Sonntag, 10. Juni 2018

Strelets 170 und 171: Französische Alte Garde


So langsam bekommt mein BLOG einen leichten Touch. Ja; er widmet sich doch tatsächlich verstärkt napoleonischen Themen.
Das wird vielleicht einige meiner Leser freuen. Andere wird es vielleicht auch nerven, weil sie mit der Epoche nun wirklich nichts am Hut haben.
Diese Entwicklung ist allerdings verschiedenen Aspekten geschuldet.
Ich selbst sehe mich ja als Sammler, Hin- und Wieder Spieler, von/mit Miniaturen vor allem im 1/72 bzw. im 28 mm Maßstab.
Dabei war die napoleonische Epoche schon immer bei mir äußerst präsent.
Vor ein paar Jahren dachte ich dann persönlich, dass jetzt die finale Entscheidung auch für mich gefallen sei.
Nachdem Victrix, aber vor allem die Perries und Warlord, immer mehr Plastikboxen im 28 mm Maßstab auf den Markt brachten, und das dann noch in teilweise hervorragender Qualität, da konnte man sich dem neuen Trend jetzt nicht wirklich verschließen.
Also kaufte ich mir auch ein paar Boxen, stellte dann aber sehr schnell fest, dass ich dann wohl doch nicht im Bataillonsmaßstab mit diesen Minis spielen möchte.
Für Skirmishspiele finde ich den 28 mm Maßstab einfach unerreicht.
Aber nur da.
Für großtaktische Sachen präferiere ich da persönlich immer noch 1/72.
Das liegt zum einen an ein paar genialen Spielen, die ich mit Frank Becker und Frank Bauer in den Anfangszeiten meiner – gemessen an meinem Lebensalter - doch sehr jungen Tabletopkarriere gemacht habe.
Dann kam noch dazu, dass meine Spielergruppe den Great Northern War in 1/72 für sich entdeckte, und dort dann richtig aktiv wurde. Sven und Stefan haben da super Armeen aus dem Boden gestampft und ich musste da wirklich nochmals feststellen. Jawohl. Das ist von der Optik genau mein Ding.
Spielfiguren im Tabletop bilden Gefechte und Kriege ja nur ab. Sie unterliegen dabei einer großen Abstraktion. Die einzelne Base ist dabei ein Platzhalter:
Bei Spielen im Bataillonsmaßstab steht eine Base, ein Element, für den Teil eines Bataillons, für ein Bataillon oder für einen Teil eines Regiments.
Am besten ist es dann natürlich, wenn auch alle drei Waffengattungen  Infanterie, Kavallerie und Artillerie dargestellt werden.
Bildet man so mehrere Bataillone/Regimenter sowie Kavallerieschwadronen und Artilleriebatterien ab, entspricht diese Aufstellung im Grunde einer Brigade-, einer Division- oder gar einem Korps.
Eine Armee wird simuliert.
Je mehr Ebenen ich meiner Armee hinzufüge, je mehr Einheiten es werden, desto enger wird es natürlich auch auf dem ebenfalls abstrahiert eingesetzten Spielfeld.
Das ist in der Regel ja nicht größer als 1,20 x 1,80.
Bei 28 mm Spielen der napoleonischen Kriege kann es dann auf solchen Platten schon mal ziemlich eng zugehen. Auch wenn das Spielfeld an sich schon groß erscheint, es vielleicht sogar in seiner Breite hin- und wieder auf 2,40 verlängert wird.
Die Tiefe des Spielfeldes ist allein dadurch begrenzt, dass die Spieler ja noch mit ihren Händen die Bases der Figuren erreichen müssen.
Folglich stößt man beim Spielen da einfach an Grenzen. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Will man aber bei einem Spiel zwei bis drei Ansiedlungen oder ein größeres Dorf integrieren, dann ist es einfach besser einen Maßstab nach unten zu gehen.
Kleinere Miniaturen auf entsprechenden Bases gefallen mir bei solchen großtaktischen Spielen  persönlich einfach besser.
Na und wegen dieser rein persönlichen Präferenz habe ich den Weg wieder zu meinem Ursprungsmaßstab zurück gefunden.
Einen Großteil meiner 28 mm Marschierer habe ich bereits wieder verkauft bzw. gegen anderes getauscht. Ein paar Sachen werde ich noch in entsprechenden Foren anbieten.
Bemalen werde ich in Zukunft aber wieder mehr 1/72 Miniaturen, von denen ich ja auch genügende mein Eigen nenne.
Die von mir so getroffenen Überlegungen bzw. Entscheidungen wurden aber auch durch etwas ganz anderes begünstigt
Früher gab es zwar unzählige Figurenpackungen, was aber immer suboptimal war, ist schnell erklärt: Der Typus der Figuren.
Gerade bei den Infanteriepackungen.
