Dienstag, 1. Mai 2018

Uniformen, Orden, Handwaffen im Panzermuseum Munster

Wenn man den Begriff Panzermuseum hört, dann ist es logisch, dass man zuerst an die Fahrzeuge denkt, die hier ausgestellt werden. Was auch sonst?
Dabei wird aber auch häufig vergessen, dass gerade das Panzermuseum Munster eine beeindruckende Uniform, Waffen und Ordensabzeichen Ausstellung besitzt.
Schade ist allerdings, dass auch in vielen Beiträgen, die sich mit diesem Museum beschäftigen, dieser Aspekt dann auch gänzlich vernachlässigt wird.
Natürlich stehen die Fahrzeuge im Mittelpunkt. Aber der Anspruch des Museums einen Schritt weiter zu gehen, manifestiert sich halt gerade in diesen anderen Bereichen.
Für mich standen die Besuche in Munster auch immer unter dem Oberbegriff Zeitdruck. Das Museum liegt halt in unmittelbarer Nähe der Autobahn und so habe ich es mehrfach auf der Durchreise zur Ostsee besucht.  Die veranschlagte Verweildauer von 1 ½ h war dabei halt immer knapp bemessen.
Sicher. Wer nur die  150 Panzer anschauen und ein paar Bilder machen will, dem wird dieses Zeitfenster auf jeden Fall ausreichen. Derjenige, der sich allerdings umfassend informieren möchte, der wird in die Bredouille kommen.
Nehmen Sie sich am besten mehr Zeit. Lassen Sie sich bitte auf jeden Fall den Audioguide mitgeben, auch wenn sie da einen Aufpreis zahlen müssen. Die 10%, die ihn genutzt haben, zeigen sich in entsprechenden Kommentaren positiv.
Leider sind es nur 10%. Die anderen, so leider auch ich, denn ich gebe es ja zu, stürmen durch die Hallen und sind irgendwann mal völlig überfrachtet.
Aber Hauptsache man hat den Tiger und den Leo 2 gesehen.
Man sollte den Besuch aber strukturieren.
Nehmen Sie sich Zeit für alles. Für die Fahrzeuge, aber auch für das Drumherum. Glauben Sie mir. Es lohnt sich.
Wenn Sie keine Lust auf die Uniformen, Waffen und Ordensabzeichen haben…. Auch nicht schlimm. Die zeige ich ja jetzt in diesem Bericht.
Aber das Liveerlebnis ist definitiv besser. Denn was ich wirklich bedaure, sind immer wieder die schwierigen Lichtverhältnisse in vielen Museen.
In diesem Fall sind die Ausstellungsräume sehr hell, was zur Folge hat, dass die in Vitrinen stehenden Uniformen, nicht genau farbecht aufgenommen werden können, da es doch zu sehr starken Spiegeleffekten kommt.
Das Thema Uniform empfängt den Besucher direkt am Eingang des Museums.



Hier finden sich in einer ersten Vitrine verschiedene deutsche Uniformen der Vergangenheit:
Eine preußische Infanterieuniform ( 7. oldenburgisches IR 91)der Kaiserzeit,

die Uniform aus der Zeit des Ersten Weltkriegs (Res. IR Nr. 258),


eine Wehrmachtsuniform (Oberwachtmeister der Nebeltruppe),


die Bundeswehruniform eines Gefreiten der Panzerlehrbrigade 9

sowie eine Uniform des Bundesgrenzschutzes (Oberwachtmeister).

Auf den ersten Blick ist es verwunderlich, dass es sich bei der sechsten ausgestellten Uniform um den Corporal eines britischen Regiments handelt (32. Armoured Engineer Regiment).

Dies lässt sich aber dadurch leicht erklären, dass alle gezeigten Uniformen mit der Geschichte von Munster bzw. dem „Munsterlager“ zu tun haben.  Hier an diesem Ort waren Truppenangehörige mit den hier gezeigten Uniformen stationiert. Auch der englische Corporal, denn die B.A.O.R. unterhielt in Munster bis 1994 eine Kaserne (Dennis Barracks) und einen Truppenübungsplatz.
Direkt neben dieser Vitrine findet sich noch eine sehr schöne Sammlung unterschiedlicher, originaler Stahlhelme. Beginnend mit dem deutschen Stahlhelm von 1916, endend mit dem Stahlhelm der NVA aus dem Jahr 1963.

