Samstag, 17. August 2019

Matchbox, Burma Banshees, Angel Wings, und wie das alles zusammengehört


Wer meine Berichte aufmerksam verfolgt, der wird schon bemerkt haben, dass ich auch gerne mal in der Modellbauvergangenheit schwelge.
Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich über eine Firma tatsächlich bisher noch gar nichts geschrieben habe.
Sie wissen alle, dass die Firmen Airfix, später dann Esci und Revell, doch sehr prägend für Hobbyisten waren, die in den End 50er bzw. den 60er Jahren auf die Welt kamen, und sich dem Figuren- und Modelbauthema verschrieben haben.
Aber es gibt da noch eine weitere Firma, die wir heute gar nicht mehr mit dem Thema Modellbau in Verbindung bringen.
Der Name der Firma ist allerdings weiterhin bekannt. Er ist quasi prägend. Er ist mittlerweile ein sogenannter Gattungsname für einen ganz bestimmten Typus von Modellen.
Ich spreche von der Firma Matchbox.
Jedes Kind kennt die Autos.
Die bunten Fertigmodelle, die noch heute in den Kinderzimmern anzutreffen sind.

Aber wer kennt noch die Modellbausätze?
Dabei war Matchbox da wirklich mal ne Macht.
Revell hat vor ein paar Jahren begonnen einen Teil der Figuren- und der Militärfahrzeug Sets wieder unter eigenem Label zu veröffentlichen.
Die Militärfahrzeuge hatten einen besonderen Charme, weil jedem der Sets eine Dioramenplatte beilag, die man dann auch zur Präsentation des Fahrzeuges benutzen konnte.

Unlängst konnte ich auch einem Angebot nicht widerstehen, und legte mir ein paar Panzer II. der Revell Neuauflage zu, die ich für ein Early War Szenario verwenden möchte.
Was tut man nicht alles als alter Fan, obwohl die Fahrzeuge mit 1/76 leicht untermaßstäblich sind, und zudem der Krampf der Verarbeitung dieser modelltypischen, weichen Plastikketten ja auch noch da ist.
Es waren aber weniger die Fahrzeugsets, die mich geprägt haben, obwohl von denen tatsächlich einige gebaute die Jahrzehnte bei mir überdauert haben.
Es waren auch nicht die Figuren. Die empfand ich im Vergleich zu Airfix eher als unterirdisch.
Das, was mich für eine lange, lange Zeit geprägt hat, waren die Flugzeug Bausätze des Herstellers.

Es gibt da eine sehr schöne Seite im Internet, die den Interessenten über diese Matchbox Reihen informiert.
Die Flugzeuge wurden in mehreren Serien aufgelegt – Purple, Orange, Red, Green und Brown.
Das ist wichtig für klassische Modellbausammler, die es lieben gewisse Serien zu sammeln.
Schaut man sich einmal diese Serien genauer an, dann stellt man fest, dass die meisten unterschiedlichen Modelle, zwischen 1972 und 1978 erschienen sind.
Das bedeutet in meinem ganz speziellen Fall zwischen meinem 8. und 14. Lebensjahr, und in dieser Zeit gab es ne Menge Weihnachtsfeste, Nikolausfeiern, Ostertage, Geburtstage, Namenstage und ähnliches.
Gefühlt kenne ich da JEDES Flugzeug, das auf der Seite gezeigt wird.
Gefühlt habe ich auch jedes – bis auf die Zivilflugzeuge – zusammengebaut.
Gefühlt rieche ich noch den Plastikkleber, der da beim Zusammenbau draufging.
Natürlich muss ich dann auch mal ein paar Tränen vergießen, denn die Modelle haben die diversen Schlachten im Kinderzimmer nicht überlebt.
Die gingen irgendwann mal alle in die Tonne.
Bis auf drei Stück, die ich Ihnen schon einmal in einem Bericht zur Tactica 2016 vorgestellt habe.
Ein Modell gefiel mir aber als Kind am besten.
Sicherlich denken Sie jetzt es war die ME 109, oder die Focke Wulf 190 oder der Stuka (JU 87). Oder doch die Spitfire, die Hawker Hurricane oder die Mustang?
Nein. Am besten gefiel mir ein ganz anderes Modell. Ein eher unbekanntes. Eine Curtiss P-40 Warhawk (bzw. Tomahawk/Kittyhawk in britischen Diensten).

