich die Truppen des Generals am Ende auf 10.000 Mann verstärkt und diesem einen Ablenkungsangriff auf Sachsen befohlen. Die Aktion begann am 10. Juni. Thielmann zog sich aus Dresden zurück und am nächsten Tag eroberten die vereinigten Truppen am Endes die Stadt. Am 12. Juni rückten die Braunschweiger, unterstützt von österreichischen Jägern, auf Gorbitz vor und trieben die Sachsen unter Thielmann vor sich her. Der sächsische König bat daraufhin König Jerome von Westfalen, den Bruder Napoleons, um Hilfe. Dieser sandte Teile seiner Gardedivision und das dritte bergische Infanterieregiment nach Eisenach, und am 18. Juni 1809 verließ er Kassel mit dem Rest seiner Gardedivision, der zweiten westfälischen Division und der dritten holländischen Division. Am 25. Juni erreichte er Merseburg.

Unterdessen hatten am 22. Juni die Braunschweiger und Österreicher Leipzig erobert, doch bereits zwei Tage später verließ man die Stadt, nachdem man vom Anrücken der westfälischen Truppen Kunde erhalten hatte. Diese betraten dann auch am 26. Juni Leipzig und zwei Tage später kam es zu ersten Kampfhandlungen dieser Einheit mit den Braunschweigern.
Die österreichischen Truppen wurden nunmehr reorganisiert und dem XI. Korps unter Feldmarschall-Leutnant Freiherr von Kienmayer unterstellt. Sie sollten ihre Aktivitäten nach Franken verlagern. Am 1. Juli betraten Jeromes Truppen Dresden; danach wendeten sie sich in Richtung Hof, um sich mit Marschall Junots Streitkräften, die sich in Franken befanden, zu vereinen.  Kienmayer wurde von Junot aus Nürnberg vertrieben. Sie zogen sich nach Hof zurück und stellten sich am 8. Juli Junot bei Berneck und Gefrees. Die Franzosen wurden gestoppt und Kienmayer wendete sich nunmehr gegen Jerome. Dieser zog sich mit seinen Truppen bis nach Erfurt zurück (17. Juli), verfolgt von den Österreichern. Hier erfuhr er von dem am 12. Juni 1809 in Znaim abgeschlossenen Waffenstillstandsvertrag zwischen Frankreich und Österreich und er begab sich mit dem Großteil seiner Truppen nach Kassel.  In Erfurt verblieb Gratien's 3. holländische Division ( ca. 5300 Mann, bestehend aus dem 6., 7., 8. und 9. holländischen Linieninfanterieregiment, dem 2. holländischen Kürassierregiment und drei Kompanien Artillerie). In Sachsen standen außerdem Thielmanns Truppen (ca. 2000 Mann; 4 Schwadronen Zastrow Kürassiere, eine Schwadron von Polens Chevaulegers, drei Schwadronen sächsische Husaren, das Grenadierbataillon von Einsiedel, das Infanteriebataillon Welan, zwei Kompanien des Infanterieregimentes von Burgdorf, ein Musketierbataillon des Infanterieregimentes von Oebschelwitz, zwei einhalb Batterien Fuß- und eine Batterie berittene Artillerie).


  

Der Zug zur Küste
  
Der Waffenstillstand traf den Schwarzen Herzog hart. Er hatte seine ganze Hoffnung auf diesen Krieg gelegt. Da er allerdings in der Wiener Konvention als Verbündeter Österreichs und nicht als dessen Untergebener aufgetreten war, fühlte er sich nicht an den Waffenstillstand gebunden. Er entschied vielmehr sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. In dem vergangenen Feldzug war es ihm nicht gelungen seine Ideen in die Tat umzusetzen. Als Bestandteil eines österreichischen Korps konnte er nicht seinen Traum von einer Erhebung Norddeutschlands und der Rückgewinnung seiner Stammlande realisieren. Der Plan seines Oberbefehlshabers Kienmayer in Hessen Kassel einen Aufstand mit Hilfe der Braunschweiger zu unterstützen, wurde ebenfalls durch den Waffenstillstand überholt. Nunmehr war der Herzog allerdings von solchen Fesseln befreit.

Er beschloß einen Zug zur Küste, insgeheim darauf hoffend den Aufstand Norddeutschlands nunmehr doch herbeiführen zu können, andererseits aber auch kalkulierend, daß die englische Flotte, die vor Norddeutschlands Küsten lag, eine eventuelle Evakuierung seiner Truppen bewerkstelligen könnte.
Das Schwarze Korps bestand zu diesem Zeitpunkt aus folgenden Truppen: 1. leichtes Infanteriebataillon (Major von Fragstein) mit 500 Mann; 2. leichtes Infanteriebataillon (Major von Reichmeister) mit 500 Mann; 3. oder freies Jägerbataillon (Major von Herzberg) mit 150 Mann; Scharfschützen Kompanie (Major von Scriever) mit 150 Mann; Husarenregiment (Major Schrader) mit 550 Mann; Ulanenschwadron (Rittmeister Graf von Wedel) mit 80 Mann und der Reitenden Batterie (Premierleutnant Genderer) mit 80 Mann und 4 Kanonen.