Der Besucher geht danach quasi an zwei großen Tafeln vorbei, die sich mit den „Wurzeln des Panzers“, der Geschichte der Kavallerie beschäftigen.


Wie man an den Bildern sehen kann, beginnt an dieser Stelle auch der geführte Rundgang mit dem Audioguide.
Das Thema Helme und Schutzbewaffnung wird dann im Bereich zum Ersten Weltkrieg mit sehr interessanten Exponaten nochmals aufgegriffen.

Grabenkampfanzug mit Stahlhelm, Lederschutzhelme für Kampfwagenbesatzungen und eine Splitterschutzmaske, die sowohl von den Engländern als auch von den Deutschen getragen wurde.





Auch Waffen und Alltagsgegenstände des Grabenkrieges finden sich in dieser Vitrine.
In einem separaten Raum des Museums findet sich dann der eigentliche Ausstellungsbereich für Uniformen, Waffen und Ordensabzeichen.

Die Uniformen sind in mehreren Vitrinen ausgestellt.
Hier ein Überblick über die Exponate aus der Kaiserzeit sowie der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft bis 1945.



Der „bunte Rock“ steht am Anfang. Hier die Uniformen der kaiserlichen Kavallerie, Kürass, Husaren-, Ulanen- und Dragoner Uniform.

Daneben dann im direkten Kontrast die Uniformen des Ersten Weltkrieges: Millionen in Grau heißt es auf einer Tafel im Museum:
„Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde stehend gekämpft. Durch die Waffentechnik ging dies nicht anders. Daher störten die bunten Farben im Kampf nicht, denn Tarnung spielte keine Rolle. Um 1900 herum verschwanden dann die bunten Farben. Neue Waffen ermöglichten es im Liegen zu laden. Außerdem konnten sie weiter und genauer schießen. Nun konnten und mussten Soldaten in Deckung gehen. Die Uniformen bekamen daher gedecktere Farben, um die Soldaten ans Gelände anzupassen. Die Heere wuchsen in dieser Zeit in die Millionen. Um diesen neuen Massenheere billig kleiden zu können, wurden auch die Formen einfacher und schlichter.“

Hier sind Uniformen von 1914, 1916 und 1918 ausgestellt. Zur Uniform von 1916 ist extra hervorgehoben, dass es sich um die Uniform des Soldaten einer MG Abteilung handelt.
 „Die Beherrschung dieser Waffe war wichtig genug, um auf der Uniform besonders angezeigt zu werden. Die Uniform vermittelte anderen Soldaten so das Spezialwissen und damit den Status des Trägers.“ (Tafel im Museum)

Die Uniformen der NS Zeit dienten auch dem Zweck das Volk gleichzuschalten. Der Einzelne sollte in der Masse, der Volksgemeinschaft aufgehen. Man wollte bewusst eine Uniformität. Uniformen waren somit sogar ideologisch der Träger dieses Gedankens.
Der sehr gut geschneiderte Waffenrock des Offiziers steht exemplarisch neben der Standard Feldjacke eines deutschen Soldaten.


Der pelzverbrämte Generalsmantel soll ebenfalls aus dem normalen Feldgrau hervorstechen.
Offizieren wurden solche „Feinheiten“ erlaubt.

Auch Beamte trugen Uniformen. Hier die Uniform eines Stabszahlmeisters, bereits im Schnitt der neunen Feldbluse 1944.

Uniform aus der Anfangskriegszeit. Der Waffenrock wirkt fast schilfgrün, und die aus grauem Tuch geschneiderten Reiterhosen heben sich deutlich ab.
Grün und Grau. Aber in unterschiedlichen Varianten.

Eine der berühmten Uniformen des Afrikakorps, die zu Irritationen führen können. Hier handelt es sich um eine individuell angefertigte Uniform aus hochwertigen, italienischen Stoffen: „…wie es die Vorschriften gerade noch zugelassen haben….“ (Tafel im Museum)
Dabei orientiert sie sich in der Farbgebung an der Tropenuniform der Luftwaffe, NICHT an der der Heerestruppen des DAK, wenn auch der Hoheitsadler zeigt, dass diese Uniform von einem Offizier des Heeres getragen wurde.

