Sonntag, 18. Februar 2018

Mecklenburger im Krieg gegen Russland 1812

Die beiden Mecklenburgischen Fürstentümer – Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz -  mussten im Jahr 1808 unter französischem Druck dem Rheinbund beitreten.
Traditionell war der Landesteil Schwerin sehr eng mit dem Zarenreich verbunden, während sich Strelitz eng an Preußen anlehnte. Die Heirat der strelitzschen Prinzessin Luise mit dem preußischen Thronfolger und späterem König Friedrich Wilhelm III. war sozusagen das äußere Symbol dieser politischen Einstellung.
Im Krieg Preußens gegen Frankreich im Jahr 1806 blieben die Mecklenburger zwar neutral, aber wirklich genutzt, hatte es ihnen nicht. Na und wenn man ehrlich war: So ganz neutral war man auch nicht geblieben, denn immerhin wurde im Jahr 1805 den in Pommern gelandeten Truppen Russlands und Schwedens der Durchmarsch durch das Land gewährt.
Na und Mecklenburg verdiente an diesem Durchmarsch.
So etwas vergaß der Kaiser der Franzosen aber nicht.
„Gutwillig musste alles an die übermächtigen Sieger hergegeben werden. Schwerin war im Namen des Kaisers als französischer Besitz erklärt, dass mecklenburgische Militär entwaffnet worden; eine französische Verwaltung wurde eingeführt. Herzog Friedrich Franz I. musste mit seiner gesamten Familie das Land verlassen; er begab sich nach Altona.“  (zit. Bei Reinhard Münch: Als die Mecklenburger für Napoleon fochten, Leipzig 2014, S. 16).
Der Strelitzer Herrscher konnte in seinem Land verbleiben. Ihn retteten die guten Beziehungen zum bayrischen König.
Nach dem Friedensschluss zu Tilsit konnte der Schweriner Herzog wieder in sein Land zurück, und im Frühjahr 1808 fand der bereits oben erwähnte Beitritt zum Rheinbund statt.
Wie in allen anderen Rheinbundstaaten, mussten auch die Mecklenburger Truppen stellen. Strelitz 400 Mann, und Schwerin 1900 Mann.

