Sonntag, 16. Dezember 2018

Bashi-Bazouk


Wenn man wie ich ein Fanboy des französischen Kaisers Napoleon – Vive L’Empereur – ist, und man sich dann auch immer wieder einmal mit Waterloo, den Marschällen und Generälen des Kaisers befasst, dann bleibt man automatisch auch an Bildern verschiedener Künstler hängen.
Mir ist das unlängst wieder einmal mit zwei Malern passiert.
Mit Horace Vernet und Jean-Léon Gérome.
Vernet würde ich neben Jacques-Louis David ja als den Maler bezeichnen, der meinen Kaiser am überzeugendsten dargestellt hat.
Der Vorteil Vernets lag darin, dass er eben in der Zeit selbst aufgewachsen ist, und die künstlerische Fähigkeit besaß, dass, was er als Augenzeuge gesehen hat, auch in seinen Gemälden wiederzugeben.
Eines seiner bekanntesten Bilder - Defense de la barrière Clichy – spiegelt dies sehr eindrücklich. 

Er war selbst Teilnehmer dieses Gefechtes in Paris, und es ist somit definitiv eine der besten Quellen bezüglich der Uniformierung der französischen Nationalgarde, die uns überliefert worden ist.
Sein Bild  Bataille d'Iena zeigt Napoleon bei der Inspektion der Garde und es gehört zu einem der „lebenden Bilder“, die heute im Museum in Waterloo gezeigt und näher erläutert werden.
(zu diesen "lebendigen Bildern" habe ich in meinem Waterloo Bericht etwas geschrieben: https://thrifles.blogspot.com/2015/06/waterloo-2015-das-museum-quatre-bras.html )

Gérome ist mir persönlich zunächst durch zwei Bilder aufgefallen. Das eine zeigt den erschossenen Marschall Ney nach seiner Exekution am Boden liegend. Es fängt diesen traurigen Moment der französischen Geschichte in einer würdigen, ruhigen, trist wirkenden Art ein, die ihresgleichen sucht.
(Wikipedia)

Das berühmteste Werk Géromes dürfte aber Pollice Verso sein.
(Wikipedia)

Diese Bild ist das wohl bekannteste und typischste Gemälde des Realismus, das eine typische Szene aus dem Alten Rom zeigt: Den Kampf von Gladiatoren, und zwar in dem Moment, wo es um Leben und Tod des besiegten Gladiators geht.
Der Sieger schaut nach oben und wartet auf die Entscheidung des Volkes. Die im Normalfall so zurückhaltenden Vestalinnen, toben und fordern den Tod des Unterlegenen. Sie haben bereits die oberen Ränge beeinflusst, während sich die linke Seite der Zuschauer auf den Kaiser zu konzentrieren scheint, der aber ehr gelangweilt in seiner Loge sitzt.
Dieses Bild soll Ridley Scott zu seinem Film Gladiator inspiriert haben. Die Szene ist aber auch tatsächlich so lebensnah wiedergegeben, dass man sich dies durchaus vorstellen kann.
Bevor jetzt Spezialisten der Bewaffnung römischer Gladiatoren aufschreien, muss gesagt werden, dass dieses Bild auf dem damaligen Kenntnisstand zu Gladiatorenkämpfen basiert, denn Gérome hatte tatsächlich umfangreiche Recherchen durchgeführt, die auch schon auf den Ausgrabungen in Pompeiji baserten..
Was aber beide Maler verbindet, ist eine noch ganz andere Geschichte, und im Grunde bin ich nur durch meine napoleonischen Recherchen darauf gestoßen.
Beide Maler hatten auch den Orient bereist, hier vor allem die damalige Türkei.
Dabei hatte sie wohl offensichtlich eine ganz bestimmte Truppe des türkischen Sultans beeindruckt, denn von beiden Malern haben wir Gemälde der Bashi Bazouk.

(Vernet)


(Gérome)

Baski Bazouk?
Nicht alle Leser werden von dieser Truppe gehört haben.
Wenn ich ehrlich bin, kenne ich sie auch erst seit ein paar Jahren.
Ich war auf der Suche nach einer Figur, die Hadschi Halef Omar, den Reisebegleiter Kara Ben Nemsis darstellen könnte. Na und während ich da recherchierte, fielen mir die entsprechenden Minis der Perry Brüder auf, die die Bashi Bazouk darstellen.
Die passen doch perfekt, dachte ich.




Aber wer sind die, dachte ich direkt danach.
Ich begann zu lesen.
Na und weil jetzt die Firma Strelets diese Soldaten auch in 1/72 modelliert hat, möchte ich sie ihnen etwas näher bringen.
Sie sehen bereits in den Gemälden von Vernet und Gérome, dass die Bashi Bazouk sehr farbenfroh gekleidet sind, dass ihre Kleidung ganz sicherlich nicht uniform wirkt.
Das hat einen ganz bestimmten Grund.
Die Bashi Bazouk waren irreguläre Truppen des Sultans. Sie waren kämpfende Freischärler, die vor allem die „grobe Arbeit“ im Osmanischen Staat zu erledigen hatten. Überall dort, wo es darum ging Aufstände niederzuschlagen, Revolten im Vielvölkerstaat zu bekämpfen, oder auch einfach die Bevölkerung zu unterdrücken, zu misshandeln und zu verfolgen, wurden sie eingesetzt.
Dabei unterlagen sie nicht der Militärgerichtsbarkeit, oder den Regeln der normalen türkischen Armee. Sie waren diejenigen, die man brauchte, um sich nicht selbst die Finger schmutzig zu machen.
Heute hätten sie schwarze Uniformen an, oder wären anderweitig vermummt.
Damals kleideten sie sich wild und bunt, um zum einen ihre Unabhängigkeit zu zeigen, aber auch um anders zu wirken.
Ihr Auftreten und ihr Verhalten glich demjenigen von Piraten.