Warum? Ganz einfach.
Die Modelle, die aus relativ wenigen Einzelteilen bestanden, und somit auch für Modellbau Anfänger geeignet waren, wurden in der Regel mit zwei Gussästen ausgeliefert, die dann unterschiedliche Farben aufwiesen. Das hatte zur Folge, dass die Modelle schon einmal „gefühlt bunt und angemalt“ wirkten, ohne dass sie mit dem Pinsel in Berührung kamen.
Die verschiedenen Serien waren dann auch beim entsprechenden Modell unterschiedlich in der Farbkomposition.
So auch meine P-40.
Meine Tomahawk – alleine der Name. So muss ein Flugzeug heißen!!! - kam in zwei Blautönen, die mich dann schon sehr an meine Timpo Kavalleriefiguren erinnerten.
Das gefiel mir.
Ich habe da im Internet zum Glück ein Bild gefunden, wie das aussah.

Das ultimativste waren dann aber die Decals.
Der Maschine lagen zwei unterschiedliche Sätze bei. Einmal britische Abzeichen, die aber sehr standardmäßig aussahen, und des Weiteren ein ganz spezielles amerikanisches Decal Set:
Da gab es doch tatsächlich einen Totenkopf, den man vorne an der Nase des Flugzeugs befestigen sollte.

Also das fand ich dann schon mal megaaaa.
Quasi ein Piratenflugzeug, das nach einer indianischen Streitaxt benannt ist.
Was will man eigentlich mehr??
Ich weiß noch, dass das Flugzeug mit den beiden Blautönen, den amerikanischen Hoheitsabzeichen an Seite und Leitwerk, sowie dem Totenkopf direkt hinter dem Propeller richtig stylish aussah.
Heute weiß ich, dass das Ganze nicht nur stylish, sondern sogar historisch war.
Diese Abzeichen wurden von einer ganz bestimmten Truppe verwendet.
Den „Burma Banshees.“


Na und die, und eine dazugehörige Comicreihe, möchte ich Ihnen heute vorstellen.



Am 13. Januar 1942 wurde die 80th Pursuit Group (Interceptor) – ab Mai dann 80th Figther Group - mit 3 Squadrons (88th, 89th und 90th) in Dienst gestellt.


Die Einheit verlegte von Amerika zunächst nach Karatschi in Indien, und war dann ab Mitte 1943 im Assam Tal stationiert.
Zunächst war die Truppe mit Geleitschutzflügen über den Himalaya beschäftigt, die Transportflüge nach Yunnan sichern sollten.
Die Luftbrücke zwischen Indien und China, „The Hump“ genannt,  diente der Versorgung nationalchinesischer Truppen Chiang Kai-sheks.
Im Oktober 1943 wurde eine vierte Squadron, die 459th, formiert.
Diese Einheit war bei Kalkutta stationiert.
Die Figther Group griff aktiv in die Kämpfe gegen japanische Truppen und Versorgungseinrichtungen in Burma ein, und erzielte hier einen legendären Ruf.
Der Spitzname „Burma Banshees“ rührt aus dieser Zeit.
Die „Banshee“ ist ja eine todbringende Geistererscheinung aus der keltischen Mythologie, und die Piloten trugen den Spitznamen ihrer Einheit mit einer gehörigen Portion Stolz.
Es ist auch nicht vermessen diese Einheit im Zusammenhang mit den anderen bekannten Einheiten des Burmafeldzuges, den Chindits oder den Merrill’s Marauders zu nennen, zumal die Infanterieeinheiten von den Banshees auch aus der Luft unterstützt wurden.

