Freitag, 23. März 2018

Imperial War Museum im Jahr 2010

Diesen Bericht bin ich Ihnen schon längere Zeit schuldig. Na und es gibt da tatsächlich einen Grund, warum ich ihn bisher nicht veröffentlicht habe.
Ich musste da wirklich in mich gehen.
Warum werden Sie sich fragen?
Ich weiß wirklich  nicht, ob die Bilder, die ich Ihnen jetzt zeigen werde, überhaupt noch in irgendeiner Form aktuell sind.
Ich habe London das letzte Mal im Jahr 2010 besucht. Na und seitdem ist tatsächlich einiges passiert. Nicht nur, dass mittlerweile das NAM komplett überarbeitet wurde. Die ALTE Präsentation hatte ich Ihnen hier vorgestellt.
Nach meinen Informationen wurde allerdings auch das Imperial War Museum refreshed.
Jetzt ist es allerdings so, dass ich aus dem Jahr 2010 einige Bilder aus dem Museum habe, die zum einen natürlich in den Kontext meines BLOGS passen, nämlich Ihnen, meinen lieben Leser, möglichst viele Bilder aus verschiedenen Museen dieser Welt zu präsentieren, zum anderen, diese Bilder aber auch wieder zu interessant sind, um sie auf der Festplatte dahin dämmern zu lassen.
Genau deshalb heißt der Titel des heutigen Berichtes auch Imperial War Museum im Jahr 2010 und nicht in 2018.
Vielleicht kann ich Ihnen da spätestens im nächsten Jahr einen neuen Bericht liefern, denn London steht auf jeden Fall nochmals auf der ToDo List.
Stefan und Heiko waren in diesem Bild definitiv nicht dazu zu bewegen, mal aus dem Bild zu gehen. Egal. 

Denn so sehen sie meine lieben Leser schon mal die beiden Kanonenrohre im Verhältnis zu zwei normal großen Mitteleuropäern. Schon mal beeindruckend, wenn man sich dem Museum nähert, denn es ähnelt so selbst quasi einem gestrandeten Kriegsschiff des britischen Empires.

Betrat man die Eingangshalle, so empfing einen ein Sammelsurium von Fahrzeugen, Fluggeräten und Geschützen.
Beim Jagdpanther konnte man dann auch einen Blick nach innen wagen, weil das Seitenteil zum Teil aufgeschnitten war.





Aber auch die klassischen Feldkanonen aus dem 1. und 2. Weltkrieg standen hier.








Ein Highlight war sicherlich dieser M3 Grant Tank. Bei ihm handelt es sich tatsächlich um Montys Tank, also den Panzer den Fieldmarshall Montgomery während der Schlacht bei El Alamein genutzt hat.




Aber auch anderes Gerät aus dem Wüstenfeldzug fand sich hier: Der Matilda Infantry Tank, das Daimler 4x4 Car, neben einem 25 pdr. Artilleriegeschütz.








Auch eine deutsche PAK 38, das Geschütz eines deutschen U Bootes und dieses Mini U Boot hatten hier in der Ausstellung einen Platz gefunden. 





Genauso wie die entsprechenden Geschütze der britischen Marine.

Churchill, Sherman und T34, die klassischen Panzer der Alliierten dürfen natürlich auch nicht fehlen.



 Auch nicht Willy's Jeep.


Bedrohlich über einem die V1. Aber auch andere deutsche und britische Flugzeuge aus dem 1. Und 2. Weltkrieg.






Der Mark V. Panzer aus dem Ersten Weltkrieg darf an dieser Stelle natürlich auch nicht fehlen.

In der Abteilung zum Ersten Weltkrieg fanden sich zunächst diverse Uniformen der Kriegsgegner, und ein großes Diorama, das eine Grabenlandschaft in Flandern darstellen sollte. 















Bereits 2010 gab es einen speziellen Raum im Museum, wo ein britisches Grabenstück rekonstruiert worden war. Der Besucher konnte hier durch einen dunklen Graben gehen. Rund um ihn herum Lichteffekte, die gespenstisch die Soldaten beleuchteten. Abschüsse von Granaten, das Tackern von MGs und das Bellen von Gewehrschüssen, begleitete den Besucher auf dieser skurrilen Reise.










Die völlig überlichteten Bilder geben den Eindruck leider nur völlig verfälscht wieder. 2010 war meine damalige Kamera einfach zu schlecht, um so etwas richtig festzuhalten.
Im Anschluß daran gab es noch weitere Uniformen verschiedener Kriegsparteien, auch der kleineren Nationen.














Sehr, sehr selten, und toll, dass sie hier ausgestellt war, eine deutsche Kolonialuniform nebst entsprechendem Tropenhelm.




Hier noch ein weiterer deutscher Kolonial Waffenrock.