Bis zum Jahr 1800 hatten die Mecklenburger im Grunde eine „Armée en miniature“. Man hatte Militär, weil es halt zum guten Ton gehörte. 
Nichtsdestotrotz diente das Infanterieregiment von Gluer als Subsidienregiment in der holländischen Armee. Solche vertraglichen Unterstützungen bestanden bereits zur Zeit des Spanischen Erbfolgekrieges zwischen Mecklenburg und Holland. Was also den Engländern ihre Truppen aus Hessen-Kassel waren, dass war den Holländern der Soldat aus Mecklenburg-Schwerin.
1808 wurde dann eine Kommission aus 4 Offizieren einberufen, die sich Gedanken um die Organisation der neu aufzustellenden Truppe machen sollte.
Man entschied sich dem französischen Beispiel zu folgen und stellte eine Brigade auf, die aus 4 Bataillonen mit je sechs Kompanien bestand. Eine Grenadier-, eine Voltigeur- und vier Musketierkompanien bildeten somit ein Bataillon.
Untergebracht wurden diese Bataillone in Schwerin, Wismar und Rostock.
In Mecklenburg Strelitz wurde ebenfalls ein Kommission gebildet. Hier kam man zum Ergebnis die geforderten 400 Mann in einem Bataillon zusammenzuführen, und dieses wiederum in 4 Kompanien zu gliedern.
Der erste Einsatz der Mecklenburg Schweriner endete in einem Fiasko. Sie sollten sich dem  preußischen, aufständischen Major Schill entgegenstellen. Das taten sie auch, wurden dabei aber von Schills Truppen komplett gefangen genommen.
Vielleicht lag es ja auch an dieser schlechten Reputation, dass die Mecklenburger Truppen im Nachgang nicht mehr von Napoleon für einen Einsatz gefordert wurden, bis dann in Vorbereitung des Russlandfeldzuges alle Staaten, die mit Napoleon verbündet waren, Kontingente stellen mussten.
Über diesen Feldzug gibt es diverse Abhandlungen verschiedener Kriegsteilnehmer aus allen möglichen Nationen. Auch von Angehörigen des Mecklenburger Militärs sind Memoiren erhalten geblieben.
Wer sich damit näher beschäftigen will, dem empfehle ich folgende Werke:
Johann Walsmann, Mit Napoleon nach Russland 1812, Würzburg 1918.
Otto Gotthard von Raven, Tagebuch des Feldzugs in Russland im Jahr 1812, Rostock 1998.
Das Strelitzer Kontingent wurde dem 127. französischen Linienregiment angegliedert, das sich wiederum zum großen Teil aus Soldaten aus Hamburg zusammensetzte. Der Stamm dieser Einheit bestand aus Soldaten des im Jahr 1811 aufgelösten hamburgischen Stadtmilitärs. Die Soldaten kämpften bei Walutina Gora, wo dem Regiment dann der Adler von Napoleon verliehen wurde, und vor Moskau.
Die Mecklenburg Schweriner, ein Regiment mit 2 Bataillonen, wurden zunächst dem I. Korps unter Davout, dann aber dem IX. Korps unter Victor zugeordnet.
Ihr Marsch begann in Güstrow, ging über Neu-Brandenburg nach Pasewalk, und dann nach Stettin.
General Gudin musterte die Mecklenburger:  
„Sein Erstaunen über unsere seltsame Ausrüstung war groß, und er entfernte sich, ohne die Besichtigung beendet zu haben, im höchsten Grade entrüstet über das, was er gesehen hatte.“ (zit. Bei Münch, S. 36).
Das erinnert schon an ähnliche Eindrücke, die ich bereits für deutsche Rheinbundtruppen in Spanien zitiert habe.
Interessanterweise schnitten die Mecklenburg Strelitzer bei dieser Revue besser ab, als die Schweriner. Vielleicht liegt das daran, dass Strelitz bereits im Jahr 1810 ein Reglement nach französischem Vorbild eingeführt hatte. Das Exerzieren und Manövrieren funktionierte hier wohl schon besser, und außerdem wird es den Revue haltenden Franzosen wohl vertrauter gewesen sein. Vielleicht haben die Strelitzer es aber auch einfach besser beherrscht, als die Schweriner, was leider nicht überliefert ist.
Von Stettin ging der Weg der Schweriner nach Küstrin, dann nach Posen.
Interessant sind auch Bemerkungen Walsmanns, der die Zustände der Landbevölkerung in Polen und Russland beschreibt. „Um ein großes Feuer, das meist in der Mitte des Raumes oder an der Wand auf einer Erhöhung brennt, sitzen halbnackte Kinder an der Seite ihrer bedürftig gekleideten Eltern. Der Rauchabzug ist gleichzeitig Fenster. Gekocht wird in schmutzigen Gerätschaften, während dicht daneben sorgliche Mütter ihren Sprösslingen das Ungeziefer aus den Kleidern suchen. Ähnlich dem Quartier waren auch die Lebensmittel, so weit sie überhaupt zu bekommen waren; denn der geringe Vorrat war meist von den vor uns marschierenden Truppen schon aufgebraucht.“ (zit. Bei Münch, S. 37f)
Die Beschreibungen ähneln tatsächlich Beobachtungen, die dann später noch von deutschen Soldaten des 2 Weltkriegs gemacht wurden. Im Gegensatz aber zu deren rasseideologischen Wertungen und Diffamierungen der Bevölkerung, stellt der Mecklenburger im Dienste Napoleons ganz klar, was der Grund für diese Armut ist: „Die Tyrannei der Gutsherrschaft sündigt himmelschreiend durch die Entweihung der armen Menschen.“
Die Musterungen des Schweriner Kontingents in Posen und Danzig fielen erneut katastrophal aus. Der französische General Rapp wandte sich allerdings in Folge direkt an den Herzog in der Heimat, und verlangte, dass das Regiment besser auszustatten sei.
Von Danzig ging es dann nach Königsberg. Zwischen Braunsberg und Heiligenbeil begegnete Walsmann IHM:
„Ein ganz eigenes Gefühl beschlich mich bei seinem Anblick… Ich betrachtete mit gespanntester Aufmerksamkeit diesen Mann, so klein an Gestalt, so groß an Genie. Seine einfach, grüne Uniform, und sein kleiner dreieckiger Hut bildeten ein seltsames und dennoch eindrucksvolles Äußeres. Man sah an dem Feuer seiner Blicke, dass seine Seele noch nicht gealtert war, und ungeachtet seiner etwas gebückten Haltung fühlte man, dass er mit der ganzen Kraft eines jugendlichen Kriegers und Feldherrn diesen Feldzug führen werde.“ (zit. Bei Münch, S. 43).
Vive L’Empereur sag ich da nur. Es ist immer wieder faszinierend mit welcher Inbrunst Soldaten ihre Begegnungen mit Napoleon beschreiben. Der Kaiser hatte einfach Kultstatus. Er war ein Popstar. Ohne Frage. Und genau wie ein Popstar wusste er das auch. Nicht umsonst ist von ihm folgender Satz überliefert:
„Ich liebe die Macht als Künstler, wie der Geiger seine Geige liebt.
Ich liebe die Macht, um aus ihr Echo und Harmonie zu entnehmen.“
Von Anfang Juli bis Ende September wurde dann Wilna die Garnison der Schweriner. Hier erfuhr man von der Besetzung Moskaus, und ein großes Fest wurde begangen.
Am 21. September kam dann der Marschbefehl für das Regiment. Ein Geldtransport in Richtung Moskau sollte begleitet werden.
Am 18. Oktober kam bei Dorogobusch der Befehl hier zu halten. In dieser russischen Ansiedlung hörten die Mecklenburger von irregulären Kämpfern, Freischärlern, nach heutigem Sprachgebrauch Partsianen:
Es wurde berichtet, dass russische Gefangene sich tot stellten, am Straßenrand liegen blieben, und nachdem ihre Bewacher sie liegen ließen, zur nächsten Siedlung eilten. Hier sammelten sie Freiwillige um sich und begannen als Freischärler zu kämpfen.
Um dem entgegen zu wirken, sollten in Zukunft solche „Entkräftete“ erschossen werden, ein Befehl, der oftmals von polnischen Soldaten ausgeführt wurde, die in den Russen ihre Erzfeinde sahen.
Walsmann schreibt dazu: „Nie ist ein solcher Befehl zu entschuldigen und noch weniger die Ausführung desselben.“
Auch hier entdeckt man schreckliche Parallelen zu den Kriegsereignissen in Russland währen der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Zwei Detachments der Mecklenburger wurden mit Sonderaufträgen unter französisches Kommando gestellt. 
Das eine begleitete den Divisionsgeneral Baraguay d’Hilliers , und kämpfte gegen russische Truppen. Das andere Kontingent, dem Gotthard von Raven angehörte, kämpfte dann später noch an der Beresina.
Am 4. November fluteten die Rückzügler aus Moskau nach Dorogobusch. Die Mecklenburger wurden der Nachhut Marschall Neys zugeteilt, stellten sogar seine Leibwache, und marschierten jetzt Richtung Smolensk,
Bis man die Stadt erreichte, kam es zu Scharmützeln mit Kosaken.
Am 15. November wurde Smolensk dann wieder verlassen und die Mecklenburger zogen sich in Richtung Beresina zurück. Auf dem Marsch erfroren viele Soldaten.
Aus dem November 1812 stammt dann auch nochmals eine weitere Beschreibung des Kaisers aus Sicht eines Mecklenburgers: 
„ Bekleidet in einem Pelz, auf dem Kopf sein dreieckiger Hut, schien die nunmehrige Wendung des Krieges einige Spuren in seinen Minen zurück gelassen zu haben. Sie waren düster, und ein innerer Kampf war in denselben sichtbar. Möchten auch heitere Züge diesem Gesicht fremd sein, gewaltig hat sich sein Ausdruck seit dem Übergang über den Njemen bei Kowno geändert.“ (zit. Bei Münch, S. 43)
Am 28. November wurde die Beresina überquert: 
„ Nachdem ich über mehrere Wagen geklettert war, gelang es mir endlich, die noch brauchbare Brücke zu erblicken. Geschwind drängte ich mich dazwischen, ohne auf die Rippenstöße zu achten, die ich von rechts und links erhielt. Bald mussten wir wieder Halt machen. Dann wurde die ganze Masse abermals ein Stück weiter geschoben. Endlich kamen wir der Brücke auf einige Schritte nahe und so war kein anderer Ausweg mehr offen, als durch eine geschickte Bewegung auf die Brücke zu kommen…. Mit einem Satz war ich auf der Brücke und, ohne auf das Schreien und Stoßen der Gendarmen zu achten, erreichte ich unter bedeutender Anstrengung und unter Lebensgefahr das jenseitige Ufer. Die Beresina lag hinter mir. Ich war fast der erste, der von unseren Truppen es geschafft hatte“ (Walsmann, zit. Bei Münch, S. 65)
Von hier ging es dann zunächst nach Wilna. 100 Mecklenburger waren dann am 10. Dezember noch in der Lage die Stadt zu verlassen. Immerhin führten sie auch noch die beiden Fahnen des mecklenburgischen Kontingents mit sich. Diese kleine Schar erreichte dann am 30. Januar 1813 Ludwigslust.
Über 1000 Mecklenburger ließen in Russland ihr Leben.
Walsmann war mit anderen Verwundeten der napoleonischen Grande Armee in Wilna zurückgeblieben. Diese wurden Opfer der russischen Eroberer: 
„Mit Gewalt stürzten die angekommenen Soldaten und Kosaken in die Häuser. Nachdem sie die darin verborgenen, wehrlosen Schlachtopfer ausgezogen hatten, stießen sie denselben mit dem Ausdruck ‚Krepier, Du Franzos’ unter Kantschuhieben (=Schläge mit ledergeflochtenen Riemenpeitschen) auf die Straße. Jeder vorüber gehende Russe kühlte dann sein Mütchen an Ihnen durch Säbelhiebe, bis die Unglücklichen niedersanken, und, Ihr Dasein verwünschend, den Geist aufgaben. Jedermann schlug oder wurde geschlagen; das Ächzen der Sterbenden wurde aber von dem wilden Jubel der Sieger übertönt.“ (zit bei Münch, S. 75).
Auch hier wieder leider Parallelen zu Geschehnissen im Zweiten Weltkrieg.
Diese Übergriffe ließen nach, als Zar Alexander die Stadt erreichte. Dennoch blieben die Zustände vor allem in den Lazaretten der Truppen nahezu unbeschreiblich.
Walsmann selbst konnte sich Papiere eines Verstorbenen aus Wilna besorgen, gab sich als Schuster auf Reisen aus und kehrte so in die Heimat zurück, die sich im März 1813 vom Rheinbund losgesagt hatte und jetzt im Kampf gegen Napoleon stand.
Das ist aber eine Geschichte, die ich ein anderes Mal erzählen werde.