Somit verfügte der Herzog über eine Truppe von 2010 Mann mit 100 Offizieren.
Am 26. Juli erreichten die Truppen des Herzogs Halle. Hier beschlagnahmte er die öffentliche Kasse und rekrutierte neue Männer. Am nächsten Tag erließ König Jerome Befehle an General Rewbell in Hannover, an General Gratien in Erfurt und an General Michaud in Magdeburg den Herzog und seine Truppen zu finden und sie zu zerstören.

Rewbell sammelte seine Truppen in Celle (1. und 6. westfälisches Linieninfanterieregiment, 1. westfälisches Kürassierregiment, 3. bergisches Linieninfanterieregiment, eine berittene und eine Fußbatterie mit 10 Kanonen), wohin sich auch das 5. westfälische Infanterieregiment wenden sollte, das zur Zeit noch in Halberstadt lag. Gegen dieses wandte sich nun der Schwarze Herzog. Am Abend des 29. Juli erreichten seine Truppen die Stadt und der westfälische Kommandierende Oberst Graf Wellingerode schickte einige seiner Kompanien gegen sie. Der Herzog eröffnete ein wirksames Kartätschenfeuer gegen diese Truppen und warf sie auf die Stadt zurück. Danach gruppierte er seine Truppen in zwei Sturmkolonnen. Die eine führte er selbst gegen das Harsleber Tor, die andere griff das Kuhlinger Tor an. Hier kam es zu schweren Verlusten bis das Stadttor von einem Geschütz, das Offizere bemannt hatten, niedergeschossen werden konnte. Die Braunschweiger Scharfschützen mit dem Ruf "Sieg oder Tod" strömten in die Stadt.
Auch am Harsleber Tor konnte der Zugang erzwungen werden. Unterdessen strömte die Kavallerie durch das Kuhlinger Tor in die Stadt. Der westfälische Widerstand brach alsbald in den Straßenkämpfen zusammen. Am nächsten Tag zählten die Braunschweiger 80 Offiziere und 2000 Mann an Gefangenen, über 600 Westfalen waren verwundet oder gefangen.  100 Westfalen konnten entkommen. Die Braunschweiger verloren 400 Getötete bzw. Verwundete. Das 5. Regiment war ausgelöscht.

Die braunschweiger Verluste konnten aus den Reihen der Westfalen aufgefüllt werden und der Herzog machte sich mit seiner Schar nach Braunschweig auf, das er am 31. Juli betrat. Hier erfüllte sich allerdings seine Hoffnung nicht. Es kam nicht zu einer Generalerhebung. Aus diesem Grund entschied sich der Herzog seinen Zug fortzuführen. Am 1. Juli erwartete ihn Rewbell bei Oelper im Norden Braunschweigs. Der hier entbrennende Kampf kostete auf seiten der Braunschweiger 100, auf seiten der Westfalen 200 Ausfälle. Der taktische Erfolg lag eindeutig auf seiten der Westfalen. Allerdings konnte Rewbell seinen Erfolg nichts ausnutzen. Vielmehr zog er sich in Richtung Celle zurück. Als er wieder gegen Oelper vorrückte, mußte er erkennen, daß sich der Herzog nach Hannover begeben hatte. Von dort marschierte die Schwarze Schar  nach Hoya. Hier detachierte der Herzog einen Teil seiner Truppen als Arrieregarde um Rewbell in die Irre zu leiten. Dieser Truppenteil sollte sich nach Bremen bewegen und Rewbell nach sich ziehen. Der Herzog selbst zog über Delmenhorst nach Elsfleth, wo er sich einzuschiffen gedachte. Die Aktion hatte Erfolg und nach einem kurzen Gefecht bei Heidkrug konnte sich die Arrieregarde am 6. August wieder mit dem Rest des Schwarzen Korps vereinigen. Rewbell marschierte unterdessen unschlüssig hin und her, und konnte die Einschiffung des Schwarzen Korps nicht verhindern. 1600 Mann schifften sich in Elsfleth ein und begaben sich auf englischen Schiffen über Helgoland zur Isle of Wight.
Das Verhalten Rewbells konnte niemals richtig analysiert werden. Hatte er zu wenig Vertrauen in seine Truppen unter denen sich auch genügend Braunschweiger befanden? Jedenfalls schickte ein erboster Jerome General Bongars nach Bremen um Rewbell seines Kommandos zu entheben. Dieser schlug allerdings seinem Souverän ein Schnippchen und bestieg ein Schiff nach Amerika.