Allerdings war da – mal abgesehen von der Kleidung – wenig romantisches im Spiel.
Man stand im Grunde außerhalb des Gesetzes und bestimmte so die eigenen Regeln.  Das Vorgehen war von vornherein entschuldigt, ja positiv sanktioniert.
Da war es nur logisch flamboyant aufzutreten, seinen Reichtum, seine Andersartigkeit auch nach außen zu zeigen.
Das Interessante ist, dass auch die Begrifflichkeit „Bashi Bazouk“ quasi diesen Umstand treffend beschreibt. Wörtlich heißt das nämlich „kaputter Kopf“, „Gestörter“, „Verwirrter“. Das hat seinen Grund, und ist in den Taten dieser Einheit begründet.
Heute steht dieser Begriff als Synonym für die Beschreibung der Einheit.
Aber man sollte den Ursprung dieser Wortschöpfung nicht aus dem Kopf verlieren, wenn man sich diesen Freischärlern nähert.
Denn im Grunde sind sie weiß Gott nicht sympathisch.
Sie sind gestört.
Sie sind „Bashi bazouk“.
In den Bildern Vernets und Géromes, aber natürlich auch in denjenigen anderer Maler, sieht man ein weiteres Charakteristikum der Truppe. Sie war multiethnisch. Nicht auf eine bestimmte Region beschränkt.
In der in ihren Glanzzeiten fast 65.000 Mann umfassenden Einheit, kämpften Albaner, Tataren, Tscherkessen, Turkmenen, Kurden, aber auch afrikanische Männer aus verschiedenen Regionen des Reiches.
Für Figurensammler ist es deshalb interessant auch andere Miniaturen in Erwägung zu ziehen, als diejenigen, die explizit als Bashi Bazouk bezeichnet sind.
Ich möchte hier an dieser Stelle gerne auf die albanische Infanterie von Brigade Games verweisen, die man auch ideal einsetzen kann:
Der unterschiedliche Look dieser Soldaten ist nahezu perfekt.
Ein Bashi Bazouk erhielt vom Sultan nämlich nur seine Waffe und den Proviant. Sold gab es keinen. Auch keine Uniform im eigentlichen Sinne. Plünderung und Raub waren also quasi determiniert.






In den 1860er Jahren wurde dann allerdings ein Korps der Bashi Bazouk aufgestellt, das bis 1877 existierte. Da dieses jetzt offiziell geführt wurde, erhielt es auch entsprechende Uniformen.
Man sieht also, dass der Begriff Bashi-Bazouk sich zum einen auf ein offizielles Korps bezieht, oftmals aber auch generalisierend für irreguläre Kämpfer im Osmanischen Reich benutzt wird.
In der VinkhuizjenCollection finden wir entsprechende zeitgenössische Portraits des Bashi-Bazouk Korps.
Hier ist zum einen der Kommandeur, aber auch ein hoher Offizier der Bashi Bazouk dargestellt.




Der Kommandeur hatte offiziell den Rang eines Bimbachi, also eines Majors.
Das Korps war in verschiedene Kompanien gegliedert. Infanterie und Kavallerie.
Diese wiederum wurden von Yuzbashi (Hauptmann) und Mulazim-i-evvel (Leutnant) kommandiert.
Das Korps umfasste ca. 2000 Soldaten, die dann auch entsprechend uniform auftraten.
In einer weiteren Abbildung der Vinkhuizjen Collection sind zwei weitere Soldaten dargestellt. Sie tragen eine Uniform, die der der Kommandeure gleicht: Blaue Kniebundhose, Fustanella (langes Hemd), rote Jacken im Zouave Stil. 


Die Verzierungen auf den Ärmeln der Jacke zeigen unterschiedliche Dienstgrade an.
Diese waren wie folgt:
Bimbashi – Major; drei goldene Winkel auf dem Ärmel
Yuzbashi – Hauptmann; zwei goldene Winkel
Mulazim-i-evvel – Leutnant; ein goldener Winkel
Cavus – Sergeant; Zouaven Jacke mit einer dicken geschwungenen Verzierung auf dem Ärmel
Onbasi –Korporal; Zouaven Jacke mit einer etwas unauffälligeren Verzierung auf dem Ärmel verglichen mit derjenigen des Sergeanten.
Im Gemälde Vernets ist auch die grüne Flagge dieser Truppe gezeigt.
Im Lager wurde eine etwas unauffälligere Uniform getragen. Man „schmückte“ sich quasi nur zur Schlacht.

Die berittenen Truppen waren ähnlich auffällig gekleidet.