Diese Uniform, an der man noch die Blutflecken erkennen kann, ist eine britische Tropenuniform, die von Frederick Carlisle, 8th Bat. Northhumberland Fusiliers, bei Gallipoli am 7.8.1915 getragen wurde.


Auch eine türkische und neuseeländische Uniform war hier ausgestellt, nebst der Vitrine mit Originalkleidungsstücken von Lawrence of Arabia.




Toll so etwas mal im Original gesehen zu haben. El‘Awrence begeistert mich ja schon seit Jahren. Hier meine Berichte zu den bereits erschienenen bzw. zu den bald erscheinenden Sets in 1/72.
Danach hatten wir uns dann noch die Abteilung zum Zweiten Weltkrieg angeschaut. Meine Bildersammlung ist da sicherlich nicht vollständig, aber man konnte sich schon ein Bild über die verschiedenen Uniformen der damaligen Zeit machen.
An Partei- und Ziviluniformen des Dritten Reichs ging es vorbei, zu den frühen Uniformen des Zweiten Weltkriegs: Polen, frühe deutsche Uniform und ein Engländer in Norwegen, der mich irgendwie an Prinz Charles erinnerte.













Hier ein deutscher Soldat, neben einem Engländer des BEF.

Ein Sergeant der belgischen 2. Chasseurs d’Ardennais und ein deutscher Offiziersanwärter der Panzertruppe.
Deutsche Kradmelder, eine Sommeruniform Hermann Görings.


Britische Uniform der 8th Army, eine Uniform der Briten, die so in Sizilien bzw. Italien getragen wurde.


DAK Soldat in beigem Hemd und heller Tropenhose, vielleicht eine Hose der Luftwaffe.

Die italienische Tropenuniform hatte mich sehr überrascht, weil ich bis dato nur eine beige Variante kannte. 


Im Bild auch ein indischer Turban.
Deutscher Fallschirmjäger mit Splittertarn Knochensack.



Russischer Soldat in wattierter Winterkleidung.

Deutscher Soldat im Mantel. Letzterer war obwohl hier als Offiziersvariante sogar gefüttert, viel schlechter an die Wetterbedingungen des Ostens angepasst, als die russische Uniform.

Waffen SS Soldat mit Tarnuniform im Erbsentarnmuster. Daneben ein Waffenrock eines Bataillonskommandeurs des Volkssturms.


Unteroffizier der 2. SS Division das Reich. 

Daneben Mitgliedsbuch und Ausweis der NSDAP von Kurt Meyer, aka Panzermeyer.
Kanadischer Soldat in der Normandieschlacht.
Piat mit Projektil. Dahinter eine Bazooka mit Projektilen.

Amerikanischer Ranger und britischer Paratrooper der Normandieschlacht.


Britische Tropenuniform in Fernost.

Japanischer Infanteriesoldat, britische Dschungeluniform, US Marines Tarnuniform.



Australischer Soldat und indischer Soldat in Fernost. Im Bild auch ein Kukri, Messer der Gurkhas.

Symbolisch, am Ende der Ausstellung, der gefallene Adler des Dritten Reiches.

Auch ein paar Bilder der Nachkriegszeit hatte ich geschossen.
Uniform der NVA.


Britische Nachkriegsuniform

Uniformen des Koreakrieges



Uniformen des Vietnamkrieges


Uniform aus dem Dschungelkkrieg in Malaya, Somerset Light Infantry.

Unifomrock von Lord Kitchener als Sirdar der ägyptischen Armee 1892
Dahinter ein britischer Uniformrock von Col. Melville, so getragen 50 Jahre später in der Arabischen Legion in Jordanien 1944-56

Israelischer Soldat des Yom Kippur Krieges

Na und zum Abschluss noch dieses Bild zweier britischer Soldaten des Falklandkrieges


Einmal abgesehen von der Tatsache, dass meine Kamera damals noch nicht so gut war, und dass ich mittlerweile solche Vitrinen besser zu fotografieren weiß, bekommen Sie, meine lieben Leser, schon einen Eindruck, dass es sicherlich Sinn macht, sich dieses Museum in London einmal anzuschauen.
Nehmen Sie es sich bei Ihrem nächsten Besuch bitte mit auf Ihre Liste.
Zumal der Eintritt frei ist.



