Sonntag, 11. Januar 2026

Szenario 2026

Auch dieses Jahr war es für mich ein Muss zur „Szenario“ in Hackenheim bei Bad Kreuznach zu fahren. Im Gegensatz zu einigen Besuchern, bedeutete das für mich auch kein Problem. Warum ein Problem? Deutschland wurde an diesem Wochenende vor allem im Norden durch ein Tief mit jeder Menge Schnee gebeutelt. Das kann dann schon jemand von der Abreise abhalten. Ich habe aber den Vorteil in nur 10 Autominuten Entfernung zu wohnen. Na und in Bad Kreuznach ist Schnee eher eine Seltenheit.




Somit hinderte mich auch nichts daran zum nunmehr wiederholten Mal diese von mir doch sehr geschätzte Veranstaltung zu besuchen.
Na und was soll ich sagen. Der Weg hatte sich wieder einmal gelohnt.
Es wurden unterschiedlichste Spielsysteme angeboten. Fantasy, Scifi, Historische Spiele, also ein Mix, der sicherlich für jeden Besucher etwas zu bieten hatte. Auch Händler und Wiederverkäufer waren anwesend, und wer wollte, konnte sich somit mit neuen Sachen eindecken.
Ich persönlich hatte das Glück exakt die Decals für meine Victrix Römer im Privatsale zu finden, die ich eh schon auf der Uhr hatte, um sie zu kaufen. Dass diese dann auch noch leicht rabattiert waren, freute mich umso mehr.
Gefesselt wurde ich von zwei Spielsystemen.
Michael (im Sweetwater Forum unter dem Nickname Rohirrim bekannt) hatte ein eigen entwickeltes ACW Spiel am Start, quasi als Rundumsorglos Paket: Platte, Gelände, Miniaturen, ja sogar das eigen entwickelte Regelsystem als Betaversion. Letzteres war aber schon gelayoutet und gedruckt. Da konnte man also schon mal sehen, was auf einen zukommt. Auch die Einheitenkarten und eine Spielzusammenfassung auf vier Seiten waren bereits am Start, und erleichterten dem Spieler den Gesamtüberblick.
Was will man mehr?
Das Regelsystem selbst wird Color&Line, Rebell Yell heißen, und der Untertitel sagt das, um was es geht: Wargaming the American Civil War.

















Jetzt könnte man natürlich sagen, es gibt doch, gerade im englischsprachigen Raum, jede Menge ACW Systeme, und ja, es gibt Black Powder oder Kugelhagel, die sich ja auch in deutscher Sprache mit diesem Konflikt beschäftigen.
Hier muss man allerdings sagen, dass viele englischsprachigen Systeme eher für kleinere Maßstäbe als 28 mm geschrieben sind, und somit Anpassungen nach sich ziehen, und Black Powder und Kugelhagel sind ja im Ursprung für die napoleonischen Kriege gedacht, und der ACW wird quasi in Erweiterungen des bestehenden Systems abgehandelt. Es gibt Spieler, die in diesem „Multimix“ eine Schwäche sehen. Ich kann dies nicht beurteilen, da ich beide Systeme noch nie gespielt habe.
Hier, bei Color&Line, ist aber ein deutschsprachiges System am Start, das sehr schnell zu erlernen sowie intuitiv zu erfassen ist. Durch die Tatsache, dass man Kommandeure mit Sonderfertigkeiten auswählen kann, um seiner Armee den entsprechenden Fluff zu geben, erhält man auch einige positive und überraschende Raffinessen im Spielverlauf. Ich will das jetzt nicht mit einem „Rollenspiel-Touch“ gleichsetzen, aber irgendwie ist es schon lustig, wenn Grant, Meade, Lee, Longstreet und Hood etc. etc. irgendwelche unterschiedlichen Fähigkeiten haben, die sich an den historischen Gegebenheiten des entsprechenden Kommandeurs orientieren.
Das System soll über Kickstarter finanziert werden, und Interessenten können sich bereits jetzt über www.colorandline.de informieren und sich in einen Newsletter eintragen.
Mir wurde erst beim Besuch der Seite bewusst, dass Rohirrim derjenige ist, dessen ACW Figuren ich schon vor Jahren im Sweetwater gefeiert habe, und auch, als Referenz für meine eigene Truppe als Screenshots heruntergeladen hatte.
Deshalb wünsche ich ihm auch den maximalen Erfolg.
Testen könnt Ihr das System auch auf der Hamburger Tactica. Rohirrim wird dort am Start sein.
Das zweite Spielsystem, das ich zum ersten Mal spielen durfte, war Valor&Fortitude.
Don, Tom und Rusus fungierten hier als Spielleiter eines Szenarios, das dem dritten Tag der Schlacht bei Leipzig gewidmet war. Die Alliierten mussten es irgendwie schaffen, über die Elsterübergänge zu kommen, um die fliehenden Franzosen und Polen zu stellen.

