Die Uniformen des Schwarzen Korps im Jahr 1809
  
Bevor die Tätigkeit der Braunschweiger im Peninsular War nachgezeichnet werden kann, müssen wir uns an dieser Stelle mit der Uniformierung der Braunschweiger Truppen befassen, da die Uniformen des Jahres 1809 teilweise erheblich von denen des Spanienfeldzuges abweichen.
(Auf der Webseite von Markus Stein sind mittlerweile die Uniformtafeln Knötels frei recherchierbar.



Die Infanteriebataillone trugen als Waffenrock die sogenannte Litewka (Polrock, Kutka). Hierbei handelte es sich um einen langschößigen schwarzen Rock. Dieser war auf der Brust mit sechs Reihen schwarzer Schnüre besetzt, die an den Enden in Schleifen ausliefen und mit schwarzen, übersponnenen Knebeln verschlossen wurden. Der Kragen war hellblau, die Ärmelaufschläge spitz zulaufend und schwarz (manche Quellen sprechen allerdings auch hier von blauen Aufschlägen). Die Hosen waren schwarz mit blauer Biese. Hinzu kamen schwarze Schuhe und Gamaschen. Das Lederzeug war ebenfalls schwarz. Auf dem braunen Kalbsfelltornister wurde, in üblicher Art, der graue Mantel zusammengerollt getragen. Der Tschako bestand aus schwarzem Filz mit Lederbesatz und schwarzledernen Sturmbändern. Ein schwarzer Roßschweif und ein weißmetallener Totenkopf über gekreuzten Knochen ergänzten den Tschako.
Hier empfehle ich einen Umbau der preußischen Landwehr von Airfix bzw. Hät. Auf dem langen Rock können durch Bemalung die Schnüre dargestellt werden. Die Köpfe sind durch diejenigen der preußischen Infanterie (Revell) bzw. der russischen Infanterie (Esci) zu ersetzen. Auf dem Tschako ist ein Roßschweif aufzuarbeiten.
Das dritte freie Jägerbataillon trug schwarze Kolletts mit gelben Kragen und gelber Paspellierung. Ansonsten stimmte die Uniformierung mit der der anderen beiden Bataillone überein.
Die Quellen gehen an dieser Stelle auseinander. Einige beschreiben die Uniform des dritten Bataillons als identisch zu den beiden ersten - abgesehen von der oben erwähnten Abzeichenfarbe - , anderen sprechen von zweireihigen schwarzen Kolletts. Im letzteren Fall empfiehlt sich für den Umbau eine Umbemalung der preußischen Infanterie (Revell).
Die Scharfschützenkompanie erklärt sich von selbst: Häts Avantgarde. Allerdings wurden 1809 grüne Kolletts mit zwei Reihen Knöpfen getragen. Kragen und Aufschläge waren rot, die Hosen grau oder weiß. Der korsische Hut mit grünem Band, aber ohne Federstutz. Zu bemerken bleibt, daß die Offiziere die gleichen Tschakos wie die Infanteriebataillone trugen. Außerdem hatten sie graue Hosen mit roten Biesen.
Die Husarenuniform ähnelte derjenigen der Infanterie. Insbesondere der Tschako unterschied sich nur durch Schuppenketten aus Messing. Der schwarze Dolman war auf der Brust mit dichten Reihen schwarzer Schnüre und fünf Reihen schwarzer Knöpfe versehen. Die Rückennähte und Ärmel zeigten schwarzen Schnurbesatz. Kragen und Aufschläge waren hellblau. Die Schnurschärpe war gelb mit hellblauen Knöpfen. Die Reithose war schwarz mit blauer Biese und Lederbesatz. Die Pferde trugen auf ungarischen Bocksätteln schwarze Schaffelle mit hellblauer, gezackter Tucheinfassung.  Die Offiziere trugen anstatt des Dolmans die Litewka.
Hier können die Husarensätze der verschiedenen Hersteller verwendet werden, allerdings mit den Köpfen der Preußen bzw. Russen (wie oben beschrieben). Als Offiziere eignen sich die preußischen Dragoner von Hät in der entsprechenden Bemalung.

Als Ulanen kann man die französischen Lanciers (Esci) verwenden. Grünes Kollett mit gelben Knöpfen, rote Kragen, Rabatten, Aufschläge. Die lederbesetzten Reithosen waren aus grünem Tuch mit breiten roten Nahtstreifen. Die Tschapka bestand aus einem schwarzledernen Kopfteil, geschmückt mit einem Totenkopf. Ihr oberer Teil war gelb, mit gelbem Vorstoß und Fangschnüren in der gleichen Farbe.. Der Lanzenwimpel war gelb über rot. Die Sattelüberdecken waren grün mit roten Besatzstreifen.
Die Artillerie trug die gleichen Tschakos wie die Infanterie. Hosen und Ausrüstung entsprachen den Husaren. Sie trugen ein schwarzes Kollett mit schwarzen Schnüren, hellblauem Kragen, Achselklappen, Aufschlägen.
Hier kann man die berittene britische Artillerie von Esci oder Airfix verwenden, mit dem oben beschriebenen Tschako der Infanterie.
  