Neben der Luftunterstützung alliierter Bodenoperationen, flogen die Einheiten auch Angriffe auf Nachschubwege, Brücken und/oder Stellungen der Japaner, vor allem auch auf die Strecken der Burmabahn.
Nach Einnahme von Myitkyina im Norden Burmas wurde ein Teil der Einheit hierhin verlegt, um noch schnellere Aktionen gegen japanische Truppen fliegen zu können.
Neben der P-40 Warhawk setzte die Einheit auch P-47 Thunderbolts und, hier vor allem die 459th, P-38 Lightnings ein.
Eine Distinguished Unit Citation erhielten die Banshees für das Abfangen einer japanischen Angriffsformation, die den Auftrag hatte die Raffinerie bei Ledo in Assam zu zerstören. 18 feindliche Maschinen wurden ohne einen eigenen Verlust abgeschossen.
Zu Kriegsende hatten die Banshees mehr als 200 Brücken und ca. 80 feindliche Flugzeuge zerstört.
Dieser Kurzabriss zeigt, dass es sich bei den „Burma Banshees“ sehr wohl um eine Kerneinheit des Burmafeldzuges handelt, und es somit nicht weiter verwunderlich ist, dass die Firma Matchbox die Decals dieser Einheit ihrem Flugzeug beilegte.
Das Motto dieser Einheit war „Angels on our wings“, und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Comicserie, die sich mit dieser Truppe beschäftigt, „Angel Wings“ heißt.
Die Geschichten, die hier erzählt werden, orientieren sich an wahren Hintergründen, sind aber in der Storyline an sich natürlich fiktiv.
Vorteil dieser Serie ist das Zeichner und Autorengespann, Romain Hugault und Yann.
Hugoult ist wirklich ein Zeichner der allerersten Güte. Sein fotorealistischer Stil haucht den Figuren und technischen Geräten Leben ein. Die Flugzeuge sind exakt gezeichnet. Ganz toll seine Kolorierung, wenn er Luftkämpfe zeichnet. Vor allem die Treffer, Explosionen und Brände zeichnet er so detailgetreu, dass man sich einfach nicht sattsehen kann.


Die Hauptperson der Romane, eine WASP Fliegerin(Women Airforce Service Pilots: Zivile weibliche Piloten, die unter Leitung der USAF Militärfahrzeuge überführten) mit dem Namen Angela McCloud (man beachte das Wortspiel) ist im besten Pin-Up Stil gezeichnet.

Das ist natürlich Absicht.
Sicherlich kann man den Stil der Zeichnungen auch als sexistisch bezeichnen, vor allem bei den im Comic vorkommenden Aktzeichnungen. (Übrigens ein ganz normaler Trend bei neuen Comicserien; die Zeichner von Comics gehen hier den gleichen Weg, wie Regisseure von Filmen und Serien. Stellen Sie sich mal Game of Thrones verfilmt in den 50er Jahren vor. Da sähe das Endergebnis auch leicht anders aus)
Warum sonnt sich Angela auf der Tragfläche eines Flugzeugs?
Nackt?
Logisch.
Weil Sie’s kann.

Die Protagonistin als solche, ist aber eine sehr emanzipierte Frau, die auch in der Männerwelt besteht und hier ihren Ton abgibt.

Dass sie wie ein „Busenstar“ der 50er Jahre wirkt, ist sicherlich auch so gewollt.
Zum einen soll der Leser natürlich eine attraktive Hauptperson vorfinden, also auch nicht anders als in jedem Film oder in jeder modernen Serie.
Zum anderen soll diese Frau aber auch so aussehen, wie die Pin Up Girls, mit denen die Fliegerbesatzungen in dieser Zeit ihre Flugzeuge verschönten.
Hugault spielt da im Grunde mit der historischen Authentizität UND dem Sex-Appeal Verständnis der damaligen Zeit.
Dabei sieht seine Hauptperson zwar aus wie ein Sexobjekt, sie ist aber keins.
Wunderschön die Story, die sich der Autor Yann dann da zusammengereimt hat.
Er schafft es sogar, einen der  Stars der Truppenbetreuung der Amerikaner in dieser Region, Jinx Falkenburg, in diese Geschichten einzubinden.


So bekommt Angela eine real existierende Kontrahentin, Freundin, Leidensgenossin, die sich ebenfalls an diesem Frontabschnitt in unmittelbarer Nähe der japanischen Feinde wiederfindet.
Ähnlich wie Angela ist sie hier gestrandet, kann aber mit der Situation auch gekonnt umgehen.
Die Story ist wirklich erfrischend. Nicht ein müdes Wiederkäuen historischer Fakten, sondern eine nette Geschichte vor historischem Hintergrund.