Uniformen

In dem oben bereits erwähnten Tagebuch Gotthard von Ravens ist auch eine genaue Beschreibung der mecklenburgischen Uniform zu finden:
„Die Bewaffnung mit sehr guten französischen Gewehren, aus der Fabrik von Lüttich, war schon um dieses Kalibers Willen zweckmäßig; die Offiziere des Stabes, die Grenadiere und Voltigeure hatten Säbel, diejenigen der Musketiere und die Militärbeamten Degen. Das Lederzeug war weiß und die kalbfellenen Tornister nicht zu groß, die Unform war blau mit roth nebst weißen Knöpfen, die Mäntel und Pantalons waren hellgrau, im Sommer weiß leinen, die Überröcke der Offiziere waren von blauer Farbe.; die Mannschaft trug Schuhe, im Sommer weiß leinerene Gamschen.“ (zit. Bei Münch, S. 41).
Zu ergänzen bleibt, dass Federbüsche, Epauletten und Tschakoschnur bei den Voltigeuren grün und bei den Grenadieren rot waren. Die Musketiere hatten rote Achselklappen und einen kleineren weißen Ponpon.
Laut Knötel/ Sieg: Farbiges Handbuch der Uniformkunde 1, S. 86 war die Strelitzer Infanterie fast gleich mit der Schwerinischen uniformiert. Hauptsächlichstes Unterscheidungsmerkmal seien die gelben Knöpfe.
Es sei allerdings erwähnt, dass die Strelitzer Uniform laut einer anderen Darstellung viel eher der französischen Bardin Uniform gleicht. Die Knopfreihen der Schweriner standen nämlich enger zusammen, ähnlich wie bei der preußischen Uniform.
Also muss man, will man diese Truppe darstellen, entweder auf Bardin Franzosen ausweichen, aber die Tschakos tauschen, oder einfach doch auf Mecklenburg-Schweriner zurückgreifen und die Knöpfe anders malen.
Zum einen gibt es von den Perries Mecklenburger Marschierer.
Zum anderen hat mein alter Sammlerkollege Klaus Hinderks jetzt noch weitere Figuren für sein Norddeutschland Projekt geknetet und zurecht geschnitzt.
Ich hatte an dieser Stelle über die hanseatische Legion berichtet.
Jetzt gibt es von ihm auch Mecklenburger in kämpfenden Positionen. Hier die Figuren im Bild.









(Arme des Fahnenträgers, des Trommlers sowie die Trommel selbst sind Bits von Victrix)

Die passen natürlich wunderbar zu den oben beschriebenen Szenarien, wo sich Mecklenburger der Kosaken und russischer Vortrupps erwehren.


Wer Interesse an den Figuren hat, hier die Mailadresse. Schreibt Klaus einfach an und verständigt Euch mit ihm.