Die Braunschweiger im Peninsular War

Auf der Isle of Wight wurden die Braunschweiger Truppen reorganisiert. Am 8. Oktober 1810 landeten die "Brunswick-Oels Jäger" - diesen Namen führte nunmehr das Regiment - in Lissabon. Das Regiment bestand aus 12 Kompanien und einem Regimentsstab. Es wurde zunächst der Brigade Packenhams in Cole's 4. Division zugeteilt. Kurz danach wurde das Regiment allerdings Craufords Leichter Division zugeordnet. Als Teil dieser Einheit beteiligten sich die Braunschweiger an der Verfolgung Massenas , ausgehend von der Torres Vedras Linie am 17. November und dem Gefecht bei Santarem am 19. November. Außerdem waren die Braunschweiger an den Gefechten bei Redinha (12.3.1811), Casal Novo (14.3.1811) und Foz d'Arouce (16.3.1811) beteiligt.
Im April 1811 wurden neun Kompanien von Altens Brigade in der 7. Division zugeteilt. Eine Kompanie kam zu Ellis Brigade in der 4. Division. Eine Kompanie zu Pringles Brigade und eine Kompanie in Grevilles Brigade in der 5. Division. Sehr wahrscheinlich handelte es sich bei den drei detachierten Kompanien um die Scharfschützen.
Die erste größere Schlacht , an der die Braunschweiger beteiligt waren, war Fuentes d'Onoro. Hier standen sie auf dem britischen rechten Flügel und wurden von General Marchands Division zurückgetrieben. Nach dieser Schlacht marschierte das Regiment nach Estremadura und beteiligte sich an den beiden Belagerungen von Badajoz. An der letzteren waren auch die Truppenteile in der 4. und 5. Division beteiligt. Weitere Aktionen waren Salamanca (22.7.1812), Vittoria (21.6.1813), Maya und Roncevalles (25.7.1813),  die Schlachten bei Sorauren (28.7, 30.7.1813), Echalar (2.8.1813), St. Sebastian  (31.8.1813), Bidassoa (7.10.1813), Nivelle 10.11.1813), Nive (9.-10.11.1813 ) und Ortez (27.2.1814). Eine Analyse der Verlustzahlen zeigt, daß die braunschweigischen Truppen nur sehr selten im Focus der Schlacht standen. Insgesamt belaufen sich die Verluste an Verwundeten, Getöteten und Vermißten auf eine Gesamtzahl von 252 Personen. Dabei fallen allein auf die letzte Schlacht bei Orthez 48 Ausfälle. Es scheint, als ob das Vertrauen der britischen Heerführer nicht sehr ausgeprägt war. Die Quellen berichten von großen Desertionsraten im Braunschweiger Truppenteil. So bemerkte Wellington im August 1813, daß nicht weniger als neunzig Personen in den letzten Tagen desertiert seien, und von Crauford wird berichtet, daß er gesagt habe, er würde einer Desertion keine Steine in den Weg legen, da man ohnehin besser ohne diese Truppen auskommen würde. Ich persönlich glaube aber, daß an dieser Stelle einmal für die Braunschweiger gesprochen werden muß. Es ist allgemein bekannt, daß die im Spanienfeldzug eingesetzten Truppen auf beiden Seiten sehr stark mit krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatten. Die Truppenergänzungen, die die Braunschweiger erhielten, stammten zum größten Teil aus kriegsgefangenen deutschen oder fremdsprachigen Truppen des französischen Heeres. So gesehen erscheinen mir die hohen Desertionsraten nicht außergewöhnlich. Nach meiner Ansicht blieb die Kerntruppe des Herzogs intakt - dies zeigt nicht zuletzt der Einsatz der Braunschweiger bei Quatre Bras und Waterloo - , aber diese Kerntruppe hatte natürlich Probleme den miserablen Ersatz in ihren Reihen zu integrieren. Leider zieht sich das vernichtende Urteil über die Braunschweiger durch die gesamte englischsprachige Literatur, aber dies ist man ja bezüglich der napoleonischen Epoche gewohnt.
An dieser Stelle muß noch kurz auf die Kavallerie der Schwarzen Schar eingegangen werden. Diese wurde ebenfalls reorganisiert, formierte ein Husarenregiment und ging ebenfalls nach Spanien, allerdings auf die Ostseite der Halbinsel. Hier nahmen sie Teil an dem unglücklichen Unternehmen gegen Tarragona. Am 25. August 1813 waren die Husaren Teil von Bentincks Brigade mit 18 Offizieren und 258 Truppen. Am 13.9.1813 kämpften sie bei Villa Franca, wo sie 3 Offiziere und 50 Mann an Verwundeten, Getöteten und Vermißten zu beklagen hatten. 1814 nahmen sie an der Invasion von Sizilien teil.
Man sieht, daß die Braunschweiger, trotz der apologetischen britischen Geschichtsschreibung, sehr wohl ihren positiven Anteil am Peninsular War hatten. Am 25. Dezember 1814 kehrten die braunschweigischen Truppen heim, die Husaren verblieben bis zur Mitte des Jahres 1815 in britischen Diensten.
  