Wie nicht anders zu erwarten führten die Drei professionell durch das Szenario und die Regeln.
Beide Spiele werde ich noch in zwei weiteren Berichten ausführlich besprechen, aber eines kann ich an dieser Stelle schon einmal sagen. Ich sehe mich ja nicht als großen Wargamer an. Aber beide Regelsysteme habe ich sehr schnell kapiert, und ich hatte jede Menge Spaß diese Szenarien zu bespielen.
Das lag aber vor allem auch an der guten Erklärung an beiden Spieltischen.
Somit an dieser Stelle schon mal meinen Dank an Michael, Don, Tom und Rusus.
Habt Ihr super gemacht!
Zu einem dritten Spiel hat es dann nicht mehr bei mir gereicht, da ich am heutigen Sonntag die Veranstaltung nicht mehr besuchen konnte.
Dabei hätte ich schon gerne die Konflikt 47 Präsentation von Patrick, 








oder die One page rules Demo von Jürgen bespielt.










Die spezielle Auswahl von mir, soll jetzt nicht die anderen Präsentatoren verärgern. Es handelt sich nicht um ein Qualitätsurteil. Aber ein historischer Gelegenheitsspieler wie ich, ist dann schon „fertig“ und zufrieden, wenn er zwei Spiele am Tag macht. Ich muss ja auch noch labern und gucken.
Genau wie ich, hatten jede Menge Begeisterte auch an den anderen Spieltischen jede Menge Spaß. Das konnte man sehen, und auch hören. Hier und da schallten nämlich laute Begeisterungsrufe durch die Scheune, wenn beim Sci Fi Wagenrennen irgendetwas passierte. Entweder war diese Reaktion gesteuert, kam aus Überzeugung oder musste so sein. Ich weiß es nicht. Aber es sprach dafür, dass die Spieler tief in der Materie gefangen waren. Scheint ein cooles System zu sein.














Nachfolgend kommen dann die Bilder der Präsentationen, die ich nicht spielen konnte; und sie werden sehen, dass ich tatsächlich einiges verpasst habe.
Die „Szenario“ hat sich also wieder als das bewiesen, was ich schon seit Jahren sage: Sie ist ein Schmuckkästchen im deutschen Tabletop. Sowohl mit den Präsentationen als auch mit der Location, die ich als Lokalpatriot nicht müde werde zu feiern.


























































































 
 