Waffenrock eines Hauptmanns 1936-1939.

Die schwarze Panzeruniform des Heeres. Durchaus zweckmäßig, denn der Schnitt sollte verhindern, dass man im engen Kampfraum hängen bleiben konnte, gleichzeitig glich der Schnitt“ …der Skikleidung der Zeit. Dadurch wurde Modernität und Dynamik symbolisiert. Viele Soldaten ließen Ihre Jacken noch weiter kürzen, um noch modischer und schnittiger auszusehen.“ (Tafel im Museum)

(Leutnant Panzertruppe 1943)


(Unteroffizier Panzertruppe 1942)

Feldanzug eines Panzerjägers der Luftwaffe aus dem Jahr 1944.

Die Feldbluse 44 zeigt deutlich eine Abkehr von der bisherigen Tradition. Der Schnitt ähnelt eher dem britischen Battle Dress. Ein Schnitt der dann auch später bei der ersten Uniform der Bundeswehr übernommen wurde, während die NVA auf den Schnitt der alten Feldbluse zurückgriff.

Eine sehr interessante Uniformkombination, weil hier die Sprungkombination („Knochensack“) ijn Splittertarnmusterung, über der weit geschnittenen Tropenhose der Luftwaffe getragen wird. Ein typisches Erscheinungsbild für die Kämpfe in Italien.


Der wasserabweisende Mantel eines Kradmelders, mit Schutzbrille und sonstiger Ausrüstung.

Ein bisschen in die Ecke gedrängt wirkt diese Uniformjacke des DAK. Man sieht hier sehr deutlich, dass diese Uniform grünlich, und nicht beige, ockerfarben war, wie sie immer noch sooft gemalt wird.


Sehr schön auch die Tropenstiefel  der DAK Uniform.



Man beachte auch die Farbunterschiede zwischen Hose, Hemd und Uniformjacke.
Bei der nächsten, einer eher braungrünen Uniform, handelt es sich um die Uniformierung des Reichsarbeitsdienstes.


Die nächsten 3 Uniformen zeigen unterschiedliche Tarnschemen.
Da ist zum einen der Wintertarnanzug eines deutschen Grenadiers aus dem Jahr 1943.
Daneben eine Schlupftarnjacke des Heeres . Hier ist im Museum nach meiner Meinung das Schild falsch angebracht. Laut Beschreibung ist die Uniform eine Winterwendejacke mit nach außen getragener Tarnseite.

Das trifft allerdings für die zweite Uniform zu, die einen Grenadier in einer Komplettuniform in Sumpftarnmuster zeigt. DIESE Uniform konnte auf die weiße Innenseite gewendet werden und entsprach somit einer Wendejacke. Auch die Hose wurde gewendet. Das weiße Innenfutter ist deutlich an dem Handschuh zu erkennen, den der Soldat umgehängt hat. Das Moskitonetz, das der Soldat über dem Helm trägt, war in vielen Gegenden Russlands extrem wichtig.

Uniformen der NVA im Überblick. Links Paradeuniformen. Rechts Dienstuniform und Strichtarn Kampfanzug.


Hier noch ein schematisches Bild eines DDR Wachsoldaten mit dargestelltem Stechschritt.

In der nächsten Vitrine sind die frühen Uniformen der Bundeswehr der 50er Jahre dargestellt.



Dienstanzug, Dienstanzug Panzerjäger, Dienstanzug Panzertruppe, Arbeitsanzug, Kampfanzug in neuem Splittertarn.
Die nächste Vitrine zeigt dann die Uniformen der 70er etc. Jahre, mit denen ich dann aufgewachsen bin.

Während bei den Dienstanzügen kaum Veränderungen bis heute sind, haben sich die Kampfanzüge sehr stark verändert.
Der noch einheitsolivfarbenen Uniform der frühen 80er Jahre stehen die verschiedenen Flecktarnmuster der Jetztzeit gegenüber.
Bei dem ersten Flecktarnanzug – demjenigen mit den Reißverschlüssen – handelt es sich um das Kampfanzug Versuchsmodell von 1987.