Die Uniformen im Peninsular War
  
Auffallend an den Uniformen im Peninsular War ist die Übernahme des englischen Stils. Der Gesamteindruck der Schwarzen Schar blieb allerdings gleich. Die Infanterie trug den gleichen Tschako wie 1809. Die Litewka wich allerdings einem dolmanartigen Kolet, mit schwarzen Ärmelaufschlägen, hellblauem Kragen und den bekannten schwarzen Schnüren auf der Brust. Folglich kann man hier, bei entsprechender Bemalung, auf die Avantgarde von Hät zurückgreifen, muß allerdings deren Köpfe duch die Preußen von Revell ersetzen. Auch die ebengenannten Preußen lassen sich durch Umbemalung heranziehen.
Als Scharfschützen sind natürlich die Avantgarde von Hät zu verwenden, allerdings sind im Spanienfeldzug die Köpfe zu tauschen, denn hier wurden die Infanterietschakos getragen. Das Kollett war dunkelgrün mit hellblauem Kragen und Aufschlägen. Die Hosen grau mit hellblauen Biesen. Da die Scharfschützen mit der Baker Rifle ausgestattet waren, bietet sich natürlich auch ein Umbau der britischen Rifles von Revell an.

Das Erscheinungsbild der Husaren entsprach weitestgehend demjenigen der Truppen von 1809. Die Schärpe war nunmehr hellblau und karmesinrot und anstatt der langen Overalls wurden Reithosen im Husarenstil in den Stiefeln getragen.
Eine Artillerieeinheit war am spanischen Krieg nicht beteiligt.

An dieser Stelle endet der Bericht. Den Einsatz der Braunschweiger in den letzten Schlachten gegen Napoleon werde ich an anderer Stelle behandeln.


Die gezeigten Miniaturen sind aus der Reihe der braunschweigischen Truppen von Schilling Miniaturen, die allerdings für die Schlacht von Waterloo gedacht sind.
Holger ist selbst Reenacter bei einer Truppe, die die Braunschweiger darstellt, und deshalb möchte ich an dieser Stelle gerne auf seine Minis verweisen:



Remark

In the 90s, my friend Jens Najewitz published a miniatures magazine here in Germany for which I wrote some articles.
At that time, I translated some of the articles into English and showed them on wargame and model building sites abroad, which no longer exist.
That's why I want to bring these reports back for me - and maybe for you too.
I will publish it here now; with the exact wording of those days. I do not change anything. Although I'm certainly more into detail in some things today.
The conversion tips of that time referred to 1/72 miniatures, and read today sometimes very funny and nostalgic. At the end of 1999 and early 2000, many of the model figures that you can find on PSR were not published. 28 mm figurines did not exist in the variety like today either.

So please do not be surprised about my conversion tips.