The two Mecklenburg principalities - Mecklenburg-Schwerin and Mecklenburg-Strelitz - had to join the Rheinbund in 1808 under French pressure.
Traditionally, the Schwerin region was closely linked to the Tsarist empire, while Strelitz closely followed Prussia. The marriage of the Strelitzian Princess Luise with the Prussian heir apparent and later King Friedrich Wilhelm III. was, so to speak, the symbol of this political attitude.
In the war of Prussia against France in the year 1806 the Mecklenburg principalities remained neutral. But, to be honest: One did not remain completely neutral either, because after all, the troops of Russia and Sweden, who had landed in Pomerania, were granted passage through the country in 1805.
And Mecklenburg earned on this march.
But the Emperor of the French did not forget that.
"Well, everything had to be given to the overpowering victors. Schwerin was declared in the name of the Emperor as a French possession, that Mecklenburg military had been disarmed; a French administration was introduced. Duke Friedrich Franz I had to leave the country with his entire family; he went to Altona. "(cit .: In Reinhard Münch: Als die Mecklenburger für Napoleon fochten, Leipzig 2014, p. 16).
The Duke of Strelitz could remain in his country. He was saved by the good relations with the Bavarian king.
After the conclusion of peace at Tilsit, the Duke of Schwerin was able to return to his country, and in the spring of 1808, the already mentioned accession to the Rhine Confederation took place.
As in all other states of the Confederation, the Mecklenburg principalities had to recruit soldiers. Strelitz 400 men, and Schwerin 1900 men.
By the year 1800, the Mecklenburg principalities had basically an "operetta army". Nonetheless, the Gluer Infantry Regiment served as a subsidiary regiment in the Dutch army. Such contractual support already existed at the time of the Spanish Succession War between Mecklenburg and Holland. So what was the Englishmen their troops from Hesse-Kassel, that was the Dutchman the soldier from Mecklenburg-Schwerin.
In 1808, a commission of four officers was called to consider the organization of the newly formed force in Schwerin.
It was decided to follow the French example and set up a brigade consisting of 4 battalions, each with six companies. A Grenadier, a Voltigeur and four Musketeer companies thus formed a battalion.
These battalions were housed in Schwerin, Wismar and Rostock.
In Mecklenburg Strelitz also a commission was formed. Here one came to the result to bring together the required 400 men in a battalion, divided into 4 companies.
The first mission of the Mecklenburg Schwerin troops ended in a fiasco. They were to oppose the Prussian insurgent Major Schill. They did, but were completely captured by Schill's forces.
Perhaps it was also because of this bad reputation that the Mecklenburg troops were no longer required by Napoleon for another mission, but finally in the preparation of the Russian campaign all states that were allied with Napoleon, had to give contingents.
About this campaign there are various eyewitness accountss of war veterans from all kinds of nations. Also memoirs have been preserved by members of the Mecklenburg military.
If you want to look more closely, I recommend the following works:
Johann Walsmann, Mit Napoleon in Rußland 1812, Würzburg 1918.
Otto Gotthard von Raven, Tagebuch des Feldzugs in Russland im Jahr 1812, Rostock 1998.
The Strelitz‘ contingent was attached to the 127th French line regiment, which in turn consisted largely of soldiers from Hamburg. The core of this unit consisted of soldiers of the dissolved Hamburg city military. The soldiers fought at Walutina Gora, where the regiment was awarded the eagle of Napoleon, and before Moscow.
The Mecklenburg Schwerin force, a regiment with 2 battalions, were initially assigned to the I. Corps under Davout, but then to the IX. Corps under Victor.
Their march began in Güstrow, went via New Brandenburg to Pasewalk, and then to Szczecin.
General Gudin hold revue to the Mecklenburgers: "His astonishment at our strange equipment was great, and he departed, without having finished the visit, in the highest degree indignant over what he had seen." (Quoted by Münch, p. 36) ).
This already reminds of similar impressions, which I already quoted for German Rheinbund troops in Spain.
Interestingly, the Mecklenburg Strelitz contingent performed better in this revue than the force from Schwerin. Perhaps because Strelitz had already introduced in 1810 a regulation based on the French model. The practice and maneuvering worked better here, and besides, it will probably have been more familiar to the revue-keeping Frenchman. Maybe the Strelitz battalion have just mastered it better, which unfortunately is not known.
From Szczecin the route of the Schwerin went to Küstrin, then to Poznan.
Also interesting are Walsmann's remarks describing the conditions of the rural population in Poland and Russia. "Around a big fire that burns mostly in the middle of the room or at the wall on a rise, half-naked children sit by the side of their needy-clad parents. The flue is at the same time the main window. They cook in dirty equipment, while close by careful mothers are looking for vermin in the clothes of their children. Similar to the lodging were the food, as far as it were to be got; for the small stock was mostly already used up by the troops marching in front of us. "(quoted by Münch, p. 37f)
The descriptions are actually similar to observations that were later made by German soldiers in World War II. But, in contrast to their racial ideological assessments and defamation of the population, the Mecklenburg soldier in the service of Napoleon states very clear the reason for this poverty: It‘s "the tyranny of the squire“ ands the feudal system that leads to „the desecration of the poor people."
The revues of the Schwerin contingent in Poznan and Gdansk were again catastrophic. The French General Rapp, however, turned in an adress directly to the Duke, and demanded that the regiment should be better equipped.
From Gdansk the regiment went to Königsberg. Between Braunsberg and Heiligenbeil, Walsmann met HIM, the emperor:
"A very special feeling crept over my face ... I watched this man with so much attention, so small in height, so big of genius. His simple, green uniform, and his small triangular hat made a strange yet impressive appearance. You could see by the fire of his eyes that his soul had not yet aged, and despite his slightly stooped attitude, he felt that he would lead this campaign with all the strength of a youthful warrior and general. "." (Quoted by Münch, p. 43)
Vive L'Empereur, that’s what I say. It is always fascinating with which fervor soldiers describe their encounters with Napoleon. The emperor simply had cult status. He was a pop star. Without question. And just like a pop star, he knew that too. It is not for nothing that the following sentence has been handed down from him:
"I love the power as an artist, as the violinist loves his violin.
I love the power to extract echoes and harmony from it."
From the beginning of July to the end of September Vilna then became the garrison of the Schwerin contingent. Here they learned about the occupation of Moscow, and a big party was celebrated.
On September 21, the marching orders for the regiment arrived. A money transfer in the direction of Moscow should be accompanied
On the 18th of October the troops entered the village Dorogobusch. They were ordered to hold here. In this Russian settlement, they heard that Russian prisoners play dead, lying on the roadside, and rushed to the nearest settlement after their guards left them alone. Here they gathered volunteers around and began to fight as partizans.
In order to counteract this, in the future such "invalidated persons" should be shot. The order was often carried out by Polish soldiers who saw in the Russians their archenemies.
Walsmann writes: "Never is such an order to be excused, and even less the execution of it."
Here too one discovers terrible parallels to the war events in Russia during the 1940s.
Two Detachments of the Mecklenburg regiment were placed with special orders under French command. The one accompanied the division general Baraguay d'Hilliers, and fought against Russian troops. The other contingent to which Gotthard von Raven belonged fought later on the Beresina.
On November 4, the returnees from Moscow flooded to Dorogobusch. The Mecklenburgers were assigned to the rearguard of Marshal Neys – they served as personal lifeguard -, and now marched towards Smolensk,
Until it reached the city, there were skirmishes with Cossacks.
On November 15, Smolensk was abandoned and the Mecklenburgers retreated to the Beresina. Many soldiers froze to death on the march.
Another description of the Emperor from the perspective of a Mecklenburg soldier dates back to November 1812:
"Dressed in a fur coat and his triangular hat on his head, the now twist of the war seemed to have left some traces in his expression. His expression was gloomy and an inner struggle was visible in it. Even if cheerful features are alien to this face, its expression has changed enormously since the transition over the Niemen in Kovno. "(Quoted by Münch, p. 43)
On November 28, the Beresina was crossed: "After climbing several cars, I finally managed to see the still usable bridge. Quickly I forced myself between them without paying attention to the ribs I received from right and left. Soon we had to stop again. Then the whole mass was again pushed a little further. At last we approached the bridge to a few steps, so there was no other way out than to come to the bridge by a skilful movement .... With one leap I was on the bridge, and without paying any attention to the cries and bumps of the gendarmes, I reached the other side of the river bank with great effort and danger to my life. The Beresina was behind me. I was almost the first to succeed our troops "(Walsmann, quoted by Münch, p.65)
From here the remnants of the regiment went first to Vilna.
100 Mecklenburgers left the city on 10 December with the two flags. These reached the Mecklenburg court at Ludwigslust on 30 January 1813.
1000 Mecklenburgers died in Russia.
Walsmann had stayed behind in Vilna with other wounded of the Napoleonic Grande Armee. These were victims of the Russian conquerors: "By force, the arrived soldiers and Cossacks rushed into the houses. After stripping off their defenseless victims, they struck him on the street with tweezer-thighs (= punches with leather-braided belt whips), shouting 'Die, frenchman. Every passing Russian then cooled his witsily with saber strokes until the unfortunate ones sank down and, cursing their existence, pass away. Anyone hit or was beaten; but the moaning of the dying was drowned out by the wild rejoicing of the victors. "(quoted by Münch, p. 75).
These attacks subsided when Tsar Alexander reached the city. Nevertheless, the conditions remained almost indescribable, especially in the military hospitals of the troops.
Walsmann himself was able to obtain papers from a deceased person from Vilna, pretended to be a shoemaker when traveling and thus returned to his homeland, which had renounced in March 1813 from the Confederation of the Rhine and now stood in the fight against Napoleon.
But that's a story that I'll tell another time.

Uniforms

In the above-mentioned diary Gotthard von Ravens gives also a detailed description of the Mecklenburg uniform:
"The arming with very good French rifles, from the factory of Liège, was already expedient for this caliber's sake; the officers of the staff, the Grenadiers and the Voltigeurs had sabers, the musketeers and the military officials had rapiers. The leather was white and the calfskin satchels were not too large, the unform was blue with red and white buttons, the coats and pantaloons were light gray, white linen in the summer, the officers' overcoats were blue in color .; the soldiers wore shoes, in the summer with linen gaiters. "(zit. Bei Münch, p. 41).
It should be added that plumes, epaulettes and shako-strings were green for Voltigeurs and red for the Grenadiers. The musketeers had red shoulder flaps and a smaller white ponpon.
According to Knötel / Sieg: Colored Handbook of Uniform Customer 1, p. 86, the Strelitz‘ Infantry was almost uniformed like the Schwerin Infantry. The main difference were the yellow buttons.
It should be noted, however, that the Strelitz‘ uniform is much more similar to the French Bardin uniform according to another illustration. Attached the photo.
So, if you want to portray this soldiers, you have to use Bardin French, or simply fall back to Mecklenburg-Schwerin miniatures and paint the buttons differently.
On the one hand, you can find marching soldiers of Mecklenburg-Schwerin, sculpted by the Perry twins.
On the other hand, my old collector colleague Klaus Hinderks has kneaded and carved more figures for his Northern Germany project.
At this point I reported on the Hanseatic Legion.
Now there are also Mecklenburg soldiers in fighting positions available. Here are the figures in the picture.
They’ll fit wonderful to the scenarios described above, where Mecklenburger resist the Cossacks and the Russian avantgarde soldiers.
If you are interested in these figures, here is the mail adress of Klaus. Just write him and get in touch with him.

