Mittlerweile geht unsere Aktion „Lasst uns Battlegroup
testen“ bereits in die vierte Runde.
Da bin ich ja meinen Lesern noch ein paar Bilder
schuldig, dachte ich mir, und deshalb möchte ich Ihnen heute unser zweites
Spiel vorstellen, das jetzt auch schon einige Woche zurückliegt.
Wir wollten uns an eine erneute Scoutmission heranwagen
und bauten das Schlachtfeld dementsprechend auf.
Eine typische Normandie Landschaft mit Hecken, Obstbäumen
und ein paar verstreuten Häuser, von Mauern umfasst.
Zunächst sollten die entsprechenden Scouteinheiten
aufklären.
Auf amerikanischer Seite wurden dafür ein Jeep, mit
Spotterfunktion und Offizier, ein Greyhound und ein Infanterietrupp in
Halbkette eingesetzt.
Die amerikanischen Einheiten besetzten dann recht zügig
den Hügel mit dem kleinen normannischen Rundturm und gingen in Stellung.
Aufgrund der Erfahrung aus dem letzten Spiel versuchte der amerikanische Spieler
vorsichtiger vorzugehen und nutzte das Gelände dementsprechend aus.
Die Deutschen konterten mit ihren schnellen Einheiten.
Das vorpreschende SdKfZ 222 wurde dabei allerdings recht
schnell vernichtet.
Der amerikanische Jeep tastete sich langsam um die
Hausecke, und ging im Schutz einer dichten Bocage Hecke in Stellung.
Auf der anderen Seite des Schlachtfeldes lauerte eine
deutsche Halbkette in Overwatch.
Die Amerikaner zogen alsbald Infanterieeinheiten und
einen Panzerjäger nach.
Auch eine Priest Haubitze machte sich bereit und
versuchte sich einzuschießen.
In der Nähe des ersten Missionszieles, eines zerstörten deutschen
Tigers, tauchten dann die deutschen Verstärkungen auf.
Dummerweise, aus Sicht der Amerikaner, ein INTAKTER
deutscher Tiger begleitet von Panzergrenadieren in einem SdKfz 251.
Zunächst wurde der MG Trupp der Amerikaner von Artillerie
unter Feuer genommen und hatte entsprechende Verluste.
Ein amerikanischer Trupp bewegte sich schnell in die
Deckung des ersten Bauernhofes aus Angst vor einem solchen Feuerüberfall der
Gegenseite.
Auch die amerikanischen Spotter versuchten jetzt das
Artilleriefeuer zu lenken.
Ein Trupp amerikanischer Fallschirmjäger sicherte die
Kreuzung in der Nähe des zerstörten Tigers.
Mörsereinheiten begannen mit ihrem Beschuss.
Die Deutschen brachten jetzt Sturmgeschütze in die
Schlacht.
Außerdem noch Infanterie in Halbketten.
Der M 10 Panzerjäger wurde durch einen Glücksschuss der
STUGS vernichtet.
Deutsche Infanterie arbeitete sich vorsichtig an den
Hecken entlang vor, um die amerikanische Infanterie zu bedrängen.
Die ersten Infanteriefeuergefechte entwickelten sich,
brachten aber keine nennenswerten Ergebnisse.
Der deutsche Spieler versuchte mit Tiger und
Sturmgeschütz im Fernkampf weitere Einheiten zu vernichten.
Mittlerweile hatten amerikanische Shermans das
Schlachtfeld erreicht und fuhren auf der Versorgungsstraße nach vorne.
Auch auf dem Hügel positionierte sich jetzt ein Sherman
neben zwei Halbketten und amerikanischer Infanterie, um eine Feuerlinie zu
bilden.
Die Schlacht begann sich jetzt zu verdichten.
Die deutsche Infanterie hatte die ersten schweren
Verluste.
Die Bordwaffen amerikanischer Jeeps und LKWs waren hier
sehr effektiv.
Die amerikanische Artillerie schoss sich langsam ein.
Die Shermans wagten sich weiter nach vorne, und das
obwohl sie damit in die Reichweite des Tigers gelangten.
Das konnte nicht gut gehen, und die Straße war blockiert.
Das Spiel endete an dieser Stelle, da das von uns
gesetzte Zeitlimit überschritten war.
Das was Sie jetzt hier in wenigen Minuten gelesen haben,
hat in der Realität einige Stunden Spielzeit gedauert.
Das hat mehrere Gründe.
Bis auf einen Spieler kannten die anderen ja immer noch
nicht die Regeln; und dafür war die Anzahl der eingesetzten Einheiten viel zu
groß.
Wir haben diese Woche – der Spielbericht dazu folgt – mit
gerade einmal 200 Punkten gespielt. Das war allerdings ideal, um die Regeln
einmal kennenzulernen.
Das oben gezeigte Spiel bewegte sich irgendwo bei 400
Punkten, weil wir der Faszination vieler Optionen erlagen.
Ist doch toll viele Panzer zu haben. Ist doch toll alle
Einheiten in Halbketten zu setzen, die dann auch ins Spiel eingreifen können.
Ist doch toll Mörser, Artilleriegeschütze und Off Board Ari zu spielen. Ist
doch toll eine Scoutmission vor das eigentliche Spiel zu setzen.
Ja das ist wirklich toll.
Allerdings sollte man dann regelfest sein, die
Würfelmechanismen verinnerlicht haben und die entsprechende Zeit für ein
längeres Spiel mitbringen.
Trotz der perfekten Regelkentniss und Geduld von Patrick, zog sich das Spiel dann doch in die Länge und stoppte viel zu oft, weil wir viel zuviel blättern mussten.