Mit den Bashi-Bazouk sind immer die Massaker in Batak (1876) und später im Ersten Weltkrieg in Phocaea (1914) verknüpft.
Das berühmte Gemälde von Konstantin Makovsky, The bulgarian Martyresses, stellt diese Auswüchse noch relativ harmlos dar.
(Wikipedia)

Das sollte man nie vergessen, wenn man diese Truppe bemalt, beziehungsweise sie für ein Skirmishspiel aufstellt.
Nochmals zurück zu den Perry Bashi-Bazouks.
Diese, und auch die Neuerscheinung in 1/72 von Strelets, kann man natürlich auch für den Konflikt im Sudan zum Ende des 19. Jahrhunderts heranziehen.
1877 hatten ägyptische Truppen als Teilstreitkraft des Osmanischen Reiches am Krieg auf dem Balkan teilgenommen. Bei deren Rückkehr schlossen sich Einheiten der Bashi-Bazouk diesen Kräften an. Offiziell wurde das Korps der Bashi-Bazouk nämlich aufgrund der Grausamkeiten, die im Krieg von 1877 begannen wurden, aufgelöst.
Diese Bashi-Bazouk nahmen dann auch als kämpfende Einheit an der Sudan Expedition von Hicks im Jahr 1883 teil, und die Perry Miniaturen bilden genau diese Truppe ab.
In meinen Augen auch die bessere Wahl, als diejenige, die Strelets gewählt hat. Den Russisch-Türkischen Krieg von 1877 werde ich jetzt nicht nachspielen; er ist halt auffällig mit den Massakern in Bulgarien verknüpft.
Das Strelets diesen Konflikt generell abdeckt, ist nachvollziehbar, denn Strelets hat nun mal als russischer Hersteller auch russische Kriege zum Thema.
Nichsdestotrotz sind diese Bashi-Bazouk aber auch auf jeden Fall für alle die Spieler nutzbar, die den Konflikt im Sudan in 1/72 angehen. Hier sind sie eine tolle Bereicherung, denn eine solche farbenprächtige Einheit ergänzt den Look einer ägyptischen Armee natürlich ungemein.