The Black Band in 1809 and the Brunswick Troops in the Peninsular War

The Campaign of 1809

The year 1807 brought the end of the Brunswick Duchy. As a result of the prussian-french war of 1806 the duchy was resolved  and incorporated in the newly created kingdom of Westfalia. Duke Friedrich Wilhelm, the successor to the throne (his father was mortally wounded at Auerstedt), retired to Bruchsal in Badonia. In 1809, the Peninsular War lasted for one year, Austria got hopeful and Duke Friedrich Wilhelm made his way to Vienna, to sign a convention with the austrian emperor. After a few negotiations a treaty came about: Duke Friedrich Wilhelm set up a corps at his own cost of 2000 men as an ally, not as a part, of the austrian troops. From Vienna the Duke departed to his principality Oels to make his preparations for war against France. He occupied the principalities of Oels and Bernstadt with debts and so he got the money to organize his corps. On 1st April 1809 he gathered his troops around the town Nachod.
Originally the corps should consist of a light infantry regiment with 8 companies divided in two battalions. Also a hussar regiment with 8 squadrons and a battery horse artillery were planned. The Duke himself was obsessed with thoughts of revenge against Napoleon and France. As a physical expression of his feelings, he clothed his corps totally in black: So he owned his nickname as "Black Duke". His troops were known as the "Black Band".
In April 1809 the war started. In Bohemia Generalmajor am Ende commanded the austrian troops and they gathered around Theresienstadt. Part of his force were the Black Band and the Kur-Hessians of the former prince of Hessen Kassel. Up to may 1809 the troops were defensive. At 25th May the saxonian troops of Colonel Thielmann (ally of France) invaded Bohemia. In a countermovement the Black Duke conquered the saxonian city Zittau. Thielmann withdrew to Dresden. After the battle of Aspern the austrian troops of am Ende were reinforced to a total strength of 10.000 men and archduke Charles ordered a diversionary raid into Saxony. The action started on 10th of June. Thielmann left Dresden and the austrian force made his way in the city. On 12th June the Black Band, supported by austrian rifle troops, advanced to Gorbitz and pushed Thielmann back. The king of Saxony cried for help. The King of Westfalia, Napoleons brother Jerome, sent parts of his guard division and the 3. Bergisch Line Infantry Regiment to Eisenach; and on 22 June he left Kassel with the rest of the Guards Division, the 2nd Westfalian Division and the 3rd Dutch Division. On 25 June he reached Merseburg.
Meanwhile on 22. June the Austrians and the Black Band had occupied Leipzig. But on the approach of Jerome's superior forces they left the city on 24 June. Two days later Jerome entered the city and on 28 June the first clash between the Black Band and the Westfalians took place.
The austrian forces were now formed into the XI. Corps under Feldmarschall-Leutnant Freiherr von Kienmayer. Their activities were transfered into Franconia. On 1st July Jeromes force reached Dresden; he left this city on the 3rd  to join with Marshall Junots corps at Hof (Franconia). Meanwhile Kienmayers corps was driven out of Nünberg by Junot. The force fall back on Hof and here on 8th July Junot was stopped (Battle of Berneck and Gefrees). Kienmayer now turned on Jerome and confronted him at Hof on 11th July. Jerome withdrew to Erfurt (17th July), pursued by the austrians. Here Jerome heard of the armistice of Znaim (12. June 1809) between France and Austria und he thankfully hurried back to his capital at Kassel. In Erfurt he leaved Gratien's 3rd Dutch Division (5.300 men, consisting of the 6., 7.,8. and 9. Dutch Line Infantry Regiment, the 2nd Dutch Cuirassier Regiment and three companies of artillery). Thielman's Saxons remained in Saxony (2.000 men, consisting of 4 squadrons "Zastrow" currasiers, one squadron "von Polens" cheveaulegers, three squadrons saxon hussars, Grenadier-Battalion "von Einsiedel", combined infantry battalion  "Welan", two companies infantry regiment "von Burgsdorf", one musketeer battalion Infantry Regiment "von Oebschelwitz", two and a half foot artillery batteries and one horse artillery battery).

The raid to the coast

The Black Duke was skocked by the armistice of Znaim. His hopes were burried on the fields of Wagram. But his fate laid in his own hands. He, as ally of the austrians, decided to fought on. In the past campaign he failed to translate his aims into action. As part of an austrian corps his dreams of an uprising in northern germany and a recovery of his duchy wasn't to be realised. The plan of his commander in chief Kienmayer to support with the aid of the Black Band an uprising in Hessen Kassel, was superseded by the armistice. Now the chains were fallen down. The Black Duke decided a raid to the cost, hoping that there will be a revolt in northern germany, calculating that the english fleet, that laid at the northern shores, could evacuate his troops.
The Black Band consisted at this moment of the following troops: 1. Light Infantry Battalion (Major von Fragstein) with 500 men; 2. Light Infantry Battalion(Major von Reichmeister) with 500 men; 3. or free "Jäger" battalion (Major von Herzberg) with 150 men; Sharpshooters company (Major von Scriever) with 150 men; Hussars regiment (Major Schrader) with 550 men; Squadron of Uhlans (Lancers) (Rittmeister Graf von Wedel) with 80 men and a battery horse artillery (Premierleutnant Genderer) with 80 men and four canons. So the forces of the Black Duke came on a strength of 2010 men with 100 officers.
On 26th July the Black Band reached Halle. Here the Black Duke emptied the public crest, and recruited new men. The next day King Jerome ordered General Rewbell in Hannover, General Gratien in Erfurt and General Michaud in Magdeburg to find and destroy the Black Band.
Rewbell gathered his troops in Celle ( 1st and 6th Westfalian Line Infantry Regiments, the 1st Westfalian Cuirassier Regiemnt, the 3rd Bergisch Line Infantry Regiment, a foot and horse artillery battery with ten guns), and ordered the 5th Westfalian Infantry Regiment in Halberstadt to join him. The Black Duke, hearing that the 5th Regiment stood in an exposed position, decided to attack. At 6pm on 29th July the Brunswickers arrived outside the walls of Halberstadt. The westfalian commander Oberst Graf Wellingerode sent out a few companies to throw them back. The Black Duke answered with canister shots and the westfalians withdrew. The Duke assembled now his troops in two assault columns. He led one of them against the Harsleber Gate while another column assaulted the Kuhlinger Gate. Here the figting was heavy and the casualties numerous until the gate were shot in by a gun crewed by officers. The sharpshooters rushed in the town, shouting "Sieg oder Tod" (Victory or Dead).
The fight at the Harsleber Gate was also heavy, but finally the Brunswickers made their way. Two companies of the 2nd battalion attacked  the Johannis Gate and also gained entrance to the town.
The cavalry of the Black Band now entered the town by the Kuhlinger Gate. Driven through the city the westfalian resistance died down. Next day the Brunswickers found that they had captured 80 officers and 2000 men, nearly 600 westfalians were dead or wounded. About 100 westfalians escaped. The losses of the Black Band were 400 killed or wounded. The 5th regiment was wiped out.
After reinforcing his troops from captured stocks and men, the Black Duke pushed on to his former capital Brunswick, which he reached on the evening of 31st july. But there was no uprising in the duke's favour and so the Black Duke decided to go on to the coast. On 1st august Rewbell expected him at Oelper in the north of Brunswick. 100 Brunswickers and 200 Westfalians sallied out. The tactical success was on the westfalian site. But Rewbell could not manage the result and withdrew to Celle. Approaching once more to Oelper, he had to find out, that the Black Duke was on his way to Hannover. From there the Black Band approached to Hoya. Here the Black Duke ordered a countermarch of a part of his troops to lead Rewbell astray. They were sent to Bremen and the Duke himself led his force to Elsfleth. The plan was successfull and after a short skirmish at Heidkrug the detached troop reached on 6th July the main body of the Black Band. Rewbell roved about, and the Black Band embarked 1.600 men strong on english ships, which took them first to Helgoland and then to the Isle of Wight.
The behaviour of Rewbell was very strange. Possibly he distrusted his own men, cause there were a lot of Brunswickers among them. In any case, a furious King Jerome sent General Bongars to Bremen to remove Rewbell from his command. But Rewbell wasn't to be found: He had slipped away and was on his way to America.