2 weitere interessante Vitrinen sind an dieser Stelle.
Eine beschäftigt sich mit Generaloberst Guderian, dem Schöpfer der deutschen Panzerwaffe. Exemplarisch ist hier auch noch eine Uniform eines Panzeroffiziers mit Barett ausgestellt. Ob diese Jacke von Guderian stammt, ist nicht angegeben.


In der daneben befindlichen Vitrine ist eine Uniformjacke ausgestellt, die jahrelang als Uniformjacke Rommels galt, und dahingehend auch ausgewiesen wurde. Mittlerweile ist dies als Irrtum erkannt wurden, was hier im Museum auch offen rezipiert wird.


In einer weiteren Vitrine ist dann ein Marschallstab des Dritten Reiches unter dem Bild von Generalfeldmarschall Kluge ausgestellt.


Wie bereits erwähnt finden sich in diesem Raum auch noch einige Vitrinen mit Orden und Abzeichen der verschiedenen deutschen Armeen (beginnend im 19. Jahrhundert),








sowie eine recht umfangreiche Waffensammlung, die im Grunde die  wichtigsten von deutschen Armeen getragenen Handwaffen über die Jahrhunderte zeigt.
Dabei sind die Waffentypen mittels eines Zeitstrahls einander zugeordnet. Oben Pistolen und Revolver; Säbel und Lanzen; Gewehre, die sich dann in Maschinenpistolen, Gewehre/Sturmgewehre und MG teilen.






Die Wirkung von Panzermunition wird gegenüber noch behandelt.



Auch das Thema Kriegsspielzeug wird in diesem Raum thematisiert.

Die Museumsleitung versucht damit in diesem Raum die „Elemente des Krieges“ zu bestimmen: Gold, Stoff, Eisen und Holz. Hier die Erklärung.


Sie sehen: Dieser Raum birgt tatsächlich vieles und sollte sicherlich nicht ausgespart werden. Achten Sie bitte bei Ihrem nächsten Besuch darauf, wenn Sie ihn noch nicht kennen.
Abschließend bleibt noch zu sagen, dass sich bei Ihrem Durchgang in den Panzerhallen noch ein paar weitere Vitrinen mit Uniformen finden.
Hier die Übersicht.

Schlachtfeldrelikte

Sprechhauben für Panzerbesatzungen

Panzersoldat 1956

Panzerkombination Modell 1959

Panzergrenadier Kampfanzug 1959

Britischer Panzersoldat B.A.O.R.

NVA Mot. Schütze

Panzergrenadier in Flecktarn

Panzertruppe in Flecktarnanzug

NVA Panzertruppe

Wachposten in Afghanistan

Infanterist der Zukunft




Man sieht: Nicht nur ein Panzermuseum, sondern auch ein Museum, das viele Uniformen deutscher Streitkräfte ausstellt, und schon alleine deshalb besuchenswert ist.
Ich hoffe, ich konnte Ihre Augen so für andere Perspektiven in diesem Museum öffnen.
Es lohnt sich.