Ich finde es extrem gelungen sowohl die Burma Banshees, als auch den Kriegsschauplatz Burma, in der Comicserie in den Vordergrund zu rücken.
Der moderne Film hat es ja irgendwie geschafft, dass dieser Konflikt nicht mehr im Bewusstsein vorhanden ist. Der Krieg in Fernost ist halt mittlerweile im allgemeinen Verständnis „The Pacific“; also die Kämpfe um die Inseln wie Guadalcanal, Pelileiu, Iwo Jima und Okinawa.
Hollywood prägt da.
Das Inselspringen hat alle anderen Kriegsschauplätze in Fernost  in der Rezeption abgelöst.
Die Brücke am Kwai ist nur noch Filmgeschichte.
Umso besser, dass die Comics in Burma spielen.
Somit bekommt diese Reihe von mir eine absolute Kaufempfehlung, und schließen möchte ich diesen Bericht mit einer Bitte.
Sollten sie noch irgendwo diesen Matchbox Bausatz rumfliegen haben, aber unbedingt mit den Decals, aber gerne auch in anderen Gußastfarben, dann verkaufen Sie mir ihn bitte zu einem fairen Preis.
Den Flieger würde ich gerne nochmals zusammenbauen, anmalen und mit den Banshee Aufklebern bestücken.
Da hätte ich echt Lust drauf.

Angel Wings:
Bestellbar bei allen Buchhändlern.