I owe you this report for a long time. Well, there is a reason why I have not published it so far.
I really had to go into it.
Why, will you ask yourself?
I really do not know if the pictures I'm going to show you are still up to date in any way.
I visited London the last time in 2010. Well and a lot has happened since then. So I want to present you maybe the OLD exhibition.
According to my information, however, the Imperial War Museum has been refreshed.
But, however, I have some pictures from the museum from the year 2010, which, of course, fit into the context of my BLOG, namely to present you, my dear readers, as many pictures as possible from various museums in the world.
That's why the title of today's report is also titled Imperial War Museum in 2010, not in 2018.
Maybe I can give you here at my Blog a new report next year at the latest, because London is definitely on the ToDo List again.
It's always impressive when you approach the museum, because the two guns give it a look of a stranded warship of the British Empire.
Entering the entrance hall, one received a hodgepodge of vehicles, aircraft and guns.
You can take a look inside the german “Jagdpanther”, because the side part was partially cut open.
But also the classic field cannons from the 1st and 2nd World War stood here.
A highlight was certainly this M3 grant tank. It is actually Monty's tank, which is the tank used by Field Marshal Montgomery during the Battle of El Alamein.
But also other equipment from the desert campaign was found here: The Matilda Infantry Tank, the Daimler 4x4 Car, next to a 25 pdr.
Also a German PAK 38, the gun of a German submarine boat and this german mini submarine boat had found a place here in the exhibition. Just like the corresponding guns of the British Navy.
Churchill, Sherman and T34, the classic tanks of the Allies should not be missing, of course.
Over your head you can see a V1.  But also other German and British aircraft from the 1st and 2nd World War.
The Mark V. tank from the First World War may of course not be missing at this point.
In the department for the First World War you found various uniforms of the war opponents, and a large diorama, which was to represent a moat landscape in Flanders.
Already in 2010 there was a special room in the museum where a part of a British WW I trench had been reconstructed. The visitor could walk through the dark trench. Around him, lighting effects that ghostly illuminated the soldiers. Shelling of grenades, the tacking of MGs and the barking of rifle shots accompanied the visitor on this bizarre journey.
Unfortunately the completely overexposed pictures only give the impression completely distorted. In 2010, my camera was just too weak.
Following this exhibition, there were other uniforms of different warring parties, including smaller nations, in different showcases.
Very, very rare, and great that it was exhibited here, a German colonial uniform and corresponding tropical helmet.
Here is another German colonial tunic.
This uniform, on which you can still see the bloodstains, is a British tropical uniform, by Frederick Carlisle, 8th Bat. Northumberland Fusiliers, worn at Gallipoli on 7.8.1915.
A Turkish and New Zealand uniform was on display here, as well as original clothing of Lawrence of Arabia.
Awesome.
El'Awrence has been exciting me for years. Here are my reports on the already published or upcoming sets in 1/72.

Then we visited the showrooms for the Second World War. My picture collection is certainly not complete, but you could already get a picture of the different uniforms of the time.
First there are the party and civil uniforms of the Third Reich, and the early uniforms of the Second World War: Poland, early German uniform and an English Soldier in Norway, who somehow reminded me of Prince Charles.
Here is a German soldier, next to an Englishman of the BEF.


A sergeant of the Belgian 2nd Chasseurs d'Ardennais and a German officer cadet of the tank troops.
German „Kradmelder“ (bike soldier), a summer uniform of Hermann Göring.
British uniform of the 8th Army, a uniform of the British, which was worn in Sicily or Italy.
DAK soldier in a beige shirt and light tropical trousers, maybe Luftwaffe trousers.
The Italian tropical uniform had surprised me very much because I knew only a beige variant so far. In the picture also an Indian turban.
German paratrooper in splinter camouflage.
Russian soldier in padded winter clothes.
German soldier in coat. The latter was, even fed here as an officer variant, much worse adapted to the weather conditions of the East, compared with the Russian uniform.
Waffen SS Soldier with camouflage uniform in pea-worthy pattern. Next to it a tunic of a battalion commander of the Volkssturm.
NCO of the 2nd SS Division “Das Reich”.
In addition, member book and ID card of the NSDAP from Kurt Meyer, aka Panzermeyer.
Canadian soldier in the Normandy battle.
Piat with projectile. Behind it a bazooka with projectiles.
American Ranger and british Normandy Battle paratrooper.
British tropical uniform in the Far East.
Japanese infantry soldier, British jungle uniform, US Marines camouflage uniform.
Australian soldier and Indian soldier in Far East. In the picture you can see also a Kukri, the knife of the Gurkhas.
Symbolically, at the end of the exhibition, the fallen eagle of the Third Reich.
I had also shot a few pictures of the post-war period.
Uniform of the NVA.
British postwar uniform
Uniforms of the Korean War
Uniforms of the Vietnam War
Uniform from the jungle war in Malaya, Somerset Light Infantry.
Unifom skirt by Lord Kitchener as Sirdar of the Egyptian army in 1892
Behind it a British uniform skirt by Col. Melville, worn 50 years later in the Arab Legion in Jordan 1944-56
Israeli soldier of the Yom Kippur war
And finally, this picture of two British soldiers of the Falklands War

Apart from the fact that my camera was not that good at the time, and that I now know how to photograph such showcases better, you, my dear readers, already get an impression that it certainly makes sense to visit this museum in London.
Please add it to your list on your next visit.

Especially since the entrance is free.

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