If you hear the term tank museum, then it is logical that you first think of the vehicles that are exhibited here. What else?
It is often forgotten that just the German Tank Museum Munster has an impressive uniform, weapons and badge exhibition.
It is a pity, however, that even in many contributions dealing with this museum, this aspect is completely neglected.
Of course, the vehicles are the focus. But the museum's claim to go one step further manifests itself in these other areas.
For me, the visits to Munster were always under the generic term time pressure. The museum is just in the immediate vicinity of the highway and so I visited it several times while passing through to the Baltic Sea. The estimated length of stay of 1 ½ h was just always tight.
For sure. If you only want to take a look at the 150 tanks and take some pictures, 1 ½ h will be enough for you. The one who wants to inform himself comprehensively, however, will get into trouble.
It's best to spend more time. Be sure to use the audio guide, even if you have to pay extra. The 10% who used it are showing positive comments.
Unfortunately only 10% of all visitors use the audio guide. The others, so unfortunately  me too, storm through the halls and are in the hurry.
„Where is the Tiger? Where is the Leo 2? Hurry up guys.“
One should structure the visit however.
Take your time for everything. For the vehicles, but also for the other things you can find here. Believe me. It is worth it.
If you do not fancy the uniforms, weapons and badges ... O.K.; it’s yours.
So I will show you the exhibits in this report.
But, believe me:  Live experience is definitely better.
Because what I really regret, are again and again the difficult lighting conditions in many museums.
In Munster, the showrooms are very bright, with the result that the uniformsn displayed in different showcases, can not be filmed exactly, because of the strong mirror effects.
The „subject“ uniform welcomes the visitor directly at the entrance of the museum. Here you will find in a first showcase various German uniforms of the past:
A Prussian infantry uniform (7th Oldenburg IR 91) of the imperial era, the uniform from the time of the First World War (Res. IR No. 258), a Wehrmacht uniform (Sergeant of the Nebeltruppe), the Bundeswehr uniform of a corporal of the Panzerlehrbrigade 9 and an uniform of the Federal Border Police (BGS - Bundesgrenzschutz sergeant).
At first glance, it is surprising that the sixth uniform is that of a corporal of the british B.A.O.R. (32nd Armored Engineer Regiment).
But this can easily be explained by the fact that all the uniforms shown here have to do with the history of Munster or the "Munsterlager". Here in this place troops were stationed with the uniforms shown in this showcase. Also the English corporal, because the B.A.O.R. maintained in Munster until 1994 barracks (Dennis Barracks) and a military training area.
Directly next to this showcase is a very nice collection of different, original steel helmets. Starting with the German steel helmet of 1916, ending with the steel helmet of the NVA from the year 1963.
The visitor then passes by two large panels that deal with the "roots of the tank", the history of the cavalry.
As you can see from the pictures, the guided tour with the audio guide starts at this point.
The theme of helmets and protective armament is then taken up again in the area of ​​the First World War with very interesting exhibits. Trench combat suit with steel helmet, leather helmets for tank crews and a splinter protection mask that was worn by both the English and the Germans.
Also weapons and everyday objects of the trench warfare can be found in this showcase.
In a separate room of the museum you can find the actual exhibition area for uniforms, weapons and badges.
The uniforms are displayed in several showcases.
Here is an overview of the exhibits from the imperial period and the period of National Socialist rule until 1945.
The "war in color" you find directly at the beginning. Here are the uniforms of the Imperial Cavalry, Cuirass, Hussar, Ulan and Dragoons uniforms.
In addition to that, in direct contrast, the uniforms of the First World War: Millions in gray it says on a board in the museum:
"Until the mid-19th century soldiers fought in upright positions. Weapons technology allowed nothing else. The bright colours did not pose a problem during the fight since camouflage was of no importance. Around 1900 however the bright colours vanished and. New weapons allowed beinig loaded while lying down. They could fire more precisely and over large distances. Now soldiers could and had to take cover. The colours of the uniform became muted so as to allow soldiers to adapt to the terrain. At that time the army grew into millions. In ordert o provide inexpensive clothing for the new mass armies the designs became simpler and plainer."
Here you see uniforms from 1914, 1916 and 1918. The uniform of 1916 is the uniform of a soldier of a MG squad.
 "The professional mastery of this weapon was so important that it vwas especially displayed at the uniform. This uniform showed the other soldiers the special knowledge and status of its wearer "(Board in the museum)
The uniforms of the Nazi era also served the purpose of equating the people. The individual should be absorbed in the mass, as an part of the national community. Uniforms were thus even ideologically the bearer of this idea.
The officer's very well-tailored tunic is an example of the standard field jacket of a German soldier.
The fur-shorn general coat should also stand out from the normal field gray.
Officers were allowed to wear such "subtleties".
Civil servants  also wore uniforms. Here is the uniform of a staff paymaster.