If you are – like me – a fanboy of the French Emperor Napoleon - Vive L'Empereur - and if you are searching for the keywords Waterloo, the marshals and generals of the emperor, then you automatically get stuck in pictures of various artists.
This has happened to me again recently with two artists.
With Horace Vernet and Jean-Léon Gérome.
I would call Vernet, next to Jacques-Louis David, the painter who most convincingly portrayed my Emperor.
The advantage of Vernet was that he had just grown up in time, and had the artistic ability to reproduce what he saw as an eyewitness in his paintings as well.
One of his most famous paintings - Defense de la barrière Clichy - reflects this very impressively.
He was himself a participant in this skirmish in Paris, and it is thus definitely one of the best sources for the uniform of the French National Guard, which has been handed down to us.
His picture Bataille d'Iena shows Napoleon at the inspection of the Guard and it belongs to one of the "living pictures", which are shown and explained in detail today in the Museum in Waterloo.
(have a look at may Waterloo report. Here you see “The living pictures in a video: https://thrifles.blogspot.com/2015/06/waterloo-2015-das-museum-quatre-bras.html  )
Gérome personally struck me first through two pictures. One shows the shot Marshal Ney lying on the floor after his execution. It captures this sad moment of French history in a dignified, calm, somber manner that is second to none.
But the most famous work Géromes should be Pollice Verso.
This painting is arguably the best known and most typical painting of realism, depicting a typical scene from ancient Rome: the fight of gladiators, at the moment, where the visitors of the bloody spectacle decide about the life and death of the defeated gladiator.
The winner looks up and waits for the decision of the people. The normally so restrained Vestal Virgins, romp and demand the death of the inferior. They have already influenced the upper ranks, while the left-hand side of the crowd seems to be concentrating on the Emperor, who sits bored in his lounge.
This image is said to have inspired Ridley Scott to his film Gladiator. The scene is actually rendered so true to life that you can imagine this.
Before now specialists of Roman gladiators cry out, it must be said that this image is based on the then state of knowledge on gladiator fights, because Gérome had indeed carried out extensive research, which was based on the excavations in Pompeiji.
But what unites both artists is an entirely different story, and basically I only found it through my Napoleonic research.
Both painters had also traveled the Orient, especially the then Turkey.
Obviously, they were impressed by a very special group of the Turkish sultan, because of both painters we have paintings of theBashi Bazouk.
Baski Bazouk?
Not all readers will have heard of this soldiers.
To be honest, I myself have only known her for a few years.
I was looking for a figure to represent Haji Halef Omar, the traveling companion of Kara Ben Nemsis. Two characters of the German author Karl May.
 Well, as I researched, I noticed the minis of the Perry brothers representing the Bashi Bazouk.
They fit perfectly, I thought.
But who are they, I thought immediately afterwards.
I started to read.
Well, and now that the Strelets company has modeled these soldiers in 1/72, I would like to bring them closer to you.
Already in the paintings of Vernet and Gérome you can see that the Bashi Bazouk are very colorfully dressed, that their clothes certainly do not look uniform.
That has a very specific reason.
The Bashi Bazouk were irregular troops of the sultan. They were fighting volunteers, who had to do the "rough work" in the Ottoman state.
Wherever it came to quelling uprisings, fighting revolts in the multi-ethnic state, or simply oppressing, abusing and persecuting the people, they were deployed.
At the same time, they were not subject to military jurisdiction or the rules of the normal Turkish army. They were the ones you needed to keep your fingers dirty.
Today they would wear black uniforms or would be masked otherwise.
At that time, they dressed wild and colorful to show their independence.
Their appearance and behavior were similar to that of pirates.
However, apart from the clothes, there was little romantic in their acting.
It was basically outside the law and the unit determined their own rules. The procedure was excused from the outset, yes positively sanctioned.
It was only logical to perform flamboyant, to show your wealth, your otherness, to the outside world.
The interesting thing is that the term "Bashi Bazouk" also describes this circumstance aptly. Literally that means "broken head", "disturbed", "confused". There is a reason for this, and it is grounded in the deeds of this unity.
Today, this term is synonymous with the description of unity.
But one should not lose the origin of this word creation when approaching to these killers. Killers, not soldiers.
They are disturbed.
They are "Bashi bazouk".
In the pictures of Vernet and Géromes, but of course in those of other painters, one sees another characteristic of the unit.
The unit was multi-ethnic. Not limited to a specific region.
In its heydays 65.000 Albanians, Tartars, Circassians, Turkmens, Kurds, as well as African men from different regions of the empire fought for the Sultan.
For figure collectors, it is therefore interesting to consider that you can use other miniatures than those explicitly named Bashi Bazouk.
I would like to refer here to the Albanian Brigade Games infantry, which can also be used ideally:
The different look of these soldiers is almost perfect.
A Bashi Bazouk received from the sultan namely only his weapon and the provisions. There was no pay. Also no uniform in the true sense. Plundering and robbery were thus almost determined.
In the 1860s, however, then a corps of Bashi Bazouk was set up, which existed until 1877. Since this was now officially led, it also received appropriate uniforms.
So you can see that the term Bashi-Bazouk refers to an official corps, but is often used in general terms for irregular fighters in the Ottoman Empire.
In the Vinkhuizjen Collection we find corresponding contemporary portraits of the Bashi-Bazouk Corps.
Here is shown on the one hand the commander, but also a high officer of Bashi Bazouk.
The commander officially had the rank of bimbachi, a major.
The corps was divided into different companies. Infantry and cavalry.
These in turn were commanded by Yuzbashi (captain) and Mulazim-i-evvel (lieutenant).
The corps consisted of about 2,000 soldiers, who then appeared uniformly uniform.
Another illustration of the Vinkhuizjen Collection shows two more soldiers.
They wear a uniform that resembles that of the commanders: blue knee breeches, Fustanella (long shirt), red Zouave-style jackets. The embellishments on the sleeves of the jacket indicate different ranks.
These were as follows:
Bimbashi - Major; three golden angles on the sleeve
Yuzbashi - Captain; two golden angles
Mulazim-i-evvel - Lieutenant; a golden angle
Cavus - sergeant; Zouave jacket with a thick curved ornament on the sleeve
Onbasi corporal; Zouave jacket with a slightly inconspicuous embellishment on the sleeve compared to that of the sergeant.
In Vernets painting also the green flag of this unit is shown.
In the camp, a slightly inconspicuous uniform was worn.
The Bazouk "decorated" themselves almost only for battle.
The mounted troops were dressed similarly striking.
With the Bashi Bazouk the massacres in Batak (1876) and later in the First World War in Phocaea (1914) are always linked.
The famous painting by Konstantin Makovsky, The Bulgarian Martyresses, represents these excesses relatively harmless.
You should never forget that when you paint these soldiers or set it up for a skirmish game.
Back to the Perry Bashi Bazouks.
Th soldiers, and also the 1/72 new edition of Strelets, can of course also be used for the conflict in Sudan at the end of the 19th century.
In 1877, Egyptian troops participated as part of the Ottoman Empire in the Balkan war. Upon their return, units of Bashi-Bazouk joined the forces. Officially, the Bashi-Bazouk corps was disbanded because of the atrocities in the war of 1877.
These Bashi Bazouks also participated as a fighting unit in the Hicks Sudan Expedition in 1883, and the Perry miniatures represent exactly this troop.
In my opinion, the better choice than the one Strelets chose.
I will not refight the Russian-Turkish War of 1877; it is conspicuously linked to the massacres in Bulgaria.
That Strelets covering this conflict in general, is understandable, because Strelets as a Russian manufacturer wants depict different Russian wars.
Nonetheless, these Bashi Bazouk are also definitely usable for all those players who tackle the conflict in Sudan in 1/72. Here they are a great asset, because such a colorful unity complements the look of an Egyptian army, of course, immensely.



Sonntag, 9. Dezember 2018

Strelets 168 und 169: Preußische Landwehr


Ein paar Monate ist es jetzt schon her, als ich mich mit Neuerscheinungen zur preußischen Landwehr von Hät und von Warlord Games einmal detaillierter auseinandersetzte.
Ziel meines damaligen Artikels war es, Ihnen eine wichtige Nachricht zukommen zu lassen.
Eines sollten Sie nämlich nicht vergessen; nämlich, dass Edeka 111 Jahre alt ist.
Na und es freut mich einfach ungemein, dass ich erneut in diesem Jahr die Chance bekomme, Ihnen diese wichtige Botschaft zu vermitteln.
Am Ende haben Sie es vergessen, obwoooooohl ich Sie ja mehrfach dazu aufgefordert habe, dies eben nicht zu tun.
Denn dieses wichtige Datum sollten Sie sich einfach merken.
Na und die frohe Botschaft.... Edeka ist tatsächlich immer noch 111 Jahre alt, denn immerhin befinden wir uns noch ein paar Tage im Jahr 2018.
Hintergrund meiner damaligen Aussage war im Grunde ein trauriger Anlass. Die Neuerscheinung der beiden Landwehr Sets war nämlich wirklich so überflüssig, dass man sie sich eigentlich nicht merken musste.
Die Warlord Games Figuren in 28 mm sind völlig unhistorisch und vergrützt, und taugen Im Grunde nur für das Recycling.
Ich persönlich habe aber etwas entdeckt, für was sie sich verwenden lassen. Ich werde Ihnen da mal demnächst von berichten.
Das Set von Hät war dann tatsächlich historisch genauer, aber die Figuren waren/sind halt auch irgendwie im typischen 1/72 Hät Stil: Die Gesichter verwaschen, wenige Posen, die Figuren selbst eher statisch und nicht unbedingt brillant zu nennen.
Hinzu kam dann noch, dass diese Figuren irgendwie zu einem falschen Zeitpunkt erschienen sind. 2015, zur 200. Jahrfeier der Schlacht bei Waterloo wäre das cool gewesen.
Na oder im Jahr 2013, also zum 200. Jahrestag der Aufstellung der Landwehr.
Ich hatte mich darüber schon ziemlich umfangreich in meinem letzten Artikel ausgelassen.