Marschierer und Vorgehende kamen nur sehr selten vor. Stattdessen gab es unzählige  „Action Figuren“, die aber auch selten sinnige Posen hatten.
Um also eine vernünftig aussehende Armee zu bekommen, musste man dann schon eine ganze Menge Päckchen kaufen. Na und dann war der Preisunterschied tatsächlich nicht mehr gegeben, als die 28 mm Plastikpackungen auf den Markt kamen. Denn der Preis einer Einzelbox in 28 mm, war dann letztendlich tatsächlich günstiger, als drei bis vier Packungen in 1/72, die man ja brauchte, um stimmige Einheiten aufzustellen.
Wie gesagt: Dieser Nachteil kam vor allem bei den Infanteriepackungen vor.
Kavallerie und Artillerie der Plastiksets konnten viel besser out of the box verwendet werden.
Bei der letzten störten dann vor allem fehlende Protzen und Munitionswagen. Doch da kamen dann auch ziemlich schnell Kleinserienhersteller  auf den Markt, die diese Lücke zu schließen begannen.
Heute existieren diese Probleme in dieser Form nicht mehr.
Der Kunde kann im Prinzip aus dem Vollen schöpfen.
Ist dem Sammler der Preis egal, dann kann er sich mittlerweile komplette Zinnarmeen in 1/72 von richtig guten Kleinserienherstellern zusammenstellen.
Mein Ding ist das nicht, denn wenn eine solche Armee final soviel kostet, wie eine im 28 mm Maßstab, dann fange ich persönlich wieder an zu zweifeln.
Das ist mir zu teuer.
Eine 1/72 Armee MUSS für mich günstiger sein, denn in meiner Vorstellung von Wargaming ist dieser Maßstab für mich der Ersatz für 15 mm, da ich mit letzteren Minis nicht so wirklich klar komme.
15 mm Figuren sind mir einfach zu klein, und ich beschränke mich da auf einige, wenige Ausnahmen.
15 mm Armeen sind aber generell günstiger als 28 mm. Das ist schon vorteilhaft. Na und daraus ergibt sich halt auch für mich persönlich der Preisanspruch an meine  1/72 Minis.
Jetzt ist es so, dass sowohl Hät, als auch Italeri, in der letzten Zeit Miniaturenpackungen auf den Markt gebracht haben, die exakt den Vorstellungen von Wargamern entsprechen. Wir bekommen Packungen mit einer ganzen Menge Marschierer.
Endlich also das, was wir Sammler seit den 90er Jahren schon immer gefordert haben.
Ich habe darüber berichtet:
Der nächste Hersteller, der jetzt vehement auf den Markt drängt, ist die Firma Strelets.
Strelets war jahrelang dafür bekannt, ziemlich spezielle, eher knubbelige Figuren in 1/72 auf den Markt zu bringen.
Der Stil entsprach hier mehr demjenigen von 15 mm Figuren, denn Waffen und Ausrüstung wurden oftmals überproportioniert, nicht maßstäblich, dargestellt.
Figurensammler, die ihren Zugang zu 1/72 Minis über eben diesen 15 mm Standard fanden, hatten mit diesen Miniaturen weniger Probleme, als klassische 1/72 Sammler.
Das ist, so vermute ich schon seit Jahren, auch der Grund warum sich Strelets letztendlich so lange halten konnte.
Nicht alle Kunden, aber wohl genügende, kamen mit diesem Stil zurecht und kauften die Minis.
In der letzten Zeit konnte man allerdings feststellen, dass sich hier etwas bei Strelets grundsätzlich ändert.
Ich hatte schon im letzten Jahr über die neue Serie berichtet, die den Wüstenkrieg von 1914/18 und die entsprechenden Figuren zu Lawrence of Arabia thematisierte.
Die Master sahen schon sehr, sehr vielversprechend aus, und auch das fertige Produkt, das mittlerweile seinen Platz bei den Händlern gefunden hat, ist dann auch so geworden, wie das in der Vorserienproduktion schon zu sehen war.
Jetzt hat Stelets Neuerscheinungen angekündigt, die ebenfalls tolle Master zeigen und einiges versprechen.
Es handelt sich um mehre napoleonische Sets.
Zum einen wird es die Alte Garde und – als separate Packung – die französische Linieninfanterie geben, deren Soldaten in Bereitschaft stehen bzw. ihre Waffe präsentieren.
Außerdem wird die Alte Garde noch in einer „At Ease“, im Deutschen „Rührt Euch“, Haltung erscheinen.
Zum anderen kommen dann noch marschierende Preußen in unterschiedlichen Marschhaltungen.
Zunächst möchte ich mir einmal die beiden angekündigten Gardepackungen anschauen.
Das erste Set, die Nr. 171 von Strelets, heißt dann auch Old Guard at Attention. 