Uniforms from the beginning of the war. The tunic is almost reed-green, and the rider's trousers are made of gray cloth.
Green and gray. But in different variants.
One of the famous uniforms of the Afrika Korps, which can cause irritation. This is an individually made uniform made of high quality Italian fabrics: "... is as unconventional  as the regulations just about allowed ...." (Board in the museum)
In doing so the uniform represents  the coloring of the tropical uniform of the Luftwaffe, NOT of the standard DAK, although the national eagle shows that this uniform was worn by an officer of the army.
Uniform of a captain 1936-1939.
The black tank uniform of the army. Quite convenient, because the cut was to prevent that you could get stuck in the tight fighting room, at the same time the cut "... was a fashionable idem because its design resembled  the skiing outfits that were worn at that time. It therefore symbolised modernity and dynamics. Many soldiers had their jackets made even shorter to create an even more fashionable  and rakish look. "(Chalkboard in Musuem)
Field dress of a private, anti armour unit (Air Force),  from the year 1944.
The field blouse 44 clearly shows a break from the previous tradition. The cut is more like the British Battle Dress. A cut that was taken later in the first uniform of the Bundeswehr, while the NVA resorted to the cut of the old field blouse.
A very interesting combination of uniforms, because here the jump combination ("bone sack") in the splinter camouflage pattern, is worn over the wide-cut trousers of the Luftwaffe. A typical appearance of german paratroop soldiers for the fighting in Italy.
The water-repellent coat of a „Kradmelder“ (soldier on bike), mirt goggles and other equipment.
Here you see the DAK uniform jacket. You can see very clearly that the DAK uniform was greenish, and not beige, ochre, as it is still painted so often.
Very nice also the tropical boots of the DAK uniform. Also note the differences in the colours between pants, shirt and uniform jacket.
The next, a rather brown-green uniform, is the unifom of the Reich Labor Service.
The next 3 uniforms show different camouflage schemes.
On the one hand there is the winter camouflage suit of a German grenadier from 1943.
Beside it a slip-up jacket of the army. Here in the museum in my opinion the description is wrongly attached. According to the description, the uniform is a winter reversible jacket with a camouflage side exposed to the outside.
However, this is true for the second uniform, which shows a Grenadier in a complete uniform in marsh camouflage („Sumpftran“) pattern. THIS uniform could be turned on the white inside and thus corresponded to a reversible jacket. The pants were turned also. The white lining is clearly recognizable by the glove that the soldier has hung around. The mosquito net worn by the soldier over the helmet was extremely important in many parts of Russia.
Uniforms of the NVA at a glance. Left parade uniforms. Right service uniform and „Strichtarn“ combat suit.
Here is a schematic picture of a GDR guards soldier marching with a goose step.
The next showcase shows the early Bundeswehr uniforms of the 1950s. Service uniform, Panzerjäger uniform, uniform for tank soldiers, work suit, combat suit in new splinter camo.
The next showcase shows the uniforms of the 70s up to today.
While there are hardly any changes in the service uniforms to date, the combat suits have changed very much.
The still uniform olive-colored uniform of the early 80s face the different „Flecktarn“ patterns of the present time.
The first Flecktarn suit - the one with the zippers - is the combat suit experimental model from 1987.
2 more interesting showcases are at this place.
One deals with Generaloberst Guderian, the creator of the German tank weapon. Exemplary here is also a uniform of a tank officer with beret on display. Whether this jacket comes from Guderian, is not specified.
In the adjacent showcase a uniform jacket is shown, which was for years  misinterpreted as an uniform jacket of Fieldmarshall  Rommel. Meanwhile, this has been recognized as a mistake, which is here in the museum also openly received.
In another showcase, a marshal's staff of the Third Reich is shown under the image of Field Marshal Kluge.
As already mentioned, there are also some showcases with medals and badges in this room,

and a fairly extensive collection of weapons, which basically shows the most important handguns carried by German armies over the centuries.
The weapon types are assigned to each other by means of a timeline.
Above pistols and revolvers; Sabers and lances; Rifles that then split into submachine guns, rifles / assault rifles and MG.
The effect of tank ammunition is still being treated.
The theme of war toys is also discussed in this room.
The museum management tries to determine in this room the "elements of war": gold, cloth, iron and wood. Here is the explanation.

As you can see, this room really has a lot exponents and certainly should not be left out. Please pay attention to this on your next visit, if you do not know the exhibition yet.
In conclusion, it's still popular to say that there are a few more showcases with uniforms in your passage through the halls.
Here is the overview.

Battlefield relics
Speech hoods for tank crews
Tank soldier 1956
Tank Combination Model 1959
Panzergrenadier Battle Suit 1959
British tanker B.A.O.R.
Panzertruppe in Flecktarnanzug
NVA tank troop
Sentinel in Afghanistan
Infantryman of the future


You see: Not just a tank museum, but also a museum that exhibits many uniforms of German armed forces, and is also therefore worth visiting.
I hope I could open your eyes to other perspectives in this museum.
It is worth opening up to this too.


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