The uniforms of the Black Band in 1809

Before we follow the way of the Black Band to the peninsular shores, it's time to describe the uniforms of 1809, because during the time of reorganisation in England there were a lot of changes concerning the habit of  the soldiers.
The infantry battalions wore the socalled Litewka (Polrock, Kutka). It was a black, single breasted coat with skirts which reached down to just above the knees. The breast of the Litewka was covered by six rows of black lace. The standing collar was light blue. The cuffs pointed and black (some sources refer also on light blue cuffs). The trousers were black with a small light blue side strip. Black shoes and gaiters with black buttons were worn. The leather equipment was also black. A brown calfskin pack were worn on the back; at its top a rolled grey greatcoat.
The shako were of black felt, slightly larger at the top, with a black leather peak, top, bands and chin strap. A black horsehair plume and a white metal skull-and-crossbones badge were fitted on the shako.
Here I recommend a conversion of Airfix' or Hät's prussian militia. The lace rows are to be painted on the breast. The heads of the french Infantry (Esci, Italeri, Airfix) or the russian Infantry (Esci) are to be used. At the top of the shako you can fix a modelled horsehair plume.
The 3rd free "Jäger" battalion  wears a shorter black double-breasted coat with yellow collar and piping. The rest of the uniform was identically to the above described. Here you can use the prussian infantry (Revell) with the heads mentioned above (The sources in the case of the 3rd battalion are contradictory. Some authors describes the same uniform, refrain from the distinguishing colors, like that of the 1st and 2nd battalion).
The sharpshooters are Hät's Brunswick Avantgarde. They wear a dark green, double breasted, coat with yellow buttons. Collar, cuffs shoulder straps and skirt turnbacks were red. Long grey or white trousers were worn over shoes and black gaiters. The black corsican hat was worn without a plume. Officers wear the infantry shako and grey trousers with red piping.
The hussar uniform was similiar to that of the infantry. The shako was the same but with brass chin scales. The dolman was black, with a light blue collar and light blue pointed cuffs. Above the cuffs were black Hungarian knots. The chest of the dolman bore 14 rows of round black lace. The seams on the back of the dolman and sleeves were decorated with round black lace.  A yellow cord sash with light blue barrels was worn. Under black overalls with light blue side piping, hussar boots were worn. Officers wear the Litwka instead of the dolman. Black sheepskin saddle covers with light blue wolf's tooth edging as horse furniture.
Here you can use the hussar sets of the different companies (for example the french hussars of Italeri). As officers you can fall back upon Hät's prussian dragoons.
The Uhlans are the polish lancers of Esci. Typical lancer Kurtka with red facings (collar, pointed cuffs, lapels, shoulder straps, turnbacks and piping) and yellow buttons.Under the dark green overalls with red piping, black boots were worn.
Square topped Czapka having a yellow upper part and a black leather lower part and peak. The white metal skull-and-crossbones badge was fixed at the front. The cords were yellow.
A yellow over red pennant was fixed at the lance. The shabraques were edged in red.
The artillery wears the same shako like the infantry. Trousers and equipment like that of the hussars; a short black coat with six rows of round black lace. The standing collar, polish cuffs, shoulder straps and skirt turnbacks in light blue.
Here you can use the british horse artillery of Esci or Airfix, with the above mentioned infantry shako, or the tin figures Brunswick artillery of Jörg Schmähling.