Sonntag, 11. Februar 2018

Hät -Avisierte Österreicher für den Siebenjährigen Krieg

Leute. Erschlagt mich bitte nicht, aber ich muss diesen Bericht schreiben.
Ein BLOG, der sich regelmäßig mit Miniaturen in verschiedenen Maßstäben auseinandersetzt, der muss einfach auch einen Beitrag haben, wo es im Schwerpunkt um die Firma Hät geht.
Ja, um die vielgeliebte und vielgehasste 1/72 Figurenschmiede aus den USA unter dem Kommando von ihrem Supremo Commandante Harris.
Es geht um negative und vermeintlich positive Aspekte dieser Company.
Aber bevor ich am Ende des Artikels eine Ankündigung bespreche, gibt es die Vorgeschichte vorneweg. Denn nur mit dieser Vorgeschichte, werden Sie verstehen, warum ich mich noch nicht so wirklich freuen kann.
Ich bin so fair und erwähne das Thema jetzt zu Beginn des Artikels, damit Sie so noch die Möglichkeit haben, wegzuklicken. Wie früher. Beim Fernsehen. Glauben Sie mir. Das konnte man tatsächlich mal abschalten, und musste nicht immer weiter zappen, um noch auf Kanal 1022 irgendwas annähernd Vernünftiges zu finden. Wer nichts über Hät erfahren will, der darf jetzt gehen.
Den anderen sage ich nur. Ich habe Sie vorgewarnt.
Was hat mich diese Firma Nerven gekostet.
Da bist Du in den 60er und 70er Jahren mit Airfix aufgewachsen, was wirklich toll war. Die Figuren waren nach heutigen Maßstäben zwar auch sehr einfach gehalten, aber die Firma Airfix konnte immerhin sagen, was soll es. Wir sind Pioniere, die technischen Mittel sind halt so, und deshalb präsentieren wir Euch, liebe Sammler, exakt das Produkt, was Ihr da in Euren Händen haltet. Nehmt es, oder lasst es.
Na und irgendwo hatte Airfix halt auch Recht, und wir Kinder, Spieler und Sammler dankten und danken es auch der Firma, in dem wir ihr bis heute halt auch irgendwo die Treue halten.

Ich kenne kaum jemanden, der, wenn er in 1/72 wargamed, jetzt nicht irgendwo noch ein paar Airfix Soldaten mit in seine Aufstellung reinpackt. Ich kenne keinen Sammler, der nicht irgendwann mal in seiner Hobby Karriere ein Airfix Modell gekauft, gebaut oder angemalt hat.
Das muss halt einfach sein. Eine Verneigung vor der Jugend und einem prägenden Hersteller.
Na und wenn man sich die Minis dann genauer anschaut, dann haben sie halt auch noch was. Das 1/72 Afrikakorps von Airfix ist bis heute in seiner Darstellung unerreicht. Die Figuren sind dermaßen realistisch modelliert, das hat bis heute niemand so hinbekommen.

Warum war das so? Weil sich hier die Modelleure an Originalvorlagen, an Bildern orientiert hatten. Zumindest bei den beiden WW II Sets der Deutschen, sprich der normalen Wehrmachtsinfanterie und dem DAK. Für andere Figuren trifft das jetzt nicht unbedingt zu. Aber hier war Airfix tatsächlich Trendsetter, Wegbereiter und immer noch der Hersteller, der die Höhe der Messlatte bestimmte.


Auch die 80er Jahre haben uns dann Freude beschert, einfach deshalb, weil Esci die Sets brachte,  die wir uns doch immer gewünscht hatten. Alleine die diversen napoleonischen Kavallerieeinheiten!! Na und das in dieser klassischen sauberen Modellier- und Gussqualität. Ein absolutes Novum zu diesem Zeitpunkt, na und irgendwie sogar heute total zeitgemäß.
Ich habe es erst unlängst in den beiden Berichten zu neuen Sets der Firma Waterloo1815 erwähnt, dass irgendwie bei dieser Firma der alte Esci Modelleur beschäftigt sein muss. Denn die Modellierung ist einfach identisch. Ohne jetzt genaue Details über Modelleure in dieser Szene zu haben, handelt es sich jetzt definitiv um die gleiche Schule. Also entweder ist es tatsächlich derselbe Herr, oder er hat irgendwie in bester Yoda Manier irgendeinem Padawan die Macht verliehen, genauso zu modellieren wie er:
„Ich spüre die Macht ist groß in Dir!“, wird er da wohl einem jungen, gelehrigen Schüler zugeraunt haben.
Na und so bekommen wir Nostalgiker doch immer wieder einmal was nettes Neues präsentiert, in dem Look, den wir damals in den 80er Jahren geliebt haben. Nur halt nicht mehr von Esci oder Italeri, sondern von Waterloo1815.


(Beispiel Waterloo1815 Französische Dragoner zu Fuß


Geradezu symptomatisch für ein Güteschema auf dem das Wort „EVERGREEN“ auf Ewigkeiten eingeprägt sein wird, ist das alte Esci Set der Vietnamesen und der US Truppen aus dem Vietnamkrieg. Ein Krieg, der bei Erscheinen des Sets ja noch gar nicht so lange vorbei war. Diese beiden Figurenpackungen wurden dann später ja auch von Revell wiederaufgelegt.
Noch heute benutzt unsere Spielergruppe exakt diese Minis für unsere Wargames „Down in Nam“. Warum? Es gibt tatsächlich nichts besseres und günstigeres, das dann auch noch so gut modelliert ist.




Na und wenn sich Mitspieler wie wir, die sich ja eigentlich im Normalfall im 15 mm oder 28 mm Bereich tummeln, dann auf ein solches Set für Ihre Spiele einigen…. Ja; das spricht dann schon für diese Figuren.
Bevor wir jetzt aber zu Hät kommen, muss man auf jeden Fall noch zwei Hersteller erwähnen, die Ende der 80er Jahre bzw. Anfang der 90er Jahre auf dem Markt erschienen und ihrer Art auch irgendwie bahnbrechend waren. Revell und Italeri, die letzteren quasi als „Rechtsnachfolger“ von Esci, brachten Sets raus in einer Qualität, die dann nochmals deutlich besser wurde, als das, was Airfix oder Esci in den vorherigen Jahren liefern konnten.

(Beispiel Revell 7 jähriger Krieg 


(Beispiel Italeri Französische Dragoner 


Man hatte das Gefühl im Maßstab 1/72 in Plastik jetzt die Spitze erreicht zu haben. Eine interessante Packung nach der anderen kam auf den Markt. Dazu noch in jedem Set eine Menge unterschiedlicher Posen; mindestens 10 manchmal sogar 15.
Das war richtig gut, denn wenn man nicht umbauen wollte, was halt auch nicht jeder konnte, dann liebte man es möglichst viele unterschiedliche Posen zu erhalten.
Die Ära heutiger Hartplastikbausätze, wo man Figuren je nach Gusto zusammenbauen kann, war halt noch nicht angebrochen.
Na und dann, Mitte der 90er Jahre kamen News aus Amerika. Ein neuer Hersteller.