(Preußische Landwehr beim Rheinübergang 1813/14 bei Kaub. Flachfigurendiorama im Kauber Museum, aber so etwas können Sie mit den neuen Figuren gestalten)

Aber in 2018????
Na gut; manchmal muss man dann ja auch einmal selbstkritisch sein.
Vielleicht war mein Anspruch, meine Messlatte, da auch zu hoch gelegt, denn warum sollen sich denn auch Hersteller von Miniaturfiguren an historischen Tagen orientieren?
Ist doch eh nur Spielzeug, und somit im Grunde egal, wann es erscheint.
Nachdem ich leise vor mich her weinend den letzten Satz geschrieben habe, fällt es mir auch irgendwie leichter, mich dem neuen Set zuzuwenden, das jetzt im 111. Jahr des Bestehens der Firma Edeka herauskommen wird.
Doch Moment.
Es sind ja sogar zwei Sets; na und das ist dann auch schon ziemlich klasse.
Strelets hat wieder zugeschlagen.
Ja Strelets.
Wissen Sie was?
Mir macht es mittlerweile Spaß über Strelets zu schreiben.
Wenn es einen Hersteller gibt bei dem ein Vorankommen, eine tatsächliche Weiterentwicklung festzustellen ist, dann ist das Strelets.
Na und nachdem Zvezda ja quasi bei Großpackungen die Segel gestrichen hat, wird die Fanbase von Strelets halt auch immer größer, denn es gibt mittlerweile immer mehr Figurenpackungen des Herstellers, die ja nun wirklich gut sind.
Hinzu kommt, dass meine Leserschaft diese Artikel auch liest.
Eher liest, als wenn ich über Hät schreibe.
Das verwundert mich jetzt wiederum auch nicht, denn einen Artikel über Hät Figuren zu lesen, ist an sich schon mutig, denn niemand weiß im Vorfeld, was ihn da erwartet.
Es kann schlimm werden.
Dass meine Strelets Artikel gelesen werden, ist jetzt nicht ipso facto ein Werteurteil über das Geschriebene.
Nein; das hat eher etwas mit den Figuren zu tun.
Die werden gewürdigt, weil Sie halt auch besser sind, als das, was viele anderen Hersteller in 1/72 mittlerweile liefern.
Na und in meinem damaligen Artikel hatte ich ja geschrieben:
"Ich persönlich hoffe jetzt, dass es noch die preußische Landwehr im gleichen Stil geben wird. Das wäre dann natürlich richtig gut, wenn eine solche Packung in der gleichen Machart erscheinen würde. Das gäbe dann tatsächlich eine sehr stimmige und schöne Armee."
Und nun ist sie da.


Die preußische Landwehr in 1/72 von Strelets.
Und ähnlich wie die letzten Sets der französischen Infanterie und der Garde gibt es sie zweigeteilt.
Einmal marschierend, und einmal in relaxten, also „Rührt Euch“, Posen.
Was soll ich sagen?
Natürlich gefallen mir die Figuren.
Natürlich gefällt mir der thematische Ansatz.
Natürlich gefällt mir just diese Zweiteilung.
Franzosen können nicht genug Gegner haben.
VIVE L’EMPEREUR.
Was will denn der Franzosenfreund mehr.
Natürlich auch der Preußenfreund, der in der Landwehr seine Lieblingstruppe der Befreiungskriege sieht, und sich empörend über jeden aufregt, der diese Truppe nicht ernst nimmt.
Kommen wir nun zu dem ersten Set.
Da ist zunächst die Nr. 169 Landwehr Standing at Ease.



Der Interessent erhält hier insgesamt 18 unterschiedliche Figuren, plus das Markenzeichen der Firma, einen Strelitzen, als Bonusfigur.
Was reizt mich an diesen Standing At Ease Sets, werden sie sich vielleicht fragen.Ganz einfach. Ich bin da geprägt.
Ich bin da geprägt von einer ganz bestimmten Hollywoodszene, die mich – als ich sie das erste Mal gesehen habe – extrem beeindruckt und berührt hat.
Die meisten von meinen Lesern kennen sicherlich den Film Gettysburg.
Da gibt es dann die Szene, wo die Virginia Regimenter Aufstellung nehmen; quasi die Vorbereitung von Pickett’s Charge.
An exakt diese Szene, wenn Sie jetzt auch zeitlich später, und in einem anderen Konflikt liegt, muss ich immer bei diesen „At Ease“ Packungen denken.
Genau die Szene aus diesem Film können sie mit diesen Figuren darstellen:
Irgendwo, an einem Waldrand – konsequenterweise hier am Bois de Paris bei Plancenoit – stehen dann diese Figuren in Bataillonsstärke herum und bereiten sich für den Angriff vor.
Ein paar Schritte nach vorne formieren sich dann schon die benachbarten Bataillone zum Marsch.
Also just die Miniaturen, die ich Ihnen ein paar Absätze später in diesem Artikel vorstellen werde.
Genau diese Szene am Waldrand, die können Sie jetzt, meine lieben Leser, darstellen.
Da nimmt noch jemand den Schluck aus der Wasserflasche, sein Nachbar beschirmt mit seiner Hand die Augen, und schaut schon mal nervös nach vorne. Was wird da auf einen zukommen?