The Brunswick Troops in the Peninsular War

On the Isle of Wight the brunswick troops were reorganised. On 8. october 1810 the "Brunswick-Oels Jäger", the new name of the regiment, landed in Lisbon. The regiment consisted of 12 companies and a regimental headquarter. It was part of Packenham's Brigade in Cole's 4th division. Shortly afterwards they were transferred to General Craufords Light Divison. Here the Brunswick troops took part in the pursuit of Marshal Massena from the Lines of Torres Vedras (17th November) and in the skirmish at Santarem (19th November). Other actions were Redinha (12.3.1811), Casal Novo (14.3.1811) and Foz d'Arouce (16.3.1811). In April 1811 nine companies were transferred to von Altens Brigade in the 7th Division. One company was detached to Ellis Brigade in the 4th Division, one company to Greville's Brigade in the 5th Division. Likely the three companies were the sharpshooters.
The regiment took part at the battle of  Fuentes d'Onoro (3-5 May 1811)  and at both sieges of Badajoz (9 June 1811 and 6 April 1812). Further actions were at Salamanca (22.7.1812), Vitoria (21.6.1813), Maya and Roncevalles (25.7.1813), Sorauren (28.7. and 30.7.1813) Echalar (2.8.1813), St. Sebastian (31.8.1813) Bidassoa (7.10.1813), Nivelle (10.11.1813), Nive (9.-10.11.1813) and Ortez (27.2.1814). An anlaysis of the losses of the Brunswick-Oels Jäger in the Peninsula shows, that they seldom stood in the eye of the storm. 252 men were killed, wounded or missed in action. At Orthez the Brunswick Troops were quite heavily involved. The total losses amounted to 48 men. It seems, that the english commanders distrusted the Brunswickers. The sources report, that the desertion-rate was severe. In August 1813 Wellimgton noted that no fewer than ninety had deserted in the "last few days" and Crauford made the following remark: " If any of these gentlemen have a wish to go over to the enemy, let them express ist, and I give my word of honour I will grant them a pass to that effect instantly, for we are better without such."
In my opinion this judgement is to subjective. It is well-known, that casualities as cause of diseases were very high in the Peninsular War, on both sides. The reinforcements that joined the Brunswickers were taken out of german speaking prisoners of war. So, in my opinion, the severe desertionrate isn't astonishing. I think, that the main body of the troops remained intact - have a look at the Brunswick engagement at Quatre Bras and Waterloo -, but this main body have had extreme difficulties to integrate the miserable reinforcements. Unfortunately the negative judgement appears all along the english literature about the napoleonic wars, but this isn't strange: Remember the treatment of the dutch and belgian forces at Waterloo in english books.
Now it's time to look at the Brunswick Cavalry in the Peninsular War. A reorganised Hussar regiment with two squadrons appeared in the Peninsula, but on the eastside. Here it took part in the misleaded raid on Tarragona. Then, on 25th August 1813, the Brunswick Hussars with 18 officers and 258 men were part of Bentinck's Brigade on the east coast of Spain. At Villa Franca (13.9.1813) they lost 3 officers and 50 men killed, wounded or missing. In 1814 they took part in the invasion of sicily.
You see, the Brunswickers have had a positive share in the Peninsular war, despite of the apologetic british historians. On 25th  december 1814 the Brunswick infantry returned home, the hussars remained in british service up to summer 1815.

The uniforms in the Peninsular War

It is obvious that the english style was adopted, but the main appearance of the Black Band was retained. The infantry wears the same shako as in 1809. The Litewka gave way to a short, dolmanlike tunic in black, with black cuffs, light blue collar and black lace on the chest. The trousers were black with light blue side piping, worn over short black gaiters. The equipment was british.
So, for conversion, you can use Hät's Avantgarde with the above explained shako. Also you can use the prussian infantry of Revell with the same shako.
The sharpshooters are surely the troops of Hät, but with the infantry shako. Darkgreen single-breasted tunic with light blue collar, cuffs and short turnbacks. Light grey trousers with light blue piping, worn over short black gaiters. Because the sharpshooters carried the baker rifle, you can also use the Rifles of Revell, with the restyled shako.
The hussars looked like 1809. The sash was now light blue and crimson and instead of overalls the men wore black hussar breeches in hussar boots. Also a black pelisse was worn.
An artillery unit wasn't engaged in the Peninsular war.

This is the end of my article. The engagement of the Brunswick Troops at Quatre Bras and Waterloo will be treated at another time.

Literature: Haythornthwaite, Uniforms of the Peninsular War, London 1995; Pivka, Brunswick Troops 1809-1815 (Osprey Men at Arms 167), London 1987; Gill, With Eagles to glory, London 1992; Kortzfleisch, Des Herzogs FriedrichWilhelm von Braunschweigs Zug durch Norddeutschland im Jahre 1809, 1894; Schneidawind, Der Feldzug des Herzogs Friedrich Wilhelm von Braunschweig und seines Schwarzen Korps im Jahre 1809, Darmstadt 1851; Knötel/Sieg, Farbiges Handbuch der Uniformkunde, Band 1, Augsburg 1996.

The miniatures are in 1/72  and you can get them at Schilling Miniatures:




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