O.K. Frank Becker könnte das Set schon vorweg feiern, weil er auf diese Art und Weise jede Menge Minis für sein Fontainebleau Projekt bekäme, sollte er dann auch überhaupt Plastikfiguren hier verwenden wollen.
Einige Sammler könnten jetzt aber auch meckern. So nach dem Motto. „Nö; die kann ich doch nicht zum wargamen einsetzen.“ „Warum habe ich denn da keine Marschierer?“ „Das finde ich jetzt doof, denn Paradehaltungen brauche ich doch nicht.“ Und so weiter, und so fort.
Wichtig ist jedoch, dass uns Strelets tatsächlich 17 !!! verschiedene Miniaturen auf der Seite für diese Packung vorstellt. Wie Fans des 1/72 Standards wissen, ist das für Plastiksets schon wirklich klasse. Man verhindert auf diese Art und Weise schon den Look von Klonarmeen. Gar keine Frage.
Die Gardisten präsentieren in diesem Set das Gewehr in mehreren unterschiedlichen Haltungen.



7 Figuren haben dabei das Gewehr normal links geschultert („Portez - Vos Armes“)
4 Figuren halten das Gewehr rechts („Presentez – Vos Armes“):
Der linke Arm liegt dabei in der Präsentationshaltung quer über der Brust und umfasst dann das Gewehr.
1 Figur ist quasi in der Haltung dargestellt, wo der Wechsel des Gewehrs von der linken an die rechte Schulter stattfindet. Dabei ist das Gewehr schon leicht senkrecht vor der Brust.
Im westfälischen Reglement ist dazu folgendes vermerkt:
„… Erste Bewegung. Mit ausgestrecktem linken Arm das Gewehr einwärts gedrehet, das Schloss auswärts; die rechte Hand fasst es am Einschnitte des Kolbens; das Gewehr von der Schulter ab und senkrecht; die linke frei unter dem Kolben.“
Zu diesen Haltungen gibt es noch eine Kommandoeinheit bestehend aus Fahnenträger, Trommler, Sappeur  und zwei kommandierende Figuren, einer ebenfalls mit Bärenfellmütze, wie alle anderen Figuren auch, der andere mit Hut.