Andere haben die Musketen einfach auf dem Boden abgestellt und warten. 

Der linke Nebenmann nervt durch seine nervösen Nachfragen; stört die Ruhe vor dem Sturm.

Andere kramen in Ihren Taschen rum: Soll ich nochmal in den Brotkanten beißen? Hab ich genügend Patronen? Was ist mit dem Feuerstein? Soll ich die Muskete noch vor dem Befehl laden? Habe ich sie eigentlich schon geladen?

Der Unteroffizier hat sein Gewehr schon einmal rechtsgeschultert und schaut seine Jungs an, während die vier neben ihm stehenden Landwehrschützen einfach ruhig, abwartend, verharren.

Schütze Schulze Eins scheint noch seinen Vetter aus dem benachbarten Regiment zu grüßen, ebenso der zweite Vetter, Schulze Zwo, der hier im Regiment bei der Kommandogruppe Dienst tut.



Ein Landwehrmann wischt sich nochmals den Schweiß ab, 

während der Kommandotrupp sich langsam für die ersten Kommandos bereitmacht (oh; da ist ja die Fahne, die eigentlich bei Waterloo nicht da war. Aber egal. Mit Fahne ist und bleibt das alles einfach auch hübscher).

Die Figuren leben. Ja. Sie erzählen eine Geschichte.
Man kann sich förmlich hineindenken in eine Szene. Das ist einfach klasse, und erreicht man im Normalfall nur, wenn man sich Figuren nach den eigenen Vorstellungen modellieren lässt.
Strelets erreicht diesen hohen Anspruch auch diesmal mit eben diesen Figuren. Quasi von der Stange.
Das hat etwas, und war lange, lange Zeit unvorstellbar, gerade für diesen Hersteller.
Das Set 168 Landwehr on the March ergänzt dann in der Logik diese Figurenpackung.


Ähnlich wie bei den schon früher erschienenen Marschierern der preußischen Linie erhält der Käufer hier diverse Figuren in unterschiedlichen Marschpositionen.
3 Figuren haben die Muskete über die linke Schulter gelegt, sind also noch beim Anmarsch auf das Schlachtfeld. Ähnlich modelliert ist auch der Fahnenträger.


7 Miniaturen haben die Musketen schon für den Angriffsmarsch geschultert. Einige Soldaten verharren noch – die Füße sind noch in der geschlossenen Position -, andere befinden sich schon im Antritt.


Ein Unteroffizier, das Gewehr an der rechten Schulter tragend, geht bereits mit seiner Truppe nach vorne, ein anderer richtet seine Truppe aus.


Trommler und Offizier reihen sich in den Aufmarsch ein, und ein Feldgeistlicher segnet noch die abmarschierenden Männer.