Trotz der perfekten Regelkentniss und Geduld von Patrick, zog sich das Spiel dann doch in die Länge und stoppte viel zu oft, weil wir viel zuviel blättern mussten.
Deshalb meine Empfehlung an Neuanfänger.
Fangt bitte klein an. Ihr habt definitiv mehr davon.
Das Schöne an Battlegroup ist ja, dass man gefühlt
wirklich alle Optionen spielen kann, die die Armeen des Zweiten Weltkriegs auch
hergeben. Man kann alles irgendwie einsetzen und testen.
Das sollte man allerdings nicht in den ersten Spielen
tun. Man sollte sich das Spiel entwickeln lassen.
Es gibt mittlerweile Spielergruppen, die die
unterschiedlichen Schussphasen – Beobachtung, Trefferwurf, Durchschlagswurf,
eventueller Deckungswurf – mit unterschiedlich farbigen Würfeln in einem Aufwasch
durchführen.
Sowas beschleunigt das Spiel, kannst Du aber erst machen,
wenn Du die Regeln halbwegs beherrschst.
Die Empfehlung ist somit der Klassiker: Weniger ist mehr.
Zumindest am Anfang.
Wir haben uns jetzt entschieden auf kleinem Level zu
beginnen, und die Spiele zu entwickeln.
Das hat in unserem letzten Spiel schon einmal super
funktioniert, und ich werde in meinem nächsten Bericht darüber erzählen.
Dann werde ich auch einmal etwas genauer auf die Regeln
und Spielabläufe eingehen.
Meanwhile,
our event "Let's test Battlegroup" is already in the fourth round.
I owe a
few pictures to my readers, I thought to myself, and that's why today I would
like to introduce you to our second game, which is now several weeks ago.
We
wanted to get on a new scout mission and set up the battlefield accordingly.
A
typical Normandy
landscape with hedges, fruit trees and a few scattered houses, surrounded by
walls.
First,
the appropriate scout units should arrive at the battlefield.
On the
American side, a jeep, with spotter function and officer, a Greyhound and an
infantry squad in halftracks.
The
American units then quickly occupied the hill with the small Norman
round tower and went into position. Due to the experience of the last game, the
American player tried to be more careful and took advantage of the terrain
accordingly.
The
Germans countered with their fast units.
However,
the SdKfZ 222 was destroyed rather quickly.
The
American Jeep groped his way slowly around the corner of the house, setting in
position in the shelter of a dense Bocage hedge.
On the
other side of the battlefield, a German halftrack lurked in Overwatch.
The
Americans soon bring in infantry units and a tank-hunter.
A Priest
howitzer got ready and tried to find it’s targets.
Near the
first mission target, a destroyed German Tiger, the German reinforcements
appeared.
Unfortunately,seen
from the perspective of the Americans, an INTACT German Tiger accompanied by
Panzergrenadiers in a SdKfz 251 arrived here.
First,
the MG squad of the American forces was under fire from artillery and had
corresponding losses.
An
American squad moved quickly into the cover of the first fearing a similar fire
attack.
The
American spotters were now trying to direct the artillery fire.
A squad
of American paratroopers secured the intersection near the destroyed tiger.
Mortars
began with their shelling.
The
Germans now brought assault guns into battle.
Beside
infantry in halftracks.
The M 10
tank hunter was destroyed by a lucky shot of the STUG III.
German
Infantry moved cautiously along the hedgerows to press the American infantry.
The
first firefights developed, but with no noteworthy results.
The
German player tried a long-range fight to destroy more units of the enemy.
Meanwhile,
American Shermans had reached the battlefield and drove forward on the supply
road.
Also on
the hill a Sherman, two M3 and American infantry were positioned to form a
firing line.
The
German infantry had the first heavy losses.
The machineguns
of American jeeps and trucks were very effective here.
The
American artillery became better.
The Shermans ventured further
forward, even though they were within the reach of the tiger.
That
could not go well and finally the road was blocked.
The game
ended at this point because we reached the time limit.
What you
have read here in just a few minutes, has in reality taken several hours of
playing time,
because
of several reasons.
Apart
from one player, the others still did not know the rules; and the number of
units used was far too large.
We played
a game this week - the match report to follow - with just 200 points. That was
ideal, however, to get to know the rules.
The game
shown above was somewhere around 400 points or so, because we succumbed to the
fascination of many options.
It's
great to have a lot of tanks. It's great to put all units in halftracks, which
can then intervene in the game. It's great to play Mortar, Artillery Guns and
Off Board Artillery. It's great to have a scout mission in front of the actual
game.
Yes
that's really great.
However,
you should then be familiar with the rules, have internalized the dice
mechanisms and bring the appropriate time for a longer game.
But,
that was not the fact. So the game dragged on and stopped too often, because we
had to leaf much too much.
So my recommendation
to new beginners:
Please
start small. You definitely have more of it.
The charm
of Battlegroup is that you can truly play all the options that the armies of
World War II give you. Somehow you can use and test everything.
But you
should not do that in the first games.
You
should develop the game and your game experience.
There
are meanwhile groups of players who perform the different phases of shooting -
observation, hit, punching throw, possible cover throw - with differently
colored dice in one step.
This
speeds up the game, but you can only do that if you know the rules.
So: Less
is more. At least in the beginning of your Battlegroup experience.
We
decided to start on a small scale and develop the games.
This has
worked great in our last game and I will tell about it in my next report.
Then I
will go into more detail on the rules and play procedures.
Looks to be an epic game. Love the minis and terrain.
AntwortenLöschenYes. It was really a great AND a long lasting game. We've played more than 4 hours.
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