Ich habe einmal einen befreundeten Reenacter nach seiner Meinung gefragt, und Frank war so nett mir folgendes zu schreiben. Ich gebe seine Meinung hier wörtlich wieder, weil er da noch viel stärker im Thema ist, als ich das wohl jemals sein werde:
„Es sieht so aus, als ob hier teilweise halbe Handgriffe vorgenommen werden, bzw. Figuren dargestellt wurden zu einem Zeitpunkt, wo die einzelnen Handgriffe chronologisch dargestellt werden. Das finde ich bemerkenswert und habe dies bei anderen 1:72 Figuren so noch nicht gesehen. 
Nun zu der ersten Figurenreihe: 


Die Figur 1 in der ersten Reihe könnte man deuten als einen Sergeanten, wo gerade das Kommando  "Repossez-vous - sur vos armes" kommt.
Die Figur 2 ist klar: Die Muskete wird im "Armes au bras" gehalten.
Die 3. Figur ist in einer Halbbewegung nach dem Befehl "Portez vous Arms", kurz vor "Trois"(Einige dieser Handriffe werden in vier Tempis befohlen, ist aber eher selten, wir machen das nie) beim Sergeanten, hier müsste er aber das Gewehr nicht unter dem Kolben, sondern am Schloss fassen.
Die  Figur 4 ist hingegen klar im "Portez vos armes".
Figur 5 und 6 würde ich wieder als Halbbewegung deuten, nach dem Kommando "Repossez -vous - sur vos armes", wo der rechte Arm hochgeht und das Gewehr am zweiten Ring der Muskete greift.
Jetzt die zweite Reihe:

Figur 1 ist ein "Guide" (auf Deutsch "Ausrichter"), der sich beim Ausrichten der Linie vor der Linie einfindet, damit sich auf den nächsten Befehl hin die gesamte Linie nach den Guiden z.B. zur Fahne hin in das Zentrum ausrichtet, daher blickt er auch seitlich um sich selbst zur angegebenen Richtung ausrichten zu können, damit die Linie dann stimmt. 
Figur 2 ist wieder im "Portez vos armes".
Figur 3, wie Figur 1 ein Guide wonach sich später alle in Linie ausrichten sollen.
Figur 4, wie Figur 1 in der ersten Reihe.
Figur 5+6 wieder im "Portez vos armes". 

Mir ist noch die falsche Haltung des präsentierenden Offiziers aufgefallen. Hier könnte man maximal sagen, dass es die zweite Bewegung beim Präsentieren ist. Bewegung 1 den Degen ziehen, Bewegung 2 vor das Gesicht führen, Bewegung 3 zur rechten Seite hin senken.
 Die Trommel des Tambours sieht ja eher ja wohl nach einer Bongo aus. Außerdem ist die Trommel viel zu hoch angebracht. Das aber nur nebenbei.“

Also ich muss schon sagen. Es hat definitiv etwas, wenn man mit Fachleuten spricht, und nicht nur in Jubelrufe ausbricht, wenn die Plastikhersteller mal wieder etwas Neues auf den Markt werfen.
Diesem ausführlichen Statement will ich jetzt gar nichts weiters hinzufügen. Die Bewertung durch Frank zeigt aber, dass sich der Modelleur hier tatsächlich sehr eng am Reglement bewegt hat.
Was wird uns denn dann an Figuren erwarten:
Schließt man jetzt Rückschlüsse aus neueren Strelets Sets, so wird es die letzten 5 Figuren der Abbildung wohl nur einmal geben.
In den neueren Strelets Sets war es dann immer so, dass 8 Figuren je viermal in der Verpackung vorkamen.
Es ist zu vermuten, dass das auch diesmal so geschehen wird. Sicherlich die 7 Figuren mit den links geschulterten Musketen und vielleicht eine Miniatur mit rechts geschulterter Muskete, um den Guidendarzustellen.
Das wiederum würde heißen, dass auch die anderen, verbleibenden Positionen nur einmal im Set vorhanden wären.
Man wird es sehen.
Egal wie.
Man kann jetzt schon davon ausgehen, dass es genügend Minis geben wird, um eine Einheit in abwartender Position darzustellen.
Also das, wofür die Alte Garde im Grunde auch bekannt war.
Somit ist auch dieses Set durchaus Wargaming tauglich, und wird den Look jeder französischen Truppe in 1/72 nochmals steigern.
Zudem liebe ich ja auch Einheiten, die man sehr schnell bemalen kann, na und dies ist hier in diesem Set natürlich möglich, da die Gardisten im Mantel modelliert sind.
Alte Nostalgiker wie ich jubeln da dann natürlich noch mehr, denn die können ihre alten Revell Gardisten natürlich in Kombination mit diesem Set einsetzen.