Der Sammler erhält hier 17 unterschiedliche Minis, plus die Strelets Bonusfigur.
Ein tolles Set, das man natürlich auch noch in Kombination mit den Hät Figuren einsetzen kann, um deren ziemlich langweilige Posen aufzulockern.
Es scheint auch auf den ersten Blick so, dass das die persönliche Ausrüstung des Soldaten an den Miniaturen richtig dargestellt ist. Da gibt es eben Patronentaschen, Brotbeutel etc., also genau das, was so ein napoleonischer Soldat so braucht.
Sie erinnern sich an die Warlord Games Figuren, wo die Hälfte vergessen wurde??
Das scheint hier nicht der Fall und korrekt wiedergegeben worden zu sein, wenn auch nicht alle Figuren in der Rückansicht abgebildet werden.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass diese beiden Sets wirklich wichtige Neuerscheinungen in 1/72 sind.
Im Plastiksektor in diesem Maßstab gab es bis zum Erscheinen der Hät Miniaturen in diesem Jahr keine vernünftigen Landwehrtruppen.
Jetzt erhalten die Sammler zwei richtig gute Sets, die sowohl Wargamer, als auch Dioramenbauer auf jeden Fall verwenden können.
Die Landwehr als sehr wichtige Truppe der Befreiungskriege 1813/14, aber auch der Schlachten bei Ligny, Wavre und Waterloo können jetzt endlich auch kostengünstig in der Masse aufgestellt werden.
Die Posen sind auch so gewählt, dass sie im Arrangement auf jeden Fall wirken werden.
Persönlich gefällt mir die Pose des winkenden Landwehrmanns, den ich als Schulze Eins bezeichnet habe, überhaupt nicht.
Aber die findigen Dioramenbauer werden ihn eh umbauen, und die Wargamer werden ihn aussortieren.
Man hat ja genügend unterschiedliche Posen, die man hier arrangieren kann.
Mit den Strelets Sets der preußischen Linie und der Landwehr wird eine schmerzliche Lücke im Hobby geschlossen. Endlich hat man genügende Marschierer und abwartende Figuren für die oben erwähnten Schlachten.
Schlimm, dass man bis 2018 darauf warten musste; und schlimm, dass viele potentielle Kunden jetzt abgesprungen sind, und zum 28 mm Standard gewechselt haben.
Ich jedenfalls, bin wieder im Zwiespalt. Ich habe mein persönliches Projekt ja in 28 mm begonnen.
Aber ich werde an diesen Packungen in 1/72 wohl nicht vorbeikommen.
Vielleicht werde ich einmal paar Minis zur Probe anpinseln. Vielleicht verkauft mir ein Sammler, der diese Sets erwerben wird, jeweils eine Figur zum Testen.
Man wird sehen.
Als bekennender Deckelbildfan finde ich es natürlich prima, dass die schlesische Landwehr abgebildet wurde.
Sie erkennen dies an den gelben Aufschlägern (jede preußische Provinz hatte unterschiedliche Farben an den Aufschlägen (Ärmel, Kragen): Schlesien=Gelb; Pommern=Weiß; Westpreußen=Schwarz; Ostpreußen/Kurmark/Neumark=Mohnrot; Elbprovinz/Magdeburg=Hellblau; Westfalen=Grün; Rheinprovinz=Krapprot).
Ich freue mich aus zwei Gründen.
Zum einen habe ich da einen familiären Bezug, immerhin wurde mein Großvater noch in Schlesien geboren und lebte auch dort bis zu seinem 26. Lebensjahr; na und wenn ich Franzosenfreund schon Preußen anmalen muss – oje, oje, oje – dann welche aus der Provinz Schlesien.
Na und außerdem war die Schlesische Landwehr als Teil des Korps Yorck ja auch beim Rheinübergang 1813/14 bei Kaub vertreten, und gehörte zur Armee Blüchers.
Zwei persönliche, die ja für mich immer sehr entscheidend sind, und mich bei der Auswahl von Figurenthemen auch immer wieder beeinflussen.
Natürlich können Sie – meine lieben Leser – auch IHRE favorisierte Provinz wählen.
Es müssen nicht immer Schlesier sein.
Das Deckelbild ist das nur ein Beispiel.
Na und zum Abschluss möchte ich jetzt nur noch eins sagen. Das Jahr 2018 endet so für mich doch noch versöhnlich.
Jetzt wissen wir, dass Edeka 111 Jahre alt ist, wir wissen aber auch, dass ein Hersteller, der immer zu den Underdogs des Hobbies gehörte, sich richtig mausern konnte, und uns DIE Landwehrpackungen beschert, die wir uns im Grunde immer alle in 1/72 gewünscht haben.
Eine gute Nachricht, die dann auch erwähnenswert ist, und die man sich auch merken sollte, im 203. Jahr der Schlacht bei Waterloo, im 205. Jahr der Gründung der Landwehr und – und das vor allem -zum 205. Jahrestag des Rheinübergangs bei Kaub.


(Preußische Landwehr beim Rheinübergang 1813/14 bei Kaub)

Das hat doch auch etwas.



It has been a few months since I dealt with new releases on the Prussian Landwehr von Hät and Warlord Games in more detail.
But; the new release of the two Landwehr sets was really so superfluous that you did not have to notice that report.
The Warlord Games figures in 28 mm are completely unhistorical and enlarged, and are basically only for recycling.
Personally, I've discovered something for what to use them at all. I will tell you about it soon.
The set of Hät was actually historically more accurate, but the characters were / are somehow in the typical 1/72 Hät style: The faces washed out, a few poses, the characters themselves rather static and not necessarily brilliant to call.
On top of that, these characters somehow appeared at a wrong time. That would have been cool in 2015, the 200th anniversary of the Battle of Waterloo.
Well or in 2013, so the 200th anniversary of the establishment of the Landwehr.
I had already extensively omitted this in my last article.
But in 2018 ????
Okay; Sometimes you have to be self-critical.
Maybe my claim, my yardstick, was too high, because why should manufacturers of miniature figures orient themselves on historical days?
It's just a toy anyway, and basically it does not matter when it appears.
After I have written the last sentence - weeping softly -, I find it somehow easier to turn to the new set, which will now come out.
But wait.
There are even two sets; well and that is already pretty great.
Strelets has struck again.
Yes, Strelets.
I meanwhile enjoy writing about Strelets.
If there is a manufacturer who is making a progress, a real development, it is Strelets.
Well and after Zvezda has quashed the sails, so to speak, for large packs, the fanbase of Strelets is just getting bigger, because there are now more and more miniatures sets from the manufacturer, which are now really good.
In addition, my readers like these articles.
You like them much more compared with articles about new releases of Hät.
And that does not surprise me, because reading an article about Hät's miniatures is in itself courageous, because nobody knows in advance what to expect.
It can be bad.
The fact that my Strelets articles are being read is not ipso facto a value judgment on the writing.
It’s a judgement about the quality of the miniatures.
They are honored because they are much better, compared with the miniatures of other companies.
Well and in my former article I had written the following sentences:

"Personally, I hope now that the Prussian Landwehr will still appear,  in the same style.
That would actually give a collector a very consistent and beautiful army.”