This year, as always, a trip to "Szenario" in Hackenheim near Bad Kreuznach was a must for me. Unlike some other visitors, this wasn't a problem for me. Why a problem? Germany, especially in the north, was battered by a low-pressure system that weekend, bringing heavy snow. That could certainly deter some people from traveling. But I have the advantage of living just a 10-minute drive away. And besides, snow is a rarity in Bad Kreuznach.
So, nothing stopped me from attending this event, which I highly value, for the umpteenth time.
And what can I say? The trip was well worth it once again.
A wide variety of game systems were on offer: fantasy, sci-fi, historical games—a mix that certainly had something for everyone. Vendors and resellers were also present, so anyone who wanted to could stock up on new items.
Personally, I was lucky enough to find the exact decals for my Victrix Romans in the private sale, which I'd already been meaning to buy. The fact that they were also slightly discounted made me even happier.
I was captivated by two game systems.
Michael (known as Rohirrim on the Sweetwater forum) had brought along his own ACW game, practically an all-inclusive package: terrain, miniatures, and his own ruleset in beta. The ruleset was already laid out and printed, so you could get a good look at what to expect. The unit cards and a four-page game summary were also already there, making it easy for players to get an overview.
What more could you want?
The ruleset itself will be called Color&Line, Rebell Yell, and the subtitle says it all: Wargaming the American Civil War.
Now, you could say, of course, that there are already tons of ACW systems, especially in English-speaking countries, and yes, there are Black Powder and Kugelhagel, which also deal with this conflict in German.
It must be said, however, that many English-language systems are written for smaller scales than 28mm, thus requiring adjustments. Black Powder and Kugelhagel were originally designed for the Napoleonic Wars, and the ACW is essentially handled as an expansion of the existing system. Some players see this "multi-mix" as a weakness. I can't judge this, as I've never played either system.
Here at Color&Line, however, we have a German-language system that is very quick to learn and intuitive to grasp. The ability to select commanders with special abilities to give your army the appropriate fluff adds some positive and surprising nuances to the gameplay. I don't want to equate this with a "role-playing game feel," but it's certainly amusing when Grant, Meade, Lee, Longstreet, Hood, etc., etc., have different abilities based on the historical context of the respective commander.
The system is to be funded via Kickstarter, and those interested can already find out more and subscribe to a newsletter at www.colorandline.de .
It only dawned on me when visiting the site that Rohirrim is the very same guy whose ACW miniatures I celebrated years ago at Sweetwater, and even downloaded screenshots of his units as a reference for my own army.
Therefore, I wish him all the best.
You can also test the system at Tactica in Hamburg. Rohirrim will be there.
The second game system I had the pleasure of playing for the first time was Valor&Fortitude.
Don, Tom, and Rusus acted as game masters for a scenario dedicated to the third day of the Battle of Leipzig. The Allies had to somehow manage to cross the Elster River to confront the fleeing French and Poles.
As expected, the three of them professionally guided us through the scenario and the rules.
I will discuss both games in detail in two further reports, but I can already say one thing here. I don't consider myself a big wargamer. But I grasped both rule systems very quickly, and I had a lot of fun playing through these scenarios.
That was mainly due to the excellent explanations at both tables.
So, my thanks to Michael, Don, Tom, and Rusus.
You did a fantastic job!
I didn't manage to play a third game, as I couldn't attend the event on Sunday.
I would have loved to play Patrick's Konflikt '47 presentation or Jürgen's One Page Rules demo.
My particular selection isn't meant to upset the other presenters. It's not a judgment of quality. But a casual historical gamer like myself is pretty much "done" and satisfied after playing two games a day. I also have to chat and watch, after all.
Just like me, plenty of enthusiasts at the other tables were having a blast. You could see it, and hear it too. Loud shouts of excitement echoed through the barn every time something happened during the sci-fi chariot race. Whether this reaction was orchestrated, genuine, or simply expected, I don't know. But it suggested that the players were deeply immersed in the game. Seems like a cool system.
Below are pictures of the presentations I couldn't play; and you'll see that I really did miss out.
So, "Szenario" has once again proven itself to be what I've been saying for years: a gem in the German tabletop gaming scene. Both the presentations and the location, which I myself, as a local patriot, never tire of celebrating, were fantastic.

Donnerstag, 1. Januar 2026

Goodbye 2025 - Welcome 2026

 
Auch 2026 beginne ich das neue Jahr mit einem Rückblick auf meine Hobbytätigkeit des just vergangenen Jahres. Ich muss sagen, dass dies für mich bereits eine liebgewordene Tradition ist. Ein Bericht, der sicherlich viele meine Leser gar nicht so wirklich interessiert, wie ich befürchte. Allerdings ist es für mich ein logischer Abschluss des vergangenen Modellbaujahrs.
Was habe ich getan? War ich zufrieden? Was schwebt mir für das aktuelle Jahr vor?