Was waren wir happy.
Relativ früh hatte der Hersteller hier eine umfangreiche Webpräsenz aufgeschaltet. Eine eigene Seite, wo man die veröffentlichten Packungen sehen konnte, aber auch die, die dann noch kommen sollten.



Dem Besitzer der Firma, Herrn Harris, konnte man dann sogar Bilder der eigenen Werke schicken, die dann auch tatsächlich auf diese Seite hochgeladen wurden: Everything Toy Soldiers, hieß - und heißt - die Rubrik, na und irgendwie war das schon klasse. So was wie ein Ritterschlag im Figurenhobby, wenn Dein eigener Krempel da erschien.
Mal tolle, aber auch mal schlechte Maler, präsentierten einem da ihre Werke; teilten Gedanken, Malschemen etc.
Also im Grunde genauso, wie das heute interaktiv in Foren oder auf facebook stattfindet.
Genau diese „Kommunikation“ führte dazu, dass der Sammler sich ernst genommen vorkam und irgendwie „Hät minded“ war: Schon klasse. Das muss man unterstützen, dachten da viele.
Hinzu kam, dass dann ja auch Unmengen von Ankündigungen auf der Seite standen, und man mittels einer Zeitleiste immer ungefähr wusste, in welchem Produktionsstatus denn das Lieblingsset zur Zeit war. Anfänglich waren diese Zyklen zwischen erster Ankündigung und Erscheinen auch irgendwie überschaubar.
Aber dann kam der Punkt, an dem die Schere immer weiter auseinander ging, und man immer länger warten musste.
Schlimm war das im Grunde nicht. Denn Hät hat es NIE geschafft eine Qualitätsstufe zu erreichen, die derjenigen von Revell oder Esci/Italeri entsprach. Bis heute nicht.
Figuren, die immer anders aussahen, als die Entwürfe. Riesige Unterschiede zwischen Konzeptzeichnung, Master und fertiger Miniatur. Das war, ist, bei Hät einfach normal.
Im Grunde auch schon ein Qualitätsmerkmal, wenn man dauernd schlecht ist.
In der frühen Zeit gab es einige – wenige- Ausnahmen.
Die Figuren der karthagischen Kriege waren ganz nett und auch brauchbar. Die afrikanische schwere Infanterie Hannibals kann man wirklich verwursten.





Dann gab es noch die Makedonen, die einige Sammler tatsächlich super anmalten und auch publik machten.
Aber was sind schon diese paar Sets im Vergleich zur Masse, die da veröffentlicht wurde.
2004 dachte ich, ich seh nicht richtig. Da kamen dann die einzigen beiden Sets raus, wo ich noch heute der Meinung bin, dass sie wirklich gut waren.
Leider waren es Kombisets.
Das erste fasste Nassauer und Lützower Jäger zusammen. Das zweite Belgier und holländische Miliz.



Das Problem dieser Sets. Aufgrund der Zusammenfassung zweier Themen erhielt der Sammler nur noch 4 verschiedene Posen pro Einheit, anstatt der gewohnten 8, was ja im Grunde auch schon wenig war, verglichen mit der Posenvielfalt von Esci/Italeri oder gar Revell.
Mit diesen Sets hatte der damalige Modelleur – vielleicht war es auch schon ein anderer, als der die die früheren Sets rausgebracht hatte – den Höhepunkt seines Schaffens erreicht. Die preußischen Jäger könnte man da noch fairerweise hinzurechnen. Die sehen ähnlich aus.


Allerdings muss man an dieser Stelle festhalten, dass es schon krass ist fast 10 Jahre zu brauchen, um den Standard von Revell und Italeri/Esci überhaupt einmal annähernd zu erreichen.
Na jedenfalls war es so, dass ich zu diesem Zeitpunkt mal kurz meinen Frieden mit der Firma Hät machte. Das verwendete Plastik war klasse, fast schon Hartplastik. Die Farbe haftete super auf den Figuren. Dazu kamen dann noch endlich die tatsächlich gut modellierten Figuren.
Also definitiv ein Schritt in die richtige Richtung.
Bis dato hatte ich ja, ich hatte es einmal in einem anderen Bericht erwähnt, Hät Figuren nur noch wegen den schönen Umverpackungen gekauft, die anfänglich von Giuseppe Rava kamen.
Jetzt schien es so, dass man die Figurenpackungen auch mal wegen den Figuren kaufen konnte.
Ein leichter Hoffnungsschimmer am Horizont, na und irgendwie freute ich mich da.
Was soll ich sagen.
Zu früh gefreut.
Kurz danach kam ein neuer Modelleur, dessen Stil mir auch nicht unbedingt zusagte. Das lag aber daran, dass die Modellierung nicht unbedingt zu bestehenden Figurenlinien passte, und man deshalb eingeschränkt war.
Die einzige Reihe, die ich da mit anderen Herstellern kombiniere, sind die Kolonialtruppen zum Sudankrieg. Da geht das, da ich Camel Corps oder Gatling und Gardener Schützen ja in getrennten Einheiten einsetze.




Hoffnung hatte ich auch bei den preußischen Marschierern  der Linie. Aber irgendwie habe ich da das Gefühl, dass die nie auf dem Markt waren. Es gab da wohl eine relativ kleine Auflage, die dann auch schnell vergriffen war, denn die Marschierer sahen brauchbar aus, aber dann waren sie weg.
Niemand hat die. Irgendwie Hät auch nicht.
Na und wann die angekündigte Landwehr erscheinen wird... Wir werden es sehen.