And now; here it is:
The Prussian Landwehr of Strelets in 1/72.
And like the last sets of the French Line Infantry and the Guard, the topic is divided into two parts.
Once marching, and once in relaxed, "standing at ease”, poses.
What can I say?
Of course I like the figures.
Of course I like the thematic approach.
Of course I like just this dichotomy.
French cannot have enough opponents.
VIVE L'EMPEREUR.
What does a fanboy of the Frenchman wants more?
Let's come to the first set.
First, there is No. 169 Landwehr Standing at Ease.
The set receives a total of 18 different figures, plus the company's trademark, a Strelski soldier, as a bonus figure.
What attracts me to these “Standing At Ease” sets, you might wonder.
Very easily. I am influenced.
I am influenced by a very specific Hollywood scene that impressed and touched me the first time I saw it.
Most of my readers certainly know the movie Gettysburg.
You remember the scene where the Virginia regiments line up? The moment just before Pickett's Charge?
Exactly the scene from this film can be represented with these figures:
Somewhere, at a forest edge - consequently here at the Bois de Paris at Plancenoit - these figures stand around in battalion strength and prepare for the attack.
A few steps forward the neighboring battalions form their march columns
Someone takes the drink from the waterbottle, his neighbor shields his eyes with his hand, and looks forward nervously. What will happen to him?
Others simply park the muskets on the ground and wait. The left neighbor annoys by his nervous demands; disturbs the calm before the storm.
Others rummage around in their pockets: Should I bite again in the bread? Do I have enough cartridges? What about the flint? Should I load the musket before the command? Did I actually load it already?
The corporal has already shouldered his musket to the right and is looking at his boys, while the four Landwehr riflemen standing next to him are simply waiting.
Landwehr soldier Schulze One still seems to greet his cousin from the neighboring regiment, as well as the second cousin, Schulze Two, who is serving in the regiment at the commando group.
Another Landwehr soldier wipes his sweat again, while the commando group prepares slowly for the first commands (oh, there's the flag that was not actually there at Waterloo, but no matter. Flags in units look so much better).
The figures live. Yes. They tell a story.
You can literally think into a scene. This is just great, and you can usually only reach that if you can model the figures according to your own ideas.
Strelets also achieves this high standard with these figures. Almost off the peg.
That has something, and was unimaginable for a long, long time, especially for this manufacturer.
The set 168 Landwehr on the March then this figure pack.
Similar to the earlier released Prussian Line Infantry, the costumer receives various figures in different marching positions.
3 figures have put the musket over their left shoulder, so they are still marching to the battlefield. The flag bearer is similarly modeled.
7 miniatures have shouldered the muskets for the attack march. Some soldiers are still standing - their feet are still in the closed position -, others are already at the start.
A corporal, carrying the musket on his right shoulder, is already moving forward with his unit, while another is directing his soldiers.
Drummers and officers line up, and a chaplain blesses the men who are retiring.
The collector gets 17 different minis, plus the Strelets bonus figure.
A great set that you can of course also use in combination with the Hät figures to loosen their rather boring poses.
It also seems at first glance that the personal equipment of the soldier on the miniatures is displayed correctly. There are cartridges, haversacks, knapsacks, etc., exactly that, what a Napoleonic soldier needs.
You remember the Warlord Games figures, where half the equipment was forgotten??
This does not seem to be the case here and has been reproduced correctly, although not all figures are displayed in the rear view.
Finally, it should be noted that these two sets are really important new releases in 1/72.
In the plastic sector on this scale, there were no usable Landwehr troops until the appearance of the Hät Miniatures this year.
Now the collectors get two really good sets that both Wargamer and diorama builders can definitely use.
The Landwehr was a very important troop of the wars of liberation in 1813/14, but also during the battles at Ligny, Wavre and Waterloo. Now you can finally set up these units at low cost in the mass.
The poses are also chosen so that they will definitely work in the arrangement.
Personally, I do not like the pose of the waving Landwehr soldier, whom I have called Schulze One.
But the resourceful diorama builders will rebuild it anyway, and the wargamers will sort it out.
You have enough different poses that you can arrange here.
With the Strelet sets of the Prussian line and the Landwehr a painful gap in the hobby is closed. Finally you have sufficient marching and waiting figures for the above-mentioned battles.
Bad that you had to wait until 2018; and bad that many potential customers have jumped off now, and have changed to 28 mm standard.
Anyway, I'm in conflict again. I started my personal project in 28 mm.
But I will probably not get past these packs in 1/72.
Maybe I'll brush some minis for a try. Maybe a collector, who will buy these sets, will sell me one character each for testing.
We will see.
On the cover of the set, you can see the Silesian Landwehr.
You can see this from the yellow mnarkings(each Prussian province had different colors on the cuffs (sleeves, collars): Silesia = yellow, Pomeranian = white;
West Prussia = black; Prussia / Kurmark / Neumark = Poppy; Elbprovinz / Magdeburg = light blue; Westfalen = green; Rhine Province = madder).
I'm happy for two reasons.
On the one hand, I have a family connection, after all, my grandfather was still born in Silesia and lived there until he was 26 years old.
And besides, as part of the Yorck corps, the Silesian Landwehr was also present at the Rhine crossing at Kaub in 1813/14, and belonged to Blücher's army.
So the release of this Landwehr soldiers is a really good news, which is worth mentioning, and which should also be remembered, in the 203rd year of the Battle of Waterloo, in the 205th year of the founding of the Landwehr and - and above all - for the 205th anniversary of the Rhine crossing at Kaub ,
Great news.

P.S.: The pictures from the rhine crossing are from the Blücher Museum in Kaub. It's a diorama with classic tin miniatures. But with the Strelets miniatures you can built your personal rhine crossing.