Grundsätzlich war 2025 schon einmal erfolgreich, was die Anzahl der bemalten Miniaturen angeht. 268 Minis sind es geworden.
Und wie immer bin ich da eifrig zwischen den Epochen hin und her gesprungen.
Angefangen hat das ganze mit 80 Infanteristen der Nordstaaten für den amerikanischen Bürgerkrieg. Aufmerksame Leser meines Blogs wissen, dass der ACW so etwas wie ein Langzeitprojekt ist, das in einer regelmäßigen Unregelmäßigkeit von mir angegangen und erweitert wird. Einschränkend muss ich sagen, dass es bisher immer so war, dass ich dann nach 70+ Figuren die Lust verloren habe die blauen oder grauen Jungs weiter zu bemalen. Anfänglich ist es spannend zu beobachten, wie die Armee wächst und wächst, aber dann wird das zu verwendende Farbschema doch ziemlich eintönig und ich muss mich anderen Dingen widmen. So geschah das natürlich auch in diesem Jahr.


Den Weg, den ich dann einschlug, ging dann in eine völlig andere Richtung.
Ich gehöre zu den Menschen, die sich von Filmen, Staffeln und Büchern extrem inspirieren lassen.
Anfang 2025 hatte ich das Standardwerk zur Blitzkrieg Legende von Karl-Heinz Frieser gelesen. Logisch, dass ich da dann in den Keller gehen musste, um ein paar Bausätze auszukramen, die ich dann auch zusammenbaute. 3 Panzer 38, ein SdKfz 231 (8 Rad), ein SdKfz 263 (8 Rad) und ein SdKfz 265 deutscher Panzerbefehlswagen im Maßstab 1/72. Die Panzer 38 vom Hersteller Plastic Soldier, die anderen Modelle vom polnischen Hersteller First to fight.
Na und weil ich schon dabei war, baute ich dann noch einen Sherman, einen Cromwell und einen Puma im 28 mm Maßstab, die vom Hersteller Italeri stammten. Letztere haben zwar nichts mit dem Blitzkrieg zu tun, aber… sie lagen halt direkt neben den anderen Modellen.


Nun war es allerdings so, dass wir im Jahr 2025 zwar drei Spiele Battlegroup absolvierten, wir danach aber den Zweiten Weltkrieg verließen, und ich so keinen Grund hatte diese Panzer zu bemalen. Das muss also noch nachgeholt werden.
Im März bemalte ich dann Angelsachsen und Wikinger in 1/72, ein Thema, dass ich dann im November wieder aufgriff.


Irgendwie hatte ich, nachdem ich mir nochmals die Staffeln der Serie Vikings Valhalla angeschaut, und parallel dazu noch ein paar Romane aus der Wikingerzeit gelesen hatte, einfach Lust dazu.
Ich finde die 1/72 Serien von Emhar und Zvezda zu diesem Thema sehr gelungen. Auch die Gerüsteten des alten Angelsachsensets von Revell hatten mir es schon immer angetan. Na und da ich diese Sets auch sicher in einer Kiste im Keller verwahre, war der Zugriff dann ja auch leicht und logischerweise kostenneutral, und ich konnte dieses Spaß-Projekt auch direkt umsetzen.
Im April bemalte ich 12 Arkebusiere für den 30jährigen Krieg, und 10 Ergänzungsmodelle für den French Indian War. 



Vielleicht, weil ich um diesen Zeitpunkt, das Buch über den Dreißigjährigen Krieg von Herfried Münkler gelesen hatte. Nur mal als Tipp. Während des Malens ließ ich ein paar Vorträge von Münkler zum Thema auf Youtube im Hintergrund laufen. Sehr empfehlenswert, da Münkler eine sehr angenehme Sprechweise und Art hat, beim Vortrag seiner Thesen.
Im Juni begab ich mich dann zu ganz anderen Ufern. Ich hatte nämlich die Staffeln „Seal Team“ gebinged, und da war es dann ja auch klar, dass ich etwas zu einem „modern war“ Setting bemalen musste. Lust auf Figuren hatte ich nicht, aber hier lagen ja noch einige Matchbox Modelle in den Sammlerkisten herum, die ich dann ummalte. Hinzu kamen noch ein paar „moderne Barrikaden“ des Herstellers S&S Models, die ich vor Jahren mal gekauft hatte.



Im Juli bemalte ich dann einen weiteren Trupp meiner bunten GW Ritter und dazu noch 12 Ritter für mein Mainzer Spätmittelalter Setting.