Das eigentlich schlimme war aber, dass Hät ebenfalls so um 2006 herum auf ein anderes Plastik umstellte.
So eine Art Knetgummi, der sich irgendwie merkwürdig anfasst, fairly soft, wie das PSR so schön sagt. Dieses unsägliche Material lässt sich auch nur suboptimal bemalen, denn die Farbe auf dem Pinsel verläuft hier nicht so sauber und kann dann auch nur schwer mit einem Schlepperpinsel gezogen werden. Also definitiv nicht so, wie man das im Normalfall gewohnt ist.
Echt strange das Ganze.
Zudem habe ich irgendwie Angst, dass der Weichmacher in den Dingern irgendwann verdampft und die Miniatur einfach so zerbröselt. Wohl nur eine Horrorvorstellung. Aber irgendwie schreckt mich allein der Gedanke da schon ab.
Nach diesen beiden Wechseln, Modelleur und Material, war dann Hät auch irgendwie für mich gestorben.
Warum soll man 1) auf etwas warten, was meistens nie kommt, 2) was dann vielleicht doch kommt, aber anders aussieht und 3) am Ende kommt, aber merkwürdig modelliert und in einem schlechten Werkstoff hergestellt ist.
Schon erschütternd, wenn man das bei einem Hersteller feststellt, der mittlerweile über 270 !!! verschiedene Sets herausgebracht hat. 270!! Na und ich komme auf maximal 27 Sets, die ich persönlich halbwegs brauchbar finde. Schon ärmlich das Ganze.
Zum Glück entdeckte ich ungefähr zu diesem Zeitpunkt 28 mm Figuren und schwenkte, bis auf einige Ausnahmen – immerhin hat man ja noch Massen in 1/72, die man immer wieder mal aus dem Keller hochholen kann -, auf diesen Maßstab um.
Aber kennt Ihr dieses Gefühl, das Euch früher befiel, wenn es um Eure Jugendliebe ging?
Dieses Verzeihen, das Verständnis, das Anhimmeln, das doch Gutes im Verborgenen Suchen, das Hoffen, dass doch noch alles gut wird? Kennt Ihr das?
Ja; und so geht es vielen bei Hät.
Seit gestern dann auch irgendwie mal wieder mir.
Ja haltet mich für verrückt. Werft mir Inkonsequenz vor. Sagt, Koppi Du spinnst.
Aber Jungs. Seid doch mal ehrlich, vielleicht schafft Harris es ja diesmal.
Wer ist schuld an diesem Gefühl??
Thomas, the Newsletter Mischak. Der Junge ist und bleibt wahnsinnig. Wer über 1/72 informiert sein möchte, der sollte mich anschreiben. Ich gebe Euch die Mailadresse von Thomas, damit er Euch in den Newsletter aufnimmt. Was er da immer so alles findet, ist schon klasse.
Na und da schickt er diesmal einen Link zum neuen Hät Forum. Sieht jetzt moderner aus. Auch hier wird wieder diskutiert, na und da seh ich, dass auch der liebe Herr Harris jetzt die 3D Modellierung entdeckt hat.
Na und die Figuren hauen einen jetzt wirklich um. Österreicher für den Siebenjährigen Krieg, somit für mich speziell auch als Mainzer und Kurtrierer anmalbar, na und das wirklich in einer hervorragenden 3D Modellierung.
Man sieht 15 verschiedene Miniaturen. Einen berittenen Offizier.

Eine Kommandotruppe. Trommler Fahnenträger, Offizier mit Sponton und Unteroffizier mit Hellebarde.

5 verschiedene Grenadiere. Ein Unteroffizier, der die Linie regelt. Ein Marschierer, ein Vorgehender, ein ladender und ein schießender Grenadier.

Bei den Musketieren. Zwei Marschierende, zwei Vorgehende, ein Ladender und ein Schütze.

Die Posen wirken dabei sehr natürlich. Super finde ich Details, wie der nach links fallende Mützenbeutel des vorgehenden Grenadiers. Da versteht der Modelleur was von Bewegung. Das wirkt alles nicht statisch, sondern sehr, sehr dynamisch.
Das einzige was ich nicht zuordnen kann, ist der kleine Knubbel bei einigen Minis in der Rückansicht, im linken Gesäßbereich. Fehlt da noch was? Ein Rest der noch weg muss?

Tornister, Riemen, Patronentaschen, ja die Zöpfe und Schnurrbärte sind hingegen wirklich gut modelliert.
Die sehen einfach gut, und historisch schon genau aus.
Hier der Link zur Crowdfunding Kampagne:
http://www.hat.com/Big7AutCF.html
Na und jetzt.
Jetzt ist es wieder da das Gefühl. Na und das, obwohl es sich da ja nicht um Master, sondern zunächst einmal um Computerzeichnungen handelt.
Ich werde auf die Minis warten. Ja ich werde es tun.
Das wieder neu aufgelegte Kombiset von Revell mit den alten Österreichern und Preußen muss ich mir nicht kaufen. Davon hab ich noch genug.
Aber diese Hät Ankündigung ist wirklich klasse. Da muss man ein Auge drauf haben.
Na und dann ist da die große Hoffnung. Die Russen bekommen es doch auch hin. Bei Zvezda sieht man eine 3 D Modellierung und das Produkt ist dann auch so.
Das muss doch auch Harris hinbekommen.
Na und vielleicht liest Herr Harris ja meinen Bericht – ach wäre das toll – und vielleicht fragt er einfach mal Zvezda, wie man sowas macht.
Bitte Herr Harris. Lassen Sie diesmal richtige Formen bauen. Schmeißen Sie Ihr Plastik auf den Restmüll und in den gelben Sack und nehmen das, was Zvezda auch nimmt, oder das, was Sie persönlich damals bei den Nassauer/Lützowern oder Holländer/Belgier verwendet haben.
Na und wenn Sie das machen, dann wird am Ende doch noch alles gut.
Denn dieses Set wäre definitiv klasse, wenn es dann mal endlich so erscheinen würde wie abgebildet. Nicht nur Modellbauer, sondern sicherlich auch jede Menge Wargamer wären zufrieden.
Denn mit diesen Figuren könnte man einfach wunderschöne Einheiten basteln, die auch zudem noch gut aussähen.
Also bitte.
Enttäuschen Sie diesmal nicht Ihre ehemaligen Fans Mr. Harris.
Die Miniaturen wären es wirklich wert, wenn sie vernünftig auf den Markt kämen.
Ich freu mich jedenfalls, denn Stufe 1 von 10 des Produktionszyklus ist jetzt schon mal erfüllt.
Kann ja nur noch 9 Jahre oder so dauern, bis sie dann final erscheinen.