Mir schweben da Szenen vor meinem geistigen Auge vor, wo diese Strelets Minis noch am Bauernhof von Rossomme stehen, während die Revell Figuren sich vor dieser Linie für den Abmarsch auf den „Großen Runden Hügel“ bereit machen.
VIVE L’EMPEREUR
Das ist jetzt ein Set, auf das ich mich so richtig, richtig freue.
Na und wie gesagt; ich gehe nach den neuesten Erfahrungen, die man mit Strelets gemacht hat, und glaube, dass die fertigen Figuren auch so aussehen werden, wie hier vorgestellt.
Diese Set wird nochmals genial durch die Packung 170, Old Guard Standing at Ease, ergänzt.

Hier sind die Figuren abwartend, ruhend dargestellt. Der Anspruch des Sets, Soldaten wiederzugeben, die auf ihren Einsatz warten, und dabei in laxer Haltung herumstehen, wird absolut erreicht. Die Haltungen wirken extrem natürlich und jede einzelne Pose ist quasi ein Unikat. Das wird richtig gut aussehen, wenn man diese Soldaten um ihre Führungsgruppe aufstellt. Mit den letzteren kommt man auch hier auf 17 unterschiedliche Posen.



Ein extrem lebendiges und realistisches Bild.

Diesem Set würde ich persönlich Höchstpunkte geben, weil es einfach auch mal anders in diesem Maßstab ist. Anders, aber sehr gut.
Na und außerdem ist das doch in der Mitte L'Empereur, der da auf den Beginn der Schlacht wartet.
Was will man denn mehr.
VIVE L'EMPEREUR



Für mich persönlich sind diese Sets tatsächlich einmal etwas anderes, als das, was wir üblicherweise in diesem Maßstab bekommen, und deshalb bekommen wir sie von mir auch eine Kaufempfehlung und eine wirklich positive Bewertung.
Ob diese dann auch für die beiden anderen Sets, die ich eingangs erwähnt habe, so ausfallen kann, werde ich in der folgenden Woche näher ausführen.