Verrückt war dann der „Repaint-Tag“ meiner Fireforge Ritter. Ich hatte in diesem Bericht hier erzählt, wie es dazu kam.
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Knights of the realm - Gemalt mit Acrylstiften
Entscheidend war, dass die Bemalung mit Acrylstiften erfolgte, und somit die Umbemalung dann auch ratzfatz erledigt war, weil die Stifte sich für diesen Zweck quasi als Wunderwaffe zeigten.
Richtig gefreut hatte mich dann der Umstand, dass dieser BLOG-Eintrag auf reges Interesse meiner Leserschaft stieß. Der Bericht schoss von Null auf Platz sechs der meistgelesenen Beiträge meines BLOGS. Und weil er damit dann auch einen Ehrenplatz verdient, hat mein Kumpel Jens die Ritter mit KI Hilfe in einem „Ölgemälde“ verewigt. Jetzt verstehen Sie auch warum ich die Ritter als Neujahrsboten in diesem Jahr verwendet habe.



August/September waren die Pferdemonate. 15 spätmittelalterliche Pferde im Maßstab 1/72, und 8 spätmittelalterliche Pferde in 28 mm.



Im Oktober gab es quasi eine Hobbypause, die im November und Dezember dann allerdings von der Bemalung weiterer Angelsachen und Wikinger im Maßstab 1/72 beendet wurde.
Abgeschlossen habe ich das Jahr mit einer kleinen spätmittelalterlichen Einheit, die ich ihnen dann im Laufe des Monats noch einmal genauer vorstellen möchte.
Das war das Jahr; und wie Sie sehen können, bin ich dann doch wieder ziemlich viel hin- und hergesprungen. Ich kann das tun, weil ich über die Jahre schon ziemlich viel bemalt habe, und für unsere Spiele auf einen großen Fundus zurückgreifen kann. Das bringt natürlich Vorteile, und so gelingt es mir auch immer wieder, Spaß an neuen Themen zu finden.
Neben der oben genannten Inspiration ist unser regelmäßiger virtueller Malabend weiterhin der größte Hobbytreiber. Einmal pro Woche wird auf jeden Fall gemalt, und wenn dann der Funke überspringt, wird das dann auch noch an den folgenden Tagen weitergeführt. Da kommt dann schon einiges zusammen.
Danke also an alle Jungs, die am Malabend teilnehmen. Ohne Euch bekäme ich auf keinen Fall diese Regelmäßigkeit ins Hobby.
Dieses Jahr wird es natürlich weitergehen. Auf dem Plan stehen wieder meine beiden Lieblingsmaßstäbe 28 mm und 1/72. Geplant sind Themen aus der römischen Republik und Kaiserzeit, Themen aus dem ACW, Themen aus dem Wild West Setting, Themen aus dem Spätmittelalter.
Wie ich mich aber kenne, erwischt mich dann wieder von irgendwoher die Inspiration, und Sie wissen, dass ich den Zug, der dann hält, auch auf jeden Fall besteigen werde, egal aus welcher Epoche er angedampft kommt.
Wir werden im nächsten Jahr sehen, wohin die Reise ging.
 
Ich wünsche allen, die diese Zeilen lesen ein gesundes, fröhliches und erfolgreiches Jahr 2026.
 