Anyone who follows my reports attentively, will have already noticed that I also like to indulge in the modeling past.
I noticed, however, that I actually did not write anything about one company yet.
You all know that the companies Airfix,  Esci and Revell were very influential for hobbyists who were born in the late 50s and 60s.
But there is another company that we no longer associate with this subject of modelling today.
The name of the company is still known. The name of the company is a so-called generic name for a very specific type of models.
I'm talking about the Matchbox.
Every child knows the cars.
But who still knows the model kits?
But Matchbox was really a big player.
Some miniature- and military vehicle sets of Matchbox are reissue nowadays from Revell.
The military vehicle sets had a special charm because each of the sets were accompanied by a diorama plate, which could then also be used to present the vehicle.
But what influenced me at most were the manufacturer's aircraft kits.
There is a very nice site on the internet that informs those interested about this matchbox series.
The planes were launched in several series - Purple, Orange, Red, Green and Brown.
This is important for classic model builders who love to collect certain series.
If you take a closer look at these series, you will notice that most of the different models appeared between 1972 and 1978.
This means in my very special case between my 8th and 14th year of life, and in this time there was a lot of Christmas, St. Nicholas, Easter, birthdays, patrons days and the like.
When I look at the webpage everything is familiar and really part of my own story.
I can still smell the plastic glue.
Of course I have to shed a few tears then, because the models have not survived the various sandpit battles in my childhood.
But there was one model, I preferred over all.
Surely you think now it was the ME 109, or the Focke Wulf 190 or the Stuka (JU 87).
Or maybe the Spitfire, the Hawker Hurricane or the Mustang?
No.
I liked a completely different model.
A rather unknown.
A Curtiss P-40 Warhawk (or Tomahawk / Kittyhawk in British service).
Why? Very easily.
The models, which consisted of relatively few individual parts, and thus were also suitable for model beginners, came in two different colours per set. As a result, the models looked "colorful and painted" without being touched by a brush.
So also my P-40.
My Tomahawk came in two shades of blue that reminded me of my Timpo US Cavalry figures.
I liked that colour scheme.
Luckily I found a picture on the internet that looked like that.
And then, there were the decals.
The machine was accompanied by two different sets.
Once British markings, but which looked very standard, and also a very special American Decal Set:
There was a skull on the nose of the plane.
Hey, that was sooooooooo grrreeeaaaaaaaaaaaaaatttttttttt.
As a child I thought.
“Hell. That’s a pirate plane named after an Indian battle axe. Yeeehaaahh.”
What more could you want??
I remember that the plane with the two shades of blue, the American insignia on the side and the tail, and the skull right behind the propeller looked really stylish.
Today I know that the whole thing was not only stylish, but even historic.
These badges were used by a very specific unit.
The "Burma Banshees."
Well and that unit, and a comic series, I would like to introduce to you today.
On January 13, 1942, the 80th Pursuit Group (Interceptor) - from May then 80th Figther Group - with 3 Squadrons (88th, 89th and 90th) were put into service.
The unit moved from the US initially to Karachi in India, and was then stationed in mid-1943 in the Assam Valley.
Initially, the force was engaged in escort flights across the Himalayas to secure transport flights to Yunnan.
The airlift between India and China, called "The Hump", served to supply Chiang Kai-shek's national Chinese troops.
In October 1943, a fourth squadron, the 459th, was formed.
This unit was stationed at Calcutta.
The Figther Group actively intervened in the fight against Japanese troops and utilities in Burma, and earned a legendary reputation here.
The nickname "Burma Banshees" comes from this time.
The "Banshee" is a deadly ghost from Celtic mythology, and the pilots wore the nickname of their unit with a good deal of pride.
It is also not presumptuous to call this unit in connection with the other famous units of the War in Burma, the Chindits or the Merrill's Marauders, particularly since the infantry units were also supported by the Banshees from the air.
In addition to the air support of Allied ground operations, the units flew attacks on supply routes, bridges and / or positions of the Japanese, especially on the routes of the Burma Railway.
After the capture of Myitkyina in northern Burma, part of the unit was moved here to fly even faster actions against Japanese troops.
In addition to the P -40 Warhawk, the unit also used P-47 Thunderbolts and, in particular, the 459th sq., P-38 Lightnings.
The Banshees received a Distinguished Unit Citation to intercept a Japanese attack formation that had been ordered to destroy the refinery at Ledo in Assam. 18 enemy machines were shot down without own losses.
By the end of the war, the Banshees had destroyed more than 200 bridges and about 80 enemy aircraft.
This brief summarise shows that the Burma Banshees are a core unit of the Burmese campaign, so it is not surprising that Matchbox brought the decals of this unit onto their aircraft.
The motto of this unit was "Angels on our wings", and so it is not surprising that the comic series dealing with this unit is called "Angel Wings".
The stories told here, are based on true backgrounds, but are of course fictional in the storyline itself.
The advantage of this series is the draftsman and author team, Romain Hugault and Yann.
Hugoult is really a draftsman of the very first kindness. His photo-realistic style breathes life into the figures and technical devices. The aircraft are drawn exactly. Great coloring when he draws aerial combat. Especially the hits, explosions and fires he draws so detailed that you just can not get enough.
The protagonist of the novels, a WASP aviator (Women's Airforce Service Pilots) named Angela McCloud (note the wordplay) is drawn in the best pin-up style.
This is of course intent.
Certainly, the style of the drawings can also be described as sexist, especially in the nudes in the comic strip. (Incidentally, a normal trend in new comic series, the cartoonists here go the same way, as directors of films and series. Imagine Game of Thrones filmed in the 50s, as the final result would look slightly different)
Why is Angela basking on the wing of an airplane?
Naked?
Logical.
Because she can.
The protagonist as such, however, is a very emancipated woman, who finds their way in the men's world and gives her tone here.
That she looks like a "Pin Up" of the 50s is certainly so intentional.
The reader should of course find an attractive main character, so no different than in any movie or in any modern series.
On the other hand, this woman should also look like the Pin Up Girls, with whom the flight crews beautified their planes during this time.
Hugault basically plays with the historical authenticity AND the sex appeal understanding of the time.
Although his main character looks like a sex object, she is not.
Beautiful the story, the author Yann give to the reader.
He even manages to tie one of the stars of American troop care in this region, Jinx Falkenburg, into these stories.
Like Angela, she is stranded here, but she can handle the situation with skill.
The story is really refreshing. Not a tired rumination of historical facts, but a nice story against a historical background.
In the general understanding of most people today the war in the Far East is to 100%  "The Pacific"; so the battles for the islands like Guadalcanal, Pelileiu, Iwo Jima and Okinawa.
Hollywood is shaping it.
The island jumping has replaced all other theaters of war in the Far East in the reception.
The bridge on the Kwai is only movie history.
All the better that the comics play in Burma.
Thus, this series get an absolute buy recommendation, and I close this report with a request.
If you still have this Matchbox kit flying around somewhere, but definitely with the decals then please sell it to me for a fair price.
I would like to assemble the plane again, paint it and equip it with the Banshee stickers.
That would be great.

Angel Wings:


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