Slowly my BLOG gets a light touch. Yes; there are many napolenic issues to discuss.
This may be great for some of my readers. Others may be annoyed too, because they really do not care about this epoch.
However, this development is due to various aspects.
To describe me, I’m more a collector, than a gamer.
The Napoleonic epoch has always been extremely present in my life.
A few years ago, I personally thought that the final decision had come for me as well.
After Victrix, but especially the Perry twins and Warlord Games, brought more and more plastic boxes in the 28 mm scale on the market, and that in some excellent quality, you could not really miss this trend.
So, I also bought a few boxes, but then realized very quickly that I probably would not like to play in battalion scale with these minis.
For me the 28 mm scale is simply unequaled, if you like to play skirmish games.
But only there.
Personally I still prefer 1/72 for large tactical things.
I like the look of those armies.
Game figures in the tabletop are subjected to a great abstraction. The single base is a placeholder:
In battalion scale games, a base, an element, is  part of a battalion, a battalion itself or part of a regiment.
Those games are the best, of course, where all three branches of infantry, cavalry and artillery are represented on the tabletop.
An army is being simulated.
The more levels I add to my army, the more units it gets, than the look of my army gets more and more realistic.
The gametable is usually not bigger than 1.20 x 1.80.
If you play on such a table with 28 mm figures, it often looks something overcrowded.
But if you want to integrate two to three settlements or a larger village in your game, then it is simply better to go down a scale.
Smaller miniatures on corresponding bases I personally like more for such large-scale games.
Well, and because of this purely personal preference, I have find my way back to my original scale.
But the considerations and decisions that I made were also favored by something completely different
In the past, there were countless figure packs, but what was always sub-optimal is quickly explained: the type of the figures.
Marching figures were very rare. Instead, there were countless "action figures", in incredible horrifying poses.
So, if you want marching armies, you have to buy many, many, many sets, to get the marchers you need.
But so the advantage of 1/72 plastics disappeared. 28 mm plastic sets are cheaper; really. Because you have to buy less sets.
That problem occurs only with infantry minis.
Cavalry and artillery plastic sets could be used much better out of the box.
Today, these problems no longer exist in this form.
The customer can draw from the full.
If the collector does not care about the price, then he can now assemble complete tin armies in 1/72 of really good small series manufacturers.
But such an army finally costs as much as a 28 mm scale army, and so I personally start to doubt again.
In my eyes, that is too expensive.
A 1/72 army MUST be cheaper , because in my idea of ​​Wargaming this scale is for me the replacement for 15 mm.
Now, both Hät and Italeri have recently launched miniature packs that are exactly what Wargamers want. We get packs of a lot of marchers.
Finally, that's what we collectors have been calling for since the 90s.
I reported about it:
The next manufacturer, who is now pushing hard to the market, is Strelets.
Strelets was known for years to produce quite special, rather knobbly figures in 1/72.
The style here was more similar to that of 15 mm figures, because weapons and equipment were often over-proportioned, not to scale.
Figure collectors, who found their access to 1/72 minis over just this 15mm standard, had fewer problems with these miniatures than classic 1/72 collectors.
This is, I suspect for years, the reason why Strelets could last so long.
Not all customers, but probably enough, got along with this style and bought the minis.
In recent times, however, it has been noticed that something is fundamentally different here at Strelets.
I had already reported last year on the new series that thematized the 1914/18 desert war and the corresponding figures to Lawrence of Arabia.
The Masters looked very, very promising, and also the finished product, which has meanwhile found its place among the dealers, has become as it was already seen in the pre-production.
Now Strelets has announced new releases, which also show great masters and promise something.
These are several Napoleonic sets.
On the one hand there will be the Old Guard and - as a separate pack - the French Line Infantry, whose soldiers stand by or present their weapon.
In addition, the Old Guard will appear in an "At Ease” attitude.
Also Marching Prussians are announced.
Let's have a closer look at the sets.
The first set, No. 171 by Strelets, is also called Old Guard at Attention.
Some collectors could now complain, too.
"Nope; I cannot use them for the wargame. "
" Why do not I have marchers there? "
" I think that's stupid now, because I do not need parade poses. "
And so on, and so on.
However, it is important that Strelets actually introduces  17! various miniatures on the page for this set.
As fans of the 1/72 standard know, this is really great for plastic sets. In this way one already prevents the look of clone armies. No question at all.
The guard soldiers present there rifle in several different postures.
7 figures shoulder the rifle on the left side("Portez - Vos Armes").