 
I'm once again starting the new year with a review of my hobby activities from the past year. I must say, this has become a cherished tradition for me. A report that I suspect many of my readers won't find particularly interesting. However, for me, it's a logical conclusion to the past year of model building.
What did I do? Was I satisfied? What are my plans for the current year?
Basically, 2025 was a success in terms of the number of miniatures I‘ve painted. I ended up with 268 miniatures.
And as always, I eagerly jumped back and forth between different eras.
It all started with 80 Union infantrymen for the American Civil War. Attentive readers of my blog know that the ACW is something of a long-term project that I approach and expand with a certain degree of irregularity. I have to admit, though, that it's always been the case that after 70+ figures, I lose interest in continuing to paint the blue or gray guys. Initially, it's exciting to watch the army grow and grow, but then the color scheme becomes quite monotonous, and I have to turn my attention to other things. That's exactly what happened this year, too.
The path I then took led in a completely different direction.
I'm one of those people who are extremely inspired by films, TV series, and books.
At the beginning of 2025, I read the definitive work on the Blitzkrieg legend by Karl-Heinz Frieser. Naturally, I then had to go down to the basement to dig out a few model kits, which I then assembled. Three Panzer 38s, one SdKfz 231 (8-wheeled), one SdKfz 263 (8-wheeled), and one SdKfz 265 German command tank in 1/72 scale. The Panzer 38s are from Plastic Soldier, the other models from the Polish manufacturer First to Fight.
And since I was already at it, I also built a Sherman, a Cromwell, and a Puma in 28mm scale, which came from Italeri. The latter have nothing to do with Blitzkrieg, but... they were right next to the other models.
However, in 2025, although we played three Battlegroup games, we then left World War II behind, and I had no reason to paint these tanks. That will have to be done later.
In March, I painted Anglo-Saxons and Vikings in 1/72 scale, a theme I then revisited in November.
Somehow, after rewatching the seasons of the Vikings Valhalla series and simultaneously reading a few Viking Age novels, I just felt like doing it.
I think the 1/72 scale series from Emhar and Zvezda on this topic are very well done. I've also always been drawn to the armored figures from Revell's old Anglo-Saxon set. And since I keep these sets safely stored in a box in the basement, access was easy and, of course, free, so I could immediately put this fun project into action.
In April, I painted 12 arquebusiers for the Thirty Years' War and 10 supplementary models for the French and Indian War. Perhaps because I had read Herfried Münkler's book on the Thirty Years' War around that time. Just a tip. While painting, I had a few of Münkler's lectures on the subject playing in the background on YouTube. Highly recommended, as Münkler has a very pleasant speaking style and manner when presenting his theories.
In June, I ventured into completely different territory. I had binged the "Seal Team" series, and it was clear that I needed to paint something for a "modern war" setting. I wasn't in the mood for miniatures, but I had some Matchbox models lying around in my collector's boxes, which I then repainted. I also added a few "modern barricades" from S&S Models that I had bought years ago.
In July, I painted another squad of my colorful Games Workshop knights and 12 more knights for my Mainz Late Medieval setting.
The "repaint day" for my Fireforge knights was crazy. I explained how that came about in this report.
... The crucial point was that the painting was done with acrylic markers, which meant the repainting was done in a flash, as the markers proved to be a real game-changer for this purpose.
Geschichte als Hobby: Sehen - Lesen - Spielen: Knights of the realm - Gemalt mit Acrylstiften
I was truly delighted that this blog post generated so much interest among my readers. The post shot from zero to sixth place among the most-read posts on my blog. And because it deserved a place of honor, my friend Jens immortalized the knights in an "oil painting" using AI. Now you understand why I used the knights as New Year's harbingers this year.
August and September were horse months. I painted 15 late medieval horses in 1/72 scale and 8 late medieval horses in 28 mm.
In October, I took a break from the hobby, which was then ended in November and December with the painting of more Anglosaxons and Vikings in 1/72 scale.
I finished the year with a small late medieval unit, which I'd like to present to you in more detail later this month.
That was the year; and as you can see, I did jump around quite a bit. I can do that because I've painted quite a lot over the years and can draw on a large collection for our games. This, of course, has its advantages, and it also allows me to continually find enjoyment in new themes.
Besides the inspiration mentioned above, our regular virtual painting evening continues to be the biggest driving force behind my hobby. We definitely paint once a week, and if the spark ignites, I‘ll continue on the following days as well. It all adds up.
So, thanks to all the guys who participate in the painting evenings. Without you, I definitely wouldn't be able to maintain this level of regularity in my hobby.
Of course, it will continue this year. My two favorite scales, 28 mm and 1/72, are on the agenda again. The themes planned are from the Roman Republic and Imperial period, from the American Civil War, from the Wild West setting, and from the Late Middle Ages.
But knowing myself, inspiration will strike again out of nowhere, and you know that I'll definitely hop on whatever train pulls up, no matter what era it steams from.
We'll see where the journey takes us next year.
 
I wish everyone reading these lines a healthy, happy, and successful 2026.