People. Please do not hate me, but I have to write this report.
A BLOG, which deals regularly with miniatures in different scales, must simply have a contribution, whit a focus on the company Hät.
Yes, to the beloved and much hated 1/72 figure company from the US under the command of its Supremo Commandante Harris.
It's about negative and supposedly positive aspects of this company.
But before I discuss an announcement at the end of the article, I have to look back. Because only with the history, you will understand why I can not be really happy yet, in this moment.
I am so fair and mention the topic now at the beginning of the article so that you still have the opportunity to click away. If you do not want to know anything about Hät, you may now go.
In the 60s and 70s  you grew up with Airfix, which was really great. The figures were kept very simple by today's standards, but the company Airfix could say, after all, who cares  
We are pioneers, the technical means are just that, and that's why we present to you, dear collectors, exactly the product that you hold in your hands. Take it or leave it.
Well and somehow Airfix was just right, and so we children, players and collectors gave our thanks to the company until today. And yes, we are still loyal.
I hardly know anyone who, if he played wargames in 1/72 scale, is not packing some Airfix soldiers into his lineup now. I do not know any collector who did not buy, build or paint an Airfix model at some point in his hobby career.
Well, and if you take a closer look at the Minis, then you have something else too. For example, the 1/72 Africa Corps  of Airfix is ​​still unmatched in its presentation. The figures are modeled so realistic.
Why, you are thinking now?
Because here the modellers had oriented themselves on originals, on pictures. At least in the two WW II sets of the german army (Wehrmacht and Africa Corps). Airfix was here indeed trendsetter, pioneer and still the manufacturer who sets the bar high.
The 80s also brought us joy, simply because Esci published the sets that we had always wanted. Take a look at the various Napoleonic cavalry units !! Well, and that in this classic clean modeling and casting quality. An absolute novelty at this time, well and somehow even today totally contemporary.
I have recently mentioned it in the two reports on new sets of the company Waterloo1815 that somehow in this company, the old Esci modeller must be busy. Because the modeling is just the same. Without now having exact details about modellers in this scene, it's definitely the same school now. So either it's actually the same gentleman, or somehow, in the best Yoda manner, the former modeller gave some padawan the power to model figures in the same way like he did it before:
"I feel the power is great in you!", He will probably have whispered to a young, docile student.
Well and so we nostalgics get something nice and new again and again, in the look we loved back in the 80s. Just not anymore from Esci or Italeri, but from Waterloo1815.
Almost symptomatic of a quality scheme on which the word "EVERGREEN" will be engraved for eternity, is the old esci set of Vietnamese and US troops from the Vietnam War. A war that was not over so long when the set came out. These two character packs were then later re-launched by Revell.
Even today our group of players uses exactly these minis for our war games "Down in Nam". Why? There is actually nothing better, andby the way cheaper, which is then modeled so well.
But before we come to Hät, you have to mention in any case two manufacturers who appeared in the late 80s or early 90s on the market and their kind were also groundbreaking.
Revell and Italeri, the latter as a "legal successor" of Esci, brought out sets in a quality that was then again significantly better than everything what Airfix or Esci had published in the previous years.
An interesting set after the other appears on the market.
In addition, in each set a lot of different poses; at least 10, sometimes even 15.
That was really good, because if you did not want to customize you figures, then you loved to get as many different poses as possible.
The era of today's hard plastic kits, where you can assemble figures according to your taste, was not started yet.
Well, then, in the mid-90s news came from America. A new manufacturer.
HÄT
Relatively early, the manufacturer had an extensive web presence. On the webpage you could see the published sets, but also the ones that should come later.
In  the threat „Everything Toy Soldiers“ painters presented their works; shared thoughts, painting schemes etc.
So basically, as it is done interactively today in forums or on facebook.
Exactly this "communication" meant that the collector felt taken seriously and he becomes "Hät minded":
Many of us thought, you have to support that. Really.
There were tons of announcements on the site, and one always knew roughly in which production status the favorite set was currently available. Initially, these cycles between first announcement and appearance were somehow manageable.
But then came the point where the scissors went further and further apart, and you had to wait longer and longer.
That was not bad at all. Because Hät has never managed to achieve a quality level that corresponded to that of Revell or Esci / Italeri. Not until today.
Figures that always looked different compared with the early announcements. Huge differences between concept drawing, master and finished miniature.
Basically, even a quality feature, if you are constantly suboptimal.
In the early days there were a few - few exceptions.
The figures of the Carthaginian wars were quite nice and useful. Hannibal's African heavy infantry can really be recommended.
Then there were the Macedonians, and I saw really great painted modells of some of these miniatures.
But what are these few sets compared to the mass that was released by Hät.
In 2004 I don’t want to believe my eyes. Two sets appeared and they were really good.
Unfortunately they combined two nations in one set.
The first combined Nassauer and Lützower Jäger. The second Belgian and Dutch militia.
The problem of these sets. Due to the summary of two topics, the collector received only 4 different poses per unit, instead of the usual 8. And those 8 were a minimum, compared to the variety of poses you got from Esci / Italeri or even Revell.
With these sets, the then modeller - perhaps it was already another, as the one who had brought out the earlier sets - had reached the pinnacle of his work. Also the Prussioan Jäger Set looks similar.
So definitely a step in the right direction.
To date, I had only bought Hät figures because of the beautiful outer packaging, with covers painted by Giuseppe Rava.
Now it seemed like you could buy the figure packs because of the characters.
A slight glimmer of hope on the horizon, well and somehow I was happy there.
But not long at all.
Shortly thereafter came a new modeller whose style I did not necessarily like. The modeling did not necessarily fit with existing figure lines, and so for me the use of the figures were limited.
The only series that I combine with other manufacturers are the colonial troops for the Sudanese war. That's because I use Camel Corps or Gatling and Gardener units in separate units.
I also had hope among the marchers of the prussian line.
But somehow I have the feeling that they were never on the market. There was probably a relatively small edition, which was then quickly sold out, because the marchers looked usable. But here in Germany they are gone.
You cannot find them in any shop.
The really bad thing was that Hät also changed around 2006 to another plastic.
Such a kind of plastic with a strange consistence, fairly soft, as PSR says so nicely.
This material can also be painted only suboptimal. So definitely not the way you normally are used to.
Really strange the whole thing.
In addition, I'm somehow afraid that the plasticizer in the miniatures eventually evaporated and the miniature just crumbles. Probably just a horror picture. But somehow the thought alone scares me off.
After these two changes, modeller and material, Hät was history in my eyes.
Why should one 1) wait for something that usually never comes, 2) what then maybe comes, but looks different and 3) comes at the end, but strangely modeled and made in a bad material.
Already shocking, if one notes that this company, meanwhile released over 270! different sets.
270 !! Well and I come to a maximum of 27 sets, which I personally find reasonably useful.
Fortunately, I discovered about that time 28 mm figures and, with a few exceptions changed to this scale. (After all, one still has masses in 1/72, which can be brought up again and again from the cellar)
But do you rfemember the feeling that used to affect you when it came to your teen sweetheart?
This forgiveness, the understanding, the adulation, the good in the hidden search, hoping that everything will be all right?
Do you know that?
Yes; and now I feel in the same way after I have seen the new Hät announcements.
Mr. Harris has now discovered the 3D modeling.
Well, the characters are really killing you now. Austrians for the Seven Years War, so for me especially paintable as forces for the electors of Mainz and Trier ,really in an excellent 3D modeling.
You can see 15 different miniatures. A mounted officer.
A commando group. Drummer flag bearer, officer with sponton and sergeant with halberd.
5 different grenadiers. A sergeant who controls the line. A marcher, an advancing soldier, a loading and a shooting grenadier.
The musketeers. Two marching, two advancing, one loading and one firing.
The poses are very natural. I like details like the beanie bag of the previous Grenadier, which falls to the left. The modeler understands something of movement. This does not seem static, but very, very dynamic.
There is a small failure in the left buttock area.There is a hole in the uniform. But I think someone will see it before moulding.
Is there something missing? A rest that still has to go?
Satchels, straps, pouches, yes, the braids and mustaches are really well modeled.
They look just fine, and historically accurate.
Here the link to the crowdfunding campaign:
http://www.hat.com/Big7AutCF.html
Well and now.
This figures are no masters, only computer graphics. So we have to wait.
I will wait for the minis also. Yes I will do it. I have alot of time.
But this Hät announcement is really great. You have to keep an eye on it.
Well and then there is the big hope. The Russians are getting it too. At Zvezda you see a 3D modeling and the product is like that.
That's what Harris has to do.
Well, maybe Mr. Harris is reading my report - oh that's great - and maybe he just asks Zvezda how to do that.
Please Mr. Harris. Let's make correct moulds this time. Put your special plastic on the garbage and take what Zvezda also uses or what you personally used at the Nassau/ Lützow or Dutch/ Belgian sets back then.
Well, and if you do that, then everything will be fine in the end.
Because this set would definitely be great, if it would finally appear as shown. Not only modelers, but certainly a lot of Wargamer would be satisfied.
Because with these figures, you could just make beautiful units that also look good.
So please.
Do not disappoint your former fans, Mr. Harris.
The miniatures would really be worth it if they came reasonably to the market.
Anyway, I'm glad because stage 1 of 10 of the production cycle is already fulfilled.

It can only take 9 years or so until they finally appear in the market.