4 figures held the rifle on the right ("Presentez - Vos Armes"): The left arm lie in the presentation position across the chest and then covers the rifle.
1 figure is almost represented in the attitude, where the change of the rifle takes place from the left to the right shoulder. The rifle is already slightly vertical in front of the chest.
The following is noted in the napoleonic regulation for the Westphalian Army:
"... First movement. The rifle turned inwards with outstretched left arm, the lock outward; the right hand grips it at the incision of the butt; the rifle off the shoulder and perpendicular; the left free under the butt. "
There is also still a command unit consisting of flag bearer, drummer, sapper and two commanding figures, one also with bearskin cap, like all other figures also, the other with hat.
I asked a reenactor for his opinion, and Frank was kind enough to write me the following. I give his opinion here literally, because he is much more in the topic than I'll probably ever be:
"It looks as if the figures are performing the individual handles and that they are displayed chronologically. I find that remarkable and have not seen this in other 1:72 figures like this.
Now to the first series of figures:
The figure 1 in the first row could be interpreted as a sergeant, giving the command: "Repossez-vous - sur vos armes"
The figure 2 is clear: The musket is held in "Armes au bras".
The third figure is in a half movement after the command "Portez vous Arms", shortly before the Sergeant counts "Trois" (Some of these actions are ordered in four tempis, but that is rather rare, we never do that), but in this case he would have hold the Rifle at the weapons lock, not under the butt.
The figure 4, however, is clearly in "Portez vos armes".
Figure 5 and 6 I would interpret again as a half movement, after the command "Repossez -vous - sur vos armes", where the right arm raises up and the rifle is held at the second ring of the musket.
Now the second row:
FIG. 1 is a "guide" aligning the line, so he also looks sideways to align himself to the specified direction, so that the line is then right.
Figure 2 is again in "Portez vos armes".
Figure 3, as Figure 1 is a guide, which should later align all soldiers in line.
Figure 4, as Figure 1 in the first row.
Figure 5 + 6 again in "Portez vos armes".
Figure 7, which carries the musket rather sideways, is in the position "L'Armes a volonté". That order is commanded on long marches, so that the soldiers do not tire in the "Portez vos armes" or "L'armes au bras" position.
I have noticed the wrong shape of the presenting officer. Maybe it should be the second movement in presenting. First order:  draw the sword. Second order: in front of the face. Third order: 3 to the right side.
The shapeof the drum seems to be more like a bongo. In addition, the drum is positioned to high. "
I do not want to add anything to this detailed statement. The rating by Frank shows, however, that the modeller actually moved very close to the reglement.
If you now draw conclusions from newer Strelet sets, it will be probably so, that the last 5 figures will be casted once.
In the newer Strelets sets, it was always the case that 8 figures each appeared four times in the packaging.
It can be assumed that this will happen again this time.
Certainly the 7 figures with muskets shouldered on the left and maybe a miniature with musket on the right to portray the sergeant.
That would mean that the other, remaining positions would also only exist once in the set.
We will see it.
No matter how.
One can already assume that there will be enough minis to represent a unit in a waiting position.
So what the Old Guard was basically known for.
Thus, this set is quite wargaming fit, and will increase the look of every French unit in 1/72.
Besides, I also love units that you can paint very fast, well, and this is of course possiblewith this set, as the guard soldiers are modeled in the coat.
Of course, old nostalgics like myself will cheer even more because of course they can use their old Revell guards in combination with this set.
There are scenes floating in my mind's eye, where these Strelets Minis are still standing on Rossomme's farm, while the Revell figures are preparing for the march on the "Big Round Hill" in front of their line.
VIVE L'EMPEREUR
This is a set that I'm really looking forward to.
Well and as I said; I'm going to look at the latest experiences with strelets and believe that the finished figures will look the way they are presented here.
This set is ingeniously supplemented by the pack 170, Old Guard Standing at Ease.
Here the figures are waiting, resting. The set's claim to portray soldiers who are waiting to be deployed while standing around in a lax attitude is absolutely achieved. The minis look extremely natural and every single pose is virtually unique. That will look really good if you put these soldiers around their leadership group.
Also here you will get 17 different poses.
If you use this set, you will get an extremely lively and realistic picture.
Personally, I would give both sets high ranking points because it's something different to the standard in that scale.
Different, but very good.
If the other two sets, that of the Marching Prussians and that of the French Line, are also worth to buy, I will tell you in the next week.
Be patient.

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